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Donnerstag, 16. Februar 2012
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Konjunktur in Amerika Greenspan: Am Rande einer Rezession

15.02.2008 ·  Der ehemalige amerikanische Notenbankchef Alan Greenspan sieht schwarz für die Konjuktur in seinem Land. Amerika befinde sich „ganz klar am Rande“ einer Rezession. Der aktuelle Chef der Fed, Ben Bernanke, formuliert seine Bedenken zwar vorsichtiger, deutete aber eine weitere Zinssenkung an.

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Die Vereinigten Staaten befinden sich nach Einschätzung ihres ehemaligen Notenbank-Chefs Alan Greenspan „ganz klar am Rande“ einer Rezession. Mit der Wirtschaft werde es so lange bergab gehen, bis sich die Häuserpreise wieder stabilisierten, sagte er am Donnerstag auf einer Konferenz von Vertretern der Energiebranche. Greenspan betonte, dass es noch ein langer Weg sei, bis die Häuserpreise an ihrem Tiefpunkt angelangten.

Zudem lastete der hohe Ölpreis auf der Wirtschaft. Die Tatsache, dass dadurch nicht mehr Schaden entstanden sei, zeige aber, wie widerstandsfähig die amerikanische Konjunktur sei. Greenspan bekräftigte dennoch, dass er die Wahrscheinlichkeit eines Abgleitens in eine Rezession bei 50 Prozent oder darüber sehe.

Bernanke signalisiert Senkung der Leitzinsen

Zuvor hatte der Vorsitzende der amerikanischen Notenbank Fed, Ben Bernanke, wegen andauernder Konjunkturrisiken eine weitere Senkung der Leitzinsen signalisiert. „Der Ausblick für die Konjunktur hat sich zum Teil wegen der Entwicklung an den Finanzmärkten in den vergangenen Monaten verschlechtert“, sagte Bernanke in einer Rede vor dem Bankenausschuss des Senats.

Bernanke rechnet zwar aktuell mit einer Periode schleppenden Wirtschaftswachstums, jedoch anders als Greenspan nicht mit einer Rezession. Später im Jahr, so glaubt er, dürfte die Wachstumsrate „etwas stärker“ werden, wenn Zinssenkungen und das jüngst beschlossene Konjunkturpaket Wirkung zeigten.

Häuser- und Arbeitsmarkt könnte sich noch stärker abschwächen

Bernanke warnte, dass sich der Häuser- und Arbeitsmarkt stärker abschwächen könnte als bisher erwartet. Im Zentrum der Sorgen um die amerikanische Konjunktur stehen die Privathaushalte, deren Nachfrage 70 Prozent der Wirtschaftsleistung beträgt. Sinkende Häuserpreise, steigende Zinsen bei zweitklassigen Hypotheken, hohe Benzinpreise und ein schwächelnder Arbeitsmarkt belasten die Verbraucher.

Die Fed hatte die Leitzinsen seit September von 5,25 Prozent auf nun 3 Prozent zurückgenommen. An der Wall Street wird unterstellt, dass die Fed die Zinsen weiter senken wird. Präsident Bush hatte zuvor ein vom Kongress verabschiedetes Konjunkturpaket im Umfang von 168 Milliarden Dollar ratifiziert. Das beinhaltete Steuerrückzahlungen für Privathaushalte sowie Steuernachlässe für Unternehmen. Das amerikanische Bruttoinlandsprodukt war im vierten Quartal 2007 nur noch mit einer Jahresrate von 0,6 Prozent gewachsen. Im dritten Quartal hatte das Wachstum noch bei 4,9 Prozent gelegen.

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Zu ausgeklügelt

Von Kerstin Schwenn

Das System des Mautbetreibers Toll Collect ist eine tolle deutsche Erfindung, aber leider nicht wirtschaftlich. Eine Maut lässt sich auch mit einem weniger ausgeklügelten System erheben. Mehr 7 12

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