12.08.2012 · Die Ausgaben für Ökostrom steigen immer schneller. Wirtschaftsminister Rösler hat sich nun abermals für einen Systemwechsel ausgesprochen. Nordrhein-Westfalens FDP-Chef Christian Lindner fordert gar, das Erneuerbare-Energien-Gesetz abzuschaffen.
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Wieso ist in kein Betriebsprüfer, Steuerberater oder
Volksökonum in der Lage, den Unternehmerverbänden die
steuerlichen Vorteile des EEG's zu ver"klickern"??
Es wird immer hahnebüchend drauf losgewettert, wie teuer damit
alles wird.. dabei setzen alle Unternehmen diese erhöhten
Energie-Einkaufspreise als Betriebsausgaben von den Steuerlasten ab..
und wer bezahlt zum Schluß wirklich.. Klein- Erna und Hein- Willi...
und das unter einem Wirtschaftsminister von der
Steuers(ch)enkungsfraktion sowie seinem einträchtigen Anhang.. die
spinnen die Rösslers....
Gruß ra
Oh ein Abonnent der "100000 Steuertips für Lehrer"
Wenn ich bei der Herstellung eines Produkts erhöhte Kosten von staatswegen aufgehalst bekomme verteuert das meine Produktionskosten mit dem Ergebnis, daß entweder mein Produkt teuerer wird oder mein Gewinn schrumpft!Aber anscheinend können Sie das ja von der "Steuer absetzen"! Ich aber nicht: Sie glücklicher Herr Diesen.
Güter, die markfähig sind, sollten auch angeboten werden.
Keine Frage.
Der Ökostrom aber ist künstlich marktfähig gemacht
worden. Das kann man tolerieren für einen bestimmten
Anschubzeitraum, aber nicht auf Dauer.
Deshalb ist es richtig, klar festzulegen,dass man Nachfragern nur dann
Zuschüsse gewährt, wenn sie sich verpflichten, auch die
Anlagen aus eigener Kraft zu erneuern. Erst dann wird sich zeigen, ob
wieder mal nur Mitnahmeeffefekte eine Rolle spielen bei diesem
vertrackten Energie-Mix.
Übrigens: Man verdenke an die Verschrottungsprämie für
Autos. Auch hier ist eine Marktbereinigung (FIAT, Opel, Peugeot) hinaus
geschoben worden auf Kosten des Steuerzahlers.
Mit trickreicher Verschleierung der Mehrkosten durch gesetzwidrig ausschließliche Nennung der Nettop
Nettopreise, z.B. beträgt die derzeitige EEG- Umlage für den Verbraucher nicht 3,592 ct/kWh, sondern 4,27 ct/kWh, ist das EEG der allgemein öffentlichen Diskussion vorenthalten worden. In Kürze werden es nicht nur 5 ct/kWh EEG-Belastung, sondern 6 ct/kWh mit steigender Tendenz sein.
Mal wieder fordert Herr Rösler etwas,
wofür er qua Amt gar nicht zuständig ist. Und die noch dazu einem bestehenden Parteitagsbeschluss widerspricht. Aber Herr Rösler hat ja auch sonst Langeweile im Ministerium?! Netzausbau bereits erledigt? So sind sie, die Gerne-Groß der FDP.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.08.2012 18:05 UhrHerr Roesler hat versprochen zu liefern
und jetzt liefert er halt. So wie es ausschaut nur ein alter Ladenhueter. Vor wenigen Wochen wurde schon von einem Parteigenossen die gleiche Sau durchs Dorf getrieben. Mal sehen wie lange sich der Mann noch haelt
Der Mut der FDP ist bemerkenswert!
Die Kritik der FDP trifft den Sachverhalt auf den Punkt. Nicht aber die
öffentliche Meinung.
Eine absurde Situation, welche von den öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalten und deren Rundfunkräten mit zu verantworten ist.
Sie haben versagt, weil sie die Bürger nicht ausreichend über
dieses Komplexe Thema informiert haben.
Aus Mangel an Sachverstand und dem daraus folgenden Misstrauen werfen
nun Oppositionelle der Regierung und einzelnen Unternehmen ein falsche
Spiel vor.
Der Regierung ist mit der Fehlkonstruktion EEG von Rot/Grün eine
Unmöglichkeitforderung übergeben worden.
Ändert sie Teile, geht das Geschrei und die
Wählerstimmenakquise los.
Lässt sie es, funktioniert das ganze System ökonomisch
und/oder technisch Sicht auf nicht. Sie werden der Untätigkeit beschuldigt.
Bürger, Wirtschaft und die Erneuerbaren selber sind die Leidtragenden.
Eine reelle Lösung des EE-Problems wird von Rot/Grün auf dem
Altar ihrer Wählbarkeit geopfert.
Welch eine politische Kultur.
wird mir immer mysteriöser. Sie selber hat durch immense Subventionen für die Industrie den Strom für Privatverbraucher erst so teuer gemacht. Erst letzten Monat wurde der Industrie 2,3 Mrd. Euro von Industrie auf die Privatverbraucher umverteilt. Und jetzt will sie deswegen das EEG kippen? Verstehe ich nicht. Endlich sind Subventionen transparent und endlich. Man bedenke, dass die Summe der Subventionen für Kernkraft nicht bekannt ist und auch 60 Jahre nach Einführung immer noch nicht abgeschlossen ist.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 18:52 UhrUnsinn.
Die FDP hat genau das richtige getan. Wenn die Industrie die EEG-Umlage
zahlt, hat in Deutschland niemand etwas davon. Es würde nur die
Deindustrialisierung beschleunigen. Höhere Energiepreise würde
auch die Gewinne gefährden und damit Steuereinnahmen.
Es ist vielleicht ungerecht, aber es ist vernünftig, wenn man die
Industrie von der EEG-Umlage befreit. Vernunft schlägt
Gerechtigkeit. Vernunft ist der höhere Wert. Liberale denken eher
an die Vernunft als an die Gerechtigkeit und das ist große
Unterschied zu den Linken.
Für Gerechtigkeitsfanatiker: Man kann auch eine andere Art von
Gerechtigkeit erkennen. Es waren die deutschen Wähler, die
rot-grüne Banausen an die Macht gewählt haben und das ganze
Ökogedöns (Klimawandel, Ausstieg aus der Kernenergie) auch gut
finden, also sollten die Wähler bluten und nicht die deutsche Industrie.
Mysteriös?
Was ist an dieser Entwicklung mysteriös? Der innerparlamentarische
Lobbyverband, früher bekannt als FDP, schafft sich hier ein Alibi
um die Energiewende in Deutschland im Sinne der Geldgeber in wanken zu bringen.
Eher durchschaubar als mysteriös würde ich sagen.
Bitte mal eine saubere Kalkulation der Energiearten mit allen sozialen Kosten - ohne Rösler
Rösler versucht jetzt wahrscheinlich mal wieder den FDP Kameraden
einen sicheren Posten beim Staat zuzuschieben. Für sich, er will
wohl bei der Energielobby unterzukommen.
Was wir zunächst brauchen ist eine saubere Kalkulation für die
Kosten aller Energiearten. Da müssen verletzte/tote Bussarde oder
Fledermäuse genau so rein wie verdeckte Subventionen für
Atomkraftwerke, Rückbaukosten oder nicht erfolge
Rückstellungen für nuklearen Müll (Endlagerung). Sodann
bitte aber auch die Kosten für Regime wie Putin, die Ölstaaten
im Nahen Osten oder die Umweltschäden durch Tar Sand in Kanada bzw
Fraking u.a in den USA.
Nicht uns betreffend, aber die USA sollten den Großteil der
Militärkosten auf die Ölpreise umlegen. Frankreich die Kosten
(auch die noch kommen werden) für die Beschaffung der nuklearen
Brennstoffe in Afrika (vermutlich Algerien).
Was ist mit den Menschenleben und Zerstörung der Lebensgrundlagen
(Shell im Nigerdelta etc) ?
Die FDP ist oft für nicht kostendeckende Grossprojekte
Neodym und so
Biitte auch die ökologischen, sozialen und politischen Kosten für die unter nicht so tollen Bedingungen in China abgebauten seltenen Erden für die Windkraftanlagen nicht vergessen.
"...sie meinten es doch nur gut..."!
SIE MEINTEN ES DOCH NUR GUT!
Das Zeitalter der Vernuft ist vorüber, da hilft auch keine Schwalbe im Sommer
Wir leben in Deutschland im Zeitalter der politischen Unvernunft. Ich glabe nicht das das EEG- Gesetz gestrichen wird.
Ich habe gestern beim Spaziergang unter einem Windrad einen verletzten
Bussard gefunden.
Nach Einlieferung in die Greifvogelrettungsstation stellte sich ein
dreifacher Flügelbruch heraus. Die Vogelretter klagten über
die schlimmen Auswirkungen der Windräder auf die Vogelwelt, da die
Tiere die Lautlosen und sehr schnellen Flügelblätter nicht
kommen sehen und davon erschlagen werden.
Ob es der Bussard schaffen wird ist noch nicht klar.
Laufzeitverlängerung wurde gewählt
und keine billionenschwere Enegergiewende ohne Speichertechnologie u. mit völlig ungewissem Ausgang. Anstatt sich wieder inhärnt sicherer Atomenergie zu widmen um deren Akzeptanz zu steigern, werden Energieknappheit und Hungersnöte mit Steuermitteln und höheren Abgabenforderungen subventioniert. Finde es ungeheuerlich, was hier aufgrund der üblichen Berufsdemonstranten, links/gründominierter Medienlandschaft und irgendwelcher ARD- Umfragen in Gang gesetzt wurde, dass hat mit Demokratie herzlichst wenig zutun. In Fukushima genießen die Japaner ihren Sommerurlaub und baden im Meer, damit dürfte die Legitimitation "aufgrund der Ereignisse von Fukushima" längst überholt sein und beruhte schon damals seitens der Regierung, auf Lug u. Trug zugunsten der Landtagswahlen in BW.
Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.08.2012 18:43 UhrVielen Dank,
Herr Ermecke, dass Sie mir helfen, meine Fakten zu beweisen. Ob anderswo
das ein oder andere Ventil funktioniert hätte oder warum, spielt
keine Rolle. Die Menschheit ist nicht in der Lage, sichere KKW zu bauen.
Das hat das Ereignis in Japan wieder gezeigt.
Wenn Sie an Lösungen interessiert werden, wären wir einer
Meinung. Jede Form der Energieerzeugung hat ihre Eigenschaften. Viele
Eigenschaften sind nachteilig. Daher wäre die Lösung: die
beste Energie ist die Energie, die gar nicht erst gebraucht wird. Aber
Sie sind auch gegen Energiesparen. Sie sind also nicht
lösungsorientiert. Von Ihnen habe ich leider noch keine
konstruktive Lösung gelesen, Sie sehen nicht einmal ein Problem. Im
Gegenteil: Sie sind der, der weitere Probleme baut, zu lesen in Ihrem
widerlegten Papier (Sie wissen schon, das Papier, das Sie nicht
verteidigen können...).
"Menschheit nicht in der Lage ... sichere Kernkraftwerke zu bauen"
Herr Jaeck, in Ihrem letzten Kommentar behaupten Sie, " die
Menschheit [sei] nicht in der Lage .., sichere Kernkraftwerke zu
bauen". Das - mit Verlaub - ist eine Kurzzusammenfassung Ihrer
Ideologie, aber nicht die Folgerung aus irgendwelchen Fakten. Die
Japaner hatten 54 Kernkraftwerke gebaut, von denen vor März 2011
keines havariert war. Dann ereignete sich an jenem schicksalhaften 11.
März eine Naturkatastrophe, in deren Verlauf die Stromversorgung
der Fukushima-I-Reaktoren ausfiel. Es war dieser Stromausfall, der die
bis dahin funktionsfähigen Sicherheitssystem alle zugleich
ausfallen lies. Zum Beispiel konnten die Japaner die Druckabbauventile
der Reaktoren ohne Strom nicht öffnen, weil die Ventile im
Gegensatz zu solchen in Deutschland oder der Schweiz keinerlei
Handbetriebsfunktion hatten.
Herr Jaeck, der Unterschied zwischen Ihnen und mir ist der, daß
Sie nach Problemen suchen, ich nach Problemlösungen. Wenn Sie kein
Problem finden, erfinden Sie kurzerhand eins.
Ich verdrehe nichts!
Herr Ermecke. Sie können wohl immer noch nicht lesen. Ich verdrehe nichts. Wir sind uns einer Meinung. Die Naturkatastrophe ist naturgegeben. Die Sicherheit der Kernkraftwerke nicht. Da die Menschheit nicht in der Lage ist, sichere Kernkraftwerke zu bauen, kam es eben zu der zweiten Katastrophe. Es gibt zwei Unterschiede, die Sie von mir unterscheiden: Sie zählen nur Menschenleben. Ich fasse das Leid der Bevölkerung in diesen Gebieten weiter. Sie argumentieren zu viel ideologisch (allein schon durch Ihre Begriffe »grüne Agit-Prop-Armee« und »Multi-SuperGAU«) und damit schon auf einer unsachlichen, unwissenschaftlichen Weise. Ich lasse ökologische Argumente meistens weg, weil die ökonomischen schon ausreichen.
Erdbeben
Herr Streif, die Entwicklung in Japan mit ihren buchstäblich
Tausenden von Beben jeder Stärke seit der Errichtung der Masse der
KKW zeigt, daß Reaktoren aufgrund ihrer ohnehin extrem massiven
Bauweise durch Erdbeben NICHT gefährdet sind. Die angeblich
besonders hohe Gefährdung von Reaktoren und speziell deutscher
Reaktoren durch die potentiellen Mini-Erdbeben im Oberrheingraben ist
ein aus der grünen Szene heraus geschürter Mythos.
Bei dem großen Tohoku-Beben im März 2011 hat sich vielmehr
gezeigt, daß Stromleitungen anfällig sind. Und
Staudämme! In Fukushima brach ein kleiner Staudamm - und 18
Menschen ertranken oder werden vermißt. Außerdem gerieten
zwei Raffinerien in Brand - mit der Folge zahlreicher Verletzter.
Deutschland muß sich entscheiden, ob es DUMM sein will. Wer nicht
dumm sein möchte, muß sich die Mühe machen, zu lernen
und die Fakten zu prüfen. Nur ein dummes Volk opfert seine
Kernkraftwerke, weil es Angst vor Erdbeben hat.
Nicht verdrehen, Herr Jaeck
Herr Jaeck, wir sind uns jetzt viele Male in Foren begegnet, und leider fällt dabei auf, daß Sie mich mit dem Mittel der Verdrehung arbeiten. In meiner Studie habe ich mit Unterstützung einer ganzen Reihe von Reaktorexperten herausgearbeitet, daß in Japan entscheidende Sicherheitseinrichtungen fehlten. Allein aus dem Grund kam es nach der Naturkatastrophe zu der Eskalation der Ereignisse. Trotzdem verlief dieser "Multi-SuperGAU" nicht so, wie dies die grüne Agit-Prop-Armee jahrzehntelang an die Wand gemahlt hatte: es gab nicht einen einzigen Personenschaden durch Radioaktivität!
AKWs in dichtbesiedelten,
erdbebebengefährdeten Gebieten (wozu ich auch den Rheingraben
zähle) sind ein Problem, vor allem wegen der Kosten für die
Umsiedelung, wenn was passiert. Man muss allerdings auch anerkennen,
dass von Opfern an Menschenleben die Kernergie trotz der schweren
Unfallfolgen nicht schlechter abschneidet als andere
Energietechnologien. Beispiel Kohle: Generationen von Bergarbeitern mit
hohem Risiko für Staublunge und reduzierter Lebenserwartung und
Unfalltote, Leukämie im Umfeld der KKWs (klar nachgeweisen, bei AKW
nicht), Herztote durch Feinstaub (besser geworden dank Filtertchnologie,
aber in China u. Indien noch heute ein großes Problem).
In Japan muss man die Kosten des Unfalls (in einem Werk, das schlechter
ist als der heutige Standard) mit 40 Jahren gesparten Importen an
fossilen Kraftstoffen in Beziehung setzen. Bitte Kirche im Dorf lassen.
Stimmt:
Menschliches Versagen auf vielen Ebenen. Die Gewissheit, dass Kernenergie nicht beherrschbar ist. Und, dass das Misstrauen in die Kernkraft leider angebracht war und ist. Das kam mal wieder (!) raus. Danke Herr Ermecke, dass Sie das bestätigen.
Was geschah in Fukushima wirklich?
Das haben wir im letzten Jahr untersucht, und die neueren japanischen Kommissionsberichte bestätigen unsere damaligen Aussagen. Die Studie heißt "Das deutsche Fukushima-Desaster".
Die FDP ist die Partei der Vernunft. Im nächsten Jahr wähle ich wieder FDP.
F.D.P macht den Strom nur noch teurer !
Es gibt viele Gründe, warum das EEG kein gutes Gesetz ist. Wer aber
nun glaubt, dass mit dem von der F.D.P bevorzugten Quotenmodell die
Strompreise sinken, der sollte sich mal im Ausland umschauen:
Die meisten ursprünglich mal eingeführten Quotenmodelle wurden
dort nämlich durch "EEG-artige" Gesetze ersetzt,
Hauptgrund: Billiger für den Endverbraucher !
Die Ursache ist: Wenn Erneuerbare zeitweise ihren
"Sinnlosstrom" nicht vermarkten können, legen sie die
gesamten Kosten (Anlage und Erzeugung) einfach auf den
"Sinnvollanteil" um (+ deftige Marge, natürlich),
Ergebnis: Quotensolarstrom- und Windstrompreise gehen durch die Decke !
Die heftigen Anwürfe der Röslerclique haben einen ganz andere
Grund: Klientelpolitik (wie überraschend) ! In diesem Fall sind es
die großen EVUs. Denn mit der Quote müssten sich die
Erneuerbaren nach den Konventionellen richten und der konv.
Maschinenpark könnte rentabler laufen. Außerdem bestimmen
dann die EVUs wieder den Strompreis und der wird dann steigen
Vergleich unhaltbar?
Wieso? Texas ist ein moderner Industriestaat, mit hohem Einkommensniveau
und ca. 25 Millionen Einwohnern. Dort wird Privathaushalten Strom
für umgerechnet ca. 7 Cent pro Kilowattstunde angeboten.
Das zeigt uns zweierlei: Zum ersten ist es möglich, Strom sehr
billig zu erzeugen und (was von der Kostenseite her sehr stark zu Buche
schlägt) auch zu verteilen.
Zum zweiten ist die Energiepolitik in Deutschland - falls ihr Ziel
jemals die Versorgung der Bevölkerung zu günstigen Preisen war
- grandios gescheitert.
Ich habe den Texas-Vergleich in unserer Fukushima-Studie vom Oktober
2011 zum ersten Mal öffentlich aufgebracht, und seitdem werde ich
hier und da von wütenden Öko-Aktivisten angegriffen. Bitte
weiter so! Wichtig ist, daß die Fakten auf den Tisch kommen. Wenn
die Bevölkerung merkt, wie sehr sie hierzulande inzwischen von
einem ineffizienten und parasitären System ausgebeutet wird, wird
sie dieses System ändern.
Wie schön wäre es, wenn auch die FAZ das Thema aufnehmen
würde!
Auch im Ausland
sind Strompreise, politisch gewollt. Über das tolle US-Stromnetz möchte ich meinen Strom nicht beziehen. Auch nicht für 7 ct. Europäische Industrieverbraucher sicher auch nicht. Viel zu unzuverlässig.
seltsamer Vergleich
Was Sie hier propagieren ist doch ein schlicht unhaltbarer Vergleich. Um
in Deutschland auf ein ähnliches Preisniveau zu gelangen
müsste nicht nur das EEG abgeschafft werden, dass derzeit ja mit
knapp 3,5 cent pro kW/h zu Buche schlägt, sondern gleichzeitig auch
jegliche andere Besteuerung für Strom abgeschafft werden. Ach ja
und die Stromanbieter müssten auf die Gewinnmarge verzichten und
zum Einkaufspreis verkaufen.
Deutschland mit Texas zu vergleichen, einem Staat in dem ungefähr
jede erdenkliche Energieform im Überfluss verfügbar ist, ist
der sprichwörtliche Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.
Die energieintensive Industrie, die Sie als so gefährdet sehen, ist
ohnehin größtenteils von den Belastungen durchs EEG befreit
und in anderen Industriezweigen spielt der Energieverbauch an den
Gesamtkosten auch nur eine untergeordnete Rollen (vergl. Autoindustrie
mit <1% an den Gesamtkosten).
Untergangstheorien wegen des Strompreises sind daher doch eher unangebracht.
Im Ausland umschauen
Das haben wir gemacht. "Strom" in Dallas, Texas, kostet zum
Beispiel umgerechnet 7 Cent pro Kilowattstunde. Bei uns kostet er jetzt
oder in Kürze das Vierfache.
Wir müssen uns der Tatsache stellen, daß wir unseren Staat
einem Haufen Öko-Spinner ausgeliefert haben, und in deren
Windschatten agierenden dubiosen Geschäftemachern. Riesige
Milliardenbeträge werden fehlgeleitet, neuer Wohlstand blockiert.
Das zerstört nach und nach unsere Volkswirtschaft und führt
zur Verarmung der Bevölkerung.
Das ist mal eine gute Idee vom Rösler
Wie die Herren im Ministerium wirklich denken offenbart sich hiermit:
„Das EEG ist aufgrund seiner Struktur und Wirkungsweise ein
Gesetz, das regelmäßig an die sich verändernden
Gegebenheiten angepasst werden muss“, sagte ein Ministeriumssprecher.
Was heißen soll, dass es in Zukunft sehr sehr teuer wird, da diese
tolle Energiewende (die unsere Kanzlerin uns wegen der Erdbebengefahr in
DE eingebrockt hat) noch gar nicht eingepreist ist. Geringverdiener
subventionieren über das EEG Solarparks von so erlauchten Personen
wie Herr von THURN und TAXIS und Superstars wie D. Küblböck
die in Besitz riesiger Solarparks sind.
Im Osten gehen reihenweise Solar-Firmen zugrunde, weil diese
Subventionen die Hersteller träge und einfallslos machen.
Chinesische Firmen stellen mittlerweile Solarpanels für den halben
Preis und denselben Wirkungsgrad her.
Das dümmste aller Argumente, der Ökostrom senkt den Strompreis
Wird viel Solarstrom eingespeist, sinkt der Strompreis an der Börse wegen des Überangebotes, z.B. von 6 auf 4 Cent pro kWh. Gleichzeitig steigt aber damit die Solarumlage, denn die Differenz zwischen den 19 Cent die der Einspeiser als PV-Anlagenbesitzer pro kWh als Fixum bekommt minus der 4 Cent momentaner Börsenstrompreis, sind dann 15 Cent. Diese 15 Cent wird dann als Umlage kummulativ an alle Verbraucher berechnet. Ein System mit eingebautem Schwachsinn. Sinkt der Börsenpreis des Stromes, steigt automatisch die Umlage für die privaten Endverbraucher.
Bei der Energiewende sind unsere Politiker genauso ideologisch verblendet wie beim Thema Euro. Hoffentlich zieht bald wieder Vernunft ein. Ich bin kein großer Fan der FDP, aber bei diesem Thema kann man sie nur unterstützen.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 19:00 UhrPolitik besteht aus Kompromissen.
Man kann die FDP nicht wählen, hoffen, dass sie an der
5-Prozent-Hürde scheitert, sich aber in Koalitionsverhandlungen zu
100 % durchsetzt, obwohl sie der kleinere Koalitionspartner ist.
Das Problem ist die CDU/CSU, die dem Zeitgeist nachjagt. Vor ein paar
Jahren war die CDU/CSU sehr kritisch gegenüber "erneuerbaren
Energien" und dem EEG. Seitdem aber ihre Klientel abhängig von
den Subventionen ist (Bauern, Thurn und Taxis usw.), sie sie genauso
dafür. Und leider gibt es diese Entwicklung auch in Teilen der FDP.
Ärzte und Apotheker lassen sich doch genauso Solaranlagen aufs Dach
nageln.
Das ist ja das gefährliche an Subventionen: Erst sind sie
Wählerbestechung, später ein Reformbremser, weil immer mehr
Menschen davon profitieren.
Die FDP? Nun ja, wenn niemand anders da dann halt die FDP oder?
Die FDP hat den schnellen Atomausstieg erst mit gertragen. Dazu nie erkennen lassen, dass sie Grüne Politik(Irrsinn) ändern will. Sondern die FDP macht alles so wie die Grünen, trägt ESM, Atomausstieg und das EEG.
... die FDP unterstützen?
Wieso und wegen welcher Vernunft wollen Sie die FDP unterstützen? Die FDP hat doch den ganzen Schwachsinn überhaupt erst möglich gemacht. Sie hätte doch nur bei der Koalitionsverhandlung 2009 auf einer konsequenten Wiederherstellung des Marktes in der Energiepolitik bestehen müssen. Stattdessen hat sie nicht nur - mit Lindner als Generalsekretär - der widersinnigen und verfassungswidrigen Zwangsabschaltung der Kernkraftwerke zugestimmt, sondern geriert sich seit Jahr und Tag als vom Himmel gesandter "Klimaretter". Auch dieser Unsinn kostet jährlich viele Milliarden!
Endlich kommt zumindest Lindner mal mit was vernünftigem!
Wenn die FDP sich schon länger sichtbar bemüht hätte, überflüssige/schädliche Gesetze abzuschaffen oder nicht entstehen zu lassen, hätten sie heute auch noch mehr Wähler. Für politisch-korrekten Neid-Populismus und Volkserzieher-Ideologien, wie von anderen Parteien mehr oder weniger stark betreiben, haben wir hierzulande schon genug Parteien, die fröhlich an der Entmümdigung und Beraubung der Bevölkerung arbeiten.
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