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Höhere Abgabe Grüne Steuerpläne belasten Monatsbezüge von 5000 Euro

 ·  Arbeitnehmer und Selbständige mit einem Jahreseinkommen von mehr als 62.000 Euro müssen mit einer höheren Steuerlast rechnen, falls die Pläne der Grünen verwirklicht werden.

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Arbeitnehmer und Selbständige mit einem Jahreseinkommen von mehr als 62.000 Euro müssen mit einer höheren Steuerlast rechnen, falls die Pläne der Grünen verwirklicht werden. Das hat das Karl-Bräuer-Institut des Bundes der Steuerzahler ausgerechnet.

Bei zwölf Gehältern im Jahr wären Monatseinkommen von knapp 5200 Euro betroffen, bei 13 Monatsgehältern sogar schon ab rund 4770 Euro. Die Grünen hatten jüngst auf ihrem Wahlparteitag beschlossen, den Spitzensteuersatz für Jahreseinkommen ab 80.000 Euro von derzeit 42 Prozent auf 49 Prozent anzuheben. Hinzu kommt die Mehrbelastung durch eine ebenfalls geplante Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Krankenversicherung von 3750 Euro auf 5500 Euro.

Die Oppositionspartei will zudem das Ehegattensplitting stufenweise abschmelzen. Nur noch Haushaltseinkommen bis zu 60.000 Euro jährlich sollen wie bisher rechnerisch auf beide Ehepartner aufgeteilt werden.

Das Karl-Bräuer-Institut geht in seinen Musterberechnungen davon aus, dass dann noch ein Existenzminimum von 8712 Euro außen vor bleibt, um die gegenseitige Unterhaltspflicht anzuerkennen. Wenn einer der beiden Partner kein Geld verdient, käme es (bei zwei Kindern) von einem Monatseinkommen von 6200 Euro an zu einer Mehrbelastung. Während sie dann 116 Euro beträgt, steigt sie bei Monatsbezügen von 8000 Euro auf 301 Euro.

Geplant ist ferner eine Verdoppelung der Erbschaftsteuer, eine Abschaffung des niedrigeren Tarifs für Kapitalerträge sowie eine Vermögensabgabe von 15 Prozent ab 1 Million Euro. Spitzenkandidat Jürgen Trittin sieht dagegen eine Entlastung für 90 Prozent der Steuerzahler, weil zugleich der steuerfreie Grundfreibetrag von 8130 Euro auf 8712 Euro steigen soll.

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03.05.2013, 19:12 Uhr

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