Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) will im kommenden Jahr aus der Bundesregierung ausscheiden und in die bayerische Landespolitik wechseln. Sie werde sich bei der Landtagswahl im Herbst 2013 um ein Direktmandat in Bayern bewerben, kündigte Aigner am Samstag in Ingolstadt an.
Bis dahin wolle sie ihre Ämter als Bundesministerin und Bundestagsabgeordnete behalten, sagte Aigner. Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl solle die Berliner CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt werden, sagte CSU-Chef Horst Seehofer.
Am Rande einer Konferenz von CSU-Kreisvorsitzenden erklärte Aigner, dass sie sich ab kommendem Jahr „mit ganzer Kraft für Bayern einbringen“ wolle. „Ich kann mich noch besser einbringen als bisher, wenn ich hier in meiner politischen Heimat noch stärker verankert bin.“ Als Vorsitzende des größten CSU-Bezirksverbands Oberbayern wolle sie ihren Beitrag leisten, die CSU 2013 „so stark wie möglich zu machen“.Sie werde aber ihre beiden derzeitigen Ämter zu Ende führen, also zunächst Abgeordnete und Bundesministerin bleiben.
Aigner bekam für ihre Ankündigung viel Applaus, wie Bayerns CSU-Fraktionschef Georg Schmid am Rande der Sitzung mitteilte.
Aigners Weggang - neue Chance für Verbraucherrechte
Richard Mieth (Feldstecher)
- 15.09.2012, 23:47 Uhr
Höchste Zeit, das Aigner den bayerischen Rindviechern die
Hörner wieder aufsetzt!
Gerhard Storm (gerhardstorm)
- 15.09.2012, 20:44 Uhr
Sofern sich die Frage dann überhaupt noch stellt...
Peter Meier (pemei)
- 15.09.2012, 15:58 Uhr
