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Veröffentlicht: 27.01.2014, 17:39 Uhr

Infrastrukturminister Dobrindt will Internet in allen Zügen

Einen Modernisierungsschub für die Bahn fordert CSU-Verkehrsminister Dobrindt in einem Gastbeitrag in der F.A.Z. Dazu gehöre Internet in allen Zügen und besserer Lärmschutz.

© Lüdecke, Matthias Alexander Dobrindt (CSU)

„Die Bahn braucht in den nächsten Jahren einen weiteren Modernisierungsschub,“ schreibt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. „Sie kann das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters werden, wenn die digitale Welt Einzug in alle Züge erhält und Breitbandtechnik nutzbar ist.“ Mit den Bahnhöfen sei man bereits ein gutes Stück vorangekommen. „Mit rund 400 Millionen Euro des Bundes hat die Deutsche Bahn inzwischen die Hälfte aller Personenbahnhöfe modernisiert“, lobt der Minister.

Er  unterstütze ausdrücklich das Engagement der Bahn, ihre Bahnhöfe mit WLAN auszustatten und an die digitale Welt anzuschließen. Unzufrieden zeigt sich der CSU-Politiker mit der Produktion und Zulassung neuer Züge. „Was die Entwicklung und Fertigung neuer Züge angeht, brauchen wir mehr Dynamik. Wir werden Gesetze auf den Weg bringen, um die Zulassung neuer Züge zu beschleunigen,“ kündigt er in der F.A.Z. an.

Kümmern will sich Dobrindt laut F.A.Z. auch um einen besseren Lärmschutz. „Noch immer rattern Uralt-Güterwaggons durch Deutschland und rauben vielen Menschen den Schlaf. Es gibt längst modernere Technik, die das Fahrgeräusch der Güterzüge halbiert. Ich appelliere an die Unternehmen, ihre Flotten zügig umzurüsten. Wir unterstützen diese Umrüstung finanziell. Aber wer bis 2020 nicht auf lärmmindernde Technik umgerüstet hat, wird dann das deutsche Netz nicht mehr befahren dürfen.“

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Von Heike Göbel

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