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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energiewende FDP plant Radikalkur für die Ökostrom-Förderung

 ·  Die FDP will die Förderung regenerativer Energien grundlegend umbauen. Das Konzept sieht nach Informationen der F.A.Z. Steuerentlastung für Verbraucher und Mengenbegrenzungen vor.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (73)

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.09.2012 15:10 Uhr

Man muss den Versuchen der FDP ja nicht folgen oder gar zustimmen, aber die Sprengkraft

die in der auf alle zukommende Kosten Lawine / Explosion in Verbindung mit den technischen Hilfsaggregaten zur Versorgungssicherheit das sollte für jeden auch die Gegner dieser Partei einmal vor Augen geführt werden.

Ja jetzt redet man nur für den EEG Aufschlag von etwa 5,3 Cent plus Netzkostenaufschlag.

Jeder mag seine eigene Stromrechnung anschauen. Wir zahlen inklusive aller Kosten auch Zählerpauschale 20,8 Cent kWh. Die nun sichere Erhöhung durch EEG u Netz = 2 Cent.
2 Cent plus 19 % MWSt = 2,38 Cent .

Wir dürfen also mit einer Preiserhöhung von etwa 12 % ab 1. Januar 2013 rechnen. Vor der Wahl mag man wohl kaum die Katze aus dem Sack lassen.

Nach der Wahl kommts dann ganz dicke von der großen Koalition wie bei der MWSt.

Sind es dann 30 % Strompreiserhöhung ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.09.2012 13:44 Uhr
Christian Wrobel

Nun, Frau Gruber, das kann man sicherlich nicht ausschließen,

dass die EEG-Umlafe auf diesen Wert steigen wird. Allerdings haben die "Erneuerbaren Energien" damit am wenigsten zu tun! Im Gegenteil: die reine Förderung macht weniger als die Hälfte der EEG-Umlage aus!

Die Befreiungen großer Stromverbraucher machen bereits allein ungefähr 1/4 der EEG-Umlage aus, weitere ca. 13% entfällt auf die gesunkenen Spotmarktpreise. Die von Schwarz-Gelb neu eingeführten Kostenbestandteile wie z.B. die "Marktprämie" machen weitere ca. 6% aus, mit stark steigender Tendenz!

Und dann ist immer noch nicht berücksichtigt, dass die gesunkenen Spotmarktpreise nicht an die EEG-Zahler weitergegeben wurden!

Um das zu ändern, braucht es in der Tat eine neue Regierung (und am wenigsten die FDP)!

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Lutz Wendorff

An Energiespeicher glauben aber nicht IFR.

Man macht sich die Welt wie man sie braucht. Der IFR ist als Testreaktor gelaufen und die Kosten fuer Monju haben nur begrenzten Aussagewert, abgesehen dass sie gering gegen die Energiewende sind. Es war geplant, Monju wieder anlaufen zu lassen, aber nach Fukushima ueberwiegt die kopflose Panik. Es waere das erste voll-grosse Kraftwerk dieser Art, da kann es etwa teurer werden. Dafuer ist der Treibstoff fast umsonst.
Kohle enthaelt meist zwischen 1 und 4 ppm Uran. Ein GW und Jahr, normal grosses Kohlekraftwerk, braucht etwa 3,8 Millionen Tonnen Kohle, also jeden Tag 10tausend Tonnen. Dabei werden jedes Jahr etwa 15 Tonnen Uran kaum kontrolliert in die Biosphaere abgegeben. Bei einem Kernkraftwerk wird die Umgebung hingegen nicht mit radioaktiven Stoffen verseucht.
Von diesen 15 Tonnen koennen IFR das 15fache an Energie erzeugen. Jedes Jahr brauchen die IFR nur etwa 54 Liter Treibstoff, 1 Tonne.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.09.2012 13:23 Uhr
Christian Wrobel

Bei einem Kernkraftwerk wird (normalerweise) zwar nicht die direkte Umgebung

verseucht, aber schauen Sie sich mal den Uranabbau an?! Besuchen Sie mal die Hinterlassenschaften der Wismut AG in Deutschland?!

Wissen Sie was, wenn es irgendwann mal so ein "Wunderding" zu bezahlbaren Kosten geben sollte, lasse ich mich gern überzeugen. Aber vorher nicht.

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Hanna Thiele

@ Werner Thoma: Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten!

Der gravierende Fehler der FDP lag darin, daß sie Marktwirtschaft am falschen Objekt anwenden wollte.
Das Netz ist nun mal aus physikalischen Gründen und im Hinblick auf die Systemsicherheit ein natürliches Monopol.

Jetzt, wo die FDP durch ihren Dilettantismus alles durcheinander gebracht hat, jede neue Investition unwirtschaftlich ist, da "helfen" die FDP-Freunde aus der Finanzwirtschaft, aber nur, weil jedes Risiko den Bürgern aufgedrückt wird.
Tatsächlich hat das nichts mit Marktwirtschaft zu tun, denn am Markt hat der Unternehmer das Risiko zu tragen, nicht der Verbraucher.

Die Finanzwirtschaft wirbt nun keck mit sicherer Geldanlage in Infrastruktur und dem Argument "Da es sich ein natürliches Monopol handelt, ist jede Preiserhöhung durchzusetzen".

Für das Versagen der FDP kann man nicht die Marktwirtschaft verantwortlich machen.

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Elisabeth Müller

Siemens ...

... steigt immer ganz gross ins Geschäft ein, wenn es darum geht Subventionen oder Fördergelder abzuschöpfen. Im übrigen lese ich nicht nur regelmässig die Siemenspropaganda von der schöneren Zukunft, sondern habe auch ein Studium des Maschinenbaus, Fachrichtung Energietechnik, absolviert. Also vielen Dank für die Belehrung ...

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werner thoma

Der Markt wirds schon richten??

Der Markt wirds schon richten, das freie Spiel der Kräfte, Deregulierung der Märkte, marktkonforme Wirtschaft....all diese „Heilsbotschaften" haben uns 2008 fast in den Abgrund gestürzt und weniger leistungsfähige Volkswirtschaften wie Deutschland an den Rand der Pleite gebracht.

Leute wie Thatcher, Reagan und Konsorten haben den Geist (diese ominösen Märkte, wer ist das eigentlich?) aus der Flasche gelassen, die Märkte entfesselt. Dessen Ungeist wütet seit Jahren und hat die mühsam erarbeitete soziale Marktwirtschaft, die ein echtes Erfolgsmodell war, beinahe zerstört.

Es bleibt zu hoffen das die FDP defintiv zur FAST DREI PROZENT -Partei wird!
Hoffentlich ist 2013 der Bürger klug genug, diese Truppe in den politischen Ruhestand schickt!

Mit sonnigen Grüßen
Werner Thoma

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Jürgen Meier
Jürgen Meier (jm0001) - 25.09.2012 20:01 Uhr

Deutscher Wähler plant Radikalkur für FDP

Der deutsche Wähler plant Mengenbegrenzungen bei den Stimmen für die FDP Bande bei der nächsten Bundestagswahl. Nach sicheren Berichten wird die FDP nicht mehr als 3% Stimmen erlangen können. Grund dafür sind vor allem die unverschämte Lobbypolitik der FDP im Bereich des Hotelgewerbes, der Pharma- und der Versicherungsindustrie. Darüber hinaus wird die FDP wegen der generell unfähigen und arroganten Personen, die im Jahr 2012 noch Ministerposten bekleiden, nicht mehr gewählt. Ein guter Ausblick jedoch ist gegeben, Deutschland könnte sich, wenn auch langsam, von dem jahrelangen schlechten Einfluss der FDP erholen. Speziell im Justizsektor jedoch wird es noch lange brauchen, diverse Lobbygesetze rückgängig zu machen.

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Hanna Thiele

@ Helmut Erb zu "Abgeschnitten"

Schön wär's mit der FDP als "stärkste Partei".
Sie brauchte doch nur Mut, Stärke und den aufrechten Gang sichtbar werden zu lassen!

Was macht sie stattdessen?
FDP-Umweltminister Birkner fordert Abschaffung von Umwelt- und Naturschutz, um die Zukunft des EEG-Absahnens zu sichern.

Birkner hätte Verbraucherministerin Aigner zustimmen müssen, anstatt ihr zu drohen für ihren richtigen Ansatz, den EEG-gebeutelten Bürgern nicht auch noch die volle Haftung für das Hochrisiko-Absahn-Investment Offshore-Windstrom aufzudrücken.

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Daniel J Hahn
Daniel J Hahn (137) - 25.09.2012 17:11 Uhr

Der EEG Irrweg in der Energiewende

Wer Grüne und SPD an ihren Taten und nicht nicht ihrer Sozialrhetorik messen will, muß nur das EEG anschauen. Eine bessere Umverteilungsmaschine von Arm zu Reich gibt es kaum! Der Geringverdiener subventioniert die Solarpanelen und Windkraftbeteiligungen des Zahnartztes. Das EEG ist schlicht asozial! Leider regiert aber in diesem Land die Ideologie und nicht die Vernunft, weshalb gegen diesen ökonomischen und ökologischen Humbug kaum offfen rebelliert wird: Wutbürger fällen Windräder o.ä...
Gestern lag ich krankheitsbedingt den ganzen Tag im Bett und hörte DLF - ich hatte ständig DDR-De javus: Energiewende zum Wohle des Volkes; Ökostrom ist richtig, weil er war ist; Achtung böser Klimawandel; CO2-Klimakiller; Schlimmes Plutonium im MOX; gefährliche Asse...! So ging das den ganzen Tag und nie eine abweichende Meinung - Gehirnwäche pur - sowas machen die mit den Rundfunkgebühren! So wird stumpf nach Lösungen für die Energiewende gesucht. Dabei ist es so einfach: KKW ans Netz - und gut!

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.09.2012 00:43 Uhr
Christian Wrobel

Es gibt zwar einen Grundversorgungsauftrag per Gesetz,

allerdings regelt die entsprechende Verordnung nur die Bedingungen, zu denen Haushaltskunden im Rahmen der Grundversorgung von den örtlichen Netzbetreibern mit Elektrizität zu versorgen sind, wenn diese keinen anderen Stromlieferanten haben (warum auch immer). Übrigens der teuerste Tarif, den es überhaupt gibt, und trotzdem haben fast 50% aller Stromkunden diesen Tarif noch nie gewechselt! Ein stand-by-Betrieb muss auf dieser Grundlage aber nicht vorgehalten werden, das ist quatsch!

Wind- und noch mehr PV-Strom kann mit einem Vorlauf von 24 Stunden sehr gut prognostiziert werden! Zwischen Prognose und tatsächlicher Produktion liegt i.d.R. eine Differenz von weniger als 10%. Auf dieser Basis können ohne größeren Probleme andere Kraftwerke eingeplant werden.

Grundsätzlich wäre ich sehr für eine gesetzliche Angebotspflicht über die Börse. Für die kurzfristige Preisfindung ist die Börse sicher das richtige Instrument, für die langfristige Investitionsplanung gilt das allerdings nicht!

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Horst lauterbach
Horst lauterbach (ash26e) - 25.09.2012 19:56 Uhr

Herr Wrobel

Sie sind einer der wenigen, die nackt im Regen stehen und es doch noch schaffen, sich von der linken Hosentasche in die rechte zu lügen.

Die Einspeißungspreise des Ökostroms sind fix.Die bereitgestellte Menge ist es nicht! Nun sind aber die Stromversorger per Gesetz verpflichtet für eine ausreichende und jedem zugängliche Stromversorgung zu gewährleisten. Also müssen diese Kraftwerke in Betrieb halten auch wenn deren Strom gerade nicht gebraucht wird. Jedes Sommergewitter macht die Verfügbarkeit von PVstrom unkalkulierbar. Da Strom nicht lagerfähig ist muß dieser überflüssige Strom zwangsweise ( aus technischen und ökonomischen Gründen) verramscht werden.
Aber wenn Sie hier mal fordern würden, daß jeder "Stromhersteller" seine Ware erst an die Börse bringen muß und mit dem dort erzielten Preis sich zufriedengeben muß, dann werd ich Ihnen wieder antworten.

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Lutz Wendorff

Springt doch mal aus dem Topf des Teilwissens

Herr Wrobel, Sie bewegen sich mit Ihrer Argumentationen nur zwischen einigen wenigen Theoremen die ein fast geschlossenes System bilden und blenden alles aus was Ihren daraus gezogenen Folgerungen entgegenstehen koennte. Wenn die Klimawende wahr ist, wenn man die riesige Energiemenge aus den schweren Atomen nicht sicher gewinnen kann, wenn der alte Atommuell so schrecklich ist, wenn....., Ja dann sollte man es mit der Energiewende vielleicht versuchen.
Abgesehen, dass die Klimawende hoechstumstritten ist, kann man mit modernen Kernkraftwerken mehr als das 100fache an Energie vom Uran (und Thorium) erzeugen, als die Altanlagen brachten. Danach ist dann auch noch der Muell weg! Was will man mehr! Testanlagen liefen teilweise sehr lange sehr erfolgreich, aber wurden von interessierten Kreisen politisch gestoppt. Auch sind die Kosten dieser Anlagen geringer, da sie keinen grossen Druckbehaelter brauchen.

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Christian Wrobel

Ich verrate Ihnen mal, was nicht in Ordnung ist!

Der Ausbau der EE ist erwünscht und wird deshalb gefördert (anders wäre ja auch Unsinn). Jeder, buchstäblich jeder, kann sich direkt oder indirekt (z.B. über eine Genossenschaftsbeteiligung) daran beteiligen. Er hat die freie Entscheidung. Wer sich nicht beteiligen möchte, kann dann allerdings an den Erträgen auch nicht partizipieren. So weit so gut.

Die Vor- und Nachteile dieser Förderung müssten jetzt normalerweise verursachungsgerecht verteilt werden. Dazu gehört z.B., dass diejenigen, die die Nachteile übernehmen (die EEG-Umlage zahlen), auch die Vorteile zugerechnet bekommen (niedrigerer Börsenstrompreis). Aber dieser Vorteil wird den EEG-Zahlern vorenthalten! Wäre es anders, hätte es in den letzten Jahren effektiv gar keine höheren Endkundenpreise für Haushalte und Gewerbetreibende geben dürfen!

Und diese Benachteiligung ist, wie Sie zurecht sagen, "asozial"!

Das hat mit den EE aber überhaupt nichts zu tun, sondern ist Ausdruck eines nach wie vor existierenden Stromoligopols!

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Thomas Bayer
Thomas Bayer (bayerth) - 25.09.2012 17:44 Uhr

Wer bezahlt die Rendite der Eigentümer der Stromversorger

die zahlt wohl nur der Gutverdiener?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.09.2012 17:10 Uhr

Immer wieder lustig mit welcher verfe die Leute alles verdrehen.

Es stimmt eben nicht, dass wir bessere oder andere Netze bräuchten wenn wie zu vor oder auch heute noch der Strom von den Kraftwerken zu den großen Verbrauchern den kürzesten Weg über vorhandene Trassen nähme.

Und das Argument der Entsorgung ist genauso falsch, Alles was von den AKWs zu entsorgen ist war auch vor 4 Jahren oder auch vor 8 Jahren exakt das gleiche.

Es ist schlicht unwahr dass die Wende irgend eine Reduzierung bei der Entsorgung zur Folge hat zumindest nicht in den ersten 20 Jahren.

Dass aber viele konventionelle Kraftwerke parallel zusätzlich Kohle und Gas andauernd verfeuern um den Zufallsstrom und die Risiken aufzufangen. Dass der CO2 Ausstoß zusätzlich nötig über alte Kohlestinker unser Klima schädigt und die EEG Umlage die Verbraucher mit mehr als 20 Cent / kWh bezahlen. Das werden sicher auch die AKW Gegner noch einsehen. Die Rechnung wird auf jeden Fall präsentiert.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.09.2012 00:03 Uhr
Christian Wrobel

Es hat fast ausschließlich mit Wind und Sonne zu tun!

Schauen Sie in die jährlichen Berichte der AG Energiebilanzen! Übrigens eine offizielle Institution, was die Veröffentlichung von Energiebilanzen angeht.

Vielleicht sollten Sie beide sich erst einmal informieren, aber das ist offenbar nicht ihr Stil?!

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Lutz Wendorff

Frau Gruber hat Recht!

Fuer den Gesamtverbrauch an Primaerenergie sind viele Faktoren verantwortlich, das wenigste davon hat mit Wind und Solar zu tun.
Fur ein Jahr ein GW brauchen Sie etwa 3,8 Millionen Tonnen Kohle, bei meist etwa 4ppm Uran in der Kohle verpessten Sie damit sogar die Umwelt mit 15 Tonnen Uran!!! Sie produzieren auch um die 900tausend Tonnen hochgiftiger Flugasche, die still und heimlich in alten Bergwerken versenkt werden.
Waehrend es nicht abzusehen ist wann, und ob ueberhaupt, es je Energiespeicher gibt, so gibt es auf jeden Fall bereits den IFR, der aus den Hinterlassenschaften alter Kernkraftwerke noch einmal die 100fache Menge an Energie holt. Danach ist der Muell dann weg und fuer jedes schon erzeugte GW und Jahr koennen 10x10 davon erzeugt werden.

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Christian Wrobel

Mal ehrlich, Frau Gruber, Sie reden "wirres Zeug"!

Die Bundesnetzagentur hat gerade erst wieder bestätigt, das auch ohne Energiewende neue Leitungen gebaut und modernisiert werden müssten, z.B. wegen des zunehmen physischen Stromhandels.

Und natürlich hat der produzierte Atommüll in den letzten Jahren weiter zugenommen, oder laufen Atomkraftwerke neuerdings mit Luft?

Der Einsatz von Primärenergieträgern für die Stromerzeugung ist nach Angaben der AG Energiebilanzen seit 2000 um ca. 15 Mio. SKE p.a. gesunken! Dreimal dürfen Sie raten, woran das liegt?!

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Lutz Wendorff

Nun schreiben Sonne und Wind dicke Rechnungen

Das ist alles, was die sogenannte Energiewende zuwege gebracht hat.
Wenn die Atomphobiker mal jubeln ueber 30 GW, dann ist der Strom im Schnitt mindestens 15 Cent teurer als konventionell hergestellter Strom. Jede Stunde muessen wir dann 4,5 Millionen Euro an Sonne und Wind zusaetzlich ueberweisen!
Da sind die Kosten fuer bessere Netze, man beachte auch die unteren Ebenen, gar nicht enthalten.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.09.2012 23:55 Uhr
Christian Wrobel

Die Zusammenhänge, die den niedrigeren Börsenstrompreis erst ermöglicht haben,

sind mittlerweile allgemein anerkannt. Und auch wer davon profitiert. Sie als EEG-Zahler sind es nicht, aber das scheint Sie nicht zu stören?! Selbst von z.B. E.ON in Auftrag gegebene Gutachten kommen zum gleichen Ergebnis, auch der BDEW sieht das nach langem zögern so.

Wenn Sie Mitleid mit den armen Kraftwerken haben, können Sie denen ja ein paar Euro zustecken?! Aber gemach, so groß kann der Schaden nicht sein, bei einem EBITDA von geschätzten 20 Mrd. Euro für dieses Jahr allein für RWE und E.ON würde ich mir das an ihrer Stelle noch einmal überlegen?!

Man muss in der Tat blind auf beiden Augen sein, um die Zusammenhänge nicht erkennen, wie wahr!

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Christian Wrobel

Herr Wendorff, ich greife einfach einen dieser Testreaktoren einmal heraus,

um Ihnen zu erläutern, warum es noch keinen kommerziellen IFR-Reaktor gibt.

Monju
Nettoleistung 250 MW
Kosten (bis heute) über 7 Mrd. Euro

Die Störfälle aufzuzählen, spar ich mir mal an dieser Stelle.

Noch irgendwelche Fragen?

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Andreas Pätzold

Nukleria

Berichten Sie doch mal wo der Testreaktor betrieben wurde und warum er nicht mehr läuft. Wer hat das Projekt aus welchen Gründen gestoppt. Wer außer Ihnen macht sich denn noch dafür stark (Politik, Wirtschaft). Ihr Engagement in allen Ehren aber dass scheint mir nur eine Art Utopia innerhalb einer Sektion der Piratenpartei.

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Lutz Wendorff

"Induzierte Preissenkungen" bezahlt mit unserer EE-Umlage

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, jetzt wird von der aufgezwungenen Umlage mittags in Mengen Strom produziert und ohne Ruecksicht auf die Kosten in den Markt gedrueckt. Kein Wunder, dass die Preise 'runtergehen. Dabei nehmen jene, welche demnaechst ihre Kraftwerke gar per Gesetz nicht zumachen koennen, grossen Schaden, denn sie sparen fast nichts, bleiben aber auf ihrem Strom sitzen.
Man muss schon sehr gruenlich vertraeumt sein, wenn man diese Zusammenhaenge nicht erkennt, oder will man gar nicht?
Und wenn die Mittagssonne mal ausfaellt, was dann? Wir brauchen also die 100% Kapazitaet ohne Wind und Sonne.

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Lutz Wendorff

Nach der Armut wegen EE koennen wir bald Muell durchsuchen

Und dann werden wir feststellen, dass der Muell von alten Kernkraftwerken noch fast alle Energie enthaelt, naemlich das ueber 100fache, welches vom IFR (gut beschrieben bei "Nuklearia") in Strom umgewandelt werden kann. Also fuer jedes alte Atomkraftwerk, das 1 GW ein Jahr geliefert hat, koennen IFR 10 GW 10 Jahre lang liefern.
Ich weiss, Sie kommen gleich, es gaebe gar keinen IFR. Doch, ein Testreaktor ist sehr erfolgreich gelaufen und wurde nur aus politischen Interessen, die anscheinend auch die Ihren sind, gestoppt.
Der Muell ist danach weg, Gorleben braucht keiner. Die Ruecklagen die die alten KernKW-Betreiber hierfuer gebildet haben, waeren fuer andere Investitionen zu verwenden.

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Andreas Pätzold

Auch die Atommuellager schreiben Rechnungen...

im Milliardenbereich. An uns, Unsere Kinder, Enkel, Urenkel, Ururenkel....bekommen tun die dafuer nichts...ab und zu ein GAU dazwischen...Tepco liegen bis jetzt Schadenersatzforderungen von umgeechnet € 34 Milliarden vor

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Christian Wrobel

Wie gesagt, Herr Wendorff, wenn die durch die EE induzierten Preissenkungen auch an

diejenigen weitergegeben würden, die diese Preissenkungen ausgelöst haben (die EEG-Zahler), dann würden sie heute für ihren Strom keinen Cent mehr bezahlen als vor 5 Jahren!

Bessere Stromnetze brauchen wir so oder so. Im Zuge des Atomkraftausbaus wurden alleine in Deutschland 20.000 km neue Hochspannungsleitungen gebaut. Da nimmt sich der zusätzliche Ausbau durch die Energiewende geradezu bescheiden aus.

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Hanna Thiele

Eine neue Falle der FDP


Das ist mal wieder eine der Tricky-Fallen der FDP - ein "Quotenmodell für Europa."

Erst quälen sie die Bundesbürger, nun reicht man ihnen den "Strohhalm" zur Rettung, wohl wissend, daß Gequälte hilflos und unbesonnen zu allem greifen, was man ihnen hinhält.

So hat man uns den EURO trickreich untergejubelt, nun soll auch die EURO-Kilowattstunde kommen.

Rösler hat es ja ohnehin gesagt, wir sollen den Sonnenstrom bezahlen dürfen, den die Griechen ernten sollen.
Und Niebel ist schon dabei, das Modell den Entwicklungsländern schmackhaft zu machen, damit die Druck ausüben, daß es zum Weltmodell wird, incl. einer globalen Quotenverfolgungs-Strafjustiz.

Alles "alternativlos" natürlich.

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Elisabeth Müller

Bravo Hr. Untersteller

Erst zahlen wir für unsinnig und nicht bedarfsgerecht erzeugten Ökostrom, der aus vielerlei (für Fachleute allerdings vorhersehbaren) Gründen nicht abgenommen werden kann. Danach schlagen uns die gleichen grünen Idioten, die von Energieversorgung soviel wie verstehen wie meine Mutter vom Kuhmelken, vor. daß wir die benötigten Backupkraftwerke auch noch zahlen sollen.
Wozu sollen wir denn doppelt zahlen? Lassen wir doch einfach die Gaskraftwerke bedarfsgerecht Strom erzeugen und verabschieden uns von diesem Ökostromunsinn solange wir noch können.
Noch ein Tipp an die grünen Sozialwissenschaftler, Weltverbesserer und Naturromantikspinner: überlasst die Energieversorgung doch bitte wieder den Menschen, die etwas davon verstehen. Nicht ohne Grund findet man unter Grünen äusserst selten Naturwissenschaftler und Ingenieure, vor allem letzteres. Diese verwechseln wenigstens nicht die Gigabytes mit den Gigawatt (s. Cem Özdemir/Youtube) :-)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.09.2012 12:35 Uhr
Andreas Pätzold

Ein Teil der "gruenen Idioten, Sozialwissenschaftler, Naturromantikspinnern"...

...haben sich organisiert. z.B. In der Siemens AG. Die scheuen keine Kosten und Muehe damit sich Mitbuerger wie Sie ueber die Energiewende sachkundig machen koennen, beispielsweise durch einen Klick auf die Anzeige die zeitweise auf dieser Seite geschaltet wird, auch unter Google "Siemens Energieeffizienz" aufrufbar.

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ernst theobald
ernst theobald (etmal) - 25.09.2012 09:26 Uhr

FDP jetzt auch mit sozialistischem Kompaß?

Nun "plant" auch die FDP "Erneuerbarenunsinn"! Ist die FDP von der "Ex-Funktionärin für Agitation und Propaganda in der FDJ-Leitung", Merkel zu Planwirtschaft bekehrt worden?
Politiker sind Energiedilettanten. Sie haben nur die Rahmenbedingungen zu definieren. Die Umsetzung
haben in unserem marktwirtschaftlichen System Wirtschaft und Wissenschaft zu leisten.
Wären Politbürokraten die erfolgreicheren Ökonomen, dann hätte die DDR obsiegt - statt dessen haben wir deren Konkursmüllhaufen mit ca. 3000 Milliarden saniert.
Die Merkel-Energie-Politik ist auf dem dilettantischen Niveau von Honnecker, als dieser im Staatsrat der DDR seine Genossen fragte: "Warum haben die langen Winterunterhosen für unsere Jungs vorn keinen Schlitz?"
Und diesem ökonomischen Schwachsinn schließt sich jetzt auch noch die FDP an? Gute Nacht, Deutschland!

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werner thoma

„Alter Wein in neuen Schläuchen"

FDP Energiewende „Reform“

"Alter Wein in neuen Schläuchen", den Eindruck gewinnt man, wenn die „Reformvorschläge“ analysiert.

Die FDP windet sich um die Rücknahme der Ausnahmeregelung für Stromgroßverbraucher,
will sich als Robin Hood der Armen profilieren (Stichwort Hotelierssteuer) und natürlich wie könnte es anders sein populistisch die EEG Umlage am besten einstampfen.

Wenn die FDP den Bürger wirklich entlasten will, dann bitte zuerst vor der eigenen Tür kehren und die ca. 5 Mrd. Mehrwertsteuer Ermäßigung für notleidende Hotelbetreiber kippen.
Aber es geht denen im Wahrheit nur um Stimmenfang.
Aktion "wie komme ich über die 5 % Hürde“ !

Mit sonnigen Grüßen
Werner Thoma

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werner thoma

„Alter Wein in neuen Schläuchen"

FDP Energiewende „Reform“?

"Alter Wein in neuen Schläuchen", den Eindruck gewinnt man, wenn die „Reformvorschläge“ analysiert.

Die FDP windet sich um die Rücknahme der Ausnahmeregelung für Stromgroßverbraucher,
will sich als Robin Hood der Armen profilieren (Stichwort Hotelierssteuer) und natürlich wie könnte es anders sein populistisch die EEG Umlage am besten einstampfen.

Wenn die FDP den Bürger wirklich entlasten will, dann bitte zuerst vor der eigenen Tür kehren und die ca. 5 Mrd. Mehrwertsteuer Ermäßigung für notleidende Hotelbetreiber kippen.
Aber es geht denen im Wahrheit nur um Stimmenfang.
Aktion "wie komme ich über die 5 % Hürde“ !

Mit sonnigen Grüßen
Werner Thoma

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Lutz Wendorff

Freiheit fuer Kernkraftwerke und Kernkraftstrom

Irgendein Kommentator wollte mal wieder seine grosse Botschaft loswerde: Wenn man die Subventionen fuer Kernkraft auf deren Strom umlegen wuerde, waere dieser unbezahlbar. Welch ein Unsinn! Fuer die LWR wurden knapp 8 Milliarden an Subventionen bereitgestellt und damit ueber Jahre zuverlaessig aller KernKW-Strom produziert. Jetzt kaeme der Strom von diesen noch billiger, denn sie sind abgeschrieben aber voll funktionstuechtig. So etwa zwei ct/kWh. Mit welcher Begruendung wird denen ihre Stromproduktion verboten? Ich wuerde gerne direkt kaufen. Warum kann ich keinen Liefervertrag mit einem Kernkraftstrom-Versorger aus dem Ausland machen.
Dann kommt immer noch das Argument mit dem Muell. Ein Wertstoff aus dem der IFR die 100fache Menge (beschrieben bei "Nuklearia") herausholt. Alleine aus den Hinterlassenschaften eines LWR von einem Jahr Laufzeit bei 1 GW koennte ein IFR 100 Jahre lang 1 GW liefern!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.09.2012 14:34 Uhr
Christian Wrobel

Nun, dann zeigen Sie mir mal, wo auf dieser Welt dieses "Wunderding" kommerziell

betrieben wird? Ich verrate es Ihnen vorab: nirgendwo!

Die von Ihnen genannten 8 Mrd. Euro sind ein nominaler Wert in Preisen von vor 30-50 Jahren. Dieser Wert müsste natürlich in reale Zahlen (d. h. Preisen in 2012) umgerechnet werden, um sie überhaupt miteinander vergleichen zu können. Außerdem sind gezahlte Forschungsförderungen beileibe nicht das einzige, was an Subventionen für die Kernenergie geflossen ist.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.09.2012 16:59 Uhr

Dass Spitzenlast an Werktagen zwischen 11°° und 14°° die Industrie entlastet

stimmt doch. Dass durch die EEG Umlage Zufallsstrom bezahlt wird ist das das Problem der Stromproduzenten ? . . Ist das das Problem der großen Stromintensiven Großverbraucher ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.09.2012 18:14 Uhr
Christian Wrobel

Schauen Sie mal auf die Transparenzseiten der EEX,

dann werden Sie feststellen, dass die Prognose des Vortages bezgl. Stromangebot aus Sonne und Wind recht gut mit der tatsächlichen Produktion übereinstimmen. Die Abweichungen liegen in der Regel unter 10%.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.09.2012 16:16 Uhr

Anders wird ein Schuh draus. Ja die Industrie muss nicht zusätzlich die Teuerung durch

das EEG und die erhöhten Netzkosten zahlen und die Mehrwertsteuer als durchlaufender Posten ist auch kein Thema. . . Ja die Großverbraucher zahlen etwa ähnlich viel wie schon seit den 80 ern des letzten Jahrhunderts. Ist das nicht vernünftig ? Besonders wenn es um Arbeitsplätze und Wettbewerb mit dem Ausland geht.
Das EEG und die Steuern ist die Verteuerung weil die Bürger den Atomausstieg wollten.

Es ist die logische und konsequente Folge auch für die Industrie. Es bleibt dabei die Oligopole / Konzerne haben keinen Preis bestimmt. Nein das EEG und der Staat wie die Kommunen sind die Preistreiber.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.09.2012 12:58 Uhr
Christian Wrobel

Da es Ihnen offensichtlich die Sprache verschlagen hat, Frau Gruber, verrate ich es Ihnen:

Einerseits haben natürlich RWE & Co. noch einmal ihre Gewinne im Bereich Stromerzeugung und Vertrieb erhöht (im Vergleich zu 2008), andererseits wurden die niedrigeren Börsenstrompreise an die stromintensive Industrie weitergegeben. Deren Endkundenpreise sind seit 2008 gesunken. Nur an diejenigen, die über die EEG-Umlage den Ausbau der EE finanziert und somit erst die niedrigeren Börsenstrompreise möglich gemacht haben, wurden die gesunkenen Preise nicht weitergegeben. Denn eigentlich hätten für diese Kundengruppe, i.d.R. Haushalte und kleine Gewerbetreibende, die Endkundenpreise nicht steigen dürfen (s.u.).

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Christian Wrobel

Konzessionsabgabe und Stromsteuer haben sich in den letzten Jahren

nicht verändert. Die Netzumlage ist sogar um ca. 1,5 Cent/ kWh gesunken, ebenso die KWK-Umlage um 0,2 Cent/ kWh! EEG-Umlage und Börsenstrompreis haben sich in Summe auch nicht erhöht! Der Mehrwertsteuersatz ist unverändert.

Also, wo kommen jetzt die Strompreissteigerungen her (seit 2008 immerhin ca. 4 Cent/ kWh)? Oder noch besser gefragt, bei wem sind die Mehrerlöse gelandet?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.09.2012 18:14 Uhr

Der Endkundenpreis war immer die Adition aller Faktoren

Ja EEG / Konzessionsabgabe / Stromsteuer / Netzkosten / aber vor allem die einzelnen Stadtwerke und Versorger " Stromhändler " langten richtig kräftig zu. Auf alles dann die MWSt macht den Endkundenpreis. Wer über den Endkundenpreis klagt redet nicht über den Strompreis. Nein er redet über das unerträgliche Gepäck das Händler und Verkäufer wie der Staat auf den " Esel Strom" als Last und Gewinn draufsattelt.

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Christian Wrobel

Wenn die Oligopole nicht den Preis bestimmt haben, warum lagen die Preise

an der Strombörse in 2008 2-3 Cent/ kWh über den heutigen Preisen?! Der mittlere Spotmarktpreis lag 2008 bei ca. 6,5 Cent/ kWh, der Preis für den Terminkontrakt zur Lieferung 2013 bei ca. 8,0 Cent/ kWh. In diesem Jahr liegt der mittlere Spotmarktpreis bei unter 4,5 Cent/ kWh und der Preis für den Terminkontrakt bei ca. 5,0 Cent/ kWh.

Und 2008 war das Jahr der Wirtschaftskrise, also geringer Stromnachfrage, und mit noch sehr viel ganz billiger Atomkraft. Und auch die andere Primärenergieträger wie Kohle z.B. Erdgas war 2008 günstiger.

Das (größere) Angebot an EEG-Strom konnten und können die Oligopole n i c h t beeinflussen, und deswegen sind die Strompreise auch um 2-3 Cent/ kWh gefallen. Die EEG-Umlage ist seit 2008 um ca. 2,5 Cent/ kWh gestiegen. In Summe gibt es also überhaupt keinen Grund für höhere Endkundenpreise!

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.09.2012 14:28 Uhr

Seltsam ist dass es immernoch Leute gibt die tatsächlich behaupten die Oligopole / Konzerne

hätten irgend einen Einfluss auf die Strompreise. Der Strom ist heute immer weiter verbilligt und liegt mit < 50 € / MWh vergleichlich billiger als in den 80ern des letzten Jahrhunderts.

Der Staat , die Kommunen, die Abgaben ja die Steuern und das EEG sind die unerträgliche Last die der Packesel Strom auf jeder Stromrechnung der Haushalte ausmacht..

Dass die Staatliche Verteuerung EEG plus Steuererhöhung auch 19 % auf alles die Haushaltskassen zu stark belastet bleibt das Problem und deshalb braucht es andere Instrumente.

So jedenfalls geht es nicht weiter. Subventionen von den Verbrauchern die noch einmal durch 19% MWSt vom Staat verteuert werden, das kann nicht gehen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.09.2012 18:02 Uhr
Christian Wrobel

Frau Gruber, Sie erzählen Unsinn!

1. Natürlich ist der Preis an der Strombörse in den letzten Jahren gesunken,
2. haben sich natürlich die Gestehungskosten für die Produktion einer Kilowattstunde Strom im Zuge der Preissteigerungen an den Primärenergiemärkten in den letzten Jahren erhöht (Verdopplung seit 2004/2005)!

Bei einem Preis von über 100 $ pro Barrel Rohöl kostet bereits der Einkauf des Rohstoffs ca. 5 Cent/ kWh. Da aber ungefähr die Hälfte wieder durch den Schornstein "entfleucht", kostet die Kilowattstunde Strom bereits ca. 10 Cent/ kWhel. Bei Erdgas oder Steinkohle ist es nicht grundlegend anders, nur dass diese Primärenergieträger noch etwas günstiger sind.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.09.2012 16:53 Uhr

Falsch die Stromproduktionskosten lagen außer bei Atomstom immer bei etwa 4 Cent / kWh

Und der Stromproduktionspreis aus Gas oder Öl lag immer bei 5 - 6 Cent / kWh . Nein der Börsenpreis derzeit liegt exakt auf dem Niveau wie früher. Ja die Gewinne der Stromproduzenten sind abgeschmolzen. Der Strompreis setzt sich z.B. aus der Konzessionsabgabe ( Gemeinde Durchleitungsgebühr pro kWh ) der Stromsteuer, Der Netzkosten, der EEG Umlage und natürlich der recht üppigen Marge des Versorgers -Stromhändler auch Stadtwerke genannt . Und auf alles das 20 % Mehrwertsteuer. Die Politik vor allem die rot-grüne aber auch die jetzige nicht minder hat die Teuerung zu verantworten.
Im Oktober wird ja der neue EEG Zusclag festgelegt. Ich wünsche mir mindestens 6,3 Cent plus 19 % Mehrwertsteuer. Dann wird wenigstens klar das der Ausstieg die Wende wirklich kostet.

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Hartmud Ose
Hartmud Ose (hwarang) - 24.09.2012 16:25 Uhr

Die Strombörse dient doch nur der Vera... der Verbraucher

Grundlaststrom kostet ab Kraftwerk ca. 0,5 bis 0,75 Cent je KWh. In Leipzig wird der Preis dann auf 5 bis 6 Cent heraufmanipuliert. Das wäre alles noch erträglich, wenn jetzt die Abgaben und Steuern draufgerechnet würden. Aber vor einigen Jahren hat man das Durchleitungsentgelt erfunden, das mit 5 bis 7 Cent mittlerweile der dickste Brocken in diesem Irrsinnsystem ist. Dabei würde 1 Cent alle Kosten und Investitionen für das Verbundnetz abedecken. So profitiert das Oligopol von den EEG-Strom-Einspeisungen, eine Gelddruckmaschine vom Feinsten.

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Ludwig Kirschstein

gut bemerkt

@marilui
"..hätten irgend einen Einfluss auf die Strompreise. Der Strom ist heute immer weiter verbilligt und liegt mit < 50 € / MWh vergleichlich billiger als in den 80ern des letzten Jahrhunderts."

Der Strom hat sich verbilligt an der Börse. Gas usw. wurde hingegen teuerer. Das ist ein Effekt der massiven Einspeisung von Strom aus EE, insbesondere zu Spitzenlastzeiten durch fotovoltaisch erzeugten Strom. Die Industrie profitiert massiv davon. Durch die Verbilligung von Strom steigt auch die Umlage, merken Sie das nicht oder ignorieren Sie es bloß?

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Ludwig Kirschstein

Und sie stellt schon jetzt die Weichen "richtig",

indem sie Großverbraucher aus der Umlagepflicht entlässt und die Kosten für die Netzanbindung von Offshore Windparks auf die Umlage draufsattelt. Später wird sie dann sagen, dass sie immer vor der hohen Umlage gewarnt hat.

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Jahrgang 1960, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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