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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Griechenland Athen braucht Wachstumswillen

 ·  Griechenland steht vor einer Schicksalswahl. Die Kandidaten profilieren sich nach altem Muster. Die Schuld an den Sparmaßnahmen wird anderen zugeschoben, dabei sollte Wachstum im Vordergrund stehen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (32)

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Roland Magiera

Die Griechen haben die Wahl

Entweder sich auf Kosten der anderen Europäer und sonstiger Investoren zu einem angenehmen Leben betrügen, wobei das Einkommen in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zur Arbeitsleistung steht, was aber höchstens noch wenige Quartale funktioniert und dann nichts als verbrannte Wirtschaftserde zurücklässt, die kaum noch Leben zulässt oder aber die entdecken das Sparen, verzichten auf soviel wie möglich und haben so wenigstens die Perspektive auf ein lebenswertes Dasein auch noch in 20 Jahren.

1: denke ich, dass die Griechen vor die Wahl zwischen den beiden Alternativen gestellt sich für den weiteren Betrug an den Partnern entscheiden würden. Zu sehr haben die sich an das Lotterleben gewöhnt. Außerdem werden sie gerade auch noch fürstlich dafür belohnt!

2: wo keine Wirtschaft ist, kann sie nicht geheilt werden, ergo würde die EU denen diese schenken. Und wenn Politiker, von Lobbyisten beraten, eine zu erschaffen versuchen, dann ist die wenigstens dauerhaft abhängig von Steuergeldern

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Werner Mueller

Es gibt immer noch Ökonomen und Wirtschaftskorrespondenten...

...die dem goldenen Kalb des Wachstums huldigen; sie gehen davon aus, dass in einer endlichen Welt unbegrenztes Wachstum möglich ist. Aber auch das Wachstum unterliegt dem Gesetz des Grenznutzens ... immer mehr Schulden waren die letzten 40 Jahre erforderlich um immer weniger Wachstum zu erzeugen. In ihrer Welt der Modelle vergessen diese Egg-Heads woher der Wohlstand letztendlich kommt: von einer intakten Umwelt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.05.2012 09:25 Uhr
Roland Magiera

Definieren Sie "Wachstum"!

Wachstum muss nicht zwingend bedeuten, dass mehr und größere Fabriken entstehen.

Die Wirtschaft kann beispielsweise mit Nanotechnologie wachsen, während sich die Umweltbelastung und der Platzverbrauch massiv verringern.

Besser Sie überdenken Ihren Wachstumsbegriff noch einmal und wüten dann etwas differenzierter.

Mit steigendem Wohlstand SINKT die Umweltbelastung übrigens! Die großen Verschmutzer sind die Schwellenländer, messtechnisch validiert!

Wenn Ihre Argumentation derart weich ist, dann erreichen Sie gar nichts.

Ohne Wachstum ist die Menschheit in einigen wenigen Generationen am Ende.

Und noch etwas zum Nachdenken: Wir sind nicht mehr und nicht weniger als zum Wachstum verdammt! Das unterscheidet uns auch vom Tier, bewusstes und geplantes ökonomisches und kulturelles Wachstum. Dies gilt auch, wenn Sie sich in Felle hüllen und in eine Höhle ziehn! Krokodile haben es da etwas einfacher. Wollen Sie deshalb tauschen?

Mit Schulden fange ich gar nicht erst an.

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Siegfried Kellner

Was braucht denn AThen NICHT ?

Athen braucht, braucht, braucht,braucht.......................?

Athen braucht auch endlich den Willen, den gigantischen Sozialbetrug zu unterbinden.

Allem voran braucht Athen den Willen, die Schlamperei in den Behörden abzuschaffen und eine effektive Fananzverwaltung aufzubauchen.

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Closed via SSO

Vielleicht sollte man auch mal an den einfachen griechischen....

Bürger denken. Benzin liegt dort z.Z. bei 2,-€ pro Liter, sodaß viel Griechen ihr Auto abgemeldet haben. Der Tankwart mit früher 1100,-€ hat heute 665,-€ und soll davon eine Familie mit drei Kindern ernähren.
Dafür machen es sich staatliche Stellen einfach. Die Akropolis und das Nationalmuseum machen - es ist bis Juni Winterzeit - um 15:00 zu, dafür aber schon um 8:30 auf. Das Erste was Europa machen sollte, ist denen mal in Lehrjahr agedeihen zu lassen, wie die Griechen ihr Land vermarkten können. Und dann soll man ihnen Sparkommissare zur Seite stellen, die 10% für jeden reingeholten Steuereuro erhalten. Was denken Sie wie schnell das Land wieder auf die Beine käme.

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 02.05.2012 20:29 Uhr

Kann mir mal jemand verraten ...

... warum "die Griechen" der Meinung sind dass es ihnen einfach zusteht dass Europa sie alimentieren muß?

Leider hat zu diesem Thema noch niemand die griechischen Elite-Gewerkschaftler und -Politiker gefragt.

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Theodor Wedel

Eine erste, einfache Maßnahme für mehr Wachstum, die noch dazu nichts kostet, wäre

nicht mehr streiken.

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wolf haupricht

GR ist wie ein Schwamm......

der vieles aufsaugt und dennoch leer ist. Keine Konturen, an denen man ihn messen oder fassen kann. Wie soll so etwas je Tritt fassen können? Wie der Staat, so die Menschen, die sich diesen Staat, der diesen Namen nicht verdient, als Beispiel nehmen. GR ist und bleibt ein hoffnungsloser Fall, der immer auf fremde Hilfe hofft.

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Holger Baade

Vor lauter Euro-Brandschutzmauern

kann GR den vom Autor so gepriesenen Blick auf den Weltmarkt mit seinen unerschöpflichen Produkten, die dort natürlich reißend Absatz finden würden, nicht einmal sehen.

Und auch die prosperierende Wirtschaft des Nachbarn Türkei floriert nicht wegen des Euro, sondern dank der türkischen Lira, die ständig abgewertet wird, wodurch die Unternehmen des Landes einschließlich der heimischen Tourismusindustrie Produkte und Leistungen günstig anbieten können.

Dagegen ist kein griechisches .. äh Euro-Kraut gewachsen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.05.2012 18:19 Uhr
wolf haupricht

Die Türken und deren Führung haben den Willen.....

der GR fehlt. Und fleißig sind sie zudem. Wozu ein Grieche 3 Tage braucht, erledigt der Türke in einem halben Tag und wird nicht müde.

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Jürgen Heberle
Jürgen Heberle (jojocw) - 02.05.2012 17:48 Uhr

Armer Bauernstaat fällt auf seine Ausgangsstatus zurück

Vor ca. 30 Jahren war Griechenland ein armer Bauernstaat. Mit Landwirtschaft und etwas Tourismus. Dann kam die EU und der EURO, man hatte plötzlich viel Geld zur Verfügung, Subventionen und Kredite.
Alles wurde verbraucht, ohne sich um den Aufbau einer tragfähigen Wirtschaft zu kümmern.
Jetzt gibt´s kein neues Geld mehr, und das Land fällt wieder auf seinen wirtschaftlichen Anfangsstatus zurück. Man hat ein paar Jahrzehnte auf Kosten von anderen eine Wohlstandsblühte gehabt, sonst nichts, keine wirtschaftliche Blühte.

Der Wohlstand kann nur durch Daueralimentation von außen erhalten bleiben. Aber wollen und können das die anderen?
Ich glaube nicht. Denn es warten ja schon die nächsten.

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Paul Banaschak

Wer meint, dass die Welt ohnehin nach Athen komme, ...

sehr richtig erkannt. Wir sind letztes Jahr nicht nach GR sondern nach IT gefahren. Ich hatte absolut keine Lust auf griechische Streiks.
Und ich werde wohl auch nicht die nächsten Jahre nach GR fahren. Das ist alles eine Katastrophe, was ich da im Fernsehen sehe.

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Wolfgang Richter

Keine Chance

Die Produktivität der griechischen Wirtschaft ist viel zu niedrig, um mit dem relativ harten Euro die Wende zu schaffen. Auch wenn ab morgen alle Griechen brav und korrekt ihre Steuern zahlen. Griechenland ist nicht produktiver als die Türkei, beansprucht aber immer noch ein weit höheres BSP pro Kopf.
Entweder bekommt Griechenland die Drachme wieder, dann kann es sich - auf niedrigerem Niveau - fangen. Eben auf Türkei-Niveau.
Das berühmte (Pseudo-)"Wachstum" dagegen kann nur mit den bekannten Dauersubventionen stattfinden - mit uns als Dauerzahler. Nein danke.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.05.2012 20:11 Uhr
Hans Edelmann

Mit schwachen Gliedern wird die Kette nicht halten.

In der Euro-Kette ist Griechenland nicht in der Lage, eine Wirtschaft aufzubauen, die den
griechischen Staat trägt und den Bedürfnissen der Griechen gerecht wird. Die als bisheriges
Zubrot reichlich aufgenommenen Kredite konnte der griechische Staat nicht ordnungsgemäß
zurückzahlen. Vielmehr wurden die Gläubiger-Banken gezwungen, natürlich zu Lasten ihrer
Kunden und Eigentümer, Griechenland Unsummen als nachträglich verlorene Zuschüsse zu
schenken. Danach kann der griechische Staat natürlich das immer noch benötigte Fremdgeld
nicht mehr von privaten Finanzinstituten erwarten. Nun sollen die Steuerzahler anderer
Euro-Staaten für die von Griechenland benötigte Zubuße einstehen. Das kann natürlich nicht
lange gut gehen. Die direkt und indirekt betroffenen Steuerzahler wie auch Sparer werden es sich nicht dauerhaft gefallen lassen, dass sehr viel Geld von ihnen für Griechenland abgezweigt wird. Am bitteren Ende wartet das Euro-Grab, weil die Kette an ihrem schwächsten Glied zerbricht.

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Rolf Huchthausen

@ Frau Eggers, wie man "zu spät" definert, muss man von der Endlichkeit von Schaden abhängig machen!

Im €URO-Raum stehen ca. 5 - 6 Billionen €URO Schulden zu Verteilung an, Tendenz steigend! Völlig abstrus zu denken, dass das D schultern kann. Aber so wird Argumentationslinie 1 auf allen Kanälen aufgebaut: UNO-ILO, OECD, Juncker, Draghi, Barroso, usw.usf..

Der Schaden ist anhand einfach abzulesender Fakten leicht hochgerechnet: jährliche Subventionsleistungen = Haushaltsdefizit aller €URO-Staaaten > Maastricht-Kriterien / EZB-Schlüssel minus Schwachländer zzgl. steigender Finanzierungskosten. Was glauben Sie, was dass für einen Andrang bei den Schwachländern gibt. Bis D pleite ist. Ohne Perspektive aufstehen zu können, die EU-Kosten sind Ewigkeitskosten für D!

Oder Argumentationslinie 2: D steigt aus! Die Pleiten in den PIIGS vielleicht auch F würden die Target 2-Schulden in Wert stellen, die Garantien werden gezogen und D ist auch pleite! Aber man hat - wie nach einem Krieg - im Weltwettbewerb gute Perspektiven mit seinen Gütern wieder aufzustehen, und zwar Güter gegen Geld!

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Mara Eggers
Mara Eggers (MaraE) - 02.05.2012 18:11 Uhr

Zu spät

Für eine Rückkehr zur Drachme ist es langsam zu spät. Dies wäre beim Publikmachen der Probleme wohl die beste Lösung gewesen, aber nun ist es zu spät. Es würde den gesamte Euroraum noch mehr schaden und wahrscheinlich auch eine Kettenreaktion verursachen. Solche Verluste würden Deutschland mit in den Abgrund ziehen.
Es ist wie mit dem kleinen Finger, einmal gereicht nimmt man und bietet man gerne die ganze Hand

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Angelika  King
Angelika King (AIKing) - 02.05.2012 17:36 Uhr

Surrealistische Eurokratie

Wie soll das grieschische Wirtschaftwachstum funktionieren? Wie hat man sich das in Brüssel vorgestellt. Haben die auch nur einen konstruktiven Vorschlag?
GR hat also keine eigene Industrie und durch den Tourismus, die Joghurt-Produktion und eine paar Oliven lässt sich das dringend benötigte Wachstum nicht erzeugen. Also braucht GR eine Industrie-Ansiedlung und die nötige Infrastruktur. Wo soll diese Industrie herkommen? Wächst diese auf Bäumen? Oder wird vielleicht GM oder vielleicht VW hier in DE ein Werk schließen, um sich dann in GR niederzulassen? Wollen wir das? Ist das in unserem Interesse?
Alles surrealistische Träuereien!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.05.2012 20:21 Uhr
Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 02.05.2012 20:21 Uhr

Niemals

"Oder wird vielleicht GM oder vielleicht VW hier in DE ein Werk schließen, um sich dann in GR niederzulassen?"

So wahnsinnig wird keine Firma sein - die streikwütigen Gewerkschaftler reichen als Abschreckung.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 02.05.2012 17:31 Uhr

Wie soll jemand "Wachstumswillen" zeigen, wenn man ihm den Geldhahn zugedreht hat,

und ihm immer mehr Schulden zur Rettung der europäischen Banken aufhalst?
Ohne Kaufkraft der durch Europa und Merkel immer "arbeitsloser werdenden" Gesellschaft und ohne Geld für Investitionen kann niemand wachsen. Und wie sollte Griechenland wachsen? Soll sie sich gegen unsere deutsche Industrie auf den Auslandsmärkten durchsetzen? Das glaubt wohl keiner so ganz im Ernst.

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Stephan Müller

Dieses Klientel muss anscheinend erst ganz unten sein um wieder nach oben zu kommen.

Die große Katastrophe blieb dank EU - Hilfen und Schuldenschnitt bisher aus. Sie können noch viel tiefer sinken.

Am kommenden Montag sind wir vermutlich alle schlauer.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.05.2012 17:24 Uhr
Horst Ziegler

Leben oder Sterben

Leben oder Sterben. Klar. Drastische Alternativen. Ein Staat stirbt, wenn die Regionen auseinanderbrechen. Leben heißt innovatonsfähig zu sein,und nicht nur Urlaubsdienstleistungen zu verkaufen. Leben und Wachstum heißt, Güter herzustellen, die am Weltmarkt mit gutem Gewinn verkauft werden können. Durch Geldrucken entsteht kein Wachstum.

Wenn die Parteien glauben, Gott würfe Manna vom Himmel, dann werden sie untergehen - und mit Ihnen die Bürger.

Ich frage mich ohnehin, wo ist der Bürgerwille des Mittelstandes und der Überlebenswille der Arbeitnehmer, den Karren aus dem Drecke zu ziehen.

Ich denke, der Pasok also sozialistische Bewegung, hat zu einer geistigen Paralyse geführt. Aus diesem Zustand muss man erwachen oder sterben.

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Hans Edelmann

Das Inlandsprodukt Griechenland bewegt sich im Krebsgang.

Es besteht unter den gegebenen Umständen im Falle Griechenland objektiv keine Chance für wirtschaftliches Wachstum. Auch nach dem massiven Staatsschuldenschnitt und mit reichlichst angebotener Hilfe aus anderen Euro-Staaten dümpelt die griechische Wirtschaft vor sich hin und schrumpft weiter. Nun noch mehr Euro-Geld nach Griechenland schlechtem Geld hinterherzuwerfen, mag nicht als besonders sinnvoll eingeschätzt werden. Es wäre an der
Zeit, dass der griechische Staat aus dem Euro-Verbund ausscheidet. Wie das am zweckmäßigsten geschieht, darüber sollte dringend verhandelt werden. Auf ein griechisches Wunder in der Euro-Gemeinschaft hoffen zu wollen, ist doch vollkommen unrealistisch. Mit
bloßen Wunschvorstellungen sollte keine reale europäische Wirtschaftspolitik gemacht werden.

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Erwin Stahlberg

Der Wille allein bringt kein Wachstum

Man darf Griechenland wohl als das „Hätschelkind“ der EU
bezeichnen, und es ist den „Eltern“ --- wie aus dem Gesicht geschnitten.

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Rolf Huchthausen

Man kann es drehen und wenden, wie man will! Griechenland ist eine Brüsseler Subventionswüstenei!

Der Staatsentwurf Griechenlands ist der Betrug (Agrar) und die Schmarotzerei in, um und an europäischen Töpfen, Stellen und Prozessen. Und die griechische Talfahrt ist noch lange nicht zu Ende.

Wenn nämlich endlich kostendeckend gewirtschaftet wird, Strom, Gas, Wasser. ÖPNV, Abfall wird dies für alle GRE-Personen und Insitututionen über das bisher erlittene Maß hinaus treffen. Denn alle vorgenannten Dienstleistungen sind direkt aus öffentlichen Haushalten subventioniert, entweder über die exorbitante GRE-Verschuldung oder über nicht-gerechtfertigte und Richtlinien-verletzende EU-Subventionen.

GRE ist und bleibt eine völlig verzerrte Subventionswüstenei 'Made in Brussels'. Das zu korrigieren, verschweigen die Politiker ihren Wählern. Sonst werden sie ja nicht gewählt!

Politiker erschleichen sich ein Mandat, dass dort ins Chaos und Elend führt und für die Politiker sehr gute Versorgung bedeutet. Wie weit ist solche Politik als Betrug anzusehen? Und wie läuft das in D?

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Andreas Neubert

Die schwäbische Hausfrau ist nicht totzukriegen!

"Die Schuld an den Sparmaßnahmen wird anderen zugeschoben, dabei sollte Wachstum im Vordergrund stehen."
 
Was man kaputt(!)spart, kann nicht wachsen! Das sollte eigentlich eine Binsenweisheit sein, so viel makroökonomischer Verstand ist aber leider heutzutage selten.

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Gerhard Storm

Wille allein bringt nichts,

das haben die €-Retter wiederholt in GR lernen müssen. Denn vom Willen können sich weder die GR-Gläubigerländer noch die Griechen etwas kaufen.

Die Bezeugung von Willen hat nur für so unverantwortliche und erfolglose Politiker wie Juncker und Schäuble genügt.

Welches Ergebnis deren Rettungspolitik brachte, tritt jetzt von Tag zu Tag mehr zutage.

An Stelle der unsinnigen "Koste es, was es wolle"-Rettungspolitik wäre schon vor langem das Angehen von Wirtschaftsverbesserungsmaßnahmen in Eurolande notwendig gewesen.

Anstatt endlich auf einem neuen Kurs - Infrastrukturverbesserung - zu bestehen, hat Juncker keine bessere Idee als D zu ob seiner Kursverbesserung mit Sparen und Zurückhaltung beim Geldverbrennen zu schelten.

Damit kommt Juncker populistisch der Mehrheit der Eurolande entgegen. Denn nur zu verständlich wird die Wurzel des Übels immer woanders gesehen.

Es ist höchste Zeit, dass in der €-Schuldenkrise den erfolglosen Pseudoexperten das Geld aus der Hand genommen wird!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.05.2012 18:50 Uhr
Peter Goetz

Übersehen Sie dabei nicht....

die Hunderte von Milliarden, die aus Brüsseler Töpfen bereits zu diesem Zweck gerade auch nach Südeuropa, und hier besonders nach GR, geflossen sind. Wachstum lässt sich weder kaufen noch anordnen, und Beispiele für das Ergebnis von weitgehend auflagenfreier Subventionspolitik lassen sich auch in Deutschland zu besichtigen.

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Irene Henning

Akropolis

IN Athen gibt's außer der Akropolis m.E. kaum was zu sehen.

Die Stadt ist ein einziges Register an Bausünden!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 22:07 Uhr
Werner Mueller

Ach ja, die westliche Geistesgeschichte...

...und wohin hat sie uns geführt?

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Heinrich Hall
Heinrich Hall (hkhall) - 03.05.2012 01:19 Uhr

Kaum was?

Naja, das mit den Bausünden mag zum Teil stimmen. Aber "kaum was zu sehen"? Ein bisschen was gibt es schon außer der Akropolis: - Das Akropolis-Museum mit einer der bedeutendsten Sammlungen archaischer Kunst, - Das Nationalmuseum, eine der bedeutendsten Antikensammlungen weltweit, - Die antike Agora, geistiges und politisches Zentrum der antiken Stadt - ein Ort, an dem ein Teil unserer westlichen Geistesgeschichte entstanden ist - übrigens auch mit einem hervorragenden Museum, - Das parkartige Gelände der deutschen Ausgrabung im Kerameikos, wo sich über 1000 Jahre der wichtigste Friedhof der antiken Stadt befand - ebenfalls mit eigenem Museum, - Das römische Forum mit dem Turm der Winde, - Die bewaldeten Philoppapos- und Nymphenhüfel mit tollem Blick auf die Akropolis und diversen antiken Stätten, - Das Byzantinische Museum, - Das Museum für Kykladische Kunst (der Bronzezeit) mit den berühmten Marmoridolen, die einen wichtigen Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts hatten

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Jahrgang 1962, Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

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