30.05.2007 · Wer kennt das nicht: Da hat man eine Frage, ruft das Unternehmen an und dann - düdeldü, „bitte warten, sie werden verbunden“. Horst Seehofer will nun gegen lange Warteschleifen bei Telefon-Hotlines vorgehen - mit einer Selbstverpflichtung, notfalls auch per Gesetz.
Lange Wartezeiten bei Telefon-Hotlines sollen nach dem Willen von Bundes-verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) bald der Vergangenheit angehören.
Die verantwortlichen Firmen sollen sich bis zum Herbst bereit erklären, die Wartezeiten bei ihren Hotlines zu verkürzen und zudem die oft verwirrenden und umständlichen Sprachsteuerungssysteme zu verbessern, kündigte der Leiter der Abteilung Verbraucherschutz im Ministerium, Rainer Metz, am Dienstagabend im WDR an.
Gesetzliche Regelung droht offenbar
Zudem sollen die Kunden nur noch dann Gebühren zahlen müssen, wenn sie tatsächlich mit einem „kompetenten Hotline-Mitarbeiter“ verbunden worden sind.
Die Beschwerden über lange Wartenzeiten an Telefon-Hotlines häuften sich, sagte Metz. Seehofer sehe sich daher verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen. Der Minister strebt demnach eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft bis zum Herbst an. Gegen Jahresende will er entscheiden, ob dies ausreicht. Anderenfalls drohe den Firmen eine gesetzliche Regelung.
Na endlich!
Andreas Rohmert (A.Rohmert)
- 30.05.2007, 16:30 Uhr
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