Home
http://www.faz.net/-gqg-7h8ca
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energiewende So geht eine kluge EEG-Reform

 ·  Das Erneuerbare-Energien-Gesetz muss reformiert werden. Der Staat sollte künftig nicht mehr den Preis festlegen, sondern nur noch vorgeben, wie viel Ökostrom ins Netz soll. Den Rest macht dann der Markt.

Artikel Lesermeinungen (21)

Der Vorschlag der Monopolkommission für die Umstellung der Ökostromförderung auf ein Quotenmodell ist nicht neu. Doch wie altes Silber, das durch seinen Gebrauch immer schöner wird, gewinnt das Quotenmodell durch den Streit über Nachteile und Vorzüge an Glanz: Der Staat würde (für neue Anlagen) nicht mehr vorschreiben, wie viel Geld es je Kilowattstunde Strom aus Wind, Sonne oder Biomasse gibt. Er würde festlegen, wie viel Ökostrom ins Netz muss. Den Rest besorgte der Markt - effizient und geräuschlos.

Der günstigste Anbieter bekäme den Zuschlag, der Verbraucher sauberen Strom zum besten Preis. Mancher Anbieter könnte nicht mithalten, mancher Landwirt müsste die nach Zehntausenden Euro bemessene Pacht für ein Windrad senken. So funktioniert Markt.

Selbst wenn, was behauptet, aber nicht bewiesen ist, Stromkonzerne davon profitierten, änderte das nichts an den Vorzügen des in Schweden erprobten Modells. Wie dringend der Umbau der Ökostromförderung ist, belegt das neue Rekorddefizit aus dem August. Ein erster Schritt zu einer Reform der Förderung wäre nun eine wahrhaftige und von politischen Interessen freie Berechnung der Umlage für das nächste Jahr.

  Weitersagen Kommentieren (22) Merken Drucken

06.09.2013, 08:12 Uhr

Weitersagen

Kein Skandal in Griechenland

Von Werner Mussler

Ist Griechenlands Defizit-Statistik frisiert? Das sagt AfD-Chef Bernd Lucke. Aber der angebliche Skandal ist gar keiner. Mehr 67 19


Die Börse
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --