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Kommentar Sinnlose Investition

 ·  Am Sonntag stimmen die Hamburger ab, ob die Stadt ihre lokalen Energienetze von den Konzernen Eon und Vattenfall zurückkaufen soll. Der Vorschlag ist kein guter.

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Am Sonntag müssen die Hamburger eine wichtige Entscheidung treffen. Sie stimmen darüber ab, ob die Stadt die lokalen Energienetze komplett von den Konzernen Eon und Vattenfall zurückkaufen soll. Diese Volksabstimmung findet gleichzeitig mit der Bundestagswahl statt.

Angestoßen wurde sie von Umweltschützern, von Teilen der evangelischen Kirche und etlichen anderen Organisationen. Der SPD-Senat wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen. Tatsächlich spricht viel gegen den Rückkauf: Die hochverschuldete Hansestadt müsste weitere Kredite in Milliardenhöhe aufnehmen.

Dem Klima diente sie damit nicht, denn anders, als die Befürworter argumentieren, könnte die Stadt keinen Einfluss darauf nehmen, wie viel grüner Strom fließt. Über den freien Zugang zu den Netzen wacht die Bundesnetzagentur.

Wenn die Kommunen schon etwas für das Klima tun wollen, sollten sie ihre Gebäude sanieren, die Straßenbeleuchtung modernisieren und den Nahverkehr so attraktiv machen, dass kaum noch jemand mit dem eigenen Auto ins Zentrum muss. Das Geld für Stromkabel und Gasrohre auszugeben bringt hier nichts. Die Bürger sollten dem finanziell riskanten Manöver ihre Zustimmung verweigern.

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20.09.2013, 14:02 Uhr

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