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Krankenkassen Zusatzbeiträge treiben Patienten zum Wechsel

 ·  Immer mehr Krankenkassen erwägen die Einführung eines Zusatzbeitrags. Bei den Kunden kommt das gar nicht gut an. Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse hat seit der Einführung eines Zusatzbeitrags von acht Euro annähernd fünf Prozent ihrer Mitglieder verloren.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 19.06.2010 09:47 Uhr

Höhere Zusatzbeiträge, Praxisgebühren und Zusatzzahlungen zu Medikamenten ...

... und eine nicht zu durchschauende "Sozialklausel" für Bezieher geringer Einkommen. Was denn noch, Herr Rösler???
Vielleicht sollte die FDP, um ihr politisches Ende in besserer Erinnerung zu bewahren, ihre Klientelpolitik zurüchfahren und mit den dann frei gewordenen Geldern erneut in die Frage der Finanzierung des Gesundtheitssystems einsteigen.

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Gerd Rost

Grundversorgung über die MWST finanziert

Recht hat der Leser Max Mahlheim, eine einzige- wohlbemerkt staatlich beaufsichtigte - Krankenkasse würde völlig genügen. Man könnte problemlos eine Grundversorgung (im Sinne von ärztlich Notwendigem) für Jedermann über die Mehrwertsteuer finanzieren, dann wäre jeglicher Konsum vom Schnuller bis zum Sarg ein wahrer Segen. In Kanada, Manitoba funktioniert genau dies so bestens, habe es selbst 1999/2000 genossen beitragsloses (!) Pflichtmitglied zu sein, obwohl nur temporary resident.
Sonderwünsche kosteten natürlich extra.
By the way, wo sind nochmal die ganzen Überschüsse geblieben und wieso können Altersrückstellungen nicht analog "unfallfrei-%" bei der Autohaftpflichtversicherung beim Wechsel "mitgenommen" werden?

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Robert Hamacher

Das Erbe der großen Koalition ...

Der völlig unzureichend ausgestattete Gesundheitsfonds hat die aktuelle Zuspitzung verursacht. Inzwischen dürften Hunderttausende ihre KK gewechselt haben oder noch wechseln. Aber wer wechselt? In erster Linie dürften die arbeitenden Jungen & Gesunden wechseln ( nicht die Alten & Kranken, die ihre bewährte KK nach Jahrzehnten nicht verlassen wollen) und sie verschärfen damit die Probleme der KK, die die Zusatzbeiträge erheben müssen.
Was noch weniger einleuchtet, dass z.B. die kleine GBK Köln anscheinend wegen ausserordentlich hoher Kosten weniger Schwerstkranker in die finanzielle Bredouille schon in 2009 gekommen ist. Solche "Ausreißer" sollten ursprünglich doch von der Gemeinschaft der Schwesterkassen oder von der Kassengemeinschaft insgesamt ausgeglichen werden. Was ist denn da schon wieder schiefgelaufen?

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Hartmut Albrecht

Kopfpauschale kommt

... und wird vermutlich mal von einer SPD-Regierung eingeführt. CDU/CSU/FDP trauen sich wieder nicht. Neben den Japanern haben wir den höchsten Alterdurchschnitt auf der Welt, Tendenz weiter steigend. Mit dem heutigen System ist die Krankenversorgung nicht aufrecht zu halten, sonst sind wir 2020 bei 20 % Beitrag das weiß jeder, auch alle "Experten". Wir müssen unsere Ansprüche an die ärztliche Versorgung drastisch zurückschrauben, auch die Privatversicherten und für Bagatellfälle hohe Selbstbeteiligung in Kauf nehmen. Am Ende läuft doch alles auf Einheitsversicherung für alle und auf Kopfpauschale hinaus, nicht wahr Herr Lauterbach, Herr Söder und ...

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Bodo Weis

Das ist zu wenig!

Es sollten mindestens 20% sein die die Kasse wechseln. Vielleicht hat das mehr Gewicht, damit die Kassen gemeinsam gegen die Pharmalobby angehen. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

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Max Mahlheim
Max Mahlheim (Akkin) - 18.06.2010 21:55 Uhr

Hü und Hott bei den gesetzlichen krankenkassen

wie wärs, wenn man alle Krankenkassen in einer aufgehen lässt, dann mionimiert sich der Verwaltungsaufwand und man kann für die "Kunden" durch die Stellung der Krankenkassen viel erreichen..

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Jahrgang 1960, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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