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Gesundheitspolitik : Krankenkassen machen eine Milliarde Euro Defizit

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Die 130 gesetzlichen Krankenkassen haben 2014 eine Milliarde zu viel ausgegeben. Bild: dpa

Nach Informationen der F.A.Z. haben die gesetzlichen Krankenkassen erstmals seit 2008 wieder rote Zahlen geschrieben. Die Finanzlage war zuletzt stetig schlechter geworden. Nur die AOK trotzen dem Trend.

          Die gesetzlichen Krankenkassen haben das vergangene Jahr erstmals seit 2008 wieder mit einem Defizit abgeschlossen. Nach Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gaben die rund damals noch gut 130 Kassen eine Milliarde Euro mehr aus, als ihnen der Gesundheitsfonds zugewiesen hatte.

          Demnach machen nur die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) einen Gewinn. Der betrug 420 Millionen Euro. Alle anderen Kassenarten schreiben laut F.A.Z.-Informationen rote Zahlen: Die Ersatzkassen weisen nach eigener Darstellung ein Minus von 1,1 Milliarden Euro aus, wobei hier allerdings Prämienauschüttungen von 568 Millionen Euro zu Buche schlagen.

          Bei den anderen Kassenarten sieht es wie folgt aus: Betriebskrankenkassen minus 170 Millionen Euro, Innungskassen minus 220 Millionen Euro, Knappschaft minus 20 Millionen Euro. Die Finanzlage war von Quartal zu Quartal schlechter geworden.

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