18.03.2013 · Ob Elbphilharmonie, Hauptstadtflughafen oder Stuttgart 21 - große Bauprojekte in Deutschland verschlingen mehr Geld und Zeit als geplant. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will das ändern und setzt eine „Reformkommission“ ein.
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Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen?
Ich dachte solche Handbücher sind eine Voraussetzung?
Eine pauschale Politikerschelte, wie man überall liest und
hört, ist mit Sicherheit nicht zielführend, und löst
nicht ein einziges Problem, im Gegenteil. Fakt ist, das
Großprojekte egal welcher Art, die Vorstellungskraft jedes
einzelnen Laien übertreffen. Wer schon selber privat einmal ein
Eigenheim gebaut hat, weiß wohl wovon die Rede ist. Auch wenn man
einen Generalunternehmer damit beauftragt, kommt es oftmals zu Problemen
und in der Regel auch zu Mehrkosten, und oftmals wird aus einem Traum,
schnell ein Albtraum mit jahrelangen Rechtsstreit und im besten Fall
endet der Streit in der Regel mit einem Vergleich, im schlechtesten
Fall, geht der Bauträger Konkurs, und das Eigenheim eine Bauruine.
Hier aber geht es um mehr als zwanzigtausend Einzelgewerke, und jedes
einzelne Gewerk ist noch einmal unterteilt in weitere Gewerke. Fragen
Sie einmal einen Planer, der mit solchen Großprojekten im In- und
Ausland Erfahrungen hat
Beraterkosten werden auf 0,1% der Bausumme gedeckelt. Das sind bei einer Milliarde immer noch eine Million.
Erste Tat, raus mit Ramsauer und den anderen Politclowns, sorry darf man
ja nicht sagen, sonst gibt's kein Abendessen. Jeder Betrieb, der eine
etwas höhere Investition plant, hat Fachleute oder holt sie sich,
lässt einen Anforderungskatalog und Pflichtenheft erstellen.
Projektplan mit Milestones, Controlling, etc. Ganz lapidare Sachen,
welche tagtäglich so gemacht werden. Nur unsere öffentliche
Hand incl. Politiker hat das nicht nötig und ersetzt diese
Standards durch Filz und Seilschaften. Lasst die "Macher" an
den Kosten partizipieren und schon fuktioniert das ;-)
Klingt schwer nach "brutalst möglicher Aufklärung" :-)
Ein ähnliches "Buch" hat der Bund übrigens mal vor
Jahren als "V-Modell - Vorgehensmodell zur Planung und
Durchführung von IT-Vorhaben - Entwicklungsstandard für
IT-Systeme des Bundes" erstellen lassen. Das einzige, was sich
dadurch verbessert hat, waren die Umsätze der beteiligten
Beratungsunternehmen ...
Entscheidend für Erfolg oder Mißerfolg eines Projekt ist der
gut oder schlechte Geist von dem sich die Beteiligten leiten lassen.
Werden Eigenutz über Gemeinnutz, Politik über Kompetenz und
Wunschdenken und windige Versprechen über Zuverlässigkeit und
Realismus gestellt, wie es bei deutschen Großprojekten
regelmäßig der Fall ist, wir es schief gehen.
Diese Idee ist so naheliegend,...
...daß es unglaublich wäre, wenn ein solches Handbuch oder
zumindest Checklisten nicht längst existierten. Jeder Private
führt (einfache) Checklisten aller Art, die ich mal als wesentliche
Grundlage von Handbüchern bezeichnen würde.
zB. Kontoführung, Reiseplan, Einkaufszettel, Adressbücher....
In zwei Jahren ein Handbuch für Großprojekte
Die zwei Jahre müssen wir natürlich der Bauzeit hinzurechnen,
ist doch klar. Aber was macht z.B. Mehdorn bis dahin? Hätte man mit
seiner Anstellung da nicht lieber warten sollen *g*?
Ist von Ramsauer eigentlich schon mal ein verwertbarer Vorschlag
gekommen, mir fällt grad keiner ein. Ach es heißt ja,
Müllers Mühlen mahlen langsam oder wie war das...
Gibt es schon eine erste Kostenschätzung für das Handbuch?
...
Massgabe sollte sein, dass Herr Ramsauer persönlich 1'000 EUR spendet, für jede hohle Phrase und Platitüde in diesem Dokument.
Ganz einfach: ERST Planen, dann Bauen.
Und wenn später iregend welche Politiker ihre neuen Bekanttschaften versogen wollen, einfach kraftig auf die Finger hauen.
...an diese schönen Beamtengeschichten: 2 auf dem Flur,
Prüfung gehobener und höherer Dienst, der Neue, starker Kaffee
usw usw.
Das Handbuch muss auf jeden Fall veröffentlicht werden. Vermutlich
selten so gelacht.
experten?? wie ex-mp roland koch??
außer dass koch der fa. bilfingerberger als politischer
türöffner dienen soll, hab ich bis heute keine erklärung,
was den "kochlöffel" prädestininierte als
vorstandsvorsitzender beim größten deutschen baukonzern
(hochtief ist bekanntlich mehrheitlich im besitz des präsidenten
von real madrid) zu fungieren.
er könnte allenfalls den rat aus seinem firmenbackoffice in die
komission einbringen, dass politiker grundsätzlich aus
entscheidungsgremien von großprojekten ferngehalten werden müssen.
wobei er damit seinem firmeninteresse schadet, aus einem projekt nach
auftragserteilung sich die wurst aufs brot via abkochen der politischen
auftraggeber noch dazu zu verdienen.
Ich habe hier eher den Eindruck, die Frösche bilden eine Trockenlegungskommission für Sümpfe.
Eins weiß ich, der Ramsauer hat keine Ahnung, von Nichts! Nur
Nebelkerzen, um mal wieder ... Kompetenz zu zeigen.
Großprojekte ja, aber ohne Politiker.
Auch OHNE diese Regierung MERKEL !!!
§ 1 Politik, Verbände und Bürger dürfen Vorschläge für mögliche Großprojekte machen.
§ 2 Die Bürger stimmen über Vorschlag und Varianten ab.
§ 3 Politiker sind von jedweder Planung ausgeschlossen. Sie
moderieren höchstens sich widersprechende Bürgerinteressen.
§ 4 Es gibt eine Blacklist für Politiker, die nicht einmal in
die Nähe von Großprojekten kommen dürfen:
- Peter Ramsauer
- Klaus Wowereit
- ...
Ein Handbuch für Großprojekte also. Für öffentlichen Planer? Oder für Politiker?
Die Naivität hinter diesem Projekt ist schon beeindruckend. Ein
Handbuch soll die Probleme miliardenschwerer Projekte ausmerzen.
Davon abgesehen: Wie sollen Großprojekte einigermaßen
reibungslos durchgezogen werden, wenn hinter vielen Projekten nicht die
Abwägung von Kosten und Nutzen steht sondern politische Ambitionen,
die nicht nach Sinn und Machbarkeit fragen? Um diese politischen
Ambitionen nicht nicht am fehlenden Kleingeld auflaufen zu lassen, ist
eine völlig unrealistische Kostenplanung unabdingbar. Wenn dann
noch laufende Änderungen notwendig werden, weil man absehbare
Probleme bewusst ignoriert hat, dann fehlt nur noch die laxe
Projektkontrolle durch Aufsichtsräte, die ohne Ansehen ihrer
Befähigung politisch besetzt werden. Welche Expertise haben z.B.
ein Ministerpräsident oder ein regierender Bürgermeister
für einen Controllerjob? Von der fehlenden Zeit ganz zu schweigen.
Politiker können alles!
Deshalb kann ein homo polticus auch in sämtlichen ministrablen
Fachgebieten eines Regierungsapparates tätig sein. Von Gesundheit
über Finanzen bis Verteidigung.
Sie müssen nur die Phrasen und Worthülsen jeweils etwas anpassen.
Terminus Technicus: Lametta
"Ein Mitglied des Aufsichtsgremiums sagte dem Spiegel, Stadt, Region und Land müssten die Rechnung für diese Sonderwünsche mit begleichen: Wer Lametta will, muss es auch bezahlen." Das schönste Lametta hat sich bekanntermaßen Kurt Beck geleistet: ICE Haltestelle Montabaur. Angeblich hat dieser positive Effekte, aber liegt auch nicht im Interesse der Bahn. Lametta sollte nicht von der Bahn gebaut werden, dann braucht sie auch nicht den Kopf dafür hinzuhalten.
Die Naivität hinter diesem Projekt ist schon beeindruckend.
Das ist doch serh ungerecht, diese Abwertung.
.
Die Kommission wird ganz einfach und modern Vorgehen:
.
1. Die lassen sich das Inhalteverzeichniss der Internets ausdrucken.
.
2. Streichen dort die wichtigsten Beiträge zu dem Thema an.
.
3. Lassen sich die übersetzen
und tippen
.
4. die Stellen daraus ab die für deutsche Großprojekte
wichtig sind.
.
Und schon klappt es auch mit dem Handbuch und den Großprojekten.
Steht doch alles im Netz, man muss es bloß finden
.
Meint
Sikasuu
.
Ps. zwei Jahre braucht man dazu schon. Das o.a. Inhaltsvereichniss ist
ja recht groß.
Passt also zum Thema Großprojekte! Was Ramsauer anfängt wird
auch was.
.
Er hat hoffentlich den Etat/Zeitrahmen dieses Projektes so flexibel
geplant, das Kostensteigerungen /Zeitüberschreitungen abgefangen
werden können.Rein wirtschaftlich ist da Projekt bis wenigstens
500Mio.€ rentabel, wenn es damit gelingt die Kostensteigerung b.b.
von S21/BER usw.... zu erklären.
Siebzig Jahre Großprojekte, und keiner weiß, wo er hingucken muss
Das ist eben das Problem bei Großprojekten. Entweder, man beschäftigt jemanden mit Expertise. Oder, man nörgelt eben alle anderen raus, wie in Berlin ja sozusagen unumgänglich. Einen Plan für ein Großprojekt... herrje, das hätte alle Beteiligten überfordert. Weil ja auch nur Dummköpfe am Werk, Politiker eben.
Und wenn ich sonst dann nichts mehr weiss....
....dann gründen wir 'nen Arbeitskreis.
Herr Ramsauer ist der Inbegriff des kreativen Verwaltungswallachs. Das
genau sind die Menschen, die meinen uns regieren zu müssen. Diese
Typen haben mich schon auf dem örtlichen Landratsamt geärgert,
nun sind sie in Berlin angekommen. Und das schlimme ist, sie verdienen
für ihre schlechte Leistung auch noch Geld.
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