02.05.2012 · Griechenland steht vor einer Schicksalswahl. Die Kandidaten profilieren sich nach altem Muster. Die Schuld an den Sparmaßnahmen wird anderen zugeschoben, dabei sollte Wachstum im Vordergrund stehen.
Von Tobias Piller, RomRichtlinien für Lesermeinungen
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Entweder sich auf Kosten der anderen Europäer und sonstiger
Investoren zu einem angenehmen Leben betrügen, wobei das Einkommen
in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zur Arbeitsleistung
steht, was aber höchstens noch wenige Quartale funktioniert und
dann nichts als verbrannte Wirtschaftserde zurücklässt, die
kaum noch Leben zulässt oder aber die entdecken das Sparen,
verzichten auf soviel wie möglich und haben so wenigstens die
Perspektive auf ein lebenswertes Dasein auch noch in 20 Jahren.
1: denke ich, dass die Griechen vor die Wahl zwischen den beiden
Alternativen gestellt sich für den weiteren Betrug an den Partnern
entscheiden würden. Zu sehr haben die sich an das Lotterleben
gewöhnt. Außerdem werden sie gerade auch noch fürstlich
dafür belohnt!
2: wo keine Wirtschaft ist, kann sie nicht geheilt werden, ergo
würde die EU denen diese schenken. Und wenn Politiker, von
Lobbyisten beraten, eine zu erschaffen versuchen, dann ist die
wenigstens dauerhaft abhängig von Steuergeldern
Es gibt immer noch Ökonomen und Wirtschaftskorrespondenten...
...die dem goldenen Kalb des Wachstums huldigen; sie gehen davon aus, dass in einer endlichen Welt unbegrenztes Wachstum möglich ist. Aber auch das Wachstum unterliegt dem Gesetz des Grenznutzens ... immer mehr Schulden waren die letzten 40 Jahre erforderlich um immer weniger Wachstum zu erzeugen. In ihrer Welt der Modelle vergessen diese Egg-Heads woher der Wohlstand letztendlich kommt: von einer intakten Umwelt.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.05.2012 09:25 UhrDefinieren Sie "Wachstum"!
Wachstum muss nicht zwingend bedeuten, dass mehr und größere
Fabriken entstehen.
Die Wirtschaft kann beispielsweise mit Nanotechnologie wachsen,
während sich die Umweltbelastung und der Platzverbrauch massiv verringern.
Besser Sie überdenken Ihren Wachstumsbegriff noch einmal und
wüten dann etwas differenzierter.
Mit steigendem Wohlstand SINKT die Umweltbelastung übrigens! Die
großen Verschmutzer sind die Schwellenländer, messtechnisch validiert!
Wenn Ihre Argumentation derart weich ist, dann erreichen Sie gar nichts.
Ohne Wachstum ist die Menschheit in einigen wenigen Generationen am Ende.
Und noch etwas zum Nachdenken: Wir sind nicht mehr und nicht weniger als
zum Wachstum verdammt! Das unterscheidet uns auch vom Tier, bewusstes
und geplantes ökonomisches und kulturelles Wachstum. Dies gilt
auch, wenn Sie sich in Felle hüllen und in eine Höhle ziehn!
Krokodile haben es da etwas einfacher. Wollen Sie deshalb tauschen?
Mit Schulden fange ich gar nicht erst an.
Was braucht denn AThen NICHT ?
Athen braucht, braucht, braucht,braucht.......................?
Athen braucht auch endlich den Willen, den gigantischen Sozialbetrug zu
unterbinden.
Allem voran braucht Athen den Willen, die Schlamperei in den
Behörden abzuschaffen und eine effektive Fananzverwaltung
aufzubauchen.
Vielleicht sollte man auch mal an den einfachen griechischen....
Bürger denken. Benzin liegt dort z.Z. bei 2,-€ pro Liter,
sodaß viel Griechen ihr Auto abgemeldet haben. Der Tankwart mit
früher 1100,-€ hat heute 665,-€ und soll davon eine
Familie mit drei Kindern ernähren.
Dafür machen es sich staatliche Stellen einfach. Die Akropolis und
das Nationalmuseum machen - es ist bis Juni Winterzeit - um 15:00 zu,
dafür aber schon um 8:30 auf. Das Erste was Europa machen sollte,
ist denen mal in Lehrjahr agedeihen zu lassen, wie die Griechen ihr Land
vermarkten können. Und dann soll man ihnen Sparkommissare zur Seite
stellen, die 10% für jeden reingeholten Steuereuro erhalten. Was
denken Sie wie schnell das Land wieder auf die Beine käme.
Kann mir mal jemand verraten ...
... warum "die Griechen" der Meinung sind dass es ihnen
einfach zusteht dass Europa sie alimentieren muß?
Leider hat zu diesem Thema noch niemand die griechischen
Elite-Gewerkschaftler und -Politiker gefragt.
Eine erste, einfache Maßnahme für mehr Wachstum, die noch dazu nichts kostet, wäre
nicht mehr streiken.
der vieles aufsaugt und dennoch leer ist. Keine Konturen, an denen man ihn messen oder fassen kann. Wie soll so etwas je Tritt fassen können? Wie der Staat, so die Menschen, die sich diesen Staat, der diesen Namen nicht verdient, als Beispiel nehmen. GR ist und bleibt ein hoffnungsloser Fall, der immer auf fremde Hilfe hofft.
Vor lauter Euro-Brandschutzmauern
kann GR den vom Autor so gepriesenen Blick auf den Weltmarkt mit seinen
unerschöpflichen Produkten, die dort natürlich reißend
Absatz finden würden, nicht einmal sehen.
Und auch die prosperierende Wirtschaft des Nachbarn Türkei floriert
nicht wegen des Euro, sondern dank der türkischen Lira, die
ständig abgewertet wird, wodurch die Unternehmen des Landes
einschließlich der heimischen Tourismusindustrie Produkte und
Leistungen günstig anbieten können.
Dagegen ist kein griechisches .. äh Euro-Kraut gewachsen.
Die Türken und deren Führung haben den Willen.....
der GR fehlt. Und fleißig sind sie zudem. Wozu ein Grieche 3 Tage braucht, erledigt der Türke in einem halben Tag und wird nicht müde.
Armer Bauernstaat fällt auf seine Ausgangsstatus zurück
Vor ca. 30 Jahren war Griechenland ein armer Bauernstaat. Mit
Landwirtschaft und etwas Tourismus. Dann kam die EU und der EURO, man
hatte plötzlich viel Geld zur Verfügung, Subventionen und
Kredite.
Alles wurde verbraucht, ohne sich um den Aufbau einer tragfähigen
Wirtschaft zu kümmern.
Jetzt gibt´s kein neues Geld mehr, und das Land fällt wieder
auf seinen wirtschaftlichen Anfangsstatus zurück. Man hat ein paar
Jahrzehnte auf Kosten von anderen eine Wohlstandsblühte gehabt,
sonst nichts, keine wirtschaftliche Blühte.
Der Wohlstand kann nur durch Daueralimentation von außen erhalten
bleiben. Aber wollen und können das die anderen?
Ich glaube nicht. Denn es warten ja schon die nächsten.
Wer meint, dass die Welt ohnehin nach Athen komme, ...
sehr richtig erkannt. Wir sind letztes Jahr nicht nach GR sondern nach
IT gefahren. Ich hatte absolut keine Lust auf griechische Streiks.
Und ich werde wohl auch nicht die nächsten Jahre nach GR fahren.
Das ist alles eine Katastrophe, was ich da im Fernsehen sehe.
Die Produktivität der griechischen Wirtschaft ist viel zu niedrig,
um mit dem relativ harten Euro die Wende zu schaffen. Auch wenn ab
morgen alle Griechen brav und korrekt ihre Steuern zahlen. Griechenland
ist nicht produktiver als die Türkei, beansprucht aber immer noch
ein weit höheres BSP pro Kopf.
Entweder bekommt Griechenland die Drachme wieder, dann kann es sich -
auf niedrigerem Niveau - fangen. Eben auf Türkei-Niveau.
Das berühmte (Pseudo-)"Wachstum" dagegen kann nur mit den
bekannten Dauersubventionen stattfinden - mit uns als Dauerzahler. Nein danke.
Mit schwachen Gliedern wird die Kette nicht halten.
In der Euro-Kette ist Griechenland nicht in der Lage, eine Wirtschaft
aufzubauen, die den
griechischen Staat trägt und den Bedürfnissen der Griechen
gerecht wird. Die als bisheriges
Zubrot reichlich aufgenommenen Kredite konnte der griechische Staat
nicht ordnungsgemäß
zurückzahlen. Vielmehr wurden die Gläubiger-Banken gezwungen,
natürlich zu Lasten ihrer
Kunden und Eigentümer, Griechenland Unsummen als nachträglich
verlorene Zuschüsse zu
schenken. Danach kann der griechische Staat natürlich das immer
noch benötigte Fremdgeld
nicht mehr von privaten Finanzinstituten erwarten. Nun sollen die
Steuerzahler anderer
Euro-Staaten für die von Griechenland benötigte Zubuße
einstehen. Das kann natürlich nicht
lange gut gehen. Die direkt und indirekt betroffenen Steuerzahler wie
auch Sparer werden es sich nicht dauerhaft gefallen lassen, dass sehr
viel Geld von ihnen für Griechenland abgezweigt wird. Am bitteren
Ende wartet das Euro-Grab, weil die Kette an ihrem schwächsten
Glied zerbricht.
@ Frau Eggers, wie man "zu spät" definert, muss man von der Endlichkeit von Schaden abhängig machen!
Im €URO-Raum stehen ca. 5 - 6 Billionen €URO Schulden zu
Verteilung an, Tendenz steigend! Völlig abstrus zu denken, dass das
D schultern kann. Aber so wird Argumentationslinie 1 auf allen
Kanälen aufgebaut: UNO-ILO, OECD, Juncker, Draghi, Barroso,
usw.usf..
Der Schaden ist anhand einfach abzulesender Fakten leicht hochgerechnet:
jährliche Subventionsleistungen = Haushaltsdefizit aller
€URO-Staaaten > Maastricht-Kriterien / EZB-Schlüssel minus
Schwachländer zzgl. steigender Finanzierungskosten. Was glauben
Sie, was dass für einen Andrang bei den Schwachländern gibt.
Bis D pleite ist. Ohne Perspektive aufstehen zu können, die
EU-Kosten sind Ewigkeitskosten für D!
Oder Argumentationslinie 2: D steigt aus! Die Pleiten in den PIIGS
vielleicht auch F würden die Target 2-Schulden in Wert stellen, die
Garantien werden gezogen und D ist auch pleite! Aber man hat - wie nach
einem Krieg - im Weltwettbewerb gute Perspektiven mit seinen Gütern
wieder aufzustehen, und zwar Güter gegen Geld!
Zu spät
Für eine Rückkehr zur Drachme ist es langsam zu spät.
Dies wäre beim Publikmachen der Probleme wohl die beste Lösung
gewesen, aber nun ist es zu spät. Es würde den gesamte
Euroraum noch mehr schaden und wahrscheinlich auch eine Kettenreaktion
verursachen. Solche Verluste würden Deutschland mit in den Abgrund ziehen.
Es ist wie mit dem kleinen Finger, einmal gereicht nimmt man und bietet
man gerne die ganze Hand
Wie soll das grieschische Wirtschaftwachstum funktionieren? Wie hat man
sich das in Brüssel vorgestellt. Haben die auch nur einen
konstruktiven Vorschlag?
GR hat also keine eigene Industrie und durch den Tourismus, die
Joghurt-Produktion und eine paar Oliven lässt sich das dringend
benötigte Wachstum nicht erzeugen. Also braucht GR eine
Industrie-Ansiedlung und die nötige Infrastruktur. Wo soll diese
Industrie herkommen? Wächst diese auf Bäumen? Oder wird
vielleicht GM oder vielleicht VW hier in DE ein Werk schließen, um
sich dann in GR niederzulassen? Wollen wir das? Ist das in unserem
Interesse?
Alles surrealistische Träuereien!
Niemals
"Oder wird vielleicht GM oder vielleicht VW hier in DE ein Werk
schließen, um sich dann in GR niederzulassen?"
So wahnsinnig wird keine Firma sein - die streikwütigen
Gewerkschaftler reichen als Abschreckung.
Wie soll jemand "Wachstumswillen" zeigen, wenn man ihm den Geldhahn zugedreht hat,
und ihm immer mehr Schulden zur Rettung der europäischen Banken
aufhalst?
Ohne Kaufkraft der durch Europa und Merkel immer "arbeitsloser
werdenden" Gesellschaft und ohne Geld für Investitionen kann
niemand wachsen. Und wie sollte Griechenland wachsen? Soll sie sich
gegen unsere deutsche Industrie auf den Auslandsmärkten
durchsetzen? Das glaubt wohl keiner so ganz im Ernst.
Dieses Klientel muss anscheinend erst ganz unten sein um wieder nach oben zu kommen.
Die große Katastrophe blieb dank EU - Hilfen und Schuldenschnitt
bisher aus. Sie können noch viel tiefer sinken.
Am kommenden Montag sind wir vermutlich alle schlauer.
Leben oder Sterben
Leben oder Sterben. Klar. Drastische Alternativen. Ein Staat stirbt,
wenn die Regionen auseinanderbrechen. Leben heißt
innovatonsfähig zu sein,und nicht nur Urlaubsdienstleistungen zu
verkaufen. Leben und Wachstum heißt, Güter herzustellen, die
am Weltmarkt mit gutem Gewinn verkauft werden können. Durch
Geldrucken entsteht kein Wachstum.
Wenn die Parteien glauben, Gott würfe Manna vom Himmel, dann werden
sie untergehen - und mit Ihnen die Bürger.
Ich frage mich ohnehin, wo ist der Bürgerwille des Mittelstandes
und der Überlebenswille der Arbeitnehmer, den Karren aus dem Drecke
zu ziehen.
Ich denke, der Pasok also sozialistische Bewegung, hat zu einer
geistigen Paralyse geführt. Aus diesem Zustand muss man erwachen
oder sterben.
Das Inlandsprodukt Griechenland bewegt sich im Krebsgang.
Es besteht unter den gegebenen Umständen im Falle Griechenland
objektiv keine Chance für wirtschaftliches Wachstum. Auch nach dem
massiven Staatsschuldenschnitt und mit reichlichst angebotener Hilfe aus
anderen Euro-Staaten dümpelt die griechische Wirtschaft vor sich
hin und schrumpft weiter. Nun noch mehr Euro-Geld nach Griechenland
schlechtem Geld hinterherzuwerfen, mag nicht als besonders sinnvoll
eingeschätzt werden. Es wäre an der
Zeit, dass der griechische Staat aus dem Euro-Verbund ausscheidet. Wie
das am zweckmäßigsten geschieht, darüber sollte dringend
verhandelt werden. Auf ein griechisches Wunder in der Euro-Gemeinschaft
hoffen zu wollen, ist doch vollkommen unrealistisch. Mit
bloßen Wunschvorstellungen sollte keine reale europäische
Wirtschaftspolitik gemacht werden.
Der Wille allein bringt kein Wachstum
Man darf Griechenland wohl als das „Hätschelkind“ der EU
bezeichnen, und es ist den „Eltern“ --- wie aus dem Gesicht geschnitten.
Man kann es drehen und wenden, wie man will! Griechenland ist eine Brüsseler Subventionswüstenei!
Der Staatsentwurf Griechenlands ist der Betrug (Agrar) und die
Schmarotzerei in, um und an europäischen Töpfen, Stellen und
Prozessen. Und die griechische Talfahrt ist noch lange nicht zu Ende.
Wenn nämlich endlich kostendeckend gewirtschaftet wird, Strom, Gas,
Wasser. ÖPNV, Abfall wird dies für alle GRE-Personen und
Insitututionen über das bisher erlittene Maß hinaus treffen.
Denn alle vorgenannten Dienstleistungen sind direkt aus
öffentlichen Haushalten subventioniert, entweder über die
exorbitante GRE-Verschuldung oder über nicht-gerechtfertigte und
Richtlinien-verletzende EU-Subventionen.
GRE ist und bleibt eine völlig verzerrte Subventionswüstenei
'Made in Brussels'. Das zu korrigieren, verschweigen die Politiker ihren
Wählern. Sonst werden sie ja nicht gewählt!
Politiker erschleichen sich ein Mandat, dass dort ins Chaos und Elend
führt und für die Politiker sehr gute Versorgung bedeutet. Wie
weit ist solche Politik als Betrug anzusehen? Und wie läuft das in
D?
Die schwäbische Hausfrau ist nicht totzukriegen!
"Die Schuld an den Sparmaßnahmen wird anderen zugeschoben,
dabei sollte Wachstum im Vordergrund stehen."
Was man kaputt(!)spart, kann nicht wachsen! Das sollte eigentlich eine
Binsenweisheit sein, so viel makroökonomischer Verstand ist aber
leider heutzutage selten.
das haben die €-Retter wiederholt in GR lernen müssen. Denn
vom Willen können sich weder die GR-Gläubigerländer noch
die Griechen etwas kaufen.
Die Bezeugung von Willen hat nur für so unverantwortliche und
erfolglose Politiker wie Juncker und Schäuble genügt.
Welches Ergebnis deren Rettungspolitik brachte, tritt jetzt von Tag zu
Tag mehr zutage.
An Stelle der unsinnigen "Koste es, was es
wolle"-Rettungspolitik wäre schon vor langem das Angehen von
Wirtschaftsverbesserungsmaßnahmen in Eurolande notwendig gewesen.
Anstatt endlich auf einem neuen Kurs - Infrastrukturverbesserung - zu
bestehen, hat Juncker keine bessere Idee als D zu ob seiner
Kursverbesserung mit Sparen und Zurückhaltung beim Geldverbrennen
zu schelten.
Damit kommt Juncker populistisch der Mehrheit der Eurolande entgegen.
Denn nur zu verständlich wird die Wurzel des Übels immer
woanders gesehen.
Es ist höchste Zeit, dass in der €-Schuldenkrise den
erfolglosen Pseudoexperten das Geld aus der Hand genommen wird!
Übersehen Sie dabei nicht....
die Hunderte von Milliarden, die aus Brüsseler Töpfen bereits zu diesem Zweck gerade auch nach Südeuropa, und hier besonders nach GR, geflossen sind. Wachstum lässt sich weder kaufen noch anordnen, und Beispiele für das Ergebnis von weitgehend auflagenfreier Subventionspolitik lassen sich auch in Deutschland zu besichtigen.
IN Athen gibt's außer der Akropolis m.E. kaum was zu sehen.
Die Stadt ist ein einziges Register an Bausünden!
Ach ja, die westliche Geistesgeschichte...
...und wohin hat sie uns geführt?
Kaum was?
Naja, das mit den Bausünden mag zum Teil stimmen. Aber "kaum was zu sehen"? Ein bisschen was gibt es schon außer der Akropolis: - Das Akropolis-Museum mit einer der bedeutendsten Sammlungen archaischer Kunst, - Das Nationalmuseum, eine der bedeutendsten Antikensammlungen weltweit, - Die antike Agora, geistiges und politisches Zentrum der antiken Stadt - ein Ort, an dem ein Teil unserer westlichen Geistesgeschichte entstanden ist - übrigens auch mit einem hervorragenden Museum, - Das parkartige Gelände der deutschen Ausgrabung im Kerameikos, wo sich über 1000 Jahre der wichtigste Friedhof der antiken Stadt befand - ebenfalls mit eigenem Museum, - Das römische Forum mit dem Turm der Winde, - Die bewaldeten Philoppapos- und Nymphenhüfel mit tollem Blick auf die Akropolis und diversen antiken Stätten, - Das Byzantinische Museum, - Das Museum für Kykladische Kunst (der Bronzezeit) mit den berühmten Marmoridolen, die einen wichtigen Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts hatten
Tobias Piller Jahrgang 1962, Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.
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