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F.A.Z. exklusiv : Gesundheit als Schulfach

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Minister Gröhe in der Kita: Hier für die Aktion „Immer am Ball bleiben“ Bild: dpa

Der Gesundheitsminister gründet eine „Allianz für Gesundheitskompetenz“. Patienten sollen ihre Ärzte wieder besser verstehen. Gesundheitsbildung soll schon bei den Kindern anfangen.

          Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will die Gesundheitskompetenz der Deutschen verbessern. Zu dem Zweck gründet er an diesem Montag zusammen mit den Ländern und einem Dutzend Ärzte-, Kassen- und Patientenorganisationen eine „Allianz für Gesundheitskompetenz“.

          In der gemeinsamen Erklärung, die der F.A.Z. vorliegt, wird als Ziel vorgegeben, eine „umfassende bundesweite Strategie zur Förderung von Gesundheitskompetenz zu entwickeln“. Ein Schwerpunkt soll auf der Bildung liegen.

          Verständliche Informationen für Patienten

          „Gesundheitskompetenz sollte Bestandteil von Bildungs- und Lehrplänen von Kindertagesstätten, allgemeinbildenden Schulen und Weiter- und Fortbildungseinrichtungen sein“, heißt es in dem Text. Auch Betriebe, Freizeit- oder Senioreneinrichtungen müssten dort mehr Akzente setzen. Menschen müssten in die Lage versetzt werden, „ihre gesundheitlichen Anliegen wahrzunehmen und zu vertreten“.

          Wichtig sei deshalb, Informationen wissenschaftlich abgesichert, aber allgemeinverständlich darzustellen. Auch die Kommunikationen zwischen Ärzten und Pflegern mit den Kranken sei verbesserungswürdig. Patienten müssten zwar umfassend, aber leicht verständlich über Vor- und Nachteile einer Therapie informiert werden. Zu dem Plan gehört auch der Aufbau eines nationalen digitalen Gesundheitsportals.

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