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Energiewende Merkel lehnt Vorstoß Seehofers zur Stromsteuer ab

 ·  Kein Spielraum für eine niedrigere Stromsteuer: Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt den Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zur Entlastung von Stromkunden ab.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (11)
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Günter Heitel
Günter Heitel (gman) - 28.03.2013 20:01 Uhr

Kein Spielraum - alternativlos bis zum Kollaps

Da kann man zum Altmaier-Fan werden. Wenn Bundesminister Altmaier bei seiner Linie bleibt und sich durchsetzt, kann das etwas werden.

Das System ist an den Wurzeln krank. Was soll da eine einzige Stromsteuersenkung. Das ist nicht einmal Wahlkampf, das ist pure Wählertäuschung oder besser Verbrauchertäuschung.

Wenn nichts passiert, kollabiert EEG & Co. mitsamt der besonders deutschen Energiewende ohnehin, da hilft auch kein Spielraum mehr, den die Kanzlerin ja ohnehin nicht sieht.

Jeder der das kleine Einmaleins beherrscht und die ideologische Profit-Sonnenbrille absetzt, kann sich das ausrechnen. Politiker, die das 1x1 nicht beherrschen, es gibt Volkshochschulkurse, man kann das lernen und einüben.

Die extreme und langfristige PV-Förderung ist der Kern des Übels. Garantien und Umverteilung zu Lasten Dritter. Vielleicht regelt das noch Karlsruhe?!

Subventionen sind schädlich! Auf Subventionen folgen Missbrauch und wieder Subventionen. Das ist das klassische Musterbeispiel dafür.

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Ralf Kanter

Kein Verständnis...

Ich frage mich langsam, auf welcher Seite die "Polit-Elite" steht?

Der Bürger haftet für Hilfszahlungen in Milliarden-Höhe an andere Euro-Krisenländer, darf immer mehr Geld seines Lohnes für die monatliche Grundversorgung (Öl, Gas, Benzin, Strom etc.) aufbringen, wird dann im Gegenzug mit lächerlichen Lohn-/Rentenerhöhungen abgespeist (und das, obwohl die Wirtschaft angeblich brummt!) und ärgert sich tagtäglich darüber, dass mit völlig irrelavanten Themen wie Home-Ehe, Frauenquoten in Führungspositionen und anderem Unsinn Stimmung gemacht wird.

Es sollte doch mittlerweile selbst dem ungebildetstem Bürger klar sein, dass wir von den derzeit "herrschenden" Politikern permanent für dumm verkauft werden, aber natürlich für die anstehende Bundestagswahl gerade noch erträglich sind, um unsere Stimmen zu deren Gunsten abzugeben.

Ich habe genug von Merkel und Co. und werde meine Stimme zur BTWahl der "Alternative für Deutschland" geben, um diesem ganzen Wahnsinn Einhalt zu gebieten.

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thomas pritzl
thomas pritzl (gaitox) - 26.03.2013 22:33 Uhr

Nicht Bürger, sondern Steuerzahler

Der Deutsche verhökert Demokratie an eine Stümperbande in Regierungsverantwortung. Aber er bemerkt es nicht. Genauso wenig bemerkt er, dass er als Individuum für die Gesellschaft keine Rolle spielt, sondern lediglich als Steuerzahler. Merkel lehnt jede auch noch so kleine Entlastung für den Bürger ab. Neben den Banken hat die Stromindustrie ihr stetes Wohlwollen. Sie wird nach der Abwahl dort gut unterkommen. Und der dumpe Michel zahlt einer Person eine Pension, die nicht am Wohle des Volkes, sondern ausschließlich am eigenen und am Wohl ihrer Klientel interesiert war. Wie schön es doch ist, ausserhalb D zu leben.

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Edda Kuhlmann

"Keine Spielraueme im Haushalt"

Ich kann es nicht mehr hoeren- der Haushalt der keine Spielraeume fuer kleinste Entlastungen des Buergers bietet in dem dann aber magischerweise in immer kuerzeren Abstaenden genuegend und wesentlich mehr Gelder fuer EU Rettungen, hoehere EU Beitraege, Betreuungsgelder oder sonstige Wohltaten gefunden werden.

Aber dann, auch Frau Merkel hat ihre eigenen Praeferenzen und der deutsche Buerger gehoert eben nicht dazu.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 25.03.2013 16:43 Uhr

Ist es besser

millionen von anständigen Bürgern überteuerten Strom bezahlen zu lassen, oder besser die irrsinnige Einspeisungsvergütungen rückwirkend von einigen Geschäftlemachern zurückzustutzen?

Verträge sind da um gebrochen zu werden, das hat der letzte Depp in Deutschland inzwiaschen gelernt. In der Politik gilt: Was isnteressiert mich mein Geschwätz von gestern! Also entscheidet euch: Millionen verärgerter Bürger mit Wahlwut, oder einpaar grüne Abzocker beschneiden?

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 25.03.2013 16:34 Uhr

Kompromisvorschlag: Da Energie ein "Lebensmittel" ist

empfehle ich die Reduktion des Steuersatzes von 19 auf 7% für private Haushalte.

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Lars Werner

Man darf leider nicht hoffen, dass Frau Merkel oder Rotgrün zur Vernunft und zu der sicheren

Stromversorgung zurückkehren. Das ist genauso wie bei dem Pflaschenpfand. Das hat sich als unsinnig und kontraproduktiv herausgestellt, denn die Mehrweg-Quoute ist, entgegen der Absicht, drastisch gesunken, wird aber trotzdem starrsinnig beibehalten. Dabei werden Plastikflaschen hin- und her getragen, die dann genauso in der Müllverbrennungsanlage landen, wie alles andere. Trotzalledem wollen die Grünen ja Plstiktüten besteuern. Eine wietere gute sinnlose grüne Einnahmequelle.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 25.03.2013 14:54 Uhr

Entlastung der normalen, kleinen Bürger

ist nie etwas, was Merkel haben möchte. Die Bürger sollen sich dirch diese Person bedroht und gegängelt fühlen. Die Ohnmacht der Bürger, das ist was diese Person so anmacht.

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Lieschen Müller

Haben die Langeweile die Politiker?

Ist das ein Spiel, damit es so aussieht, dass man nicht gleich zu allem Ja und Amen sagt? Den Eindruck hat man, wenn man das als Politik-Laie so liest. Und das mit dem teuren Strom kann doch hinten und vorne nicht stimmen. Was macht denn den Strom so teuer? Sind doch kaum Arbeitskräfte involviert? Und Strom gehört ja wohl zu den Infrastrukturprodukten und sollte mit unserem - bereits höchsten Steuersatz - abgedeckt sein. Für was zahlt man denn die ganzen Steuern?

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Otto Kaldrack

Typisch Merkel

den Ostrentnern wird mit einer anständigen Erhöhung ein Ausgleich für
die auf ihrer ihrer wunderbaren Energiewende beruhenden höheren Preise
gewährt, die blöden Wessis müüsen mal wieder sehen, wo sie bleiben.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.03.2013 14:10 Uhr

Eigentlich ein Witz, dass sich Seibert überhaupt zu dem wirren Geschwafel von

Seehofer äußert.

Jeder, der nur über Grundkenntnisse dieses EEG verfügt und die extremen Kostensteigerungsraten durch diese 20 Jahre verbindlichen Vergütungen selbst errechnen kann, weiß die insgesamt 2,05 Cent Stromsteuer nichts an der Dynamik der Vergütungswelle für die Sonnen und Windrad Stromerzeuger ändert.

Jeder der weiß, dass unter rot - grün diese Stromsteuer zur Renten und Sozialversicherungsfinanzierung eingeführt wurde, kann doch nicht erwarten, dass nun ausgerechnet Schäuble eine von den Grünen eingeführte Steuer abschafft um noch im selben Moment dazu aufgefordert zu werden die Steuern zu erhöhen.

SPD / Grüne / Linke fordern Steuererhöhung.

Stromsteuer abschaffen aber bedeutet Steuersenkung und zwar erheblich weil die Stromsteuer noch einmal mit 19 % MWSt zusätzlich besteuert ist.
Ja 2,05 Cent plus 19% MWSt = 2,44 Cent kWh Verbrauch.
33.000.000 Haushalte mit durchschnittlich 3500 kWh = 2,82 Milliarden € nur von den Privathaushalten in Deutschland.

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25.03.2013, 13:06 Uhr

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