07.06.2012 · Es ist erstaunlich, warum Strom aus erneuerbaren Energien immer billiger wird, aber die Kunden immer mehr bezahlen müssen. Offensichtlich liegt es nicht am Erneuerbare-Energien-Gesetz, das wegen seines Erfolgs mittlerweile in mehr als 50 Ländern der Welt angewandt wird. Von Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender der Grünen
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Meckern Sie nicht gegen Erneuerbare Energien!!!
Sie könnten Ihr Investment gefährden. Auch Sie sind vielleicht
schon längst investiert:
"Auf der Suche nach stetigen und hohen Renditen investieren
Versicherer in erneuerbare Energien. Jetzt hat die Allianz drei weitere
Windparks in Frankreich und Deutschland gekauft - und schraubt ihr
alternatives Investment damit auf ein Volumen von 1,3 Milliarden Euro.
Das niedrige Zinsniveau an den Kapitalmärkten zwingt die
Versicherer in Deutschland, das Geld ihrer Kunden gewinnbringender
anzulegen. Dies betrifft insbesondere die Lebensversicherer - sie
müssen ihren Vorsorgesparern im Schnitt 3,4 Prozent Zinsen auf den
Sparanteil der Prämie zahlen...Die Allianz setzt bei der
Kapitalanlage immer öfter auf alternative Investments, die
regelmäßig überdurchschnittliche Erträge
abwerfen...Der Dax-Konzern hat mit den nun getätigten Transaktionen
mehr als 1,3 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert und
verfügt über 34 Windparks..."
Quelle: Webseite manager-magazin
Seit letztem Jahr betreibe ich eine Photovoltaikanlage und stehe
eigentlich hinter dem Konzept. Meine Abrechnung zeigt folgendes: Die
Anlage bringt sehr hohe Erträge zwischen Mai und Juli and sonnigen
Tagen um die Mittagszeit. Sie bringt quasi keine Erträge zwischen
August und April, sowie morgens und abends. Das Einspeisegesetz
fördert mich maximal, wenn ich in der Produktionszeit Strom selbst
verbrauche. Welche Verbraucher kann ich im Sommer Mittags nutzen:
Klimaanlage, Wäschetrockner, Staubsauger mit möglichst hoher
Wattleistung. Dann bekomme ich relativ viel Geld dafür, dass ich
Strom verbrauche . Ich wiederhole: verbrauche! Meine Anlage besteht aus
chinesischen Elementen. Wen also finanziert der gemeine Strombezieher
mit den ihm abgezwingenen Subventionen? 1. Arbeitsplätze in China
2. Menschen, die sich eine Photovoltaikanlage hinstellen können
(das ist ja wohl eine privilegierte Minderheit)
Meine Meinung: die Förderung ist unsinnig und unsozial, wie jede
Subvention
@ Herr Rettig -- Stromspeicher
Anhand des Konzeptes, Stwrt. elektrochemische Spannungsreihe, kommt man
nur zu dem Schluss, es wird kein Wert darauf gelegt, Strom zu speichern.
Beispiel ist die utopische Speicherung in Norwegen, fällt Ihnen
nicht auf, dass alle Lösungen im Lande Utopia (oder gar DESERTEC)
liegen?
Warum, ein gewisser Schluss liegt nahe, es besteht auf allen Seiten nur
ein Interesse, Kasse machen.
Mehr ist nicht zu sagen, sondern eher zu denken.
Wer sich unabhängig mit dem Thema Energie beschäftigt,
müsste eigentlich die Potentiale erkennen, die die Natur- und
Ingenieurwissenschaften bieten.
-- Will aber nicht, wie einst Diesel, frohen Herzens über die
Reling springen. --
Energie und Währung, Gleiches Spiel, gleiches Glück.
zum Grusse
Herr Trettin glaubt wohl, er hält einen Vortrag an einer Grundschule
Siene Beiträge sind so naiv, wie durchsichtig, das lediglich
Außerirdische oder Kinder ihm seine Argumente abnehmen.
Er spricht von Augenzeugen einer Kampagne. Richtig! Undzwar eine nie
dagewesene nach dem 2.Weltkrieg gegen die Atomkraft durch die
Grünen initiert.
Die Grünen sorgen sich nicht um Hartz IV-Empfänger, sondern
nur um eine bessere Zukunft für ihresgleichen.
Eigentlich müßte Herr Trettin wissen, dass die
Stromerhöhung aus der staatlich verordneten Einspeisevergütung
des EEG resultiert.
Das Erneuerbare Energiegesetz gibt es ausschließlich in
Deutschland und auch hier nur die Abschaltung intakter AkW´s. Wenn
in Somalia jemand sein Wasser mit Sonnenernergie erwärmt, haben die
dort noch lange keine EEG.
Mann muss sich nicht über jeden dümmlichen Satz auslassen,
aber das Wesentliche ist, dass Herr Trettin wider besseren Wissens
agiert zu Schaden der Bevölkerung.
Das war auch schon bei dem Dosenpfandgesetz so, unter dem ein ganzen
Volk sinnloserweise leidet.
Die Strompreise haben sich seit 2000 quasi verdoppelt, die gestiegene EEG-Umlage
hat daran nur einen Anteil von ca. 30%! Dafür bekommen Sie auch 30%
umweltfreundlichen Strom geliefert. Für die anderen 70%
Preiserhöhung bekommen Sie nicht nur nicht mehr, sondern sogar 30%
weniger konventionellen Strom geliefert!
Ich bekomme lieber für eine Preiserhöhung etwas!
Der Rest der Welt lacht sich schlapp über diesen Irrsinn!
Strom aus PV-Anlagen und Windmühlen haben gesetzlichen Einspeisevorrang und eine Garantie auf astronomische Vergütung dafür. Sie liefern Unmengen an Strom, wenn ihn keiner braucht (Pfingsten!), der aber stets bezahlt werden muss und dazu stets für Stromnetze einen höchst gefährlichen: Jede Windbö oder ein Wolkendurchzug bei einer PV-Anlage führt zu tödlichen Lastschwankungen für jedes Netz, was wiederum einen Milliardenaufwand an Regelstellen, Ausgleichen und Abfederungen erfordert. Mit jeder Solarzelle und Windmühle potenziert sich der zum Ausgleich nötige Aufwand. Trittin kommt nun daher behauptet, dass es nicht an diesem Wahnsinn läge, dass die Strompreise steigen. Morgen schon wird er – wenn es ihm nützlich erscheint und mit gleicher Berechtigung sowie Verve behaupten, die Erde wäre eine Scheibe und Schweine könnten fliegen; aber das Dauerlügen – auch in punkto Kernenergie und "Klima" – ist in Deutschland inzwischen wohl Staatsräson.
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 17:22 Uhr@ Sönke Peters
"Der Fördermechanismus des deutschen EEG diente bis zum Jahr
2011 für mindestens 61 Staaten sowie 26 Bundesstaaten bzw.
Provinzen als Vorlage für ähnliche Gesetze."
Quelle wikipedia
Weitere 34 Staaten haben eine eigene anders gestrickte Rechtsprechung entwickelt.
Quelle: Renewables 2011 Global Status Report
>>..unmittelbar ein Jobkiller und volkswirtschaftlicher Selbstmord ist.
dann informieren Sie mal den schnellstens den Bundesverband der
Deutschen Industrie e.V.
bevor die uns ins Unglück stürzen. Auch auf deren Webseite
wird die Energiewende befürwortet. Von woher stammen übrigens
Ihre Informationen?
@ ANDREAS PÄTZOLD (ANDREAS...):
"61 Staaten (ca. 1/3 aller Staaten) hat das EEG mittlerweile in die
eigene Rechtsprechung übernommen."
.
Nein: kein einziges Land auf dieser Welt hat den teutonisch,
links-grünen sowie merkelschen Energiewendewahnsinn inklusive des
idiotischen "Atom"-Ausstiegs in irgendein Gesetz gegossen. Wie
kommen Sie überhaupt auf solche eine krude Idee?
.
Tatsächlich hat sich etwa in Spanien - ohne Deutschlands Reserve
vergangener Generationsleistungen - gezeigt, dass jede Förderung
von idiotischen "erneuerbaren Energien" unmittelbar ein
Jobkiller und volkswirtschaftlicher Selbstmord ist.
@ HOLGER SALVADOR (H.SALVADOR):
"Glauben Sie Atomreaktoren werden Pfingsten abgeschalten?"
Nö; aber sie laufen nicht auf Vollast und der normale
Stromrechnungszahler ist dann auch nicht gezwungen die Abnahme des
völlig überflüssigen Stroms extra zu bezahlen!
.
Im Übrigen wird atomare Energie (in der Elektronenhülle) etwa
in Kohlekraftwerken genutzt – Sie meinen aber wahrscheinlich
Kernreaktoren, nein? Und wenn wir schon dabei sind: Die
Bakterienbrutreaktoren (Biogasanlagen) laufen auch dann, wenn es ihren
Betreibern gefällt und nicht, wenn jemand den Strom braucht und
trotzdem muss er bezahlt werden. Hinzu kommt der
Größt-anzunehmende-Unfall (GAU) einer solchen
Horrorstätte, der darin besteht, dass dort Trillionenfach ein
Superbakterium multipliziert wird, dass normalerweise durch den ersten
Sonnenstrahl eliminiert wird; durch seine technisch ins Astronomische
gesteigerte Anzahl aber so etwas auslöst, was um 1500 ca. 95% der
Indianer in den Amerikas hinwegraffte.
Nur so zur Info
61 Staaten (ca. 1/3 aller Staaten) hat das EEG mittlerweile in die eigene Rechtsprechung übernommen.
Glauben Sie Atomreaktoren werden Pfingsten
abgeschalten?
Die notwendige Redundanz "übersieht" er auch
Bei nicht stetigen und nicht vorhersagbaren Energiequellen wie Wind und
Sonne muss stets eine Alternative vorhanden sein, um Flauten oder starke
Bewölkung auszugleichen. Da eine tragbare Speichertechnologie nicht
in ausreichendem Maß gegeben ist - "Bürger baut Berge
für Pumpspeicherkraftwerke!" - bleiben beispielsweise Kohle-
und Gaskraftwerke als Alternative.
Bei konventioneller Energieerzeugung reicht imho eine 1,3 bis 1,5 fache
Redundanz, falls ein Werk gewartet werden muss oder aus einem anderen
Grund vom Netz geht.
Bei den erneuerbaren Energien muss jede kWh Sonnen- und Windenergie
durch stetige Energieträger ersetzbar sein. Das treibt die Kosten
auf den Mond, die Abhängigkeit von Kohle, Gas und Öl bleibt
erhalten und die die generelle Umweltbilanz wird eher schlechter!
Aber diejenigen, die in den letzten 10 Jahren in größerem
Stil in PV-Anlagen investiert haben haben sich eine goldene Nase
verdient.
Bislang ein monströser und unverschämter Missbrauch der Steuerzahler.
Gaskraftwerke müssen nicht im Leerlauf laufen, Herr Sporkmann!
AKWs und KKWs schon, aber die will sowieso niemand!
Redundanz
Mein Auto muß aber nicht in der Garage im Leerlauf laufen, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin. Bei den Kraftwerken ist das aber so. Genau das ignorieren Trittin und andere einfach.
haben sie schon mal
überlegt wieviel Leistungskapazität auf Dt. Straßen
installiert ist? Wieviel Stunden am Tag nutzen sie die max.
Leistungsfähigkeit ihres Autos aus?
Natürlich braucht man eine höhere Instalierte Leistung, aber
man braucht auch weniger Rohstoffe, sie sparen ja auch wenn sie ihr Auto
mal stehen lassen und das Fahrrad nehmen, oder?
Aber wenn schon die PV marktfähig ist, warum dann weiter
subventionieren? Meines Erachtens kann die derzeitige Förderung
gestrichen werden. Höchstens eine Steuerliche Begünstigung
soll den Errichtern gewährt werden.
Mit den heutigen Preisen für PV kann die kWh für ca 13c
erzeugt werden. Das sind 12c unter dem Preis des Stromversorgers von
25c. Also soll dann der PV-Betreiber diesen Strom nutzen. Für
Supermärkte, Hotels, Gewerbe- & Industriebetriebe ist das
heutzutage überhaupt keine Schwierigkeit. Der Ausbau der PV soll
auf soviel beschränkt werden so weit dieser erzeugte Strom
wirtschaftlich und ohne jede Betriebsfördeung genutzt werden kann.
Was der Privatmann nicht nutzen kann soll er zum Teil in Batterien
speichern. Für 12c/kWh kann er leicht ein paar Lastwagen Bleiakkus
an die Hauswand stellen. Selbst wenn die Akkus nur 2-3 Jahre halten ist
die Angelegenheit profitabel. Und irgendwann werden die von Ihnen
genannten Manganese - Redox Batterien marktfähig sein.
Da ging und geht das Geld vieler hin, es wird gefördert was das
Zeug hergibt.
In die Windstrom-Technik, ok, kann man nachvollziehen.
Nur in die Photovoltaik-Technik!
Also ich bin da sehr skeptisch drin.
Aber muss ich doch überhaupt nicht sein, der Herr Jürgen
Trittin und seine Subventionsfreunde, nehmen mir doch, noch so erhabenen Zweifel.
Umdenken in der Energie-Politik ja, aber wenn dann Bitte mit mehr
Verstand und nicht Doktrinär!
Bürger doch nicht so dumm. Die Mathematik der Solarnutzung
Mich hat erfreut, dass die LESERMEINUNGEN doch eine klare
Anti-Trittin-Argumentation zeigen.
Ohne Zweifel ist Herr Trittin ausgezeichnet in der kommunistischen
Argumentation (dialektischer Materialismus)von seiner Jugend her
geschult. Bei ehemaligen DDR-Bürgern verfängt das nicht.
Jedem der rechnen kann (Realschulabschlussniveau in Mathematik) ist
klar, diese Energiewende war völlig überstürzt und bringt
eine wirtschaftliche Katastrophe. So hat das Jahr 8760 Stunden, nach den
Klimaatlanten der Wetterdienste empfangen große Teile Deutschlands
unter 1000 Stunden-Ruhpolding laut langjähriger Statistik hat 929
Sonnenstunden. Zieht man die Morgenstunden/ Abendstunden mit niedrigem
Sonnenschein ab, verbleiben maximal 10-12% eine Jahres als theoretische
Höchstbetriebsdauer einer Solaranlage. Dazu wird zusätzlich
gern übersehen, dass erst nach ca.6 Jahren soviel Strom erzeugt
ist, dass energetischen Herstellungskosten gedeckt sind. Und nach ca. 20
Jahren sind die Solarmodule schon erledigt l
Komischerweise...
>>diese Energiewende war völlig überstürzt und
bringt eine wirtschaftliche Katastrophe
hat sich der Bundesverband der Deutschen Industrie auf seiner Webseite
klar hinter die Energiewende gestellt. Als Dachorganisation ist er
für die Wahrnehmung und Förderung aller Belange der in ihm
zusammengeschlossenen Industriezweige verantwortlich.
Ja, die liebe Statistik
Man nehme den Ort mit der grinsten Zahl an Sonnenstunden (= Ruhpolding)
und argumentiere damit. Nicht weit von Ruhpolding entfernt liegt
München. Dort werden im Schnitt schon knapp 1.800 Sonnenstunden pro
Jahr erreicht. Und das sind nur die Stunden, in denen die Sonne ohne
Beeinträchtigung durch Wolken scheint. PV Anlagen arbeiten aber
auch bei bewölktem Himmel.
In der Region München Süd/Ost kommen Sie selbst unter
ungünstiger Ost-/West Dachlage bei einer 5 kWp PV Anlage
(Kostenpunkt zwischen 10 und 12.000 Euro) - Lebensdauer rund 25 Jahre
und Leistungsverlust der Module berücksichtigt - auf ca. 4.500 kW
durchschnittlichen Jahresertrag. Das macht inkl. Wartung einen kW Preis
zwischen 12 und 14 Cent für die nächsten 25 Jahre! Sie
können sich vorstellen, was in den nächsten Jahren passiert,
sollten preiswerte Speicherlösungen auf dem Markt kommen, die den
Eigenanteil auf 70 bis 90 % erhöhen. Da wird das Jammern bei den
Monopolisten ganz neue Dimensionen annehmen.
Ich würde sagen, Sie als ehemaliger DDR-Bürger sollten die Wichtigkeit
von richtigen Informationen erkennen. Die sog. energetische
Amortisationszeit liegt bei Solaranlagen bei ungefähr 2 Jahren. Und
gehen Sie mal davon aus, dass auch nach 25 Jahren Solaranlagen noch
Strom produzieren. Nicht mehr mit 100% der Ausgangsleistung, aber mit
80-90% sicherlich (und zwar für null Euro).
Eine kleine Solaranlage produziert ca. 4.000 Stunden im Jahr die
Grundlast von 200-300 Watt, den ein "normaler" Haushalt
verbraucht. Die noch fehlenden Speicher wird es in den nächsten
Jahren zu sinkenden Kosten geben! Unterschätzen Sie als ehemaliger
DDR-Bürger nicht die Innovationsfähigkeit des Marktes.
Wir sollten etwas weiter Denken
Mal ganz davon abgesehen, dass die EEG-Umlage dringend einer
Überarbeitung bedarf, profitiert von den erneuerbaren Energien vor
allem die stromintensive Industrie. Denn bei erhöhter Einspeisung
von regenerativem Strom sinken der Preis an der Strombörse und
damit vor allem der Industriestrompreis. In Folge dessen steigt aber die
EEG-Umlage für die übrigen Verbraucher, weil ein niedrigerer
Börsenstrompreis höhere Differenzkosten nach sich zieht.
Auf der anderen Seite wird aber für den Eigenheimbesitzer die
Investition in PV Anlagen immer günstiger. In Kombination mit neuen
Speichermöglichkeiten, wie z.B. der Redox-Flow-Batterie werden so
in absehbarer Zeit Lösungen geschaffen, die Eigenheime das ganze
Jahr über stromautark mit Solarstrom versorgen können. Noch
interessanter wird diese Technik bei den Solarparks im Süden der
Republik, die damit rund um die Uhr - auch im Winter - ganze Gemeinden
mit Strom versorgen können. Verlierer hierbei sind in der Tat RWE,
EON und Co.
Genau so ist es!
Warum bekommen eigentlich nicht diejenigen, die die EEG-Umlage bezahlen
(müssen), im Gegenzug die durch die EE induzierten niedrigen
Börsenstrompreise als LBezugspreis? Wieso profitieren gerade
diejenigen von den niedrigen Börsenstrompreisen, die nichts
dafür beitragen und bei den EEG-Kosten befreit sind?
Die Strompreise der Haushalte könnten um mehr als 3 Cent/ kWh netto
gesenkt werden, wenn diese nur den Börsenstrompreis als Lieferpreis
bezahlen müßten!
Egal wie man zu Herrn Trittin steht, nachdenken über das
geschriebene lohnt.
Die Strompreise für den privaten Verbraucher steigen. Ja, es sind
ordentliche Subventionen
für uns langfristig sinnvolle Produktionsalternativen und
fragwürdige Kapitalanlageobjekte enthalten.
Aber noch teurer wird für uns der Strom, wenn die
Überlandleitungen gebaut werden, denn die werden von 4 Unternehmen
gebaut, die ein Oligopol bilden und bei Übernahme der Netze eine
Garantierendite zugesichert bekommen haben (8%). Ein lohnendes
Geschäft. Wieviel Zinsen bekommen Sie auf Ihre Anlagen?
Dass die FDP natürlich den Ausbau will, sollte also keinen wundern,
denn sie vertritt die Interessen ganz weniger.
Doch wir brauchen kluge Zukunftsplanungen: Intelligente Vernetzung
über die Landesgrenzen hinaus; Intelligente Netze; dezentrale,
ressourcenschonende Energieerzeugung; kluge Energieverbraucher (die z.B.
auf Stand-by verzichten, verbrauchsarme Geräte nutzen ...); auch
eine kluge Anbindung von Offshore-Anlage.
Hallo Herr Marx, nur für Sie zur Info,
der Anteil der gesamten Energiekosten (Brenn- und Treibstoffe, Strom,
Gas, Wärme) am Bruttoproduktionswert betrug nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes im verarbeitenden Gewerbe im Jahr 2008 im
Mittel 2,1 Prozent. Knapp 90 Prozent der 36.000 Industriebetriebe sind
Wirtschaftszweigen (Abteilungen) zugeordnet, in denen die Energiekosten
im Mittel weniger als 3 Prozent des Bruttoproduktionswerts betragen. Im
Vergleich dazu betrug der Anteil der Material- und Rohstoffkosten am
Bruttoproduktionswert im Mittel ca. 50 Prozent und der Anteil der
Personalkosten knapp 20 Prozent.
Der Anteil nur der Stromkosten liegt bei 1%. Das nenne ich "keinen
entscheidenden Kostenfaktor"!
Hallo Herr Wrobel
Die Gefahr der Steigenden Kosten durch die EE besteht tatsächlich
nicht, denn hier kann man nicht mehr von einer Gefahr sondern von einer
Realität ausgehen.
Aber was spricht dagegen der Gefahr der steigenden Kosten für
Primärenergieträger primär mit einer Effizienzsteigerung
beim Einsatz der alten Energieformen zu begegnen? Man kann schneller und
kostengünstiger das Alte optimieren als etwas Neues zu
konstruieren. Damit erhält man auch die notwendige Zeit die EE
wirtschaftlich zu entwickeln als wie aktuell irgendwie, irgendwas zu
konstruieren, egal was es kostet.
Duales Prinzip hieße diese Lösung anstatt ohne Wenn und Aber
alles auf eine Karte zu setzen.
Die Energiekosten sind nach Miete und Personal der dritthöchste
Kostenblock der deutschen Wirtschaft. Das nennen Sie keinen
entscheidenen Kostenfaktor?
@ THOMAS BAUMANN (THOMAS2011):
"… wir brauchen kluge Zukunftsplanungen: (…) kluge
Energieverbraucher (die z.B. auf Stand-by verzichten, verbrauchsarme
Geräte nutzen …"
.
Zeigen Sie mir mal, wo in einer Aluschmelze oder am Fließband
einer Autofabrik der "Stand-by-Schalter" wäre.
Bei allem gebotenen Respekt; aber die Infantilisierung Germanistans
nimmt mittlerweile groteske Züge an: die Energieversorgung einer
Industriegesellschaft hat mit den Schaltkreisen aus dem
Elektronikschpielzeugbaukasten und ein paar
Kindergarten-ich-bin-energetisch-sparsam-Ideen wenig bis Nix zu tun!
Allerdings ist mit auch klar, dass sich die im Wesentlichen sich
links-grün-ideologisch freiwillig gleichgeschaltet habende Presse
in Deutschland auch zu diesem Thema keine Informationen liefert; sondern
eine reinste Propagandashow veranstaltet. Gut eben, dass es das Internet
und z.B. die Leserkommentare auf FAZ.net gibt. ;-)
Hallo Herr Marx,
die größte Gefahr geht dabei aber von den steigenden Kosten
für den Import der Primärenergieträger aus, nicht von den EE!
Die Stromkosten sind nur für ganz wenige Branchen der entscheidende
Kostenfaktor. Wäre es anders, wäre die Industriequote in
Deutschland nicht doppelt so hoch wie in Frankreich,
Großbritannien oder den USA. In vielen Ländern wird der
Strompreis für die Großverbraucher zudem subventioniert, auch
in Deutschland.
Idee
Schon einmal auf die Idee gekommen, daß intelligente Vernetzung
bzw. intelligente Netze auch nichts anderes sind als Überlandleitungen?
Eine dezentrale Energieerzeugung haben wir heute schon, wäre es
also nicht erst einmal interessant diese dezentrale Energieerzeugung so
ressourcenschonend wie möglich zu gestalten als wie jetzt auf
Biegen und Brechen und egal mit welchen finanziellen Mitteln die
eierlegende Wollmilchsau erfinden zu wollen?
Wir spielen hier mit unserer Zukunft. Was dem Grünen egal ist,
sollte trotzdem beachtet werden, nämlich der Zusammenhang zwischen
hohen Energiepreisen und Abwanderung von Arbeitsplätzen.
Wir brauchen keine intelligenten Netze ( vielleicht für die Fischerei )
wir brauchen intelligente Politiker!
" PAUSCHALIERTE Aussagen, dass es keine oder nur unzulängliche
Speichermöglichkeiten gibt und dass die Lösung NUR in neuen
Strom"autobahnen" läge, entbehren sachlichen Grundlagen"
Bitte nennen Sie nur ein Speicherart, mit der man wirtschaftlich und
großtechnik Strom
speichern kann. Wir sind gespannt,
Äh, Herr Marx,
Pumspeicherkraftwerke "verbrauchen" kein Wasser!
Das verlegte Kabel hat eine Kapazität von 1,4 GW. Es werden also
keine "60 Hochseestromkabel" benötigt. Der Zubau wird
sich auch über Jahrzehnte hinziehen, so dass eine signifikante
Kostenerhöhung (außer der normalen Preisteigerung) nicht zu
erwarten ist. Die Kosten für die Verbindung belaufen sich auf ca. 1
Mia. Euro pro GW Übertragungskapazität. Das entspricht einem
Kostenanstieg über die Netzumlage von ca. 0,025 Cent/ kWh (bei 10
GW also entsprechend 0,25 Cent/ kWh).
Das halte ich für verkraftbar!
Schön das Norwegen Pumpspeicherkraftwerke hat
Und die braucht man auch nicht selbst? Man hat viel mehr
Pumpspeicherkapazität in Norwegen gebaut als man selbst benötigt?
Norwegen hat garnicht genug Wasser in seinen Stauseen um soviel Strom zu
produzieren, das es für die Norweger UND für Deutschland reicht.
Und selbst wenn Norwegen genug Wasserspeicherkraftwerke bereitstellen
könnte, müssten mindestens 60 Hochseestromkabel höchster
Effizienzstufe von Norwegen nach Deutschland verlegt werden (Kosten !!).
Und selbst wenn auch die verlegt würden, für die Weiterleitung
des Stroms von Norden nach Süden müssten weitere
Überlandleitungen in Deutschland gebaut werden - mit allen
bekannten Problemen. So einfach, wie das die Grünen
Energiespezialisten mit philosophischer Ausbildung propagieren ist das
leider alles nicht.
Norwegen hat die Pumpspeicherkraftwerke
bereits. Es gibt private Unternehmer die ohne Subventionen gerne über ien Seekabel den Strom nach Norwegen leiten würden wenn hier kräftig der Wind weht und zurück wenn Flaute ist. Herr Brüderle bräuchte nur den Gesetztestext ändern. aber das will er nicht, weil es das aus für seine Freunde in der Energiebranche wäre.
Äh, die Pumpspeicherkraftwerke gibt es bereits (s. Norwegen und Österreich/ Schweiz)
bzw. können leicht nachgerüstet werden. Es fehlen zwar noch die Stromleitungen, aber die erste wird bereits gebaut. Dann wird es in Zukunft immer mehr kleine Stromspeicher in den Haushalten geben. Und wenn das alles auch nicht mehr reichen sollte, gibt es auch die Möglichkeit, große unterirdische Druckluftspeicherkraftwerke in Niedersachsen zu betreiben und die Umwandlung in Wasserstoff/ Methan und Speicherung im Ergasnetz.
Ja, auf diese Idee kann man kommen, ...
... daß Pumpspeicherkraftwerke den Strom großflächig
speichern könnten.
Aber wo nehmen Sie die ganzen Berge her, die dafür notwendig sind?
Was meinen Sie welche Wählerklientel sich als erstes an die Bagger
kettet, wenn Wälder für die notwendigen Speicherseen gerodet
werden sollen?
Und dann ganz zum Schluß noch die Frage, wie heißt dann wohl
die zukünftige Abgabe, die der Stromkunde dann auch noch für
Pumpspeicherkarftwerke bezahlen soll?
Pumpspeicherkraftwerk z.B.!
da können sie 1,3 MW ein 1 MW zum Zeitpunkt wo sie es brauchen
Warum Erneuerbare günstiger, der Strom aber teurer wird
"Es ist erstaunlich, warum Strom aus erneuerbaren Energien immer
billiger wird, aber die Kunden immer mehr bezahlen müssen."
Diese Aussage meint Herr Trittin doch nicht wirklich ernst?!? Sein EEG
ist doch geradewegs darauf ausgelegt, dass die Subventionen, und damit
die Kosten, immer nur steigen können. Wer ein Solarmodul
installiert erhält dafür eine feste Vergütung pro kWh.
Wenn nur wenige Module installiert sind wie vor einer Dekade, merkt man
das im Strompreis natürlich nur gering, weil diese Subventionen auf
alle Verbraucher umgelegt werden. Je mehr Module über die Jahre
aber installiert werden, desto größer wird der Gesamtbetrag
an Subventionen und damit auch der Endpreis für jeden Stromkunden.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Herrn Trittin
dieser äußerst simple Zusammenhang nicht klar ist.
Herr Uhlenbrock, wir zahlen für EE deswegen mehr, weil auch die produzierte Strommenge
aus EE steigt! 30% ihres Stroms kommt bereits aus EEG-Anlagen,
dafür bezahlen Sie 15% ihres Strompreises. Für die anderen 70%
Stromanteil, die Sie beziehen, bezahlen Sie heute mehr als vor 10 Jahren
für 100%, d.h. Sie bezahlen mehr, obwohl Sie weniger geliefert bekommen!
Ich für meinen Teil bezahle lieber für etwas mehr, wenn ich
dafür auch eine Gegenleistung bekomme!
Zuviel Geld für sehr wenig Energie und noch weniger Versorgungssicherheit. Trittin lügt sich und uns etwas vor. Teilweise hat das autistische Züge. Er nimmt die Realität nicht mehr wahr!
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 16:28 UhrHallo Herr Marx,
als guter Kernkraftfreund hat man doch seinen Schrebergarten 500m neben
dem Kühlturm und geht jedes zum Familienfest des Betreibers?!
Ob Polen und Ungarn neue AKWs bauen werden, das warten wir doch
ersteinmal ab. Großbritannien, Italien, Spanien, Belgien,
Niederlande wollten das auch einmal, was ist daraus geworden? Nicht viel.
Subvention ist nicht gleich Subvention? Das EEG ist übrigens per
Definition und nach höchstrichterlicher Rechtsprechung und k e i n
e Subvention!
Herr Wrobel
Als guter Grüner lebt man doch gern in Finnland, den Weiten der USA
oder in den schottischen Wäldern. Das sollten Sie bei Ihrer
Einstellung zukünftig schnell vergessen.
Auch Polen, Slowakei, Ungarn planen oder bauen bereits neue AKWs.
Ganz nebenbei, Subvention ist nicht gleich Subvention, wie 100 auch
nicht identisch ist mit 50.
Ja, China, Russland, Indien, Nordkorea, Iran
alles Länder, in denen man gerne leben würde, und die natürlich ihre neuen AKWs auch subventionieren bzw. gleich dem militärisch-industriellen Komplex unterordnen. Das gilt auch für die USA und Frankreich.
die realitätsverweigerung
Komisch, andere Länder bauen verstärkt Atomkraftwerke, weil sie das als Zukunft ansehen. Das sind natürlich alles "ewig gestrige". Ich vergaß, beim deutschen Grünen zählt nur die eigene Meinung alle Anderen sind ja dumm.
die realitätsverweigerung
liegt eher auf seiten der ewig gestrigen die gerne am atomstrom festhalten wollen.
Demagogen auf Ratenfang. Schönes neues Weimar.
In Deutschland scheint es einen Bodensatz von Wählern zu geben,
die auf Demagogen und Lügnern stehen.
Die Mathematik, die dieser Mensch verwendet, steht im Parteiprogramm der
Grünen und nicht ein einem Lehrbuch. Sie Lautet: Das Ziel heiligt
jedes Mittel
Hier handelt es sich eben um einen Glaubenskrieg. Und da ist jedes
Mittel recht. Inklusive Lüge, jemanden anderen ins Wort fallen,
Umdeutung realer Fakten, Krümelsuche vs Gesamtsicht,
persönliche Beschimpfungen, Hass und Gewalt in allen Formen.
Das hat natürlich Vorteile gegenüber denjenigen die mit
wohlüberlegten Argumenten und Kalkulationen arbeiten
Schönes neues Weimar.
Dass die Stromkonzerne selber mit diesen Techniken einen
größeren Reibach machen sagte er natürlich nicht. In
solchen Fällen "wollen die doch nur Geld verdienen" (was sonst)
Die Selbstbeweihräucherung des Herrn Trittin
wäre eher auszuhalten, wenn er nicht mit Teilwahrheiten operieren würde.
Es ist schon richtig, dass zu Zeiten hoher Solar- und Windeinspeisung
der Preis für den börsengehandelten „Restbedarf“
sinkt. Aber wenn z.B. 80% des aktuellen Stromes per EEG mit 20 ct.
vergütet werden und 20% – zu Lasten der lieferbereiten
Kraftwerke – an der Börse nur noch mit 5 ct., ist das
für den Verbraucher über doppelt so teuer wie wenn die
Gesamtmenge für 8 ct. zu haben wäre.
Die Versorgungssicherheit bedarf jetzt nicht mehr „dumpfer“
Grundlast sondern – welch Euphemismus – kunstvoller
„Kapazitätsinstallationen“. Womit die nächste
Umlage vor der Tür steht. Und noch eine für stromfressende
„intelligente Netze“.
Man kann ja alles machen, wenn das Volk es wünscht. Aber hier sind
wir Augenzeugen einer Kampagne der großen Verdummung.
p.s.: Die Äußerung des unseligen Herrn Westerwelle bezog sich
nicht auf das Leben der „heutigen Energiearmen“ sondern auf
eine bestimmte Denkungsart.
Aber es passt so schön...
Vielen Dank, Herr Wrobel,
für Ihre ausführliche Stellungnahme.
Mein Beispiel sollte darauf hinweisen, dass die Freude über
niedrige Börsenstrompreise auch eine Rückseite hat – die
sich in diesem Preis nicht darstellt.
Warum ich den Anteil konventionellen Stroms genau zum Börsenpreis
bekommen sollte, habe ich (noch) nicht verstanden. Gibt es jemand, der
irgendwas unsonst macht? Sogar die Kommunen haben schon bemerkt, dass
sie ihren Haushalt mit Windradlstellplätzen sanieren können.
(Die in meiner Sicht liegenden ärgern mich deshalb am meisten, weil
sie meist müde mit den Flügeln schlagen, dann mal ´n
bisschen flotter, dann wieder ganz weg. Ein Scheißjob, den die
Ü-Netzbetreiber leisten müssen!)
Natürlich trägt der Stromkunde alle Lasten, von denen andere
Vorteile haben.
Ob das aber gerechter wird, wenn man die „bösen Vier“ zerschlägt?
Hallo Herr Jakober, der mittlere Preis für EEG-Strom wird 2012
bei ca. 16 Cent/ kWh (s. EEG-Berechnung Verband der
Übertragungsnetzbetreiber) bei einem EEG-Strommengenanteil von ca.
30%. Da die EEG-Umlagekosten am Börsenstrompreis
"gemessen" werden (ca. 5 Cent/ kWh), wäre es nur gut und
billig, wenn Sie die restlichen 70% ihres Stromverbrauchs auch zu diesem
Preis bekommen würden?! Die Gesamtkosten würden sich dann
folgendermaßen berechnen:
30% x 16 Cent/ kWh + 70% x 5 Cent/ kWh = 8,3 Cent/ kWh.
Das wäre fair. Sie bezahlen allerdings 8 Cent/ kWh plus die
EEG-Umlage von 3,6 Cent/ kWh, also 11,6 Cent/ kWh. Wenn Sie jetzt wieder
zurückrechnen, können Sie den wahren Preis für ihren
Konventionellen Bezugsstrom ausrechnen:
(11,6 Cent/ kWh - 30% x 16 Cent/ kWh)/ 70% = 9,7 Cent/ kWh!
Mit anderen Worten: Der Stromkunde trägt alle Lasten, und die
Vorteile haben die anderen (Stromhändler, Einkäufer etc.)! Das
nenne ich n i c h t g e r e c h t! Das könnte man ändern,
wenn man nur wollte?!
Ehrliche und Aufrichtige Zustimmung
Persönlich hatte ich die Möglichkeit mich intensiv mit der
Energiewende auseinanderzusetzen. Verglichen mit anderen politischen
Entscheidungen ist diese wirklich ALTERNATIVLOS.
Das schreibe ich nicht aus politischer Verbohrtheit, sondern im
aufrichtigen Interesse für das Wohl UNSERER Nation, unserer
europäischer Nachbarn und der Welt als solches.
Lassen Sie die umstrittene antropogene Klimaerwärmung beiseite -
die Energiewende ist aus 3 Gründen notwendig:
a) Bei einer zunehmenden Entwicklung vieler Länder dieser Welt,
wird die Rohstoffnachfrage auf den Weltmärkten steigen - ob die
Produtkion mithalten kann, oder ob Nachfrage durch hohe Preise
verdrängt werden muss, wird sich zeigen.
--> Die Energie und Effizienzwende ist eine Versicherung gegen
steigende Rohstoffkosten.
b) Kohlestrom ist Gesundheitsschädlich - Feinstaub wird massiv auch
von modernsten Kohlekraftwerken ausgestoßen
c) Kernkraft hat in der heutigen Form ein Militär und Sicherheitsrisiko.
Aufrichtig
Hallo Herr Schütte,
aber es sind 50% für 20% der EE-Erzeugungsmengen. Das hört sich zwar immer noch unverhältnismäßig an, aber diese Zahlen bilden in erster Linie die Kosten der Historie ab. Neue PV-Anlagen heute sind nicht nur günstiger als Biogasanlagen, sondern auch günstiger als Wind-Offshoreanlagen! Es wäre doch unsinnig, in dem Moment den Zubau zurückzufahren, in dem PV günstig wird?! Aber genau dieses soll gemacht werden.
Und deshalb muss man die Energiewende richtig machen
50% der Subventionen Solar zu konzentrieren gehört nicht dazu.
Offensichtlich falsche Aussagen wie die von Herrn Trittin schaden der
Energiewende letztlich massiv
Auf Ihre Berechnung wäre ich sehr gespannt
Was bedeutet bitte "Vollkostenbasis" ?
Natürlich gibt es auch bei den EE einige Konzepte die
fragwürdig sind, aber ihre Aussage ist in Ihrer Pauschalität
für mich sehr zweifelhaft.
Bisher ist mir noch kein Bericht untergekommen, in der Wissenschaftler
ernsthaft behauptet hätten, dass die Mehrheit der EE insgesamt
massiv umweltschädlich sei.
Herr Wrobel
Sie sollten Vollkostenrechnung nicht mit der Teilkostenrechnung verwechseln.
Auf Vollkostenbasis berechnet sind die EE teilweise hochgradig
umweltschädlich und das real permanent, nicht nur fiktiv wie bei
deutschen AKWs.
@Ben Vöck
zu a)
Ist ja ganz etwas Neues, dass konventionelle Kraftwerke keine Rohstoffe
"verschwenden". Jedes konventionelle Kraftwerk verbraucht mehr
Rohstoffe, als es Energie gewinnt! Das finden Sie bei den EE nicht!
zu b)
Die Kraftwerke, die jetzt gebaut werden, sind schon lange geplant.
Weitere werden objektiv nicht gebraucht, dass will nur die FDP!
zu c)
Die Reaktoren gibt es nur auf dem Papier, und daran wird sich aufgrund
der Unwirtschaftlichkeit dieser Reaktortypen auch nichts ändern!
Herr Vöck - Ich bin nicht gegen Kerntechnologie
Sie werden es kaum glauben - auch mich fasziniert die Kernkraft.
Generation IV+ Thorium Anlagen, kalte oder heiße Fusionsanlagen -
eventuell Kraftwerke, auf Basis von Technoogien, die wir heute noch
nicht kennen oder abschätzen vermögen (z.B. Vakuumenergie?)
Trotzdem bleibt die Energiewende ein richtiger Baustein für eine
zukünftige Energieversorgung. Wir wissen einfach nicht, bis wann,
mit welchen Nebenwirkungen die jeweiligen Technologien zur
Verfügung stehen und welche Dual Use Konsequenzen insbesondere die
Kernkraft birgt.
Ein weiteres Problem sind die Strukturen der Kernkraft - sehr
zentralistisch. Leider wird das Programm nicht von aufrichtigen
Wissenschaftlern betrieben, sondern meist von staatlich/privaten
Organisationen die an Macht -/ Geldgewinn interessiert sind.
Fukushima ist kein technisches Versagen - ABER ein politisch
menschliches Versagen, dass sich überall auch in D wiederholen kann.
Auch wird das Risiko unterschätzt, die Folgen v. GAUs schöngeredet.
Richtig, Herr Metzger!
Eines der wichtigsten Argumente ist auch: Erneuerbare Energien machen uns unabhängiger von den großen Monopolisten. Deren Einfluß will die FDP hochhalten, koste es, was es wolle. Die Verbraucher sollen weiter überhöhte Preise zahlen, die uns RWE, EON, EnBW und Vattenfall schon Jahrzehnte in Rechnung stellen. Jetzt kapieren sie, wir haben wohl Milliarden auf unseren Konten, haben aber bei den alternativen Energien den Anschluß verpaßt. Brüderle und die FDP versuchen die alten Konstellationen beizubehalten; zum Nachteil der Verbraucher. Es wird Zeit den politischen Einfluß der Lobbypartei FDP unter 5% zu drücken. Dann haben wir viele Probleme weniger.
Sehr intensiv
a) Schon mal etwas vom Kosten-Äquivalentsgesetz gehört? Die
Erneuerbaren Energien sind mit die größten Rohstoffverschwender.
b) Im Rahmen der Energiewende werden derzeit neue Kohlekraftwerke
gebaut, bzw. Alte reaktiviert.
c) Viele Reaktortypen der Generation IV+ - besonders die auf
Thoriumbasis (MSR) - haben ein solches Problem nicht.
Zustimmung
mitte l- und langfristig sind die alternativen billiger.
ein System, das jahrzehntelang durch ein Oligopol
sturkturiert ist, lässt sich so einfach nicht aufbrechen, denn es
geht um Milliarden: das Oligopol verteidigt seine Stellung, die
"Neuen" versuchen sich ein möglichst großes
Stück vom Kuchen zu sichern - die Parteien helfen dabei
kräftig mit, je nach Interessen- bzw. Klientellage!
Das hilft uns allen nicht! Fakt bleibt, dass fossile Brennstoffe
irgendwann einmal ein Ende finden werden (oder leige ich da falsch?) und
der Energiebedarf dann anderweitig gedeckt werden muss, von den
Umweltproblemen mal ganz abgesehen - dies unpolitisch, unaufgerget,
sachlich anzugehen, scheint schwer zu fallen - was ja auch die
Lesermeinungen widerspiegeln: PAUSCHALIERTE Aussagen, dass es keine oder
nur unzulängliche Speichermöglichkeiten gibt und dass die
Lösung NUR in neuen Strom"autobahnen" läge,
entbehren sachlichen Grundlagen wie auch die Aussage des Herrn Trittin,
dass mit z.B. EUR 0,50/kWh zu bezahlender Solarstrom die Strompreise
sinken lassen würden.
@Frank Marx
"rechnen Sie doch bitte die Subventionen für EE mit in den Solarstrom"
Welche sollen das sein?
Solarmodule können Sie nahezu zu 100% recyceln. Außerdem sind
in Solarmodulen deutlich weniger Schwermetalle verbaut, als über
die Kohlekraftwerksschlote in die Luft abgegeben werden. Und letzteres
geschieht unkontrolliert, ersteres können gezielt entsorgen!
Herr Wrobel
Bei Ihren Rechnungen vergessen sie immer gerne etwas, rechnen Sie doch
bitte die Subventionen für EE mit in den Solarstrom, dann sind wir
wieder bei 50 ct/kWh.
Wenn wir dann auch noch die zukünftige Belastung durch mühsame
Entsorgung der Schwermetalle in der Zukunft mit einrechnen, wird es noch
viel teurer.
wir sind
mitllerweile bei 19ct /KWh aus PV-Anlagen angekommen.
Der Solarstrom kostet keine 50 Cent/ kWh, sondern bereits nur noch ca. 20 Cent/ kWh
bei Kleinanlagen und 15 Cent/ kWh bei Großanlagen. Gerade letzterer Wert ist interessant, denn Ölkraftwerke sind bereits nicht mehr billiger!
hat man ihn je anders erlebt, als hohle Phrasen seit KB-Zeiten abzusondern?
128 Mio Japaner kommen auf ihrer Insel ohne ihre 50 Atomreaktoren aus. Aber hier in Deutschland, dem
Land mit den meisten Nachbarn weltweit, soll es ein Problem sein.
Ich frage mich was mit den ganzen Kommentatoren hier auf FAZ los ist.
Normalerweise liest man hier interessante und schlaue Beiträge.
Fakt ist, dass Deutschland im Winter Strom nach Frankreich exportiert
hat, weil die trotz Atomkraftwerke nicht klar kamen. Und das trotz der
Panikmache, dass Deutschland unbedingt seinen Atomstrom bräuchte
und ansonsten im Ausland teuer einkaufen müsse.
Stromkonzerne verbreiten weiterhin Unwahrheiten wie die Energiewende
wäre zu teuer. Ja, aber verstrahlte Fässer in die Asse kippen
und dann wieder bergen kostet nichts?
Unsere Stromoligarchen haben kein Bock auf Investition. Kassieren
können sie aber Werte und Infrastrukturen schaffen wollen Sie
nicht.
Die arbeiten scheinbar dran, ihre Atomreaktoren wieder
anzuschmeißen Fukushima is ja auch schon lange ehr & vergessen.
Lieber Mrd € in die deustche Infrastrukrur buttern als ins
Eurolandnirvana schießen.
Hallo Herr Tiffert, nein "erfunden" haben Sie den Stromengpass nicht,
andere Medien schon. Hat anscheinend auch bei Ihnen gewirkt?! Und wenn
Strom physisch exportiert wird und gleichzeitig Kraftwerke in
Deutschland still stehen, die sofort reaktiviert werden könnten
wenn nötig, dann ist das alles aber kein Stromengpass! Auch wenn
manche Kreise das gerne so hätten. Aber diese Tatsachen waren
einigen "seriösen" Blättern keine Zeile wert.
Sie können diese Informationen gerne auf den entsprechenden
Transparenzplattformen eruieren. Oder aber Sie "glauben"
weiter an ihren Stromengpass?! Viel Vergnügen!
@ Christian Wrobel
Vielen Dank für Ihre Belehrung.
Nur das mit dem Ölkraftwerk in der Steiermark, empfand ich Damals
als gleiche Glosse wie mit dem Stromexport von D. nach Fra.!
Ich lass beide Texte genau und ließe mich nicht verblenden.
Nun gibt es immer wieder einige Bürger in diesem Land, die sich
daran "aufrichten" können und leider muss ich Sie dazu
mit zählen.
Das von mir erwähnte, Stromengpässe für einige Regionen
in D., ist ja nicht von mir erfunden,
man konnte es ja in der seriösen Presse nachlesen.
Aber vielleicht können Sie mir mal die Oligarchen beschreiben, die
hier Herr St. Müller nebulös beschrieb.
Hallo Herr Tiffert und Herr Krüger
Die von Ihnen genannten 70 Mia. $ betreffen den Wert der gesamten
Energieimporte! Da die Kernenergie nur einen Anteil von weniger als 15%
am gesamten Primärenergieverbrauch hatte, ist der durch die
Abschaltung induzierte Kostenanstieg auch entsprechend geringer. Diese
liegen ungefähr bei 10 Mia. $ höheren Importkosten pro Halbjahr.
Es standen keine Regionen in Deutschland vor dem Stromausfall! Im
Gegenteil, selbst als medienwirksam Ölkraftwerke in Österreich
reaktiviert wurden, standen konventionelle
Gas-Kraftwerkskapazitäten in Deutschland still und wurde Strom nach
Österreich physisch exportiert! Die Gaskraftwerke in Deutschland
wurden nicht reaktiviert, weil die Betriebskosten zu hoch waren. Das
Ölkraftwerk in Österreich konnte als Regelenergie abgerechnet
werden, insofern spielten Betriebskosten keine Rolle!
Milchmädchenrechnungen und Polemik sind bei Ihnen besser aufgehoben.
Viele Leserzuschriften zum Trittin-Beitrag...
... benutzen das Wort "Demagogie". Offensichtlich und leider
sind Sie der jahrzehntelangen Demagogie der Grünen auch unterlegen.
Ich persönlich habe nichts gegen eine Energiewende, da ich selbst
extrem ökologisch denkend und handelnd ausgerichtet bin. Aber ich
bin ein erbitterter Gegner der Demagogen von "Die Grünen".
Eine Energiewende braucht vor allem Eines: einen großtechnischen
Speicher, der preiswert und selbst auch ökologisch ist. Eine
Fotovoltaikversorgung ala EEG ist ökologisch und
volkswirtschaftlich kriminell zu nennen. Und was Japan angeht, Japan hat
derzeit ein ernsthaftes Energieproblem!
Japan
Die Abschaltung der japanischen KKWs hat nichts mit einem Ausstieg zu
tun, sondern mit dem Nachholen vergangener Versäumnisse. Es ist
eine tiefgreifende Sicherheitsüberprüfung um sicherzugehen,
dass die Fehler die in Fukushima gemacht wurden (und es gab bisher
immernoch keine Strahlentote) sich nicht wiederholen. Nach dieser
Überprüfung gehen erwartungsgemäß die meisten
dieser Reaktoren wieder ans Netz. Und das so bald wie möglich, denn
Japans energieintensive Industrie sowie die Verbraucher ächzen
unter den massiven Rohstoffimporten des Landes.
Frankreich hat im Winter immer Engpässe, das hat nichts mit der
Kernenergie zu tun, sondern damit, dass die Franzosen elektrisch heizen.
Und ein Großteil des nach Frankreich exportierten Stromes war kein
EE-Strom, sondern Grundlaststrom.
Aber wir machen beides Hr. Müller, wir pumpen Milliarden in vorher
nicht benötigte Infrastruktur und ins Euronirvana. Prost.
Wie machen die das, die Japaner?
Ganz einfach: Flüssiggas wird angeliefert, Erdöl wird
importiert und es wird gespart. Dies zu Lasten der Leistungs- und
Handelsbilanz. Das macht es für die Finanzpolitik nicht einfacher,
endlich mit dem Defizitabbau zu beginnen.
Die Japaner sind leidensfähig: wer in den Großräumen
Tokio und Osaka lebt (zusammen ca. 45 Millionen) erlebt im Sommer
„tolle“ Nächte – Tiefsttemperaturen nicht unter
30°, Luftfeuchtigkeit über 90%. Dabei ohne Klimaanlage zu
schlafen gelingt selten. Doch die Japaner sind dem Aufruf zum
Stromsparen gefolgt. Die Kleiderordnung in den Firmen wurde radikal
umgestellt. Inzwischen dreht sich die Stimmung wieder. Das
Wiederanfahren von Reaktoren wird ernsthaft diskutiert und von Teilen
der Bevölkerung gefordert (von vielen anderen weiterhin abgelehnt).
In absehbarer Zeit wird die Mehrheit massiv die Wiederinbetriebnahme von
wichtigen AKK fordern. Dazu werden auch die rapide steigenden
Strompreise beitragen.
Milchmädchenrechung Stillstand Japan KKW seht teuer
Für diese Pause in der Kernenergienutzung zahlen die Japaner auch, nach Berichten der internationalen Energieagentur allein in letzten Halbjahr über 70 Mia.$. Das treibt die Energiepreise weltweit und stürzt viele arme Länder in größte Schwierigkeiten. Aber unserem guten Gewissen hilf das ungemein.
Was Sie schreiben, ist reine Polemik!
Der Stromexport im Winter nach Frankreich, war nur ein kurzes
Intermezzo, es stand ja auch nicht darauf, was für ein Strom in den
französischen Markt geleitet wurde.
Das einige Regionen eben in diesem Winter kurz vor dem Stromausfall
standen, dass erwähnen Sie lieber nicht, Herr St. Müller.
Im Zwischenlager Asse liegen Schwach strahlende -bis Mittel strahlende
Atommüllfässer, die auch anfallen würden, wenn wir keine
Atomkraftwerke am laufen hätten.
Mich würde mal gerne Interessieren von welchen Oligarchen Sie
sprechen, Herr St. Müller.
Ich vermute Sie meinten bestimmt, Herrn B. Palmer der um neue Investoren
zu gewinnen ihnen ein Rundflug über die Nordsee spendiert
-natürlich mit Presse- es muss doch gut beim Endverbraucher
ankommen.
Der Mann ist OB von der Stadt Tübingen, wer bezahlte den das!?
Wo sind denn die Gründer von dem Solarhersteller Q-Cells geblieben?
Das EEG hat sie zu Heuschrecken mutieren lassen! Nachzulesen: Artikel
FAZ "Wie die Q-Cells-Gründer reich... "vom 17.04.12
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