http://www.faz.net/-gqe-75ypr

FAZ.NET-Haushaltsklausur : Wie würden Sie den Haushalt sanieren?

  • -Aktualisiert am

Sechs Milliarden Euro sollen eingespart werden Bild: dpa

Finanzminister Schäuble hat eine neue Methode, den Haushalt zu sanieren: Jeder Minister soll vorschlagen, wo die anderen auf Ausgaben verzichten können. Wir bitten um Ihre Vorschläge: Wo würden Sie sparen?

          Jetzt sind Sie dran: Welche Staatsausgaben halten Sie für unnötig? Worauf würden Sie verzichten, um den Bundeshaushalt auszugleichen? Wir bitten um Ihre Vorschläge.

          Das hat auch einen Anlass: Finanzminister Schäuble hat die Minister abermals aufgefordert, sich Gedanken über Einsparmöglichkeiten zu machen, um im nächsten Jahr das strukturelle Defizit des Bundes auf Null zu senken. Dafür fehlen nach Angaben des Finanzministeriums noch sechs Milliarden Euro. Und dieses Mal hat sich Schäuble eine neue Spar-Methode ausgedacht, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.

          Bisher haben die Ministerien selbst vorgeschlagen, wie viel Geld sie ausgeben wollen. Es ging zu wie auf dem Basar: Die Minister starteten mit einem hohen Wert, um am Ende noch einen guten Schnitt zu machen. Jetzt soll sich das ändern: In diesem Jahr darf jedes Ministerium auflisten, wo die anderen zu viel Geld ausgeben oder auf Ausgaben ganz verzichten können.

          Sparen ist wichtig - so sehen auch Sie es, die F.A.Z.net-Leser. Zwischenstand unserer nicht repräsentativen Umfrage auf FAZ.net ist: Das Sparen halten Sie für das wichtigste Thema im anstehenden Wahlkampf. Wenn jetzt die Ministerien gegenseitig Sparvorschläge machen, wollen wir auch Ihre hören: in den Kommentaren direkt auf FAZ.net oder auf unserer neuen Facebook-Seite der F.A.Z.-Wirtschaft.

          Der Bundeshaushalt 2013 nach Ressorts
          Der Bundeshaushalt 2013 nach Ressorts : Bild: dpa

          Einige Eckdaten des Haushalts: Für das laufende Jahr sind im Bundeshaushalt Ausgaben in Höhe von 302 Milliarden Euro vorgesehen, für 2014 liegen die geplanten Ausgaben mit 302,9 Milliarden Euro noch 0,3 Prozent darüber.

          Das meiste Geld gibt Deutschland für Sozialleistungen aus, danach stehen das Verteidigungsministerium und die Zinsausgaben. Auch Infrastruktur, Bildung, Forschung und der Umweltschutz kosten Geld. Details zeigt das Finanzministerium in einer Visualisierung des Bundeshaushalts.

          Ein Blick in diesen Haushalt zeigt beispielsweise, dass dieses Jahr die Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft in Deutschland mit rund 1,7 Millionen Euro gestärkt werden soll. 25 Millionen Euro hat das Gesundheitsministerium für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vorgesehen, und 85 Millionen Euro sind vorgesehen als Zuschüsse zur Fortbildung in Speditionen und anderen „Unternehmen des mautpflichtigen Güterkraftverkehrs“.

          Wo würden Sie sparen? Machen Sie Ihre Vorschläge direkt auf FAZ.net oder auf unserer neuen Facebook-Seite der F.A.Z.-Wirtschaft!

          Weitere Themen

          „Die Drähte sind dünn“ Video-Seite öffnen

          Reaktionen auf Polizeischutz für Özdemir : „Die Drähte sind dünn“

          Der Grünen-Politiker Cem Özdemir brauchte in München Polizeischutz. Bundestagsabgeordnete äußerten sich am Rande der Sicherheitskonferenz gegenüber FAZ.NET entsetzt. Der Vorfall zeige, dass „noch lange nicht alles gut ist“ zwischen der Türkei und Deutschland.

          Kommen Diesel-Fahrverbote? Video-Seite öffnen

          Verkehrspolitik : Kommen Diesel-Fahrverbote?

          Für die einen geht es um saubere Luft und Gesundheit, die anderen fürchten um die Wirtschaft in Innenstädten: Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet, ob Länder und Kommunen Fahrverbote für bestimmte Autos verhängen dürfen.

          Topmeldungen

          Regierung ohne Idee : Deutschland in der Defensive

          Das Land, das sich vor drei Jahren als Hegemon Europas feiern ließ, ist heute ein zerstrittener und verunsicherter Mitgliedstaat. An Macron kann man sehen, wie wichtig politisches Kapital ist. Ein Kommentar.

          Magenmittel : Verschweigt Bayer Risiken von Iberogast?

          Das beliebte Präparat könnte Nebenwirkungen haben, die nicht auf dem Beipackzettel stehen. Ändern will der Hersteller das nicht. Die Grünen wittern einen Skandal.
          So lässt es sich urlauben! Eine AirBnb-Unterkunft mit Pool wünschen sich wohl viele Kunden.

          Plattform für Übernachtungen : Die neue Luxusoffensive von AirBnb

          Über AirBnb kann man bald auch Hotels und Luxuswohnungen buchen. Die sind im Schnitt doppelt so teuer als das übrige Angebot – aber die Plattform verspricht sich von diesem Schritt sehr viel. Und das ist noch längst nicht alles.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.