Seit dem Regierungswechsel in Niedersachsen dreht sich das Karussell der Lebensmittelskandale atemberaubend schnell. Kurz nach Bekanntwerden mutmaßlicher Tierschutzverstöße hunderter Hennen-Halter hat das grün geführte Agrarministerium nun publik gemacht, dass im Dezember eine große Menge von verschimmeltem Mais importiert und verfüttert wurde.
Wie zumeist, dürfte kein Verbraucher Bauchschmerzen bekommen. Aber es könnte der Eindruck entstehen, eine umfassende Agrarwende sei notwendig, damit der Bürger wieder weiß, was auf seinem Teller liegt.
Weg vom Handel, hin zu Regionalität und Kleinbäuerlichkeit? Das ist reine Phantasie. Es würde das Essen gewaltig verteuern und ist jenseits des Machbaren - technisch, europa- und handelsrechtlich. Die Landwirte wollen es nicht. Das wissen die Grünen.
Der niedersächsische Agrarminister Christian Meyer hat das Wahlkampfgewand des Revolutionärs schon abgelegt. Es kommt seiner Partei aber gelegen, dass sich Hennen, Mais und Pferdegranulat beim Verbraucher zu einem Bild verdichten, das entschlossenes Handeln erfordert. Dabei fragt niemand, wie viel Mais wohl vor 150 Jahren auf dem Feld verschimmelt ist.
könnte es sein das steigende Energiepreise dazu führen das man
die Wahre nicht ausreichend trocknet?
klaus keller (klkeller)
- 02.03.2013, 12:43 Uhr
ich habe gerade im Radio gehört das man die Systemfrage stellen müsse.
klaus keller (klkeller)
- 02.03.2013, 12:37 Uhr
Die tief brauen Wurzeln der grünen Agrarvorstellungen!
Torsten Gingemeyer (T.Gingemeyer)
- 02.03.2013, 12:26 Uhr
Nur zur Kenntnis:
Gerd Müller (Brandneu)
- 02.03.2013, 12:06 Uhr
Was für ein minimalistischer Kommentar.
Stafan L. (Etienne111)
- 02.03.2013, 11:58 Uhr