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Kommentar Das BIP ist nicht alles

 ·  Politiker wollen den Wohlstand nicht mehr nur am Wirtschaftswachstum messen. Das verkünden sie heute. Ändern wird sich trotzdem nicht viel. Denn das BIP war schon bisher nicht der einzige Maßstab.

Artikel Lesermeinungen (7)

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Harald Sulzmann

Strikt dagegen

BIP-Zahlen sind haben sicher ihre Fehler. Man kennt sie aber und kann die Zahlen entsprechend selbst bewerten und Zusatzinformationen einbinden zur Beurteilung. Wenn es erstmal anfaengt, dass von der Politik und sonstigen Ethik- und Enquete-Kommissionen Wohlstandswerte und Gluecksbegriffe definiert werden, dann ist der Manipulation noch mehr Tuer und Tor geoeffnet. Dann herrscht nicht nur "Vollbeschaeftigung", nein, dann gibt es in Deutschland nur noch gesunde, zufriedene und ueberglueckliche Mitbuerger.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 28.01.2013 16:58 Uhr

Messen wir Wohlstand doch am PIP

Politiker Inland Produkt. Da wird noch der Tollheitsfaktor eingerechnet.

Dann geht es allen gut, wenn wir Luxusgehälter und Luxuspensionen, Haftungsausschluß und Lügenfaktor zum Wohlstandsindex für das Land errechnen.

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Peter-Paul Gansen

Warum fängt man nicht einfach damit an, Arbeitslosenzahlen zu veröffentlichen ...

..., die die Realität abbilden? Dann wäre man einen Schritt weiter. Abgabenlast und Pro-Kopf-Verschuldung sagen auch einiges über Wohlstand und Gerechtigkeit aus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.01.2013 17:00 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 28.01.2013 17:00 Uhr

Weil das noch weniger Aussagekraft hat.

Nein die Arbeitslosenzahlen sagen nichts aus u die pro Kopf Verschuldung bringt auch nichts

Weil die Inflationsrate aber auch ein nur geringer Schuldenabbau sofort das Bild verzerrt.

Angenommen, Arbeitslosigkeit in D bleibt und Inflationsrate bei 1,5% die Verschuldung aber nur 0,35% wie bei Schuldenbremse im GG .

Was soll das dann aussagen ?

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Achim Schröder
Achim Schröder (asfn) - 28.01.2013 16:03 Uhr

Von wegen!

Zitat: " Die Politik war doch meist in der Lage, jenseits des Wachstums auch andere gesellschaftliche Ziele in den Blick zu nehmen."

Und wie erklären Sie uns, dass die deutsche Politik uns wie einen übergroßen Lemming-Stamm mit Tunnelblick in Richtung Exportweltmeister treibt, bei steigendem BIP aber erkauft durch Billiglöhne, prekäre Arbeitsverhältnisse, bei gleichzeitiger Sendung des Bezahl-Schecks an die Ausfuhrländer (genannt Rettungsschirm)?

Ich sehe bisher überhaupt keinen Kompass bei den Verantwortlichen dieses Landes, dass alles Wirtschaften dem Allgemeinwohl dienen soll. Die Gewinner des BIP-Wachstums seit der Globalisierung sind immer nur kleine, privilegierte Gruppen.

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Eva Maria Palmer

Natürliche Wachstums-Grenze in Deutschland erreicht

Das einzige Wachstum, was man sich in Deutschland angesichts der Niedriglöhne noch vorstellen kann, ist in der Sozial-Industrie beheimatet.

Altenpflege, steigende Sozial-Etats, alle möglichen v.d.Leyen...Gelder, Ausgabensteigerung in der öffentlichen Verwaltung, Investition in mörderische Drohnen etc. Und das alles auf Pump.

Von jetzt an gehts bergab.

Eingebettet in eine Rettungsschirm-Gemeinschaft nicht wettbewerbsfähiger Pleitestaaten mit inkompatibler Gemeinschaftswährung sitzen die Deutschen in einer Falle, aus der sie nicht wieder herauskommen.

27% Haftung für 10 oder gar 20? Billionen Euroschulden, bei 5,3 Millionen ALG I und II-Beziehern und einer wahren Arbeitslosigkeit von fast 13% und einer echten Inflation von 8% bleibt uns nur die Rezession.

Ganze Industriezweige wie Solartechnik oder Stahlerzeugung fallen den fleißigen Chinesen zum Opfer.

Das Auslaufmodell EU hat seinen Zenith erreicht.

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Horst Langer
Horst Langer (hl2013) - 28.01.2013 13:56 Uhr

World Poverty Map

Die Idee ist alt. Schon in den 80-90er Jahren hat Kohonen ein statistisches Verfahren entwickelt, mit dem sich komplexe Systeme wie Volkswirtschaften effektvoll klassifizieren lassen. Mehr dazu erfaehrt man mit Goggle -> Word Poverty Map, oder Kohonen Map, Self Organzing Map. Froeh Googeln !

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Jahrgang 1977, Redakteur in der Wirtschaft.

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