http://www.faz.net/-gqe-8ruh8

F.A.Z.-exklusiv : „Wer nicht komplett digitalisiert, der verliert“

  • Aktualisiert am

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) Bild: dpa

Infrastrukturminister Alexander Dobrindt drückt aufs Tempo. Es geht um die Digitalisierung von Bauprojekten. Und um Drohnen.

          Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) drückt im Bereich der Digitalisierung des Bauens aufs Tempo. Das geht aus einem internen Strategiepapier seines Hauses hervor, das der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt.

          Im Zentrum steht die digitale Planungsmethode des Building Information Modeling (BIM). Dahinter verbirgt sich die Idee, dass ein Bauvorhaben erst komplett digital geplant wird, bevor der erste Bagger rollt.

          „Wer nicht komplett digitalisiert, der verliert“, heißt es in Dobrindts Papier. „Um weiter an der Spitze zu stehen, müssen wir unsere Kernkompetenz beim Planen und Bauen digital weiterentwickeln.“

          Von der Digitalisierung des Planungsprozesses erhofft sich Dobrindt, dass „Dauer, Kosten und Risiken großer Bauprojekte in erheblichem Umfang reduziert“ werden. Ziel müsse sein, die Innovationsführerschaft zu übernehmen.

          Nach dem Willen Dobrindts soll BIM bis zum Jahr 2020 Standard sein, wenn es um Verkehrsinfrastrukturprojekte des Bundes geht; dafür kommen zu den bisherigen vier Pilotprojekten zwanzig weitere hinzu – für alle Verkehrsträger. 30 Millionen Euro sind dafür in Dobrindts Haushalt vorgesehen. Geplant sind dem Papier zufolge auch „Pilotprojekte zum Einsatz von Drohnen“. Die unbemannten Flugsysteme sollen Baufelder vermessen.

          Quelle: FAZ.NET

          Weitere Themen

          Die von der FDP sind Spalter Video-Seite öffnen

          Gerd Müller : Die von der FDP sind Spalter

          Auch CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt äußern sich am Montag in Berlin enttäuscht über das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen.

          Brutalismus-Bauten: Kerker oder Kunst? Video-Seite öffnen

          Architektur : Brutalismus-Bauten: Kerker oder Kunst?

          Roh, wuchtig, grau: Die Bauten des Brutalismus polarisieren. Der Architekturstil der Nachkriegszeit erlebt gerade ein Comeback. Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt widmet den „Betonmonstern“ eine Ausstellung.

          Topmeldungen

          Sie scheint gestärkt, nicht geschwächt: Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche.

          Jamaika-Ende bei ARD und ZDF : „Ich fürchte nichts“

          Die Auftritte der Bundeskanzlerin im Fernsehen nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche setzen ein Zeichen. Dafür sorgen nicht die Journalisten, das macht Angela Merkel schon selbst. Sie will es nochmal wissen und regieren. Am liebsten, hören wir heraus, mit Schwarz-Grün.
          Atomanlage in Majak

          Majak : Russland bestätigt hohe Radioaktivität

          Im südlichen Ural wurde eine Konzentration des radioaktiven Ruthenium 106 gemessen, die den erlaubten Wert fast tausendfach übersteigt. Zuvor hatte Russland Warnungen aus Europa widersprochen.
          Ein herber Rückschlag für die hessische Stadt: Nicht Frankfurt, sondern Paris bekommt den Zuschuss für den Sitz der Europäischen Bankenaufsicht.

          Ema und Eba : Frankfurt und Bonn scheitern im Rennen um Brexit-Beute

          Statt Bonn und Frankfurt geht die Europäische Bankenaufsicht und die Europäische Arzneimittelagentur nach Paris und Amsterdam. Vor allem für Frankfurt ist das ein herber Rückschlag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.