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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energiewende Altmaier und Rösler einigen sich auf Kürzungen bei Erneuerbaren Energien

 ·  Umwelt- und Wirtschaftsministerium haben sich nach F.A.Z.-Informationen auf kurzfristige Abstriche bei der Förderung der Erneuerbaren Energien von jährlich knapp 2 Milliarden Euro geeinigt. Die Kürzungen gelten sowohl für neue als auch alle bestehenden Ökostromanlagen, die einmalig 1,5 Prozent weniger Förderung erhalten sollen.

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Dr. Wilhelm Reiß

Energieverbrauch

Ich bedauere, wenn ich mich so ausgedrückt habe, dass Sie zu dieser Fehlinterpretation kamen. Ich dachte eher an Innovation als an Regression. Nur am Rande bemerkt empfinde ich es nicht als gravierenden Komfortverzicht, mir im Winter warme Wollsocken anzuziehen, um die Heizkosten zu reduzieren.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 15.02.2013 18:24 Uhr

Konkret wurde in der FAZ aber auch sonst konkret 20 Milliarden € oder nach Abzug des

Betrages 3 Milliarden € der in den Umlagentopf aus dem Börsenpreis floss.

Also Netto Kosten 17 Mrd € oder Brutto 20 Mrd € und nun diese heutige Nachricht:"

"auf kurzfristige Abstriche bei der Förderung der Erneuerbaren Energien u Kürzungen von .... im Umfang von jährlich knapp 2 Milliarden Euro geeinigt.

Die Kürzungen sollen ......
Damit soll sichergestellt werden, dass die Umlage für die Förderung nach den Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) im kommenden Jahr nicht steigt, sondern auf dem aktuellen Niveau von 5,27 Cent je Kilowattstunde bleibt."

Es spielt nun keine Rolle ob wir die Zahlen genau kennen.

Der Vorschlag lautet 2014 soll der Betrag eingefroren also auf heutigen Stand verharren.

Ob andere es anders auslegen und mehr oder weniger nur für 2014 vereinbaren ist
egal.

Auch was danach sein kann ist heute kein Thema.

Sondern nur das Einfrieren für 2014 :" von ... knapp 2 Milliarden Euro plus"


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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 15.02.2013 12:38 Uhr

Liebe Leute wäre alles einfach weiter so also Steigerung auf größer 23 Mrd € schon 2014

eine Alternative ?

Nur um die Begrenzung für ein einziges Jahr geht es.

Entweder bleibt der extreme Anstieg weil die Gesetze so sind.

Oder Bund und Ländern schaffen eine nur auf ein Jahr ausgelegte Beschränkung ~ 20. Milliarden € um dann 2014 nach richtigen Instrumenten zu suchen.

Einfach weiter so wer will das?

Einfach weiter so heißt 2015 " Nichts geht mehr "

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 19:02 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 15.02.2013 19:02 Uhr

Nein kann und könnte nichts gekürtz werden. Die Gesetze gelten solange weiter bis


Wenn der Vorschlag nun nicht aufgegriffen wird gilt das EEG exakt so weiter.

Der Letzte Versuch der Änderung scheiterte an allen Ländern.

Das Ergebnis sahen wir 2010 13 Milliarden € 2011 17 Milliarden € 2012 20 Milliarden €

Alle Regeln und Umlagen sind exakt bis zum Nimmerlein festgelegt.

Jeder der behauptet es könnte, soll sagen wie das durch den Gesetzgeber B-Tag und B-Rat u Bundesregierung geht?

Das Gesetz behält bestand ..... Oder man einigt sich.

~ 23.000.000.000 € in 2014 ..... Oder man einigt sich. auf 20 Mrd € wie zuletzt.

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Christian Wrobel

Ich weiß ja nicht wo Sie die Zahlen herhaben, aber es sind nicht die offiziellen

aus der Mittelfristprognose der Netzbetreiber! Diese liegen 3-4 Mrd. Euro niedriger (nachzulesen bei eeg-kwk)!

Der Verbraucher hat im Übrigen sehr wohl ein gutes Gespür dafür, ob er abgezockt wird oder nicht! Noch 2009 lag die EEG-Umlage bei 1,3 Cent/ kWh, bei Vergütungszahlungen von insgesamt 10,5 Mrd. Euro. In 2013 werden die gesamten Auszahlungen lt. Prognose bei 18,5 Mrd. Euro liegen, die EEG-Umlage aber bei 5,3 Cent/ kWh?!

Fällt Ihnen etwas auf?

Die EEG-Umlage hat sich vervierfacht, obwohl sich die Kosten noch nicht einmal verdoppelt haben! Das ist die "höhere Mathematik" dieser Regierung: 1+1=4!

Ausschließlich verursacht durch "Manipulationen" dieser Bundesregierung an der EEG-Umlage! Es ist deshalb geradezu absurd, jetzt die "Strompreisbremse" auszurufen, nachdem man selber die Kosten für die Verbraucher überproportional in die Höhe getrieben hat!

Die EEG-Umlage könnte sofort halbiert werden, wenn alle Änderungen dieser Regierung wieder rückgängig gemacht werden würden!

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Hans-Ulrich Pietz

Richtig schöne Aussichten: 2012: 18,5, 2013: 21,5, 2014: 24, 2015:26,5 Mrd.€

Es wird nichts passieren, daß an dieser quadratischen Funktion etwas ändert.

Die tatsächlichen Gesamtzahlungen sind für den Verbraucher viel wichtiger als die ursprünglich „klein“ wirkenden Aufschläge, die er pro kWh auf seiner Stromrechnung erkennen kann. Diese werden ihm nicht nur über seine direkte Stromrechnung, sondern auch über seine gesamten übrigen Lebenshaltungskosten weitergereicht. Von exportierten Gütern einmal abgesehen werden schlieβlich sämtliche Stromkosten, die Industrie, Handel, Handwerk , Bahnen und öffentliche Verwaltungen zu bezahlen haben über entsprechend höhere Preise .

Die zurzeit erhobene Forderung, keine Ausnahmeregeln für energieintensive Industrien mehr zuzulassen, ist ein reines Ablenkungsmanöver.

Seit dem ersten Rumpfjahr 2000 sind diese Zahlungen von zunächst 883 M

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 14.02.2013 19:48 Uhr

Weder Politik noch Energie oder Strom ist hier in der Diskussion. Kosten Milliarden €

Die Begrenzung des unkontrollierten Kostenanstiegs ist hier das Thema.

Nur die Kostenbegrenzung auf einen etwas weniger schnellen Kostenanstieg.

Hat nichts mit Politik zu tun, nein nur um weniger aber noch gerade zu verkraftenden Kostensteigerung in der Zukunft.

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Lars Werner

Es wird langsam Zeit die Notbremse zu ziehen und das EEG ersatzlos abzuschaffen,

die Schäden sind jetzt schon unerhört. Es kann nicht sein, dass 14 % der deutschen Bevölkerung, hauptsächlich Beamte und öffentlich Angestellte die Energiepolitik bestimmen, natürlich zum eigenen Vorteil. Es kommt einem vor, als wenn Herr Trettin irgendwelche Schmuddelfotos von Frau Merkel unter Verschluß hält und sie erpresst, anders ist das vorsätzliche Ruinieren des eigene Landes nicht erklärbar.

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Closed via SSO

"Angeheiratete Stiefzwillinge",

so kommen mir Altmaier und Rösler vor. Und da es so was nicht gibt, ist auch ihre "Einigung" ein Fake. Es gibt nur ein ENTWEDER (technische und ökonomisch konsequente Wende zu den Erneuerbaren Energieressourcen, einschliesslich der zugehörigen Kostensteigerung) ODER (Korrektur der Wende zugunsten einer Zwischenepoche mit wirtschaftlich verträglichem Mix an konventionell/nuklear/erneuerbar hergestellter Energie). Eins davon wäre ehrlich. Was uns jetzt zugemutet wird, ist ein Zwitter, was den chimären Nachwuchs für o.g. Paarung darstellt.

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Guido Sailer

maximale Intransparenz

eigentlich handelt es sich bei diesem Thema um eine immense Steuererhöhung, die mit Blendgranaten verschleiert wird. Die meisten "Lesermeinungen" hier sind Lobbyisten-Nebelkerzen, die helfen sollen am Futtertrog möglichst viel abzubekommen. Nach der Steckdose wird dann die Maut und das Trinkwasser beackert. Her mit den Piraten, hier hilft nur noch Transparenz !!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 15:28 Uhr
Klaus Ermecke

"Her mit den Piraten"?

Wie bitte? Die "Piraten" sind Teil der linksgrünen Politkaste, sie sind ein (kleiner) Teil des Problems und damit keinesfalls Teil der Lösung.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 14.02.2013 17:25 Uhr

Leute nun nehmt doch Vernunft an und seht wenigstens ein, dass alle Politiker exakt

das selbe erkannt u erfahren haben.

Es besteht ein Gesetz, das sich nun so auswirkt, dass in Folgen, hohe Milliarden € verschlingt.

Der steile Anstieg auf 20 Mrd später 23 Mrd € u weiter schließlich 40 u mehr Milliarden € pro Jahr, vom Volk nicht mehr aufgebracht werden kann.

Lasst doch diese blöde Rechthaberei wo doch jeder auch Trittin oder andere Grüne, ja alle egal ob Linke , SPD, CDU oder wer auch immer im Grundsatz einig sind, dass das so nicht gehen kann.

Nehmt die etwas abmildernden Worte bezüglich anderer Verteilung nur als Nernebelung um sich nicht sauber u aufrichtig dazu zu bekennen, dass längst alles zu spät ist.

Alle wissen es. Es geht nicht. Die Finanzierung die Basis des gesamten Projekt ist gescheitert.

Alles was bis heute gilt, auch das bis August kann unter großen Schmerzen vom Volk geleistet werden, aber nicht "VIEL" mehr.

Nur dieses "viel" das will man nun versuchen auf ein "Mehr" an Mrd € zu begrenzen.

Die Kostensteigerung > aber begrenzt.

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Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 14.02.2013 17:20 Uhr

Wer Rot/Grün wählt - wählt Armut

Die Landesregierung von M-V ist von der Prämisse abgekommen, den Strombedarf bei öffentl. Gebäuden - ausschließlich bis 2014 - mit Öko-Strom zu decken.
Was ist hier passiert?
Das Land oder die Roten der Landesregierung hatten doch noch letztes Jahr vollmundig Propagiert, dass Land M-V wird sein Bedarf aus Öko-Strom decken und Exportieren können.
Diese ganze übereilte Entscheidung sich von der Kernenergie zu verabschieden und Deutschland zu einem Vorreiter in Erneuerbaren Energie zu machen, fliegt uns Endverbraucher nochmal gehörig um die Ohren.
Die Strompreiserhöhungen, lassen jeweils nicht gutes erahnen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 19:39 Uhr
Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 14.02.2013 19:39 Uhr

@ Marie Gruber

Sie haben Recht, natürlich gibt es kein Öko-Strom.
Nur ändert das nicht an der Tatsache, dass hier eine Preisspirale durch die Politik in Gang gesetzt wurde und der Verbraucher getäuscht wurde und wird.
Dafür "Danke" ich heute noch, der damaligen Rot-Grünen Bundesregierung, die dass EEG verabschiedeten.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 14.02.2013 17:44 Uhr

Es gibt keinen Öko Strom und weil es so etwas nicht gibt

kann und konnte man sich auch von einer Lüge ja falschen Bezeichnung lösen.

Das ist doch auch nicht das Thema. Hier geht es nur um Begrenzung der > Kosten.

Der Mehrkosten aus der Durchführung dieses EEG. Nichts anderes

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Guido Sailer

Was ist jetzt so teuer ?

Wenn ich die unterschiedlichen Preisaufschlüsselungen in verschiedensten Medien sehe, fällt mir immer auf, dass das teure an der Sache die Steuern auf Steuern auf Steuern.... sind. In den Diskussionen hier liest man eigentlich hauptsächlich Lobbyistengetöse über EEG-Faktoren.
Die Alt-Erzeugerlobby weint, dass sie Leute entlassen muss, die Neu-Erzeugerlobby weint hier eigentlich nicht wirklich, sondern beisst für ihre neuen Privilegien. Kann mir einer in zwei kurzen Sätzen erklären, wer hier wirklich der Preistreiber ist ?

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 20:18 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 14.02.2013 20:18 Uhr

Quatschen sie doch bitte nicht von Strompreis. Hier geht es um Kosten der zu hohen

Vergütung zur Finanzierung von Anlagen und an keiner Stelle um den Strompreis.

Um die Kosten die von irgendwem bezahlt werden müssen.

Dass man diese Kosten auf den Stromverbrauch und nicht auf die Trinkmilch umlegt

oder Abwasser oder aus dem Steueraufkommmen ist völlig unwichtig.

Es geht nur um den unkontrollierten Kostenanstieg.

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Christian Wrobel

Kurz noch die Antwort, wie sich der letzte Strompreisanstieg rechnerisch zusammensetzt

EEG Umlage 1,68 Cent/ kWh

1. davon: 0,35 Cent/ kWh für den niedrigeren Börsenstrompreis
2. davon: 0,27 Cent/ kWh für den Ausbau des Industrieprivilegs (Umlagebefreiung)
3. davon: 0,12 Cent/ kWh für die höhere Liquiditätsreserve
4. davon: 0,08 Cent/ kWh für die neue Marktprämie
5. davon: 0,19 Cent/ kWh für die höheren Förderkosten in 2013
6. davon: 0,67 Cent/ kWh für die für 2012 zu niedrig kalkulierte EEG-Vergütung

7. 0,18 Cent/ kWh für weitere Befreiungen von der Netzentgeldumlage
8. 0,25 Cent/ kWh für die neue Offshore-Umlage
9. 0,12 Cent/ kWh für die KWK-Umlage
10. 0,5 Cent/ kWh für die höheren Kosten für Erzeugung und Vertrieb (Prognose)
11. 0,52 Cent/ kWh für die anteilige Umsatzsteuer

Die Positionen 1-4 und 7-8 hat allein die Bundesregierung zu verantworten, an 6 u. 11 ist sie zumindest mitverantwortlich! Von der gesamten Erhöhung von 3,25 Cent/ kWh entfallen ganze 0,19 Cent/ kWh (also nur ca. 6%) auf den weiteren Zubau der EE in 2013!

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Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 14.02.2013 19:09 Uhr

den ersten Satz haben Sie schon selbst erklärt,

nämlich Steuern auf Steuern auf Steuern usw.
Der reine Erzeugerpreis ist nur moderat gestiegen.
In Sachen EEG will ich es mit einer Geschichte versuchen (leider mehr als 2 Sätze)
Weil Produktion und Transport von Erdbeeren in südlichen Ländern ökologisch bedenklich ist, wir aber ganzjährig mit frischen Erdbeeren versorgt werden wollen, bauen wir eine eigene ganzjährige Produktion auf. Dabei sind Erdbeeren so lebensnotwendig wie Strom.
Den Erzeugern wird ein Preis von 50 €/kg garantiert, egal wieviel sie produzieren.
Herstellungskosten 40 €/kg , der kleine Obstbauer produziert in Saisonzeiten zu 5 €/kg.
Nun kommt die Erntesaison im Mai/Juni .
Erdbeeren im Überfluss.
Sie sehen zu, wie Obstbauern und die ganzjährigen Erzeuger massenweise Erdbeeren auf den Müll werfen und fragen sich warum Sie die Erdbeeren nicht mehr zum früheren sonst saisonüblichen Marktpreis bekommen ?
Diese Frage stellt sich beim Strom ebenso.

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Christian Wrobel

Das ist in der Tat eine berechtigte Frage, Herr Sailer!

Ich mache mal ein Beispiel zur Windenergie:

(I)Einspeisevergütung: ca. 9 Cent/ kWh
(II)Börsenstrompreis: ca. 4 Cent/ kWh
(III)Differenzkosten (II-I): ca. 5 Cent/ kWh

Bei 2000 Volllaststunden p.a. verursachen 1 GW (1 Mio. KW) neu gebauter Windkraftanlagen Zusatzkosten von ca. 100 Mio. Euro (5 Cent x 2000 x 1 Mio) im Jahr. Diese werden auf den Letztverbrauch verteilt (aktuell ca. 350 Mrd. kWh) und ergeben so eine höhere EEG-Umlage von ca. 0,03 Cent/ kWh. Um die EEG-Umlage um ca. 0,3 Cent/ kWh zu erhöhen, müßten also bereits 10 GW neu gebaut werden. Nach aktuellem Ausbautempo dauert das ca. 4 Jahre.

Würde man jetzt noch berücksichtigen, dass bereits ca. 2/3 aller Windkraftanlagen direkt vermarktet werden, könnten bereits mehr als 20 GW neu gebaut werden (für eine 0,3 Cent/ kWh höhere EEG-Umlage oder 1% höheren Strompreis). [Vergleich Strompreisanstieg 2013: 12%]

Für die Solarenergie ergeben sich pro GW Zubau ähnliche Werte, nur der Zubau erfolgt schneller.

Tatsächlich unbezahlbar?

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Dr. Wilhelm Reiß

Die Energiekosten des Abnehmers beruhen auf 2 Hauptkomponenten

Im Wesentlichen sind dies der Preis pro verbrauchter Einheit und die Anzahl der verbrauchten Einheiten. Hier - aber z.B. auch bei der Benzinpreisdebatte - gehen die Bemühungen vorrangig darum, die Kasse der Abnehmer durch Senkung der Preise je Einheit zu schonen. Je geringer aber diese Preise sind, desto geringer sind dann auch die Anreizwirkungen, den Verbrauch zu senken. Ein Bundesumweltminister müsste allerdings gerade die Verbrauchsreduzierung anstreben. Ich bin sicher, dass sowohl in der Industrie als auch bei den Privathaushalten hierdurch noch reichlich Sparpotential zu heben ist.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 19:01 Uhr
Detlef Stark
Detlef Stark (Obmuj) - 14.02.2013 19:01 Uhr

Werter Herr Dr. Reiss, Ihre "Verbrauchsreduzierung" läuft in Kosequenz ...

... auf eine Verringerung des Lebensstandards hinaus.
Wo wollen Sie enden: Beim Pferdefuhrwerk statt Auto, bei dicker Kleidung im Winter statt Heizung, evtl. im Mittelalter?

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Klaus Letis

Das passiert nichts. Rot/Grün blocken im Bundestart und die Bürger dürfen blechen

Der föderale Schützengraben hat sich nicht bewährt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 07:54 Uhr
Klaus Letis

Alles was sich im Bund bewegt, wird von rot-grünen Bundesrat abgeschossen

Eine unverantwortliche Haltung von SPD und Grünen, die nur wahltaktische Gründe hat.
Für alles gib es natürlich eine ausuferne Begründung. Schlüssig ist das meiste nicht gewesen.
Wie bei so vielen Sachen, haben sich beim Föderralismus die SPD und die Grünen einer Escalation und den Niedergang schuldig gemacht.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 14.02.2013 17:30 Uhr

Nein warum sollte der Bundesrat blockieren ?

Die Partei die blockiert darf sich sehr warm anziehen.

Landesregierungen stehen in der Verantwortung gegenüber ihren Bürgern.

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Edda Kuhlmann

Die Foerderung wird fuer ein Jahr um 1.5% reduziert,

darf dann aber in den Folgejahren bis zu 2.5%" steigen. Mit anderen Worten, bereits im zweiten Jahr liegen die Preise hoeher als heute. Brutal aufs Gaspedal gedrueckt um die Kosten so richtig zu bremsen.

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Klaus Ermecke

Das Kernproblem wird ausgespart

Das Kernproblem ist, daß die Politik sich und und die Bürger belügt. Die über 23.000 Windmühlen stehen förmlich auf einem Fundament aus Lügen.

Ich sehne den Zeitpunkt herbei, zu dem ein Politiker wieder schallend ausgelacht wird, wenn er in einem Saal anfängt darüber zu palavern, er könne und wolle "das Klima retten".

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 15:09 Uhr
Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 15.02.2013 15:09 Uhr

diese Musik bezahlt eben nicht der Besteller,

daher wird der Spuk noch lange andauern.
Beispiele dafür gibt´s genug, wie z.B. Steinkohlebergbau.
Zu empfehlen: Hermann Priebe , "Die subventionierte Unvernunft"

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Andreas Pätzold

Meines Wissens stehen Windenergieanlagen auf Betonfundamenten

Bei jährlich 2.000 Volllaststunden liegen die Stromgestehungskosten im Mittel bei 7,3 Cent pro kWh, unter günstigen Bedingungen sind auch 6,5 Cent pro kWh möglich. Kostenseitig befinden sich die Anlagen damit auf Augenhöhe mit Kohlekraftwerken. Quelle heise online.
Das Kernproblem besteht darin dass bei sich vollziehenden Technologiewechseln bzw Aufknacken von Monopolen alte Posten und Pfründe verlorengehen. Ist nichts Neues, gabs bereits in der IT, der Telekommunikation etc.. Ferner ist auch nicht neu das hier und da abstruse Studien auftauchen die einem erklären wollen das die Erde eine Scheibe ist. Der Spuk ist aber immer dann schlagartig vorbei wenn derjenige , der die Musik bestellt hat merkt, dass er sein Geld aus dem Fenster schmeisst.

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Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 14.02.2013 15:31 Uhr

ein paar Fakten zur Bereicherung der Diskussion

Stromverbrauch in D ca. 535 TWh
davon Industrie ca. 250 TWh
davon begrenzter EEG-Satz ca. 80 TWh (mit 500.000 €/TWh)
darin enthalten:
87 Chemiestandorte mit insgesamt 24 TWh
87 Papierstandorte mit insg. 13 TWh
53 Metallstandorte mit insg. 19 TWh
Lasst uns die einfach schließen, dann wären
1. diese leidigen Diskussionen weg
2. der "Ökostromanteil" auf 26% gestiegen
3. die EEG-Umalge noch viel höher
4. der Fachkräftemangel behoben
5. der Exportüberschuss endlich beseitigt
6. die Landschaft grüner
7. und die pösen Unternehmer endlich zurechtgestutzt
Vielleicht macht der eine oder andere auch freiwillig dicht,
wenn er wegen der EEG-Umlage seine Preise um 10% oder 25 % erhöhen muss.
Oder kaufen wir dann nur noch Produkte, für die die EEG-Umlage voll bezahlt wurde ?
Da fällt mir ein : Das muss in einem neues Gesetz geregelt werden,
nur noch EEG-zertifizierte Produkte dürfen verkauft werden !

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 18:21 Uhr
Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 15.02.2013 18:21 Uhr

zweifeln dürfen Sie, sollen Sie sogar, allerdings sollten Sie sich noch die Frage stellen,

ob es nicht auch Papiermärkte, bzw. -sorten gibt, bei denen der Stromanteil ein ganz anderer ist- die alte Durchschnittsproblematik eben.
Spiegel, Stern und Focus werden ca. 75 cent/kg Papier bezahlen. Sollte die volle Umlage drauf kommen, wären das zusätzlich ca. 8-9 cent/kg
Wer wirds bezahlen? Also, mehr Importe weniger Exporte; passt doch.
Denn in diesem Branchenbereich übersteigen die Stromkosten jetzt schon die Personalkosten deutlich.
Natürlich gehört die dt. Papierindustrie zu den größten Exporteuren, aber auch zu den größten Importeuren - übersehen oder weggelassen ?
2007: Export 14 Mio t Import 12 Mio t
2012: Export 10,3 Import ?

Dass der Strompreis am billigsten sein muss, wenn am meisten da ist, und nicht umgekehrt, davon halten Sie wohl nichts.
Wirtschaftlichkeits-, Kosten-, Nachhaltigkeits- und Allokationsdenken hat beim EEG von Anfang an keine Rolle gespielt, es war und ist reine Ideologie. Daher sind wir jetzt da wo wir eben sind.

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Christian Wrobel

Nun, das bezweifle ich!

Nach Angaben des VDP liegt der Kostenanteil der Stromkosten an den gesamten Produktionskosten in der Papierindustrie bei ca. 8%! Die Stromkosten müßten sich demnach mehr als verdoppeln, damit der Papierpreis um 10% steigt! Das ist durch eine Rückführung der Begünstigungen für die Papierindustrie weder zu Befürchten noch zu Erwarten! Außerdem hat die Papierindustrie von den jetzt bereits seit 2008 andauernden Preissenkungen auch profitiert! Aber laut Klagen gehört ja bekanntlich zum Geschäft?!

Deutschland ist nach Finnland der zweitgrößte Exporteur im Bereich Papier, Karton und Pappe, mit steigender Tendenz und bei steigenden Gewinnen in den letzten Jahren!

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Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 14.02.2013 18:27 Uhr

dann ist ja alles gut

Ist der Kursrückgang an der Strombörse wirklich nur dem Ausbau der EE zu verdanken ?
Oder könnte es noch andere Gründe geben ?
Auf Ihre obigen Zahlen will ich nicht näher eingehen, da z.T. Birnen mit Äpfel verglichen werden. Eine Argumentationslinie scheint immer die gleiche zu sein: "das macht ja nur ein paar € aus -hier für den Verbraucher, dort für Unternehmen (hängen nur einige Nuller mehr dran). Das systemische Fundament des EEG in seiner Wirkungsweise ist vergleichbar mit
"Finanzmarktregulierungen" , also nicht reformierbar. Nur ein Reset kann helfen.
Als kleiner Zlieferer für die Papierindustrie kann ich soviel sagen:
Müssen unsere Kunden die EEG-Umlage voll zahlen, müßten ihre Papierpreise um 10% steigen => eine ganze Menge Konsequenzen.
So könnte uns Herr Trittin doch mal erklären, warum Verbraucher oder KMU-Betriebe genau dann den höchsten Preis für Strom zahlen müssen, wenn am meisten davon verfügbar ist.
Solch banale Fragen sind eines Öko-Fürsten aber unwürdig.

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Christian Wrobel

Ein paar weitere Fakten zur Bereicherung der Diskussion

Beispiel Chemieindustrie:

24 TWh privilegierter Stromverbrauch (s.o.)
anteilige EEG-Umlage 12 Mio. Euro p.a. (s.o.)
Börsenstrompreissenkung ca. 12 Mio. Euro/ TWh (in den letzten 2 Jahren)
Kostenersparnis durch Strompreissenkung ca. 288 Mio. Euro p.a.
Umsatz 184 Mrd. Euro (2012)
Operative Gewinnmarge 6% vom Umsatz (Bayer)
Exportanteil chemische Industrie 110 Mrd. Euro (2012)

Da müssen wir doch bei den Haushalten und kleinen Gewerbetreibenden noch einmal sammeln gehen, damit sich die Zahlen noch ein bißchen verbessern?!

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Lieschen Müller

Da bin ich ja gespannt wie sich das auf den Geldbeutel auswirkt!

Bei den Infrastrukturprodukten muss wirklich abgespeckt werden, da ist der Herr Rösler mit seinen Abspeckaktionen ganz gut aufgehoben. Aber bitte nicht wieder zu Lasten unserer Lebensqualität. Nehmen Sie sich die mal zur Brust, die da im Energie-Sektor unngerechtfertigt absahnen. Diese Abspeckaktion im Gesundheitswesen ist ja wohl eine einzige Katastrophe. Gesundheit ist unser höchstes Gut und so sollte man auch damit umgehen. Davon abgesehen steht doch angeblich das Wohl/Lebensqualität des Bürgers bei allen wichtigen Entscheidungen im öffentlichen Sektor immer an erster Stelle. Nur gehen da Theorie und Praxis scheinbar getrennte Wege, denn bei uns Bürgern kommen immer nur die Nachteile an. Wir werden schlechter versorgt, die Qualität leidet und im Geldbeutel wird es auch nur weniger und nicht mehr. Aber wie gesagt im Wirtschaftssektor ist durchaus Potential zum Sparen, da warten wir mal ab, in wie weit die Entscheidungen dieses Mal positive Auswirkungen für den kleinen Mann haben.

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Martin Winkler

Was bleibt für Investitionen in erneuerbare Energien übrig?

Schade, dass nur über das Sparen gesprochen wird. Das Ziel der Bundesregierung ist, bis zum Jahr 2050 80% aller Treibhausgase einzusparen. Die EEG Umlage darf noch jedes Jahr um 2,5% steigen und bei der Auszahlung und den Ausnahmen des EEG wird gekürzt. Welche Summe bleibt jetzt noch für neue Investitionen übrig? Reicht diese aus, um auf Kurs zu bleiben? Warum versäumt es die Regierung ,über die Erfolge und Ziele zu sprechen? Martin Winkler

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 17:29 Uhr
Christian Wrobel

Na, Sie als Nicht-Naturwissenschaftler müssen das ja wissen, Herr Ermecke, nicht wahr?!

Darauf hat die Welt gewartet, dass Sie als Laie in einer Kurzstudie der versammelten Wissenschaft erklären, was richtig ist?!

Respekt!

An fehlenden Selbstvertrauen scheinen Sie jedenfalls nicht zu leiden?!

Im Ernst! Bei ihrer nicht vorhandenen "wissenschaftlichen Expertise" würden Sie bei mir nicht über das Vorzimmer hinauskommen!

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Klaus Ermecke

Bildung beginnt dann, wenn man ...

... den Begriff "Treibhausgase" nur noch in Anführungszeichen verwendet.

Herr Winkler, wir werden in ein paar Tagen eine neue Kurzstudie vorstellen, in der wir einfach und für jeden Zehntklässler verständlich darlegen, daß die angeblichen Treibhausgase die Erde KÜHLEN. Sie wärmen sie also nicht. Naherzu alles, was Sie in den Medien und leider auch in dieser Zeitung zu dem Thema lesen können, ist vom naturwissenschaftlichen Standpunkt her falsch.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 14.02.2013 15:06 Uhr

Na also, geht doch

nach einem Bund-Länder-Treffen in Berlin mit.

Details sollen in einer Arbeitsgruppe beraten werden. Ziel sei es, die EEG-Umlage zunächst festzuschreiben und in Folge ihren Anstieg zu begrenzen,

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 14.02.2013 14:58 Uhr

17 Milliarden € Umlage bis jetzt jährlich um 20% steigend soll nicht weiter so kräftig zulegen.

Eine andere Umverteilung ändert aber nichts an der zu hohen Steigerung um die es hier einzig und alleine geht.

Um unerträglich Kostensteigerungsbegrenzung.

Um einen flacheren Anstieg der Kosten. Nur darum.

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Udo Terjung

Hetze gegen EEG

Dieses ganze Theater um die Kürzung der EEG-Umlage wird vom Umwelt- und Wirtschaftsministerium nur veranstaltet, um die Bürger gegen das EEG aufzuhetzen, um so die Energiewende zugunsten der Energiekonzerne vielleicht doch noch stoppen zu können.

Die EEG-Umlage wurde von 2012 auf 2013 von 3,6 auf 5,3 Cent/kWh angehoben, also um 47,2 %. Der Anteil der EEG-Umlage, den die EE-Anlagenbetreiber (1,3 Millionen Anlagen!) davon bekommen, wurde im gleichen Zeitraum von 2,07 auf 2,26 %/kWh erhöht, also nur um 9,2 %. Bis auf einen Nachholbetrag in Höhe von 0,7 Cent/kWh für eine Unterdeckung in 2012 hat der Rest mit der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nichts zu tun. Die Behauptung, die Kosten für die Energiewende würden aus dem Ruder laufen, ist eine gezielte Diffamierung.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 17:02 Uhr
Horst lauterbach
Horst lauterbach (ash26e) - 14.02.2013 17:02 Uhr

Bei "Starbucks" gibts schon " latte energiewende"

Besteht aus heißer Luft, viel Schaum (geträumt) und KALTEN Kaffee.

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Klaus Ermecke

"Gezielte Diffamierung"

Herr Terjung, vielleicht legen Sie vorab einmal offen, ob Sie persönlich vielleicht aufgrund irgendwelcher Umstände finanziell am EEG profitieren.

"Energiewende" bedeutet vor allem anderen eins: Verfassungsbruch! Wir haben ein Grundgesetz, daß u.a. das Eigentum schützt, dazu die Berufs- und Gewerbefreiheit. Die deutsche "Energiepolitik" ist nichts anderes als die schrittweise Zerstörung der Freiheit und die Einführung einer Planwirtschaft.

Wenn Sie unbedingt Windmühlen wollen, dann gehen Sie in die USA. Da stehen inzwischen Tausende von Anlagen herum, die niemand mehr haben will, deren Propeller abgerissen auf dem Boden liegen und deren Masten vor sich hin rosten - so wie die alten Dampfer auf einem Schiffsfriedhof.

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14.02.2013, 10:54 Uhr

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Noch ist etwas Zeit, den Schaden des großen Rentenpakets zu begrenzen. Hier sind Politiker gefragt, die nicht nur an die nächste Wahl denken. Sondern auch an die nächste Generation. Mehr 5 14


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