Home
http://www.faz.net/-h00-70k0m
Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Verfassungsklage gegen Atomausstieg Kernkraftbetreiber fordern 15 Milliarden Euro vom Staat

 ·  Wegen des hastigen Atomausstiegs fordern Energieversorger wie Eon und RWE 15 Milliarden Euro Schadenersatz von der Bundesregierung. Das Verfassungsgericht nimmt die Beschwerden offenbar sehr ernst - die Richter holen umfangreiche Stellungnahmen ein.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (150)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2 3  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 14.06.2012 16:04 Uhr

Die Financial Times zu den wirklichen Kosten nuklearer Energieerzeugung (englisch):

"With a look at the investment side one can conclude, that nuclear power generation technology is extremely capital intensive. The costs of such a plant are higher compared to a fossil fuelled plant, while the cost of the fuel is much lower which makes the construction of such a plant extremely sensitive to schedule overruns. In the past, nuclear plant construction has pushed several utilities close to bankruptcy. (...) Construction cost do not take into account the costs of decommissioning, which seems a little odd given the problems which have been mainfesting ever since. This can cost from 9% to 15% of the initial capital costs of the plant. A 1997 European study compared the cost of nuclear, coal and gas fired plants for baseload generation and showed it to be the most expensive generation form when the discount rate was assumed at 10%, assuming a discount rate of 5% it was still more expensive than the gas fired scenario."

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 11:18 Uhr
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 15.06.2012 11:18 Uhr

Wenn die erteilten BAG auf einer letzlich verfassungswidrigen Norm gründen sollten...

...können sich die Betreiber mit ihren doch recht bemüht konstruierten Forderungen "brausen" gehen, sollte keine Verfassungswidrigkeit festgestellt werden, kann man noch immer die für den Bau der Kraftwerke gewährten Subventionen und Steuererleichterungen kompensatorisch einwenden. Die angebliche "Rechtswidrigkeit" bedarf einer gründlichen juristischen Überprüfung, denn folgte man Ihrer Argumentation hätten Solarunternehmen erst recht Schadensersatzansprüche.

Empfehlen
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 14.06.2012 15:45 Uhr

Zu den Zahlen: laut IPPNW leiden weltweit über 600Mio Menschen an den Folgen von Tschernobyl

- von den zu Aufräumarbeiten eingesetzten 830.000 Soldaten sind mittlerweile 112.000Tsnd an Strahlenschäden verstorben;
- seit Tschernobly wurden über 207.000 Tausend schwerstbehinderte Kinder geboren;
- zehntausende starben an Leukämie;
- Schilddrüsenkrebs stieg um das 400-fache an

Solange die Kosten für solche Schäden nicht im Ansatz gedeckt sind - und 2.5 Mrd Versicherungssumme sind nichteinmal eine "Peanut", kann kein Schadensersatzanspruch aus entzogener Betriebsanlagengenehmigung abgeleitet werden.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 11:31 Uhr
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 15.06.2012 11:31 Uhr

Recht beruht auf Übereinkunft der Rechtsunterworfenen

Mögliche oder behauptete Vorgänge? Sie sind mir lustig, darf ich Ihnen vier Wochen Urlaub in der möglicherweise nur behauptet verseuchten Gegend spendieren? Bitte die Zahlen der Internationalen Atomenergiebehörde zu studieren, bevor sie mir unterstellen, mit "möglichen oder behaupteten Vorgängen" zu operieren.

Weder EoN noch RWE haften mit einem Cent, wenn ein Wahnsinniger eine (in den möglicherweise verseuchten Gebieten durchaus leicht zu erwerbende) Boden-Luft-Rakete einsetzt, deshalb wird auch die - durchaus nicht nur abstrakte - Gefahr von Terroranschlägen kaum thematisiert.

Selbst, wenn ein Betreiber einen AU verschuldet - weisen Sie das Außmaß des Verschuldens konkret nach und lokalisieren sie dann - in einer teilverseuchten BRD - das Vermögen, führen den Prozeß bis zur Exekution, etc... das ist doch alles nur nettes juristisches Geplänkel ohne praktische Relevanz!

Empfehlen
Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 14.06.2012 18:19 Uhr

Die sind alle...

...am strengen Winter und den sich verschlechternden russischen Lebensbedingungen gestorben.

;-)

Empfehlen
Andreas Pätzold

Das mit den Soldaten habe ich auch mal in einem Fernsehbericht gesehen

die wurden dort zu Tausenden hingekarrt, bekammen einen nutzlosen Gummianzug, vielleicht noch eine ABC-Maske oder ein nasses Handtuch um den Kopf geschlungen. Die wurden in Teams rausgeschickt, mussten dort Trümmer beiseiteräumen, aber nur 90 Sekunden lang. Dann wurden sie wieder nach Hause gebracht. Viele sind daran später erkrankt bzw. gestorben.

Empfehlen
Eric Arnesen

'@ Andreas Pätzold: ...die Leukämie-Saga...

In Großbritannien hat man 2011 bei einer Studie "Leukämie-Cluster" identifiziert - manche lagen in der Nähe von Kernkraftwerken und andere nicht. Ein direkter Zusammenhang konnte so nicht abgeleitet werden !
Selbst in der gerne zitierten deutschen Studie von 2008, die offensichtlich nicht nach Leukämie-Clustern gesucht hat, findet sich:
""Nach derzeitigem Kenntnisstand ist die zusätzliche Strahlenexposition der Bevölkerung durch den Betrieb der Leistungsreaktoren zu gering, um den Effekt erklären zu können. Sie müsste etwa 1.000 bis 10.000 mal höher sein. Es gibt derzeit keine plausible Erklärung für den festgestellten Effekt".
Die lesenswerte Quelle: Homepage des ORF, Rubrik "Science".
Obwohl eine saubere wissenschaftliche Unterfütterung fehlt, wird diese nicht haltbare Argumentation "Kernkraftwerke verursachen Leukämie" ständig wiedergekäut.
Kernenergie ist weder der Teufel noch die endgültige Lösung - aber als Brücke sehr sinnvoll.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.06.2012 17:18 Uhr
Andreas Pätzold

Das ist ja das fatale

Ich habe das auch jahrelang in der örtlichen Presse mit verfolgt. Auf Gutachten folgte Gegengutachten. Man selbst kann das nicht nachvollziehen weil man nicht in der Materie steckt.
Ist wie beim eigenen Auto. Man ist überzeugt dass die Bremsen nicht ok sind. Der eine Fachmann sagt so tolle Bremsen hat er noch nie gesehen, ein anderer sagt das macht nichts, man hat ja noch die Handbremse und der dritte schlägt vor Entsetzen die Hände über dem Kopf zusammen.

Empfehlen
Wilhelm Stock

Recht ham's

Wenn die EEG-Subvention für die hohen Renditen der Ökolobby gesenkt werden sollen, geht ein Aufschrei durch die Gutbürgerschaft, dass dieses ja völlig unmöglich sein muss. Die verlässliche rot-grüne Politik blockiert blind.

Wenn aber die bösen 4 Energieversorger ihr gutes Recht, nämlich die Verlässlichkeit auf politische Entscheidungen, einfordern, schreien diese Gutbürger genauso auf.

Recht ist nur dann Recht, wenn es der Ökolobby dient? Es gab schon einmal eine Zeit in Deutschland, da waren konträre Meinungen zur Mehrheitsmeinung verpönt und auch mit Verfolgung belegt.

Denk ich an Deutschland in der Nacht.....

Empfehlen
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 11:40 Uhr
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 15.06.2012 11:40 Uhr

Wenn die Ausgangsnorm...

...verfassungswidrig war - und dafür gibt es stichhaltige Argumente - können daraus keine SE-Ansprüche abgeleitet werden.

Die Gesetzteslage mag theoretisch für alle Bürger und juristischen Personen gelten, die juristische Praxis sieht anders aus, wie Sie an anderer Stelle in dieser Zeitung nachlesen können. Wieviele derart kompetente Verwaltungsrechtler gibt es hierzulande? Wieviele davon würden sich trauen, gegen eine Lobby vorzugehen, vor der die Bundeskanzlerin in die Knie ging? Und das pro bono?

Der theoretische Rechtsrahmen und die herrschende Rechtspraxis sind zwei Paar Schuhe. Ich bitte also nochmal um wirkliche Argumente, nicht um ein "wishful thinking".

Empfehlen
Wilhelm Stock

Was

hab ich denn gesagt? -"konträre Meinung zur Mehrheitsmeinung"-

Hier gehts um das Thema, ob die Klage gerechtfertigt ist oder nicht. Peinlich, oder?

Empfehlen
Wilhelm Stock

Vielleicht sollten Sie

das Thema der Diskussion, nämlich die Frage, ob die Klage der Betreiber aufgrund der Gesetzeslage, die derzeit noch für alle Bürger und Rechtspersonen gilt, gerechtfertigt ist oder nicht.
Gehen Sie doch mal auf meine Argumente zur Rechtslage und der durchaus unterschiedlichen Sicht dessen, wer was sagt, ein, statt die Atomkeule auszupacken.

Empfehlen
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 14.06.2012 16:16 Uhr

Als Mitverfasser von Teilen des Handbuchs zum Europäischen Nuklearrecht bin ich kein Gutbürger...

...nur weiß ich (in etwa), wovon ich spreche.

Im Gegensatz zu Ihnen Herr Stock, präsentiere ich hier nicht meine Weltanschauung (ohne die betreffende Welt angeschaut zu haben), sondern Zahlen, Daten, Fakten - von denen Sie leider erstaunlich wenig anzubieten haben.

Es wäre begrüßenswert, diese Diskussion auf einem sachlichen, faktenbasiertem Niveau führen zu können, anstatt Begriffe wie "Ökonazi" um die Ohren zu bekommen. Oder sind Ihnen bereits die Argumente ausgegangen? Ich habe nämlich noch einige auf Lager: wer ist die IAEA, wer formuliert die Sicherheitsstandards für AKW's und wer überprüft diese? Ich wage zu bezweifeln, daß Sie dies wissen - aber auch hier gilt: Lesen bildet.

Empfehlen
Closed via SSO
Till Diesing (Zabel24) - 14.06.2012 13:04 Uhr

"Es gab schon mal eine Zeit,

...."

Herr Stock: Glückwunsch, Sie habe die dritte (!) Nazikeule in der Kommentarspalte dieses Artikels geliefert.

Abgesehen davon ist es auch noch falsch: Die Mehrheitsmeinung in D ist für den Atomausstieg. Wenn Sie das nächste Mal die Nazikeule auspacken und Gutmenschentum und Ökolobby rufen, lesen Sie vorher die Umfragewerte - sonst ists, mit Verlaub, schon ein wenig peinlich...

Empfehlen
Hans-Ulrich Pietz

Nehmen wir in Deutschland dann überhaupt nicht mehr wahr, was jenseits des Marktflecken

deutschlands passiert?
- Spanien: Das Ministerium für Industrie will für das KKW Santa Maria de Garona (SiedewassInbetriebnahme 1971) die bisher bis 2013 begrenzte Laufzeit bis 2019 verlängern.
- Sowohl das US-KKW Pilgrim als auch das spanische KKW Santa Maria de Garona sind älter und länger in Betrieb als die 7 in Deutschland abgeschalteten sicheren Kernkraftwerke.
- Nigeria hat 2 mögliche Standorte für KKW ausgewählt: Ende 2013 soll das Lizenzverfahren beginnen. Nigeria plant 1.000 MW Kernkraft im Jahr 2020. Bereits im August 2011 haben Nigeria und Rosatom eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit abgeschlossen. Nigeria betreibt seit 2004 einen Forschungsreaktor. (NucNet Nuclear News No112, 31.5.2012)
- Kanada: In Darlington in Ontario ist der Bau von bis zu vier neuen Reaktoren bewilligt worden. Die Ontario Power Generation (OPG) will noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen. Neben den kanadischen CANDU-1000- Schwerwasser- Reaktoren werden auch der EPR 1600 von Areva.

Empfehlen
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 13.06.2012 14:36 Uhr

Klagen wir gegen die Unterversicherung von AKW's und ungelöste Endlagerproblematik!

Wo bitte sind die Interessenverbände, die endlich juristisch gegen die frechen Hochstapler der Atomindustrie vorgehen? Die Betriebsanlagengenehmigung trotz kompletter Unterversicherung - wenn's kracht, sind Sie und ich und der Rest des Wahlvolkes "collateral damage", für die Schäden stehen nicht die (ohnehin über jahrzehnte subventionierten) AKW-Betreiber, sondern wie üblich die öffentliche Hand (also Sie und ich und der Rest des Wahlvolks) gerade, hätten so gar nicht erteilt werden dürfen. Die Gefährdeten zahlen im Ernstfall selbst, nachdem sie bereits für den angeblich günstigen Atomstrom mehrfach direkt und indirekt zur Kasse gebeten wurden. Auch die Lagerungskosten (falls man überhaupt ein geeignetes Endlager findet) für die geschätzten 26.000 Jahre werden auf die Öffentlichkeit umgelegt. In welcher anderen Branche (außer im Banking) sind solche Umverteilungen von Risiken zulasten Unbeteiligter denkbar?

Empfehlen
Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 12:01 Uhr
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 15.06.2012 12:01 Uhr

Stecken Sie bitte die Positivismuskeule wieder ein

Ein Gesetz, das gegen die Verfassung verstößt, ist ein Gesetz, das abgeändert oder derogiert gehört.

Zudem, befragt man den Souverän, werden Sie zum heutigen Stichtag ein klares "NEIN" des Souveräns zur Atomkraft bekommen.

Wer zahlt eigentlich Ihr Gehalt Herr Stock? Eon oder RWE?

Empfehlen
Wilhelm Stock

Haben Sie da Quellen?

Ich zitiere "Laut WHO und IAEA (2006) starben knapp 50 Menschen an der Strahlenkrankheit. In den drei am stärksten betroffenen Ländern sei aufgrund der erhöhten Strahlenexposition mit etwa 9000 zusätzlichen tödlichen Krebs- und Leukämieerkrankungen zu rechnen." Elisabeth Cardis et al.

Mann, Frau Maier, lassen Sie die Kirche im Dorf....

Empfehlen
Wilhelm Stock

Gesetz ist Gesetz,

oder wollen sie den Willen des Souveräns, wenn er in Richtung Kernenergie geht, anzweifeln?
Ohne diese Zusicherung hätte sich wohl kein Betreiber von Kernkraftwerken locken lassen, so ein Ding zu bauen.

Das ist die Gesetzeslage und um die geht die Diskussion, auch wenn jetzt gerne die Antiatomkeule ausgepackt wird.

Empfehlen
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 14.06.2012 17:53 Uhr

112.000 tote Liquidatoren, 207.500 stark gengeschädigte Kinder, 400facher Anstieg von ngeben


-krebs, und das nur bis jetzt, obwohl Tschernobyl noch jahrzehntausende munter weiterstrahlen wird, und Sie Herr Pietz setzen 2000 Tote dagegen...nun ja, mit allem respekt, unter Verhältnismäßigkeit verstehe ich persönlich etwas anderes.

Empfehlen
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 14.06.2012 15:34 Uhr

112.000 tote Liquidatoren, 207.500 stark gengeschädigte Kinder, 400facher Anstieg von Schilddrüsen-

-krebs, und das nur bis jetzt, obwohl Tschernobyl noch jahrzehntausende munter weiterstrahlen wird, und Sie Herr Pietz setzen 2000 Tote dagegen...nun ja, mit allem respekt, unter Verhältnismäßigkeit verstehe ich persönlich etwas anderes.

Empfehlen
Weitere Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 14.06.2012 15:25 Uhr

Wow, 2,5Mrd Euro Versicherungssumme...da bin ich wirklich beeindruckt Herr Stock...

Das reicht ja nichteinmal für die Hypo-Rettung, geschweige denn für Kompensation von Schäden nach einem nuklearen Unfall, oder was in Ermangelung von Erdbeben in 9er Stärke in unseren Breiten wahrscheinlicher ist - terroristischen Anschlag.

Lesen allein reicht nicht, verstehen und einen Hauch weiter nachdenken kann Abhilfe schaffen...

Empfehlen
Wilhelm Stock

Schon mal was vom Atomgesetz gehört?

Da ist die Versicherung genau geregelt, ebenso die Kosten der Endlagerung, Lesen bildet....

Wollen Sie auch hier den Betreibern die Rechtsgrundlage je nach politischem Wind entziehen?

Empfehlen
Hans-Ulrich Pietz

Weltweit ist keine Talsperrenmauer gegen Versagen versichert!! Schon vergessen: Über 2000 Tote

nach dem Bergrutsch in Langarone (I), über 400 Tote nach dem Einsturz der "Barrage de Malpaseret (Fréjus, F).

Empfehlen
Michael Scheffler

Herr Diesing, interessant ist, dass Sie wieder keine Frage beantworten

Erst wird ein Mitdiskutant wegen des Wortes "Nazi" geziehen (das ja von linksgrün normalerweise gerne mal in die Diskussion geworfen wird) und dann werden meine Fragen nicht beantwortet. Daher nehme ich mal an, dass Sie keine Kinder und ansonsten ökonomisch ausgesorgt haben.

Aber "Fukushimna" als GAUchen zu bezeichnen, ist schon stark. Möglicherweise habe ich in Geographie nicht richtig hingehört, aber mir wurde mal beigebracht, dass Japan eines der am dichtest besiedelten Länder der Welt ist. Und immerhin sind vier Reaktoren hochgegangen. Die Anzahl parallel laufender Blöcke in Deutschland ist meines Wissens maximal 2. Zudem sind diese Reaktoren auch viel besser abgesichert als in Japan. Sollte nun z.B. Temelin hochgehen, habe ich vom Deutschen Atomausstieg gar nichts, da dort alte russiche Technik verbaut ist. Aber das stört ja bei der Hybris zum Atomausstieg nicht.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 20:19 Uhr
Michael Scheffler

Doch Herr Diesing, ich frage zum wiederholten Male, warum ich wegen Leuten

wie Ihnen deutlich höhere Energiekosten als im Rest der Welt - verglichen zum Einkommen - zu zahlen habe. Und ob Sie Kinder haben. Und welch wissenschaftlicher Provenzeinz Sie sind. Nur mal einige meiner Fragen an Sie.

Empfehlen
Michael Scheffler

Herr Manteuffel, das ist doch Unsinn

In Krümmel gibt es keine erhöhte Strahlung. denn sonst müsste es ja unter den Mitarbeitern auch eine erhöhte Rate geben. Aber dafür gab es von Jahrzehnten eine Sprengstofffabrik dort, deren Abfälle in den Boden wanderten. Aber das ist so typisch: wir behaupten mal was und irgendwas wird schon hängenbleiben.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 16:42 Uhr
Andreas Pätzold

Irrtum!

"Kinderkrebs und Kernkraftwerke
Die im Dezember 2007 vorgestellte Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK) hat zum Ergebnis, dass in Deutschland Kinder unter 5 Jahren häufiger an Krebs, insbesondere Leukämie, erkranken, je näher sie an einem Kernkraftwerk wohnen. Bereits frühere ökologische Studien hatten bei unter 5-jährigen Kindern für den 5 km-Umkreis ein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt. Die KiKK-Studie ist allerdings wegen ihres aufwendigeren Designs (Fall-Kontroll-Studie) deutlich belastbarer."
Quelle: Webseite Bundesamt für Strahlenschutz
Es soll aber auch nicht verschwiegen werden dass dort andere Meinungen zu finden sind.
Ich wohne ca 15 km Luftlinie entfernt von Krümmel. Eine Nachbarin von uns verstarb vor einigen Jahren an Leukämie, ein Klassenkamerad meiner Tochter erkrankte ebenfalls, wurde aber geheilt. Nachdem Krümmel 2011 wegen permanenter Defekte abgestellt wurde lebt es sich hier wesentlich entspannter

Empfehlen
Helga Zießler

Eigentlich möchte ich den Energieversorgern Erfolg wünschen für ihre Klage

Aber "un-eigentlich" natürlich nicht, denn bezahlen müsste das im Ernstfall auch noch der schon reichlich gequälte Steuerzahler.
Aber die Vorstellung, unsere Politiker müssten diesen völlig übereilten, planlosen Umstieg aus eigener Tasche bezahlen - die hat schon was. Irgendwie müsste man diesen Leuten doch mal ihre Verantwortung klarmachen dürfen.

Empfehlen
Eric Arnesen

…dann kam die Hektik

Eigentlich hatte man doch die Kernernergie als 'Brückentechnologie' einsetzen wollen - vergleichbar einem langsamen Ablaufen aus der Badewanne. Doch in der Angst zu ertrinken soll nun hektisch das Kind (sichere und bezahlbare Energieversorgung) mit dem Bad ausgeschüttet werden...
...und schon wieder die gleichen Fehler: erst einmal wird gehandelt und installiert !!!
» das kostet dann aber viel Geld und man nimmt halt was gerade verfügbar ist
» es werden Produktionskapazitäten für Technologien aufgebaut,
die noch am Anfang der Lernkurve stehen
» die Weiterentwicklung der Technologie wird dadurch eher behindert,
da man ja mit der aktuellen Technologie prima Kasse machen kann.

Beim Auto hätte das bedeutet:
» verfügbar ist die Technologie des Ford Modell T
» alle sollen ganz schnell ein Auto zur Verfügung haben
» deren Kauf wird massiv subventioniert
» und dann ist das Geld alle...

Besser, die Forschung stärken und die Tomaten erst ernten, wenn sie reif sind.

Empfehlen
Eric Arnesen

...erst kam die Angst

aus Wikipedia:
durch das Tōhoku-Erdbeben 2011 entstandene Schäden:
» knapp 16.000 Tote
» Über 120.000 Gebäude stürzten vollkommen sowie weitere 240.000 teilweise ein.
Weitere 670.000 Häuser wurden teilweise beschädigt.
(in der Summe wurden also mehr als 1.000.000 Gebäude in Mitleidenschaft gezogen.
...das wurde dann gedanklich rasch zur Seite gelegt - Tsunami haben wir nicht...

Fukushima hingegen hat sich tief in das deutsche Bewustsein eingebrannt obwohl die Opferzahlen gering und, nach den verfügbaren Informationen, auch nicht auf Strahlung zurückzuführen sind - aber wir haben ja selber Kernkraftwerke und da könnte doch...

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.06.2012 15:38 Uhr
Closed via SSO
Till Diesing (Zabel24) - 14.06.2012 15:38 Uhr

...erst kam die Gutgläubigkeit

Jahrzehntelang hat die deutsche Öffentlichkeit den "Epxerten" der Energieriesen geglaubt. "End"lager wären einfach zu bauen, Kernenergie sicher.

Dann kam Tschernobyl. Dann kam die Asse. Dann kam Fukushima.

Und in jedem der Fälle hatte man einfach noch unglaubliches Glück. Der Wind stand gut, Kiev und Tokyo blieben verschont, stattdessen ging es in die unbesiedelte Pampa oder in den Pazifik. Die undichten Fässer in der Asser hat man JETZT entdeckt. Wäre es nach der Atomlobby gegangen, hätte man so schnell wie möglich das Ding zugeschüttet und vergessen...

Wer einmal lügt, Herr Arnesen... und leider lügt die Atomlobby so viel wie der Tag lang ist. Dafür wird mit der Erzeugung von Atommüll viel zu viel Geld verdient...

Empfehlen
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 13.06.2012 12:14 Uhr

Haftungssumme -- ein interessanter Ansatz !!

Wie hoch ist eigentlich die Haftungssumme bei Nichtanwendung der Kernkraft zu setzen? Wer kommt für die Folgekosten und in welchen Zeiträumen auf?

Wer kommt für die Kosten auf, ein sicheres, nachhaltiges Kernkraftkonzept mit minimalstem CO2 Ausstoss je verbrauchter kWh ENERGIE und deren Erträge zu verhindern.

Da wird die Schufa aber genügend Beschäftigung haben, lange, nicht nur grüne Listen, anfertigen zu können.

Das Thema Kernenergie ist noch lange nicht ausgestanden und wird noch viel Freude bereiten.

Vielleicht sollten eher die Bürger sich der Klage der KONZERNE anschliessen, vielleicht als Nebenkläger zur Sicherung individueller Freiheitsrechte.

zum Grusse

Empfehlen
thomas röver

enregiewende? ein kasperltheater der politik

die energiekonzerne müssen erst das geld an den staat zahlen für die entsorgung der brennstäbe, und die kosten für den abriss der atomanlagen.
danach kann man fprderungen stellen.
und wer zahlt letzlich den töricht schnellen ausstieg aus der atomkraft???
natürlich wir.....was für laienschauspieler in der regierung hinsichtlich der energiewende.
ich kaufe mir noch einen spirituskocher für stromausfälle.

Empfehlen
Michael Semmler

Energiewende???

Ich rate allen Befürwortern der "Energiewende", einmal die Deutsch-Tschechische Grenze abzufahren und die Baustellen neuentstehender AKW´s zu zählen, welche gebaut werden um den deutschen Stromhunger zu stillen. Mangels Zeit tut es auch eine Google-Suche nach tschechischen Bürgerinitiativen gegen die Planfeststellungsbeschlüsse der Regierung. Ähnliches geschieht derzeit in Frankreich und Österreich.

Oder hat auch nur ein Sandalenträger wirklich geglaubt, dass wir von jetzt auf gleich bei den Hauptgeneratoren unserer Republik einfach den Stecker ziehen können??? Töricht!!!
Unsere europäischen Nachbarn haben den Reibach Ihres Lebens auf einem Silbertablett serviert bekommen und wir lassen uns ausnehmen wie die Weihnachtsgänse.
In diesem Punkt, sind wir jetzt tatsächlich "ernativlos".

Ein Atomausstieg ist langfristig unvermeidbar, dass sehe ich ähnlich.
Ein sukzessiver Abbau wäre für alle erträglicher gewesen.

Empfehlen
Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 13.06.2012 11:41 Uhr

In den USA würden die Leukämie-Opfer etwa des AKW Krümmel Millionen bekommen.

Ausführlich berichtete die ARD über die hohen Blutkrebs-Raten in der Nähe des AKW Krümmel. Auch bei der Asse in Niedersachsen gibt es solche Statistiken. Die Forderung der Energiebetreiber ist zynisch. Sie haben über Jahrzehnte für sich und ihre Lobby goldene Nasen verdient - und fordern jetzt vom Steuerzahler Millionen. Für jedes Opfer der Kernindustrie sollten die Energiebetreiber Millionen zahlen - sie können froh sein, dass wir in Europa kein opferorientiertes Schadensersatzrecht wie in den USA haben, vor dem dort die Industrie regelrecht Angst hat. Wirtschaftlich mag der Austritt schädlich sein - vor allem solange Frankreich seine maroden AKW, 50 an der Zahl an der deutschen Grenze stationiert. Aber die Kernkraft ist einfach nicht zu kontrollieren - wie man in Japan gesehen hat. Auch im gut organisierten Schweden gab es Störfälle. Diese Technologie ist schlicht zu gefährlich, wie Physiker wie Weizsäcker (der Bruder des Ex-BP) immer wieder klarstellen.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 16:46 Uhr
Andreas Pätzold

Dafür aber die KIKK-Studie

Kann auf der Webseite des Bundesamtes für Strahlenschutz eingesehen werden, habe dazu kurz weiter oben einen Beitrag verfasst.

Empfehlen
Hans-Ulrich Pietz

Ergebnis der Studie in der Schweiz zum Thema: hohen Blutkrebs-Raten in der Nähe von AKWs

Ergebnis der Studie
"Die CANUPIS-Studie konnte keinen Nachweis erbringen, dass Krebserkrankungen bei Kindern in der nahen Umgebung von Kernkraftwerken signifikant häufiger sind, als bei weiter entfernt wohnenden Kindern"

Empfehlen
Hans Eberhard Müller

unverantwortliche Fehlentscheidungen

Die Politik trifft eine Fehlentscheidung nach der anderen. Die Energiewende war vor der Merkel Regierung bereits abgesprochen und wurde ohne Not über Nacht herbeigeführt. Preiserhöhungen, fehlende Leitungen u. die Forderung der Kernkraftbetreiber sind die Ergebnisse. Ebenso der eklatante Vertragsbruch von Maastricht hat die Eurokrise installiert. Unbezahlbar die Rettungsschirme u. der ESM. Unfähiger kann ein Land nicht regiert werden!

Empfehlen
Paul Rabe

Schadenersatz wäre in Ordnung

Es ist in der Tat nicht einzusehen, wieso eine (sehr richtige!) gesamtgesellschaftliche Entscheidung zu Lasten nur bestimmter Personen, also den Aktionären von RWE, EON und EnBW zu tragen ist.
Diese Aktionäre sind ja vor allem Rentner....

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 13:30 Uhr
Helga Zießler

Irre ich mich, Herr Rabe

...oder haben Sie erst kürzlich in einem anderen Thread behauptet, Aktienbesitzer seien doch in den meisten Fällen gerade nicht die Rentner?? Immer, wie es gerade so in Ihren Kram passt, ja?

Empfehlen
Michael Scheffler

Herr Braun,

für Sie der kleine Hinweis auf ein anderes Medium hier im Lande mit einem Interview mit einem englischen Wissenschaftler (Wade Allison), der die Gefahren der Strahlung real bespricht. Nur mal so für Sie: in Fukushima ist kein Einziger an den Folgen der Strahlung verstorben. Dafür gabe es Tausende Tote infolöge Tsunami und ein weithin verwüstetes Land. Warum wird in Deutschland von den Grünen so ein Popanz aufgebaut? Denken wir daran, dass wir z.B. 1500 Verkehrstote pro Jahr haben.

Empfehlen
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 22:51 Uhr
Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 13.06.2012 22:51 Uhr

Ja...

Es war der strenge Winter! Die Sterberaten sind gestiegen in den 14 Wochen nach dem Unfall. März bis Juli also. Im Vergleich zu den 14 Wochen davor. Dezember bis Ende Februa). Gut, es war der strenge Winter.

Dann ist ja das Weltbild wieder heile.

Empfehlen
Michael Scheffler

Herr Braun,

Aha, wir können etwas nicht dem GAU zuordnen, machen es aber eben doch. Es kann der strenge Winter sein, es kann das sinkende Lebensniveau in den USA mit deutlich mehr Armen sein, aber trotzem: es war das pöse Atom. Es wurden in der "Studie" eben kaum relevante Messwerte angeführt und auch kein Determinismus gefunden. Es gibt bestenfalls multifaktorielle Einflüsse, von denen EINER das pöse Atom sein kann.

Empfehlen
Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 13.06.2012 17:25 Uhr

Dort liest sich...

..."Deaths rose 4.46 percent from 2010 to 2011 in the 14 weeks after the arrival of Japanese fallout, compared with a 2.34 percent increase in the prior 14 weeks. The number of infant deaths after Fukushima rose 1.80 percent, compared with a previous 8.37 percent decrease. Projecting these figures for the entire United States yields 13,983 total deaths and 822 infant deaths in excess of the expected."

Dass eine Untersuchung von 2012 als preliminary bezeichnet werden MUSS, wenn das Ereignis März 2011 war ist Ihnen als Ingenieur hoffentlich klar. Dass es NOCH keine Studie zu Japam gibt, heißt nicht, dass es dort keine Toten gab. Das ist ja gerade das Glück der AKW Befürworter, dass z.B. die Tode durch Krebs nicht sofort nach dem Event eintreten und niemals mit völliger Sicherheit dem Gau zugeordent werden können.

Der Fallout zog übrigens tatsächlich fast völlig von Japan weg. Schauen Sie sich die französische Karte zu Cs137 an.

Empfehlen
Michael Scheffler

Sicher, Herr Braun

Und warum gab es in Japan keine Opfer? Klar, weil der gesamte Fallout "weggedriftet wurde". Wer war denn der Böse, der das getan hat...

Ich machte mir mal die Mühe, die Zusammenfassung des von Ihnen genannten Beitrags zu lesen. Außer ein paar nicht gesicherten Annahmen ist dort aber leider nichts zu finden. Es wird von einem Anstieg von Todesfällen berichtet, aber es werden keine Ursachen genannt. Gab es andere Einflussfaktoren wie z.B,. einen harten Winter. Ach ja, das gabs doch was... Zudem wird nicht berichtet, dass im Vergleichszeitraum, die Gesamtbevölkerung um zwei Millionen wuchs. Für mich als Ingenieur ist es dann auch klar, dass ein paar mehr sterben müssen:-) Aber wahrscheinlich bin ich auch hier wieder zu kurz gesprungen.

Empfehlen
Andreas Braun
Andreas Braun (ABrwn) - 13.06.2012 13:31 Uhr

Herr Scheffler

Als Physiker kann Wade Allison die medizinischen Folgen von Strahlung sicher gut einschätzen. Aber ich will Ihnen Ihren Helden nicht nehmen.

Nur mal für SIE als Info: z.B. in den USA (wo der Fallout von Fukushima hingedriftet wurde) geht man von 14.000 Toten in direkter Folge der erhöhten Strahlung aus. Vor allem Kinder. Quelle: Mangano, Sherman, International Journal of Health Services, Vol. 42, No. 1, 2012.

Empfehlen
Harry Pastorius
Harry Pastorius (ookk) - 13.06.2012 10:55 Uhr

Buergersicherheit geht vor Investitionssicherheit

oder etwa nicht?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 16:04 Uhr
Helga Zießler

Die beiden Bomben, Herr Diesing,

würden dann mit Gewissheir von Sprengstoffexperten GLEICHZEITIG entschärft.

Empfehlen
Helga Zießler

"Buergersicherheit geht vor Investitionssicherheit"

Klingt gut, ist aber zu kurz gesprungen.
Wer sorgt denn wohl für die Sicherheit deutscher Bürger, wenn eines der zahlreichen KKW, die rings um unser Land ganz nah an den Grenzen stehen oder gebaut werden, um uns weiterhin für teuer Geld den nötigen Strom zu liefern? Also, ich hätte mich eher auf die hohen Sicherheitsstandards deutscher KKW verlassen als auf die der tschechischen...
Aber die "German Angst" übertönt halt rationales Denken.

Empfehlen
Klaus Letis

Nur eine kleine Gruppe

Das Problem, welches die deutsche Gesellschaft hatte und hat, ist dass eine kleine Gruppe in Sachen Kernkraft nicht zu Kompromissen bereit ist.

"Der Kernkraft muss weg", ohne wenn und aber.

Und die Ziele heiligten die Mittel.

Die Menschen werden belogen, demagogisch Beeinflußt, etc

die Ursache dafür ist ein aus der Anthroposophie kommender Mythos der unendlich kleinen Verdünnung von Toxititäten, di in jeden Fall alles Töten.

Eine Vorstellung, die nicht zu halten ist.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.06.2012 15:57 Uhr
Christina Maier
Christina Maier (CM2012) - 14.06.2012 15:57 Uhr

Die Mehrheit kennt die Fakten nicht und hört auf Oliver Bierhoff

Die demagogische Beeinflußung wird über PR-Unternehmen, Werbekampagnen und die Verheimlichung von Zahlen durch die Atomlobby geführt, nicht von einer kleinen Gruppe angeblicher Ökonazis Herr Letis.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1959, Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.

Jüngste Beiträge

Alles auf Anfang in der Werbung

Von Julia Löhr

Mit neuer Technik soll Werbung nun endlich die Verbraucher erreichen, zu deren Interessen sie wirklich passt. Aber wenn die Branche es tatsächlich ernst meint mit dem Neuanfang, dann sollte sie damit am besten in den Personalabteilungen beginnen. Mehr 3


Wichtigste Werte
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --