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Energiewende Italien kürzt Solarförderung

 ·  Italien kürzt seine Solarförderung schrittweise bis 2013. Investoren fordern jetzt 500 Millionen Euro Schadenersatz. Bislang ist Italien für Solarzellen der zweitgrößte Markt der Welt.

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Italien macht mit der Kürzung der Solarförderung ernst. Nach einer am Donnerstag verabschiedeten Verordnung werden die Anreize schrittweise bis zum Jahr 2013 gesenkt. Dem Industrieministerium zufolge sind die Subventionen danach an die insgesamt vorhandene Kapazität der Kraftwerke gekoppelt.

Wegen der Kürzungen fordert eine Gruppe von internationalen Investoren nach eigenem Bekunden 500 Millionen Euro Schadenersatz vom italienischen Staat. Entsprechende rechtliche Schritte seien eingeleitet worden. Erklärtes Ziel der staatlichen Kürzungen ist die Eindämmung von Spekulationen.

Wegen der staatlichen Förderung ist der italienische Markt für Solarzellen hinter Deutschland bislang der zweitgrößte der Welt. Die Solarbranche ist in beiden Ländern auf staatliche Unterstützung angewiesen, um mit herkömmlichen Stromquellen wie Atom- und Kohlekraftwerken konkurrieren zu können.

Auch in Deutschland sollen aber die Subventionen gekürzt werden. Wie es der starken deutschen Solarbranche zuletzt erging, wird sich kommende Woche herausstellen: Dann legen eine Reihe deutscher Firmen ihre Bilanzen vor, etwa Solarworld, Q-Cells, SMA Solar und Phoenix Solar.

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