http://www.faz.net/-gqe-8w3by

Joachim Koschnicke : Dieser Opel-Mitarbeiter soll Merkels Wahlkampf managen

  • Aktualisiert am

Angela Merkel auf der Cebit an diesem Montag in Hannover. Bild: EPA

Angela Merkel hat entschieden: Ein wichtiger Lobbyist des Autoherstellers Opel soll den Wahlkampf der CDU leiten. Für die Kanzlerin ist er kein Unbekannter.

          Nun ist offenbar heraus, wer Angela Merkels Bundestagswahlkampf führen soll. Die Kanzlerin, die es auch bleiben will, hat sich für Joachim Koschnicke entschieden, den obersten Interessenvertreter des Rüsselsheimer Autoherstellers Opel. Das bestätigte Opel nun gegenüber FAZ.NET. Zum 1. April wird er seine neue Stelle antreten.

          Koschnicke bekleidete für Opel das Amt des „Vice President European Government Relations“. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und Jura und begann seine Karriere in Diensten von Siemens.

          Für die CDU-Vorsitzende ist er kein Unbekannter. Im Jahr 1999 wechselte er aus der freien Wirtschaft als Referent für Grundsatzfragen und Planung in die Parteizentrale der CDU. Von Dezember 2000 bis Januar 2005 war er Büroleiter des CDU-Generalsekretärs; danach wurde er zuständig für den Bereich Strategische Kommunikation der CDU Deutschland. Im Jahr 2013 wechselte er zu Opel.

          Quelle: ala./magr.

          Weitere Themen

          Kommen jetzt Neuwahlen?

          Nach Jamaika-Aus : Kommen jetzt Neuwahlen?

          Die Verhandlungen über ein Bündnis zwischen Union, FDP und Grünen sind gescheitert. Die SPD lehnt eine Regierungsbeteiligung weiterhin ab. Der Schlüssel zu Neuwahlen liegt beim Bundespräsidenten.

          Merkel will das! Video-Seite öffnen

          Sondierung fortgesetzt : Merkel will das!

          Die Bundeskanzlerin zeigte sich optimistisch vor der Wiederaufnahme der Jamaika-Verhandlungen. Der Regierungsauftrag der Wählerinnen und Wähler müsse berücksichtigt werden, so die Kanzlerin.

          Topmeldungen

          Bundeskanzlerin Angela Merkel steht durch das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen vor der größten innenpolitischen Krise ihrer bisherigen Amtszeit.

          Nach Jamaika-Aus : Kommen jetzt Neuwahlen?

          Die Verhandlungen über ein Bündnis zwischen Union, FDP und Grünen sind gescheitert. Die SPD lehnt eine Regierungsbeteiligung weiterhin ab. Der Schlüssel zu Neuwahlen liegt beim Bundespräsidenten.
          Anne Will diskutiert in ihrer Sendung am 19. November 2017 mit ihren Gästen über die Jamaika-Sondierungsgespräche.

          TV-Kritik: Anne Will : Ende eines Schauspiels

          Diese Nacht verkündet der FDP-Vorsitzende das Scheitern der Sondierungsgespräche. Für eine solche Situation gibt es ein im Grundgesetz exakt definiertes Verfahren. Das scheinen aber nicht einmal die Politiker zu verstehen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.