14.02.2013 · Umwelt- und Wirtschaftsministerium haben sich nach F.A.Z.-Informationen auf kurzfristige Abstriche bei der Förderung der Erneuerbaren Energien von jährlich knapp 2 Milliarden Euro geeinigt. Die Kürzungen gelten sowohl für neue als auch alle bestehenden Ökostromanlagen, die einmalig 1,5 Prozent weniger Förderung erhalten sollen.
Von Andreas Mihm, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Ich bedauere, wenn ich mich so ausgedrückt habe, dass Sie zu dieser Fehlinterpretation kamen. Ich dachte eher an Innovation als an Regression. Nur am Rande bemerkt empfinde ich es nicht als gravierenden Komfortverzicht, mir im Winter warme Wollsocken anzuziehen, um die Heizkosten zu reduzieren.
Konkret wurde in der FAZ aber auch sonst konkret 20 Milliarden € oder nach Abzug des
Betrages 3 Milliarden € der in den Umlagentopf aus dem
Börsenpreis floss.
Also Netto Kosten 17 Mrd € oder Brutto 20 Mrd € und nun
diese heutige Nachricht:"
"auf kurzfristige Abstriche bei der Förderung der
Erneuerbaren Energien u Kürzungen von .... im Umfang von
jährlich knapp 2 Milliarden Euro geeinigt.
Die Kürzungen sollen ......
Damit soll sichergestellt werden, dass die Umlage für die
Förderung nach den Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) im kommenden
Jahr nicht steigt, sondern auf dem aktuellen Niveau von 5,27 Cent je
Kilowattstunde bleibt."
Es spielt nun keine Rolle ob wir die Zahlen genau kennen.
Der Vorschlag lautet 2014 soll der Betrag eingefroren also auf
heutigen Stand verharren.
Ob andere es anders auslegen und mehr oder weniger nur für 2014
vereinbaren ist
egal.
Auch was danach sein kann ist heute kein Thema.
Sondern nur das Einfrieren für 2014 :" von ... knapp 2
Milliarden Euro plus"
Liebe Leute wäre alles einfach weiter so also Steigerung auf größer 23 Mrd € schon 2014
eine Alternative ?
Nur um die Begrenzung für ein einziges Jahr geht es.
Entweder bleibt der extreme Anstieg weil die Gesetze so sind.
Oder Bund und Ländern schaffen eine nur auf ein Jahr ausgelegte
Beschränkung ~ 20. Milliarden € um dann 2014 nach
richtigen Instrumenten zu suchen.
Einfach weiter so wer will das?
Einfach weiter so heißt 2015 " Nichts geht mehr "
Nein kann und könnte nichts gekürtz werden. Die Gesetze gelten solange weiter bis
Wenn der Vorschlag nun nicht aufgegriffen wird gilt das EEG exakt
so weiter.
Der Letzte Versuch der Änderung scheiterte an allen Ländern.
Das Ergebnis sahen wir 2010 13 Milliarden € 2011 17
Milliarden € 2012 20 Milliarden €
Alle Regeln und Umlagen sind exakt bis zum Nimmerlein festgelegt.
Jeder der behauptet es könnte, soll sagen wie das durch den
Gesetzgeber B-Tag und B-Rat u Bundesregierung geht?
Das Gesetz behält bestand ..... Oder man einigt sich.
~ 23.000.000.000 € in 2014 ..... Oder man einigt sich. auf
20 Mrd € wie zuletzt.
Ich weiß ja nicht wo Sie die Zahlen herhaben, aber es sind nicht die offiziellen
aus der Mittelfristprognose der Netzbetreiber! Diese liegen 3-4 Mrd.
Euro niedriger (nachzulesen bei eeg-kwk)!
Der Verbraucher hat im Übrigen sehr wohl ein gutes Gespür
dafür, ob er abgezockt wird oder nicht! Noch 2009 lag die
EEG-Umlage bei 1,3 Cent/ kWh, bei Vergütungszahlungen von insgesamt
10,5 Mrd. Euro. In 2013 werden die gesamten Auszahlungen lt. Prognose
bei 18,5 Mrd. Euro liegen, die EEG-Umlage aber bei 5,3 Cent/ kWh?!
Fällt Ihnen etwas auf?
Die EEG-Umlage hat sich vervierfacht, obwohl sich die Kosten noch nicht
einmal verdoppelt haben! Das ist die "höhere Mathematik"
dieser Regierung: 1+1=4!
Ausschließlich verursacht durch "Manipulationen" dieser
Bundesregierung an der EEG-Umlage! Es ist deshalb geradezu absurd, jetzt
die "Strompreisbremse" auszurufen, nachdem man selber die
Kosten für die Verbraucher überproportional in die Höhe
getrieben hat!
Die EEG-Umlage könnte sofort halbiert werden, wenn alle
Änderungen dieser Regierung wieder rückgängig gemacht
werden würden!
Richtig schöne Aussichten: 2012: 18,5, 2013: 21,5, 2014: 24, 2015:26,5 Mrd.€
Es wird nichts passieren, daß an dieser quadratischen Funktion
etwas ändert.
Die tatsächlichen Gesamtzahlungen sind für den Verbraucher
viel wichtiger als die ursprünglich „klein“ wirkenden
Aufschläge, die er pro kWh auf seiner Stromrechnung erkennen kann.
Diese werden ihm nicht nur über seine direkte Stromrechnung,
sondern auch über seine gesamten übrigen Lebenshaltungskosten
weitergereicht. Von exportierten Gütern einmal abgesehen werden
schlieβlich sämtliche Stromkosten, die Industrie, Handel,
Handwerk , Bahnen und öffentliche Verwaltungen zu bezahlen haben
über entsprechend höhere Preise .
Die zurzeit erhobene Forderung, keine Ausnahmeregeln für
energieintensive Industrien mehr zuzulassen, ist ein reines
Ablenkungsmanöver.
Seit dem ersten Rumpfjahr 2000 sind diese Zahlungen von zunächst
883 M
Weder Politik noch Energie oder Strom ist hier in der Diskussion. Kosten Milliarden €
Die Begrenzung des unkontrollierten Kostenanstiegs ist hier das Thema.
Nur die Kostenbegrenzung auf einen etwas weniger schnellen Kostenanstieg.
Hat nichts mit Politik zu tun, nein nur um weniger aber noch gerade zu
verkraftenden Kostensteigerung in der Zukunft.
Es wird langsam Zeit die Notbremse zu ziehen und das EEG ersatzlos abzuschaffen,
die Schäden sind jetzt schon unerhört. Es kann nicht sein, dass 14 % der deutschen Bevölkerung, hauptsächlich Beamte und öffentlich Angestellte die Energiepolitik bestimmen, natürlich zum eigenen Vorteil. Es kommt einem vor, als wenn Herr Trettin irgendwelche Schmuddelfotos von Frau Merkel unter Verschluß hält und sie erpresst, anders ist das vorsätzliche Ruinieren des eigene Landes nicht erklärbar.
"Angeheiratete Stiefzwillinge",
so kommen mir Altmaier und Rösler vor. Und da es so was nicht gibt, ist auch ihre "Einigung" ein Fake. Es gibt nur ein ENTWEDER (technische und ökonomisch konsequente Wende zu den Erneuerbaren Energieressourcen, einschliesslich der zugehörigen Kostensteigerung) ODER (Korrektur der Wende zugunsten einer Zwischenepoche mit wirtschaftlich verträglichem Mix an konventionell/nuklear/erneuerbar hergestellter Energie). Eins davon wäre ehrlich. Was uns jetzt zugemutet wird, ist ein Zwitter, was den chimären Nachwuchs für o.g. Paarung darstellt.
eigentlich handelt es sich bei diesem Thema um eine immense Steuererhöhung, die mit Blendgranaten verschleiert wird. Die meisten "Lesermeinungen" hier sind Lobbyisten-Nebelkerzen, die helfen sollen am Futtertrog möglichst viel abzubekommen. Nach der Steckdose wird dann die Maut und das Trinkwasser beackert. Her mit den Piraten, hier hilft nur noch Transparenz !!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 15:28 Uhr"Her mit den Piraten"?
Wie bitte? Die "Piraten" sind Teil der linksgrünen Politkaste, sie sind ein (kleiner) Teil des Problems und damit keinesfalls Teil der Lösung.
Der planlose Umbau der Energieversorgung scheint ins Verderben zu führen
Es ist in der Tat dringend geboten die liberalen Parteiengecken umgehend von der Macht zu entfernen und fortan an ein Mindestmaß an sachlicher Eignung sicherzustellen; denn offenbar scheint den Parteiengecken die Wichtigkeit einer bezahlbaren Stromversorgung keinesfalls bewußt zu sein und so versucht beispielsweise der giftige Wurmfraß der Grünen damit hausieren zu gehen, daß man der Industrie Zuschüsse wegen den steigernden Energiepreisen gewähre, weil dies ungerecht gegenüber den so genannten Verbrauchern (wie das Volk im Jargon der Grünen heißt) sei, doch arbeitet das Volk eben mittelbar und unmittelbar bei besagter Industrie und wenn man diese durch künstlich verteuerte Energiekosten in den Ruin treibt, so ist das Volk noch schlechter dran; was freilich nicht heißt, daß man die Zuschüsse beim Volk erheben muß, sondern man kann hierfür auch unnötige Staatsausgaben streichen wie diejenigen zur Förderung des Parteienunwesens oder die Mitgliedsbeiträge für die Vereinten Nationen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 18:18 UhrNun, wenn das so ist,
dann sollten wir keine halben Sachen machen und der Industrie den Strom
am besten gleich ganz bezahlen?! Oder noch etwas dafür zahlen, dass
sie gnädigerweise den Strom abnimmt?!
Und wenn wir schon einmal dabei sind, warum gibt es eigentlich so etwas
wettbewerbsschädliches wie Gehalt oder Lohn? Weg damit!
Wahrscheinlich ist die Industrie erst dann zufrieden, wenn sie 100%
ihrer in Deutschland produzierten Waren exportieren kann?!
Kunststück, im Inland wird sie dann niemand mehr bezahlen können!
Leute nun nehmt doch Vernunft an und seht wenigstens ein, dass alle Politiker exakt
das selbe erkannt u erfahren haben.
Es besteht ein Gesetz, das sich nun so auswirkt, dass in Folgen, hohe
Milliarden € verschlingt.
Der steile Anstieg auf 20 Mrd später 23 Mrd € u weiter
schließlich 40 u mehr Milliarden € pro Jahr, vom Volk nicht
mehr aufgebracht werden kann.
Lasst doch diese blöde Rechthaberei wo doch jeder auch Trittin oder
andere Grüne, ja alle egal ob Linke , SPD, CDU oder wer auch
immer im Grundsatz einig sind, dass das so nicht gehen kann.
Nehmt die etwas abmildernden Worte bezüglich anderer Verteilung nur
als Nernebelung um sich nicht sauber u aufrichtig dazu zu bekennen, dass
längst alles zu spät ist.
Alle wissen es. Es geht nicht. Die Finanzierung die Basis des gesamten
Projekt ist gescheitert.
Alles was bis heute gilt, auch das bis August kann unter großen
Schmerzen vom Volk geleistet werden, aber nicht "VIEL" mehr.
Nur dieses "viel" das will man nun versuchen auf ein
"Mehr" an Mrd € zu begrenzen.
Die Kostensteigerung > aber begrenzt.
Wer Rot/Grün wählt - wählt Armut
Die Landesregierung von M-V ist von der Prämisse abgekommen, den
Strombedarf bei öffentl. Gebäuden - ausschließlich bis
2014 - mit Öko-Strom zu decken.
Was ist hier passiert?
Das Land oder die Roten der Landesregierung hatten doch noch letztes
Jahr vollmundig Propagiert, dass Land M-V wird sein Bedarf aus
Öko-Strom decken und Exportieren können.
Diese ganze übereilte Entscheidung sich von der Kernenergie zu
verabschieden und Deutschland zu einem Vorreiter in Erneuerbaren Energie
zu machen, fliegt uns Endverbraucher nochmal gehörig um die Ohren.
Die Strompreiserhöhungen, lassen jeweils nicht gutes erahnen!
Strom ist Strom.
Ob der nun aus Regenerativen Quellen erzeugt wird oder unter
Ausplünderung der fossilen Ressourcen, Öko ist nur ein Schlagwort.
Interessanter ist die Frage, wo geht die Reise hin? Sicher nicht
Richtung endlicher Gasvorkommen, Fracking und "sicheren" Atomkraftwerken...
@ Marie Gruber
Sie haben Recht, natürlich gibt es kein Öko-Strom.
Nur ändert das nicht an der Tatsache, dass hier eine Preisspirale
durch die Politik in Gang gesetzt wurde und der Verbraucher
getäuscht wurde und wird.
Dafür "Danke" ich heute noch, der damaligen
Rot-Grünen Bundesregierung, die dass EEG verabschiedeten.
Es gibt keinen Öko Strom und weil es so etwas nicht gibt
kann und konnte man sich auch von einer Lüge ja falschen
Bezeichnung lösen.
Das ist doch auch nicht das Thema. Hier geht es nur um Begrenzung
der > Kosten.
Der Mehrkosten aus der Durchführung dieses EEG. Nichts anderes
Wenn ich die unterschiedlichen Preisaufschlüsselungen in
verschiedensten Medien sehe, fällt mir immer auf, dass das teure an
der Sache die Steuern auf Steuern auf Steuern.... sind. In den
Diskussionen hier liest man eigentlich hauptsächlich
Lobbyistengetöse über EEG-Faktoren.
Die Alt-Erzeugerlobby weint, dass sie Leute entlassen muss, die
Neu-Erzeugerlobby weint hier eigentlich nicht wirklich, sondern beisst
für ihre neuen Privilegien. Kann mir einer in zwei kurzen
Sätzen erklären, wer hier wirklich der Preistreiber ist ?
Quatschen sie doch bitte nicht von Strompreis. Hier geht es um Kosten der zu hohen
Vergütung zur Finanzierung von Anlagen und an keiner Stelle um den Strompreis.
Um die Kosten die von irgendwem bezahlt werden müssen.
Dass man diese Kosten auf den Stromverbrauch und nicht auf die
Trinkmilch umlegt
oder Abwasser oder aus dem Steueraufkommmen ist völlig unwichtig.
Es geht nur um den unkontrollierten Kostenanstieg.
Kurz noch die Antwort, wie sich der letzte Strompreisanstieg rechnerisch zusammensetzt
EEG Umlage 1,68 Cent/ kWh
1. davon: 0,35 Cent/ kWh für den niedrigeren Börsenstrompreis
2. davon: 0,27 Cent/ kWh für den Ausbau des Industrieprivilegs (Umlagebefreiung)
3. davon: 0,12 Cent/ kWh für die höhere Liquiditätsreserve
4. davon: 0,08 Cent/ kWh für die neue Marktprämie
5. davon: 0,19 Cent/ kWh für die höheren Förderkosten in 2013
6. davon: 0,67 Cent/ kWh für die für 2012 zu niedrig
kalkulierte EEG-Vergütung
7. 0,18 Cent/ kWh für weitere Befreiungen von der Netzentgeldumlage
8. 0,25 Cent/ kWh für die neue Offshore-Umlage
9. 0,12 Cent/ kWh für die KWK-Umlage
10. 0,5 Cent/ kWh für die höheren Kosten für Erzeugung
und Vertrieb (Prognose)
11. 0,52 Cent/ kWh für die anteilige Umsatzsteuer
Die Positionen 1-4 und 7-8 hat allein die Bundesregierung zu
verantworten, an 6 u. 11 ist sie zumindest mitverantwortlich! Von der
gesamten Erhöhung von 3,25 Cent/ kWh entfallen ganze 0,19 Cent/ kWh
(also nur ca. 6%) auf den weiteren Zubau der EE in 2013!
den ersten Satz haben Sie schon selbst erklärt,
nämlich Steuern auf Steuern auf Steuern usw.
Der reine Erzeugerpreis ist nur moderat gestiegen.
In Sachen EEG will ich es mit einer Geschichte versuchen (leider mehr
als 2 Sätze)
Weil Produktion und Transport von Erdbeeren in südlichen
Ländern ökologisch bedenklich ist, wir aber ganzjährig
mit frischen Erdbeeren versorgt werden wollen, bauen wir eine eigene
ganzjährige Produktion auf. Dabei sind Erdbeeren so lebensnotwendig
wie Strom.
Den Erzeugern wird ein Preis von 50 €/kg garantiert, egal wieviel
sie produzieren.
Herstellungskosten 40 €/kg , der kleine Obstbauer produziert in
Saisonzeiten zu 5 €/kg.
Nun kommt die Erntesaison im Mai/Juni .
Erdbeeren im Überfluss.
Sie sehen zu, wie Obstbauern und die ganzjährigen Erzeuger
massenweise Erdbeeren auf den Müll werfen und fragen sich warum
Sie die Erdbeeren nicht mehr zum früheren sonst saisonüblichen
Marktpreis bekommen ?
Diese Frage stellt sich beim Strom ebenso.
Das ist in der Tat eine berechtigte Frage, Herr Sailer!
Ich mache mal ein Beispiel zur Windenergie:
(I)Einspeisevergütung: ca. 9 Cent/ kWh
(II)Börsenstrompreis: ca. 4 Cent/ kWh
(III)Differenzkosten (II-I): ca. 5 Cent/ kWh
Bei 2000 Volllaststunden p.a. verursachen 1 GW (1 Mio. KW) neu gebauter
Windkraftanlagen Zusatzkosten von ca. 100 Mio. Euro (5 Cent x 2000 x 1
Mio) im Jahr. Diese werden auf den Letztverbrauch verteilt (aktuell ca.
350 Mrd. kWh) und ergeben so eine höhere EEG-Umlage von ca. 0,03
Cent/ kWh. Um die EEG-Umlage um ca. 0,3 Cent/ kWh zu erhöhen,
müßten also bereits 10 GW neu gebaut werden. Nach aktuellem
Ausbautempo dauert das ca. 4 Jahre.
Würde man jetzt noch berücksichtigen, dass bereits ca. 2/3
aller Windkraftanlagen direkt vermarktet werden, könnten bereits
mehr als 20 GW neu gebaut werden (für eine 0,3 Cent/ kWh
höhere EEG-Umlage oder 1% höheren Strompreis). [Vergleich
Strompreisanstieg 2013: 12%]
Für die Solarenergie ergeben sich pro GW Zubau ähnliche Werte,
nur der Zubau erfolgt schneller.
Tatsächlich unbezahlbar?
Die Energiekosten des Abnehmers beruhen auf 2 Hauptkomponenten
Im Wesentlichen sind dies der Preis pro verbrauchter Einheit und die Anzahl der verbrauchten Einheiten. Hier - aber z.B. auch bei der Benzinpreisdebatte - gehen die Bemühungen vorrangig darum, die Kasse der Abnehmer durch Senkung der Preise je Einheit zu schonen. Je geringer aber diese Preise sind, desto geringer sind dann auch die Anreizwirkungen, den Verbrauch zu senken. Ein Bundesumweltminister müsste allerdings gerade die Verbrauchsreduzierung anstreben. Ich bin sicher, dass sowohl in der Industrie als auch bei den Privathaushalten hierdurch noch reichlich Sparpotential zu heben ist.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 19:01 UhrWerter Herr Dr. Reiss, Ihre "Verbrauchsreduzierung" läuft in Kosequenz ...
... auf eine Verringerung des Lebensstandards hinaus.
Wo wollen Sie enden: Beim Pferdefuhrwerk statt Auto, bei dicker Kleidung
im Winter statt Heizung, evtl. im Mittelalter?
Das passiert nichts. Rot/Grün blocken im Bundestart und die Bürger dürfen blechen
Der föderale Schützengraben hat sich nicht bewährt.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 07:54 UhrAlles was sich im Bund bewegt, wird von rot-grünen Bundesrat abgeschossen
Eine unverantwortliche Haltung von SPD und Grünen, die nur
wahltaktische Gründe hat.
Für alles gib es natürlich eine ausuferne Begründung.
Schlüssig ist das meiste nicht gewesen.
Wie bei so vielen Sachen, haben sich beim Föderralismus die SPD und
die Grünen einer Escalation und den Niedergang schuldig gemacht.
Nein warum sollte der Bundesrat blockieren ?
Die Partei die blockiert darf sich sehr warm anziehen.
Landesregierungen stehen in der Verantwortung gegenüber ihren Bürgern.
Die Foerderung wird fuer ein Jahr um 1.5% reduziert,
darf dann aber in den Folgejahren bis zu 2.5%" steigen. Mit anderen Worten, bereits im zweiten Jahr liegen die Preise hoeher als heute. Brutal aufs Gaspedal gedrueckt um die Kosten so richtig zu bremsen.
Das Kernproblem wird ausgespart
Das Kernproblem ist, daß die Politik sich und und die Bürger
belügt. Die über 23.000 Windmühlen stehen förmlich
auf einem Fundament aus Lügen.
Ich sehne den Zeitpunkt herbei, zu dem ein Politiker wieder schallend
ausgelacht wird, wenn er in einem Saal anfängt darüber zu
palavern, er könne und wolle "das Klima retten".
Musik wird bestellt, Musik wird bezahlt
in der Politik hierzulande durch freie und geheime Wahlen. Mit allen Konsequenzen. Wenn sie nicht mehr gefällt wird sie halt wieder abgewähl. Im Geschäftsleben durch Vertragskündigung. Ergebnisse demokratischer Wahlen sind kein Spuk.
diese Musik bezahlt eben nicht der Besteller,
daher wird der Spuk noch lange andauern.
Beispiele dafür gibt´s genug, wie z.B. Steinkohlebergbau.
Zu empfehlen: Hermann Priebe , "Die subventionierte Unvernunft"
Meines Wissens stehen Windenergieanlagen auf Betonfundamenten
Bei jährlich 2.000 Volllaststunden liegen die Stromgestehungskosten
im Mittel bei 7,3 Cent pro kWh, unter günstigen Bedingungen sind
auch 6,5 Cent pro kWh möglich. Kostenseitig befinden sich die
Anlagen damit auf Augenhöhe mit Kohlekraftwerken. Quelle heise online.
Das Kernproblem besteht darin dass bei sich vollziehenden
Technologiewechseln bzw Aufknacken von Monopolen alte Posten und
Pfründe verlorengehen. Ist nichts Neues, gabs bereits in der IT,
der Telekommunikation etc.. Ferner ist auch nicht neu das hier und da
abstruse Studien auftauchen die einem erklären wollen das die Erde
eine Scheibe ist. Der Spuk ist aber immer dann schlagartig vorbei wenn
derjenige , der die Musik bestellt hat merkt, dass er sein Geld aus dem
Fenster schmeisst.
ein paar Fakten zur Bereicherung der Diskussion
Stromverbrauch in D ca. 535 TWh
davon Industrie ca. 250 TWh
davon begrenzter EEG-Satz ca. 80 TWh (mit 500.000 €/TWh)
darin enthalten:
87 Chemiestandorte mit insgesamt 24 TWh
87 Papierstandorte mit insg. 13 TWh
53 Metallstandorte mit insg. 19 TWh
Lasst uns die einfach schließen, dann wären
1. diese leidigen Diskussionen weg
2. der "Ökostromanteil" auf 26% gestiegen
3. die EEG-Umalge noch viel höher
4. der Fachkräftemangel behoben
5. der Exportüberschuss endlich beseitigt
6. die Landschaft grüner
7. und die pösen Unternehmer endlich zurechtgestutzt
Vielleicht macht der eine oder andere auch freiwillig dicht,
wenn er wegen der EEG-Umlage seine Preise um 10% oder 25 % erhöhen muss.
Oder kaufen wir dann nur noch Produkte, für die die EEG-Umlage voll
bezahlt wurde ?
Da fällt mir ein : Das muss in einem neues Gesetz geregelt werden,
nur noch EEG-zertifizierte Produkte dürfen verkauft werden !
zweifeln dürfen Sie, sollen Sie sogar, allerdings sollten Sie sich noch die Frage stellen,
ob es nicht auch Papiermärkte, bzw. -sorten gibt, bei denen der
Stromanteil ein ganz anderer ist- die alte Durchschnittsproblematik
eben.
Spiegel, Stern und Focus werden ca. 75 cent/kg Papier bezahlen. Sollte
die volle Umlage drauf kommen, wären das zusätzlich ca. 8-9 cent/kg
Wer wirds bezahlen? Also, mehr Importe weniger Exporte; passt doch.
Denn in diesem Branchenbereich übersteigen die Stromkosten jetzt
schon die Personalkosten deutlich.
Natürlich gehört die dt. Papierindustrie zu den
größten Exporteuren, aber auch zu den größten
Importeuren - übersehen oder weggelassen ?
2007: Export 14 Mio t Import 12 Mio t
2012: Export 10,3 Import ?
Dass der Strompreis am billigsten sein muss, wenn am meisten da ist, und
nicht umgekehrt, davon halten Sie wohl nichts.
Wirtschaftlichkeits-, Kosten-, Nachhaltigkeits- und Allokationsdenken
hat beim EEG von Anfang an keine Rolle gespielt, es war und ist reine
Ideologie. Daher sind wir jetzt da wo wir eben sind.
Nun, das bezweifle ich!
Nach Angaben des VDP liegt der Kostenanteil der Stromkosten an den
gesamten Produktionskosten in der Papierindustrie bei ca. 8%! Die
Stromkosten müßten sich demnach mehr als verdoppeln, damit
der Papierpreis um 10% steigt! Das ist durch eine Rückführung
der Begünstigungen für die Papierindustrie weder zu
Befürchten noch zu Erwarten! Außerdem hat die Papierindustrie
von den jetzt bereits seit 2008 andauernden Preissenkungen auch
profitiert! Aber laut Klagen gehört ja bekanntlich zum Geschäft?!
Deutschland ist nach Finnland der zweitgrößte Exporteur im
Bereich Papier, Karton und Pappe, mit steigender Tendenz und bei
steigenden Gewinnen in den letzten Jahren!
dann ist ja alles gut
Ist der Kursrückgang an der Strombörse wirklich nur dem Ausbau
der EE zu verdanken ?
Oder könnte es noch andere Gründe geben ?
Auf Ihre obigen Zahlen will ich nicht näher eingehen, da z.T.
Birnen mit Äpfel verglichen werden. Eine Argumentationslinie
scheint immer die gleiche zu sein: "das macht ja nur ein paar
€ aus -hier für den Verbraucher, dort für Unternehmen
(hängen nur einige Nuller mehr dran). Das systemische Fundament des
EEG in seiner Wirkungsweise ist vergleichbar mit
"Finanzmarktregulierungen" , also nicht reformierbar. Nur ein
Reset kann helfen.
Als kleiner Zlieferer für die Papierindustrie kann ich soviel sagen:
Müssen unsere Kunden die EEG-Umlage voll zahlen, müßten
ihre Papierpreise um 10% steigen => eine ganze Menge Konsequenzen.
So könnte uns Herr Trittin doch mal erklären, warum
Verbraucher oder KMU-Betriebe genau dann den höchsten Preis
für Strom zahlen müssen, wenn am meisten davon verfügbar ist.
Solch banale Fragen sind eines Öko-Fürsten aber unwürdig.
Ein paar weitere Fakten zur Bereicherung der Diskussion
Beispiel Chemieindustrie:
24 TWh privilegierter Stromverbrauch (s.o.)
anteilige EEG-Umlage 12 Mio. Euro p.a. (s.o.)
Börsenstrompreissenkung ca. 12 Mio. Euro/ TWh (in den letzten 2 Jahren)
Kostenersparnis durch Strompreissenkung ca. 288 Mio. Euro p.a.
Umsatz 184 Mrd. Euro (2012)
Operative Gewinnmarge 6% vom Umsatz (Bayer)
Exportanteil chemische Industrie 110 Mrd. Euro (2012)
Da müssen wir doch bei den Haushalten und kleinen Gewerbetreibenden
noch einmal sammeln gehen, damit sich die Zahlen noch ein bißchen verbessern?!
Da bin ich ja gespannt wie sich das auf den Geldbeutel auswirkt!
Bei den Infrastrukturprodukten muss wirklich abgespeckt werden, da ist der Herr Rösler mit seinen Abspeckaktionen ganz gut aufgehoben. Aber bitte nicht wieder zu Lasten unserer Lebensqualität. Nehmen Sie sich die mal zur Brust, die da im Energie-Sektor unngerechtfertigt absahnen. Diese Abspeckaktion im Gesundheitswesen ist ja wohl eine einzige Katastrophe. Gesundheit ist unser höchstes Gut und so sollte man auch damit umgehen. Davon abgesehen steht doch angeblich das Wohl/Lebensqualität des Bürgers bei allen wichtigen Entscheidungen im öffentlichen Sektor immer an erster Stelle. Nur gehen da Theorie und Praxis scheinbar getrennte Wege, denn bei uns Bürgern kommen immer nur die Nachteile an. Wir werden schlechter versorgt, die Qualität leidet und im Geldbeutel wird es auch nur weniger und nicht mehr. Aber wie gesagt im Wirtschaftssektor ist durchaus Potential zum Sparen, da warten wir mal ab, in wie weit die Entscheidungen dieses Mal positive Auswirkungen für den kleinen Mann haben.
Was bleibt für Investitionen in erneuerbare Energien übrig?
Schade, dass nur über das Sparen gesprochen wird. Das Ziel der Bundesregierung ist, bis zum Jahr 2050 80% aller Treibhausgase einzusparen. Die EEG Umlage darf noch jedes Jahr um 2,5% steigen und bei der Auszahlung und den Ausnahmen des EEG wird gekürzt. Welche Summe bleibt jetzt noch für neue Investitionen übrig? Reicht diese aus, um auf Kurs zu bleiben? Warum versäumt es die Regierung ,über die Erfolge und Ziele zu sprechen? Martin Winkler
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 17:29 UhrNa, Sie als Nicht-Naturwissenschaftler müssen das ja wissen, Herr Ermecke, nicht wahr?!
Darauf hat die Welt gewartet, dass Sie als Laie in einer Kurzstudie der
versammelten Wissenschaft erklären, was richtig ist?!
Respekt!
An fehlenden Selbstvertrauen scheinen Sie jedenfalls nicht zu leiden?!
Im Ernst! Bei ihrer nicht vorhandenen "wissenschaftlichen
Expertise" würden Sie bei mir nicht über das Vorzimmer
hinauskommen!
Bildung beginnt dann, wenn man ...
... den Begriff "Treibhausgase" nur noch in
Anführungszeichen verwendet.
Herr Winkler, wir werden in ein paar Tagen eine neue Kurzstudie
vorstellen, in der wir einfach und für jeden Zehntklässler
verständlich darlegen, daß die angeblichen Treibhausgase die
Erde KÜHLEN. Sie wärmen sie also nicht. Naherzu alles, was Sie
in den Medien und leider auch in dieser Zeitung zu dem Thema lesen
können, ist vom naturwissenschaftlichen Standpunkt her falsch.
nach einem Bund-Länder-Treffen in Berlin mit.
Details sollen in einer Arbeitsgruppe beraten werden. Ziel sei es, die
EEG-Umlage zunächst festzuschreiben und in Folge ihren Anstieg zu
begrenzen,
17 Milliarden € Umlage bis jetzt jährlich um 20% steigend soll nicht weiter so kräftig zulegen.
Eine andere Umverteilung ändert aber nichts an der zu hohen
Steigerung um die es hier einzig und alleine geht.
Um unerträglich Kostensteigerungsbegrenzung.
Um einen flacheren Anstieg der Kosten. Nur darum.
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
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| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
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| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |