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Langzeitarbeitslosigkeit Von der Leyen macht sich für Bürgerarbeit stark

 ·  Straßen säubern oder Müll in Parks einsammeln: Das sind typische Tätigkeiten, die Langzeitarbeitslose künftig verrichten könnten. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen denkt über ein Bürgerarbeits-Konzept nach: 30 Stunden je Woche für 900 Euro.

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Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will eine Art Bürgerarbeit für Langzeitarbeitslose einführen. Rund 33.000 schwer vermittelbaren Arbeitslosen solle so wieder zu einem Job verholfen werden, berichtete die „Bild“-Zeitung am Montag. Die Arbeit könnte demnach beispielsweise das Säubern von Straßen und Parks umfassen.

Die Ministerin sagte dem Blatt: „Hier geht es um diejenigen, die ganz miserable Chancen haben, einen regulären Job zu finden. Jeder bekommt eine Chance. Das zeigt, dass wir es ernst meinen mit dem Arbeitsangebot.“

Erst vor wenigen Tagen hatte von der Leyen bereits der F.A.Z. gesagt: „Im Mittelpunkt steht für uns nicht die Versorgung sozial Benachteiligter, sondern wir wollen die Menschen zurück in reguläre Arbeit bringen. Wir weigern uns, Menschen abzuschreiben, wir wollen, dass Menschen im Job nicht unter Potential arbeiten.“ Das Horrorszenario der Zukunft laute: Massenarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel. „Wenn wir es schlecht machen, kommt das auf uns zu. Wenn wir es gut machen, werden weniger Menschen mehr leisten, weil alle nach ihren Fähigkeiten eingesetzt werden“, sagte von der Leyen (Ursula von der Leyen: „Dumpfes Kürzen kann schnell nach hinten losgehen“).

30 Stunde je Woche, 900 Euro brutto

Die gemeinnützige „Bürgerarbeit“ soll nach den Plänen der Ministerin auf drei Jahre beschränkt sein, berichtete die Zeitung weiter. Die Arbeitslosen könnten dabei 900 Euro brutto verdienen. Die Arbeitszeit soll 30 Stunden je Woche betragen. Geplant sind verringerte Sozialabzüge: So soll auf „Bürgerarbeit“ keine Arbeitslosenversicherung abgeführt werden müssen.

Von der Leyen hatte bereits Ende April eine Vermittlungsoffensive angekündigt und dabei auch von einem Konzept für Bürgerarbeit gesprochen, das unter anderem ältere Menschen wieder in Beschäftigung bringen soll.

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