15.01.2013 · Ab dem 1. August haben Eltern ein Recht auf einen Kita-Platz. Genügend Plätze werden die Kommunen bis dahin aber nicht überall geschaffen haben. Sie verlangen deswegen, dass der Bund drohenden Schadenersatz mit übernimmt.
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Es fehlt in Deutschland an Kitas, Ganztagesschulen und einem neuen Optimismus.
Natürlich ist seit 50 Jahren bekannt, dass das Kindergeld nichts bringt - denn die Demographie-Kurve geht kontinuierlich steil nach unten. Daher hätte man schon in den 70iger Jahren das Kindergeld ersatzlos streichen müssen und es komplett in den Bau neuer Kitas stecken müssen. Bei der Wiedervereinigung hätte man einiges von der DDR lernen können - hat man nicht wollen. Man hätte auch mal von Frankreich oder Schweden lernen können - wollten unsere Politiker nicht. Genau so dämlich wie die 13 Jahre bis zum Abitur oder die Winterzeit ist die Schlafmützigkeit in der Kita-Frage. Es ist daher sinnvoll, dass endlich Druck gemacht wird. Auch finanziell. Grundsätzlich muss ein neuer Optimismus für Deutschland her - nach außen und innen. Zuviel läuft schief, ob in der Integrationspolitik, wo nur einzelne wie Buschkowsky den Mut haben, die Realität drastisch zu beschreiben und dafür vor allem in Neukölln verehrt wird. Aber die meisten anderen Politiker sind ignorante Ideologie-Gutmenschen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.01.2013 12:44 UhrVon der DDR lernen
Ich habe diese Zeit nicht bewusst miterlebt und bin mir durchaus im
Klaren darüber, dass die Geschichte immer von den
"Gewinnern" eben dieser geschrieben wird, aber es fällt
auf, dass trotz wahnwitziger Zahlungen, Wirtschafts- und
Infrastrukturprojekte der Westen ökonomisch und sozial nach wie vor
um zwei Klassen besser dasteht. Inwieweit das mit der
realsozialistischen Kinderbetreuung, die unbestreitbar auch einen
Indoktrinierungshintergund hatte, zusammenhängt, ist wohl nicht zu
beweisen, aber auch nicht auszuschließen. Der Hintergrund für
die in Westdeutschland hoch gehaltene, mittlerweile aber auch dank
Ganztagsschulen erodierende unabhängige Erziehung in der Familie
hat ebenfalls historische Gründe, die in den totalitären
(Um-)Erziehungsversuchen derer begründet liegt, die unmittelbar vor
der Gründung der DDR in D das Sagen hatten.
Wissenschaftlich steht fest, dass eine optimale Betreuung beinahe aller
Kinder in den ersten 2-3 Lebensjahren nur durch die Mutter geschehen kann.
... So ist es mit Vereinbarungen, man vergißt sie ...
... ich will nicht immer auf ARD/ZDF einschlagen, aber offenbar ist es
unserem öffentlich-rechtlichen Sendern nicht gelungen, in das
Bewußtsein zu verankern, dass der Rechtsanspruch Ergebnis eines
politischen Kuhhandels war und uns damals als große Innovation
präsentiert wurde. Das weiss offenbar keiner mehr. Soviel zur
Halbwertszeit der öffentlich-rechtlichen Sendungen.
Das jetzt wieder einzukassieren, topt Griechenland und zeigt, dass
südländische Sitten bei uns längst gang und gäbe
sind. Die Verantwortlichen auf kommunaler Ebene sollten sich
schämen und in die Minderleisterecke stellen; stattdessen
beauftragen sie Gutachten...
Auf der Griechenlandskala eine glatte 6, zumal die Kommunen begreift im
Zuge des Konjunkturpakets II Bundesmittel abgegriffen hatten, um
dafür Kitas zu bauen.
Kuhhandel zu Lasten des Bundes ist das ...
Autos sind viel wichtiger als Kinder!
Ich bekommen keine Baugenehmigung für ein 2 Familienhaus, wenn ich
nicht die dazugehörenden Parkflächen ausweise. Keine
Nutzungsänderung für einen Laden ohne Parkplatznachweiß
oder Ablösesumme! Kann ich ja verstehen, da gibt es Gesetze,
Behörden, viele Mitarbeiter, die sich um Autos und Autofahrer und
den Verkehr kümmern.
.
Eltern kann ich zu Minilöhnen einstellen OHNE mich um den Nachwuch
zu kümmern. Der wird für mich erst interesant wenn er >18
Jahre und möglichst voll ausgebildet ist.
.
Wenn es dann keinen gibt (Fachkräftemangel) kaufen wir uns den
einfach in der Welt zusammen. Die gesellschaftlichen Probleme gehen mich
dann nichts an.
.
Ich brauche Arbeitskräfte!
.
Ich werde meinen Kindern raten, darauf zu achten, das die Enkel 4
Räder und einen Motor haben. Damit wird man hier ernster genommen
mt mit 2 Beinen und < 1m.
.
Brummige Gruesse
Sikasuu
Seit >5 Jahren gibt es das Gesetz! 6 Monate VOR dem Inkrafttreten bemerken unsere "Eliten"....
...das ab 1 August ca. 20.000 Erzieher fehlen, zu wenig Platz (Baulich)
in den Kitas ist und sie vergessen haben, die gesetzlichen Vorgaben
richtig um zu setzen.
.
Wie Ramsauer, Wowi und Platzeck. "Fachleute" mit
überragender politischer Kompetenz aber mit NULL Ahnung in
langfristiger Planung und Umsetzung versprochener Aufgaben.
.
Dabei wimmeln unsere "Schaltstellen" Bund,Land,Kommune von
Juristen und Verwaltungsleuten UND haben die Leute aus der Innung, (die
mit Sachkenntniss) seit mehreren Jahren gerufen: Wir müssen uns
darauf vorbereiten hier sind die Zahlen!
.
Einfach nur noch peinlich.
.
Wie sagte unsere Kanzlerin so schon auf dem "Bildungsgipfen"
vor ca 2-3 Jahren: Kinder sind wichtig! Aber zur Chefsache hat sie es
nicht gemacht.
.
Erziehung, Kita, Schule... "das Gedöns" wie ein
ehrenwerter Kanzler mal so schön zu sagen pflegte, bingen ja keinen
politischen Vorteil
.
Brummig
Sikasuu
.
Ps. Für Kinder reichen kurzgumgeschulte Arbeuitslose. meinte
Fr.v.d.Laien kürzlich .:-(((
des Problems?
In zumindest einem Land, das ich kenne, stellt die Verbannung in einen
Container eine Bestrafung für Fehlverhalten dar. Und Deutschland
sieht darin die Lösung zur Verwahrung von 3 bis 5 Jährigen?
Kostspieliges Sanierungsprogramm
Wäre nicht nur in Beton und Steine, d.h. in Räumlichkeiten
investiert worden, sondern gezielt in mehr Plätze unterm Strich,
sähe die Situation anders aus. Beispiel: 1,2 Mio Investitionskosten
aus dem U3-Ausbauprogramm, um eine 3-gruppige Kita (bisher nur Ü3)
mit 75 Plätzen in eine 3-gruppige Kita mit 60 Plätzen (davon 2
reine Regelgruppen und eine reine U3-Gruppe) umzuwandeln.
Zwar haben wir jetzt (in NRW) gewertet an der Bausubstanz und
Ausstattung dank dieses "versteckten Sanierungsprogramms" gut
ausgestattete KiTas, aber kaum zusätzliche Plätze, denn
inzwischen bleiben ganz viele Kinder Ü3 mit schon vorher geltendem
Rechtsanspruch "außen vor". Hier sollte ganz klar bei
jeder einzelnen Kommune nachgehakt werden, wie viele Plätze vor den
enormen Investitionen aus dem U3-Ausbauprogramm existierten und wie
viele danach geboten werden. Ich fürchte bzw. hoffe, die Zahlen
(Gesamtinvestition pro wirklich in KiTas ZUSÄTZLICH geschaffenem
Platz) öffenen manchen Verantwortlichen die Augen.
Wie gut, daß Kommunen und Bund jetzt beide Juristen beschäftigen, die gegeneinander streiten. Auf Kosten des Steuerzahlers. Und nur, weil einige sich wieder hirnrissig in Szene gesetzt haben. Wer etwas verspricht, was er nicht hat, ist im normalen Leben ein Idiot.
Gestern Polemik, heute Realität
Kinder, die in Containern zwischengelagert werden, damit beide Eltern sich möglichst in Vollzeit ausbeuten lassen können. Nicht selten auch noch aus freien Stücken. Kein Wunder, dass die Satire in Deutschland am Boden liegt, die Wirklichkeit ist einfach schneller.
Wäre es gerecht, Eltern die keinen Platz bekommen, freiwillig einen Ausgleich zu zahlen?
Rechtsanspruch auf Aufbewahrung?
Na, dann ist ja alles bestens. Mütter an die Arbeitsfront und die
Kinder in Container.
Und viele Feministen machen gute Miene zum bösen Spiel.
Wer genau hatte diese äußerst unkluge Idee mit dem Rechtsanspruch?
Wer denn? U. v. d. L. natürlich.
Das war Ursula von der Leyen, die 2008 mit dem
Kinderförderungsgesetz diesen Anspruch festgeschrieben hat. Diese
Frau macht alles, ohne Rücksicht auf Kosten, Machbarkeit und
Nachhaltigkeit. Es zählt ihr Machtausbau und der Beifall der
Medien. Das ist die erste Subvention mit einem garantierten Rechtsanspruch.
Container? - Jawoll, Abstellkammern
für die Kinder der Nutzmenschwirtschaft. Wird sicherlich akzeptiert in einem Land, in dem Kleinkinder auch mal 40 Stunden am Stück das Kita-Leben genießen dürfen.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 17:49 UhrJa, Frau Müller, die und viele andere meine ich
Die Kostenangaben zu einem Kitaplatz in der Krippe Nidulus war
irreführend. Allein die Gehälter der notwendigen Erzieher (bei
einem akzeptablen Schlüssel und bei ordentlicher Qualifikation)
belaufen sich auf 60 T€ pro Monat. Das ist etwas mehr als 1000
€ pro Platz. Da sind aber nicht eingerechnet die Abschreibung
fürs Gebäude, die Energiekosten, das Essen, Verbrauchsartikel,
die Verwaltungskosten, etc. So ein Platz kostet sicherlich 1500 €
im Monat. Gebt den Müttern 2/3 des Geld. Sonst folgt zwingend,
daß Grundschulen auch um Schlafhäuser erweitert werden müssen!
Außerdem wird es im Sommer gar nicht genug qualifizierte Erzieher
für so viele Kinder geben.
Vielleicht sollte man sich einfach an den Begriff
"Soziale Marktwirtschaft" erinnern.
Die CDU schwätzt zwar viel von konservativen Werten, aber an der
Zerstörung der klassischen Familie hat sie viel mehr Anteil, als
jede Homoehe hätte.
Sie meinen die Kinder ...
... der McDonalds Mitarbeiterin und des Staplerfahrers aus einem anderen FAZ-Artikel, die gemeinsam nur 2000 EUR erwirtschaften können? Oder diejenigen, der alleinerziehenden Mutter, die sonst nicht anders weiß, wie sie sich und das Kind sonst durchbringen soll? Ja, in der Tat: Solche Arbeitsverhältnisse sind ein Unding. Was schlagen Sie dagegen vor?
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