06.07.2010 · Auf gesetzlich Versicherte kommen ab dem nächsten Jahr Mehrbelastungen zu. Die Koalition hat sich wie erwartet darauf geeinigt, den Beitragssatz auf 15,5 Prozent anzuheben. Neu ist: Die Deckelung der Zusatzbeiträge soll gestrichen werden.
Von Andreas MihmRichtlinien für Lesermeinungen
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Wenn ich das richtig verstehe, bedeutet diese "Reform" einen Blankocheck für die Krankenkassen und diejenigen, die an der Gesundheit Anderer kräftig verdienen. Der Leidtragende ist derjenige Beitragszahler, der unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze für die PKV liegt. Er wird nun von staatswegen gezungen, mit Beiträgen, die ein Mehrfaches der bisherigen Beiträge erlangen kann, diejenigen zu subventionieren, die über der Beitragsbemessungsgrenze liegen. Das ist pervers. Wenn man bedenkt, dass von Denjenigen, die dies verzapften, immer gepredigt wird, man solle doch private Vorsorge tätigen, dies aber den meisten Beitragszahlern hier verwehrt wird, muss man sich schon fragen, wie Gott Denjenigen hilft, die bei ihrer Amtseinführung auf Ihn geschworen haben. Vielleicht sollte das Volk nun endlich mal aufstehen, sagen "Wir sind Gott" und die sehr geehrten Damen und Herren zum T... jagen. Ich wüsste auch schon ein Datum, den 03.10.2010.
Herr Teuber-wieviel für Gesundheitsdienstleister angemessen ist...
Lasst mal den Markt rein. Wenn Patienten bereit sind, die Wunderleistungen eines Arztes aus eigener Tasche (!) mit Millionen zu vergüten, warum sollte er nicht diese Millionen erhalten. Wenn aber Patienten offensichtlich nicht mal 10 Euro aus eigener Tasche für einen Arztbesuch bezahlen wollen, sollte der "Wert" dieser ärztlichen Leistung durchaus hinterfragt werden. Markt.
Wenn aber Markt nicht gewollt ist: Für Dienstleister in einem sozialistisch organisierten Gesundheitssystem -ohne Wettbewerb und das Risiko, dass der Kunde den Preis für die Dienstleistung nicht zahlen kann oder will- sind BAT- Gehälter wie beim Staat durchaus ausreichend.
Lächerlich wie die Leute sich hier aufregen, weil
die Kosten der Krankenkassen nehmen einfach zu, die Anzahl der Beitragszahler die in Arbeit stehen, werden weniger, also müssen die Beiträge steigen.
Desweiteren kann man in bestimmten Bereichen mehr Wettbewerb zulassen, denke da mal an Apotheken und auch im Bereich der Rechnungen der Ärzte. 10 min Arztbesuch wegen Erkältung mit Krankschreibung kostet um die 30 €. Ob das gerechtfertigt ist kann man sich schon fragen.
Dabei wäre es so einfach: Beitragsbemessungsrenze aufheben...
... und alle Krankenkassen unter den "Gesundheitsfonds" stellen, und statt eines fixen Prozentsatzes für alle Einkommensklassen eine progressiv steigende Abgabe, die mit Null Prozent beim Existenzminimum anfängt.
Beitragserhöhung ist die einfallsloseste Maßnahme Röslers,
um der Gesundheitskostensteigerung entgegen zu wirken. Diese Beitragserhöhung ist ganz einfach nur erbärmlich, und wird hoffentlich dazu beitragen, dass die FDP weiter deutlich in der Wählergunst fällt.
Herr Rösler, warum gehen Sie nicht agressiv an die preisbestimmende Arzeneimittelindustrie heran, dort ist doch am meisten zu holen. Wieso zahlen Deutschlands Krankenversicherungen die europaweit mit großem Abstand höchsten
Arzneimittelpreise, obwohl diese Industrie mit Deutschland den größten Abnehmer hat? Normal wären doch Mengenrabatte! Die Preisaufschläge für Deutschlands Krankenversicherungen liegen zum Teil für das gleiche Medikament um 50, 60 % höher, als in anderen europäischen Ländern.
Herr Rösler, hier ist wirklich was zu holen, warum tun Sie das nicht? Weil die Arzneimittelindustrie vielleicht, wie die Hoteliers, zu Ihrer FDP-Klientel gehört,
und dieser die satten Gewinne auf Kosten der deutschen Krankenversicherten
nicht geschmälert werden sollen?
Spielen Sie Ihr Trauerspiel weiter, und Sie werden mit ihrer FDP sehr schnell
noch deutlich weiter unter die derzeitigen 5 % Wählerzustimmung rutschen.
@a.mihm @ FAZ Rechnen vor Politik
Sie haben uns auf Ihrer Website die Änderungen in der Finanzierung der GKV vorgestellt. Vorschläge gibt es für etwa 137 Mrd. Euro. 170,8 Mrd. € betragen Ihren Angaben nach, oder den ungeprüften des BMG?, die Gesamtausgaben. Somit gibt es für 43,8 Mrd keine Einsparungen. Das sind 25,64 % der Gesamtausgaben. Die Frage einer überregionalen Tageszeitung vom Wunschniveau der FAZ wäre ja wohl gewesen wer, warum nicht sparen muß. Immerhin ist das mehr Geld, als der gesamte Krankenhaussektor ausgibt. Wenn jemand aber, Herr Mihm 5,2% großzügig auf 5% abrundet der unterschlägt in der Gesamtrechnung mal eben 8 Mrd €. Das wiederum ist mehr als der "Steuerzuschuss" von etwa 6 Mrd€. Und entspricht fast 5% der Gesamtausgaben. Wenn Sie dann auch noch eine Festschreibung auf das Niveau von 2009 oder gar eine Begrenzung auf einen Zuwachs in Höhe der Grundlohnsumme als Sparmaßnahmen verkaufen, oder dies ungeprüft vom BMG übernehmen, führen sie Ihre Leser endgültig hinters Licht.
Solche Beiträge wie Ihrer machen eine Diskussion über das Gesundheitswesen8 so schwierig. Sind Sie Propaganda Organ des BMG? Es müssen ehrliche Zahlen auf den Tisch. Danach kann und sollte. Ein Diskurs über die Ausrichtung des Gesundheitswesens geführt werden.
Sie sehen das viel zu eng.
Mit diesen Vorschlägen kommen sie doch niemals durch.
Wer soll denn noch daran verdienen?
Geht nicht. In dem System wird Geld verdient und mit den Vorschlägen würde doch das System kolabieren.
Die Vorstände hätten weniger Geld, die Pharmaindustrie würde in den Ruin getrieben und die Leutz müßten wegen geschlossener Praxen nach Hause gehen.
Ne...geht nicht.
Wie bei allen Systemen.....ein System breitet sich solange aus bis es gesprengt wird.
Ist ein uraltes Prinzip. War es Murphy ( ?) der sich mit Systemforschung beschäftigt hat? " Ein System breitet sich immer weiter aus, bis es an Grenzen stößt?"
Wir Melkkühe geben 6 Milliarden
Ich bin eine Melkkuh (= ein Bürger), die für die Gesundheitsreform gemolken wird, ich werde zwangsgemolken und ich kann mich nicht wehren. Folge = ich drehe bald durch, weil ich andauernd zwangsgemolken werde. Oder im komme in die Psychatrie, was den Kostenfaktor erhöhen würde. Schuld ist die unter 5 % liegende und trotzdem regierende Minderheitenpartei FDP mit ihrem lügenden Vorsitzenden und dem reizenden Dr. Gesundheitsminister. Wie war das Versprechen? „Mehr Netto vom Brutto“ und „Leistung muss sich lohnen“.
Diese Verzweiflungsentscheidung um die Koalition zu retten ist dreist und schamlos. Inhalte für uns Melkkühe: Anhebung der Beiträge ab 2011 (6 Milliarden) und „Weiterentwicklung“ (was ein scheinheiliges Wort!) der Zusatzbeiträge, Kassen können also nacherheben was sie wollen. Wird diese Maßnahme dem derzeit abzeichnenden wirtschaftlichen Aufschwung gut tun? Die Pharmaindustrie dagegen braucht der Reform nur 2 Milliarden beisteuern, obwohl sich diese dumm und dämlich verdient.
Und man beachte den Zeitpunkt der öffentlichen Bekanntgabe: Die Bürger sind abgelenkt durch Halbfinale, Lena-Fieber, Sonne und Urlaub. Raffiniert was? Aber wir Melkkühe merken das, denn wir haben uns ja weiterentwickelt, die Politiker da oben nicht
Diese Regierung arbeitet perfekt
wenn man deren Auftrag bedenkt.
Die Konzerne führen die Regierung. Der Auftrag lautet: Bestandsschutz und Kapitalverschiebung nach oben. Realisiert wird die Umsetzung dieses Auftrages durch von den Begünstigten finanzierte Lobbyisten in den Ausschüssen, Gesetze schreibend.
Die politische Kaste winkt das durch die Instanzen
Das Volk schaut zu und wählt diese Regierug wieder. Das bedeutet, daß man das alles so haben will.
Ich weiß gar nicht warum man sich so aufregt. Es läuft doch alles super in der Bananenrepublik.
Kontrolle @Horst Johnson (h.johnson)
Genau das ist, was überall notwendig ist, Herr Johnson: Ein Kontrollmechanismus. Das gibt es leider in der Politik nicht, auch nicht die "marktwirtschaftliche" Kontrolle der Wähler, weil die Parteien ein Kartell bilden: die Wähler müssen zahlen, was ihnen diktiert wird, unabhängig davon, wen sie wählen. Und die Partei, die die Marktwirtschaft am meisten predigt, ist wahrscheinlich diejenige, die sich am meisten an diese Kartellstruktur anpasst.
Es gibt keine 400 Kassen mehr. Meines Wissens nach über 200. Leider reichen weder die Zeilen, noch meine Zeit, hier ausführlich die Zusammenhänge sachlich darzustellen und so erscheinen nur kurze Luftbewegungen aller Kommentatoren. Aber das ist auch nicht unsere Aufgabe. Es ist äußerst beschämend wie oberflächlich recherchiert und geschrieben wird. Selbst von der edleren Zunft der FAZ-Redakteure. Unbequeme Wahrheiten möchten auch sie nicht sagen. Es sei denn sie passen ins Klischee. Die einen möchten wiedergewählt werden und die anderen ihre Auflage los werden. Und so bleibt den Ärzten und Patienten nichts anderes übrig als sich zusammenzuraufen und (zu häufig fremdbestimmt) das beste daraus zu machen. Wir wären einen Schritt weiter, wenn auch Patienten anerkennen, daß ihre Erkrankung ihnen "selbst gehört" und es nicht ausreichend ist, diese beim Arzt nur "abzugeben". Noch wichtiger, die Gesunden würden das begreifen.
Das System ist noch viel zu billig!!!
Solange es keine Kontrollfunktionen gibt, Leistungen abgerechnet werden, ohne das ein Patient je eine Auflistung dieser Leistungen erhält, bedienen sich halt alle im "kostenlosen"Gesundheitswesen.
Egal ob Krankenhaus, Ärzte usw.
Reformieren heißt folgendes:
*Jeder Patient sollte für Leistungen ersteinmal selber in Vorlage treten (wie bei der PKV), Rechnung einreichen-Erstattung-
=spart mind.30% an überflüssigen Arztbesuchen
=kontolliert den Leistungserbringer
=schafft eine Wertansatz ins Systems!
*Eine gestzl. Krankenkasse reicht aus,statt diese Verwaltungsungeheuer
=Einsparung mind. 10-20% an Bürokratie
*Einheitl. europ.Pharmapreise. Wie kommts das im Ausland die Medizin 40-60% billiger ist. Pure Abzocke seitens der Pharamindustrie.
=spart mind. 30% nochmals ein.
*Leistungsanreize setzen-Prämienrückerstattung (wie bei PKV)
*Prävention
Aber ist alles nicht gewollt. Zuviele Lobbyisten am Tisch. Knallhart müßte hier saniert werden. Wenn man nun das Resultat dieser neuen Regierung sieht, so könnte man sich das ganze sparen.
Fazit:
Alle Parteien versagen hier seit Jahren. Das System ist noch viel zu billig, nur mit einer Rechnungsrückerstattungskontrolle wird uns dieser System wieder etwas wert sein.
War es nicht unsere Bundekanzlerin
die Steuerzahler schädigende Fussball-Expertin und Vielreisende, die vor noch nicht allzu langer Zeit die Gesundheitsreform 276.77/a/39888333 als das absolut Beste was die Kranke Ulla S., Dienstwagenmissbraucherin, sich gegen alle Widerstände hat einfallen lassen über den weltbekannten "grünen Klee" lobte!?!
Und dann mault eine Opposition nach, deren Gesundheitsreformen von hinten bis vorne genauso teuer waren, aber ansonsten den Versicherten nur Nachteile brachten!
Aber über allem thront die behäbig grinsende Pharmaindustrie und fährt in diesem Land Gewinne ein, die höchstens noch mit den Gewinnen der Energiebeherrscher gleichgesetzt werden können!
Und unsere Abgeordneten wissen wenigstens, dass sie - nach dem Ausscheiden aus den bundesdeutschen Diensten - neben ihrer großzügigen Altersvorsorge auch noch ein gut bezahltes Plätzchen bei eben dieser Pharmaindustrie finden können!
Und dann gibt es noch den deutschen Zwangszahler dieser ganzen hirnrissigen, von Lobbyisten geförderten Reformen!
Dieses Land - nein, diese Politiker - muss langsam jedem Übelkeit verursachen, der nur halbwegs vernünftig denken kann!
Warum gibt es eigendlich nur Flickschusterei und nichts anständiges?
Mit den Beitragserhöhungen und den Einsparungen allein wird man das Übel nicht ausmerzen können. Was hier gebraucht wird ist richtige tiefgründige Systemarbeit. Fragen wie: Bettenauslastung, Kosten der Krankenkassenverwaltungen, Medikamentenpreise, Wettbewerbe auch unter Ärzten..... würde zuminsest ein Anfang sein der nachhaltiger ist als diese Verzweiflungstaten mit dem Senken der Kosten, Erhöhen der Beiträge usw.
Systemarbeit allerdings wäre wohl zu tiefgründig. Solange der Beitragszahler per Gesetz zur Zahlung verpflichtet werden kann ist richtige Arbeit am Gesundheitssystem nicht notwendig. Nun ja sind halt Politiker die sowieso nur ihr eigenes Süppchen kochen. Was die Gewerkschaften, Interessenverbände usw. sagen ist auch nur der selbe unüberlegte Quatsch. Denen würde ich als Minister folgendes anbieten:
Gebt mir innerhalb 1 Monats eure Vorschläge zur Verbesserung des GESAMTEN Systems. Wir sehen uns das dann an und fragen mal den Beitragszahler welches System er will. Wau - hier wirds wieder zu Demokratisch. Damit würde mein Vorschlag Existenzbedrohend für die Politiker sein ;-)
ich weiß nicht wie die herren und damen in berlin privat sind, ich gebe meinen kommentar nur rein geschäftlich das heißt politisch ab, da ist erwiesen das die wahl 2009 ein sehr großer betrug wahr, wir wurden von dieser nicht deutschen und von diesem etwas von der gelben bonzai partei von vorne bis hinten belogen und beraub, hoffentlich kann einer bald diese nachgewiesene unfähige arbeitgeberregierung einhalt gebieten sonst geht dieses land vor die hunde
Das Gesundheitsministerium liegt in der Verantwortung der FDP. Unglaublich, aber sozialistischer hätte eine Einigung gar nicht sein können. 15,5% ohne Deckelung ist doch der helle Wahnsinn! Überhaupt war bisher die FDP noch nie in der Lage etwas aus Ihren Wahlversprechungen umzusetzen.
Wieviele Mitarbeiter arbeiten denn in den zahlreichen Versicherungen? Es werden wohl weit über 100.000 sein. Und keiner davon ist für meine Gesundheit notwendig. Pures Einsparpotential.
Diese Regierung ist gescheitert, da sie nicht im Geringsten in der Lage ist, auch einmal gegen eine Lobby zu regieren (ist das nicht eine Basisaufgabe einer Regierung, nicht die Interessen der einzelnen Gruppen zu vertreten, sondern der Allgemeinheit?). Siehe Rauchverbot: Ein generelles Rauchverbot (oder eine Verdoppelung der Tabaksteuer) mindert die Gesundheitskosten um weit mehr als 0,6% und sorgt für Gerechtigkeit. Aber schon wieder eine zahlungskräftige Lobby.
Vorschlag: Einnahmen aus der Tabaksteuer direkt in das Gesundheitswesen. Das wäre doch fair.
Arme FDP. Noch ein wenig mehr, und Euer Ziel wird nächstes Jahr "5%" heißen...
habt euch nicht so bei 5000 € brutto sind das gerade mal 50 € !
keine zukunftsfähige Gesundheitspolitik
Leider ist Herr Rösler mit seiner Kopfpauschale gescheitert.
Alles bleibt beim Alten, es wird wie immer alles verschlimmbessert und die alte Suppe noch einmal aufgerührt.
Krankenversicherung ist aber nicht ganz wie die neue Rundfunkgebühr
Krankenversicherung braucht man eher als Radio und Fernsehen. Der 2007 eingeführte Zwang zur Krankenversicherung ist eher verständlich, in gewisser Hinsicht nötig, und trotzdem hat der Zwang zum Dauerschuldverhältnis etwas Beunruhigendes. Man könnte auch per Gesetz jeden zwingen, eine Wohnung zu haben. Wichtiger ist die soziale Gestaltung des Staates als dieser Zwang, und da scheitern alle Regierungen in der letzten Zeit. Jeden zu zwingen, Rundfunkgebühren zu zahlen, geht wirklich zu weit, aber ist doch im Sinne dieser Politiker, und das zeigt, was wir von ihnen erwarten können und müssen.
Immer weniger Netto vom Brutto
Wie war das doch mit FDP & Westerwelles Versprechen vor der Wahl?
Nun haben wir es "schwarz auf weiss". FDP = die Freie Deutsche Lügner
Partei. Die Leistungen werden weniger und teurer, die Medikamente und
die Beiträge werden teurer. Besitzt Rösler Charakter, tritt er sofort zurück!
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