13.10.2008 · „Der Staat wird keine Bank in Konkurs gehen lassen“, verkündete Frankreichs Präsident Sarkozy nach einer Kabinettsitzung an diesem Montag - und stellte sein 360-Milliarden-Euro-Rettungspaket vor.
Frankreichs Rettungsplan für die Banken soll insgesamt 360 Milliarden Euro umfassen. Davon sollen allein 320 Milliarden als Garantien für die Banken zur Verfügung stehen. Das sagte Präsident Nicolas Sarkozy nach einer Kabinettsitzung am Montag in Paris. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll bis Ende der Woche vom Parlament verabschiedet werden.
Im Kampf gegen die Finanzkrise sichert die französische Regierung die Kreditaufnahme unter den Banken bis zu einem Betrag von 320 Milliarden Euro ab. Die Kreditvergabe durch die Institute sei das „Herz zur Finanzierung der Wirtschaft“, sagte Sarkozy. Der Interbankenhandel müsse wieder in Gang kommen. Da sich die Banken aus Furcht vor Pleiten gegenseitig kein Geld mehr liehen, müsse der Staat eingreifen.
Eigenkapitalhilfe von bis zu 40 Milliarden Euro
Frankreich stellt den Banken bis zu 40 Milliarden Euro Eigenkapitalhilfe zur Verfügung, um Banken in Schwierigkeiten mit frischem Kapital zu versorgen. Die Banken sollen das Kapital bei einer neuen Gesellschaft für Staatsbeteiligungen beantragen können. „Der Staat wird keine Bank in Konkurs gehen lassen“, sagte Sarkozy.
Die Garantie zur Kreditvergabe sei bis Ende Dezember 2009 befristet und beziehe sich auf Laufzeiten von Darlehen bis zu fünf Jahren, sagte Sarkozy. Der Staat werde dabei den Banken auch „Verpflichtungen“ etwa bei der Bezahlungen von Managern und die Ziele der Vergabe der Darlehen auferlegen.
| Name | Kurs | Prozent |
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| FAZ-INDEX | 1.368,84 | −1,82% |
| Dow Jones | 12.419,90 | −1,28% |
| EUR/USD | 1,2365 | −0,04% |
| Rohöl Brent Crude | 103,42 $ | +0,16% |
| Gold | 1.540,00 $ | −2,50% |
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