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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Entwurf des Wahlprogramms Linke will Gehälter auf 480.000 Euro begrenzen

 ·  Nach den Vorstellungen der Parteiführung der Linkspartei sollen Managergehälter künftig harten Grenzen unterliegen. Die Parteivorsitzende Kipping widersprach jedoch der Darstellung, die Linke trete für einen 100-Prozent-Steuersatz ein.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (123)
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Dekin Strun

Absolutismus

Das Problem der Linken ist sie reden immer in absoluten Zahlen. Die Grundgedanken sind oft nicht falsch. Insbesondere kann man, wenn man wie die Regierung und viele andere eine liberal-soziele Marktwirtschaft vertritt nicht in Kauf nehmen, dass soviele heterogene Einkommensmodelle existieren, bei denen sich automatisch verschiedene Bilanzräume öffnen, die nur bedingt zueinander kompatibel sind, so dass eine gerechtes, chancengleiches und auch noch robustes Gesamtsystem performed werden kann, systemisch schon nicht möglich ist. Einige linke Ideen gehen in die richtie systemische Überlegung vom Ansatz her, die in die Öffentlichkeit formulierten Phrasen sind dann leider oft ungenügend. Es wird dabei (von allen Parteien) von zuviel steuerbasierten Reglements gesprochen. Strategien zur Einkommensniveauerhöhung, sowie schlanker-Staat Gestaltung fehlen gänzlich. Steuern, Subventionen und maximierte Bürokratie werden alles nur verschlimmern, das steht fest.

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otto kaldrack

gehaltsbegrenzung

diese hätte zumindest den absturz der weltwirtschaft durch die miesen
geschäfte der bänkster bewirkt. daran werden wir durch die einrichtung
von badbanks, bei uns von schwarz-rot, noch lange knabbern.

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Karsten HEINZ

Neidkultur

Anstatt sich dafür stark zu machen, dass die arbeitende Bevölkerung gerecht bezahlt wird (Mindestlohn), philosophiert man darüber, ob man nicht auch den Reichen etwas wegnehmen kann - vielleicht sind dann die Armen doch etwas glücklicher? Ich glaube kaum...
Steuern von 100 % sind Schwachsinn - das wäre Enteignung - und das weiß auch die Linke. Wenn man für den (Sozial-)Staat etwas tun will, sollte man die hohen Managergehälter sozialabgabenpflichtig machen... Dann wäre vielleicht Geld da für die Mindestrente, für mehr Anerkennung von Kindererziehungszeiten für Mütter, für weniger Knauserigkeit im Gesundheitssystem (obwohl da das Geld oft nur an der falschen Stelle verschleudert wird - z. B. an die Pharmaindustrie ...).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 11:09 Uhr
Dr. Hans Juergen Gruener

Kassenärzte ("die Kollegen Kassenknechte") sind nicht nur Knechte der kranken Kassen, sondern...

... auch Sklaven des medizinisch-industriellen Komplexes, der anscheinend reibungslos mit KVen und Kassen zusammenarbeitet.

Unsere Auflagen sind inzwischen enorm, auch was deren Kosten anbelangt.

Neuester Gag: Ich werde gezwungen entweder meine Ultraschalluntersuchungen einzustellen oder einmal so 30.000.- € für neue Geräte zu zahlen. "Unsere Rechtsabteilung hat uns dringend davon abgeraten, die Laufzeit Ihres Gerätes weiter zu verlängern". So sorgt man für Nachfolgegeschäfte. Regelmäßig kommt es vor, dass wir wegen Einstellung der Produktionslinie oder Mangel an Ersatzteilen zu Neuanschaffungen genötigt werden. Auf die Preisgestaltung der Pharmaindustrie, die auch jederzeit irgendein Präparat, tw. vorübergehend, im Sinne einer just in time production nicht mehr am Markt hat, haben Ärzte keinerlei Einfluss. Dies relativ niedrigeren Preise für gleiche Produkte in Nachbarländern sind bekannt. Wer zählt die Fakelakia ? und die Wohltaten, die für die Richtigen massenhaft zu haben waren ?

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Max Mahlheim
Max Mahlheim (Akkin) - 02.02.2013 15:43 Uhr

Luxus

Mit 20.000 € sollte man schon gut leben können, wenn andere mit 2000 € zurechtkommen müssen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 20:13 Uhr
Harald Sulzmann

Ich lasse mir von niemanden sagen....

oder vorschreiben wie mein Lebensstandard zu sein hat. Das bestimme ich schon selbst. Ob da andere der Meinung sind xtausend reichen, interessiert mich nicht!

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Cornelia  Holtmann

Und noch etwas, Herr Mahlheim, wenn wir schon vergleichen:

Verglichen mit den Menschen in den armen Ländern dieser Welt ist der deutsche Hartz-IV-Empfänger reich. Wenn der Hartz-IV-Empfänger für sich die Solidarität der Reichen einfordert, so dürfte er sich auch den Forderungen der Menschen aus den armen Ländern der Welt nicht verschließen, die eine vergleichbare Solidarität von ihm einfordern.

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Cornelia  Holtmann

Vielleicht, Herr Mahlheim, rechnen Sie einmal aus,

wie hoch die staatliche Alimentierung durch Hartz-IV für eine fünfköpfige Familie ausfällt.

Außerdem halte ich es für sehr merkwürdig, dass Sie allein das Einkommen zweier Menschen vergleichen, nicht aber ihre Arbeitsleistung oder ihre Qualifikation.

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Cornelia  Holtmann

Die Einkünfte eines Freiberuflers/Unternehmers sind nicht von Jahr zu Jahr konstant.

Es ist also durchaus möglich (und wohl auch nicht selten), dass er in einem Jahr mehr als 500.000 Euro verdient , in einem anderen vielleicht kaum etwas. Ein dauerhaft garantiertes Gehalt von 500.000 EURO eines Angestellten/Managers kann also in keiner Weise mit dem Einkommen eines Unternehmers verglichen werden.

Ein Unternehmer muss für den Krankheitsfall und das Alter vorsorgen. Wenn er eine größere Familie hat, so erlauben ihm die 220.000 EURO, die ihm der Staat lässt, also kaum überbordenden Luxus. So könnte er zwei oder drei Kinder kaum zum Studium ins Ausland schicken. Aus welchem Grund sollte er sein Leben dann vollkommen der Aufbauleistung oder dem Erhalt seines Unternehmens widmen?

Die Probleme Selbständiger scheinen die Politiker - und die der Linken schon gar nicht - in keiner Weise zu interessieren. Es wäre an der Zeit, statt einer Frauenquote eine "Selbständigenquote" in die Politik einzuführen.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 02.02.2013 14:40 Uhr

Mangergehälter bestimmt der Markt, dann aber auch Eigenverantwortung und keine Rettungsaktionen

und Subventionen von Unternehmen durch den Staat. Das eine Problem ist das Managerfehler heutzutage auf den Steuerzahler zwangssozialisiert werden. Weil Systemrelevant usw. .
Das andere Problem ist das nicht für alle Bürger eine genügende Teilhabe am marktwirtschaftlichen Handeln sichergestellt wird. Man muss sich also überlegen wie man das "soziale" der freien sozialen Marktwirtschaft politisch gestaltet. H4 + Dumpinglöhne und steuersubventionierter Aufstockung haben die Situation jedenfalls verschlechtert.

Ich kann mir durchaus etwas vorstellen, dass freie soziale Marktwirtschaft mit (BGE) ist und mit weniger Steuer und weniger Regulierung auskommt
ohne Rot zu werden ;-)

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gert kock
gert kock (gertKo) - 02.02.2013 13:27 Uhr

Herr Slater : Warum sprechen sie grade mich an ?

Ich hatte im meinen Posting lediglich darauf hingewiesen, dass auch die Linken selbst alles andere als "altrutistisch" sind.
Die Folge solch massiver Regulierungen der Marktwirtschsschaft durch den Staat wie die Linken ihn anstreben, wenn sie ihre "Ideen" konsequent weitertreiben und realisieren könnten wäre Sozialismus. Der funktioniert nicht, weil er vorraussetzt das alle voller Idealismus dauerhaft "altrutistisch" handeln und mit dem zugeteilten hochmotiviert arbeiten. Das hat sich bekanntlich als falsch erwiesen. Im Sozialismus setzte sich auch eine "Elitäre" -Schicht mit Privilegien ab. Zusätzlich sind die übrigen Bürger ihrer Freiheit beraubt selbstständig und eigenverantwortlich handeln zu können. So dass die "Gleichheit" und "Genügsamkeit" scheinheilig ist. Mir sind deshalb solche Zwangskollektiviersungen suspekt, da sie weder zu mehr Wohlstand für alle noch zu mehr Gerechtigkeit geführt haben.
Ich favorisiere deshalb die freie soziale Marktwirtschaft.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 14:15 Uhr
Peter Slater

"Herr Kock" Sie haben über die "Machenschafften" von LINKEN Polemikern beschrieben ...

... und dem ist nichts mehr hinzuzufügen ... die Höflichkeit gebietet es, ein kommentieren Beitrag zu beantworten ...

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walter mayer

Abspaltung


und ich fordere die Abspaltung des Norden und Osten vom Süden Deutschlands.

Der Norden und Osten bestimmen die Politik in Deutschland. Der Süden bezahlt. Das muss beendet werden.

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Otto Meier

Es ist schon traurig, daß auch Der Linken nichts Besseres einfällt.

Dabei wäre es doch so einfach. Würde jedes oberhalb eines soziokulturellen Existenzminimums angesiedelte Einkommen mit demselben prozentualen Steuersatz belegt und alle Ausnahmen zur Steuervermeidung abgeschafft, müßte man sich über die maximale Höhe von Einkommen nicht mehr unterhalten und der prozentuale Einheitssteuersatz könnte deutlich unter 40%, vielleicht sogar unter 30% sinken. Das wäre gerecht, solidarisch und sozial.

Leider gehören aber auch die Spitzen Der Linken zu den Besserverdienenden und haben kein wirkliches Interesse daran, linke Politik zu betreiben. Da beschränkt man sich doch lieber auf blanken Populismus und schürt die Neiddebatte.

Wer zur Agenda 2010 nicht mehr beizutragen hat, als die Regelsätze um ein paar Euro zu erhöhen, der hat das Prädikat "links" nicht verdient.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 14:00 Uhr
Otto Meier

Das Verteilen von Wohltaten stört mich weniger, Frau Holtmann.

Mich stört vielmehr, an wen die Wohltaten verteilt werden. Denn Besserverdienende bedürfen keiner Wohltaten, deren Wohl ist auch so gesichert.

Richtig ist, daß immer mehr Menschen sich auf den "Sozialstaat" verlassen. Und da stellt sich doch die Frage, warum das so ist. Ich sehe nicht, daß das an den Betreffenden selbst liegt. Vielmehr denke ich, daß diese Menschen frustriert waren und resigniert haben. Wer von seiner Arbeit nicht mehr deutlich besser leben kann als der, der nicht arbeitet, der stellt sich irgendwann ganz automatisch die Frage, warum er dann überhaupt noch arbeiten soll. Und wer sieht, daß der Staat nichts gegen Umverteilung nach oben, Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste, Unterdrückung und Ausbeutung unternimmt, daß von Demokratie, Sozialstaat oder gar sozialer Marktwirtschaft kaum noch die Rede sein kann, der muß zwangsläufig in's Grübeln kommen.

Zu oft werden Opfer und Täter verwechselt. Das kann hier aber kaum ausdiskutiert werden.

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Cornelia  Holtmann

Ich hatte das schon richtig verstanden, Herr Meier.

Und für mich entspräche eine gleiche prozentuale Besteuerung der Einkommen den Prinzipien der Gerechtigkeit. - Und natürlich will ich keinem Liberalismus das Wort reden, der sich einzig und allein dem "Recht des Stärkeren" verpflichtet sieht. Jeder Mensch kann in eine Situation geraten, in der er der Unterstützung durch die Gemeinschaft bedarf. (Für die Hilfsbedürftigen wird häufig ja viel zu wenig getan. Besonders widerwärtig war für mich die Streichung des Blindengelds in Niedersachsen durch die Regierung Wulff. Treibende Kraft war da Ursula von der Leyen, die sich doch so gern das soziale Mäntelchen überhängt.)

An unserer Solidargemeinschaft stört mich, dass sie es Menschen leicht macht, die Verantwortung für das eigene Leben vollständig an andere abzugeben. - Besonders unerträglich sind für mich auch Politiker und Funktionäre, die - von den Steuerzahlern überaus reichlich alimentiert - Wohltaten verteilen, von denen sie nicht einen einzigen Cent selbst erwirtschaftet haben.

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Otto Meier

Das sehe ich nicht, Frau Holtmann.

Davon mal ganz abgesehen, daß ich im politischen Spektrum keine Liberalen mehr sehe, die FDP als neoliberale Yuppiepartei betrachte, erinnere ich mich noch an den Vorschlag einer Kopfpauschale. Und da gibt es doch einen gravierenden Unterschied zu meinen Vorstellungen.

Eine Kopfpauschale für alle Bürger und damit auch Einkommen in gleicher absoluter Höhe ist etwas ganz anderes, als eine solche in gleicher prozentualer Höhe. Die Kopfpauschale hätte wieder nur die Besserverdienenden entlastet.

Ich bin mir auch ehrlich nicht sicher, ob Liberale überhaupt die Richtigen wären, geht es um Solidarität. Wer die Freiheit des Individuums über die Sicherheit der Gemeinschaft stellt, sägt in meinen Augen an den Grundpfeilern der Gesellschaft.

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Cornelia  Holtmann

Ein ausgesprochen bedenkenswerter Vorschlag, Herr Meier,

den ich allerdings eher bei den Liberalen beheimatet sähe.

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Peter Slater

Wissen Sie "Herr Kock" was mich bei den Sozialisten und Kommunisten stört ?

Es sind nämlich immer die LINKEN Kräften, die behaupten, das die Bundesrepublik Deutschland mit ihren Systemen versagt haben soll, gesellschafftlich, politisch, sozial und wirtschaftlich. Wissen Sie, wenn ich mich umsehe, was Tony Blair mit Grossbritannien machte, war, den Menschen zu sagen, das der Staat alles in die Hand nimmt, das der Mensch sich nicht mehr kümmern brauch und deswegen ist es so ein Disaster, das die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen verkommen sind, das Jugendliche sich besaufen, das Leute nicht mehr arbeiten wollen, weil der Staat sie bemuttern will usw ... und jetzt ist ein Neuanfang schwer und kostet Geld, die verkommenen Strukturen wieder aufzubauen und den Leuten zu erklären, das es notwendig ist, Eigen - und Selbstverantwortlichkeit zu demonstrieren und um für Ziele zu erreichen, das dafür gearbeitet werden muss, nur sehen die LINKEN Kräfte genau das anders und es sind dann die, die die ihre Staaten herunterwirtschaften, siehe Frankreich jetzt ... x

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 13:06 Uhr
Cornelia  Holtmann

Mich stört darüber hinaus, dass die Linken einzig und allein die Verteilungsfrage stellen.

Sie scheinen sich die Frage gar nicht zu stellen, aus welchem Grund es überhaupt etwas zu verteilen gibt.

Mich stört, dass die Linken nicht anerkennen, dass gesellschaftlicher Reichtum in der Produktions- und Innovativkraft der Unternehmer begründet liegt. Mich stört, dass die Linken die Leistung der Unternehmer nicht würdigen. Mich stört, dass die Linken suggerieren, ein erfolgreicher Unternehmer habe anderen etwas weggenommen.

Viele Linke scheinen nicht begreifen zu können (oder begreifen zu wollen), dass Wirtschaft kein Nullsummenspiel ist.

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Dirk  Lehmann

Die Linke meint durchaus das Richtige und patzt mal wieder bei der Formulierung...

jemand, der davon beseelt ist und das Zeug hat, ein Unternehmen erfolgreich zu führen, tut das ebenso für eine halbe oder eine Mio pro JAhr wie für 50 Mio.

Sein/Ihr Ergebnis wird durch Überzahlung nicht besser, aber das Unternehmensergebnis klar schlechter, wenn maßlose Gehaltsforderungen zum Teil der UnternehmensUNKULTUR werden.

Ein Unternehmen, welches astronomische Gehälter für ihre Führung bezahlt, tut das ebenfalls auf den darunter liegenden Ebenen und stellt sich selber durch falsche Selektion der Führungskräfte (mit all den nachfolgenden KOnsequenzen für die gesamte Unternehmenskultur und -strategie) ein Bein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 12:18 Uhr
Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 03.02.2013 12:18 Uhr

Ausgang aus der Schmuddelecke

Sie haben Recht, Herr Lehmann. Wenn Sie das heutige Interview der Woche (DLF) mit Frau Kipping anhören, erleben Sie, dass ein untergründig spürbares Werturteil des Befragers ebenso offenbar die Parteivorsitzende veranlasst, ihre fraglos guten Argumente einen Deut zu hastig anzubieten. Als müsse sie um Zustimmung bitten und habe nicht das Recht, den in mancher Frage aufscheinenden Hochmut auch zu demaskieren.
Um so wichtiger deswegen, dass solch sichere Statemens, wie hier zu lesen, in die Debatte geraten.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 02.02.2013 11:29 Uhr

Der falsche Weg

Was die Linken wollen ist nur eine Umverteilungsorgie und träfe die Falschen. Eigner von Unternehmen haben jedes Recht soviel zu verdienen und privat zu verwenden wie sie wollen. Etwas differenzierter sehe ich dies bei Managern, die eigentlich nur Angestelle großer Unternehmen sind, zumeist als Aktiengesellschaften. Einem Manager wie Herr Winterkorn von VW 17 Mio zu überweisen ist auch für das Unternehmen unsinnig. Ersten braucht er nicht so viel um oppulent leben zu können und zweitens wird dieses Geld dem Unternehmen entzogen das es produktiver verwenden könnte. Maß halten sage Ludwig Erhard und der war sicher kein Kommunist. Der Kapitalismus würde nicht untergehen wenn Unternehmen ihre Managergehälter begrenzen würden. In Japan ist das so und es hat der dortigen Wirtschaft nicht geschadet. Es würde auch die derzeitige Neiddiskussion beenden, die letztlich den Linksgrünen nur Wählerstimmen zutreibt. Eine vernünftige Regelung würde der Linkspartei den Wind aus den Segeln nehmen.

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Heino Grenzmann

Gesellschaftspolitisch die richtige Richtung!!!

Notwendig finde ich ich die Rahmenbedingung, das Managergehalt endlich abhängig vom Gehalt der Belegschaft miteinander zu verknüpfen. Ob das nun das 40 fache oder 20 fache, na gut, darüber kann man streiten. Letztendlich käme so eine Maßnahme nicht nur den übrigen Mitarbeitern zu gute, sondern auch den Unternehmern selber, da diese häufig die exorbitanten Manageransprüche bedienen müssen. Ich finde dieses Abhängigkeitsverhältnis zwischen Manager und Mitarbeiter unglaublich innovativ im Interesse unserer gesamten Gesellschaft. Einen Steuersatz von 100% ab einer bestimmten Summe wäre, mit jenen Abhängigkeitsverhältnis zur Belegschaft, dann nicht mehr nötig gar unproduktiv.

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Torsten Klier

Dann wissen wir schon mal,

was die CDU in fünf Jahren fordern wird.

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Closed via SSO
Björn Hiemer (bhiemer) - 02.02.2013 09:47 Uhr

IQ auf 85 beschränken

Die Linke sollte lieber den IQ auf 85 begrenzen - damit hätte sie endlich Chancen, wieder gewählt zu werden. Bevor alles zwangskollektiviert wird, wie früher...

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Eberhard Stoeckel

"niemand mehr als 40 Mal"

- Das ist ja großzügiger als zu Adenauers Zeiten! Im Übrigen gehen die Forderungen in wolkige platonische Gesellschaftsmodelle, schön zu hören, noch schöner zu glauben, aber nicht schön zu verwirklichen. Der bazillus oeconomicus var. US-Turbokapitalismus steht dem entgegen, auch wenn A.M. gerade den Yankees etwas mehr vernünftige Zurückhaltung einblasen möchte.

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Peter Slater

Es liegt an den Wählern selbst, ob sie eine sozialistisch-kommunistische-grüne Bundesregierung

... wollen, die dann Frankreich imitieren. Der Sozialist Hollande hat es seit seiner Amtübernahme auf 1 Million mehr Arbeitslose gebracht, 1000de Unternehmen haben unter der Steuerlast aufgegeben, 100te reiche Leute verlassen das Land täglich und ziehen Kapital ab, der soziale Frieden ist nicht mehr lange aufrecht zu erhalten und dazu kommt noch, das die französische Wirtschaft mit der sozialistischen Regierung abstürzt ... Übrigens, der Kanzlerkandidat Steinbrück wird es sicherlich nicht gefallen haben, das er weniger verdienen soll, weil er sich ja gern jährlich 1 Million Euros für Reden verdient ... x

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 09:45 Uhr
gert kock
gert kock (gertKo) - 02.02.2013 09:45 Uhr

@Slater: "er Kanzlerkandidat Steinbrück wird es sicherlich nicht gefallen" ->Oskar Lafontaine

war seinerzeit auch sehr redefreudig, ich schätze mal er bekam auch Honorare für seine Reden. Wie einige anderen Linken auch.
Lafos Haus im Saarland würde ich auch nicht als bescheidenes Einfamlilenhäuschen bezeichnen. ...
offensichtlich sind die Linken selbst dem Luxus und den Privilegien nicht abgeneigt.
Und mal schauen wenn sie ihre "neuen Erkenntnisse" bei Wirtschaftsforen/treffs darlegen, ob sie dann nicht auch kräftig Redehonorare kassieren.

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Thomas Ulherr

Zu diesem Thema gibt es Unterstützung für die "Linke" von

Seiten eines Wirtschaftsnobelpreisträgers. Joseph Stiglitz beschreibt in seinem Buch: "Der Preis der Ungleichheit" zwar die Zustände in den USA, aber wir sind denen ja immer dicht auf den Fersen.
Es geht darum, die Ungleichheit in Gesellschaften zu begrenzen, weil sich zu große Ungleichheit auf vielfältige Art und Weise negativ - dysfunktional- auswirkt. Einfachere, überschaubare menschliche Gesellschaften hatten Feste und Riten, die der (Um)Verteilung des Reichtums dienten. In den Erntedankfesten bei uns scheint noch etwas davon durch. Aber es gibt den Brauch der Verteilung auch bei nicht-christlichen Gesellschaften.

Wer argumentiert, daß nur hohe Bezahlung Spitzenleistung ermögliche, liegt schlicht falsch. Die mittlerweile ausgereichten Bezahlungen stehen in keinerlei Verhältnis zur erbrachten Leistung und zum persönlich eingegangenen Risiko! Wenn die kaiserlich bezahlten Manager bei Problemen ganz unternehmerisch Privatvermögen zuschiessen würden, statt nach dem Staat zu rufen...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 11:21 Uhr
Dirk  Lehmann

Herr Ulherr, sie sprechen mir aus der Seele...

ich sehe die immer dramatischer aufgehende Schere mit großer Sorge.

Wer nicht bereit ist, für eine Mio pro Jahr eine spannende und befriedigende berufliche Herausforderung als Vorstandscehf eines großen (DAX?) Unternehmens anzunehmen, sondern PERSÖNLICHE Gewinnmaximierung auf Kosten des UNTERNEHMENS bis zum Exzess betreibt, ist eder an einer langfristigen Strategie für das Unternehmen noch einem nachhaltigen Gewinn für das Unternehmen interessiert.

Ich würde als jemand, der über die Besetzung von verantwortlichen Positionen zu entscheiden hätte, solche Gewinnmaximierer auf eigene Rechnung sofort aussortieren.

Mittelständler tun dies ja auch - mit besten Ergebnissen.

In den großen börsennotierten Unternehmen funktioniert diese (gleichzeitig unternehmensethische wie finanzielle )innere Aushöhlung nur deswegen, weil sich die alten RAffzähne entgegen den Vorschriften frech gegenseitig vonm Vorstandssitz in den Aufsichtsratsitz "wählen" ... eine fatale Entwicklung!

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Torsten Klier

Ach Gottl, Stiglitz

schlägt in die gleiche Kerbe? Na so was.
Was sagt eigentlich der wahnsinnige Krugman (ebenfalls Nobelpreisträger) dazu?
Und wäre Milliardär All Gore (auch Nobelpreisträger) bereit, seine Schlösser dem Staat zu schenken?

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Axel Schulte

Keine Idee ist zu dumm ...

... als das sie nicht in die verquere, weltfremde Ideologie der Linken passt. Gut nur, dass durch deren Verkündung die wahre Gesinnung der Linken deutlicher zum Vorschein kommt und wohl selbst beim eher unkritischen Publikum zum Nachdenken führt.

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Roland Wagner

Ich kann gut zeichnen, warum soll ein Van Gogh soviel

mehr wert sein als meine Bilder?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 10:10 Uhr
Dr. Hans Juergen Gruener

Haben Sie Ihr Logo, den Fuchskopf selbst gezeichnet ?

Ist ja ganz nett, wenn Sie das so hingekriegt haben sollte, aber zwischen diesem ganz netten dilettantischem Bildchen und einem Gemälde von van Gogh klaffen nun einmal Welten. Bedauerlich, wenn Ihnen das womöglich nicht bewusst sein sollte. Aber Sie können ja mal probieren bei Sotheby's Ihre Malereien anzubieten. Vielleicht belehrt Sie dann der Markt über deren wahren Wert.

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01.02.2013, 15:46 Uhr

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Der neue Kampf um die 35 Stunden

Von Ralph Bollmann

Väter sollen künftig weniger arbeiten, aber Mütter sollen mehr arbeiten: In Deutschland wird über die Familienarbeitszeit debattiert. Ein neuer Verteilungskampf hat begonnen. Mehr 3 3


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