01.02.2013 · Nach den Vorstellungen der Parteiführung der Linkspartei sollen Managergehälter künftig harten Grenzen unterliegen. Die Parteivorsitzende Kipping widersprach jedoch der Darstellung, die Linke trete für einen 100-Prozent-Steuersatz ein.
Von Manfred SchäfersRichtlinien für Lesermeinungen
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Das Problem der Linken ist sie reden immer in absoluten Zahlen. Die Grundgedanken sind oft nicht falsch. Insbesondere kann man, wenn man wie die Regierung und viele andere eine liberal-soziele Marktwirtschaft vertritt nicht in Kauf nehmen, dass soviele heterogene Einkommensmodelle existieren, bei denen sich automatisch verschiedene Bilanzräume öffnen, die nur bedingt zueinander kompatibel sind, so dass eine gerechtes, chancengleiches und auch noch robustes Gesamtsystem performed werden kann, systemisch schon nicht möglich ist. Einige linke Ideen gehen in die richtie systemische Überlegung vom Ansatz her, die in die Öffentlichkeit formulierten Phrasen sind dann leider oft ungenügend. Es wird dabei (von allen Parteien) von zuviel steuerbasierten Reglements gesprochen. Strategien zur Einkommensniveauerhöhung, sowie schlanker-Staat Gestaltung fehlen gänzlich. Steuern, Subventionen und maximierte Bürokratie werden alles nur verschlimmern, das steht fest.
diese hätte zumindest den absturz der weltwirtschaft durch die miesen
geschäfte der bänkster bewirkt. daran werden wir durch die einrichtung
von badbanks, bei uns von schwarz-rot, noch lange knabbern.
Anstatt sich dafür stark zu machen, dass die arbeitende
Bevölkerung gerecht bezahlt wird (Mindestlohn), philosophiert man
darüber, ob man nicht auch den Reichen etwas wegnehmen kann -
vielleicht sind dann die Armen doch etwas glücklicher? Ich glaube kaum...
Steuern von 100 % sind Schwachsinn - das wäre Enteignung - und das
weiß auch die Linke. Wenn man für den (Sozial-)Staat etwas
tun will, sollte man die hohen Managergehälter
sozialabgabenpflichtig machen... Dann wäre vielleicht Geld da
für die Mindestrente, für mehr Anerkennung von
Kindererziehungszeiten für Mütter, für weniger
Knauserigkeit im Gesundheitssystem (obwohl da das Geld oft nur an der
falschen Stelle verschleudert wird - z. B. an die Pharmaindustrie ...).
Kassenärzte ("die Kollegen Kassenknechte") sind nicht nur Knechte der kranken Kassen, sondern...
... auch Sklaven des medizinisch-industriellen Komplexes, der
anscheinend reibungslos mit KVen und Kassen zusammenarbeitet.
Unsere Auflagen sind inzwischen enorm, auch was deren Kosten anbelangt.
Neuester Gag: Ich werde gezwungen entweder meine
Ultraschalluntersuchungen einzustellen oder einmal so 30.000.- €
für neue Geräte zu zahlen. "Unsere Rechtsabteilung hat
uns dringend davon abgeraten, die Laufzeit Ihres Gerätes weiter zu
verlängern". So sorgt man für Nachfolgegeschäfte.
Regelmäßig kommt es vor, dass wir wegen Einstellung der
Produktionslinie oder Mangel an Ersatzteilen zu Neuanschaffungen
genötigt werden. Auf die Preisgestaltung der Pharmaindustrie, die
auch jederzeit irgendein Präparat, tw. vorübergehend, im Sinne
einer just in time production nicht mehr am Markt hat, haben Ärzte
keinerlei Einfluss. Dies relativ niedrigeren Preise für gleiche
Produkte in Nachbarländern sind bekannt. Wer zählt die
Fakelakia ? und die Wohltaten, die für die Richtigen massenhaft zu
haben waren ?
Mit 20.000 € sollte man schon gut leben können, wenn andere mit 2000 € zurechtkommen müssen.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 20:13 UhrIch lasse mir von niemanden sagen....
oder vorschreiben wie mein Lebensstandard zu sein hat. Das bestimme ich schon selbst. Ob da andere der Meinung sind xtausend reichen, interessiert mich nicht!
Und noch etwas, Herr Mahlheim, wenn wir schon vergleichen:
Verglichen mit den Menschen in den armen Ländern dieser Welt ist
der deutsche Hartz-IV-Empfänger reich. Wenn der
Hartz-IV-Empfänger für sich die Solidarität der Reichen
einfordert, so dürfte er sich auch den Forderungen der Menschen aus
den armen Ländern der Welt nicht verschließen, die eine
vergleichbare Solidarität von ihm einfordern.
Vielleicht, Herr Mahlheim, rechnen Sie einmal aus,
wie hoch die staatliche Alimentierung durch Hartz-IV für eine
fünfköpfige Familie ausfällt.
Außerdem halte ich es für sehr merkwürdig, dass Sie
allein das Einkommen zweier Menschen vergleichen, nicht aber ihre
Arbeitsleistung oder ihre Qualifikation.
Die Einkünfte eines Freiberuflers/Unternehmers sind nicht von Jahr zu Jahr konstant.
Es ist also durchaus möglich (und wohl auch nicht selten), dass er
in einem Jahr mehr als 500.000 Euro verdient , in einem anderen
vielleicht kaum etwas. Ein dauerhaft garantiertes Gehalt von 500.000
EURO eines Angestellten/Managers kann also in keiner Weise mit dem
Einkommen eines Unternehmers verglichen werden.
Ein Unternehmer muss für den Krankheitsfall und das Alter
vorsorgen. Wenn er eine größere Familie hat, so erlauben ihm
die 220.000 EURO, die ihm der Staat lässt, also kaum
überbordenden Luxus. So könnte er zwei oder drei Kinder kaum
zum Studium ins Ausland schicken. Aus welchem Grund sollte er sein Leben
dann vollkommen der Aufbauleistung oder dem Erhalt seines Unternehmens widmen?
Die Probleme Selbständiger scheinen die Politiker - und die der
Linken schon gar nicht - in keiner Weise zu interessieren. Es wäre
an der Zeit, statt einer Frauenquote eine
"Selbständigenquote" in die Politik einzuführen.
Mangergehälter bestimmt der Markt, dann aber auch Eigenverantwortung und keine Rettungsaktionen
und Subventionen von Unternehmen durch den Staat. Das eine Problem ist
das Managerfehler heutzutage auf den Steuerzahler zwangssozialisiert
werden. Weil Systemrelevant usw. .
Das andere Problem ist das nicht für alle Bürger eine
genügende Teilhabe am marktwirtschaftlichen Handeln sichergestellt
wird. Man muss sich also überlegen wie man das "soziale"
der freien sozialen Marktwirtschaft politisch gestaltet. H4 +
Dumpinglöhne und steuersubventionierter Aufstockung haben die
Situation jedenfalls verschlechtert.
Ich kann mir durchaus etwas vorstellen, dass freie soziale
Marktwirtschaft mit (BGE) ist und mit weniger Steuer und weniger
Regulierung auskommt
ohne Rot zu werden ;-)
Herr Slater : Warum sprechen sie grade mich an ?
Ich hatte im meinen Posting lediglich darauf hingewiesen, dass auch die
Linken selbst alles andere als "altrutistisch" sind.
Die Folge solch massiver Regulierungen der Marktwirtschsschaft durch
den Staat wie die Linken ihn anstreben, wenn sie ihre "Ideen"
konsequent weitertreiben und realisieren könnten wäre
Sozialismus. Der funktioniert nicht, weil er vorraussetzt das alle
voller Idealismus dauerhaft "altrutistisch" handeln und mit
dem zugeteilten hochmotiviert arbeiten. Das hat sich bekanntlich als
falsch erwiesen. Im Sozialismus setzte sich auch eine
"Elitäre" -Schicht mit Privilegien ab. Zusätzlich
sind die übrigen Bürger ihrer Freiheit beraubt
selbstständig und eigenverantwortlich handeln zu können. So
dass die "Gleichheit" und "Genügsamkeit"
scheinheilig ist. Mir sind deshalb solche Zwangskollektiviersungen
suspekt, da sie weder zu mehr Wohlstand für alle noch zu mehr
Gerechtigkeit geführt haben.
Ich favorisiere deshalb die freie soziale Marktwirtschaft.
"Herr Kock" Sie haben über die "Machenschafften" von LINKEN Polemikern beschrieben ...
... und dem ist nichts mehr hinzuzufügen ... die Höflichkeit gebietet es, ein kommentieren Beitrag zu beantworten ...
und ich fordere die Abspaltung des Norden und Osten vom Süden Deutschlands.
Der Norden und Osten bestimmen die Politik in Deutschland. Der
Süden bezahlt. Das muss beendet werden.
Es ist schon traurig, daß auch Der Linken nichts Besseres einfällt.
Dabei wäre es doch so einfach. Würde jedes oberhalb eines
soziokulturellen Existenzminimums angesiedelte Einkommen mit demselben
prozentualen Steuersatz belegt und alle Ausnahmen zur Steuervermeidung
abgeschafft, müßte man sich über die maximale Höhe
von Einkommen nicht mehr unterhalten und der prozentuale
Einheitssteuersatz könnte deutlich unter 40%, vielleicht sogar
unter 30% sinken. Das wäre gerecht, solidarisch und sozial.
Leider gehören aber auch die Spitzen Der Linken zu den
Besserverdienenden und haben kein wirkliches Interesse daran, linke
Politik zu betreiben. Da beschränkt man sich doch lieber auf
blanken Populismus und schürt die Neiddebatte.
Wer zur Agenda 2010 nicht mehr beizutragen hat, als die Regelsätze
um ein paar Euro zu erhöhen, der hat das Prädikat
"links" nicht verdient.
Das Verteilen von Wohltaten stört mich weniger, Frau Holtmann.
Mich stört vielmehr, an wen die Wohltaten verteilt werden. Denn
Besserverdienende bedürfen keiner Wohltaten, deren Wohl ist auch so gesichert.
Richtig ist, daß immer mehr Menschen sich auf den
"Sozialstaat" verlassen. Und da stellt sich doch die Frage,
warum das so ist. Ich sehe nicht, daß das an den Betreffenden
selbst liegt. Vielmehr denke ich, daß diese Menschen frustriert
waren und resigniert haben. Wer von seiner Arbeit nicht mehr deutlich
besser leben kann als der, der nicht arbeitet, der stellt sich
irgendwann ganz automatisch die Frage, warum er dann überhaupt noch
arbeiten soll. Und wer sieht, daß der Staat nichts gegen
Umverteilung nach oben, Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung
der Verluste, Unterdrückung und Ausbeutung unternimmt, daß
von Demokratie, Sozialstaat oder gar sozialer Marktwirtschaft kaum noch
die Rede sein kann, der muß zwangsläufig in's Grübeln kommen.
Zu oft werden Opfer und Täter verwechselt. Das kann hier aber kaum
ausdiskutiert werden.
Ich hatte das schon richtig verstanden, Herr Meier.
Und für mich entspräche eine gleiche prozentuale Besteuerung
der Einkommen den Prinzipien der Gerechtigkeit. - Und natürlich
will ich keinem Liberalismus das Wort reden, der sich einzig und allein
dem "Recht des Stärkeren" verpflichtet sieht. Jeder
Mensch kann in eine Situation geraten, in der er der Unterstützung
durch die Gemeinschaft bedarf. (Für die Hilfsbedürftigen wird
häufig ja viel zu wenig getan. Besonders widerwärtig war
für mich die Streichung des Blindengelds in Niedersachsen durch die
Regierung Wulff. Treibende Kraft war da Ursula von der Leyen, die sich
doch so gern das soziale Mäntelchen überhängt.)
An unserer Solidargemeinschaft stört mich, dass sie es Menschen
leicht macht, die Verantwortung für das eigene Leben
vollständig an andere abzugeben. - Besonders unerträglich sind
für mich auch Politiker und Funktionäre, die - von den
Steuerzahlern überaus reichlich alimentiert - Wohltaten verteilen,
von denen sie nicht einen einzigen Cent selbst erwirtschaftet haben.
Das sehe ich nicht, Frau Holtmann.
Davon mal ganz abgesehen, daß ich im politischen Spektrum keine
Liberalen mehr sehe, die FDP als neoliberale Yuppiepartei betrachte,
erinnere ich mich noch an den Vorschlag einer Kopfpauschale. Und da gibt
es doch einen gravierenden Unterschied zu meinen Vorstellungen.
Eine Kopfpauschale für alle Bürger und damit auch Einkommen in
gleicher absoluter Höhe ist etwas ganz anderes, als eine solche in
gleicher prozentualer Höhe. Die Kopfpauschale hätte wieder nur
die Besserverdienenden entlastet.
Ich bin mir auch ehrlich nicht sicher, ob Liberale überhaupt die
Richtigen wären, geht es um Solidarität. Wer die Freiheit des
Individuums über die Sicherheit der Gemeinschaft stellt, sägt
in meinen Augen an den Grundpfeilern der Gesellschaft.
Ein ausgesprochen bedenkenswerter Vorschlag, Herr Meier,
den ich allerdings eher bei den Liberalen beheimatet sähe.
Wissen Sie "Herr Kock" was mich bei den Sozialisten und Kommunisten stört ?
Es sind nämlich immer die LINKEN Kräften, die behaupten, das die Bundesrepublik Deutschland mit ihren Systemen versagt haben soll, gesellschafftlich, politisch, sozial und wirtschaftlich. Wissen Sie, wenn ich mich umsehe, was Tony Blair mit Grossbritannien machte, war, den Menschen zu sagen, das der Staat alles in die Hand nimmt, das der Mensch sich nicht mehr kümmern brauch und deswegen ist es so ein Disaster, das die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen verkommen sind, das Jugendliche sich besaufen, das Leute nicht mehr arbeiten wollen, weil der Staat sie bemuttern will usw ... und jetzt ist ein Neuanfang schwer und kostet Geld, die verkommenen Strukturen wieder aufzubauen und den Leuten zu erklären, das es notwendig ist, Eigen - und Selbstverantwortlichkeit zu demonstrieren und um für Ziele zu erreichen, das dafür gearbeitet werden muss, nur sehen die LINKEN Kräfte genau das anders und es sind dann die, die die ihre Staaten herunterwirtschaften, siehe Frankreich jetzt ... x
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 13:06 UhrMich stört darüber hinaus, dass die Linken einzig und allein die Verteilungsfrage stellen.
Sie scheinen sich die Frage gar nicht zu stellen, aus welchem Grund es
überhaupt etwas zu verteilen gibt.
Mich stört, dass die Linken nicht anerkennen, dass
gesellschaftlicher Reichtum in der Produktions- und Innovativkraft der
Unternehmer begründet liegt. Mich stört, dass die Linken die
Leistung der Unternehmer nicht würdigen. Mich stört, dass die
Linken suggerieren, ein erfolgreicher Unternehmer habe anderen etwas weggenommen.
Viele Linke scheinen nicht begreifen zu können (oder begreifen zu
wollen), dass Wirtschaft kein Nullsummenspiel ist.
Die Linke meint durchaus das Richtige und patzt mal wieder bei der Formulierung...
jemand, der davon beseelt ist und das Zeug hat, ein Unternehmen
erfolgreich zu führen, tut das ebenso für eine halbe oder eine
Mio pro JAhr wie für 50 Mio.
Sein/Ihr Ergebnis wird durch Überzahlung nicht besser, aber das
Unternehmensergebnis klar schlechter, wenn maßlose
Gehaltsforderungen zum Teil der UnternehmensUNKULTUR werden.
Ein Unternehmen, welches astronomische Gehälter für ihre
Führung bezahlt, tut das ebenfalls auf den darunter liegenden
Ebenen und stellt sich selber durch falsche Selektion der
Führungskräfte (mit all den nachfolgenden KOnsequenzen
für die gesamte Unternehmenskultur und -strategie) ein Bein.
Ausgang aus der Schmuddelecke
Sie haben Recht, Herr Lehmann. Wenn Sie das heutige Interview der Woche
(DLF) mit Frau Kipping anhören, erleben Sie, dass ein
untergründig spürbares Werturteil des Befragers ebenso
offenbar die Parteivorsitzende veranlasst, ihre fraglos guten Argumente
einen Deut zu hastig anzubieten. Als müsse sie um Zustimmung bitten
und habe nicht das Recht, den in mancher Frage aufscheinenden Hochmut
auch zu demaskieren.
Um so wichtiger deswegen, dass solch sichere Statemens, wie hier zu
lesen, in die Debatte geraten.
Was die Linken wollen ist nur eine Umverteilungsorgie und träfe die Falschen. Eigner von Unternehmen haben jedes Recht soviel zu verdienen und privat zu verwenden wie sie wollen. Etwas differenzierter sehe ich dies bei Managern, die eigentlich nur Angestelle großer Unternehmen sind, zumeist als Aktiengesellschaften. Einem Manager wie Herr Winterkorn von VW 17 Mio zu überweisen ist auch für das Unternehmen unsinnig. Ersten braucht er nicht so viel um oppulent leben zu können und zweitens wird dieses Geld dem Unternehmen entzogen das es produktiver verwenden könnte. Maß halten sage Ludwig Erhard und der war sicher kein Kommunist. Der Kapitalismus würde nicht untergehen wenn Unternehmen ihre Managergehälter begrenzen würden. In Japan ist das so und es hat der dortigen Wirtschaft nicht geschadet. Es würde auch die derzeitige Neiddiskussion beenden, die letztlich den Linksgrünen nur Wählerstimmen zutreibt. Eine vernünftige Regelung würde der Linkspartei den Wind aus den Segeln nehmen.
Keine Steuersenkung für Parteispenden
Ich fordere generellen Subventionsabbau für Parteien:
Senkung der Wahlkampfkostenerstattung und keine Steuersenkung für Parteispenden.
Genau das ist auch richtig
damit die Politker nicht die Menschen vertreten, von denen sie Millionen bekommen.
Ja, im Gerangel um die besseren Plätze gibt es nun mal Verlierer.
Man braucht nicht mal Gewalt, um zu gewinnen - das macht schon der
Staat. Der sorgt für die rechten Verhältnisse.
Und wie überall, haben die Verlierer die Rechnung zu zahlen!
Wer hat den Reichtum denn auch geschaffen?
Unternehmer
Wenn alle den Reichtum schaffen (wie machen das die Verbraucher, die ihn verbrauchen?), dann ist doch nicht einzusehen, warum er nicht allen gleich zur Verfügung stehen sollte?
Auf ihre Frage: Wer hat den Reichtum denn auch geschaffen?
Der Unternehmer und seine Mitarbeiter in erster Linie und der Verbraucher in zweiter!!!
Durch die rote Brille sieht man schlecht
Die Linke sollte ihr tiefsitzendes Ressentiment kurieren lassen.
Und sie soll endlich erkennen, dass der Staat kein neutraler Verteiler
ist, sondern schneller als man denkt als aggressiver Akteur auftreten kann.
Wir brauchen eine freiheitliche soziale Marktwirtschaft und keinen Sozialismus.
Staat und Demokratie
Es war ja gerade das Markenzeichen des seinerzeitig real existierenden
Sozialismus, dass demokratische Mitsprache quasi nicht gegeben war.
Deswegen überrascht mich bei Ihrer Argumentation, dass Sie (trotz
vielfältiger Möglichkeiten demokratischer Teilhabe) unser
Staatswesen per se ("kein neutraler Verteiler") verteufeln.
Die bei genauerem Hinsehen fassbaren Defizite sind doch gleichzeitig
auch nur als ein Versagen (zumindest der bürgerlichen Eliten) aller
in der Wahrnehmung ihrer demokratischen Mitbestimmungspflicht zu werten.
Wie dem auch sei, stattdessen nun den Götzen "freier
Markt" anzuhimmeln, ist eine bemerkenswerte
Realitätsverkennung. Wer hat denn die Macht im real existierenden
globalen Markt - s. Ergebnisse der ETH Zürich (50 untereinander
verflochtene Superunternehmen dominieren die Weltwirtschaft).
Kein System degeneriert schneller in sein Gegenteil (bzw. das Gegenteil
dessen, was seine Ideologen... behaupten, dass es wäre) als
de-regulierte Märkte. (Wolfram Elsner)
Gesellschaftspolitisch die richtige Richtung!!!
Notwendig finde ich ich die Rahmenbedingung, das Managergehalt endlich abhängig vom Gehalt der Belegschaft miteinander zu verknüpfen. Ob das nun das 40 fache oder 20 fache, na gut, darüber kann man streiten. Letztendlich käme so eine Maßnahme nicht nur den übrigen Mitarbeitern zu gute, sondern auch den Unternehmern selber, da diese häufig die exorbitanten Manageransprüche bedienen müssen. Ich finde dieses Abhängigkeitsverhältnis zwischen Manager und Mitarbeiter unglaublich innovativ im Interesse unserer gesamten Gesellschaft. Einen Steuersatz von 100% ab einer bestimmten Summe wäre, mit jenen Abhängigkeitsverhältnis zur Belegschaft, dann nicht mehr nötig gar unproduktiv.
was die CDU in fünf Jahren fordern wird.
Die Linke sollte lieber den IQ auf 85 begrenzen - damit hätte sie endlich Chancen, wieder gewählt zu werden. Bevor alles zwangskollektiviert wird, wie früher...
- Das ist ja großzügiger als zu Adenauers Zeiten! Im Übrigen gehen die Forderungen in wolkige platonische Gesellschaftsmodelle, schön zu hören, noch schöner zu glauben, aber nicht schön zu verwirklichen. Der bazillus oeconomicus var. US-Turbokapitalismus steht dem entgegen, auch wenn A.M. gerade den Yankees etwas mehr vernünftige Zurückhaltung einblasen möchte.
Es liegt an den Wählern selbst, ob sie eine sozialistisch-kommunistische-grüne Bundesregierung
... wollen, die dann Frankreich imitieren. Der Sozialist Hollande hat es seit seiner Amtübernahme auf 1 Million mehr Arbeitslose gebracht, 1000de Unternehmen haben unter der Steuerlast aufgegeben, 100te reiche Leute verlassen das Land täglich und ziehen Kapital ab, der soziale Frieden ist nicht mehr lange aufrecht zu erhalten und dazu kommt noch, das die französische Wirtschaft mit der sozialistischen Regierung abstürzt ... Übrigens, der Kanzlerkandidat Steinbrück wird es sicherlich nicht gefallen haben, das er weniger verdienen soll, weil er sich ja gern jährlich 1 Million Euros für Reden verdient ... x
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 09:45 Uhr@Slater: "er Kanzlerkandidat Steinbrück wird es sicherlich nicht gefallen" ->Oskar Lafontaine
war seinerzeit auch sehr redefreudig, ich schätze mal er bekam auch
Honorare für seine Reden. Wie einige anderen Linken auch.
Lafos Haus im Saarland würde ich auch nicht als bescheidenes
Einfamlilenhäuschen bezeichnen. ...
offensichtlich sind die Linken selbst dem Luxus und den Privilegien
nicht abgeneigt.
Und mal schauen wenn sie ihre "neuen Erkenntnisse" bei
Wirtschaftsforen/treffs darlegen, ob sie dann nicht auch kräftig
Redehonorare kassieren.
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