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Europa-Grundsatzrede Für die Briten ist das Thema Europa  viel unwichtiger als für Premier Cameron

 ·  Der britische Premierminister hat eine Grundsatzrede über das Verhältnis seines Landes zur Europäischen Union gehalten. Was Balsam für die Seele eines Teiles seiner Partei war, ist dem britischen Volk gar nicht so wichtig, zeigt eine Umfrage.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (12)
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Cornelius Schwarz

Dieses Thema ist ein nicht Thema

Von interessierter Seite wurde herausgefunden, daß dieses Thema, das nicht existieren darf, weil es ohne Beteiligung des Volkes entschieden werden soll, nicht existiert.

Wie schön.

Wozu dann dieser Artikel.

Auch die Euro Block Parteien, haben vereinbart, daß es dieses Thema Euro für die Wahl nicht gibt.

Danach, so hofft die Euro Kaste, kann sie die Souveränität Deutschlands an ihre EU Staatsstreich Institutionen übrtragen.

Dann braucht man das deutsche Volk nicht mehr.

Das Geld ist ja eh schon weg.

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leopold mansk

Was der einzelne Engländer von der EU hat...


... – darüber will Mr. Cameron wohl abstimmen lassen– weiss ich nicht.

Wenn ich als EU-Bürger dazu gefragt würde (werde ich aber nicht), könnte ich antworten: Frieden, der eigentlich ausreicht, um EU-Befürworter zu sein.

Ansonsten fahre ich mal nach Luxemburg zum Einkaufen.

Dort ist der Sprit, Kaffee (für andere die Zigaretten) billiger, ich muss nicht mit DM, sondern kann mit Euro zahlen, werde an der Grenze nicht mehr kontrolliert, sehe nur einige km kurz vor Trier auf einem Parkplatz, dass manche gefilzt werden.

Ist mir noch nie passiert, käme auch nichts bei raus, da ich mich an erlaubte Mengen halte.

Ja, mir bringt die EU Frieden, den Euro und schlimmstenfalls Filzerei auf grenznahen Parkplätzen.

Und dem einzelnen Engländer? Vielleicht eine kostspielige Bootsfahrt ans Festland, die eventuelle Preisvorteile mehr als zunichte macht, und mit Euro zahlen kann er auch nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.01.2013 16:23 Uhr
Paul Banaschak

Schön, wenn sie so leicht zu befriedigen sind

vergessen sie allerdings nicht, dass die Inflation, die schon deutlich im Anmarsch ist, ihr Vermögen auffrisst, ihre Rente vernichtet, ....
Schöne Grüsse noch.

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Eva Steidl
Eva Steidl (evilein12) - 27.01.2013 10:53 Uhr

Europe - not amused for Great Britain - was sagt da bloss die City of London dazu?

Tja das Thema Europa ist für die Britten nicht gerade spannend und das obwohl die Finanzschaltzentrale in London steht für Europa.

Vielleicht solltet ihr das mal mit den Augen der Wirtschaft von England sehen, die brauchen Europa wir sind so verflochten und Europa wächst zusammen, und da ist auch England gefragt, das sollte Cameron überdenken, wir Deutschen und Europäer aber immer "die Sichtlinie und Status von Großbritiannien respektiert -nur Infrastruktur und Binnemarkt geht alle an - auch Großbritiannien hat schwere Probleme in der Innenpolitik sei es Arbeitslosigkeit, sei es Jugend, sei es Gesundheit, sei es Wirtschaft...und ich meine den Mittelstand und Kleinunternehmen ..

Warum ist denn derzeit so eine Disharmonie zwischen Britten und Europäern?? Was war der Auslöser??

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günther reichert

Camerom macht den Breschnew nach!-Cameron blamiert Europa in der Welt.

Über Breschnew wurde in der Vergangenheit,wo Russland immer wieder von Getreidelieferungen der USA abhing,immer wieder gespottet:
Breschnew sät im eigenen Land,erntet aber in der USA.

Ungefährlich Ähnliches kann man über Cameron mit seinem Wunsch seine Parteigänger hinter sich zu bringen,sagen:
Cameron sät das Verlangen nach einem Referendum für einen Austritt aus der EU im eigenen Land,will aber in der übrigen EU ernten,indem er mehr oder weitere Zugeständnisse der EU an das UK ernten will.
Frau Thatcher sagte einst:"Give my money back".
Cameron sagt über den Umweg der EU in Davos sinngemäß:" ich will meinen Job als Regierungschef in UK behalten" und sonst nichts für die EU beitragen.

So dachte auch Churchill,aber noch unter ganz anderen Bedingungen in seiner Rede zum Thema eines geeinigten Europas in seiner Rede von 1948(?).Churchill sah derzeit England immer noch als Großmacht.Was Cameron heutzutage macht scheint"mächtig",ist aber schwach,es sind nur Parteispiele innerhalb UK.

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Dieter Hansen

Vor ein paar Monaten stiegen Umfragen für Cameron um ca 10%, als er ein EU-Rettungsprogramm ablehnte

In den deutschen Medien habe ich von dieser Umfrage genau ein einziges Mal gehört, irgendwann vormittags im Radio. Danach nie wieder!

Im allgemeinen: Wissenschaftlich handelt es sich bei den meisten gekauften Umfragen um Betrug. Weder wird angegeben, wie viele Umfragen sonst noch gemacht wurden, und zu einem anderen Ergebnis kamen. Noch wird die genaue Fragestellung genannt.
Wenn die genaue Fragestellung zwar genannt wird, so sieht man, dass regelmäßig eine andere Aussage hineininterpretiert wird.
Und das geht leider durch alle Deutschen Medien.

Ich glaube mich erinnern zu können, dass solchen Meinungsmanipulationen mal gesetzlich der Riegel vorgeschoben werden sollte: Anlass waren gekaufte Umfragen, die der Regierung nicht in den Kram passten. Aber offenbar hat man das jetzt anders in den Griff bekommen.

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Elisabeth Dreier

Die EU wichtig oder eher unwichtiger für die Briten?

Wenn es wichtig für die regierende Partei ist, dann ist es wichtig. Spätestens wenn es um den EU Haushalt geht, wird das Thema aber wieder für die Mehrheit der Briten wichtig. Denn bei Geld denkt jeder zuerst an sich. D. Cameron konnte die Reaktionen auf seine Versprechen der Volksabstimmung und die Kritik sicher einschätzen. Er wollte wohl seine Partei beruhigen und die Briten etwas abzulenken.
In der EU diskutiert man derzeit nur kein Thema offen das zu Differenzen zwischen den Nationalitäten führen kann. Nach den Anstrengungen zu der Schuldenkrise leckt man sich in der EU momentan die Wunden, hält still. Aber die Probleme sind nur aufgeschoben, da muss man kein Prophet sein. Und was Umfragen wert sind, zeigte die Wahl in Niedersachsen.

Zudem dieses Thema scheint einigen schon sehr wichtig zu sein. Aufschrei der EU Elite, auf die Ankündigung einer Volksabstimmung. Da sehen wohl einige ihren Posten akut in Gefahr. Aber wichtiger sollte den Deutschen dieses Thema sein.

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Erwin Stahlberg

Werden „die in BRÜSSEL“ aufatmen können?

Ich denke,
daß j e d e r Regierungs-Chefs in EUROPA
sehr wohl über die Stimmungen in s e i n e m Lande
Bescheid weiß.

Deshalb fürchtet man ja gerade VOLKS-ABSTIMMUNGEN.

Selbst, wenn vielen Briten
„das Thema EUROPA nicht so wichtig“
sein sollte --- so werden sie es a l l e ausbaden müssen,
und d i e s wissen die MEDIEN und die PARTEIEN.

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Philipp Laurisch

Achtung, eine Umfrage!

FDP in Niedersachsen bei 4%!

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Peter-Paul Gansen

Doch, wichtig ist das Thema EU den Briten schon.

Sonst würde sich die einzige Partei, die den EU-Austieg aktiv fordert, nicht in einem Stimmungshoch befinden und mittlerweile schon Platz drei in den Umfragen einnehmen.

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Monika Lorenz

MM, und andere versuchen,

die Ankündigung als Fanal für die bevorstehende Götterdämmerung der EU zu deuten resp. herbeizusehnen.

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Christopher Wan

Relitätsfern

Die Behauptungen Camerons scheinen ein Beleg dafür zu sein, wie weit entfernt er von den Sorgen und Nöten "seines" Volkes ist. Möglicherweise ist das aber eine Voraussetzung überhaupt in der Politik mitmischen zu dürfen. ...nicht nur auf der Insel...

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26.01.2013, 14:51 Uhr

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