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Kommentar : Bargeld statt Kontrolle

Gegen das Bargeld tritt eine internationale Allianz an - sie reicht von Washington, dem Silicon Valley über New York bis nach Brüssel, Berlin oder Frankfurt. Ihr Ziel ist totale Kontrolle.

          Das Verbot für Bargeldzahlungen ab 5000 Euro in Deutschland ist nur der erste Schritt. Weitere werden folgen, vielleicht der Einzug großer Scheine oder das Absenken der Schwelle auf 1000 Euro. Das machen die Franzosen doch auch so, wird es dann heißen. Dänemark will übrigens bald gar keine Geldscheine mehr drucken.

          Das Ziel ist die Abschaffung des Bargelds. Berlin wird das natürlich auf allen Kanälen dementieren, weil die Deutschen (noch) leidenschaftlich am Bargeld hängen. Doch die Allianz gegen Bargeld ist mächtig und vor allem international - sie reicht von Washington, dem Silicon Valley über New York bis nach Brüssel, Berlin oder Frankfurt.

          Politiker träumen vom gläsernen Wähler und Steuerbürger, Internetfirmen wollen alles über alle Kunden wissen, Banken brauchen neue Gebührenquellen, und manche Zentralbank will die Leute mit Strafzinsen zum Konsum treiben. Deshalb wird viel von Schwarzgeld oder Steuerflucht geredet und so getan, als kauften IS-Terroristen ihre Kalaschnikow bar in der Eckkneipe oder als wasche die Mafia ihr Geld in der Pizzeria statt in der eigenen Bank. Die Wahrheit ist schrecklicher: Die Feinde des Bargelds streben nach totaler Kontrolle.

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