02.04.2012 · Aus der FDP und der CDU wächst der Druck auf die Kanzlerin: Arbeitnehmer litten unter den Mobilitätskosten, Spitzenkandidat Röttgen sieht den Staat in der Pflicht.
Von Manfred Schäfers, Henrike Roßbach und Reiner BurgerRichtlinien für Lesermeinungen
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Abwanderung aus den Städten lt. Städtetag wegender Pauschale
Wegen der Pendlerpauschale? Das ich nicht lache.
und welchen Einfluss haben aberwitzigen Grundstückspreise,
Hauspreise, Lärm, wenig Freiflächen für kids?
"aberwitzige" Preise.
ist relativ. Wohnen ist in D spottbillig. Vergleichen Sie mit Paris, Moskau, Schweiz, London. Wer es nicht braucht und für wen es zu teuer ist, muss halt verzichten. Ist auch nicht gerade sinnvoll, mit Kindern im Zentrum von Ballungsräumen zu wohnen.
Verhaltenslenkung durch Steuern?
Die ganze Diskussion um die Mineralölsteuer zeigt für mich das
Scheitern des (zumindest vorgeschoben argumentierten) Versuches das
Verbraucherverhalten durch Steuern zu lenken. Höhere
Mineralölsteuern wurden immer damit begründet, das damit
Anreize geschaffen würden sparsame Autos zu kaufen. Kaufen die
Bürger sparsame Autos sinkt das Steueraufkommen - sic die Steurn
müßten eigentlich erhöht werden, was einer Bestrafung
des angestrebten Verhaltens gleichkäme. Durch die ständige
Verwendung der Steuern aus einer Quelle zur Subventionierung anderer
Wohltaten des Staates wird die Glaubwürdigkeit der Politik immer
weiter beschädigt und der Bürger wendet sich mit Grausen ab.
Umsteigen auf Busse und Bahnen? Die werden dann wieder durch die
überhöhten Strompreise der Stadtwerke quersubventioniert. Ich
habe die Hoffnung aufgegeben, daß dieses Dickicht einmal
ausgeholzt würde.
Merkels Entscheidung ist völlig folgerichtig.
Da Angela Merkel alles verspielt, was wir erarbeiten und dabei die Belastung der Bundesrepublik aus €-Bürgschaften, Garantien, Target II, bilateralen Krediten und sonstwas fast auf die Höhe des Bundeshaushaltes getrieben hat, ist nichts mehr zum Zulegen für die eigenen Bürger übrig, soll die Neuverschuldung nicht steigen. Insofern ist ihre Haltung folgerichtig. Ein Unternehmensleiter stünde bei solchem Umgang mit dem Geld seiner Aktionäre oder Gesellschafter wegen Untreue vor Gericht, nicht aber unsere Politiker. Bei der nächsten Wahl gibt es für uns alle leider nur die Wahl zwischen Pest und Cholera ohne die geringste Chance nur einen Schnupfen zu bekommen.
Bei der ganzen Diskussion um die Bezinpreise können einem die Tränen kommen
Aber besonders wegen der Dummheit der Diskussionsteilnehmer. Tatsächlich dürfte eine Änderung der Pendlerpauschale nichts anderes sein als ein Laborieren am Symptom. Die Mineralölsteuer war nur sinnvoll solange der Mineralölpreis niedrig war. Aber wie immer im deutschen Steuersystem: Die Korrektur eines Fehlers bei Steuern ist eine falsche Hoffnung. Und nur mal so am Rande: Hat schon mal jemand nachgerechnet wie sich die Preise für Autos im gleichen Zeitraum entwickelt haben. Könnte es auch sein, daß die Autopreise stärker gestiegen sind als die Benzinpreise? Und was was wäre dann der Unterschied bei den Preisentwicklungen? Die einen dürfen und die anderen nicht?. Der Fehler dürfte also wohl zuallererst wieder einmal in der Wirtschafts- und Finanzpolitik liegen. Und wenn da nichts geändert wird, wird die Inflation auf allen Gebieten lustig weiter gallopieren, auch wenn die Statistik wegen selektiver Auswahl der Aufgezeigten Preisfelder etwas anderes suggerieren möchte.
Der Ölpreis steigt wahrscheinlich zum Sommer weiter.
Frau Merkel weiß, dass zum 1. Juli der von der EU verhängte Importstop für Öl aus dem Iran in Kraft tritt. Alleine durch die Öl Spekulation dürfte dann der Ölpreis deutlich steigen. Wie oft soll die Regierung denn die Pendlerpauschale anheben? Was ist mit den xx% Rest der anderen Autofahrer? Ich bin für eine Reform der KFZ Steuer mit der Motorleistung als Berechnungsgröße.
sondern bei den kommenden Wahlen die CDU abwählen. Aber Vorsicht, wenn dann SPD-Grüne die Regierungen bilden, wird´s noch teurer, und das nicht nur für Pendler, sondern für alle. Denn fremder Leute Geld ausgeben, darin sind Sozis und Grüne unschlagbar.
nicht auch hier noch um -so wie bei der Griechenland- und TEuro-Rettung !
.
Die Pendlerpauschale sollte ganz abgeschafft werden !
.
Die -angeblich "immer stärker belasteten" Pendler
profitieren doch -von der Vergangenheit bis just heute- immens von den
sehr günstigen Preisen für Eigentum und Miete außerhalb
der Städte.
.
Genau deswegen sind sie doch auch dorthin gezogen ,wo sie nun eben leben !
.
Dieselben nun auch noch zusätzlich zu belohnen ,würde die
Grundprinzipien der Marktwirtschaft völlig aus den Angeln heben!
.
Für diejenigen ,welche schon lange in den Städten mit den
steigenden Mieten und Preisen zu kämpfen haben,macht sich doch auch
niemand stark,diese Menschen mit Pauschalen "zu entlasten" !
Im Gegenteil.
jawoll
sehe ich genau so. Die platten Politiker wollen doch wieder nur platt
beim Wähler punkten. Und es ist doch klar, dass ein
Preisrückgang durch weniger Steuern wieder mit einer
Preiserhöhung durch die Konzerne aufgefressen wird.
Und dann? Hat der Staat weniger Steuereinahmen als vorher, wird irgendwo
wieder sparen oder irgendwo die Steuern erhöhen.
Hier hilft nur, den Wettbewerbsrahmen so zu gestalten, das es wieder
Wettbewerb gibt.
Wieso soll jemand belohnt werden, wenn er aufs Land zieht wo die Mite oder Eigentum billiger ist. Wir muessen das Pendeln unattraktiv machen, Home-Office foerdern, nur so kriegen wir das taegliche Guten-Morgen Stauchaos in den Griff. Der alte Zopf der Pendlerpauschale, bei dem jeder Steuerbuerger leugt bis die Balken brechen und er zum Kleinkriminellen wird, gehoert endlich in den Muell um dazu beizutragen, endlich das Steuersystem mit all seinen Ausnahmen zu vereinfachen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.04.2012 17:11 UhrWeil
der gesamte öffentliche Nahverkehr von Hamburg oder Berlin immer
noch billiger ist, als die Erneuerung der Strassen dieser Städte.
Und, Bus und Bahn sind nunmal Umweltfreundlicher als Autos, falls Ihnen
das bisher entgangen sein sollte.
Die Straßen, die Sie benutzen kosten schon einmal locker auf ihre
Person gerechnet über 2000 Euro, dann noch die höheren
Umweltbelastungen, Lärmbelästigung etc. pp.
@ Art Bleiglass
Ja,recht haben Sie,vergessen Sie bitte nur nicht die
steuerbegünstigten Jobtickets der Pendler per
S-Bahn&Nahverkehrszug,den höchstsubventionierten ÖPNV
sowie den gesamten Subventionsbetrieb einer Stadt insgesamt.Wer
anscheinend so "reich" ist, dass er sich eine
"teure" Stadtwohnung leisten kann,warum soll man dem die
Busfahrkarte bezuschussen,warum soll der NICHT S-Bahnfahrer dem
überbezahlten Nutzer das steuersubventionierte Job Ticket
bezahlen?Wer Wert auf Kultur(Oper,Theater etc) legt,der soll das
gefälligst auch selbst komplett bezahlen oder eben "aufs
Land" ziehen. Ich subventioniere den sogenannten Kulturbetrieb und
Reginalverkehr durch meine Pendelei (Arbeitsplatz liegt ausserhalb jeder
"Stadt"!) allein mit 3000€ Mineralölsteuer sowie
1000€ Mehrwertsteuer (trotz Pauschale!) p.a.,um meinem Beruf
nachgehen zu können, dessen Vergütung dann mit 42%Lohnsteuer
"belohnt" wird.
PS Bitte schliessen Sie nicht von sich einfach so auf andere, was das
Lügen "Jedes"Steuerbürgers betrifft.
Mehrbelastung für alle!!! und Freibier! Und Bundesliga im ö-r...
... außer für Politiker, bitte
Warum eigentlich lohnt es sich in D immer weniger, für sein geld zu
arbeiten, es sei denn, man verdient so richtig gut?
Die "Pendlerpauschale" ist einer der ganz wenigen
Steuervergünstigungen, die nciht nur für Leute interessant
ist, die deutlich merh als 100k p.A. verdienen.
Sozusagen eine "Volksvergünstigung"... alos ganz schnell
weg damit!
Ja, gerne, dann räumt unsern Steuer- und Abgabendschugel aber bitte
richtig auf, angefangen mit dern Märchensteuersodnerlocken von
Guidos Gnaden...
Warum hat jemand, der 100k verdiennt, gerade mal eine halb so hohe
Belastung wie jemand der 50k verdient?
Kirchhoff forever!!!
Schulden bezahlen an der Tanke
Steuererhöhungen sind unpopulär. Was kann es denn
schöneres geben als ein Öloligopol, das durch fleißige
Preisabsprache den Preis an der Zapfsäule hochtreibt. Die
Ölmultis müssen die Defizite aus den Ländern
Südeuropas doch irgendwie wettmachen. In Deutschland geht das. Und
die Regierung freut sich, mit jedem Cent Preiserhöhung ist sie mit
einem 1/2 Cent dabei. Da läßt sich Frau Merkel erfreulichen
Mehreinnahmen mit der Erhöhung der Pendlerpauschale vermiesen.
Als Bürger sagt man sich, was soll's? Ob ich die Eurokrise
über höhere Steuern oder über einen höheren
Spritpreis bezahle kann mir egal sein. Bezahlen muss ich ohnehin.
Wir können von Glück sprechen, dass die Vorstellungen der
Dogmatiker, die sich die Grünen nennen, nicht erfüllt sind.
Sie wollten doch 5 DM (2,50 €)für einen Liter Sprit per Gesetz
einführen, damit die Wirtschaft richtig rund läuft und der
Wald gerettet würde, der nach damaligen seriös-grünen
Gutachten heute schon nicht mehr existieren dürfte.
Tja, so ist das nun mal in einer Solidargemeinschaft. Mich
unterstützt die Gemeinschaft, weil ich täglich 80km einfach
pendeln muss, da meine Frau und ich in unterschiedlichen Städten
arbeiten (müssen). Ich unterstütze andere mit meinen
Sozialabgaben und Steuern, weil sie keine Arbeit finden. Und mit meinen
Höchstbeiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung
unterstütze ich alle, die keine so hohen Beiträge zahlen.
Merkwürdig, in was für einem Staat wir leben, was?!
Im übrigen ist die Pendlerpauschale kein Geschenk des Himmels bzw.
der Politik, sondern das Recht jeden Bürgers und Unternehmens,
Aufwendungen, die für die Erzielung meines Einkommens notwendigen
Ausgaben steuerlich geltend zu machen. Es werden nämlich nur
Gewinne und keine Umsätze besteuert, aber genau das würde
passieren, wenn im meine Aufwendungen nicht absetzen könnte. Dabei
werden durch die Pendlerpauschale nicht einmal die tatsächlichen
Kosten berücksichtigt, was schon eine Benachteiligung
gegenüber Unternehmen ist.
Ach je.
Sie "müssen" pendeln. Weil Sie dort wohnen, wo Sie "müssen". Und Sie "müssen" beide zusammen wohnen. Zwingt Sie jemand mit vorgehaltener Waffe dazu? Nein. Ihre Frau und Sie haben sich dafür entschieden. Ich habe mich auch dafür entschieden, ich pendele 2h einfacher Weg. Jeden Tag. Soll ich dafür von meinem Nachbarn, der nicht pendelt, das Geld erstattet bekommen? Nichts anderes macht die Pendlersubventionspauschale. Sie "müssen" gar nichts. Sie wollen. Stehen Sie einfach dazu.
Wenn Sie meinen Kommentar...
Wenn Sie meinen Kommentar gelesen hätten, dann wäre Ihnen bewusst, dass ich nicht aus Lust 80km von meiner Arbeitsstelle wohne, sondern weil meine Frau und ich dummerweise in verschiedenen Städten arbeiten. Wir vereinen also beide Nachteile - teuer in der Stadt wohnen und pendeln, und das Letztere nicht freiwillig. Wir könnten auch zu meiner Arbeitsstätte ziehen, dann würde halt meine Frau pendeln.
"Solidarität"
Ist es solidarisch, die Pendelei von Doppelverdienern zu subventionieren, auch durch nicht pendelnde Famillien mit EINEM Gehalt? Sie sagen Sie zahlen "Höchstbeiträge" zur gesetzlichen Krankenversicherung. Demzufolge nagen Sie nicht gerade am Hungertuch. Warum bekommen Sie Steuervergünstigungen nur weil Sie keine Lust haben nah an Ihrer - offenbar gut bezahlten - Arbeitsstelle zu wohnen? Ausser Deutschland leistet sich niemand diesen Unsinn...
Marktmissbrauch im Mineralölbereich zu begegnen ...
der einzig tragfähige Vorschlag ist wirklich, die ehm. - und m.E. zu recht so benannte - Mineralölsteuer (statt Energiesteuer) zu reduzieren. Oder aber die Ökosteuer. Was soll der Quatsch, den Autofahrern an 1. Stelle über diese beiden Steuern das Geld aus der Tasche zu ziehen - gleichzeitig aber allen Arbeitnehmern die Pendlerpauschale zu erhöhen? Warum kommt niemand auf die Idee, die Pendler-/Entfernungspauschale so zu lassen wie sie ist und die Energie- und oder Ökosteuer zu senken. 70 Prozent des Spritpreises sind Steuern ... über Anklagen gegen die Mineralölkonzerne zu Marktmissbrauch durch Politiker könnte man eigentlich nur lachen. Wenn es nicht so verlogen und traurig wäre!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 18:50 Uhr@ Isabel Arent
So ist es!
Tatsache ist, dass die Mineralölkonzerne HEUTE 70 ct berechnen und
der Staat 90 ct draufschlägt. Das sind zwei Drittel des
Gesamtpreises. Dadurch nimmt man pro Jahr ca. Euro 35 Milliarden ein.
Autofahrer und Raucher waren immer schon die Melkkühe der Politiker.
Wir sollten sie zwingen das zu ändern.
.
NIEMAND hat meine Frage beantwortet: Ist da auch eine Einfuhrsteuer involviert?
Wer weiß es?
Andersverteilung der Fahrtkosten
Die Pendlerpauschale ist gut gemeint. Schließlich sollen damit die
Kosten, die durch den Weg zur Arbeit entstehen, auf die Allgemeinheit
verteilt werden. Bedenkt man, dass die arbeitende Bevölkerung
essentiell für die Vitalität der Volkswirtschaft ist, kann man
das durchaus gutheißen.
Andererseits wäre eine Andersverteilung der Pendlerpauschale eine
gute Lösung um der Zersiedelung Deutschlands einhalt zu gebieten,
gleichzeitig die Arbeitnehmer zu entlasten und trotzdem keine
Einbußen bei den Steuereinnahmen zu haben. Die Kosten für die
Fahrtweg sollten nicht nur dem Arbeitnehmer auferlegt werden, sondern
auch dem Arbeitgeber. Für manche Arbeitgeber wird es dann
attraktiv, den Arbeitnehmer bei der Wohnungssuche und beim Umzug zu
unterstützen oder bei der Anschaffung eines kostengünstigeren
Gefährts dem Arbeitnehmer unter die Arme zu greifen.
Hinter all dem steckt der Grundgedanke, dass der Arbeitgeber
gemäß des Verursacherprinzips an den Fahrtkosten nicht
unbeteiligt ist.
die Pendlerpauschale sollte langsam heruntergefahren werden
die Öl und Benzinpreise werden in den nächsten Jahren unaufhörlich, ab einem gewissen Zeitpunkt sogar exponentielle steigen. Wer dann noch eine lange Fahrtstrecke und ein Auto mit entsprechend hohem Verbrauch hat, wird sich dies sicher nicht mehr leisten können. Jetzt die PP zu erhöhen setzt ein falsches Zeichen für die Autoindustrie, das Thema wirklich spritsparende Autos zu bauen, endlich anzugehen, den ÖNV attraktive Angebote zu schaffen und an Leute, die glauben, sie könnten sich irgendwo auf dem Lande, weit weg von ihrem Arbeitgeben ansiedeln, weil es da so schön ist und es sich vorallem so schön billig wohnen läßt. Der Rohstoff Erdöl ist endlich und darauf werden wir uns einstellen müssen. Je eher desto besser.
Nachdem ich das schon in etlichen Beiträgen gelesen habe: warum ist sich eigentlich jeder so sicher, dass der Staat durch die höheren Benzinpreise so immense Mehreinnahmen hat? Nur weil ein Industrie-Lobbyist das behauptet, muss das noch lange nicht wahr sein. Der Staat besteuert Benzin und Diesel auf zwei Weisen, mit der Energiesteuer (ehemals Mineralölsteuer) und der Umsatzsteuer. Die Energiesteuer ist eine Mengensteuer, d.h. der Staat bekommt 65 Cent/l (Benzin) UNABHÄNGIG vom Preis. Also hier schon mal keine Mehreinnahmen,eher im Gegenteil: wenn aufgrund der höheren Preise weniger gefahren wird, verliert der Staat Einnahmen, da er weniger zu besteuern hat. Bei der Umsatzsteuer steigen die Einnahmen mit dem Preis: wenn der Benzinpreis von 1,50 auf 1,70 steigt, hat der Staat dadurch Mehreinnahmen von 3 Cent/l. Ok, nicht unerheblich. Aber wie gesagt, die verkaufte Menge von Benzin und Diesel geht zurück, d.h. unterm Strich kann es durchaus sein, dass die Steuereinnahmen sogar sinken...
weshalb sie auch die Nöte des Pendlers nicht nachvollziehen
kann.nSie wirdmgefahren und die Rechnung bezahlen jene Pendler für
sie. Dito für alle Minister und den unnützen
,Ehrenpensionär' Wulff. Eigentlich muss man nur die
,ökosteuer' im Benzin weglassen und schon wirds billiger. Die
,Mineralölsteuer' sollte man auch senken und simsalabim gibts
weniger Mehrwertsteuer auf all die Doppel- und vielleicht sogar 3-fach
Besteuerung.
Ist da eventuell auch noch eine EINFUHRsteuer involviert? Darüber
wird nie gesprochen. Politiker leben vom Geld der produktiven
Steuerzahler und sollten deshalb ein vitales Interesse daran haben, die
Kuh die Milch gibt nicht zu schlachten. Oder? Was passiert, wenn den
Leuten die Hutschnur letztendlich hochgeht und einer nach Generalstreik ruft?
Ich streike bereits - wer macht mit?
Mein Auto steht seitdem der Benzinpreis über 1,60 geklettert ist.
Die letzte Tankfüllung habe ich noch für 1,57 gekauft und die
ist noch drin - für alle Fälle, falls mal einer nachts zum
Arzt muss.
Ansonsten: Bus, Bahn, Fahrrad, Fußgänger
Geht alles!
Wenn das JEDER Autofahrer nur EINEN Monat lang machen würde (nach
Absprache bitte alle im selben Monat), dann würden die schön
blöd gucken, wenn mal EIN MONAT NIEMAND TANKT bzw. maximal die
Berufskraftfahrer wie Taxen, Polizei, LKW, Krankenwagen, Pflegedienste!
Wer macht mit? Mein Auto steht bereits!
Die Pauschale gehört abgeschafft!
Die Pendlerpauschale ist Unfug und gehört vollkommen abgeschafft. Ich bin selber leidenschaftlicher Autofahrer, aber mit dem Auto zur Arbeit fahren ist, außer in zwingenden Fällen, das Allerletzten. Jeden Tag verstopfen Horden von Autopendlern die Straßen und verpesten die Luft, anstatt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, da sie ja sonst angeblich so viel früher aufstehen müssten. Ich wohne 2 km von meiner Arbeitsstätte entfernt und fahre nie mit dem Auto dorthin, obwohl ich sogar einen Parkplatz hätte. Meine Wohnung habe ich mir dementsprechend ausgesucht, natürlich muss ich eine entsprechend hohe Miete zahlen. Niemand gibt mir einen Zuschuss hierfür, was selbstverständlich ist. Wer soweit weg wohnt, dass keine Bahn in der Nähe ist, der ist einfach selber Schuld, tut mir leid. Schön im Grünen zu Billigpreisen wohnen und dann jeden Tag in die Stadt und dort die Luft verpesten! Statt Pauschale bekommen, sollte jeder Pendler eine solche bezahlen müssen!
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 15:45 UhrHerr Justen,
anscheinend haben Sie sich noch nie gefragt, wer eigentlich den defizitären ÖPNV bezahlt.Jedenfalls reichen die 1.20€ die Sie und andere für ihre lächerliche Fahrkarte abdrücken, bei weitem nicht um die echten Kosten(übrigens auch Energie/Triebstoffkosten) zu bezahlen.Sollten Sie zu Fuß zur Arbeit gehen,bin ich mir sicher, dass Sie nicht auf der Strasse (gar Bundestrasse/Autobahn) laufen werden.Gern wird dann auch mal nach einer "sicheren" Fußgängerquerung (Brücke/Ampel/Zebrastreifen) in praktischer Nähe zum "Werkstor" gerufen. Wer bezahlt das dann? Oh wie praktisch, die Allgemeinheit, jedenfalls nicht die 10-20 Hansel die per Pedes, Fahrrad zur Arbeit kommen (können). Es ist doch so einfach: die gleichen (Steuer)Regeln für alle. Entweder darf jeder z.B. seine Werbungskosten/Aufwände in echter Höhe absetzen(also auch Fahrtkosten) oder eben keiner(Adios Firmenwagen für Angestellte UND Unternehmer, Adios Jobticket,Adios subventionierter ÖPNV
HAHAAA Herr Ermecke!!
Ein Traum. FREIHEIT (in Kapitalen Lettern). Was ist daran "frei", Pendler staatlich zu subventionieren? Benennen Sie Ross und Reiter und sein Sie ehrlich, hier geht es nicht um Freiheit, hier geht es um die Subventionierung von Blechlawinen mit richtig richtig viel Asche.
Die "Penlderpauschale" gilt nicht nur für Autofahrer...
... sondern auch für alle anderen.
Und wenn man die abschafft, dnn aber bitte auch den Entfernungszuschlag
auf Firmenwagen.
In letzter Konsequenz sollte unser Staat alle
"Sondervergünstigungen" abschaffen, dann aber bitte eben
auch alle Sonderbelastungen. Nur leider wird genau das Gegenteil gemacht
(siehe Märchensteuerreduktion für Hoteliers...)
Das Dumme ist, dass unser Staat konsequent den Anteil desen erhöht,
was er dem Bürger aus der Tasche zieht. UNd wir können leider
(noch) nichts dagegen tun, denn es ist egal, ob Scharz-Rot,
Schwarz-Gelb, Rot-Grün oder sonst wer "and der Macht " ist.
"Wir haben kein Geld für Stuerreformen" höre ich
immer wieder. Aber wer sagt, daß eine Vereinfachung den Staat Geld
kosten würde?
Fakt ist, daß die "besserverdineer" ab einem gewissen
Schwellwert signifikant weniger bezahlen als die Durchschnittverdiender.
Denn unsere Steuergesetze begünstigen eben den, der schon hat. Mit
ganz wenigen Ausnahmen wie z.B. die "Pendlerpauschale"...
Die Freiheit hochhalten
Herr Justen, es ist Ihnen unbenommen, mit dem Fahrrad, zu Fuß, einem Pferdeschlitten oder auf Roller Skates zur Arbeit zu kommen. Andere fahren Bahn, und noch andere mit dem Auto. Aber der Grundsatz unseres Steuerrechts ist eben der, daß Aufwendungen im Zusammenhang mit der Durchführung der Erwerbstätigkeit aus der Besteuerungsgrundlage herauszurechnen sind. Wer also einen weiteren Weg zur Arbeit zurücklegt, ist entsprechend zu entlasten. Ihre Aussagen oben sind vor allem eins: selbstgerecht. Weil Sie zufällig eine teure Wohnung nahe Ihrer Arbeitsstätte gefunden haben und so Fahrten vermeiden können, sind Sie der Öko-Held. Ich möchte eher an jeden appellieren, sich endlich des Wertes der FREIHEIT wieder bewußt zu werden.
Danke Danke Danke!
Mal jemand der den Subventionswahnsinn nicht möchte !
Langsam wird es Zeit die Einsparpotenziale zu nutzen
Wenn ich morgens mit dem Fahrrad oder mit der Tram in einer
mittelgroßen Stadt zur Arbeit fahre, dann sehe ich unzählige
Autos, wo nur eine Person drin sitzt. Warum können diese Personen
nicht mit den ÖPNV zur Arbeit fahren? Auch ist der Fahrstil einiger
Autofahrer sehr Sprit fressend. (Man kann mit den meisten Autos in der
Stadt bei Tempo 50 im fünften Gang fahren)
Aber erst wenn die Preise an der Zapfsäule weiter nach oben gehen,
kommt den Leute in den Sinn, dass man sein persönliches
Mobilitätsverhalten ändern muss.
Die Festlegungen der Kanzlerin
In den vergangenen Wochen ist es häufiger vorgekommen, dass Frau Merkel glaubte, die Öffentlichkeit an Ihrer persönlichen Meinung zu aktuellen innenpolitischen Fragen teilhaben lassen zu müssen. "Dabei vergißt Frau Merkel, dass Sie a) vom Deutschen Bundestag gewählt wurde und b) sich ihre Regierung auf eine Mehrheit im deutschen Bundestag stützt. Und wenn eine Mehrheit der Abgeordneten von CDU und FDP zu einer anderen Position gelangt als die Kanzlerin: dann ist das eben so. Die Bundeskanzlerin legt die Leitlinien der deutschen Politik fest. Das steht ihr zu. So aber, wie Frau Merkel in letzter Zeit immer wieder kundtut, was Sie als Kanzlerin dazu meint, muss man sie doch ein wenig überspitzt einmal darauf hinweisen: wir leben in einer parlamentarischen Demokratie - und keiner Kanzlerdiktatur.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 17:19 UhrWoher
soll sie das wissen? Es traut sich doch keiner, ihr das zu sagen.
Die Prioritäten der Kanzlerin sind eindeutigt:
1. Den Euro retten
2. Banken retten
3. Griechenland retten
4. Frankreich unterstützen
5. Wenn noch Geld vorhanden ist, die deutschen Bürger entlasten
(aber erst im Wahljahr)
| Name | Wert | Änderung | |
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| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
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| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |