29.06.2007 · Laut einer bislang unveröffentlichten Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft könnte die Zahl der Arbeitslosen innerhalb von drei Jahren halbiert werden. Die Arbeitslosen-unterstützung müsste jedoch komplett umgekrempelt werden.
Die Zahl der Arbeitslosen könnte innerhalb von drei Jahren halbiert und auf 1,8 Millionen gesenkt werden. Das ist das Ergebnis einer bislang unveröffentlichten Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), die dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe) vorliegt. Die Arbeitslosenunterstützung müsste laut der Studie jedoch komplett umgekrempelt und so genannte Beschäftigungskonten eingeführt werden. Anstatt mittels Steuern und Beiträgen die Arbeitslosenunterstützung zu finanzieren, schlagen die Kieler Ökonomen vor, dass jeder Beschäftigte laufend einen Mindestbetrag auf ein eigenes Konto bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) einzahlt und Vermögen aufbaut.
Wer seine Stelle verliert, hebt von seinem Konto während der Arbeitslosigkeit Beträge ab, statt wie heute Arbeitslosenunterstützung zu bekommen, wie es der Studie zufolge weiter heißt. Ist das Konto leer, hilft der Staat als Notfallsicherung aus. Bleibt Geld am Ende eines Erwerbslebens übrig, fließt es als Zusatzrente an den Einzahler.
„Durch diese Neugestaltung werden sowohl die Anreize für Arbeitslose steigen, eine Stelle zu suchen, als auch für Unternehmen, zusätzliche Stellen zu schaffen“, sagt IfW-Präsident Dennis Snower dem „Handelsblatt“, der gemeinsam mit seinen Kollegen Alfred Boss und Alessio Brown das Modell entwickelte und kalkulierte. Wer über sein eigenes Geld verfüge, wirtschafte effizienter.
....vernünftiger Vorschlag!
Uwe Gramenz (Schmerzpatient)
- 29.06.2007, 13:25 Uhr
Mogelpackung für Nürnberg
Peter Böttcher (Joffy)
- 29.06.2007, 13:49 Uhr
... Geld abheben
Andreas Becker (tiger172)
- 29.06.2007, 14:26 Uhr
genau richtig
Ernst Neid (Iden0815)
- 29.06.2007, 14:40 Uhr
Abschaffung des Solidarprinzips
Rene Meyer (matrix1329)
- 29.06.2007, 14:45 Uhr
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