Home
http://www.faz.net/-gqg-vcug
Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Feinstaub-Urteil Bürger haben Recht auf saubere Luft

 ·  Anwohner von Straßen mit besonders hoher Feinstaubbelastung können ab sofort ihr Recht auf saubere Atemluft gerichtlich durchsetzen, entschied das Bundesverwaltungsgericht in einem Grundsatzurteil.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (11)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Gunnar Schurich

Beoachtungsgabe, Technik und Gedächtsnisverlust

Der Feinstaub wurde durch immer feinere Messmethoden entdeckt. Seine Existenz war allerdings schon vorher bekannt. Er ist für viele Berufskrankheiten verantwortlich und keineswegs eine Geißel der heutigen Zeit. Sie können zu Hause mit einem kleinen Experiment nachstellen, wie Feinstaub entdeckt wurde.
Wenn Sie morgen frühstücken und sich Brötchen aufgeschnitten haben, markieren Sie ein Qaudrat mit einer Kantenlänge von 5 cm auf der Stelle des Tisches, auf Krümel liegen. Treten Sie etwa einen Meter zurück und zählen Sie die Krümel, die Sie sehen. Schreiben Sie die Zahl auf. Gehen Sie nun auf etwa zehn Zentimeter heran und zählen Sie erneut. Nehmen Sie danach eine Luoe mit zehnfacher Vergrößerung, danach ein Mikroskop. Stellen Sie nun fest, wie sich die Menge der gezählten Krümel verhält. Sie ist stetig steigend. Rufen Sie beim Entdecken von Feinstaub die Gerichte an, um endlich dem morgendlichen Brötchenaufschneiden Einhalt zu gebieten.

Empfehlen
B. Keim
B. Keim (bkeim) - 28.09.2007 12:41 Uhr

Nicht nur Autos

verursachen Feinstaub. Als eine der größten Feinstaubschleudern gelten z.B. Holzschnitzelheizungen. Höchst beliebt bei ökologsich korrekt agierenden Mitbürgern tragen übertrifft deren Feinstaub die Belastung eines LKWs mit Rußpartikelfilter bei weitem.

Empfehlen
Frank Neuhaus

Es ist einfach nicht zu glauben...

... an viel befahrenen Straße ist es laut und die Luft hat keine Kurortqualität???

Das sind ja völlig neue Erkenntnisse! Und warum fahren denn die ganzen Autos auf Straßen? Gehören Straßen denn nicht zu den Lebensadern unserer Industrie? Lieber Herr Kläger ... ich schlage vor Sie setzen sich auf eine schöne Almwiese in 3000 mtr. Höhe. Versorgen sich bitte selber aus Ihrem Gemüsegarten und Ihrem Nutzvieh. Fertigen Ihre Kleidung selber und entsagen auch sonst allem Konsum. Und bitte bleiben Sie dort oben sitzen!

Noch erschreckender als Dieters´ Grinsen ist das weltfremde Urteil dieser "Richter"!!

Wann kümmert sich endlich mal ein Gericht um den Erhaltungszustand der deutschen Straße???

Empfehlen
Werner Eickhoff

Bürger haben Recht auf saubere Luft

Das Problem liegt nicht beim Recht haben … sondern bei der Durchsetzung.

So gesehen Rechten wir uns zu Tode ohne das sich was ändert.

Empfehlen
otto schwein
otto schwein (Otto49) - 28.09.2007 10:36 Uhr

ohne jede Vernunft

Um einen willkürlich festgelegten Grenzwert einzuhalten,
soll ein Verkehrschaos organisiert werden.

Wenn sich die LKW, die sowieso nur ein Teil der Ursache für Feinstaub sind, auf Umwegen über Nebenstraßen quälen, wird das wohl eher das Gegenteil von einer geringeren Luftbelastung bewirken.

Empfehlen
Kay Schmelzer

weiterer Steuertatbestand

Wenn zuviel Wind weht ist dann der Feinstaub auch höher.
Wenn nur Diesel schuld sind kann man durch die höhere für Dieselsteuer Luftfilter in der Stadt aufstellen.
Oder mit Rapsöl fahren und Rußfilter.
Auf jeden Fall wird es immer lustiger, manche Benziner bekommen keine Staubfreiplakette dabei kommt höchtens Staub durch nicht gereinigte Straßen von dem Fahrzeug.
Ein Diesel umgerüstet mit Rußfilter bekommt keine grüne Plakette weil nicht neu genug ist, aber staubfrei.

Da staubt es wohl ganz schon in den Amtsstuben, üerforderter Beamtenstaub vielleicht.

Fragt sich nur was mit den Staub-Autos passiert die innerhalb einer Staubzone ihren Standort haben, müssen die dann mit dem Autotransporter zur Staubrandzone gebracht werden und wer zahlt das dann oder dürfen die weiter fahren(Besitzstand) was passiert mit den Oltimern?

Das Recht auf saubere Luft ist sicher gut, doch es muss ja auch mal in einer Gemeinschaft eine Line geben.
Irgendwie haben wir in D. nur noch Beschluss- und Gesetz-sowie Verordnungs-Chaos

Vielleicht hat es zu viele verstaubte Beamten und Politiker.
Das wäre mal eine Verordnung.

Dann auf gutes gelingen




Empfehlen
K Zinser

Neben der Diskussion sollte der Verkehrslärm nicht vergessen werden

In Anbetracht der Anzahl der Diskussion um den Feinstaub wäre es sicher an der Zeit sich noch viel stärker um das Thema Verkehrslärm zu kümmern.
Hier gibt es eine erschreckende Studie vom Umweltbundesamt über die durch Verkehrslärm verursachten Herrzinfarkte.

Empfehlen
Marcel Meier

Umziehen.

Wer an Straßen wohnt muss damit leben oder Umziehen.

Empfehlen
Ellen van Ark

Jetzt ist es doch wohl eher "der feinstaub" und nicht Terror

welcher Menschen in Deutschland "bedroht".

Die F.A.Z. schreibt:

"Nach einer EU-Studie sterben in der Europäischen Union jährlich 310.000 Menschen an Erkrankungen durch Feinstaubpartikel, davon 65.000 in Deutschland."

Es ist schlimm genug, daß es so ist.

Saubere Luft?! - Ja, schön wäre es, wenn es sie in unsern Ballungsräumen gäbe!!!

Empfehlen
Jay Leuthold

Feinstaub ein Problem der Dieselfahrzeuge

Feinstaub ist nicht einfach ein Problem von Fahrzeugen. Es ist ein Problem von Dieselfahrzeugen. Ich hoffe sehr, dass der Gesetzgeber diesen Unterschied zu würdigen weiss.
Überhaupt sollte man sich die doch etwas einseitige Dieselförderung etwas besser überlegen. Der Liter Diesel produziert nicht nur 13% mehr CO2 - er produziert auch signifikant mehr Schadstoffe - und dies trotz aller Filter. Der Dieselmotor ist auch schwerer als vergleichbare Benzinmotoren und verschlechtert damit den sogenannten guten Verbrauch. Last but not least ist die reine Dieselherstellung ineffizient. Es werden bei der Dieselherstellung 20% mehr CO2 produziert wie bei einer ausgeglichenen 50:50 Herstellung von Benzin und Diesel.

Empfehlen
Ernst-Markfried Kraatz

Eine typisch deutsche Groteske

Während Feinstaub aus Autoabgasen geradezu missionarisch als schädlich hochgejubelt wird, werden Holzpellet-Heizungsanlagen, ausgesprochene Feinstaub-Dreckschleudern, als umweltfreundlich protegiert.
Ernst-Markfried Kraatz

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1966, politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

Jüngste Beiträge

Lieber ehrlich

Von Johannes Pennekamp

Die SPD und noch mehr die Grünen haben höhere Steuern für Top-Verdiener angekündigt - und finden sich dabei besonders ehrlich. Was sie gerne verschweigen: Zu den Top-Verdienern im Land zählen nicht nur Millionäre mit Sportwagen, sondern auch schon leitende Angestellte, Handwerksmeister und Beamte. Mehr 3


Wichtigste Werte
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --