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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Erneuerbare-Energien-Gesetz Brüderles Attacke hilft den Stromkonzernen

 ·  Es ist erstaunlich, warum Strom aus erneuerbaren Energien immer billiger wird, aber die Kunden immer mehr bezahlen müssen. Offensichtlich liegt es nicht am Erneuerbare-Energien-Gesetz, das wegen seines Erfolgs mittlerweile in mehr als 50 Ländern der Welt angewandt wird. Von Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender der Grünen

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (136)

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Andreas Pätzold

Meckern Sie nicht gegen Erneuerbare Energien!!!

Sie könnten Ihr Investment gefährden. Auch Sie sind vielleicht schon längst investiert:

"Auf der Suche nach stetigen und hohen Renditen investieren Versicherer in erneuerbare Energien. Jetzt hat die Allianz drei weitere Windparks in Frankreich und Deutschland gekauft - und schraubt ihr alternatives Investment damit auf ein Volumen von 1,3 Milliarden Euro.
Das niedrige Zinsniveau an den Kapitalmärkten zwingt die Versicherer in Deutschland, das Geld ihrer Kunden gewinnbringender anzulegen. Dies betrifft insbesondere die Lebensversicherer - sie müssen ihren Vorsorgesparern im Schnitt 3,4 Prozent Zinsen auf den Sparanteil der Prämie zahlen...Die Allianz setzt bei der Kapitalanlage immer öfter auf alternative Investments, die regelmäßig überdurchschnittliche Erträge abwerfen...Der Dax-Konzern hat mit den nun getätigten Transaktionen mehr als 1,3 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert und verfügt über 34 Windparks..."

Quelle: Webseite manager-magazin

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Steffen Wahler

Trittin - das Milchmädchen?

Seit letztem Jahr betreibe ich eine Photovoltaikanlage und stehe eigentlich hinter dem Konzept. Meine Abrechnung zeigt folgendes: Die Anlage bringt sehr hohe Erträge zwischen Mai und Juli and sonnigen Tagen um die Mittagszeit. Sie bringt quasi keine Erträge zwischen August und April, sowie morgens und abends. Das Einspeisegesetz fördert mich maximal, wenn ich in der Produktionszeit Strom selbst verbrauche. Welche Verbraucher kann ich im Sommer Mittags nutzen: Klimaanlage, Wäschetrockner, Staubsauger mit möglichst hoher Wattleistung. Dann bekomme ich relativ viel Geld dafür, dass ich Strom verbrauche . Ich wiederhole: verbrauche! Meine Anlage besteht aus chinesischen Elementen. Wen also finanziert der gemeine Strombezieher mit den ihm abgezwingenen Subventionen? 1. Arbeitsplätze in China 2. Menschen, die sich eine Photovoltaikanlage hinstellen können (das ist ja wohl eine privilegierte Minderheit)
Meine Meinung: die Förderung ist unsinnig und unsozial, wie jede Subvention

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 08.06.2012 19:47 Uhr

@ Herr Rettig -- Stromspeicher

Anhand des Konzeptes, Stwrt. elektrochemische Spannungsreihe, kommt man nur zu dem Schluss, es wird kein Wert darauf gelegt, Strom zu speichern.
Beispiel ist die utopische Speicherung in Norwegen, fällt Ihnen nicht auf, dass alle Lösungen im Lande Utopia (oder gar DESERTEC) liegen?
Warum, ein gewisser Schluss liegt nahe, es besteht auf allen Seiten nur ein Interesse, Kasse machen.
Mehr ist nicht zu sagen, sondern eher zu denken.

Wer sich unabhängig mit dem Thema Energie beschäftigt, müsste eigentlich die Potentiale erkennen, die die Natur- und Ingenieurwissenschaften bieten.
-- Will aber nicht, wie einst Diesel, frohen Herzens über die Reling springen. --

Energie und Währung, Gleiches Spiel, gleiches Glück.

zum Grusse

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Lars Werner

Herr Trettin glaubt wohl, er hält einen Vortrag an einer Grundschule

Siene Beiträge sind so naiv, wie durchsichtig, das lediglich Außerirdische oder Kinder ihm seine Argumente abnehmen.
Er spricht von Augenzeugen einer Kampagne. Richtig! Undzwar eine nie dagewesene nach dem 2.Weltkrieg gegen die Atomkraft durch die Grünen initiert.
Die Grünen sorgen sich nicht um Hartz IV-Empfänger, sondern nur um eine bessere Zukunft für ihresgleichen.
Eigentlich müßte Herr Trettin wissen, dass die Stromerhöhung aus der staatlich verordneten Einspeisevergütung des EEG resultiert.
Das Erneuerbare Energiegesetz gibt es ausschließlich in Deutschland und auch hier nur die Abschaltung intakter AkW´s. Wenn in Somalia jemand sein Wasser mit Sonnenernergie erwärmt, haben die dort noch lange keine EEG.
Mann muss sich nicht über jeden dümmlichen Satz auslassen, aber das Wesentliche ist, dass Herr Trettin wider besseren Wissens agiert zu Schaden der Bevölkerung.
Das war auch schon bei dem Dosenpfandgesetz so, unter dem ein ganzen Volk sinnloserweise leidet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 15:56 Uhr
Christian Wrobel

Die Strompreise haben sich seit 2000 quasi verdoppelt, die gestiegene EEG-Umlage

hat daran nur einen Anteil von ca. 30%! Dafür bekommen Sie auch 30% umweltfreundlichen Strom geliefert. Für die anderen 70% Preiserhöhung bekommen Sie nicht nur nicht mehr, sondern sogar 30% weniger konventionellen Strom geliefert!

Ich bekomme lieber für eine Preiserhöhung etwas!

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Sönke Peters

Der Rest der Welt lacht sich schlapp über diesen Irrsinn!

Strom aus PV-Anlagen und Windmühlen haben gesetzlichen Einspeisevorrang und eine Garantie auf astronomische Vergütung dafür. Sie liefern Unmengen an Strom, wenn ihn keiner braucht (Pfingsten!), der aber stets bezahlt werden muss und dazu stets für Stromnetze einen höchst gefährlichen: Jede Windbö oder ein Wolkendurchzug bei einer PV-Anlage führt zu tödlichen Lastschwankungen für jedes Netz, was wiederum einen Milliardenaufwand an Regelstellen, Ausgleichen und Abfederungen erfordert. Mit jeder Solarzelle und Windmühle potenziert sich der zum Ausgleich nötige Aufwand. Trittin kommt nun daher behauptet, dass es nicht an diesem Wahnsinn läge, dass die Strompreise steigen. Morgen schon wird er – wenn es ihm nützlich erscheint und mit gleicher Berechtigung sowie Verve behaupten, die Erde wäre eine Scheibe und Schweine könnten fliegen; aber das Dauerlügen – auch in punkto Kernenergie und "Klima" – ist in Deutschland inzwischen wohl Staatsräson.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 17:22 Uhr
Andreas Pätzold

@ Sönke Peters

"Der Fördermechanismus des deutschen EEG diente bis zum Jahr 2011 für mindestens 61 Staaten sowie 26 Bundesstaaten bzw. Provinzen als Vorlage für ähnliche Gesetze."
Quelle wikipedia
Weitere 34 Staaten haben eine eigene anders gestrickte Rechtsprechung entwickelt.
Quelle: Renewables 2011 Global Status Report

>>..unmittelbar ein Jobkiller und volkswirtschaftlicher Selbstmord ist.

dann informieren Sie mal den schnellstens den Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
bevor die uns ins Unglück stürzen. Auch auf deren Webseite wird die Energiewende befürwortet. Von woher stammen übrigens Ihre Informationen?

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Sönke Peters

@ ANDREAS PÄTZOLD (ANDREAS...):

"61 Staaten (ca. 1/3 aller Staaten) hat das EEG mittlerweile in die eigene Rechtsprechung übernommen."
.
Nein: kein einziges Land auf dieser Welt hat den teutonisch, links-grünen sowie merkelschen Energiewendewahnsinn inklusive des idiotischen "Atom"-Ausstiegs in irgendein Gesetz gegossen. Wie kommen Sie überhaupt auf solche eine krude Idee?
.
Tatsächlich hat sich etwa in Spanien - ohne Deutschlands Reserve vergangener Generationsleistungen - gezeigt, dass jede Förderung von idiotischen "erneuerbaren Energien" unmittelbar ein Jobkiller und volkswirtschaftlicher Selbstmord ist.

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Sönke Peters

@ HOLGER SALVADOR (H.SALVADOR):

"Glauben Sie Atomreaktoren werden Pfingsten abgeschalten?"

Nö; aber sie laufen nicht auf Vollast und der normale Stromrechnungszahler ist dann auch nicht gezwungen die Abnahme des völlig überflüssigen Stroms extra zu bezahlen!
.
Im Übrigen wird atomare Energie (in der Elektronenhülle) etwa in Kohlekraftwerken genutzt – Sie meinen aber wahrscheinlich Kernreaktoren, nein? Und wenn wir schon dabei sind: Die Bakterienbrutreaktoren (Biogasanlagen) laufen auch dann, wenn es ihren Betreibern gefällt und nicht, wenn jemand den Strom braucht und trotzdem muss er bezahlt werden. Hinzu kommt der Größt-anzunehmende-Unfall (GAU) einer solchen Horrorstätte, der darin besteht, dass dort Trillionenfach ein Superbakterium multipliziert wird, dass normalerweise durch den ersten Sonnenstrahl eliminiert wird; durch seine technisch ins Astronomische gesteigerte Anzahl aber so etwas auslöst, was um 1500 ca. 95% der Indianer in den Amerikas hinwegraffte.

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Andreas Pätzold

Nur so zur Info

61 Staaten (ca. 1/3 aller Staaten) hat das EEG mittlerweile in die eigene Rechtsprechung übernommen.

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Holger Salvador

Glauben Sie Atomreaktoren werden Pfingsten

abgeschalten?

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Roland Magiera

Die notwendige Redundanz "übersieht" er auch

Bei nicht stetigen und nicht vorhersagbaren Energiequellen wie Wind und Sonne muss stets eine Alternative vorhanden sein, um Flauten oder starke Bewölkung auszugleichen. Da eine tragbare Speichertechnologie nicht in ausreichendem Maß gegeben ist - "Bürger baut Berge für Pumpspeicherkraftwerke!" - bleiben beispielsweise Kohle- und Gaskraftwerke als Alternative.

Bei konventioneller Energieerzeugung reicht imho eine 1,3 bis 1,5 fache Redundanz, falls ein Werk gewartet werden muss oder aus einem anderen Grund vom Netz geht.
Bei den erneuerbaren Energien muss jede kWh Sonnen- und Windenergie durch stetige Energieträger ersetzbar sein. Das treibt die Kosten auf den Mond, die Abhängigkeit von Kohle, Gas und Öl bleibt erhalten und die die generelle Umweltbilanz wird eher schlechter!

Aber diejenigen, die in den letzten 10 Jahren in größerem Stil in PV-Anlagen investiert haben haben sich eine goldene Nase verdient.
Bislang ein monströser und unverschämter Missbrauch der Steuerzahler.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 20:21 Uhr
Christian Wrobel

Gaskraftwerke müssen nicht im Leerlauf laufen, Herr Sporkmann!

AKWs und KKWs schon, aber die will sowieso niemand!

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 08.06.2012 20:10 Uhr

Redundanz

Mein Auto muß aber nicht in der Garage im Leerlauf laufen, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin. Bei den Kraftwerken ist das aber so. Genau das ignorieren Trittin und andere einfach.

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Holger Salvador

haben sie schon mal

überlegt wieviel Leistungskapazität auf Dt. Straßen installiert ist? Wieviel Stunden am Tag nutzen sie die max. Leistungsfähigkeit ihres Autos aus?
Natürlich braucht man eine höhere Instalierte Leistung, aber man braucht auch weniger Rohstoffe, sie sparen ja auch wenn sie ihr Auto mal stehen lassen und das Fahrrad nehmen, oder?

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Helmut Wessner

Ganz Unrecht haben Sie nicht

Aber wenn schon die PV marktfähig ist, warum dann weiter subventionieren? Meines Erachtens kann die derzeitige Förderung gestrichen werden. Höchstens eine Steuerliche Begünstigung soll den Errichtern gewährt werden.
Mit den heutigen Preisen für PV kann die kWh für ca 13c erzeugt werden. Das sind 12c unter dem Preis des Stromversorgers von 25c. Also soll dann der PV-Betreiber diesen Strom nutzen. Für Supermärkte, Hotels, Gewerbe- & Industriebetriebe ist das heutzutage überhaupt keine Schwierigkeit. Der Ausbau der PV soll auf soviel beschränkt werden so weit dieser erzeugte Strom wirtschaftlich und ohne jede Betriebsfördeung genutzt werden kann. Was der Privatmann nicht nutzen kann soll er zum Teil in Batterien speichern. Für 12c/kWh kann er leicht ein paar Lastwagen Bleiakkus an die Hauswand stellen. Selbst wenn die Akkus nur 2-3 Jahre halten ist die Angelegenheit profitabel. Und irgendwann werden die von Ihnen genannten Manganese - Redox Batterien marktfähig sein.

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Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 08.06.2012 11:01 Uhr

Sunshine State Meck.-Pom.

Da ging und geht das Geld vieler hin, es wird gefördert was das Zeug hergibt.
In die Windstrom-Technik, ok, kann man nachvollziehen.
Nur in die Photovoltaik-Technik!
Also ich bin da sehr skeptisch drin.
Aber muss ich doch überhaupt nicht sein, der Herr Jürgen Trittin und seine Subventionsfreunde, nehmen mir doch, noch so erhabenen Zweifel.
Umdenken in der Energie-Politik ja, aber wenn dann Bitte mit mehr Verstand und nicht Doktrinär!

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gerhard krueger

Bürger doch nicht so dumm. Die Mathematik der Solarnutzung

Mich hat erfreut, dass die LESERMEINUNGEN doch eine klare Anti-Trittin-Argumentation zeigen.
Ohne Zweifel ist Herr Trittin ausgezeichnet in der kommunistischen Argumentation (dialektischer Materialismus)von seiner Jugend her geschult. Bei ehemaligen DDR-Bürgern verfängt das nicht.
Jedem der rechnen kann (Realschulabschlussniveau in Mathematik) ist klar, diese Energiewende war völlig überstürzt und bringt eine wirtschaftliche Katastrophe. So hat das Jahr 8760 Stunden, nach den Klimaatlanten der Wetterdienste empfangen große Teile Deutschlands unter 1000 Stunden-Ruhpolding laut langjähriger Statistik hat 929 Sonnenstunden. Zieht man die Morgenstunden/ Abendstunden mit niedrigem Sonnenschein ab, verbleiben maximal 10-12% eine Jahres als theoretische Höchstbetriebsdauer einer Solaranlage. Dazu wird zusätzlich gern übersehen, dass erst nach ca.6 Jahren soviel Strom erzeugt ist, dass energetischen Herstellungskosten gedeckt sind. Und nach ca. 20 Jahren sind die Solarmodule schon erledigt l

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 14:33 Uhr
Andreas Pätzold

Komischerweise...

>>diese Energiewende war völlig überstürzt und bringt eine wirtschaftliche Katastrophe

hat sich der Bundesverband der Deutschen Industrie auf seiner Webseite klar hinter die Energiewende gestellt. Als Dachorganisation ist er für die Wahrnehmung und Förderung aller Belange der in ihm zusammengeschlossenen Industriezweige verantwortlich.

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Juergen Ludwig

Ja, die liebe Statistik

Man nehme den Ort mit der grinsten Zahl an Sonnenstunden (= Ruhpolding) und argumentiere damit. Nicht weit von Ruhpolding entfernt liegt München. Dort werden im Schnitt schon knapp 1.800 Sonnenstunden pro Jahr erreicht. Und das sind nur die Stunden, in denen die Sonne ohne Beeinträchtigung durch Wolken scheint. PV Anlagen arbeiten aber auch bei bewölktem Himmel.

In der Region München Süd/Ost kommen Sie selbst unter ungünstiger Ost-/West Dachlage bei einer 5 kWp PV Anlage (Kostenpunkt zwischen 10 und 12.000 Euro) - Lebensdauer rund 25 Jahre und Leistungsverlust der Module berücksichtigt - auf ca. 4.500 kW durchschnittlichen Jahresertrag. Das macht inkl. Wartung einen kW Preis zwischen 12 und 14 Cent für die nächsten 25 Jahre! Sie können sich vorstellen, was in den nächsten Jahren passiert, sollten preiswerte Speicherlösungen auf dem Markt kommen, die den Eigenanteil auf 70 bis 90 % erhöhen. Da wird das Jammern bei den Monopolisten ganz neue Dimensionen annehmen.

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Christian Wrobel

Ich würde sagen, Sie als ehemaliger DDR-Bürger sollten die Wichtigkeit

von richtigen Informationen erkennen. Die sog. energetische Amortisationszeit liegt bei Solaranlagen bei ungefähr 2 Jahren. Und gehen Sie mal davon aus, dass auch nach 25 Jahren Solaranlagen noch Strom produzieren. Nicht mehr mit 100% der Ausgangsleistung, aber mit 80-90% sicherlich (und zwar für null Euro).

Eine kleine Solaranlage produziert ca. 4.000 Stunden im Jahr die Grundlast von 200-300 Watt, den ein "normaler" Haushalt verbraucht. Die noch fehlenden Speicher wird es in den nächsten Jahren zu sinkenden Kosten geben! Unterschätzen Sie als ehemaliger DDR-Bürger nicht die Innovationsfähigkeit des Marktes.

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Juergen Ludwig

Wir sollten etwas weiter Denken

Mal ganz davon abgesehen, dass die EEG-Umlage dringend einer Überarbeitung bedarf, profitiert von den erneuerbaren Energien vor allem die stromintensive Industrie. Denn bei erhöhter Einspeisung von regenerativem Strom sinken der Preis an der Strombörse und damit vor allem der Industriestrompreis. In Folge dessen steigt aber die EEG-Umlage für die übrigen Verbraucher, weil ein niedrigerer Börsenstrompreis höhere Differenzkosten nach sich zieht.

Auf der anderen Seite wird aber für den Eigenheimbesitzer die Investition in PV Anlagen immer günstiger. In Kombination mit neuen Speichermöglichkeiten, wie z.B. der Redox-Flow-Batterie werden so in absehbarer Zeit Lösungen geschaffen, die Eigenheime das ganze Jahr über stromautark mit Solarstrom versorgen können. Noch interessanter wird diese Technik bei den Solarparks im Süden der Republik, die damit rund um die Uhr - auch im Winter - ganze Gemeinden mit Strom versorgen können. Verlierer hierbei sind in der Tat RWE, EON und Co.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 12:42 Uhr
Christian Wrobel

Genau so ist es!

Warum bekommen eigentlich nicht diejenigen, die die EEG-Umlage bezahlen (müssen), im Gegenzug die durch die EE induzierten niedrigen Börsenstrompreise als LBezugspreis? Wieso profitieren gerade diejenigen von den niedrigen Börsenstrompreisen, die nichts dafür beitragen und bei den EEG-Kosten befreit sind?

Die Strompreise der Haushalte könnten um mehr als 3 Cent/ kWh netto gesenkt werden, wenn diese nur den Börsenstrompreis als Lieferpreis bezahlen müßten!

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Thomas Baumann

Kaum zu glauben

Egal wie man zu Herrn Trittin steht, nachdenken über das geschriebene lohnt.
Die Strompreise für den privaten Verbraucher steigen. Ja, es sind ordentliche Subventionen
für uns langfristig sinnvolle Produktionsalternativen und fragwürdige Kapitalanlageobjekte enthalten.
Aber noch teurer wird für uns der Strom, wenn die Überlandleitungen gebaut werden, denn die werden von 4 Unternehmen gebaut, die ein Oligopol bilden und bei Übernahme der Netze eine Garantierendite zugesichert bekommen haben (8%). Ein lohnendes Geschäft. Wieviel Zinsen bekommen Sie auf Ihre Anlagen?
Dass die FDP natürlich den Ausbau will, sollte also keinen wundern, denn sie vertritt die Interessen ganz weniger.
Doch wir brauchen kluge Zukunftsplanungen: Intelligente Vernetzung über die Landesgrenzen hinaus; Intelligente Netze; dezentrale, ressourcenschonende Energieerzeugung; kluge Energieverbraucher (die z.B. auf Stand-by verzichten, verbrauchsarme Geräte nutzen ...); auch eine kluge Anbindung von Offshore-Anlage.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 15:46 Uhr
Christian Wrobel

Hallo Herr Marx, nur für Sie zur Info,

der Anteil der gesamten Energiekosten (Brenn- und Treibstoffe, Strom, Gas, Wärme) am Bruttoproduktionswert betrug nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im verarbeitenden Gewerbe im Jahr 2008 im Mittel 2,1 Prozent. Knapp 90 Prozent der 36.000 Industriebetriebe sind Wirtschaftszweigen (Abteilungen) zugeordnet, in denen die Energiekosten im Mittel weniger als 3 Prozent des Bruttoproduktionswerts betragen. Im Vergleich dazu betrug der Anteil der Material- und Rohstoffkosten am Bruttoproduktionswert im Mittel ca. 50 Prozent und der Anteil der Personalkosten knapp 20 Prozent.

Der Anteil nur der Stromkosten liegt bei 1%. Das nenne ich "keinen entscheidenden Kostenfaktor"!

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 08.06.2012 15:06 Uhr

Hallo Herr Wrobel

Die Gefahr der Steigenden Kosten durch die EE besteht tatsächlich nicht, denn hier kann man nicht mehr von einer Gefahr sondern von einer Realität ausgehen.
Aber was spricht dagegen der Gefahr der steigenden Kosten für Primärenergieträger primär mit einer Effizienzsteigerung beim Einsatz der alten Energieformen zu begegnen? Man kann schneller und kostengünstiger das Alte optimieren als etwas Neues zu konstruieren. Damit erhält man auch die notwendige Zeit die EE wirtschaftlich zu entwickeln als wie aktuell irgendwie, irgendwas zu konstruieren, egal was es kostet.
Duales Prinzip hieße diese Lösung anstatt ohne Wenn und Aber alles auf eine Karte zu setzen.

Die Energiekosten sind nach Miete und Personal der dritthöchste Kostenblock der deutschen Wirtschaft. Das nennen Sie keinen entscheidenen Kostenfaktor?

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Sönke Peters

@ THOMAS BAUMANN (THOMAS2011):

"… wir brauchen kluge Zukunftsplanungen: (…) kluge Energieverbraucher (die z.B. auf Stand-by verzichten, verbrauchsarme Geräte nutzen …"
.
Zeigen Sie mir mal, wo in einer Aluschmelze oder am Fließband einer Autofabrik der "Stand-by-Schalter" wäre.

Bei allem gebotenen Respekt; aber die Infantilisierung Germanistans nimmt mittlerweile groteske Züge an: die Energieversorgung einer Industriegesellschaft hat mit den Schaltkreisen aus dem Elektronikschpielzeugbaukasten und ein paar Kindergarten-ich-bin-energetisch-sparsam-Ideen wenig bis Nix zu tun!

Allerdings ist mit auch klar, dass sich die im Wesentlichen sich links-grün-ideologisch freiwillig gleichgeschaltet habende Presse in Deutschland auch zu diesem Thema keine Informationen liefert; sondern eine reinste Propagandashow veranstaltet. Gut eben, dass es das Internet und z.B. die Leserkommentare auf FAZ.net gibt. ;-)

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Christian Wrobel

Hallo Herr Marx,

die größte Gefahr geht dabei aber von den steigenden Kosten für den Import der Primärenergieträger aus, nicht von den EE!

Die Stromkosten sind nur für ganz wenige Branchen der entscheidende Kostenfaktor. Wäre es anders, wäre die Industriequote in Deutschland nicht doppelt so hoch wie in Frankreich, Großbritannien oder den USA. In vielen Ländern wird der Strompreis für die Großverbraucher zudem subventioniert, auch in Deutschland.

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 08.06.2012 10:23 Uhr

Idee

Schon einmal auf die Idee gekommen, daß intelligente Vernetzung bzw. intelligente Netze auch nichts anderes sind als Überlandleitungen?
Eine dezentrale Energieerzeugung haben wir heute schon, wäre es also nicht erst einmal interessant diese dezentrale Energieerzeugung so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten als wie jetzt auf Biegen und Brechen und egal mit welchen finanziellen Mitteln die eierlegende Wollmilchsau erfinden zu wollen?
Wir spielen hier mit unserer Zukunft. Was dem Grünen egal ist, sollte trotzdem beachtet werden, nämlich der Zusammenhang zwischen hohen Energiepreisen und Abwanderung von Arbeitsplätzen.

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Gerd Stender
Gerd Stender (roeoa1) - 08.06.2012 09:59 Uhr

Wir brauchen keine intelligenten Netze ( vielleicht für die Fischerei )

wir brauchen intelligente Politiker!

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Gerd Stender
Gerd Stender (roeoa1) - 08.06.2012 09:32 Uhr

Herr Rettig

" PAUSCHALIERTE Aussagen, dass es keine oder nur unzulängliche Speichermöglichkeiten gibt und dass die Lösung NUR in neuen Strom"autobahnen" läge, entbehren sachlichen Grundlagen"

Bitte nennen Sie nur ein Speicherart, mit der man wirtschaftlich und großtechnik Strom
speichern kann. Wir sind gespannt,

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 16:13 Uhr
Christian Wrobel

Äh, Herr Marx,

Pumspeicherkraftwerke "verbrauchen" kein Wasser!

Das verlegte Kabel hat eine Kapazität von 1,4 GW. Es werden also keine "60 Hochseestromkabel" benötigt. Der Zubau wird sich auch über Jahrzehnte hinziehen, so dass eine signifikante Kostenerhöhung (außer der normalen Preisteigerung) nicht zu erwarten ist. Die Kosten für die Verbindung belaufen sich auf ca. 1 Mia. Euro pro GW Übertragungskapazität. Das entspricht einem Kostenanstieg über die Netzumlage von ca. 0,025 Cent/ kWh (bei 10 GW also entsprechend 0,25 Cent/ kWh).

Das halte ich für verkraftbar!

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 08.06.2012 15:31 Uhr

Schön das Norwegen Pumpspeicherkraftwerke hat

Und die braucht man auch nicht selbst? Man hat viel mehr Pumpspeicherkapazität in Norwegen gebaut als man selbst benötigt?
Norwegen hat garnicht genug Wasser in seinen Stauseen um soviel Strom zu produzieren, das es für die Norweger UND für Deutschland reicht.
Und selbst wenn Norwegen genug Wasserspeicherkraftwerke bereitstellen könnte, müssten mindestens 60 Hochseestromkabel höchster Effizienzstufe von Norwegen nach Deutschland verlegt werden (Kosten !!). Und selbst wenn auch die verlegt würden, für die Weiterleitung des Stroms von Norden nach Süden müssten weitere Überlandleitungen in Deutschland gebaut werden - mit allen bekannten Problemen. So einfach, wie das die Grünen Energiespezialisten mit philosophischer Ausbildung propagieren ist das leider alles nicht.

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Holger Salvador

Norwegen hat die Pumpspeicherkraftwerke

bereits. Es gibt private Unternehmer die ohne Subventionen gerne über ien Seekabel den Strom nach Norwegen leiten würden wenn hier kräftig der Wind weht und zurück wenn Flaute ist. Herr Brüderle bräuchte nur den Gesetztestext ändern. aber das will er nicht, weil es das aus für seine Freunde in der Energiebranche wäre.

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Christian Wrobel

Äh, die Pumpspeicherkraftwerke gibt es bereits (s. Norwegen und Österreich/ Schweiz)

bzw. können leicht nachgerüstet werden. Es fehlen zwar noch die Stromleitungen, aber die erste wird bereits gebaut. Dann wird es in Zukunft immer mehr kleine Stromspeicher in den Haushalten geben. Und wenn das alles auch nicht mehr reichen sollte, gibt es auch die Möglichkeit, große unterirdische Druckluftspeicherkraftwerke in Niedersachsen zu betreiben und die Umwandlung in Wasserstoff/ Methan und Speicherung im Ergasnetz.

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 08.06.2012 10:15 Uhr

Ja, auf diese Idee kann man kommen, ...

... daß Pumpspeicherkraftwerke den Strom großflächig speichern könnten.
Aber wo nehmen Sie die ganzen Berge her, die dafür notwendig sind? Was meinen Sie welche Wählerklientel sich als erstes an die Bagger kettet, wenn Wälder für die notwendigen Speicherseen gerodet werden sollen?
Und dann ganz zum Schluß noch die Frage, wie heißt dann wohl die zukünftige Abgabe, die der Stromkunde dann auch noch für Pumpspeicherkarftwerke bezahlen soll?

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Holger Salvador

Pumpspeicherkraftwerk z.B.!

da können sie 1,3 MW ein 1 MW zum Zeitpunkt wo sie es brauchen

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Jens Uhlenbrock

Warum Erneuerbare günstiger, der Strom aber teurer wird

"Es ist erstaunlich, warum Strom aus erneuerbaren Energien immer billiger wird, aber die Kunden immer mehr bezahlen müssen."

Diese Aussage meint Herr Trittin doch nicht wirklich ernst?!? Sein EEG ist doch geradewegs darauf ausgelegt, dass die Subventionen, und damit die Kosten, immer nur steigen können. Wer ein Solarmodul installiert erhält dafür eine feste Vergütung pro kWh. Wenn nur wenige Module installiert sind wie vor einer Dekade, merkt man das im Strompreis natürlich nur gering, weil diese Subventionen auf alle Verbraucher umgelegt werden. Je mehr Module über die Jahre aber installiert werden, desto größer wird der Gesamtbetrag an Subventionen und damit auch der Endpreis für jeden Stromkunden.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Herrn Trittin dieser äußerst simple Zusammenhang nicht klar ist.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 13:17 Uhr
Christian Wrobel

Herr Uhlenbrock, wir zahlen für EE deswegen mehr, weil auch die produzierte Strommenge

aus EE steigt! 30% ihres Stroms kommt bereits aus EEG-Anlagen, dafür bezahlen Sie 15% ihres Strompreises. Für die anderen 70% Stromanteil, die Sie beziehen, bezahlen Sie heute mehr als vor 10 Jahren für 100%, d.h. Sie bezahlen mehr, obwohl Sie weniger geliefert bekommen!

Ich für meinen Teil bezahle lieber für etwas mehr, wenn ich dafür auch eine Gegenleistung bekomme!

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Harald Betteldorf

Das EEG ist gescheitert

Zuviel Geld für sehr wenig Energie und noch weniger Versorgungssicherheit. Trittin lügt sich und uns etwas vor. Teilweise hat das autistische Züge. Er nimmt die Realität nicht mehr wahr!

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 16:28 Uhr
Christian Wrobel

Hallo Herr Marx,

als guter Kernkraftfreund hat man doch seinen Schrebergarten 500m neben dem Kühlturm und geht jedes zum Familienfest des Betreibers?!

Ob Polen und Ungarn neue AKWs bauen werden, das warten wir doch ersteinmal ab. Großbritannien, Italien, Spanien, Belgien, Niederlande wollten das auch einmal, was ist daraus geworden? Nicht viel.

Subvention ist nicht gleich Subvention? Das EEG ist übrigens per Definition und nach höchstrichterlicher Rechtsprechung und k e i n e Subvention!

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 08.06.2012 15:40 Uhr

Herr Wrobel

Als guter Grüner lebt man doch gern in Finnland, den Weiten der USA oder in den schottischen Wäldern. Das sollten Sie bei Ihrer Einstellung zukünftig schnell vergessen.
Auch Polen, Slowakei, Ungarn planen oder bauen bereits neue AKWs.
Ganz nebenbei, Subvention ist nicht gleich Subvention, wie 100 auch nicht identisch ist mit 50.

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Christian Wrobel

Ja, China, Russland, Indien, Nordkorea, Iran

alles Länder, in denen man gerne leben würde, und die natürlich ihre neuen AKWs auch subventionieren bzw. gleich dem militärisch-industriellen Komplex unterordnen. Das gilt auch für die USA und Frankreich.

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 08.06.2012 10:26 Uhr

die realitätsverweigerung

Komisch, andere Länder bauen verstärkt Atomkraftwerke, weil sie das als Zukunft ansehen. Das sind natürlich alles "ewig gestrige". Ich vergaß, beim deutschen Grünen zählt nur die eigene Meinung alle Anderen sind ja dumm.

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Holger Salvador

die realitätsverweigerung

liegt eher auf seiten der ewig gestrigen die gerne am atomstrom festhalten wollen.

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Klaus Letis

Demagogen auf Ratenfang. Schönes neues Weimar.

In Deutschland scheint es einen Bodensatz von Wählern zu geben,
die auf Demagogen und Lügnern stehen.

Die Mathematik, die dieser Mensch verwendet, steht im Parteiprogramm der Grünen und nicht ein einem Lehrbuch. Sie Lautet: Das Ziel heiligt jedes Mittel

Hier handelt es sich eben um einen Glaubenskrieg. Und da ist jedes Mittel recht. Inklusive Lüge, jemanden anderen ins Wort fallen, Umdeutung realer Fakten, Krümelsuche vs Gesamtsicht, persönliche Beschimpfungen, Hass und Gewalt in allen Formen.

Das hat natürlich Vorteile gegenüber denjenigen die mit wohlüberlegten Argumenten und Kalkulationen arbeiten

Schönes neues Weimar.

Dass die Stromkonzerne selber mit diesen Techniken einen größeren Reibach machen sagte er natürlich nicht. In solchen Fällen "wollen die doch nur Geld verdienen" (was sonst)

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Rolf Jakober
Rolf Jakober (ro-ja) - 08.06.2012 08:52 Uhr

Die Selbstbeweihräucherung des Herrn Trittin

wäre eher auszuhalten, wenn er nicht mit Teilwahrheiten operieren würde.
Es ist schon richtig, dass zu Zeiten hoher Solar- und Windeinspeisung der Preis für den börsengehandelten „Restbedarf“ sinkt. Aber wenn z.B. 80% des aktuellen Stromes per EEG mit 20 ct. vergütet werden und 20% – zu Lasten der lieferbereiten Kraftwerke – an der Börse nur noch mit 5 ct., ist das für den Verbraucher über doppelt so teuer wie wenn die Gesamtmenge für 8 ct. zu haben wäre.
Die Versorgungssicherheit bedarf jetzt nicht mehr „dumpfer“ Grundlast sondern – welch Euphemismus – kunstvoller „Kapazitätsinstallationen“. Womit die nächste Umlage vor der Tür steht. Und noch eine für stromfressende „intelligente Netze“.
Man kann ja alles machen, wenn das Volk es wünscht. Aber hier sind wir Augenzeugen einer Kampagne der großen Verdummung.

p.s.: Die Äußerung des unseligen Herrn Westerwelle bezog sich nicht auf das Leben der „heutigen Energiearmen“ sondern auf eine bestimmte Denkungsart.
Aber es passt so schön...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 21:36 Uhr
Rolf Jakober
Rolf Jakober (ro-ja) - 08.06.2012 21:36 Uhr

Vielen Dank, Herr Wrobel,

für Ihre ausführliche Stellungnahme.

Mein Beispiel sollte darauf hinweisen, dass die Freude über niedrige Börsenstrompreise auch eine Rückseite hat – die sich in diesem Preis nicht darstellt.

Warum ich den Anteil konventionellen Stroms genau zum Börsenpreis bekommen sollte, habe ich (noch) nicht verstanden. Gibt es jemand, der irgendwas unsonst macht? Sogar die Kommunen haben schon bemerkt, dass sie ihren Haushalt mit Windradlstellplätzen sanieren können. (Die in meiner Sicht liegenden ärgern mich deshalb am meisten, weil sie meist müde mit den Flügeln schlagen, dann mal ´n bisschen flotter, dann wieder ganz weg. Ein Scheißjob, den die Ü-Netzbetreiber leisten müssen!)
Natürlich trägt der Stromkunde alle Lasten, von denen andere Vorteile haben.
Ob das aber gerechter wird, wenn man die „bösen Vier“ zerschlägt?

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Christian Wrobel

Hallo Herr Jakober, der mittlere Preis für EEG-Strom wird 2012

bei ca. 16 Cent/ kWh (s. EEG-Berechnung Verband der Übertragungsnetzbetreiber) bei einem EEG-Strommengenanteil von ca. 30%. Da die EEG-Umlagekosten am Börsenstrompreis "gemessen" werden (ca. 5 Cent/ kWh), wäre es nur gut und billig, wenn Sie die restlichen 70% ihres Stromverbrauchs auch zu diesem Preis bekommen würden?! Die Gesamtkosten würden sich dann folgendermaßen berechnen:

30% x 16 Cent/ kWh + 70% x 5 Cent/ kWh = 8,3 Cent/ kWh.

Das wäre fair. Sie bezahlen allerdings 8 Cent/ kWh plus die EEG-Umlage von 3,6 Cent/ kWh, also 11,6 Cent/ kWh. Wenn Sie jetzt wieder zurückrechnen, können Sie den wahren Preis für ihren Konventionellen Bezugsstrom ausrechnen:

(11,6 Cent/ kWh - 30% x 16 Cent/ kWh)/ 70% = 9,7 Cent/ kWh!

Mit anderen Worten: Der Stromkunde trägt alle Lasten, und die Vorteile haben die anderen (Stromhändler, Einkäufer etc.)! Das nenne ich n i c h t g e r e c h t! Das könnte man ändern, wenn man nur wollte?!

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Tobias Metzger

Ehrliche und Aufrichtige Zustimmung

Persönlich hatte ich die Möglichkeit mich intensiv mit der Energiewende auseinanderzusetzen. Verglichen mit anderen politischen Entscheidungen ist diese wirklich ALTERNATIVLOS.

Das schreibe ich nicht aus politischer Verbohrtheit, sondern im aufrichtigen Interesse für das Wohl UNSERER Nation, unserer europäischer Nachbarn und der Welt als solches.

Lassen Sie die umstrittene antropogene Klimaerwärmung beiseite - die Energiewende ist aus 3 Gründen notwendig:
a) Bei einer zunehmenden Entwicklung vieler Länder dieser Welt, wird die Rohstoffnachfrage auf den Weltmärkten steigen - ob die Produtkion mithalten kann, oder ob Nachfrage durch hohe Preise verdrängt werden muss, wird sich zeigen.
--> Die Energie und Effizienzwende ist eine Versicherung gegen steigende Rohstoffkosten.
b) Kohlestrom ist Gesundheitsschädlich - Feinstaub wird massiv auch von modernsten Kohlekraftwerken ausgestoßen
c) Kernkraft hat in der heutigen Form ein Militär und Sicherheitsrisiko.

Aufrichtig

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Antworten (9) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 16:54 Uhr
Christian Wrobel

Hallo Herr Schütte,

aber es sind 50% für 20% der EE-Erzeugungsmengen. Das hört sich zwar immer noch unverhältnismäßig an, aber diese Zahlen bilden in erster Linie die Kosten der Historie ab. Neue PV-Anlagen heute sind nicht nur günstiger als Biogasanlagen, sondern auch günstiger als Wind-Offshoreanlagen! Es wäre doch unsinnig, in dem Moment den Zubau zurückzufahren, in dem PV günstig wird?! Aber genau dieses soll gemacht werden.

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Albrecht Schuette

Und deshalb muss man die Energiewende richtig machen

50% der Subventionen Solar zu konzentrieren gehört nicht dazu.

Offensichtlich falsche Aussagen wie die von Herrn Trittin schaden der Energiewende letztlich massiv

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Tobias Metzger

Auf Ihre Berechnung wäre ich sehr gespannt

Was bedeutet bitte "Vollkostenbasis" ?

Natürlich gibt es auch bei den EE einige Konzepte die fragwürdig sind, aber ihre Aussage ist in Ihrer Pauschalität für mich sehr zweifelhaft.

Bisher ist mir noch kein Bericht untergekommen, in der Wissenschaftler ernsthaft behauptet hätten, dass die Mehrheit der EE insgesamt massiv umweltschädlich sei.

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 08.06.2012 15:44 Uhr

Herr Wrobel

Sie sollten Vollkostenrechnung nicht mit der Teilkostenrechnung verwechseln.
Auf Vollkostenbasis berechnet sind die EE teilweise hochgradig umweltschädlich und das real permanent, nicht nur fiktiv wie bei deutschen AKWs.

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Christian Wrobel

@Ben Vöck

zu a)

Ist ja ganz etwas Neues, dass konventionelle Kraftwerke keine Rohstoffe "verschwenden". Jedes konventionelle Kraftwerk verbraucht mehr Rohstoffe, als es Energie gewinnt! Das finden Sie bei den EE nicht!

zu b)

Die Kraftwerke, die jetzt gebaut werden, sind schon lange geplant. Weitere werden objektiv nicht gebraucht, dass will nur die FDP!

zu c)

Die Reaktoren gibt es nur auf dem Papier, und daran wird sich aufgrund der Unwirtschaftlichkeit dieser Reaktortypen auch nichts ändern!

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Tobias Metzger

Herr Vöck - Ich bin nicht gegen Kerntechnologie

Sie werden es kaum glauben - auch mich fasziniert die Kernkraft. Generation IV+ Thorium Anlagen, kalte oder heiße Fusionsanlagen - eventuell Kraftwerke, auf Basis von Technoogien, die wir heute noch nicht kennen oder abschätzen vermögen (z.B. Vakuumenergie?)

Trotzdem bleibt die Energiewende ein richtiger Baustein für eine zukünftige Energieversorgung. Wir wissen einfach nicht, bis wann, mit welchen Nebenwirkungen die jeweiligen Technologien zur Verfügung stehen und welche Dual Use Konsequenzen insbesondere die Kernkraft birgt.

Ein weiteres Problem sind die Strukturen der Kernkraft - sehr zentralistisch. Leider wird das Programm nicht von aufrichtigen Wissenschaftlern betrieben, sondern meist von staatlich/privaten Organisationen die an Macht -/ Geldgewinn interessiert sind.

Fukushima ist kein technisches Versagen - ABER ein politisch menschliches Versagen, dass sich überall auch in D wiederholen kann.

Auch wird das Risiko unterschätzt, die Folgen v. GAUs schöngeredet.

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bernd ullrich

Richtig, Herr Metzger!

Eines der wichtigsten Argumente ist auch: Erneuerbare Energien machen uns unabhängiger von den großen Monopolisten. Deren Einfluß will die FDP hochhalten, koste es, was es wolle. Die Verbraucher sollen weiter überhöhte Preise zahlen, die uns RWE, EON, EnBW und Vattenfall schon Jahrzehnte in Rechnung stellen. Jetzt kapieren sie, wir haben wohl Milliarden auf unseren Konten, haben aber bei den alternativen Energien den Anschluß verpaßt. Brüderle und die FDP versuchen die alten Konstellationen beizubehalten; zum Nachteil der Verbraucher. Es wird Zeit den politischen Einfluß der Lobbypartei FDP unter 5% zu drücken. Dann haben wir viele Probleme weniger.

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Ben Vöck

Sehr intensiv

a) Schon mal etwas vom Kosten-Äquivalentsgesetz gehört? Die Erneuerbaren Energien sind mit die größten Rohstoffverschwender.

b) Im Rahmen der Energiewende werden derzeit neue Kohlekraftwerke gebaut, bzw. Alte reaktiviert.

c) Viele Reaktortypen der Generation IV+ - besonders die auf Thoriumbasis (MSR) - haben ein solches Problem nicht.

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Holger Salvador

Zustimmung

mitte l- und langfristig sind die alternativen billiger.

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Johannes Rettig

ein System, das jahrzehntelang durch ein Oligopol

sturkturiert ist, lässt sich so einfach nicht aufbrechen, denn es geht um Milliarden: das Oligopol verteidigt seine Stellung, die "Neuen" versuchen sich ein möglichst großes Stück vom Kuchen zu sichern - die Parteien helfen dabei kräftig mit, je nach Interessen- bzw. Klientellage!
Das hilft uns allen nicht! Fakt bleibt, dass fossile Brennstoffe irgendwann einmal ein Ende finden werden (oder leige ich da falsch?) und der Energiebedarf dann anderweitig gedeckt werden muss, von den Umweltproblemen mal ganz abgesehen - dies unpolitisch, unaufgerget, sachlich anzugehen, scheint schwer zu fallen - was ja auch die Lesermeinungen widerspiegeln: PAUSCHALIERTE Aussagen, dass es keine oder nur unzulängliche Speichermöglichkeiten gibt und dass die Lösung NUR in neuen Strom"autobahnen" läge, entbehren sachlichen Grundlagen wie auch die Aussage des Herrn Trittin, dass mit z.B. EUR 0,50/kWh zu bezahlender Solarstrom die Strompreise sinken lassen würden.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 16:33 Uhr
Christian Wrobel

@Frank Marx

"rechnen Sie doch bitte die Subventionen für EE mit in den Solarstrom"

Welche sollen das sein?

Solarmodule können Sie nahezu zu 100% recyceln. Außerdem sind in Solarmodulen deutlich weniger Schwermetalle verbaut, als über die Kohlekraftwerksschlote in die Luft abgegeben werden. Und letzteres geschieht unkontrolliert, ersteres können gezielt entsorgen!

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 08.06.2012 15:47 Uhr

Herr Wrobel

Bei Ihren Rechnungen vergessen sie immer gerne etwas, rechnen Sie doch bitte die Subventionen für EE mit in den Solarstrom, dann sind wir wieder bei 50 ct/kWh.
Wenn wir dann auch noch die zukünftige Belastung durch mühsame Entsorgung der Schwermetalle in der Zukunft mit einrechnen, wird es noch viel teurer.

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Holger Salvador

wir sind

mitllerweile bei 19ct /KWh aus PV-Anlagen angekommen.

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Christian Wrobel

Der Solarstrom kostet keine 50 Cent/ kWh, sondern bereits nur noch ca. 20 Cent/ kWh

bei Kleinanlagen und 15 Cent/ kWh bei Großanlagen. Gerade letzterer Wert ist interessant, denn Ölkraftwerke sind bereits nicht mehr billiger!

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Dietmar Blum

Trittin

hat man ihn je anders erlebt, als hohle Phrasen seit KB-Zeiten abzusondern?

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Stephan Müller

128 Mio Japaner kommen auf ihrer Insel ohne ihre 50 Atomreaktoren aus. Aber hier in Deutschland, dem

Land mit den meisten Nachbarn weltweit, soll es ein Problem sein.
Ich frage mich was mit den ganzen Kommentatoren hier auf FAZ los ist. Normalerweise liest man hier interessante und schlaue Beiträge.

Fakt ist, dass Deutschland im Winter Strom nach Frankreich exportiert hat, weil die trotz Atomkraftwerke nicht klar kamen. Und das trotz der Panikmache, dass Deutschland unbedingt seinen Atomstrom bräuchte und ansonsten im Ausland teuer einkaufen müsse.

Stromkonzerne verbreiten weiterhin Unwahrheiten wie die Energiewende wäre zu teuer. Ja, aber verstrahlte Fässer in die Asse kippen und dann wieder bergen kostet nichts?
Unsere Stromoligarchen haben kein Bock auf Investition. Kassieren können sie aber Werte und Infrastrukturen schaffen wollen Sie nicht.

Die arbeiten scheinbar dran, ihre Atomreaktoren wieder anzuschmeißen Fukushima is ja auch schon lange ehr & vergessen.

Lieber Mrd € in die deustche Infrastrukrur buttern als ins Eurolandnirvana schießen.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 20:38 Uhr
Christian Wrobel

Hallo Herr Tiffert, nein "erfunden" haben Sie den Stromengpass nicht,

andere Medien schon. Hat anscheinend auch bei Ihnen gewirkt?! Und wenn Strom physisch exportiert wird und gleichzeitig Kraftwerke in Deutschland still stehen, die sofort reaktiviert werden könnten wenn nötig, dann ist das alles aber kein Stromengpass! Auch wenn manche Kreise das gerne so hätten. Aber diese Tatsachen waren einigen "seriösen" Blättern keine Zeile wert.

Sie können diese Informationen gerne auf den entsprechenden Transparenzplattformen eruieren. Oder aber Sie "glauben" weiter an ihren Stromengpass?! Viel Vergnügen!

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Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 08.06.2012 17:04 Uhr

@ Christian Wrobel

Vielen Dank für Ihre Belehrung.
Nur das mit dem Ölkraftwerk in der Steiermark, empfand ich Damals als gleiche Glosse wie mit dem Stromexport von D. nach Fra.!
Ich lass beide Texte genau und ließe mich nicht verblenden.
Nun gibt es immer wieder einige Bürger in diesem Land, die sich daran "aufrichten" können und leider muss ich Sie dazu mit zählen.
Das von mir erwähnte, Stromengpässe für einige Regionen in D., ist ja nicht von mir erfunden,
man konnte es ja in der seriösen Presse nachlesen.
Aber vielleicht können Sie mir mal die Oligarchen beschreiben, die hier Herr St. Müller nebulös beschrieb.

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Christian Wrobel

Hallo Herr Tiffert und Herr Krüger

Die von Ihnen genannten 70 Mia. $ betreffen den Wert der gesamten Energieimporte! Da die Kernenergie nur einen Anteil von weniger als 15% am gesamten Primärenergieverbrauch hatte, ist der durch die Abschaltung induzierte Kostenanstieg auch entsprechend geringer. Diese liegen ungefähr bei 10 Mia. $ höheren Importkosten pro Halbjahr.

Es standen keine Regionen in Deutschland vor dem Stromausfall! Im Gegenteil, selbst als medienwirksam Ölkraftwerke in Österreich reaktiviert wurden, standen konventionelle Gas-Kraftwerkskapazitäten in Deutschland still und wurde Strom nach Österreich physisch exportiert! Die Gaskraftwerke in Deutschland wurden nicht reaktiviert, weil die Betriebskosten zu hoch waren. Das Ölkraftwerk in Österreich konnte als Regelenergie abgerechnet werden, insofern spielten Betriebskosten keine Rolle!

Milchmädchenrechnungen und Polemik sind bei Ihnen besser aufgehoben.

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Bernd Buerschaper

Viele Leserzuschriften zum Trittin-Beitrag...

... benutzen das Wort "Demagogie". Offensichtlich und leider sind Sie der jahrzehntelangen Demagogie der Grünen auch unterlegen. Ich persönlich habe nichts gegen eine Energiewende, da ich selbst extrem ökologisch denkend und handelnd ausgerichtet bin. Aber ich bin ein erbitterter Gegner der Demagogen von "Die Grünen".
Eine Energiewende braucht vor allem Eines: einen großtechnischen Speicher, der preiswert und selbst auch ökologisch ist. Eine Fotovoltaikversorgung ala EEG ist ökologisch und volkswirtschaftlich kriminell zu nennen. Und was Japan angeht, Japan hat derzeit ein ernsthaftes Energieproblem!

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Ben Vöck

Japan

Die Abschaltung der japanischen KKWs hat nichts mit einem Ausstieg zu tun, sondern mit dem Nachholen vergangener Versäumnisse. Es ist eine tiefgreifende Sicherheitsüberprüfung um sicherzugehen, dass die Fehler die in Fukushima gemacht wurden (und es gab bisher immernoch keine Strahlentote) sich nicht wiederholen. Nach dieser Überprüfung gehen erwartungsgemäß die meisten dieser Reaktoren wieder ans Netz. Und das so bald wie möglich, denn Japans energieintensive Industrie sowie die Verbraucher ächzen unter den massiven Rohstoffimporten des Landes.

Frankreich hat im Winter immer Engpässe, das hat nichts mit der Kernenergie zu tun, sondern damit, dass die Franzosen elektrisch heizen. Und ein Großteil des nach Frankreich exportierten Stromes war kein EE-Strom, sondern Grundlaststrom.

Aber wir machen beides Hr. Müller, wir pumpen Milliarden in vorher nicht benötigte Infrastruktur und ins Euronirvana. Prost.

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Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 08.06.2012 11:09 Uhr

Wie machen die das, die Japaner?

Ganz einfach: Flüssiggas wird angeliefert, Erdöl wird importiert und es wird gespart. Dies zu Lasten der Leistungs- und Handelsbilanz. Das macht es für die Finanzpolitik nicht einfacher, endlich mit dem Defizitabbau zu beginnen.
Die Japaner sind leidensfähig: wer in den Großräumen Tokio und Osaka lebt (zusammen ca. 45 Millionen) erlebt im Sommer „tolle“ Nächte – Tiefsttemperaturen nicht unter 30°, Luftfeuchtigkeit über 90%. Dabei ohne Klimaanlage zu schlafen gelingt selten. Doch die Japaner sind dem Aufruf zum Stromsparen gefolgt. Die Kleiderordnung in den Firmen wurde radikal umgestellt. Inzwischen dreht sich die Stimmung wieder. Das Wiederanfahren von Reaktoren wird ernsthaft diskutiert und von Teilen der Bevölkerung gefordert (von vielen anderen weiterhin abgelehnt). In absehbarer Zeit wird die Mehrheit massiv die Wiederinbetriebnahme von wichtigen AKK fordern. Dazu werden auch die rapide steigenden Strompreise beitragen.

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gerhard krueger

Milchmädchenrechung Stillstand Japan KKW seht teuer

Für diese Pause in der Kernenergienutzung zahlen die Japaner auch, nach Berichten der internationalen Energieagentur allein in letzten Halbjahr über 70 Mia.$. Das treibt die Energiepreise weltweit und stürzt viele arme Länder in größte Schwierigkeiten. Aber unserem guten Gewissen hilf das ungemein.

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Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 08.06.2012 09:56 Uhr

Was Sie schreiben, ist reine Polemik!

Der Stromexport im Winter nach Frankreich, war nur ein kurzes Intermezzo, es stand ja auch nicht darauf, was für ein Strom in den französischen Markt geleitet wurde.
Das einige Regionen eben in diesem Winter kurz vor dem Stromausfall standen, dass erwähnen Sie lieber nicht, Herr St. Müller.
Im Zwischenlager Asse liegen Schwach strahlende -bis Mittel strahlende Atommüllfässer, die auch anfallen würden, wenn wir keine Atomkraftwerke am laufen hätten.
Mich würde mal gerne Interessieren von welchen Oligarchen Sie sprechen, Herr St. Müller.
Ich vermute Sie meinten bestimmt, Herrn B. Palmer der um neue Investoren zu gewinnen ihnen ein Rundflug über die Nordsee spendiert -natürlich mit Presse- es muss doch gut beim Endverbraucher ankommen.
Der Mann ist OB von der Stadt Tübingen, wer bezahlte den das!?
Wo sind denn die Gründer von dem Solarhersteller Q-Cells geblieben?
Das EEG hat sie zu Heuschrecken mutieren lassen! Nachzulesen: Artikel FAZ "Wie die Q-Cells-Gründer reich... "vom 17.04.12

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