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Koalitionsstreit Angela Merkel lehnt höhere Pendlerpauschale ab

 ·  Aus der FDP und der CDU wächst der Druck auf die Kanzlerin: Arbeitnehmer litten unter den Mobilitätskosten, Spitzenkandidat Röttgen sieht den Staat in der Pflicht.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (58)

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Anton Seidel
Anton Seidel (ase) - 04.04.2012 11:24 Uhr

Abwanderung aus den Städten lt. Städtetag wegender Pauschale

Wegen der Pendlerpauschale? Das ich nicht lache.
und welchen Einfluss haben aberwitzigen Grundstückspreise, Hauspreise, Lärm, wenig Freiflächen für kids?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.04.2012 16:21 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 04.04.2012 16:21 Uhr

"aberwitzige" Preise.

ist relativ. Wohnen ist in D spottbillig. Vergleichen Sie mit Paris, Moskau, Schweiz, London. Wer es nicht braucht und für wen es zu teuer ist, muss halt verzichten. Ist auch nicht gerade sinnvoll, mit Kindern im Zentrum von Ballungsräumen zu wohnen.

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Klaus Albrecht
Klaus Albrecht (albrekl) - 03.04.2012 22:34 Uhr

Verhaltenslenkung durch Steuern?

Die ganze Diskussion um die Mineralölsteuer zeigt für mich das Scheitern des (zumindest vorgeschoben argumentierten) Versuches das Verbraucherverhalten durch Steuern zu lenken. Höhere Mineralölsteuern wurden immer damit begründet, das damit Anreize geschaffen würden sparsame Autos zu kaufen. Kaufen die Bürger sparsame Autos sinkt das Steueraufkommen - sic die Steurn müßten eigentlich erhöht werden, was einer Bestrafung des angestrebten Verhaltens gleichkäme. Durch die ständige Verwendung der Steuern aus einer Quelle zur Subventionierung anderer Wohltaten des Staates wird die Glaubwürdigkeit der Politik immer weiter beschädigt und der Bürger wendet sich mit Grausen ab.
Umsteigen auf Busse und Bahnen? Die werden dann wieder durch die überhöhten Strompreise der Stadtwerke quersubventioniert. Ich habe die Hoffnung aufgegeben, daß dieses Dickicht einmal ausgeholzt würde.

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Wolfgang Orth

Merkels Entscheidung ist völlig folgerichtig.

Da Angela Merkel alles verspielt, was wir erarbeiten und dabei die Belastung der Bundesrepublik aus €-Bürgschaften, Garantien, Target II, bilateralen Krediten und sonstwas fast auf die Höhe des Bundeshaushaltes getrieben hat, ist nichts mehr zum Zulegen für die eigenen Bürger übrig, soll die Neuverschuldung nicht steigen. Insofern ist ihre Haltung folgerichtig. Ein Unternehmensleiter stünde bei solchem Umgang mit dem Geld seiner Aktionäre oder Gesellschafter wegen Untreue vor Gericht, nicht aber unsere Politiker. Bei der nächsten Wahl gibt es für uns alle leider nur die Wahl zwischen Pest und Cholera ohne die geringste Chance nur einen Schnupfen zu bekommen.

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Rolf-Dirk Maehler

Bei der ganzen Diskussion um die Bezinpreise können einem die Tränen kommen

Aber besonders wegen der Dummheit der Diskussionsteilnehmer. Tatsächlich dürfte eine Änderung der Pendlerpauschale nichts anderes sein als ein Laborieren am Symptom. Die Mineralölsteuer war nur sinnvoll solange der Mineralölpreis niedrig war. Aber wie immer im deutschen Steuersystem: Die Korrektur eines Fehlers bei Steuern ist eine falsche Hoffnung. Und nur mal so am Rande: Hat schon mal jemand nachgerechnet wie sich die Preise für Autos im gleichen Zeitraum entwickelt haben. Könnte es auch sein, daß die Autopreise stärker gestiegen sind als die Benzinpreise? Und was was wäre dann der Unterschied bei den Preisentwicklungen? Die einen dürfen und die anderen nicht?. Der Fehler dürfte also wohl zuallererst wieder einmal in der Wirtschafts- und Finanzpolitik liegen. Und wenn da nichts geändert wird, wird die Inflation auf allen Gebieten lustig weiter gallopieren, auch wenn die Statistik wegen selektiver Auswahl der Aufgezeigten Preisfelder etwas anderes suggerieren möchte.

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Ulrich Gröschel

Der Ölpreis steigt wahrscheinlich zum Sommer weiter.

Frau Merkel weiß, dass zum 1. Juli der von der EU verhängte Importstop für Öl aus dem Iran in Kraft tritt. Alleine durch die Öl Spekulation dürfte dann der Ölpreis deutlich steigen. Wie oft soll die Regierung denn die Pendlerpauschale anheben? Was ist mit den xx% Rest der anderen Autofahrer? Ich bin für eine Reform der KFZ Steuer mit der Motorleistung als Berechnungsgröße.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 03.04.2012 11:14 Uhr

Nicht meckern, Leute,

sondern bei den kommenden Wahlen die CDU abwählen. Aber Vorsicht, wenn dann SPD-Grüne die Regierungen bilden, wird´s noch teurer, und das nicht nur für Pendler, sondern für alle. Denn fremder Leute Geld ausgeben, darin sind Sozis und Grüne unschlagbar.

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Markus Teuber

Hoffentlich fällt Frau Merkel

nicht auch hier noch um -so wie bei der Griechenland- und TEuro-Rettung !
.
Die Pendlerpauschale sollte ganz abgeschafft werden !
.
Die -angeblich "immer stärker belasteten" Pendler profitieren doch -von der Vergangenheit bis just heute- immens von den sehr günstigen Preisen für Eigentum und Miete außerhalb der Städte.
.
Genau deswegen sind sie doch auch dorthin gezogen ,wo sie nun eben leben !
.
Dieselben nun auch noch zusätzlich zu belohnen ,würde die Grundprinzipien der Marktwirtschaft völlig aus den Angeln heben!
.
Für diejenigen ,welche schon lange in den Städten mit den steigenden Mieten und Preisen zu kämpfen haben,macht sich doch auch niemand stark,diese Menschen mit Pauschalen "zu entlasten" ! Im Gegenteil.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 13:10 Uhr
Jens Harke
Jens Harke (jha2000) - 03.04.2012 13:10 Uhr

jawoll

sehe ich genau so. Die platten Politiker wollen doch wieder nur platt beim Wähler punkten. Und es ist doch klar, dass ein Preisrückgang durch weniger Steuern wieder mit einer Preiserhöhung durch die Konzerne aufgefressen wird.
Und dann? Hat der Staat weniger Steuereinahmen als vorher, wird irgendwo wieder sparen oder irgendwo die Steuern erhöhen.
Hier hilft nur, den Wettbewerbsrahmen so zu gestalten, das es wieder Wettbewerb gibt.

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Art Bleiglass

Schluss mit diesem alten Zopf

Wieso soll jemand belohnt werden, wenn er aufs Land zieht wo die Mite oder Eigentum billiger ist. Wir muessen das Pendeln unattraktiv machen, Home-Office foerdern, nur so kriegen wir das taegliche Guten-Morgen Stauchaos in den Griff. Der alte Zopf der Pendlerpauschale, bei dem jeder Steuerbuerger leugt bis die Balken brechen und er zum Kleinkriminellen wird, gehoert endlich in den Muell um dazu beizutragen, endlich das Steuersystem mit all seinen Ausnahmen zu vereinfachen

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.04.2012 17:11 Uhr
Closed via SSO

Weil

der gesamte öffentliche Nahverkehr von Hamburg oder Berlin immer noch billiger ist, als die Erneuerung der Strassen dieser Städte.
Und, Bus und Bahn sind nunmal Umweltfreundlicher als Autos, falls Ihnen das bisher entgangen sein sollte.
Die Straßen, die Sie benutzen kosten schon einmal locker auf ihre Person gerechnet über 2000 Euro, dann noch die höheren Umweltbelastungen, Lärmbelästigung etc. pp.

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Sven Michaelsen

@ Art Bleiglass

Ja,recht haben Sie,vergessen Sie bitte nur nicht die steuerbegünstigten Jobtickets der Pendler per S-Bahn&Nahverkehrszug,den höchstsubventionierten ÖPNV sowie den gesamten Subventionsbetrieb einer Stadt insgesamt.Wer anscheinend so "reich" ist, dass er sich eine "teure" Stadtwohnung leisten kann,warum soll man dem die Busfahrkarte bezuschussen,warum soll der NICHT S-Bahnfahrer dem überbezahlten Nutzer das steuersubventionierte Job Ticket bezahlen?Wer Wert auf Kultur(Oper,Theater etc) legt,der soll das gefälligst auch selbst komplett bezahlen oder eben "aufs Land" ziehen. Ich subventioniere den sogenannten Kulturbetrieb und Reginalverkehr durch meine Pendelei (Arbeitsplatz liegt ausserhalb jeder "Stadt"!) allein mit 3000€ Mineralölsteuer sowie 1000€ Mehrwertsteuer (trotz Pauschale!) p.a.,um meinem Beruf nachgehen zu können, dessen Vergütung dann mit 42%Lohnsteuer "belohnt" wird.
PS Bitte schliessen Sie nicht von sich einfach so auf andere, was das Lügen "Jedes"Steuerbürgers betrifft.

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Closed via SSO
Los Närgli (lma666) - 03.04.2012 10:42 Uhr

Mehrbelastung für alle!!! und Freibier! Und Bundesliga im ö-r...

... außer für Politiker, bitte
Warum eigentlich lohnt es sich in D immer weniger, für sein geld zu arbeiten, es sei denn, man verdient so richtig gut?
Die "Pendlerpauschale" ist einer der ganz wenigen Steuervergünstigungen, die nciht nur für Leute interessant ist, die deutlich merh als 100k p.A. verdienen.
Sozusagen eine "Volksvergünstigung"... alos ganz schnell weg damit!
Ja, gerne, dann räumt unsern Steuer- und Abgabendschugel aber bitte richtig auf, angefangen mit dern Märchensteuersodnerlocken von Guidos Gnaden...

Warum hat jemand, der 100k verdiennt, gerade mal eine halb so hohe Belastung wie jemand der 50k verdient?
Kirchhoff forever!!!

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Hermann Eichhorn

Schulden bezahlen an der Tanke

Steuererhöhungen sind unpopulär. Was kann es denn schöneres geben als ein Öloligopol, das durch fleißige Preisabsprache den Preis an der Zapfsäule hochtreibt. Die Ölmultis müssen die Defizite aus den Ländern Südeuropas doch irgendwie wettmachen. In Deutschland geht das. Und die Regierung freut sich, mit jedem Cent Preiserhöhung ist sie mit einem 1/2 Cent dabei. Da läßt sich Frau Merkel erfreulichen Mehreinnahmen mit der Erhöhung der Pendlerpauschale vermiesen.
Als Bürger sagt man sich, was soll's? Ob ich die Eurokrise über höhere Steuern oder über einen höheren Spritpreis bezahle kann mir egal sein. Bezahlen muss ich ohnehin.
Wir können von Glück sprechen, dass die Vorstellungen der Dogmatiker, die sich die Grünen nennen, nicht erfüllt sind. Sie wollten doch 5 DM (2,50 €)für einen Liter Sprit per Gesetz einführen, damit die Wirtschaft richtig rund läuft und der Wald gerettet würde, der nach damaligen seriös-grünen Gutachten heute schon nicht mehr existieren dürfte.

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Hans Glück

@ Hr. Diesing

Tja, so ist das nun mal in einer Solidargemeinschaft. Mich unterstützt die Gemeinschaft, weil ich täglich 80km einfach pendeln muss, da meine Frau und ich in unterschiedlichen Städten arbeiten (müssen). Ich unterstütze andere mit meinen Sozialabgaben und Steuern, weil sie keine Arbeit finden. Und mit meinen Höchstbeiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung unterstütze ich alle, die keine so hohen Beiträge zahlen. Merkwürdig, in was für einem Staat wir leben, was?!

Im übrigen ist die Pendlerpauschale kein Geschenk des Himmels bzw. der Politik, sondern das Recht jeden Bürgers und Unternehmens, Aufwendungen, die für die Erzielung meines Einkommens notwendigen Ausgaben steuerlich geltend zu machen. Es werden nämlich nur Gewinne und keine Umsätze besteuert, aber genau das würde passieren, wenn im meine Aufwendungen nicht absetzen könnte. Dabei werden durch die Pendlerpauschale nicht einmal die tatsächlichen Kosten berücksichtigt, was schon eine Benachteiligung gegenüber Unternehmen ist.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.04.2012 11:17 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 04.04.2012 11:17 Uhr

Ach je.

Sie "müssen" pendeln. Weil Sie dort wohnen, wo Sie "müssen". Und Sie "müssen" beide zusammen wohnen. Zwingt Sie jemand mit vorgehaltener Waffe dazu? Nein. Ihre Frau und Sie haben sich dafür entschieden. Ich habe mich auch dafür entschieden, ich pendele 2h einfacher Weg. Jeden Tag. Soll ich dafür von meinem Nachbarn, der nicht pendelt, das Geld erstattet bekommen? Nichts anderes macht die Pendlersubventionspauschale. Sie "müssen" gar nichts. Sie wollen. Stehen Sie einfach dazu.

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Hans Glück

Wenn Sie meinen Kommentar...

Wenn Sie meinen Kommentar gelesen hätten, dann wäre Ihnen bewusst, dass ich nicht aus Lust 80km von meiner Arbeitsstelle wohne, sondern weil meine Frau und ich dummerweise in verschiedenen Städten arbeiten. Wir vereinen also beide Nachteile - teuer in der Stadt wohnen und pendeln, und das Letztere nicht freiwillig. Wir könnten auch zu meiner Arbeitsstätte ziehen, dann würde halt meine Frau pendeln.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 03.04.2012 15:18 Uhr

"Solidarität"

Ist es solidarisch, die Pendelei von Doppelverdienern zu subventionieren, auch durch nicht pendelnde Famillien mit EINEM Gehalt? Sie sagen Sie zahlen "Höchstbeiträge" zur gesetzlichen Krankenversicherung. Demzufolge nagen Sie nicht gerade am Hungertuch. Warum bekommen Sie Steuervergünstigungen nur weil Sie keine Lust haben nah an Ihrer - offenbar gut bezahlten - Arbeitsstelle zu wohnen? Ausser Deutschland leistet sich niemand diesen Unsinn...

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Isabel Arent
Isabel Arent (Cedro) - 03.04.2012 08:44 Uhr

Marktmissbrauch im Mineralölbereich zu begegnen ...

der einzig tragfähige Vorschlag ist wirklich, die ehm. - und m.E. zu recht so benannte - Mineralölsteuer (statt Energiesteuer) zu reduzieren. Oder aber die Ökosteuer. Was soll der Quatsch, den Autofahrern an 1. Stelle über diese beiden Steuern das Geld aus der Tasche zu ziehen - gleichzeitig aber allen Arbeitnehmern die Pendlerpauschale zu erhöhen? Warum kommt niemand auf die Idee, die Pendler-/Entfernungspauschale so zu lassen wie sie ist und die Energie- und oder Ökosteuer zu senken. 70 Prozent des Spritpreises sind Steuern ... über Anklagen gegen die Mineralölkonzerne zu Marktmissbrauch durch Politiker könnte man eigentlich nur lachen. Wenn es nicht so verlogen und traurig wäre!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 18:50 Uhr
Ulla Nachtmann

@ Isabel Arent

So ist es!
Tatsache ist, dass die Mineralölkonzerne HEUTE 70 ct berechnen und der Staat 90 ct draufschlägt. Das sind zwei Drittel des Gesamtpreises. Dadurch nimmt man pro Jahr ca. Euro 35 Milliarden ein.
Autofahrer und Raucher waren immer schon die Melkkühe der Politiker.
Wir sollten sie zwingen das zu ändern.
.
NIEMAND hat meine Frage beantwortet: Ist da auch eine Einfuhrsteuer involviert?
Wer weiß es?

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Christian Dossmann

Andersverteilung der Fahrtkosten

Die Pendlerpauschale ist gut gemeint. Schließlich sollen damit die Kosten, die durch den Weg zur Arbeit entstehen, auf die Allgemeinheit verteilt werden. Bedenkt man, dass die arbeitende Bevölkerung essentiell für die Vitalität der Volkswirtschaft ist, kann man das durchaus gutheißen.

Andererseits wäre eine Andersverteilung der Pendlerpauschale eine gute Lösung um der Zersiedelung Deutschlands einhalt zu gebieten, gleichzeitig die Arbeitnehmer zu entlasten und trotzdem keine Einbußen bei den Steuereinnahmen zu haben. Die Kosten für die Fahrtweg sollten nicht nur dem Arbeitnehmer auferlegt werden, sondern auch dem Arbeitgeber. Für manche Arbeitgeber wird es dann attraktiv, den Arbeitnehmer bei der Wohnungssuche und beim Umzug zu unterstützen oder bei der Anschaffung eines kostengünstigeren Gefährts dem Arbeitnehmer unter die Arme zu greifen.

Hinter all dem steckt der Grundgedanke, dass der Arbeitgeber gemäß des Verursacherprinzips an den Fahrtkosten nicht unbeteiligt ist.

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Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 03.04.2012 07:26 Uhr

die Pendlerpauschale sollte langsam heruntergefahren werden

die Öl und Benzinpreise werden in den nächsten Jahren unaufhörlich, ab einem gewissen Zeitpunkt sogar exponentielle steigen. Wer dann noch eine lange Fahrtstrecke und ein Auto mit entsprechend hohem Verbrauch hat, wird sich dies sicher nicht mehr leisten können. Jetzt die PP zu erhöhen setzt ein falsches Zeichen für die Autoindustrie, das Thema wirklich spritsparende Autos zu bauen, endlich anzugehen, den ÖNV attraktive Angebote zu schaffen und an Leute, die glauben, sie könnten sich irgendwo auf dem Lande, weit weg von ihrem Arbeitgeben ansiedeln, weil es da so schön ist und es sich vorallem so schön billig wohnen läßt. Der Rohstoff Erdöl ist endlich und darauf werden wir uns einstellen müssen. Je eher desto besser.

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Alex Schmitt

Mehreinnahmen?

Nachdem ich das schon in etlichen Beiträgen gelesen habe: warum ist sich eigentlich jeder so sicher, dass der Staat durch die höheren Benzinpreise so immense Mehreinnahmen hat? Nur weil ein Industrie-Lobbyist das behauptet, muss das noch lange nicht wahr sein. Der Staat besteuert Benzin und Diesel auf zwei Weisen, mit der Energiesteuer (ehemals Mineralölsteuer) und der Umsatzsteuer. Die Energiesteuer ist eine Mengensteuer, d.h. der Staat bekommt 65 Cent/l (Benzin) UNABHÄNGIG vom Preis. Also hier schon mal keine Mehreinnahmen,eher im Gegenteil: wenn aufgrund der höheren Preise weniger gefahren wird, verliert der Staat Einnahmen, da er weniger zu besteuern hat. Bei der Umsatzsteuer steigen die Einnahmen mit dem Preis: wenn der Benzinpreis von 1,50 auf 1,70 steigt, hat der Staat dadurch Mehreinnahmen von 3 Cent/l. Ok, nicht unerheblich. Aber wie gesagt, die verkaufte Menge von Benzin und Diesel geht zurück, d.h. unterm Strich kann es durchaus sein, dass die Steuereinnahmen sogar sinken...

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Ulla Nachtmann

Angela Merkel tankt nicht

weshalb sie auch die Nöte des Pendlers nicht nachvollziehen kann.nSie wirdmgefahren und die Rechnung bezahlen jene Pendler für sie. Dito für alle Minister und den unnützen ,Ehrenpensionär' Wulff. Eigentlich muss man nur die ,ökosteuer' im Benzin weglassen und schon wirds billiger. Die ,Mineralölsteuer' sollte man auch senken und simsalabim gibts weniger Mehrwertsteuer auf all die Doppel- und vielleicht sogar 3-fach Besteuerung.
Ist da eventuell auch noch eine EINFUHRsteuer involviert? Darüber wird nie gesprochen. Politiker leben vom Geld der produktiven Steuerzahler und sollten deshalb ein vitales Interesse daran haben, die Kuh die Milch gibt nicht zu schlachten. Oder? Was passiert, wenn den Leuten die Hutschnur letztendlich hochgeht und einer nach Generalstreik ruft?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 13:42 Uhr
Closed via SSO

Ich streike bereits - wer macht mit?

Mein Auto steht seitdem der Benzinpreis über 1,60 geklettert ist.
Die letzte Tankfüllung habe ich noch für 1,57 gekauft und die ist noch drin - für alle Fälle, falls mal einer nachts zum Arzt muss.
Ansonsten: Bus, Bahn, Fahrrad, Fußgänger
Geht alles!
Wenn das JEDER Autofahrer nur EINEN Monat lang machen würde (nach Absprache bitte alle im selben Monat), dann würden die schön blöd gucken, wenn mal EIN MONAT NIEMAND TANKT bzw. maximal die Berufskraftfahrer wie Taxen, Polizei, LKW, Krankenwagen, Pflegedienste!
Wer macht mit? Mein Auto steht bereits!

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 03.04.2012 10:07 Uhr

Rufen Sie mal

Frau Nachtmann rufen Sie.

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Patrik Justen
Patrik Justen (pjusten) - 02.04.2012 22:38 Uhr

Die Pauschale gehört abgeschafft!

Die Pendlerpauschale ist Unfug und gehört vollkommen abgeschafft. Ich bin selber leidenschaftlicher Autofahrer, aber mit dem Auto zur Arbeit fahren ist, außer in zwingenden Fällen, das Allerletzten. Jeden Tag verstopfen Horden von Autopendlern die Straßen und verpesten die Luft, anstatt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, da sie ja sonst angeblich so viel früher aufstehen müssten. Ich wohne 2 km von meiner Arbeitsstätte entfernt und fahre nie mit dem Auto dorthin, obwohl ich sogar einen Parkplatz hätte. Meine Wohnung habe ich mir dementsprechend ausgesucht, natürlich muss ich eine entsprechend hohe Miete zahlen. Niemand gibt mir einen Zuschuss hierfür, was selbstverständlich ist. Wer soweit weg wohnt, dass keine Bahn in der Nähe ist, der ist einfach selber Schuld, tut mir leid. Schön im Grünen zu Billigpreisen wohnen und dann jeden Tag in die Stadt und dort die Luft verpesten! Statt Pauschale bekommen, sollte jeder Pendler eine solche bezahlen müssen!

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 15:45 Uhr
Sven Michaelsen

Herr Justen,

anscheinend haben Sie sich noch nie gefragt, wer eigentlich den defizitären ÖPNV bezahlt.Jedenfalls reichen die 1.20€ die Sie und andere für ihre lächerliche Fahrkarte abdrücken, bei weitem nicht um die echten Kosten(übrigens auch Energie/Triebstoffkosten) zu bezahlen.Sollten Sie zu Fuß zur Arbeit gehen,bin ich mir sicher, dass Sie nicht auf der Strasse (gar Bundestrasse/Autobahn) laufen werden.Gern wird dann auch mal nach einer "sicheren" Fußgängerquerung (Brücke/Ampel/Zebrastreifen) in praktischer Nähe zum "Werkstor" gerufen. Wer bezahlt das dann? Oh wie praktisch, die Allgemeinheit, jedenfalls nicht die 10-20 Hansel die per Pedes, Fahrrad zur Arbeit kommen (können). Es ist doch so einfach: die gleichen (Steuer)Regeln für alle. Entweder darf jeder z.B. seine Werbungskosten/Aufwände in echter Höhe absetzen(also auch Fahrtkosten) oder eben keiner(Adios Firmenwagen für Angestellte UND Unternehmer, Adios Jobticket,Adios subventionierter ÖPNV

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 03.04.2012 15:22 Uhr

HAHAAA Herr Ermecke!!

Ein Traum. FREIHEIT (in Kapitalen Lettern). Was ist daran "frei", Pendler staatlich zu subventionieren? Benennen Sie Ross und Reiter und sein Sie ehrlich, hier geht es nicht um Freiheit, hier geht es um die Subventionierung von Blechlawinen mit richtig richtig viel Asche.

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Los Närgli (lma666) - 03.04.2012 10:33 Uhr

Die "Penlderpauschale" gilt nicht nur für Autofahrer...

... sondern auch für alle anderen.
Und wenn man die abschafft, dnn aber bitte auch den Entfernungszuschlag auf Firmenwagen.
In letzter Konsequenz sollte unser Staat alle "Sondervergünstigungen" abschaffen, dann aber bitte eben auch alle Sonderbelastungen. Nur leider wird genau das Gegenteil gemacht (siehe Märchensteuerreduktion für Hoteliers...)

Das Dumme ist, dass unser Staat konsequent den Anteil desen erhöht, was er dem Bürger aus der Tasche zieht. UNd wir können leider (noch) nichts dagegen tun, denn es ist egal, ob Scharz-Rot, Schwarz-Gelb, Rot-Grün oder sonst wer "and der Macht " ist.
"Wir haben kein Geld für Stuerreformen" höre ich immer wieder. Aber wer sagt, daß eine Vereinfachung den Staat Geld kosten würde?
Fakt ist, daß die "besserverdineer" ab einem gewissen Schwellwert signifikant weniger bezahlen als die Durchschnittverdiender. Denn unsere Steuergesetze begünstigen eben den, der schon hat. Mit ganz wenigen Ausnahmen wie z.B. die "Pendlerpauschale"...

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Klaus Ermecke

Die Freiheit hochhalten

Herr Justen, es ist Ihnen unbenommen, mit dem Fahrrad, zu Fuß, einem Pferdeschlitten oder auf Roller Skates zur Arbeit zu kommen. Andere fahren Bahn, und noch andere mit dem Auto. Aber der Grundsatz unseres Steuerrechts ist eben der, daß Aufwendungen im Zusammenhang mit der Durchführung der Erwerbstätigkeit aus der Besteuerungsgrundlage herauszurechnen sind. Wer also einen weiteren Weg zur Arbeit zurücklegt, ist entsprechend zu entlasten. Ihre Aussagen oben sind vor allem eins: selbstgerecht. Weil Sie zufällig eine teure Wohnung nahe Ihrer Arbeitsstätte gefunden haben und so Fahrten vermeiden können, sind Sie der Öko-Held. Ich möchte eher an jeden appellieren, sich endlich des Wertes der FREIHEIT wieder bewußt zu werden.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 03.04.2012 10:09 Uhr

Danke Danke Danke!

Mal jemand der den Subventionswahnsinn nicht möchte !

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Simon Buck
Simon Buck (acdcking) - 02.04.2012 22:32 Uhr

Langsam wird es Zeit die Einsparpotenziale zu nutzen

Wenn ich morgens mit dem Fahrrad oder mit der Tram in einer mittelgroßen Stadt zur Arbeit fahre, dann sehe ich unzählige Autos, wo nur eine Person drin sitzt. Warum können diese Personen nicht mit den ÖPNV zur Arbeit fahren? Auch ist der Fahrstil einiger Autofahrer sehr Sprit fressend. (Man kann mit den meisten Autos in der Stadt bei Tempo 50 im fünften Gang fahren)
Aber erst wenn die Preise an der Zapfsäule weiter nach oben gehen, kommt den Leute in den Sinn, dass man sein persönliches Mobilitätsverhalten ändern muss.

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Kai Uwe Liesendahl

Die Festlegungen der Kanzlerin

In den vergangenen Wochen ist es häufiger vorgekommen, dass Frau Merkel glaubte, die Öffentlichkeit an Ihrer persönlichen Meinung zu aktuellen innenpolitischen Fragen teilhaben lassen zu müssen. "Dabei vergißt Frau Merkel, dass Sie a) vom Deutschen Bundestag gewählt wurde und b) sich ihre Regierung auf eine Mehrheit im deutschen Bundestag stützt. Und wenn eine Mehrheit der Abgeordneten von CDU und FDP zu einer anderen Position gelangt als die Kanzlerin: dann ist das eben so. Die Bundeskanzlerin legt die Leitlinien der deutschen Politik fest. Das steht ihr zu. So aber, wie Frau Merkel in letzter Zeit immer wieder kundtut, was Sie als Kanzlerin dazu meint, muss man sie doch ein wenig überspitzt einmal darauf hinweisen: wir leben in einer parlamentarischen Demokratie - und keiner Kanzlerdiktatur.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 17:19 Uhr
Wolfgang Orth

Woher

soll sie das wissen? Es traut sich doch keiner, ihr das zu sagen.

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Carlos Anton

Der Kanzlerin Prioritäten

Die Prioritäten der Kanzlerin sind eindeutigt:
1. Den Euro retten
2. Banken retten
3. Griechenland retten
4. Frankreich unterstützen
5. Wenn noch Geld vorhanden ist, die deutschen Bürger entlasten (aber erst im Wahljahr)

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