http://www.faz.net/-gqe-75zss

Gute Konjunktur : Rentenversicherung hortet Rekordreserve von 30 Milliarden Euro

  • Aktualisiert am

Wegen des niedrigeren Beitragssatzes ab diesem Jahr wird die Rücklage im Laufe des Jahres wieder etwas abschmelzen Bild: dpa

Die deutsche Rentenversicherung hat sich einem Zeitungsbericht zufolge das dickste Finanzpolster ihrer Geschichte zugelegt. Die Rücklage erreichte demnach im Dezember 29,42 Milliarden Euro.

          Gute Konjunktur und Beschäftigungsboom haben der Gesetzlichen Rentenversicherung nach einem Zeitungsbericht das dickste Finanzpolster aller Zeiten beschert. Zum Jahresende 2012 kletterte deren Rücklage auf 29,4 Milliarden Euro. Das waren gut fünf Milliarden Euro mehr als 2011, berichtete die „Stuttgarter Zeitung“. Die „eiserne Reserve“ entspreche 1,69 Monatsausgaben.

          Da der Beitragssatz zu Jahresbeginn von 19,6 auf 18,9 Prozent des Bruttoeinkommens gesenkt wurde, ist davon auszugehen, dass die Rücklage im Jahresverlauf schmilzt. Der CDU-Sozialexperte Peter Weiß plädierte dafür, die gute Kassenlage für eine höhere Mindestreserve zu nutzen.

          Derzeit kann die Rücklage der Rentenversicherung bis auf 0,2 Monatsausgaben absinken. Erst dann muss der Rentenbeitragssatz erhöht werden.

          Weitere Themen

          Trump trifft sich mit Japan für Handelsabkommen Video-Seite öffnen

          Neue Verhandlungen : Trump trifft sich mit Japan für Handelsabkommen

          Der japanische Ministerpräsident Abe besuchte Trump in Florida, um die Handelsgespräche zwischen beiden Ländern zu intensivieren. Trump bekräftigte, er ziehe ein Abkommen zum Abbau des US-Handelsdefizits vor. Den Verantwortlichen für das Handelsdefizit will Trump auch schon ausgemacht haben.

          Topmeldungen

          Peter Hartz spricht 2017 in der Bundespressekonferenz.

          Langzeitarbeitslose : Peter Hartz verteidigt das System

          Der geistige Vater von Hartz IV warnt nun vor einem „Salto rückwärts“. Ein „solidarisches Grundeinkommen“ für gemeinnützige Arbeit führe Arbeitslose in die Sackgasse, sagt Peter Hartz.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.