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Im Namen des Verbraucherschutzes EU verbannt Olivenöl-Kännchen

 ·  Die Angelegenheit sei nicht lustig, sondern wichtig für den Verbraucherschutz, sagt ein Sprecher der EU-Kommission: Ab 2014 will die Behörde Olivenöl-Kännchen aus Restaurants verbannen - aus hygienischen Gründen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (97)
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Helga Zießler

Da darf alles nicht mehr wahr sein...

Offenbar sitzen da viel zu viele zu hoch bezahlte Leute in Brüssel, die, um nicht vor Langeweile den ganzen Tag in der Nase bohren zu müssen, sich solch einen Wahnsinn ausdenken.

Wir brauchen eine Regierung, die mithilft, an diesen unerträglichen und nicht mehr akzeptablen Zuständen etwas zu ändern. Das ist doch nichts anderes als Entmündigung und Volksverblödung.

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Rolf Stichling

Und ich dachte ...

die Geschichten über Schildbürger seien ein Märchen.

Nein, Schilda ist nur jetzt in Brüssel.

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Rolf Strübel

EU verbannt Olivenölkännchen

Die Spatzen pfeifen seit Jahren von den Dächern dass ein Grossteil des als kaltgepresstes Olivenöl deklariertes Öl eben dies nicht ist. Aber statt sich dieserhalb mit der Olivenöl- Lobby anzulegen fährt man bequem auf der Gurkenradius- Linie weiter.

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Kurt Göpel

Olivenöl

Dieser Vorgang ist ein weiterer Schritt in die EU-Diktatur! Regulieren, Gleichschalten, Verbieten. Irgendwann sind wir eine einheitliche verblödete Masse, mit der man machen kann, was man will.
OK, gewisse Normen sind sinnvoll, aber jede Einzelheit zu regulieren, ist äußerst undemokratisch. 1984 läßt grüßen! Die EU in dieser Form! gehört abgeschafft!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.05.2013 15:32 Uhr
Helga Zießler

Ich wünschte, ich lebte in einem Land, Herr Göpel,

...in dem ich machen kann, was ich will. (Natürlich nur, so lange ich damit meine Mitmenschen nicht störe.)
Aber genau das wird uns doch immer mehr abgewöhnt.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 18.05.2013 14:18 Uhr

Eine Alternative für die freien mündigen Bürger in Europa ist notwendig

Das ist nur ein weiteres Stück Narretei des EU-Bürokratismus, der alles und jeden kontrollieren und bevormunden will. Demnächst gibst noch gleichgemachte EU-Bürger strikt nach EU-Din-Norm. Da scheinen mir zuviele dem Sozialismus, der Planwirtschaft und Bürgerbevormundung Zugewandte das Sagen in der EU zu haben. Aber so etwas lässt sich auch ändern, wenn die Bürger Europas das Problem erkennen. und aufhören sich gegeneinander aufhetzen und ausspielen zu lassen. Ein Europa der Bürger frei und mündg ist als Alternative anzustreben mit Vielfalt im Lebensstil.

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Rolf Helle
Rolf Helle (R.Helle) - 18.05.2013 13:09 Uhr

Totalitär

Zu diesem Thema kann ich nur Enzensbergers Europa-Polemik zum Sonning-Preis "Wehrt euch gegen die Bananenbürokratie!" empfehlen. Was wir uns hier bieten lassen von einer überflüssigen Kaste, die von dem lebt, was wir erwirtschaften, ist geradezu unterirdisch.

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Robert Stulier

weil sie sowenig wie die Zensur geliebt werden

die, die Brüssel und ihre eigenen Taschen befüllen, die nirgendwo geliebt werden in dieser Welt, nehmen Rache für die einstige Abschiebung auf die SM-Deponie für Politiker.
Man kann es ihnen nicht wirklich übel nehmen, dass sie zurückschlagen, denn jeder Mensch braucht Anerkennung!
Nicht genug, dass sie im eigenen Land nicht mehr gewollt waren, dass ihnen ihre Titel aberkannt wurden, dass jeder Bürger über sie schimpft.
Nein! Was bitte können sie für ihre Dummheit? Nichts, weil ihnen ein Niemand zuvor etwas beigebracht hatte! Bildung und Kultur sind doch abgeschafft (s. NRW).
Wie können ein kleiner Dummer/ eine große Dumme (nur Beispiele, sie könnten auch dick sein) davon ausgehen, dass Menschen auch intelligent, gebildet und frei sein könnten. Das können sie nicht, weil sie nichts überblicken. Sie haben keine Ahnung davon. Das ist das Prinzip Brüssel.
Hier beißt es sich in den Rattenschwanz und es wird Generationen dauern, bis kluge Menschen Gesetze machen, die die Welt braucht.

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Juergen Hoffmann

Vorschlag zur Guete

Da die Damen und Herren der EU alles und jedes in ihrem Europa regulieren und uns schurigeln wollen, wo sie nur koennen, schlage ich vor, wir fahren alle mal nach Bruessel mit offenen Kaennchen und Flaeschchen und salben diese Leute mit echtem Olivenoel, damit sie mal riechen und schmecken und spueren, was Olivenoel eigentlich ist, weil die fuer ihr teuer Beamtengehalt wahrscheinlich zuviel teure oder auch billigste Kosmetik gekauft und an sich getan und sich zuviel Brillantine und Pomade ins Haar geschmiert haben. Ich bin aber alternativ gerne bereit, bis 2020 ein halbes Jahr pro Jahr fuer ein Kommissarsgehalt zu opfern und die Restaurants zwischen Florenz und Siena zu bereisen, um olivenoeltechnisch nach dem Rechten zu sehen. Dazu brauche ich aber dieses Verpflegungsgeld und Reisekostenzuschuesse und werde mich auch irgendwo um Empoli herum einmieten muessen. Es ist ein grosser Bezirk... Wer macht mit? An die Bruesseler Flaschen: Dies ist eine formelle Bewerbung.

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Psolos Rufianidis

Super Idee !!

Wenn ich also ein Haar in der Suppe in einem Restaurant oder so finde, rufe ich die EU-Kommission an damit diese so schnell wie möglich das passende "Anti-Haar in der Suppe Gesetz" verordnen kann!
Ist diese EU-Kommission vielleicht mit diesen idiotischen Verordnungen auf dem Rachefeldzug gegen den Bürger weil sie mit der Privatisierung von Wasser oder der Kontrolle des Internets (ACTA) nicht so weit vorangekommen ist? Schikane pur bis der Wille gebrochen wird?
Wer weiss.........

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.05.2013 15:45 Uhr
Bertram von Steuben

Herr Grendelmeier...das waren auch keine Haupthaare ;-)

lol

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Alex Grendelmeier

Haar in der Suppe? Das war einmal.

Es gibt keine Haare mehr in EU-Suppen, seit nach neuster Verordnung nur noch kahlgeschorene Kochende und Bedienstete in den Gaststätten arbeiten dürfen.

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Angelika M. Schäfer

...und was ist mit Wein?

Wird jetzt auch noch verordnet, dass es keinen offenen Wein im Restaurant geben darf?

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2013 12:57 Uhr
hansi baumert
hansi baumert (Habaum) - 20.05.2013 12:57 Uhr

...die kühnsten Phantasien werden durch Brüssel wahr...

wenn diese selbsternannten Diktatoren in Brüssel nicht in die Schranken verwiesen werden, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass in Zukunft das Essen eben nicht mehr vom Koch, sondern vom "sterilen" Automat zubereitet wird...Die Automationsindustrie hat wohl nur noch nicht genug Lobbyarbeit geleistet???

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Juergen Hoffmann

iiiieeh

iiiiieeeh, genau, die Koeche beruehren das Essen mit ihren Fingern, jetzt erinnere ich mich. Da muessen dringend Schutzkoecher drumherum, um einen jeden solchen schlimmen Finger. Jetzt gehe ich erst mal ins Restaurant schoen essen.

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Robert Stulier

ich könnte mir durchaus vorstellen, dass, wenn Sie diese Frage noch 2 – 3 mal stellen,

diese durchaus mit einem klaren JA beantwortet würde.

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 18.05.2013 12:09 Uhr

Regulierungswut

Würde das jemanden wundern?
Aber die Dinge liegen noch viel schlimmer als man gemeinhin denkt. Stellen Sie sich nur vor, daß die Köche in den Restaurants das Essen mit bloßen Fingern berühren. Was für ein Hygieneproblem! Angesichts dessen sollte die EU-Kommission in Erwägung ziehen, die Zubereitung von Essen in Restaurants streng zu verbieten. Im Sinne einer Verwaltungs- und Gesetzgebungsvereinfachung wäre das sogar dringend angeraten. Denn wo kein Essen im Restaurant, da kein Wein und kein Olivenöl. Nicht bei den Symptomen sollte sie ansetzen, die Kommission, sondern die Ursachen beseitigen.
Obwohl... bei der Suche nach den Ursachen, könnte sie eventuell auch zu dem Punkt kommen, daß sie selber die Ursache..... oh Gott. nicht auszudenken....

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Heinrich Seneca

Super! Endlich ein Beitrag der EU für die Öknonmie in den mediterranen Mitgliedsländern!

Keine Chance mehr billiges marokkanisches Olivenöl in Restaurants einzusetzen, es sei denn, die füllen das vorab in die etikettierten Flaschen mit Heimatlogo um.
Nach dem Glühbirnenverbot - auch in den mediterranen EU-Ländern - wird es der einheimischen Landwirtschaft durch das Ölkännchenverbot bestimmt auch einen Schritt nach vorne helfen.
Weiter so, EU-Brüssel !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.05.2013 14:15 Uhr
Alex Grendelmeier

Alternativen?

Kann das Olivenöl im Kännchen nicht einfach durch Rapsöl - beispielsweise - ersetzt werden. Oder gilt diese Verordnung für Salatöle generell?

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Renate Critchell

Genau

Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Cui bono? Ein bisschen Fakelaki in Bruessel und hey presto, ein neues Gesetz zum 'Verbraucherschutz' is geboren.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 18.05.2013 10:28 Uhr

Ökologisch "vernünftig" Welche Hersteller von Einweg-Kännchen profitieren von dem Beschlussß

Lasst uns noch höhere, größere, weitere Müllberge erzeugen !
Hygiene kann man auch problemlos mit den herkömmlichen Glaskännchen sicherstellen. Die Hygiene in Gaststätten muss doch ohnehin regelmässig untersucht werden. Da scheint mir das Hygiene Argument vorgeschoben.

Bleibt also die Frage wer profitiert als Produzent oder Vertreiber von Einweg-Olivenöl-Kännchen ? Wer lässt seine Interesse über die EU-Hansel vertreten ? War da mit den Glühbirnen nicht auch etwas ?

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Andreas Müller

Bitte Hintergründe ans Licht bringen

Bitte liebe FAZ Redaktion, recherchieren Sie die Hintergründe, wie es zu dieser Entscheidung kam. Wer hat sie initiiert, wie kam die Neuregelung vor das Expertengremium? Erinnern wir uns, es war auf Betreiben einer Lobbyorganisation der Hersteller, daß Sarkozy Alkoholtester in Autos vorschrieb (was inzwischen wieder gekippt wurde).

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Jürgen Häussner

Der letzte Tropfen Öl ...

Irgendwann bringt der letzte Tropfen Öl das Fass zum überlaufen!

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Jitzak Tanenbaum

Wieviel eine Deklaration wert ist

...hat der Pferdefleisch-Skandal gezeigt. Sesamöl oder altes Transformatorenöl in die Flasche, schön klingendes Etikett drauf, Preis runter gesetzt und ab damit. Bin mal gespannt, wie lange das dauert. Oder wer kontrolliert im Restaurant die Deklaration seines Olivenölfläschchens?

J.T.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 18.05.2013 09:19 Uhr

Es ist in der Tat so, einen solchen Schwachsinn kann man eigentlich nicht auf den Weg bringen,..

... wenn man vorher nicht entsprechend bearbeitet wurde.

Initiiert haben dies die Olivenöl produzierenden Länder, da ein Verkauf in kleinen Fläschchen ein vielfaches an Gewinn bringt. Das ist wie mit dem Verbot der Glühbirnen, der vorbeugenden Untersuchung von Millionen von Abwasserleitungen (nur weil ein paar tausend undicht sind, wo man es meistens auch so bemerkt), dem E10 usw. usw. Alle diese Beschlüsse haben gemein, dass sie auf "Zuruf" interessierter Branchen erfolgen und denen eine Menge Geld einbringen, ansonsten nutzlos sind und die Bürger aufgrund der Gesetze gezwungen werden dies alles zu bezahlen.

Aber dies sind jedoch nur Kleinigkeiten, es stellen sich noch ganz andere Fragen: Wieso wird Merkel von Goldman Sachs beraten (Bail-out-Profiteur!), wieso verbringt Barroso Urlaube auf der Luxusyacht von Spiro Latsis (ein Empfänger vieler Milliarden von der EU und zudem größter privater Bail-out-Profiteur!)usw.usw.? Die Bürger sollten sich dies nicht länger gefallen lassen!

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Eberhard van Kell

Olivenölkännchen

Bescheuerter geht es nicht ! Wenn das Öl meinen sensorischen Test nicht besteht , esse ich es nicht und werde das Lokal wechseln . Wer testunfähig ist gehört in die Pommesbude. Dort schützt ihn die Verwaltungsbürokratie aus Brüssel auch nicht.

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Karin Gossmann-Walter

In Italien Olivenöl auf den Tisch zu stellen, ist absolut notwendig,

ebenso, Essig, Salz und Pfeffer, da der Salat nicht vom Restaurant angemacht wird, sondern der Gast macht es selbst.
Ausserdem träufelt der Italiener gerne über die Pasta noch etwas Olivenöl

Kännchen habe ich noch nie gesehen, es steht in Flaschen auf d. Tisch. Sind die nun auch ver-
boten ? die sind auch i.d. Regel nicht nochmalig befüllbar. Herstellername, Herkunft ecc. alles zu sehen.
Ein Restaurant das etwas auf sich hält, bietet sicherlich kein Olivenöl im Kännchen an und schlechtes oder gar ranziges schon gar nicht.

Fällt mir doch ein, die EU hat den Parmesan vergessen, der steht in kl. Behältnissen auf d. Tisch, woher er kommt ecc. - nicht zu sehen.

Der Kümmerer EU
ist wirklich nachlässig, Salz, Pfeffer, Parmesan, da kann ich keinen Ursprung sehen, der Verbraucher völlig alleingelassen am Restauranttisch ;-) und wenn ich e. Glas Hauswein bestelle, ja was schenkt der Wirt mir da wohl ein ?

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 18.05.2013 09:00 Uhr

Hygiene-Probleme

Endlich hat es ein Ende mit all die unzähligen Krankheits- und Todesfälle der letzten Jahrhunderte, die auf offenes Olivenöl zurückzuführen sind! Wir müssen der EU-Kommission dankbar sein für die Fürsorge, die sie uns Bürgern angedeihen läßt. Was wir jetzt natürlich noch brauchen, ist eine europäische Behörde, die das ganze auch wirkungsvoll überwacht. Bei 24 Staaten sollten das schon gut 2000-3000 Kontrolleure sein. Und die müssen sich selbstverständlich auch untereinander austauschen. Deshalb ist mindestens einmal im Jahr eine EU Olivenölkännchenkonferenz nötig, zu der alle anreisen sollten. Der praktische Teil darf dabei natürlich nicht zu kurz kommen: Die Verkostung von Olivenöl aus den neuen Gefäßen, sinnvollerweise zu gegrilltem Fisch oder Fleisch.....

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17.05.2013, 15:13 Uhr

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