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Kindergeld Umbau der Familienkasse sorgt für Ärger

 ·  Um ihre Kosten zu verringern, will die Bundesagentur für Arbeit die Familienkasse umbauen. Mitarbeiter sollen auf weniger Standorte konzentriert werden.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (30)
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Klaus Letis

Das Geld der Bürger

Es wird in unendlich vielen, ineffizienten und umständlichen Instanzen der Kommunen, der Länder, des Bundes und der EU verschwendet.

Die Aufgabe eines modernen Staates ist es nicht, Steuergelder "irgendwie" zu verbraten, sondern so effektiv wie möglich umzusetzten.

Diese Effektivität bestimmt auch die volkswirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Volkswirtschaften.

Die Minderung des Einkommens der Bürger durch Steuern, Abgaben und Umlagen vermindert seine Kaufkraft und die gerechte Belohnung für sein Engagement in seiner beruflichen Tätigkeit.
Und sie ziehlt auf Resignation, eine gefähliche Tendenz in einer Demoktratie.

Naturlich sind bestimmte Abgaben notwendig und der Sozialstaat selber steht nicht zur Disposition. Aber im beschriebenen Fall geht es einfach um Verschwendung und um die Angst von Träumern in der freien Wirtschaft zu arbeiten.

Das kapitalistische System aber, wird keiner abschaffen. Es ist die Grundlage der Einnahmen

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 12:09 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.12.2012 12:09 Uhr

Sicher weit besser wird es funktionieren.

Die Summe der Leistung im öffentlichen Dienst ist eher durchschnittlich.

Und bei den Familienkassen sind es ganz klare Regelleistungen die wenn man genau hin sieht und eventuell diverse Phasen der Kindergeldzahlungen und Unterbrechung erleben durfte, kann ein Computer zu sicher mehr als 95 % der Leistungen und Abrechnungen erledigen.

Sollte der Gesetzgeber die Abrechnung über Absetzbarkeit bei der Steuer völlig aufgeben und einheitlich eine glatten Einheitssatz festlegen kann tatsächlich ein Dienstleistungsbetrieb das gesamte Kindergeld Geschäft mit einer sehr überschaubaren Personaldecke das erledigen.

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Hanne Altmeier

Das Geld der Bürger

Wow, welche Unverschämtheit und Anfeindung von Staatsbediensteten. Das sind alles Träumer die Angst haben in der freien Wirtschaft zu arbeiten ? Na, dann geh ich mal davon aus, dass sie ja unendlich viele von diesen Träumern, sowie deren Aufgabengebiet, deren fachl. Kenntnisse und tägliche Arbeit detaillgenau kennen.
Aber sicher...wenn diese Träumer in der fr. Wirtschaft arbeiten würden, würden sie auch endlich mal für ihr umfassendes Fachwissen gerecht entlohnt werden.
Prämien würden auch endlich mal den Träumern zu Gute kommen, und nicht irgendwie intern aufgerechnet werden, da es tarifl. gesehen nicht möglich ist, Prämien auszuzahlen.
Diese Träumer würden dann endlich auch für die Arbeit, die sie täglich für die Allgemeinheit leisten, menschenwürdig behandelt werden.

Also....alle aus dem ö. Dienst...raus in die Wirtschaft. Bin ja mal gespannt, wie das System zusammen knickt, wenn keiner mehr im ö.Dienst arbeiten will.

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Lothar W. Pawliczak

Habe ich das richtig verstanden: "500... Mitarbeiter, die Anträge für den Kinderzuschlag bearbeiten

Dabei handelt es sich um eine Sozialleistung für Geringverdiener... Die Zahl der Anspruchsberechtigten liegt derzeit bei lediglich rund 90.000." Also bearbeitet jeder dieser 500 Mitarbeiter gerade mal 180 Anträge? Wie oft muß ein solcher Antrag "bearbeitet" werden? Wie lange dauert durchschnittlich eine "Bearbeitung"? Lassen sich daraus repräsentative Erkenntnisse über die Verwaltungseffektivität gewinnen?

Liebe investigative Journalisten, hier gibt es was zu tun!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 22:07 Uhr
Hanne Altmeier

Habe ich das richtig verstanden: "500... Mitarbeiter, die Anträge für den Kinderzuschlag bearbeiten

Es gibt Fälle, da liegt jeder Antrag mind. 1x im Monat auf dem Tisch. In den seltensten Fällen kann die Leistung unter Vorbehalt für 6 Monate gewährt werden, wie es das Gesetz vorsieht. Da jegliche Veränderungen in den persönlichen Verhältnissen anzuzeigen sind, bedarf dies auch immer neuer Berechnung. Zu erwähnen ist auch, dass die Berechnung nicht innerhalb weniger Sekunden erledigt ist. Kinderzuschlag ist konform mit der Berechnung Alg II ! Leider sind die Bearbeitungswege außerhalb der Familienkassenwände nicht bekannt.
Die Milchmädchenrechnung: 90000 Kiz Bezieher : 500 Mitarbeiter geht leider nicht auf.
Die Gesetzesvorlagen zu Kiz sind genauso wenig ausgereift, wie zu Alg II. Genau deswegen gibt es ja unmengen an Klagen beim Sozialgericht. So viele, dass dort sogar extra neue Richter nur hierfür eingestellt wurden. Anzufangen wäre hier, endlich mal eine Gesetzesvereinfachung, und somit auch Bearbeitungsvereinfachung einzuführen.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 23.12.2012 22:20 Uhr

Kein Licht am Ende des Tunnels

Wen wundert's ? Es scheint Weises Hobby zu sein, Unternehmen zu verkleinern, zu verkaufen oder so umzumodeln, dass man sie nicht wieder erkennt, wie z.B. die Bundeswehr unter Weises Strukturkommission mit der Devise:" Vom Einsatz her denken. Konzentration, Flexibilität, Effizienz."
Frank-Jürgen Weise, ein überzeugter Bundeswehroffizier, ehemalier Wirtschaftler und Headhunter. Den Umbau des Sozialstaates in seinem Bereich der BA fortzuführen ist also keine neue Aufgabe für ihn.
Seit Sept.2012 ist er Mitglied der Bundesakademie für Sicherheit - eine kleine Denkfabrik der Bundesregierung mit allen Ressorts vertreten unter dem Vorsitz der Kanzlerin.

Da der Sozialstaat sowieso der Wirtschaft ein Dorm im Auge ist, ist Weise der richtige Mann, die neo-liberale-feudale Wirtschaftspolitik der Regierung voran zu treiben. Je mehr Arbeitslose, desto besser - billige Arbeitnehmer für die Wirtschaft.

Und kein Licht am Ende des Tunnels für die Betroffenen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 22:16 Uhr
Hanne Altmeier

Die Aufgabe eines Sozalstaats ist es nicht das Geld der Bürger zu verbrauchen

Wenn dem in diesem Artikel geplanten Veränderung so wäre, würde ich Ihnen voll und ganz zustimmen. Jeder hat effizient zu arbeiten, so auch die Familienkasse.
Nur leider...ist dem in diesem Fall nicht so.
Hier werden Stellen von a nach b geschoben, unter dem Deckmäntelchen der ´Effizienz`.
Tatsache ist, dass in dem Fall der Zentralisierung Kinderzuschlag die Stellen aus dem ges. Bundesgebiet nach Sachsen verschoben werden. Dort, wo bisher 300 Stellen im Überhang sind. D. h. dort waren bisher schon 300 Stellen zu viel, die eigentl. gestrichen gehören. Und welch ein Zufall, dass der Vorstand der Familienkasse (der erst kurz der Vorstand ist) mit der Geschäftsführerin der Regionaldirektion Sachsen verheiratet ist ! Und, es sagt niemand, dass die Mitarbeiter der Familienkasse ja nicht gekündigt werden (Gott sei Dank!), sondern einfach von derFamilienkasse i d Agentur versetzt werden. Also..wo ist bei diesem Plan die Effizienz? Nirgends.Im Gegenteil, es kostet alles viel Geld.

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Klaus Letis

Die Aufgabe eines Sozalstaats ist es nicht das Geld der Bürger zu verbrauchen

Wenn eine Aufgabe effizienter und mit weniger Geld zu bewältigen ist, ist es die verdammte Pflicht eines Staates, diese Effektivierung für den Bürger umzusetzen.

Genausso, wie es die Pflicht eines Staates ist, mit allen Mitteln Steuergeldhinterziehungen aufzudecken.

Dies gilt für Deutschland, den anderen EU-Staaten und der EU_Bürkokratie.
Was eine unqualifizierte Befüllung mit Staatsangestellten bedeutet, zeigt das Land der Griechen. Es funktioniert nicht um die Zahl der überzähligen Staatsangestellten besser, sondern viel schlechter.

Zumal sich diejenigen, die in diesem Bereichen arbeiten auch überlegen sollten, dass das gesamte Staatssystem durch die Summe der Ineffizienzen gerade jetzt soweit destabilisiert wird, dass auch das Einkommen der notwendigen Staatsdiener durch Pleite in Gefahr ist.

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Wolfgang von der Beeck

Gut erkannt Frau Schramm

Je mehr Arbeitslose (ofiziell gibt es die ja schon fast nicht mehr) und je mehr Armut,um so besser fuer die Wirtschaft.

so long

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Hanne Altmeier

Zentralisierung der Familienkasse / Kinderzuschlag

Hier wird verkannt, dass nicht eine Zentralisierung ansteht, weil man der Meinung ist, diese verbessert die Struktur. Tatsächlich steht dahinter, dass die Agentur falsche Arbeitsverträge (5000 an der Zahl) ausgestellt hat, die Mitarbeiter sich eingeklagt haben, und nun muss die Agentur sehen, wie sie diesen Vopah wieder hin bekommt. Zumal der Nutznieser der Zentralisierung Kinderzuschlag die Regionaldirektion Sachsen ist, die sowieso schon jahrelang zuviele Mitarbeiter hatte..Und nun wird Kinderzuschlag nach Sachsen zentralisiert,damit eben diese Stellen dort gerettet werden. Nur komisch, dass der Vorstand der Familienkasse, der Ehemann der Geschäftsführerin der RD Sachsen ist. Vetternwirtschaft nennt man sowas. Das alles wird nur angestellt, damit die Geschäftsführerin weiterhin ihren Status behält. Ein Verschieben von West nach Ost, mehr nicht. Auf Kosten aller Mitarbeiter. Unfassbar, was hier abgeht.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 23.12.2012 19:53 Uhr

Ohne das Kindergeld 184 € könnten viele Familien nicht leben.

Nein das Kindergeld sollte mindestens auf exakt die Höhe der Hartz IV angehoben werden.

Dass die Familienkasse da überwiegend Rechnergestützt arbeitet könnte auch auf nur einen einzigen Standort konzentriert werden.

Ja es macht Sinn alle überflüssigen Einrichtungen schnellstens zu schließen und die viel zu vielen Stellen einzusparen.

Kindergeld wird bis max 25. Geburtstag bezahlt. Viele Schüler und Studenten könnten ohne das Kindergeld nicht studieren. Familien könnten ihren Kinder die Zeit auf dem Gymnasium nicht durchhalten.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 22:23 Uhr
Hanne Altmeier

Ohne das Kindergeld 184 € könnten viele Familien nicht leben.

@ Frau Schramm:
Genau richtig. Es wird unterm Strich nichts eingespart, nur hin und her jongliert. Und die Mitarbeiter sind der kleinste Kostenfaktor in der Bundesagentur Riege ! Die horrenden Kosten entstehen durch ewig neue Ideen (Arbeitsamt 2000 etc.) der Geschäftsführung, die auf biegen und brechen durchgesetzt werden müssen, um am Ende dann doch zu scheitern. Leider sitzt die Geschäftsführung soweit von der Basis (Mitarbeiter) weg, dass es denen nur schwer fällt, realistisch einzuschätzen, was vor Ort los ist.
Und genau diese Personen wollen urteilen können, an welcher Stelle zentralisiert werden kann. Unfassbar. Doch leider ist alles nur vetternwirtschaft.
@ von der Beeck:
ist die FAmilienkassse, die es seit Jahrzehnten gibt, tatsächlich nutzlos? Sie scheinen die Aufgaben der Fk nicht zu kennen.

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Wolfgang von der Beeck

Ein Irrtum ihrerseits,Frau Schramm

Die Armut in Deutschland wird unter anderem dadurch geschaffen,das man Millionen von möglichst armen Arbeitskräften aus aller Welt ins Land holt,die die Arbeitskraft der eigenen Bevölkerung inflationieren und die sozialen Sicherungssysteme unbezahlbar machen.
Nutzlose und teure Buerokratien aufzubauen und am Leben zu erhalten ist sicherlich keine Lösung.

so long

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 23.12.2012 22:28 Uhr

ein Irrtum

Was wird denn an diesen abgebauten Stellen eingespart ? Die Gehälter - und dann ? folgen Hartz 4 und horrende Steuerausfälle. Gleiches Problem hat GR. Keine Steuern, kein Geld, die Schulden allein zurückzahlen zu können.

Zentralisierung ist IMMER ein Ausdruck von Diktaturen.

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Klaus Letis

Die Bundesanstalt ist einer der ineffizientesten Behörden in Deutschland

Die Datenbank kann bleiben. Der Rest... (na, ja)
Vermitlungen könnten auch die Berufsverbände übernehmen (VDI, etc)

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2012 22:10 Uhr
Hanne Altmeier

@Altmeier

Woher sollen die Finanzämter die Daten haben, die zur Anspruchsberechnung Kindergeld oder gar Kinderzuschlag benötigt werden? Kindergeld wird einkommensunabhängig der Eltern berechnet, Grundlage ist die Anspruchserfüllung u. a. der KINDER.
Kinderzuschlag wird zwar u. a. auf Grundlage des Einkommens der Eltern berechnet, doch mir ist nicht bekannt, dass das Finanzamt sich auch für die Ausgaben der Kosten der Unterkunft interessiert, für angemessene Kosten der Unterkunft, etc.
Daher kann mal leider nicht, wie wohl erwünscht, alles in eine Schüssel schütten. Die Suppe würde nicht schmecken.
Abgesehen davon...werden diese Leistungen aus verschiedenen Töpfen bezahlt.

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Klaus Letis

@LOUISE

Die Komplexität heutiger Berufsbilder ist kaum noch in einer staatlichen Behörde zu bewältigen.
Wenn die Berufsverbände zielgerichtete Mitarbeiter bekommen wollen,
müssen sie die Vermittlung selber organisieren. Die könnten die Büros der BA bekommen.

Einfache oder ungelernte Hilfstätigkeiten könnten wieter von der BA vermittelt werden.
Dadurch ist auch der Dialog zur HARZ4-Stelle mit deren Sanktionen gewährleitet.

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Klaus Letis

@Altmeier

Die Kindergeldkassen könnten zentralisiert oder vom den Finanzämtern übernommen werden. Die haben die Daten, Kompetenz und die Strukturen(EDV)

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Marie Louise

Nach kurzem Nachdenken komme ich zu dem Schluss:

Private Arbeitsvermittler bekommen ihre Arbeit nicht vom Steuerzahler bezahlt und ihre Aufgabe ist es nicht, Deutschland zu retten.
Die Fragen beginnend mit: "Ist es uneffizient ... ?" lassen sich durch Nachdenken nicht beantworten, hierzu müsste man den Nutzen definieren und gegen die Kosten abwägen.
Gefühlsmäßig würde ich sagen ja, diese behördenähnliche Institution ist ineffizient und überflüssig.

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Hanne Altmeier

Die Bundesanstalt ist einer der ineffizientesten Behörden in Deutschland

Ah, wie sollen den Berufsverbände die ARbeit der Familienkasse übernehmen? Ist es uneffizient, Kindergeld und Kinderzuschlag auszuzahlen? Ist es uneffizient, bei jeder jährlichen Prüfung als kostengünstigste Stelle abzuschneiden? Keine andere Stelle/Firma kann so kostengünstig wie die Familienkasse/Agentur arbeiten. Was ist denn mit den ganzen privaten Arbeitsvermittlern? Haben die Deutschland gerettet? NEIN ! Also, bevor solche Parolen verschossen werden, erst mal nachdenken.

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Marcel Meier

Politisch korrektes Bild.

Ein weiterer Beweis für die Fehlallokation in der deutschen Familienpolitik.

Frohes Fest!

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Marcel Meier

Nicht nur die Familienkasse gehört abgeschafft.

Das Kindergeld als solches ist eine unnütze Subvention, welche nicht die richtigen zum Kindergebären animiert.
Unterstützung für Familien sollte ausschließlich über Steuererleichterung geschehen. Somit wäre die Einkommensart Kind erledigt und die Kinderarmut gleich mit.

Glück auf.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 10:52 Uhr
Marcel Meier

Ich kenne viele die das so sehen. Was allerdings meinem Umfeld geschuldet sein könnte.

Leider kauft die deutsche Politik so -mit der Alimentierung von sozial Schwachen- erfolgreich Wählerstimmen. was mit den Rentnern funktioniert, funktioniert auch mit dem Sozialadel in 1. bis 4.5.6.7. usw. Generation- leider!

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Wolfgang von der Beeck

Schön das es auch noch Andere gibt

die das so sehen.
Hier in Schweden gibt es kein nennenwertes Kindergeld,lediglich so 20€/Monat.
Das hat zur Folge,das sozial Schwache,sowie problematische Einwanderer sich mit Kindern doch sehr zurueckhalten.
So wird vermieden,das die Kinder die Eltern ernähren.
Trotzdem liegt Schweden an 3.Stelle nach Irland und Frankreich,wenn es um die Geburtenrate geht .
Hier kann man sich mit Kindern aufwerten,weil sie sich eben nicht jeder leisten kann.
Hier hat jede Akademikerin auch einen Kinderwunsch der durch die schw. Infrastruktur,selbst im Fitnesscenter gibt es einen kostenlosen Kindergarten,auch umsetzbar ist.

so long

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 23.12.2012 22:42 Uhr

Diskriminierung durch die Hintertür

Da gibt es aber wesentlich unnützere und vor allen Dingen auch asozialere Subventionen als das Kindergeld, z.B. die indirekte Subvention der Aufstocker, die so wenig verdienen, dass der Staat verpflichtet ist, diese zu unterstützen.
Bekämen alle Aufstocker ein richtiges, existenzsicherndes Gehalt von ihren Arbeitgebern, bliebe Geld in der Staatskasse oder bei der BA.

Ihre Einlassung, dass sowieso nicht die "Richtigen" vom Kindergeld animiert werden, Kinder zu gebären, ist schon reichlich daneben und zeigt, wie wenig Ahnung Sie haben.

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Matthias Katte
Matthias Katte (Hovac) - 23.12.2012 19:29 Uhr

Da das Kindergeld nichts anderes als das steuerfreie Existenzminimum eines Bürgers ist richtig,

nur wäre eine gerechte Anwendung nur möglich, wenn man die Steuererleichterung auch wirklich bei allen Steuern ansetzen würde. Da ab dem ersten Euro Arbeitslohn fast 40% Sozialsteuern fällig sind, müßte man da schon ansetzen, es von der Lohnsteuer abhängig zu machen wäre doppelt asozial.
Damit würde die 35-45 tsd Euro Brutto Familie auch am meisten entlastet.

Die Anerkennung der Sozialabgaben als Steuer wird aber tunlichst vermieden, auch wenn die mit Versicherungen nicht viel zu tun haben.

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Michael Scheffler

Richtig,

zumal schon bei einem Unteremittelklasseverdiener das Kindergeld direkt in den Kindergartenbeitrag fließt. Modell wie in Frankreich = mehr Kinder.

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Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 23.12.2012 16:48 Uhr

Die Familienkasse ist so unnötig wie ein Kropf.

Kindergeld ist äquivalent zum Kinderfreibetrag und gehört deshalb in den Bereich des Finanzamtes. So unnötig diese Kasse ist, soviel Ärger macht sie immer wieder.
Diese abzuschaffen wäre ein gelungener Beitrag zum Bürokratieabbau.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 09:46 Uhr
Wolfgang von der Beeck

Buerokratieabbau ?

Nennen sie mir nur eine von den vielen nutzlosen Behörden,die in den letzten 50 Jahren abgeschaft worden ist ?Buerokratie ist in Deutschland ein wucherndes Krebsgeschwuer.
Die Buerokraten sind die Adeligen der heutigen Zeit.
Im Verhältniss zur produktiven Bevölkerung gut bezahlt,ueberversorgt und nicht selten nutzlos.
Sorgenfreie Kleinkindexistenzen,die sich fuer die Elite der Nation halten.

so long

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Hanne Altmeier

Die Familienkasse ist so unnötig wie ein Kropf

Kindergeld ist bereits eine STEUERleistung, sie wird nämlich nach dem EStG gezahlt. Die Mitarbeiter der Familienkasse werden ebenfalls hieraus gezahlt. Also bitte, m. E. ist dies schon der BEREICH des Finanzamtes.
Und..ob man mit dem Finanzamt weniger Ärger hat, wage ich zu bezweifeln. Der Unterschied ist nur, dass die Bürger vorm Finanzamt mehr Respekt haben. Und deswegen keiner was gegen diese Behörde sagen wird. Das alles sind WC Parolen, vollkommen unüberlegt und sachfremd.

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23.12.2012, 15:24 Uhr

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