Statt das im schrumpfenden Volk schwindende Vertrauen in die Rente zu stärken, nährt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen die Zweifel an der Altersvorsorge im Umlageverfahren. Um jeden Preis will sie ihr Lieblingsprojekt Zuschussrente durchpeitschen. Mit zweifelhaften Modellrechnungen schürt sie die Angst vor angeblich flächendeckend drohender Altersarmut.
Damit ihr Rentenalarm möglichst schrill ausfällt, kalkuliert sie mit nur wenigen Arbeitsjahren, berücksichtigt nicht den Anstieg der Löhne im Lauf der Zeit, blendet die private und betriebliche Altersvorsorge aus und unterschlägt, dass in vielen Haushalten Doppelverdiener leben.
Weil sie in ihrem Streben nach Umverteilung den Versicherungscharakter der Rente missachtet hat, rückt jetzt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel von ihr ab. Denn wer in die Rente mehr einzahlt, hat auch ein Recht auf mehr Leistung. Wer gegen dieses Prinzip verstößt, verletzt das Gerechtigkeitsgefühl.
Stellte ein Spötter von der Leyens Botschaft hinter das berühmte Versprechen von Norbert Blüm (beide CDU), würde deutlich, was für ein kommunikatives Rentendesaster die Union angerichtet hat. Offenkundig ist eins sicher: die Rente in Altersarmut.
Versicherungscharakter
Nils Büngener (ztgleser123)
- 06.09.2012, 07:57 Uhr
Falscher Fuffziger
Horst Ziegler (pacificatore)
- 06.09.2012, 07:41 Uhr
Wichtige Schritte in die falsche Richtung
Kurt Jordan (kurjor)
- 06.09.2012, 07:29 Uhr
Gerechtigkeit
Horst Reinhardt (Niebelheim)
- 06.09.2012, 07:24 Uhr
Leider am Thema vorbei !!
Robert Hamacher (harohama)
- 05.09.2012, 23:31 Uhr
