Home
http://www.faz.net/-gqg-7h8ca
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Energiewende So geht eine kluge EEG-Reform

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz muss reformiert werden. Der Staat sollte künftig nicht mehr den Preis festlegen, sondern nur noch vorgeben, wie viel Ökostrom ins Netz soll. Den Rest macht dann der Markt.

Der Vorschlag der Monopolkommission für die Umstellung der Ökostromförderung auf ein Quotenmodell ist nicht neu. Doch wie altes Silber, das durch seinen Gebrauch immer schöner wird, gewinnt das Quotenmodell durch den Streit über Nachteile und Vorzüge an Glanz: Der Staat würde (für neue Anlagen) nicht mehr vorschreiben, wie viel Geld es je Kilowattstunde Strom aus Wind, Sonne oder Biomasse gibt. Er würde festlegen, wie viel Ökostrom ins Netz muss. Den Rest besorgte der Markt - effizient und geräuschlos.

Andreas Mihm Folgen:  

Der günstigste Anbieter bekäme den Zuschlag, der Verbraucher sauberen Strom zum besten Preis. Mancher Anbieter könnte nicht mithalten, mancher Landwirt müsste die nach Zehntausenden Euro bemessene Pacht für ein Windrad senken. So funktioniert Markt.

Selbst wenn, was behauptet, aber nicht bewiesen ist, Stromkonzerne davon profitierten, änderte das nichts an den Vorzügen des in Schweden erprobten Modells. Wie dringend der Umbau der Ökostromförderung ist, belegt das neue Rekorddefizit aus dem August. Ein erster Schritt zu einer Reform der Förderung wäre nun eine wahrhaftige und von politischen Interessen freie Berechnung der Umlage für das nächste Jahr.

Mehr zum Thema

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 06.09.2013, 08:12 Uhr

Schäubles Null-Festspiele

Von Heike Göbel

Wolfgang Schäuble hält an der „schwarzen Null“ im Bundeshaushalt für das nächste Jahr fest. Er ist klug genug, sich dafür nicht selbst zu feiern. Mehr 1 12


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Für wen das Weihnachtsgeschäft besonders wichtig ist

Die Spielwarenhändler machen fast 28 Prozent ihres Umsatzes in den letzten beiden Monaten des Jahres. Unsere Grafik zeigt, wie es in anderen Handelsbranchen aussieht. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden