Home
http://www.faz.net/-gqg-74f0q
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Gegen den Altenpfleger-Mangel Arbeitsagentur will kürzere Pfleger-Ausbildung

Drei Jahre dauert es, sich zum Altenpfleger ausbilden zu lassen. Doch es gibt nicht genügend Altenpfleger. Deshalb schlägt die Bundesagentur für Arbeit vor, die Ausbildung zu verkürzen.

© dapd Vergrößern Zwei Jahre Ausbildung sollen manchmal reichen.

Als Maßnahme gegen den Mangel von Pflegekräften schlägt die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine Verkürzung der Altenpflege-Ausbildung vor. Für Arbeitslose mit Vorkenntnissen sollten zwei statt drei Jahre Ausbildung genügen, sagte BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker den „Ruhrnachrichten“.

Die Nachfrage nach examinierten Altenpflegern hat sich laut BA-Daten vom Oktober in den vergangenen fünf Jahren auf annähernd 10.000 verdreifacht. Im August hatte die Bundesregierung angekündigt, die Umschulung von Arbeitslosen zu Pflegekräften komplett zu bezahlen.

Mehr zum Thema

Die BA sei in der Lage, aus dem Reservoir von Arbeitslosen mit Berufserfahrung in der Pflege innerhalb von zwei Jahren zwischen 5000 und 10.000 Kräfte zu examinierten Altenpflegern ausbilden zu lassen, sagte Becker. „Im Bereich der Altenpflege könnten sofort 10.000 Fachkräfte eingestellt werden, wir haben aber einen erheblichen Mangel an examinierten Kräften.“

Quelle: FAZ.net / dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 17.11.2012, 14:48 Uhr

Paris erfrischend kaltblütig

Von Christian Schubert, Paris

Die französische Familienpolitik verschlingt viel Geld. Jetzt will die sozialistische Regierung einige Leistungen kürzen. Gut so! Sie sollte auch noch andere Wohltaten unter die Lupe nehmen. Mehr 1


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Wo die Milliardäre wohnen

In den Vereinigten Staaten wohnen mit Abstand die meisten Superreichen der Welt. Deutschland ist unter ihnen aber auch beliebt - in Europa liegt nur ein Land vor der Bundesrepublik. Mehr 2

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden