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FAZ.NET-Haushaltsklausur Weniger Beamte und weniger Bundesländer

 ·  Sparen? Kein Problem! Ansätze gibt es genug, ob das Rasenmäher-Prinzip oder Vereinfachungen im Steuerrecht. Wir haben Sie nach Ihren Vorschlägen gefragt. Die FAZ.NET-Haushaltsklausur im Überblick.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (12)

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klaus melzer
klaus melzer (dotschn) - 28.01.2013 15:09 Uhr

Null Beamte....

....muß das Ziel sein!
Ich habe regelmässig in einem Nachbarland ohne Beamte zu tun. Bis jetzt habe ich keine schlechte Verwaltung registriert. Die Steuern sind neiderregend niedrig.
Es gibt einen landesweit vertackteten ÖPNV.
Steinbrück wollte mal die Kavallerie zum Kopieren hinschicken. Nur wir haben halt keine Kavallerie mehr. Vielleicht ein Fehler, weil die haben größere Köpfe.

"Von den Schweizern lernen heißt sparen lernen!"

Oder anders: "Von reichen Leuten kann man sparen lernen...".
Was will mir dann so ein Regierungsrat aus dem Schwaben erklären?

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günther reichert

Reduzierung auf 4 Bundesländer,Einführung des 2-gliedrigen Gerichtssystems,Versetzbarkeit d Richter

innerhalb des Bundesgebietes.
Bei Abstimmungen zwischen den 16 Bundesländer braucht ideal gerechnet 16 Fakultät Termine und entsprechende Zeiten;bei 4 Bundesländer nur noch 4 Fakultät= 1x2x3x4= 24 Termine.Das reicht für eine immer wieder geforderte Wettbewerbsfähigkeit der Ideen der Länder.

Beim 2-gliedrigen Gerichtssystem und Versetzungsmöglichkeit der Richter im ganzen Bundesgebiet käme man endlich zu einer einheitlicheren Rechtsprechung.Der Bürger würde viele Gerichtskosten sparen und der Staat müßte weniger ausgeben für viele künstlichen Prozesse.

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Peter Lammert

Lasst euch nicht pro Jahr 800 Mrd. via Inflation von der Bankenclique klauen...

... dann brauchts auch keine Reformen und der Lehrer darf seine Beamtenpension behalten.

Mit diesem Geld im Bundeshaushalt wären wir die Schweiz -und noch viel besser.

Wie ich auf die Zahl von 800 Mrd. € komme? Ganz einfach:

Die Geldmenge in € im Umlauf war 2002 10 Billionen Euro. Heute -10 Jahre- später sind es 27 Billionen. 17 Billionen wurden mit Genehmigung der EZB durch Privatbanken giral geschöpft (also per Knopfdruck ist Guthaben im Konto entstanden, wow!). Auf deutsche Banken entfällt ca- die Hälfte. 8,5 Billionen macht pro Jahr im Mittel: Richtig eine Geldvermehrung von 850 Mrd. €. Jetzt ziehen wir noch unser 1,5% Wirtschaftswachstum pro Jahr ab (1,5%*10a*2,2billionen BIP= 300 Mrd =30 Mrd/a). Macht eine jährliche Inflation von 820 Mrd.

Wer hats denn bekommen, das viele Geld? Na bestimmt nicht der Ingenieur, der die besten Autos und Maschinen der Welt baut und sich trotzdem wundert, dass er im Urlaub mit einer Weichwährung bezahlt.

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Norbert Regin

Nur noch vier Bundesländer und Beamtenpriviliegien ersatzlos streichen.

Wenn man wollte, könnte man vieles einsparen. Beamten beitragspflichtig in die allgemeine
Rentenversicherung aufnehmen und die Pension auf Rentenniveau kürzen. Vier Bundesländer wären mehr als ausreichend. Aber solche Reformen werden in Deutschland niemals realisiert werden.Dafür werden die vielen Staatsschmarotzer wie Beamte, Politiker, Richter und Pensionäre schon sorgen. Lieber lassen sie alles zugrunde gehen als dass sie Abstriche an ihren Privilegien zulassen. Dieses Staatsschmarotzertum läßt sich auf diese Art und Weise nicht beseitigen.

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Otto Meier

Sparen ist keine Option. Echte Reformen braucht das Land.

Solange die so genannten Reformen einzig dem Zweck dienen, den Status Quo in der Gesellschaft aufrechtzuerhalten, wird nicht gespart, sondern umverteilt. Und daran wird sich auch erst etwas ändern, wenn das System endgültig zusammenbricht und sich die Machtstrukturen ändern.

Wir leben in einem Land maßloser Bürokratie, die jede signifikante Veränderung sofort im Keim erstickt. Die dabei entstandene Komplexität ist nicht mehr handhabbar. Jede noch so kleine Veränderung zieht sofort einen Rattenschwanz an weiteren Änderungen nach sich, was zu noch mehr Komplexität führt und positive Veränderungen unmöglich macht.

Der Staat muß im Bereich der Verwaltung extrem abspecken. Gesetze, Verordnungen usw. müssen radikal zusammengestrichen und vereinfacht werden. Ausnahmen müssen ersatzlos gestrichen werden. Das Sozialsystem muß im Rahmen einer umfassenden bedingungslosen Grundversorgung erneuert werden. Wirtschaft und Bürger müssen zur Solidarität gezwungen werden

Sonst ist alles nur Makulatur

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Klaus Demota

Wunschträume!

Der ÖD-Wildwuchs fing bekanntlich unter den Sozen der Weimarer Republik so richtig an.

Danach hat der ÖD den 2.WK und sämtliche bisherigen Krisen schadlos überstanden, ja er hat sich sogar zellgeteilt und durch Diversifizierung vermehrt (z.B. x komische Institute der Biobranche (man fahre mal durch das einsame Niedersachsen oder MV und lese diese weissen Schilder), die boomenden Fachhochschulen, die Akkreditierungsklitschen für die lustigen neuen Studiengänge und und und)

Der wird nur dann austrocknen, wenn alle auswandern und er sich selbst erhalten müsste. Wir leider nicht passieren.

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ERICH HUMPLIK

"DICK und DOOF" BER - BERLIN tauschen die Plätze - sie regieren das Land

Früher musste sich jeder Gutsbesitzer, jeder Fabrikant seine Kutsche oder sein Automobil selbst erarbeiten. Unter Bismarck waren Diäten für die Reichstagsabgeordneten verboten. Somit wurde das Land von Fähigen regiert. Sie wussten in der Regel wovon sie sprachen. Auch heute gehört das Land durch die Wirtschaft zu den besten in der Welt. Doch regieren sie mit?
Schauen wir uns den Gesamthaushalt (von der Gemeinde bis zur Kanzlerin) der BRD an:
Dienstwagen: 300, 567 Milliarden
REISEKOSTEN: 80, 571 Milliarden
BEAMTENBEZÜGE: 169, 390 " "
PENSIONEN: 44, 284 " "
BEIHILFE: 12, 682 Miliarden
Wofür geben wir weiter Geld aus:
Zins - und Tilgung 446, 773 Milliarden
Schuldenaufnahmen am Kreditmarkt: 388, 366 Milliarden
So kann man auch investieren. Schienennetz 2.Letzter in der EU - Straßennetz Letzter.
Noch kurz zu den Beamten: 40000 haben wir in der EU
Lesen Sie Dr. Brownings Dissertation "Die Endlösung und das AA"
Welch eine INVESTION in die Zukunft!!!

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Leonhard Pickny
Leonhard Pickny (Nespit) - 24.01.2013 16:20 Uhr

Artikel 79 Abs. 3 GG...

verhindert Änderungen an der föderalistischen Struktur der BRD. Es wird darin zwar nur auf das Prinzip der Gliederung des Bundes in Länder an sich Bezug genommen, doch auch eine Reduktion der Länderzahl ist zwangsläufig ein Eingriff, der an diesem Prinzip rüttelt, weil dieses sich auf den Erhalt der grundsätzlichen, autonomen, organisatorischen Integrität des jeweiligen Landes beziehen muss um einen Sinn zu haben. Andernfalls könnte mit der gleichen Begründung die Gesamtmenge der Länder auch auf 1 reduziert werden, womit der Föderalismus effektiv abgeschafft wäre. Ein Widerspruch.

Ich würde sagen, es wäre mal an der Zeit, über eine echte Verfassung abzustimmen. Artikel 146 GG gesteht uns das ja wenigstens theoretisch zu. An der Zeit wäre es auch, den juristischen Grundbaustein dieser Republik zur Prüfungsgebundenen Pflichtlektüre für Berufspolitiker zu machen.

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 24.01.2013 16:10 Uhr

Danke FAZ...

... über diese Leserbefragung nebst veröffentlichter Auswertung zu wohl dem derzeit wichtigsten politischen Thema.

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Manfred Hunekohl

und das ist noch nicht alles

Als Ergänzung müsste auch der Bereich Parteienstiftungen überprüft werden. Schließlich fällt Herr Beck ja auch nicht ins Leere.
Wichtig dabei:
Dies ist ein Ansatz, der eines der Übel der Staatsverschuldung an der Wurzel fasst, die Systemkosten. Alle Unternehmen, alle Vereine suchen ihre Struktur zu verschlanken und zu optimieren nur der Staat nicht, weil ja Steuern fließen, Parteimitglieder versorgt sein wollen.
Siehe Sparkassendirektoren.
Und dann:
Fahren die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen des Ruhrgebietes nach Brüssel um diese Region mit 5 Mio. Einwohnern zu repräsentieren. Welch ein Unsinn. Welcher Brüsseler Bürokrat kann sich das, will sich das beim besten Willen merken ?
Hier hat man ein Panoptikum für Überstrukturierung. Nur die Verwaltung blüht im Ruhrgebiet und lässt sich bei der Standortwahl z.B. von Ikea über den Tisch ziehen: Ich komme wenn keine Kosten sonst gehe ich in die Nachbarstadt!

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Roland Magiera

"Nur das ausgeben, was zur Verfügung steht."

Nichts anderes tun die Politiker doch!

Denn das was denen zur Verfügung steht, umfasst auch die Schuldenmacherei.
Und wer diese grundsätzlich verdammt, hat das ganze System wahrscheinlich nicht verstanden.

Beispiel: Wenn ich eine Eigentumswohnung kaufe, dann ist das so wie 15-20 Jahre Miete zu zahlen, dann gehört die Whg. mir und ich zahle nur noch die Nebenkosten. Jetzt soll da noch einer behaupten, dass es immer falsch sei, Schulden zu machen und nur mit dem auszukommen was man verdient.
Die Frage ist, wofür die Summen ausgegeben werden, für die Zukunft, die Weiterentwicklung, Veredelung der Gesellschaft oder um sie am Laufen zu halten.

Hat man den letzten Zustand erreicht, dann sollten alle Alarmglocken angehen!

Dass dem nicht so ist, beweisen die geistlosen Aussagen von Rot Grün, die überschätzen Land und Steuerzahler völlig, noch schlimmer als Schwarz Gelb.

Im Übrigen ist die Fragestellung "wo man sparen kann" suggestiv, denn sie schließt die Möglichkeit echter Reformen aus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 19:05 Uhr
Jack Stephens
Jack Stephens (Jakc) - 24.01.2013 19:05 Uhr

Eine Frage der Interpretation, habe mich da leider wohl etwas zu ungenau ausgedrückt.

Ich bezog mich nicht auf die "Möglichkeiten" sondern auf die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.

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