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Lehrstellen-Aktion Arbeitgeber freuen sich auf Hartz-IV-Empfänger

 ·  Im vergangenen Jahr blieben rund 60.000 Lehrstellen unbesetzt. Jetzt sorgen sich Arbeitgeber und Industrie um ihren Nachwuchs. Viele wollen gering qualifizierten Hartz-IV-Empfängern über 25 Jahren eine Chance geben.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (24)

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Hermann Rampf

das ist eine bodenlose Frechheit..

... Die Not von Menschen wird so ausgenutzt, dass selbst hoch qualifizierte Kräfte weit unter Niveau bezahlt werden. Dies bewirkt am Ende, dass die Entlohnung insgesamt auf ein Niveau absinkt, dass Jammern über spätere Altersarmut schon jetzt allgemein üblich ist.
Schuld ist die Politik, und zwar vor Allem auch die Politik der Gewerkschaften.
Beispiel Einführung (etwa 2007) des Entgeltrahmentarifvertrags (Wortmonster, kurz EG) im IG-Metallbereich:
Weil beschlossen wurde, ich sei (auf meinem Arbeitsplatz)überbezahlt, habe ich Rechnung am heutigen Tag einen Gehaltsverlust von geschätzten 1000€ monatlich ggü. damals. Und dies trotz Versprechen, dass dem nicht so sein würde. Danach eingestellte Kollegen sind noch tief unter mir bezahlt, halt nach EG. Alle neuen Kollegen haben höhere Schulbildung bei geringerer Entlohnung.
Fröhliche Zusammenarbeit ist so natürlich gewährleistet.
Wie kann sowas sein?

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Dr. Michael Menzel

Zurück zum Manchester Kapitalismus!

Ich habe nichts gegen Kapitalismus im Sinne einer sozialen Marktwirtschaft, aber diese euphemistische Ankündigung klingt mir doch sehr nach freudiger Erwartung auf eine neue, zahlenmäßig gigantische, Elends- und Sklavenschicht, wie sie schon längst im Entstehen begriffen ist und aus der unendlich viele Tagelöhner rekrutiert werden können.

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Hans Maier

Ich kann diese Arroganz deutscher Unternehmen

kaum mehr ertragen.

"Gering qualifizierte Hart IV Empfänger". Hinterfragen wir doch mal was heißt hier "gering qualifiziert"?

Meiner Meinung nach werden dann die Betroffenen einfach gezwungen! noch eine weitere! Ausbildung zu machen. Die sind dann halt bis zu 3 Jahre aus der Statistik raus. Haben aber trotzdem kein Geld in der Tasche, werden schön von den Arbeitgebern ausgepresst und nach den 3 Jahren gibt es dann die Entlassung und der nächste darf antanzen.

Fakten wie Altersarmut interessieren doch keinen mehr. Es braucht ARBEITSPLÄTZE. Mit Löhnen und Gehältern von denen man LEBEN KANN.

Nicht noch mehr wettbewerbsverzerrende Kombi-Aufstock-Subventionen an verantwortungs- und gewissenlose Unternehmen.

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Peter Müller

Die Aktion finde ich in Ordnung

Nur die Wirtschaft sollte sich nicht über fehlende Auszubildende mokieren. Das war jahrelang absehbar. Und wenn die Wirtschaft ausgebildete Leute haben will, dann muss sie ausbilden. Das aber nicht erst, wenn die Fachkräfte fehlen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2013 16:44 Uhr
Stefan Rubens

Es geht weniger um Ausbildung

Wie ich schon weiter unten schrieb, geht es vor allem um die Beschaffung billigster Arbeitskräfte. In Branchen wie der Gastronomie werden Lehrstellen besetzt, die keine sind. Diese lehrlinge werden, weil sie eben presiwert sind, hauptsächlich für einfache Hilfsarbeiten herangezogen. Und das schlimme bei diesem Projekt: Es wird durch den Steurzahler noch zusätzlich subventioniert. Würde die Arbeitgeber jedoch alle Kosten selbst tragen, wäre es noch eher zu begrüßen. Das größte Gift für eine Marktwirtschaft ist die Subevntionierung. Das fängt bei der EU an und höhrt bei hier geschilderten Sachverhalt noch nicht auf. Es ist Unsinn den Steurzahler für nicht funktionierende Geschäftsmodelle heranzuziehen. Wer nicht "geschäftsfähig" ist, sollte seinen Betrieb einstellen.

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Wolfgang von der Beeck

Ausbildung und Arbeit muss sich wieder lohnen

Dann geht der Rest wie von selbst.
Auch ich habe mich als junger Mensch mit Ausbildungen schwer getan,da ich mich zu nichts berufen fuehlte.
Ich sah aber ,das die die eine Berufsausbildung hatten sich neue Autos kaufen konnten und ein Motorrad auch noch drinn war.
Selbst Reisen und sogar Wohneigentum waren möglich und das mit nuetzlicher,erfuellender Arbeit,ohne das man Buerokratieparasit oder Geschäftemacher werden musste.
Das hat mich und Millionen Anderer enorm motiviert.
Welcher Arbeitnehmer kann sich heute in Deutschland noch ein neues Auto leisten ?
Ob ausgebildet oder nicht spielt da kaum noch eine Rolle.
Auch ist es erstaunlich,das man in D. einen Ausbildungsnachweis braucht,wenn man putzen,kellenern oder die Betten machen möchte,das aber gleichzeitig berufslose Taxifahrer oder Leute die sich ihren Ausbildungsnachweis (Doktortitel) erschleichen Minister werden können.

Ach ja,natuerlich freut sich die Wirtschaft ueber Harz4.Hilft es doch die Löhne zu druecken.

s. l.

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Thomas Mora
Thomas Mora (trailfox) - 08.02.2013 23:11 Uhr

Unverständnis

'...Zielgruppe sind Arbeitslose zwischen 25 und 35 Jahren ohne Ausbildung, ...'

Wieso haben diese Menschen keine Ausbildung?

Zu faul, zu dumm, zu naiv...?

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Wolfgang Richter

Hoffentlich klappt es

Es wird nicht einfach sein.
Aber wenn es wenigstens in 50% der Fälle von handverlesenen Arbeitslosen klappt, ist das schon ein großer Erfolg.

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burucker michael

Warum denn nicht gleich so?

Mit "gleich" meine ich damals, noch vor der Schröder'schen Agenda und den Hartz-Gesetzen. Hätte die Industrie etwas mehr Voraussicht besessen und dem Staat bei Bildung und Ausbildung mehr unter die Arme gegriffen, statt stur auf die Pflicht des Staates zu verweisen, vielleicht wären die Hartz-Gesetze nicht nötig geworden. Die Einsicht kommt spät, aber nicht zu spät. Ich kann den Bedenkenträgern in dem Forum nicht zustimmen. Die Unternehmer wollen jetzt wohl (ja sicher, notgedrungen) zeigen, wie sie resistente Bildungs- und Leistungsscheue integrieren, wo es das Bildungssystem nicht geschafft hat. Wenn das ernst gemeint ist , bravo! Manch Gescheiterter hätte sich diese direkte Vermittlung eher gewünscht, als ewig vom Sachbearbeiter des Arbeitsamtes verwaltet zu werden, der ihm nur die unerreichbaren Anforderungen der Arbeitgeber herunterbeten konnte. Nun wird er gebeten, schau'n wir mal, was der künftig Umworbene daraus macht. Ich sehe da nicht schwarz...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2013 10:43 Uhr
Roland Müller

Herr Burucker,

wenn ich daran denke, das es selbst in der EU einige Länder gibt, die in Sachen Arbeitsmarkt ohne Verhartzung weit besser dastehen als Deutschland, glaube ich nicht, das der Unsinn jemals nötig war. Wie kann man immer noch auf die Idee kommen, das dieses weltweite Bürokratenunikum schon mal erforderlich oder gar nützlich war, wenn jeder der sehen, hören und lesen kann, bemerken kann, das die restliche Welt auch ohne diesen typisch deutschen Bürokratennonsens leben kann.

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 08.02.2013 18:28 Uhr

Bildungsversagen

Das Versagen der Schule muss von den Arbeitgebern beseitigt werden. Das ist die deutsche "Qualitätsbildung" und soll den Ruf nach weiteren Subventionen für die Bildung begründen. Die Bildungsbranche ist ein schwarzes Loch, je mehr Geld eingesetzt wird, desto weniger Qualität wird geliefert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 19:30 Uhr
joachim tarasenko

Geldgräber

Es gibt ja beim Nachbarn Österreich immer mehr Privat Bildungsinstitute.Eine davon hat sich in nur 3 Jahren mit Millionen Steuergeldern vollgesaugt und anschliessend hat ihr GF das Weite gesucht. Recherche ergab das dortige AMS hat ohne gross zu prüfen Millionen überwiesen. Woher weiss ich das? Na eine Filiale des Bildungswerkes stand auf der andren Strassenseite und machte eines Tages gar nicht mehr auf.

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joachim tarasenko

Propaganda

Für mich wieder eine Propaganda Aktion um den Druck auf die Hartzler zu erhöhen und die öffentliche Meinung zu bilden. Sowie den Fokus auf die faulen "Sozialschmarotzer" zu richten.
Die Wirtschaft sollte mal anständige Vergütungen zahlen und den Leuten eine Zukunft aufzeigen.
Das würde sicher Wirkung entfalten.

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Dieter Brauer
Dieter Brauer (dhkb) - 08.02.2013 18:02 Uhr

Flop oder nicht, das ist hier die Frage

Wie wird das finanziert? Läuft das (zunächst) über BaFöG? Oder werden die bereitstellenden Firmen das Programm finanzieren? Habe da meine Zweifel. Auf jeden Fall werden die "Arbeitslosenzahlen" vorübergehend sinken. Würde mich nicht wundern, wenn ein neuer Flop gemacht wie auch das Programm mit den Spargelstechern, die sich schnell krank meldeten? Nach der Bundestagswahl werden wir dann die Wahrheit bekommen

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Otto Meier

Eine weitere Subventionierung der Wirtschaft mit Lizenz zum Lohndumping. Wahres Gutmenschentum.

Alles eine Folge verfehlter Wirtschafts-, Familien- und Bildungspolitik. Und wie fast immer, schlagen die Verursacher nun auch noch Kapital aus ihren Fehlern. Das ist unglaublich.

Kinder aller Schichten verwahrlosen, weil Familien mehr und mehr nur noch auf dem Papier existieren und sich außer drittklassigem Betreuungspersonal in ebensolchen Einrichtungen und Lehrern, die ihren Beruf zunehmend als Job verstehen, niemand mehr um diese Kinder kümmert. Schul- und Ausbildungsversagen ist die logische Konsequenz.

Es wäre Aufgabe des Staates, diese Probleme und damit die Ursachen für mangelnde Qualifikation zu beseitigen. Stattdessen werden wieder nur Symptome bekämpft und eine Wirtschaft mit billigen Arbeitskräften versorgt, die sich sicherlich auch selbst helfen könnte, dann aber wohl mit weniger Profit. Aber immerhin wird sich das Projekt, zumindest zeitweise, sicherlich positiv auf die Statistiken auswirken.

Und so haben dann am Ende doch alle etwas davon, oder?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2013 10:23 Uhr
Otto Meier

Wessen Staatsgläubigkeit, Herr Woolf?

Hätte ich "Ironie aus" schreiben sollen?

Wenn Sie aber die Wirtschaft etc. meinen, dann stimme ich Ihnen durchaus zu. Denn dort wird nicht genügend ausgebildet, dort wird nur der billigste Jakob beschäftigt, dort hat der Lobbyismus versagt, der Einfluß auf die gesellschaftliche Entwicklung durch politischen Dilettantismus gehabt hätte. Wer aber nur an Profit interessiert ist, schadet sich letztlich selbst.

Und ich bin mir absolut sicher, daß unsere "Eliten" das immer noch nicht verstanden haben.

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Eric Woolf
Eric Woolf (EWoolf) - 08.02.2013 18:35 Uhr

Diese Staatsgläubigkeit

ist nicht die Lösung, sondern ein Grund der Misere.

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Stefan Rubens

Da weiß ich, wie der Hase läuft

Lehrstelle (oder besser Leerstelle): "Für unseren Gastronomiebetrieb suchen wir einen Koch (Köchin) als Auszubildenen. Flexibilität, Zuverlässigkeit sowie hohe körperliche Belastbarkeit werden erwartet." Den Azubi erwartet dann folgendes: 14 Stunden Tage, unterirdisches Lehrlingsgehalt (wenn es denn überhaupt kommt), keinerlei Ausbildung, da nur Hilfstätigkeiten zu verichten sind. Die besondere Freude des Arbeitgebers liegt darin, daß 2/3 der Kosten durch das Jobcenter übernommen werden. Billiger kriegen die eine Hilfskraft nicht mehr.

Die Lehrstellen, die diesen Namen auch verdienen und eine spätere vernünftige Entlohnung erwarten lassen, sind lange besetzt. Denn der RUN auf diese Stellen ist enorm. Dort ist für die Arbeitgeber "Rosinenpicken" angesagt.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2013 08:04 Uhr
Claudia Paul
Claudia Paul (Nizzre) - 09.02.2013 08:04 Uhr

XXL-Schnitzel für 5,60 Euro mit Fritten und Salat?

Sehr geehrter Herr Rubens,

die von Ihnen beschriebene Problematik verursacht jeder Restaurantgast selbst. Das Elend der Köche und der Fleischtiere ist der Geiz der Verbraucher.

Damit der Lehrling und der Koch ein anständiges Gehalt bekommen können, müssten Sie für Ihr Jägerschnitzel mit Fritten und Salat 19,80 Euro zahlen - plus Getränke und ohne "all you can eat".

Wenn Sie die Wahl haben, bei 10 türkischen Imbissbuden und einem guten türkischen Spezialitätenrestaurant und grad Mittagspausen-Hunger. Wo gehen Sie hin? Wahrscheinlich mitsamt den Kollegen zu der Imbissbude, wo es "viel, billig, schnell, lecker" gibt.
Die gesteigerte Rohstoffqualität, das freundliche Personal und die liebevoll dekorierten Tische im dreimal so teuren Restaurant interessieren Sie dann nicht, oder?

Und genau da liegt der Punkt. Wer hohe Löhne verlangt, muss sich vom Dumping bei den Preisen verabschieden und selbst zum Konsumieren da hin gehen, wo es Ausbildungsqualität und keine Ausbeutung gibt ;)

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Uwe Holz
Uwe Holz (uwe.holz) - 09.02.2013 00:44 Uhr

Gegenvorschlag?

Es mag in vielen Fällen so kommen. Aber haben Sie eine bessere Alternative zu bieten? Vielleicht Zwangsanstalten für übrig gebliebene junge, aber nicht mehr jugendliche Menschen? Sowas wie den früheren Reichsarbeitsdienst?

Ich meine, dieses durchaus aktuelle Thema hätte mehr konstruktive Kommentare verdient, z.B mit der Frage, wieso sich überhaupt so ein großer Bodensatz bilde kann. Das geht dann zwar in die Familien- und Bildungspolitik. Aber die ministerielle Ressorteinteilung ist doch zweitrangig, wenn es darum geht, das Problem an den Wurzeln (Familien) zu packen. Angesichts der aktuellen Lage ist aber erst einmal Schadensbegrenzung angesagt. Da kann die Iniative der Bundesregierung durchaus hilfreich sein.

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Lothar Wölfel

Herr Rubens, Sie vergaßen zu erwähnen: "Einsatz am Wochenende und Feiertagen", wenn die

Kumpels in die Disko oder ins Kino gehen.

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Tobias Brueggendick

Leider vermisse ich wichtige Informationen in dem Artikel

Der Artikel sagt nur etwas von 60000 Lehrstellen in Deutschland die nicht besetzt wurden. Leider wird nicht näher darauf eingegangen was für Lehrstellen das sind und wie diese bezahlt werden. Weil meine Schwester im Abschlussjahr ist, kann ich zumindestens für Mittelhessen behaupten, dass es für eine junge Frau schwer ist eine Ausbildungsstelle zu kriegen. Bis jetzt hat meine Schwester nur Absagen erhalten. Wodran liegt das? Meine Schwester hat bis jetzt ein mittelmäßiges bis gutes Zeugnis, wenn man sich den Schnitt anschaut. Anscheinend reicht dies nicht mehr aus um eine vernünftige Arbeitsstelle zu kriegen.
Leider wird wenn über Fachkräftemangel, dessen Definition übrigens nie genannt wird, und Mangel an Auszubildenden gesprochen wird, viel zu einseitig und den Menschen fremd argumentiert. Mit Fachkräften aus dem Ausland wird Druck auf die deutschen gemacht. HartzIV Leute jetzt auszubildenden erhöht die Zahl der Leute die eine Ausbildung machen wollen und hilft nur der Industrie.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 15:54 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 08.02.2013 15:54 Uhr

Im Vordergrund steht eben nicht die Bezahlung. Nein nur die Chance

eine Ausbildungsplatz zu bekommen um in 4 oder 5 Jahren gutes Geld zu verdienen.

Es geht um Bildung und Ausbildung.

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Wulf Hermann
Wulf Hermann (wuhe) - 08.02.2013 15:03 Uhr

Herr Brueggendick

Was ist denn für Sie oder Ihre Schwester eine "vernünftige Arbeitsstelle"? Prüfen Sie doch zunächst mal Ihre Vorlieben und Ansprüche an einen Beruf. Leider ist es im Leben nicht immer möglich, nur in einem Lieblingsberuf unterzukommen.

Und was Sie schreiben "hilft nur der Industrie" ist doch sehr schwach formuliert. Erwarten Sie nicht, daß Ihnen eine Lehrstelle auf dem Silbertablett serviert wird. Man muß auch selbst etwas tun und flexibel sein.

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Jahrgang 1980, Redakteurin in der Wirtschaft.

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