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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Hohe Energiekosten in Deutschland Die Stromabrechnung

 ·  Umweltminister Peter Altmaier soll mit aller Macht die Energiewende retten. Sie wird richtig teuer. Die Bürger sind sauer, die Industrie schlägt Alarm. Doch der Politiker wird die Probleme nicht lösen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (251)
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Hermann Rampf

Es sieht ganz so aus, ..

.. dass die deutschen Bürger die Europäische Energiewende bezahlen.
Ich möchte das bitte so nicht mitmachen

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Otto Meier

Der Streit über die EE ist Ergebnis politischer Unfähigkeit, das dürfte unbestritten sein.

Es war von Anfang an ein Fehler, die EE derart zu fördern, daß damit ad hoc Gewinne gemacht werden konnten. Es wäre besser (gewesen), es würde nur der Eigenverbrauch finanziell gefördert. Und noch besser wäre es (gewesen), diese finanzielle Förderung nicht auf die anderen Stromkunden, in Mehrheit die Privatkunden, zwangsweise umzulegen.

Jede erzeugte kWh, die auf dem freien Markt angeboten wird, muß sich den Regeln des Marktes unterwerfen, ansonsten führt das nur zu Wettbewerbsverzerrungen und Unmut bei allen Beteiligten. Und so weit ist es ja mittlerweile auch wohl gekommen.

Das ursprüngliche Ziel, eine finanziell verträgliche Energiewende herbeizuführen, kann so jedenfalls nicht mehr erreicht werden, das müssen mittlerweile alle Beteiligten einräumen. Daß der Ausstieg aus der Atomenergie alternativlos ist, kann andererseits auch von niemandem mehr ernsthaft in Zweifel gezogen werden. Die Probleme und die Folgekosten der Atomenergie sind einfach unbeherrschbar.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 00:03 Uhr
Maximilian Esser

Es gibt

sicher Gründe, auch gute, gegen Kernkraft zu sein.
Aber zu behaupten, "niemand" könne den Atomausstieg "ernsthaft in Zweifel ziehen", ist ganz offensichtlich unwahr, weil genau das viele tun.
Ihn Ernsthaft in Zweifel ziehen nämlich.

Wo die Kosten hin sollen?
Nun, entscheidend ist doch zunächst, daß sie anfallen.
Und sie fallen deshalb an, weil Strom aus Wind und Sonne so aberwitzig teuer ist und noch dazu ohne Speicher fast völlig nutzlos ist, ganz einfach.

Man hätte, wenn man denn keine Kernkraft will, einfach Kohle und Gas nutzen sollen, bis, in frühestens einigen Jahrzehnten, eventuell auch erst in einigen Jahrhunderten, sich Strom aus Wind und Sonne wirtschaftlich gegenüber Kohle und Gasstrom lohnt.

So wie es jetzt gemacht wird, blasen wir hunderte Milliarden einfach zum Fenster hinaus.
Ob die dann auf der Stromrechnung des Verbrauchers oder gewissermaßen seinem Steuerbescheid stehen, ist für mich nachrangig (Wobei ich den Steuerbescheid auch sympatischer finde).

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Otto Meier

Die Diskussion macht wirklich nur noch Sinn, wenn Atomausstieg und Energiewende als Fakten

betrachtet werden. Das ewige Gegeneinanderaufrechnen bringt doch nichts, es lenkt nur von den zu lösenden Problemen ab.

Herr Wrobel: Ich sehe da keinen Widerspruch. Vielleicht hätte ich den "freien Markt" in Anführungsstriche setzen sollen. Gleiches Recht für alle eben. Dem letzten Absatz kann ich nur zustimmen, das sehe ich ganz genauso.

Herr Esser: Es freut mich, daß wir wenigstens bzgl. des dilettantischen und schon fast kriminellen EEG einer Meinung sind. Nach mehreren Leukämiefällen, auch tödlichen, in dem Teil meiner Familie, der in unmittelbarer Nähe eines AKW lebte (keine genetische Prädisposition), habe ich mit dem Thema Atomenergie endgültig abgeschlossen. Die anderen Gründe kommen noch erschwerend dazu. Wenn Sie und beispielsweise Frau Gruber auch noch bereit wären, einzuräumen, daß die Kosten der Energiewende nicht auf die Stromrechnung vorwiegend privater Kunden gehören, so wie die Subventionen der anderen Energiearten, dann würde mir persönlich das völlig reichen.

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Maximilian Esser

Doch:

"Daß der Ausstieg aus der Atomenergie alternativlos ist, kann andererseits auch von niemandem mehr ernsthaft in Zweifel gezogen werden."

Ich ziehe den Atomausstieg sogar sehr ernsthaft in Zweifel.
Und mit mir rund 15% der Bundesbürger sowie Mehrheiten in verschiedenen anderen Staaten.

Ihre vorhergehenden Ausührungen sind aber ganz richtig. Die Energiewende ist, auch wenn man den Atomausstieg als alternativlos sieht, unzweckmäßig durchgeführt.

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Christian Wrobel

Sehr geehrter Herr Meier, wir hatten noch niemals einen diskriminierungsfreien Wettbewerb auf

dem Elektrizitätsmarkt: Zu keiner Zeit galt ausschließlich das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Es ist deshalb unehrlich, dieses zuerst von den EE von Anfang an zu fordern. Hinzu kommt, dass gerade die Elektrizitätserzeugung mit ihren hohen sunk costs und externen Kosten lehrbuchmäßig für ein Marktversagen prädestiniert ist, wenn nicht regulativ in den Markt eingegriffen wird. Das war immer so und wird genau aus diesem Grund auch immer so sein!

Es ist z.B. ein Fehler der Politik, dass sie einseitig den sog. Nicht-privilegierten Letztverbrauchern (Haushalten) die Lasten aufbürdet (EEG-Umlage), sie aber nicht von den Vorteilen profitieren lässt. Seit 2008 sind die Kontraktpreise an der Strombörse um über 4 Cent/ kWh gefallen, maßgeblich initiiert durch die EE. Wenn dieser Preisvorteil weitergegeben worden wäre, hätte der Endkundenpreis nicht steigen müssen! Stattdessen profitieren Dritte von den gesunkenen Preisen, die bereits von der solidarischen Finanzierung der EE "befreit" sind?!

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.06.2013 14:29 Uhr

Hier ist das Thema die überzogenen Vergütungen an die Produzenten von Zufallsstrom

Die unverhältnismäßigen Übervergütungen an Investoren in eigene Anlagen ohne jeglichen Gegenwert.

Hier geht es auch um die Vernichtung der Lebensqualität durch überzogene Umverteilung von Verbrauchern die gerade so viel zum Leben haben.

Und hier geht es bei den drohenden Erhöhungen um die darauf folgenden Verluste an Arbeitsplätze.

Nur um die Zukünftigen Erhöhungen. Nicht um die jährliche Fortschreibung nur läppischen 20,3 Milliarden € jährlich.

Nur um das was sehr viel schlimmer und unbezahlbar teuer wird und niemanden irgend einen Nutzen bringt.

Um den ständig ansteigenden erhöhten CO2 Ausstoß weil Zufall durch Kohleverstromung gestützt werden muss.

Die von rot - grün eingeführte Vergoldungsorgie für reiche Bürger und Banken zu Lasten aller.

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Antworten (15) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2013 14:23 Uhr
Christian Wrobel

Ich habe nicht gesagt das es schwierig ist, aber woher haben Sie immer die Zahlen?

Woher haben Sie z.B. die "Summe der Mengenanteile mit den zugehörigen Kosten der Energieträger"? Bitte mit genauer Quellenangabe, so dass man es auch finden kann?!

Aber egal wie hoch die "Kosten für die konventionelle Stromerzeugung" tatsächlich sind, bezahlt hat der "gemeine Stromkunde" jedenfalls 2012 mehr als 10 Cent/ kWh! Wenn die veröffentlichten Zahlen (BDEW-Strompreisanalyse Januar 2013) so stimmen sollten.

Wenn Sie die Zahlen aus dem "Konzept zur Prognose und Berechnung der EEG-Umlage 2013 nach AusglMechV" zur Hand nehmen, und die Kosten (18,7 Mrd. EUR [Ziff. 6, S. 13]) mit der produzierten Strommenge (134 Mrd. kWh [S.6]) dividieren, so kommt man auf einen Durchschnittspreis für die EE von 14 Cent/ kWh. Zehn Prozent weniger als 2012! Dagegen wird der spezifische Preis pro kWh für die konventionelle Stromerzeugung in ihrer Endkundenabrechnung 2013 erneut steigen, trotz sinkender Börsenstrompreise!

Wenn Sie das in Ordnung finden, ok, ich finde das n i c h t in Ordnung!

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Hans-Ulrich Pietz

Herr Wrobel

Der Anteil der mittleren Stromerzeugungskosten (nur) aus den Energieträgern Kernenergie, Kohle, Öl, Gas und Sonstige mit 4,8 ct/kWh errechnen sich aus der Summe der Mengenanteile mit den zugehörigen Kosten der Energieträger - ist ganz einfach. Das ist eine Tatsache.

Diese gleiche Rechnung für die Energieträger der "Regenerativen Energien" ergibt dann schon 16,5 ct/kWh.

Die gleiche Rechnung für die gemeinsamen mittleren Anteile ergibt dann 7,45 ct/kWh (aufgeteilt entsprechend den Anteilen).

Für den Verbraucher kommt dann noch das Netz + Messung +Vertrieb, sowie die staatlichen Abgaben hinzu.

Der Vermarktungserlös lag 2012 bei 5 ct/kWh. Die Erzeugungskosten jedoch bei 7,45 ct/kWh

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Christian Wrobel

Herr Pietz, Sie sind ein gutes Beispiel für jemanden, der zwar mit Zahlen "umsichschmeißen"

kann, vom "Verstehen" aber weit entfernt ist!

Sie glauben allen Ernstes, dass in ihrer Stromrechnung nur 4,8 Cent/ kWh für konventionelle Energien enthalten ist (s.u.)? Na, dann passen Sie mal auf, wie viel der gemeine Stromkunde 2012 wirklich für die konventionelle Stromerzeugung bezahlt hat!

Durchschnittspreis EE 2012 gem. Umlageberechnung: 15,51 Cent/ kWh
Durchschnittspreis Stromerzeugung 2012 (inkl. EEG-Umlage): 11,72 Cent/ kWh
Anteil EE am nichtprivilegierten Letztverbrauch 2012: 28,9%

Den Preis für die konventionelle Stromerzeugung können Sie jetzt nach einem einfachen Dreisatz ausrechnen:

(11,72 Cent/ kWh ./. 28,9% x 15,51 Cent/ kWh) / (1 ./. 28,9%)

ergibt 10,18 Cent/ kWh! Mehr als das Doppelte, was Sie offensichtlich nur "vermuten"!

Sie bezahlen über die höhere EEG-Umlage (1,7 Cent/ kWh) nämlich nicht entsprechend höhere Kosten für die EE (die betragen nur ca. 1 Mrd. Euro p.a., entsprechend ca. 0,25 Cent/ kWh), sondern höhere Gewinne der Stromhändler (Stromanbieter)!

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Otto Meier

Frau Gruber, Ihre Ignoranz macht mich sprachlos.

Herr Pietz, ich hatte die Differenz der Stromerzeugung nach Ihren Angaben zugrunde gelegt.

Aber wie dem auch sei, das eigentliche Problem der Energiewende beginnt eigentlich schon damit, daß die Kosten der Energiewende im Gegensatz zu den anderen Energiesubventionen auf der Stromrechnung erscheinen. Und daß die in meinen Augen illegale Offshore-Gewinngarantie und anderer Irrsinn bzgl. des EEG so nicht richtig ist, bestreite ich auch überhaupt nicht. Eine Bevorzugung konventioneller Energieerzeugung ist dabei aber unverkennbar. Und mit der Mehrwertsteuer sahnt der Staat auch ganz ungeniert und kräftig ab.

Schon die Trennung in Erzeuger und Netzbetreiber hat dazu geführt, daß die für den Netzausbau vorgesehenen Rücklagen zu Gewinnen der Erzeuger wurden, die Verbraucher quasi bestohlen wurden. Aber auch die in die Hände von vier ÜNB gelegte Abwicklung der EE-Abrechnung gibt doch Anlaß, an der korrekten Durchführung zu zweifeln. Alles andere spräche gegen jede Lebenserfahrung.

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Hans-Ulrich Pietz

Herr Otto Meier, wenn man EEG-Anteil, KWK-Gsetz, StronNEV Umlage (2.), Offshore Haftung vergisst

Meine Angaben beziehen sich nur auf die reine Stromerzeugung aus den verschiedenen Energiequellen ohne Abgabe.

Außerdem stimmt ihre Rechnung nicht:

Stromerzeugungskosten nur aus EEG-Mix beträgt nach meiner Aufstellung allein schon=7,45 ct/kWh - und nicht 4 ct/kWh, die Sie eingesetzt haben.

Die Abgaben 14,48 ct/kWh (EEG-Anteil, KWK-Gesetz, StronNEV Umlage (2.), Offshore Haftung, MwSt und Stromsteuer) kommen dann noch hinzu.

Leider habe ich bei der Übertragung von meinen Aufzeichnungen eine falsche Spalte erwischt.
Der Stromerzeugungskostenanteil nur aus den sog. erneuerbaren Energien betragen nicht 7,45 ct/kWh, sondern für 2012 sogar 16,7 ct/kWh.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.06.2013 18:07 Uhr

Die Kosten der Kernenergie in unsrem Land bis heute wurden bezahlt , sind bezahlt

und zwar aus dem überreichlichen Ertrag Atomstrom zu Kohlestrom.

Bis 2022 werden auch die noch entstehenden Kosten mehrfach eingespielt weil die restlichen AKW dauerhaft Vollast zu ~ 1 Cent / kWh liefern ohne die schon heute der Strompreis viele Milliarden € teurer wäre.

Die Endlager such und der Ausbau des Endlagers wenn man nicht alles nach Russland fast kostenlos abschiebt liegen eventuell bei 10 Milliarden € oder auch dem Doppelten.

Und wenn alles 1000 Meter tief lagert was kostet das dann noch ?

Die Museumsinsel in Berlin kostet sicher ein Mehrfaches.

Eines aber wissen wir diese EEG Umlage kostet die nächsten 20 Jahre mehr als 1000 Milliarden. Und destabilisiert unsere Stromversorgung und erhöht den CO2 Ausstoß weil viel mehr Kohlestrom das Netz stabilisieren muss. und trotzdem ATomstrom aus Frankreich und Tschechien benötigt wird.

Nein ihr Taschenspieler und Kostentreiber die niemals real anfallen werden.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.06.2013 13:14 Uhr

Hier geht es nur um Luxusvergütung und nicht um anderes , wie die Energie der

Vergangenheit. Es geht ausschließlich um die extrem steigenden zusätzlichen Kosten die eben nicht durch behauptete Altlasten der Vergangenheit die längst hunderttausend mal als Ersparnis eingefahren / eingespart wurden.

Wir sprechen von morgen und nur von den Extremen Vergoldeten und mit Juwelen besetzten Gewinnen die nur diese EEG Stromproduzenten kassieren ohne irgend einen stabilen Stromanteil zu sichern.

Hier geht es nur um diese Über luxuriöse Vergütung die nichts mit der Entscheidung zu tun hat welche Stromproduktion zukünftig nötig ist.

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Otto Meier

Herr Pietz,

mein Interesse an diesen Zahlenspielchen hält sich ehrlich gesagt in Grenzen. Frau Gruber wirft allerdings immer mit Zahlen um sich, die kaum des Eruierens wert sind.

Aus Ihren Zahlen (Quelle?) ergäben sich bei einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh Mehrkosten von ca. 200 €/Jahr. Das erscheint mir angesichts der atomaren Alternative doch recht günstig zu sein, hält man die Folgekosten der Atomenergie dagegen, die ja logischerweise in keine Berechnung einfließen, da sie die nächsten hunderttausende von Jahren über die allgemeinen Steuern abgerechnet werden. Würden Sie diese Kosten und die Subventionen sowie Transport- und Lagersuche-Kosten etc. pp. auf den konventionellen Strompreis addieren, welcher Preis käme dann wohl dabei heraus?!

Wer hier naiv oder ignorant ist, das ist wohl keine Frage, oder?

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Hans-Ulrich Pietz

Herr Otto Meier - noch einige Ergänzungen zu Ihren Fragen

- Stromsaldo 2012: 23,1 TWh
- Kontostand für Nachholung in der EEG-Umlage 2013: - 2.589 Mrd. €
- wie viel Geld haben die Stromverbraucher dafür bezahlt: insgesamt 20,36 Mrd. € (bdew)
(Deckungslücke 2013 : 16 Mrd.€/ Einnahmen aus EEG-Umlage -von allen nicht-privilegierten und unter das Grünstromprivileg fallenden Endverbrauchern) bdew

- CO2 bei der Stromerzeugung: 328 Mio.t. CO2, 530 Gramm/kWh,
2008: 508 Gramm/kWh.

Warum wird überhaupt zu viel Strom produziert, warum werden nicht noch mehr Kraftwerke abgeschaltet? verschonen Sie mich mit dem Märchen von der Netzstabilität.
Wenn Sie diese Frage ernst gemeint haben, dann zeugt das von einer erschreckenden Naivität oder Ignoranz!

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Hans-Ulrich Pietz

Herr Otto Meier: Ich bin ganz sicher, mit etwas Fleiß hätten sie sich diese Zahlen auch selbst errec

errechnen, bzw. aus Veröffentlichungen (BDEW, AGEB und FAZ) abschreiben können.

Anteile erneuerbare Energien bei der Stromerzeugung:

- Wasser: 21,2 TWh
- Wind: 46 TWh
- PV :28 TWh
- Biomasse: 36 TWh
ges. 131,2 TWh

Mittlere Stromerzeugungskosten (Gesamtkosten aus der Summe der Mengenanteile mit den zugehörigen Kosten)

- Stromerzeugungskosten (erneuerbare un Konvent.): 7,45 ct/kWh,
- Anteil nur Erneuerbare: 11,49 ct/kWh
- Anteil nur konventionell (KKW, Kohle, Öl, Gas): 4,8 ct/kWh
- Netz: 6,6 ct/kWh

nun hoffe ich, dass ich in der Eile alles richtig aus meinen Unterlagen übernommen habe

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Otto Meier

Sie machen mich neugierig, Frau Gruber.

Sie können die von Ihnen behaupteten Zahlen doch sicherlich beweisen, oder?

Wieviel Strom aus EEG wurde erzeugt?
Wieviel Geld hat das gekostet?
Wieviel Geld haben die Stromkunden dafür bezahlt?
Selbstverständlich ohne Mehrwertsteuer etc.

Und da Sie so gut Bescheid wissen, wieviel Geld ist an den Strombörsen eingenommen worden und von wem und für welchen Strom? Und, warum wird überhaupt zuviel Strom produziert, warum werden nicht noch mehr Kraftwerke abgeschaltet? Und bitte, verschonen Sie mich mit dem Märchen von der Netzstabilität, BITTE.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.06.2013 12:53 Uhr

O Meier rückwärtsgewandt, gestriger, nur 2012 EEG 20,3 Mrd € bei lumpigen 3Mrd € Zufalls-Stromertrag

Für niemals zuverlässigen, also ständig stützungsbedürftigen Zufall bezahlten wir Verbraucher bis jetzt rund 80 Milliarden € für etwas, was praktisch wertlos.

Das aber ist hier nicht das Thema.

Hier ist das Thema : dass zukünftig also morgen , übermorgen alle Verbraucher und vor allem nun auch alle Industrie die sicher weit über einen Billion € zahlen soll / muss.

Über eine Billion € für zufällige niemals stabile Stromproduktion.

Kohle , Kernkraft lieferte immer zuverlässig steuerbare stabil Strom und zu höchstens 3 Cent / kWh

Es geht ausschließlich um die Zukunft und die morgen nicht mehr zu leistenden Belastungen.
Hier ist das Thema die überzogenen Vergütungen an die Produzenten von Zufallsstrom

Die unverhältnismäßigen Übervergütungen an Investoren in eigene Anlagen ohne jeglichen Gegenwert.

Hier geht es auch um die Vernichtung der Lebensqualität durch überzogene Umverteilung von Verbrauchern die gerade so viel zum Leben haben.

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Otto Meier

"Um die Vergoldung Bereicherung ohne jeglichen Gegenwert."

Ach Frau Gruber, dann sollten Sie sich besser mal die Milliardengewinne der Monopolisten, ob Erzeuger oder Netzbetreiber, etwas genauer ansehen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.06.2013 21:05 Uhr

Haben Sie ein Verständnis Problem ? Um was anderes geht es denn außer um die

" Stromabrechnung "

Um die Abrechnung wo eigentlich der Bezug zu Strom nur durch die Abrechnung Abzocke definiert wird.

Um die Vergoldung Bereicherung ohne jeglichen Gegenwert.

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Otto Meier

Seit wann bestimmen Sie denn hier das Thema, Frau Gruber?

So langsam ...

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Hermann-Josef Breuer

Es geht nicht nur um Luxuszuschläge

Was bei uns als »Energiepolitik« ausgegeben wird, ist sozialistische Planwirtschaft pur. Wir brauchen einen völligen Rückzug des Staates aus den Märkten, wir brauchen Freiheit im wirtschaftlichen Handeln.

Nicht der »Klimawandel« muss bekämpft werden, sondern der allüberall grassierende Sozialismus!

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Christian Wrobel

Und täglich grüßt das Murmeltier

auch das ständige Wiederholen von Unsinn wird dadurch nicht richtiger! Weder ist der Strompreis für die Industrie in den letzten Jahren gestiegen noch ist ein messbarer Abwanderungsprozess in Gang. Zahlen fehlen im Artikel. Kein Wunder, sie würden diese Kernaussage wohl auch nur stören?! Der größte Kostenblock in der Industrie sind auch nicht die Personal- oder die Energiekosten (<10%, davon elektrische Energie ca. 2%), sondern mit weitem Abstand die Kosten für Rohstoffe und Materialien (50-75%). Während die Energiekosten im Verhältnis zum Bruttoproduktionswert in den letzten 20 Jahren nicht gestiegen sind, verdoppelten sich teilweise die Material- und Rohstoffkosten!

Der Erdgaspreis in den USA steigt im Übrigen seit ca. einem Jahr wieder an. Der Frackingboom in den USA wird nach Analysen der IEA in spätestens 10 Jahren Geschichte sein. Wenn BASF das Risiko in Kauf nehmen will, bitte sehr! Es wäre nicht das erste deutsche Unternehmen, das sich im Ausland verspekuliert!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 12:47 Uhr
Christian Wrobel

Ach und noch etwas, Frau Gruber,

es gibt zwar für viele Rohstoffe sog. Börsenpreise, d.h. aber noch lange nicht, dass jeder das gleiche bezahlt! Hier gibt es sehr wohl einen Gestaltungsspielraum für die Unternehmen. Und diesen gibt es noch mehr beim effizienten Einsatz der Rohstoffe! Das ist nämlich der eigentliche Grund, warum deutsche Industrieunternehmen wettbewerbsfähig produzieren können: die Produktionsprozesse sind vielfach effizienter und damit kosten günstiger als die Konkurrenz im Ausland! Das wiegt die höheren Stromkosten allemal auf!

Sie sollten wirklich mal an ihrem "Ausdruck" arbeiten! Man könnte sonst noch meinen, dass Sie es einfach nicht besser können?!

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Christian Wrobel

Offensichtlich ist es Ihnen entgangen, Dass Deutschland einen gigantischen

Handelsbilanzüberschuss hat?! Und Ihnen ist es auch entgangen, dass Aluminiumunternehmen ihre Produktion in Deutschland wieder hochfahren?! Deutschland exportiert in fast allen energieintensiven Branchen mehr als es importiert! So "katastrophal" können dann die Wetttbewerbsbedingungen in Deutschland nicht sein?!

Eines ist sicher: wenn hier jemand "Unsinn quatscht", dann sind Sie das!

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.06.2013 14:16 Uhr

Egal wer das Cu aus Chile importiert

alle müssen das bezahlen u jede Preiserhöhung.

Aber wer eine Aluminiumschmelze betreibt u der Kostenanteil der Energie mit mehr als 50%, also höher als Personal u Rohstoffkosten zusammen aufwenden muss, der hat einen Wettbewerbsnachteil gegenüber jedem Standort wo die Energie nur etwa 1/3 kostet.

Noch einmal es geht um morgen, um die zukünftige Erhöhung.

Wenn der Strom in Deutschland für alle auch die Industrie um bis zu 10 Cent / kWh teurer wird.

Und quatschen Sie doch nicht so einen Unsinn, dass es nur ein einziges Unternehmen gäbe, das schon jedes Argument (besonders in der Chemischen Industrie) nutzt um die Kapazität im billigen Ausland auszubauen, um dann sehr flott , in Deutschland einfach dicht zu machen.

Um Chemische Produkte zu produzieren braucht man wenige Ingenieure aber sehr viel Energie u der Aufbau von Anlagen im Ausland, ist der Beginn der Schließung in Deutschland.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.06.2013 12:32 Uhr

Es geht ausschließlich um den übertriebenen Luxuszuschlag EEG den alle Investoren

in EEG Anlagen wie Banken kassieren der insgesamt nichts , wirklich nichts mit Strom oder gar der Wende , der Energiewende zu tun hat.

Es geht auch nicht um das was bis heute die nächsten 20 Jahre allen versprochen zusteht.

Es geht um das Mehrfache von den heute nur winzigen 5,3 Cent / kWh und zwar für alle.

Für alle weil man nun an die Grenzen stößt nicht nur bestimmte Verbraucher zu belasten.

Es geht um mindestens 40 Milliarden € jedes Jahr mit ständig steigenden Summen nicht für Strom. Nein für die Investoren die ihre Investition mit Zweistelligen Renditen vergoldet bekommen ohne wirklich eine Anteil an Stromversorgung und Netzstabilität zu leisten.

Um die Zukunft die zukünftig unsere Arbeitsplätze gefährdet weil zukünftig sehr viel mehr zu zahlen ist.

Niemand hätte ein Problem wenn es nur 6 oder 7 Cent zukünftig wären.

Es geht um weit mehr als 10 bis 15 Cent / kWh und zwar als Last für alle, auch die Industrie.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.06.2013 11:50 Uhr

Es ist doch völlig unwesentlich ob die Abwanderung schon früher begann. Sie wird durch diese

zu hohen Energiekosten verstärkt.

Dass jede noch so geringe Reduzierung der Nachfrage nach Öl oder Gas unverzüglich die Spekulation von zuvor stark steigenden Preisen in die negative Gegenrichtung wirkt, das ist ein kaufmännisches Grundgesetz.

Otto Meier null Ahnung davon aber sehr viel.

Hier geht es um die " Energiewende " um die wahnsinnige zusätzlichen Mehrkosten und zwar für Industrie u Verbraucher.

Wollen Sie bitte zur Kenntnis nehmen, dass eine sichere Erhöhung der Umlage um mehr als zusätzlich 5 Cent/kWh für alle verhindert werden muss.

Es geht nur darum, dass zukünftig alle erheblich zusätzlich belastet werden.

Sie reden von den 20,3 Milliarden 2012 .

Gemeint sind hier aber die 40 Milliarden € schon 2015 an zusätzlicher Belastung.

Von 50 Milliarden € 2016 usw. Die die deutsche Volkswirtschaft zukünftig nicht mehr schultern kann.

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Otto Meier

Unzutreffende Verknüpfungen

- Die Abwanderung der Industrie hat schon lange vor der Energiewende begonnen.
- Soviel Schiefergas wird in USA nicht gefördert, daß daraus ein um zwei Drittel niedrigerer Preis resultieren könnte.
- Der Wegfall der EEG-Umlagebefreiung würde kein betroffenes Unternehmen existenziell bedrohen.

Das eigentliche Problem ist doch, daß die Energiewende nicht, wie die Subventionen aller anderen Energiearten, über die allgemeinen Steuern finanziert wird. Dadurch entsteht ein unzulässiger Wettbewerbsnachteil, der auch hier kräftig zur Stimmungsmache genutzt wird.

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siegfried anysas

kaufmännische fehler der energiewende

sogar jeder der obigen absätze..........grenzt an der absoluten wahrheit .

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 23.06.2013 19:19 Uhr

Hier geht es nur um den EEG Luxusaufschlag der eigentlich nichts mit Strom zu tun hat.

Dieser EEG Aufschlag ist ein Zuschlag den man aus praktischen Erwägungen unterschiedlich direkt von den Verbrauchern an die Investoren zahlen lässt.

Der Staat dürfte die Subvention der Reichen besitzenden nicht zahlen.

Dass man als Schlüssel für die Umlage den Stromverbrauch gewählt hat beweist nicht dass es um Strompreis oder Arbeit gegen € geht.

Nein die EEG Umlage ist ein völlig selbständige Umlage , hat weder etwas mit Kernkraft / Kohlekraft oder sonst etwas zu tun.

EEG ist ein Versprechen jedem der irgend eine menge X ins Netz liefert erhält dafür eine Vergütung X Plus Y mal 20 bis 40.

Der Schlüssel stammt unverändert von rot - grün und das ist so nicht durchzuhalten.

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 23.06.2013 18:03 Uhr

@H.Brenner: Nun aber Schluss mit der Märchenstunde, Sie können trotzdem weiter Grimm`s Märchen lesen


Sie schreiben:
"Der von Menschen verursachte Klimawandel ist eine der am wenigsten umstrittenen Erkenntnisse der Wissenschaft." Diese Aussage hat nur den Haken, dass sie durch die Realität nicht gedeckt ist. Und wenn übrigens nur ein einziger Wissenschaftler diese AGW-Jahrhundertlüge widerlegt, dann ist sie Nonsens, denn die Hauptsätze der Thermodynamik etc. sind keine Frage von Mehrheitsentscheiden.
Aber wenn man von Physik nichts versteht, was heutzutage ja nicht als Schande gilt, dann sollte man doch wenigstens die Tatsachen entscheiden lassen:
Schellnhuber et al. in Physical Review,2003, "A detailed study of long temperature records":
"Bei der übergrossen Mehrheit der Messstationen sahen wir keine Anzeichen für eine globale Erwärmung der Atmosphäre". Reicht Ihnen das?
Seit einigen Jahrzehnten steigt die CO2-Emission u. seit mehr als 15 J. gibt es keinen globalen T-Anstieg. Reicht Ihnen das?
Keinen Schnee u. kalte Winter in Mitteleuropa mehr(?). Reicht Ihnen das immer noch nicht?

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.06.2013 14:15 Uhr
Christian Wrobel

Sie haben Recht, Herr Symietz, das reicht mir nicht!

Ich kann mir zwar denken, was Sie meinen?! Herr von Storch hat in seinem Interview aber etwas völlig anderes gesagt was Sie "meinen"! Auch wenn Ihnen das "Leid tut"?!

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Nils Büngener

"There is very little doubt about it."

Danke für den Hinweis auf das SPON-Interview, sehr interessant, von Storch bestätigt alles wesentliche. Er sieht die Sache nur mit etwas mehr Defätismus, man muss wohl leider sagen: Realismus. Was das mit Grimms Märchen zu tun haben soll, bleibt rätselhaft.

Wenn 50% der Messstationen eine Erwärmung feststellen, bedeutet das nur "kann sein, kann nicht sein", wenn die andere Hälfte gleichzeitig eine Abkühlung registriert.

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 24.06.2013 16:02 Uhr

Hn. Wrobel,Büngener: Lesen Sie doch einfach mal das Interview von Prof. von Storch (Spiegel 16.6.13)

Dann sollte eigentlich auch Ihnen klar sein, was ich gesagt und gemeint habe.
Sollte das Ihnen aber immer noch nicht reichen, dann täte es mir furchtbar leid.
(auf Spiegel-online ist das Interview zu finden).

Eine kleine spitze Anmerkung zu Herrn Büngeners Feststellung, dass in 36% der Messstationen der Studie eine Erwärmung festgestellt wurde: Wären es 50% gewesen, dann hätte es nur ausgesagt: kann sein, kann nicht sein. Und bei zwei Drittel ?
Ich unterstelle übrigens nicht "fast allen" Klimaforschern physikalische Inkompetenz. (Für die Mehrheit der Laien, bleibe ich dabei.) Ich stelle nur fest, dass viele von ihnen, die im Augenblick die Macht über die "veröffentlichte Meinung" haben, es besser und vor allem anders wissen, als sie es sagen. Da komme ich dann allerdings in`s Grübeln.

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Christian Wrobel

Nun, wenn neun von zehn der wärmsten Jahre seit Aufzeichnung in diesem Jahrtausend lagen,

dann reicht mir das als Indiz! Ihnen nicht? Sie glauben an die gute Fee? Ok, jedem das seine.

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Nils Büngener

Klar doch

Die Position Schellnhubers ist ja bekannt. Die Studie kam damals offenbar zu dem Ergebnis, dass nur in 36% der Messstationen die globale Erwärmung erkennbar war. Das reicht Ihnen sicher. Der Rückgang der Gletscher, eine nie beobachtete Abnahme des arktischen Eises, Hochwasserkatastrophen, nicht nur in D - alles Grimms Märchen.

Es ist ja verständlich, dass man den menschengemachten Klimawandel nicht möchte. Aber Sie unterstellen fast allen Klimaforschern physikalische Inkompetenz. Da kommt man schon in Grübeln.

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leopold mansk

Die Energiewende hat für mich mehrere Fehler.



Zum Beispiel, dass unsere Nachbarn die Wende nicht mitmachen. Daher sollten wir unsere Meiler weiter laufen lassen, weil es letztendlich egal ist, durch wen wir im Falle eines Unglücks zu einem Tschernobyl oder Fukushima werden, durch uns oder die anderen.

Der Ökostrom ist auf der einen Seite eine Geldvernichtungsanlage und andererseits ein wahrer Goldesel, der seinen Besitzer reich beschert.

Für den Normalo ist die Energiewende – finanziell gesehen - einfach nur schlecht.

Schlecht ist auch, dass preiswerte Solarzellen aus China bei uns ausgebremst werden, so dass Einkommensklassen wie meine sich keinen Goldesel aufs Dach packen können, um nicht nur zu zahlen, sondern damit auch wohlhabend zu werden. Denn herkömmliche Solarzellen kann ich mir z.B. nicht leisten. Und das ist letzendlich der Kardinalfehler.

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Guenther CROONE

Wer ist denn für den Ausstieg aus der Atom-Energie auf die Strasse gegangen ?

Liebe Mitbürger,

wenn wir alle danach rufen, offene Feuer zu verbieten, nur weil jemand seinen Kamin nicht überwacht und so sein Haus abgefackelt hat, müssen wir uns nicht wundern, wenn stimmenhungrige Politiker uns nach dem Mund reden, und uns warme Luft als Wärmequelle anbieten !

Genauso ist es mit der Atom-Energie.

Die bekannten Unfälle in KKW mit schweren Folgen für die Menschen sind doch vor allem deswegen aufgetreten, weil Geld gespart wurde bei Modernisierung, Wartung, oder Wahl des Standortes (billiger direkt am Wasser und auf einer Erdbebenzone, siehe Japan).

Dabei ist Atom-Energie die aktuell umweltfreundlichste Energie.

Und wenn wir es in 50 Jahren schaffen sollten, die "Fusions-Technik" (Energie aus Wasser) industriell zu realisieren,
benötigen wir sehr viel Energie, um diesen "Sonnen-Prozess in Gang zu setzen.

Aber wahrscheinlich werden dann alle Atom-Gegner, und der dicke Altmeier, kräftig mit dem Fahrrad strampeln, um "erneuerbare Energie" dafür herzustellen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.06.2013 17:05 Uhr
Uwe Borg
Uwe Borg (Borgward) - 23.06.2013 17:05 Uhr

Kernkraft und EEG haben wenig miteinander zu tuen.

Die KKWs kann man auch durch effiziente konventionelle Kraftwerke ersetzen. Geht auch kaum anders, da die Ökoerzeuger kaum im Grundlastbereich einzusetzen sind.

Für die hohen Stromkosten ist die EEG verantwortlich und nicht das Abschalten der KKWs.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 23.06.2013 13:42 Uhr

Jeder EEG Stromproduzent hat eine 20 Jahre Preisgarantie egal ob man den Strom braucht.

Diese von rot -grün versprochene, nicht geänderte Vorgabe ist das Problem.

Je weniger wir alle an Strom verbrauchen, je mehr Wahnsinn an Einspeisung dazu kommt, umso höher wird unsere Last.

Nur der halbe Stromverbrauch, bedeutet automatisch doppelt so hohe EEG Umlage.

Also schon heute wäre das mindestens 10,6 Cent /kWh EEG Umlage.

Die inzwischen zusätzlichen Anlagen / PV /Windräder erhöhen diese unerträgliche Last des Luxusaufschlags.

Also jeder möge 50% sparen, damit wir alle mindestens 100% mehr zahlen.

Warum ist rechnen so schwer?

Die Erzeuger bekommen nach dem rot - grünen, von unten nach oben Verteiler Konzept, auf jeden Fall ihre 20 - 30 - 40 Milliarden € selbst dann, wenn jeder ein Zehntel verbraucht.

Wollt Ihr das nicht verstehen?

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Heinrich  Brand

Parteieninteressen sind teuer. Das EEG ist ein Beispiel.

Das EEG hatte nie ein Mehrheit in der Bevölkerung.
Es war auch nie im Wahlprogramm einer Partei, die eine Mehrheit
bei einer Bundestagswahl gewonnen hat. Es ist das Ergebnis von
Koalitionsverhandlungen. Die Verhandlungsführer haben die Macht
einen ihnen nützlichen Kompromiss zu wählen. Der Wähler ist
machtlos. Es wäre besser, mit dem Koaltionsvertrag noch
einmal in eine Bundestagswahl zu gehen.
Dann könnten die anderen Parteien den Koaltionsvertrag mit Kritik angreifen.

Der kleine Koaltionspartner läßt sich die Teilnahme an der
Regierung i.R. bezahlen. So entstehen nach jeder Koaltionsbildung
Gesetze (z.B. das EEG), von denen eine Minderheit profitiert.
Aber nicht nur die traditionelle Wähler werden belohnt:
Mit den EEG haben es die Grünen sogar geschafft neue Wähler
von sich wirtschaftlich abhängig zu machen.
Der nächste "Run" auf Wähler findet bei den Zuwanderern statt.
Jede Partei kann neue Stimmen "kaufen". Die Stimmen der
Neuwähler werden Zünglein an der Waage.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.06.2013 14:16 Uhr
Ulla Nachtmann

in diesem Fall, die FDP!

,Der kleine Koaltionspartner läßt sich die Teilnahme an der
Regierung i.R. bezahlen. So entstehen nach jeder Koaltionsbildung
Gesetze (z.B. das EEG), von denen eine Minderheit profitiert.'
.
So ist es leider, denn die Merkel CDU regiert ja mit der FDP, die ,liberal' auf dem Etikett hat aber nur eine Machtererhaltungspartei ist.
All diese Parteien verkaufen die Steuerzahler, indem sie dreist deren Zwangsabgaben für ihre eigenen Interessen nutzen.
Wir haben eine Wahl im Herbst: die ,Alternative für Deutschland'.

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Ulla Nachtmann

Die Jahrhundertlüge

,Der von Menschen verursachte Klimawandel ist eines der am wenigsten umstrittenen Erkenntnisse der Wissenschaft.' (Horst Brenner in diesem Forum)
.
von der Hunderttausende weltweit gerne leben wollten, angefangen mit der unheiligen UN, der korrupten EU, Al Gore, Latif, Schellnhubers Institut, Regierungen korrupter Drittwelt Staaten etc. etc...ist längst demaskiert als das was sie ist: eine Lüge, mit deren Hilfe ganze Völker umerzogen, kontrolliert und abkassiert werden sollten - wie üblich von korrumpierten und korrupten Politikern und ,Wissenschaftlern'.
Dazu brauchte man Mann's ,Hockey stick', das Auslassen der mittelalterlichen Warmzeit (Wikinger und Groenland!!!), das Mantra vom ,wärmer' werden!
Hat alles nicht geklappt. Wir haben genaue Messinstrumente und Satelliten, die das Gegenteil BEWEISEN.
Wie immer, gibts noch einige, die aus Eigeninteresse an die neue Religion glauben.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2013 20:10 Uhr
Nils Büngener

@D. Blum: Das ist wirklich sehr, sehr einfach

Alle WIrtschaftszweige, die mit der Verfeuerung fossiler Brenstoffe Geld verdienen, profitieren davon, dass die Ergebnisse der Wissenschaft ignoriert werden. Neben den Ölkonzernen und Gasversorgern hätten wir da z.B. die Auto- und Luftfahrtindustrie, weite Teile der chemischen Industrie, Energieversorger, die konventionelle Kraftwerke betreiben usw. usf. Diese Unternehmen haben mehr Geld in der Portokasse als alle Wissenschaftler Forschungsmittel und Umweltschutzverbände Spendengelder.

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Dietmar Blum

Nennen Sie,

Herr Büngerer, EIN Beispiel, wie durch Ignorieren, ein Cent zu verdienen sei?

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Nils Büngener

Haben Sie mal überlegt

wie viele Menschen daran verdienen, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel seit Jahrzehnten ignoriert wird ? Dann müsste Ihnen Ihre Aussage eigentlich selbst etwas absurd vorkommen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 23.06.2013 12:32 Uhr

Also Horst Brenner ihre Aussage kann nicht stimmen. Nein selbst der sparsamste Haushalt

mit 2 Personen bei dem elektrisch gekocht wird und auch das Bügeleisen wie die Waschmaschine und ein Kühlschrank wie eine Gefrierschrank oder Kombination steht verbraucht wie folgt :
Ihre Werte 1300 kWh = 109 kWh im Monat
Jede Kühlgefrierkombination bitte suchen sie im Netz nach wird mit ~ 350 kWh Jahresverbrauch angegeben.
Jede Kochplatte hat einen Verbrauch von 2kW = 2kWh 350Tage nur insgesamt 1/2 h = 350 kWh nun das Bügeleisen auch noch einmal 2,4 kW jede Woche 1/2 h = 52 kWh. Spülmaschine, Waschmaschine,
So u nun Föhn, Staubsauger, Kaffeemaschine, Mikrowelle, Backofen, Boiler oder Durchlauferhitzer für warme Wasser? Ein Durchlauferhitzer hat 24kW Anschluss 5 Minuten Duschen oder Baden = 2 kWh mal 100 = 200kWh.
Und jetzt geht es erst richtig los.
TV, Radio, Licht, Computer. Wer nie zu hause kocht, nie Kuchen backt u nur eine kleine Wohnung ohne Teppiche u warmes Wasser bezieht, selbst der wird ihre Werte nicht erreichen.
Das Problem ist dass zu viel Strom eingespeist wird

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.06.2013 19:07 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 23.06.2013 19:07 Uhr

Wo bleibt die die Kaffeemaschine und Mikrowelle 1 Minute nur eine Tasse Wasser ?

Und 2 h TV die Woche? 4h an 365 Tagen. Und natürlich warmes Wasser in Küche und Bad mit Strom sind mindestens 3,5 - 4 kWh mal 365 Tage diese eine Position ist schon mehr als ihr Jahresverbrauch.

Und jedes Einfamilienhaus da läuft die Umwälzpumpe 24 h 365 Tage im Jahr.

Noch einmal wenn alle etwas mehr verbrauchen und genau dann wenn viel zu viel Strom eingespeist wird dann würde es billiger günstiger.

Nachts braucht niemand Strom aber Windräder laufen wenn Wind weht.
An Sonn u Feiertagen brauch niemand auch die Industrie kaum Strom aber 1000 Sonnen wissen ja nicht dass am Sonntag niemand Strom braucht der auf jeden Fall über das EEG an die Bauern zu bezahlen ist.

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Horst Brenner

Interessante Rechnung

Ich habe nochmal die letzte Rechnung kontrolliert. Unser Verbrauch war tatsächlich 1.255 kWh.

An Hand Ihrer Beispiele komme ich auf 1300 kWh.

Kühlgefrierkombination 350 kWh
Kochen/Backen: 4h/Woche mit 2 kW (Platten heizen ja nicht permanent) : 416 kWh
Bügeleisen 0,5 h/Woche (1,2 kW, heizt beim Einsatz auch nicht permanent): 31 kWh
Spülmaschine: 3x pro Woche, ~1 kW pro Durchgang = 145 kWh
Waschmaschine: 1,5 pro Woche, 0,7 kW pro Wäsche = 55 kWh
Föhn: 5 min/Tag 1kW = 30 kWh
Staubsauger: 1,5 Stunden pro Woche, 2 kW = 156 kWh
Mikrowelle 0,6 kW, 1 min/Tag = 4 kWh
Wasser wird mit Gas erwärmt
TV: 2h/Woche, 50 Watt = 5 kWh
Radio: 5h/Woche, 15 Watt, 4 kWh
Licht: 8h/Tag, ca. 30 Watt (Komplett LED/Kompaktleuchtstoffröhren): 878 kWh
Computer 3h/Tag, ca. 25 Watt (Laptops): 28 kWh

Ergibt 1312 kWh

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Horst Brenner

Stromkosten der Haushalte viel zu hoch angesetzt

Wie kommen eigentlich diese astronomisch hohen Summen zustande, was die EEG-Umlage den Durchschnittshaushalt kostest?

Als Zweipersonenhaushalt ohne besonders sparsame Haushaltsgeräte und ohne besonderes Augenmerk zum Strom Sparen haben wir einen Verbrauch von 1.300 kWh/Jahr. Was muss man tun, um den angeblich Durchschnitt von 2.500 zu erreichen? Mit Strom heizen? Den 60" Fernseher 24 Stunden am Tag laufen lassen? Eine Flutlichtanlage betreiben?

Wer seinen Stromanbieter wechselt, kann nochmal deutlich sparen. Mit etwas Bewusstsein für den Stromverbrauch kommt man so auf eine Stromrechnung von 15-20€ pro Person und Monat.

Auch die Industrie kann ihren Stromverbrauch weiter senken oder aber selbst Strom erzeugen. BMW wird den Strombedarf der i3 Produktion größtenteils aus selbst betriebenen Windrädern erzeugen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2013 19:03 Uhr
Bernd Naumann

nix kapiert

der von de Subventionsabgreifern produzierte Strom muss bezahlt werden, egal ob er benötigt wird oder nicht. wenn wir also nur noch die Hälfte verbrauchen, bezahlen wir eben bald das doppelte. Die Einspeisevergütung ist auf 20!! Jahre festgelegt. Und die bösen, bösen Energiekonzerne, die uns jahrzehntelang mit bezahlbaren, sicheren Strom beliefert haben, müssen riesige Verluste in Kauf nehmen, weil der Betrieb hocheffektiver Kohle- und Gaskraftwerke nicht mehr wirtschaftlich ist. Weil der sogenannte Ökostrom immer Vorrang bei der Einspeisung hat! Und laufendes An- und Abschalten eines großen Gaskraftwerkes rechnet sich nun mal nicht!

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 23.06.2013 13:28 Uhr

Und Föhnen fällt aus ? Achso in der Fensterlosen Dusche auch das Licht. Und Rasieren?

Ach ja der Kaffee mit kaltem Wasser und der morgen Toast ?

Alles nicht so schlimm.

Schlimm nur dass die Leute nicht verstehen wollen dass Sparen das Gegenteil davon ist was wir brauchen.

Wenn wie 2012 genau 20,3 Milliarden € an EEG Luxuszulage den Erzeugern in die Tasche geschoben wurde, dann hätte die Reduzierung des Stromverbrauchs auf die Hälfte automatisch zu 10,6 Cent Plus 19% MWSt Umlage geführt.

Ja je sparsamer um so höher wird der Aufschlag, weil jeder eine 20 Jahre Preis-Garantie hat ob man den Strom braucht oder nicht.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 23.06.2013 12:47 Uhr

Nein es ist nicht möglich mit nur 3500 kWh auszukommen. Und das Problem ist doch

dass viel zu viel Strom genau dann eingespeist wird wenn ihn niemand braucht.

Ihr Sparwille ist genau das Gegenteil von dem was man braucht.

Übrigens der Durchschnittsverbrauch liegt ~ 3500 kWh und wir als wirklich sehr sparsammer Haushalt aber täglich warmer Küche u wöchentlich Kochwäsche wie Spülmaschine.

Es geht hier darum, dass die Umstellung auf erneuerbare Energie jedes Jahr mehr als 20 Milliarden € für praktisch nichts an Stromertrag kostet.

Nur das ist das Thema. Nicht die Auswirkung auf den Privathauhalt.

Die Umstellungskosten die unsere Industrie ruiniert.

Lieber verstehen Sie alles falsch BMW macht satte Gewinne bekommt über das EEG bis zu 30 Cent kWh und zahlt natürlich nur den Preis den die Industrie oder die Eigenproduktion des eigenen Kraftwerks kostet.

~ 8 - 10 Cent zahlt BMW für EEG Strom aber zahlen wir alle, an BMW über die EEG Umlage. Kapiert ?

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Maximilian Esser

Das geht

ganz einfach.
VIele Mieter haben Durchluferhitzer für das warme Wasser.
Die haben 24 kW.

15 Minuten pro Tag (reicht kaum für 2 mal duschen) heißen:
0,25 Stunden * 24 kW * 365 Tage = 2190kWh.

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Horst Brenner

Bitte alle Kosten in Vergleich einbeziehen.

Schön wie hier in trauter Eintracht die Energiewende schlecht gemacht wird. Was sind denn die tatsächlichen Kosten der konventionellen Stromerzeugung?

Die Hochwasserkatastrophe in Deutschland wurde ausgelöst durch den Klimawandel. Die Kosten allein des Hilfsfonds von Bund und Ländern betragen 8 Milliarden Euro. Die tatsächlichen Schäden dürften ein Vielfaches sein.

Der Schaden bei einer Havarie eines Kernkraftwerks dürfte viele Billionen Euro betragen. In einer ehrlichen Rechnung muss die mögliche Schadenssumme multipliziert mit der Wahrscheinlichkeit in die Kostenberechnung mit eingehen. Als Anhaltspunkt für die Wahrscheinlichkeit würde ich die empirische Häufigkeit derartiger Ereignisse ansetzen. Hinzu kommen natürlich noch die Kosten für die Endlagerung radioaktiven Abfalls über 30.000 Jahre.

Wird all das eingerechnet, ist Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken auf einmal wesentlich teurer als Strom aus Solar/Windkraftwerken.

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Antworten (22) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 17:25 Uhr
Christian Wrobel

Sie meinen, Herr Breuer, früher hat man nicht an Flüssen gebaut?! Merkwürdig,

warum liegen dann (fast) alle Städte in Europa und der Welt an ... Flüssen?

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Dietmar Blum

EXAKT Herr Breuer,

damals wußten sie noch um die Gewalt der Natur, bauten nicht an diesen Stellen.
Heute ist eine gewisse Klientel so in Allmachtsphantasien gefangen, die NATUR beeinflussen zu können, sie glauben das KLIMA reglementieren zu können.

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Dietmar Blum

Die Räumung der Asse

ist nicht einer Notwendigkeit geschuldet, einzig politische Zielsetzungen sind der Grund.

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Hermann-Josef Breuer

Der Klimawandel ist eine natürliche Konstante

Weder der Mensch noch sein Handeln haben irgendeinen Einfluss darauf.

Die gigantischen Hochwasserschäden hängen aber nicht zuletzt damit zusammen, dass man heute in Gegenden baut, in denen man früher lieber nicht gebaut hat.

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Georg Schuster
Georg Schuster (amwald) - 23.06.2013 19:41 Uhr

Herr Brenner, zur Aufhellung Ihrer menschengemachten Hochwasserhäufungsphobie folgende Anmerkung

anlässlich des 2013 er Jahrhunderthochwassers in Passau wurde immer wieder das noch höhere Hochwasser aus dem Jahr 1504 erwähnt.

welche Folgen glauben Sie, dass die das damalige "Jahrtausendhochwasser" auslösenden Niederschläge heutzutage für Passau hätten. Ich sag's Ihnen: Passau wäre fortgespült worden.

Damals gab es noch keine Flussbegradigungen und vor allem keine Deiche und Dämme an den Bächen und Flüssen, die Gewässer konnten sich mehr oder weniger ungehindert ausbreiten und trugen somit garantiert nicht zu einer Steigerung des "Pegelstandes" bei, sondern wirkten stark reduzierend. Dass die damaligen Niederschläge menschenverursacht waren, werden Sie ja wohl nicht behaupten wollen.

Jawohl, menschengemacht ist die Reduzierung der Zeitabstände der Hochwasser, nämlich aufgrund der stetig zunehmenden sog. "Hochwasserschutzmaßnahmen", welche alle dem Motto folgten, nur schnell weiter mit dem Hochwasser > tut mir leid Unterlieger, aber sieh zu wie du damit fertig wirst.

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Johann Graf
Johann Graf (hagra) - 23.06.2013 17:17 Uhr

entweder oder?

Ich glaube es müsste lauten: "Sie sind ein grünes Männchen UND leiden unter fortgeschrittenem Realitätsverlust"....
ansonsten bin ich Ihrer Meinung!

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Maximilian Esser

All diese Rechnungen

sind einfach Unsinn.
Da ist ersichtlich nicht der Wille zur Genauigkeit treibend, sondern dazu, Kernkraft möglichst teuer erscheinen zu lassen.
Warum sollte also irgendjemand außer ihren Gesinnungsgenossen über diese Stöckchen springen, Herr Brenner?

Sie finden Kernkraft doof, o.k. Aber beleidigen Sie nicht die Intelligenz der Anderen durch solche Phantastereien, verbunden mit glatten Falschaussagen vorgetragen auch noch mit dem Gestus der Redlichkeit.

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Peter Sommerer

"Die Kosten der Endlagerung sind nicht im Strompreis erhalten"

FALSCH! Das Atomgesetz sagt etwas anderes. Wer natürlich an das Märchen vom bösen Wolf glaubt und meint, dass diese Lager 20.000 Jahre und mehr bewacht werden müssen, lebt nicht in dieser Welt oder verbreitet bewusst Falschmeldungen. Da gibt es die Untertagedeponie Herfa-Neurode. Dort wird Giftmüll in einem Salzstock eingelagert, ohne Halbwertszeiten. Wenn diese Deponie gefüllt ist, soll diese ihrem Schicksal überlassen werden. Das bedeutet, das Deckgebirge sackt in die verbliebenen Hohlräume und das Ganze ist hermetisch von der Biosphäre abgeschlossen. Es gibt keinen Grund, warum das bei dem dämonisch strahlenden Abfall anders sein soll. Mit diesem Giftmüll in Herfa-Neurode kann man Europa unbewohnbar machen. Dort hat keine grüne Kröte gequakt.

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Bernhard Hoffmann

Die Frage bleibt unbeantwortet

Trotz ihrer vielen Aufzählungen ist mir immer noch unklar wo aus ihrer Sicht der Zusammenhang zwischen der "Energiewende" und dem "Klimawandel" ist und wie dieser überhaupt durch die "Energiewende" beeinflusst werden soll. Warum soll man dann soviel Geld in eine zweite Energieversorgung gesteckt werden ohne das die erste völlig abgebaut werden kann? Weder werden die Folgen oder Kosten der Asse beeinflusst noch die Wetterlage in Deutschland. Da Erdbeben in Verbindung mit Tsunamis so häufig in Deutschland sind, wird auch eine nicht vorhandene Gaugefahr gemindert.
Warum soll jetzt in den nächsten Jahre soviel Geld in diese "Energiewende" gesteckt werden?
Ich sehe nur die maroden Schulgebäude in denen meine Kinder von recht wenig engagierten Lehrern ausgebildet werden und die zunehmend unzureichende universitäre Ausbildung. Die Förderung von sozial schwacher Kindern läuft auf völliger Sparflamme. Dort würde das Geld, was derzeit in der "Energiewende" verbrannt wird, vielmehr bringen.

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Horst Brenner

KKW Havarien

Ich zähle Drei:

Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima

Alle drei wären vermeidbar gewesen wenn,....
Der Punkt für mich ist, dass sie eben nicht vermieden wurden.

Wie ich auf die Summen komme: Wie hoch schätzen Sie den Wert aller Objekte in einem 50-100 Radius um Biblis ein (inkl. der Städte Mannheim, Ludwigshafen, Darmstadt Frankfurt). Da ist man schnell im Billionenbereich, selbst wenn Menschenleben noch gar nicht mitgerechnet werden.
Selbst multipliziert mit der sehr geringen Wahrscheinlichkeit (3/(500 KKW weltweit * 50 Jahre= 0,000012) eines GAU ergibt das noch einen beträchtlichen erwarteten Schaden pro Jahr.

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Horst Brenner

Determinismus

Die Kosten der Endlagerung sind nicht im Strompreis erhalten. Die Räumung der Asse wird mehrere Milliarden kosten, die aus Steuergeldern finanziert werden. Wie RWE in 20.000 Jahren für die Endlagerung aufkommen will, ist mir schleierhaft.

Was das Hochwasser angeht: Fragen sie mal bei Rückversicherungen, wie sich die Schäden durch Naturkatastrophen in den letzten 20 Jahren entwickelt haben. Natürlich ist der Klimawandel nicht der einzige Grund. Flussbegradigungen, Ausweisung von Bauland in gefährdeten Gebieten, Waldsterben etc. verstärken das Problem. Es bleibt aber festzustellen, dass wir nun innerhalb von 10 Jahren 2 Jahrhunderthochwasser in Deutschland hatten.

Das Problem des Klimawandels in Deutschland ist weniger die durchaus festellbare Erwärmung, sondern das vermehrte Auftreten von extremen Wetterlagen und die heftigen Schwankungen und schnellen Wetterwechsel. Das war definitiv vor 20 Jahren noch nicht so.
Wenn Sie davor die Augen verschließen wollen, kann ich Sie nicht hindern

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 23.06.2013 13:53 Uhr

Der Schaden wenn der Himmel runter fällt und nur über Deutschland u Frankreich

verschont ?

Was soll dieser unsinnige Vergleich und das Geschäft mit der Angst mit dem nur die Versicherungen die Leute abzocken.

Es ist unseriös ja verlogen. Wie viel € hat denn Tschernobyl gekostet?

Hören sie doch auf wie viele Billionen haben alle Kernkraftwerke der Welt bis heute wirklich eingespielt ?

Über 50 Jahre jedes Kernkraftwerk sicher mehr als Eine Billion € nur im Vergleich zu Kohlestrom.

Aber den Kohlestrom wollen sie ja erhalten oder ? Wieviel hunder Millionen Menschen krebsen sich nur durch Abgase und Umwelteintrag aus Kraftwerken zu Tode.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 23.06.2013 13:04 Uhr

Der CO2 Ausstoß in unserem winzigen Deutschland war doch 2012 höher als zuvor.

Und die Billionen die nun diese unsinnige Umstellung kostet (übrigens 100 Milliarden € wurden schon bis heute verbraten) können es auch in 50 Jahren nicht schaffen ohne konventionelle Kohlekraftwerke eine stabile Stromversorgung nur in dem winzigen Deutschland zu sichern.

Es geht darum dass wir in nicht einmal 5 Jahren unsere Industrie und unsere Arbeitsplätze verlieren.

Nicht weil wir zu wenig Strom produzieren. Nein weil wir zu viel, viel zu viel zufälligen Strom produzieren den wir ununterbrochen stützen, vernichten, verschenken müssen.

Den aber alle als Luxuszuschlag zum Strompreis als EEG Zuschlag - EEG Luxus Preisaufschlag bezahlen ohne jeden Gegenwert.

Der bekannte Europapark Rust hatte schon vor 15 Jahren PV Anlagen und kassiert ~ 45 Cent / kWh

Natürlich haben die ein eigenes Kraftwerk der Strom kostet weniger als 8 Cent die kWh wir alle zahlen den Gewinn = die Differenz von mehr als 40 Cent plus Steuern.

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Ulla Nachtmann

Quatsch, diese ,Drohungen'

,Der Schaden bei einer Havarie eines Kernkraftwerks dürfte viele Billionen Euro betragen.'
.
Wenn das Wörtchen ,wenn' nicht wäre, pflegte meine Mutter zu sagen...
HATTEN wir in 50 Jahren KKW ,Havarien', Herr Brenner?
Wenn ja, wie viele?
Frankreich musste einige Male kurz abschalten. UND?
Tschernobyl in 1985 wäre wahrscheinlich vermeidbar gewesen...WENN es nicht so viel Vodka
In RU gäbe...
Für welchen Interessenverband verbreiten Sie hier ihre kruden Vorstellungen?

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Maximilian Esser

Die Zeit-Redaktion

online ist definitiv schlimmer, wie man am Kommentarbereich sieht.
Die Löschorgien dort sind eine Schande für eine liberale Zeitung, zumals sie ganz offenbar politsch motiviert sind, und nicht nur die ein oder andere Äußerung, die strafrechtlich relevant oder geschmacklos ist, betreffen. Zudem wird auch noch regelmäßig gegenüber dem Zensierten, der sich nicht wehren kann, nachgetreten.
Da ist die TAZ das entschieden liberalere, seriösere Blatt.

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Bernhard Hoffmann

Bitte um Erläuterung Herr Brenner

Durch die "Energiewende" steigt derzeit der CO2-Ausstoss sogar, so dass aktuell der "Klimawandel" (Als ob das Klima etwas Konstantes ist.) eher negativ beeinflusst werden müsste. Aber unterstellen wir mal zu ihren Gunsten, dass es tatsächlich an den vom Menschen verursachten Emissionen liegt und tatsächlich irgend wann durch die "Energiewende" ein CO2-Einspareffekt erreicht werden wird. Dieser wird dann in Bezug auf die Weltemissionen an allen, das Klima beeinflussenden Gasen im Promillebereich liegen. Man wird den Einspareffekt noch nicht einmal meßtechnisch nachweisen können. Das verhindert den "Klimawandel" ganz bestimmt, oder was meinen Sie? Also was hat die "Energiewende" mit dem Klimawandel zu tun? Sie hat allenfalls mit einer geringfügigen Vermeidung hochaktiver Abfälle zu tun, was aber Größe und Umfang eines Endlagers kaum nennenswert beeinflusst.

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Maximilian Esser

Wenn man

eine ehrliche Rechnung fordert, sollte man nicht mit absurden Fantasiezahlen anfangen.
Das macht unglaubwürdig.
Die Kosten der Endlagerung sind im Übrigen bereits im Strompreis enthalten, und das jüngste Hochwasser deterministisch dem Klimawandel zuzuordnen, ist absurd.

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Nils Büngener

@P. Sommer: "Die höchste gemessene Regenmenge in Leipzig"

Donnerwetter, da haben Sie tatsächlich noch einen Rekord gefunden, der nicht in die letzten 15 Jahre fällt. Wenn das kein Beweis ist...

An der "Klimalüge" verdient die weltweite Umweltmafia Billiarden, dagegen kann sich die arme Industrie gar nicht wehren. Hüstel - es kann weit kommen, wenn man etwas partout nicht wahr haben will.

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Peter Sommerer

Die ZEIT....

...ist in meinen Augen keine ernstzunehmende Quelle (mehr). Wenn da Kritiker der sogenannten "Energiewende" als Konterrevolutionäre oder Klimaschänder beschimpft werden, ist das aber schlimmste Lohnschreiberei für die EE-Mafia. Solche hasserfüllten Kommentare gegen Andersdenkende in diesem Kampfblatt erinneren an die DDR im Jahr 1989 und sind ein Beleg für das totalitäre Denken der in der Zeit schreibenden Journallie. Diese ehemalige liberale Publikation ist teilweise schlimmer als das Zentralorgan der "Grünen", die TAZ.

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Gero Hake
Gero Hake (Kretin) - 23.06.2013 11:59 Uhr

Herr Brenner:

Sie schreiben: "Die Hochwasserkatastrophe in Deutschland wurde ausgelöst durch den Klimawandel."

Und Sie schwadronieren hier von "selbsternannten Experten"? Sonderbarerweise haben die wirklichen Experten einen Zusammenhang zwischen Klimawandel und der aktuellen Hochwasserkatastrophe ausgeschlossen.

Entweder sind Sie ein grünes Männchen oder leiden unter fortgeschrittenem Realitätsverlust. Sicher sind Sie auch von dem dramatischen Temperaturanstieg der letzten 15 Jahre überzeugt? Sehen Sie, deswegen ist es so mühsam bzw. zwecklos, mit den Anhängern der Ökosekte zu diskutieren.

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Horst Brenner

Die Leugner der Klimawandels sind die Propaganda-Macher

Der von Menschen verursachte Klimawandel ist eines der am wenigsten umstrittenen Erkenntnisse der Wissenschaft.
Dennoch gelingt es geschickte, von Ölmultis und anderen Großkonzernen finanzierten Lobbyisten und selbst ernannten Experten immer wieder, diese Tatsache in Zweifel zu ziehen.

Getreu dem Motto: Recht hat derjenige, der seine Position rhetorisch besser vortragen kann, nicht der mit den wissenschaftlichen Beweisen.

Suchen Sie mal nach der Reportage "Die Klimakrieger" auf Zeit.de.

Propaganda machen vor allem die großen Energiekonzerne. Mit deren Budgets kann seriöse Wissenschaft nicht mithalten.

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Peter Sommerer

Mit der Klimalüge...

und den von Greenpeace und anderen Propagandavereinen erlogenen Kosten für die Kernkraft können Sie hier nicht punkten. Da halte ich mich bezüglich des Starkregens in den letzten Wochen an den Meteorologen des MDR, den Herrn Globig, welcher sagte, Starkregenereignisse hat es immer gegeben und wird es immer geben, das hat nichts mit dem Klimawandel zu tun. Die höchste gemessene Regenmenge in Leipzig zum Beispiel kam am 15. August 1924 nieder, da war der menschengemachte Klimawandel noch nicht als Gelddruckmaschine erfunden.

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Hans-H. Prestele

Saubere Analyse

Bevor man in das allgemeine Lamento einsteigt möge man sich doch um eine saubere Analyse der Fakten bemühen. Dann würde man erkennen, dass die Strompreisesteigerungen für die Haushalte seit dem Jahr 2000 von rd. 15 ct/kWh zu jeweils einem Drittel auf die EEG, auf die Gestehungskosten und staatliche Abgaben zurückzuführen ist. Wesentlicher Faktor in letztgenannater Position ist der Anstieg der Mehrwertsteuer, die auch auf die staatlichen Abgaben berechnet wird. Wie ist die Erhebung von Mehrwertsteuer auf staatliche Abgaben zu rechtfertigen?. Bezüglich der Belastung der deutschen Industrie sind nicht nur die Ausnahmegenehmigungen zu berücksichtigen, sondern auch die Entwicklung der Großhandelspreise an der EEX, die periodenweise dank der Erneuerbaren Energien deutlich gesunken sind. Unternehmen, darunter EVU's aber auch großer Industrieabnehmer konnten damit ihre Strombezugspreise deutlich senken. Argumentationsgrundlage kann nur die Entwicklung der Nettobelastung sein.

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22.06.2013, 16:55 Uhr

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Der neue Kampf um die 35 Stunden

Von Ralph Bollmann

Väter sollen künftig weniger arbeiten, aber Mütter sollen mehr arbeiten: In Deutschland wird über die Familienarbeitszeit debattiert. Ein neuer Verteilungskampf hat begonnen. Mehr 16 7


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