23.09.2012 · Die FDP will die Förderung regenerativer Energien grundlegend umbauen. Das Konzept sieht nach Informationen der F.A.Z. Steuerentlastung für Verbraucher und Mengenbegrenzungen vor.
Von Andreas Mihm, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Man muss den Versuchen der FDP ja nicht folgen oder gar zustimmen, aber die Sprengkraft
die in der auf alle zukommende Kosten Lawine / Explosion in Verbindung
mit den technischen Hilfsaggregaten zur Versorgungssicherheit das
sollte für jeden auch die Gegner dieser Partei einmal vor Augen
geführt werden.
Ja jetzt redet man nur für den EEG Aufschlag von etwa 5,3 Cent
plus Netzkostenaufschlag.
Jeder mag seine eigene Stromrechnung anschauen. Wir zahlen inklusive
aller Kosten auch Zählerpauschale 20,8 Cent kWh. Die nun
sichere Erhöhung durch EEG u Netz = 2 Cent.
2 Cent plus 19 % MWSt = 2,38 Cent .
Wir dürfen also mit einer Preiserhöhung von etwa 12 % ab 1.
Januar 2013 rechnen. Vor der Wahl mag man wohl kaum die Katze aus dem
Sack lassen.
Nach der Wahl kommts dann ganz dicke von der großen Koalition wie
bei der MWSt.
Sind es dann 30 % Strompreiserhöhung ?
Nun, Frau Gruber, das kann man sicherlich nicht ausschließen,
dass die EEG-Umlafe auf diesen Wert steigen wird. Allerdings haben die
"Erneuerbaren Energien" damit am wenigsten zu tun! Im
Gegenteil: die reine Förderung macht weniger als die Hälfte
der EEG-Umlage aus!
Die Befreiungen großer Stromverbraucher machen bereits allein
ungefähr 1/4 der EEG-Umlage aus, weitere ca. 13% entfällt auf
die gesunkenen Spotmarktpreise. Die von Schwarz-Gelb neu
eingeführten Kostenbestandteile wie z.B. die
"Marktprämie" machen weitere ca. 6% aus, mit stark
steigender Tendenz!
Und dann ist immer noch nicht berücksichtigt, dass die gesunkenen
Spotmarktpreise nicht an die EEG-Zahler weitergegeben wurden!
Um das zu ändern, braucht es in der Tat eine neue Regierung (und am
wenigsten die FDP)!
An Energiespeicher glauben aber nicht IFR.
Man macht sich die Welt wie man sie braucht. Der IFR ist als Testreaktor
gelaufen und die Kosten fuer Monju haben nur begrenzten Aussagewert,
abgesehen dass sie gering gegen die Energiewende sind. Es war geplant,
Monju wieder anlaufen zu lassen, aber nach Fukushima ueberwiegt die
kopflose Panik. Es waere das erste voll-grosse Kraftwerk dieser Art, da
kann es etwa teurer werden. Dafuer ist der Treibstoff fast umsonst.
Kohle enthaelt meist zwischen 1 und 4 ppm Uran. Ein GW und Jahr, normal
grosses Kohlekraftwerk, braucht etwa 3,8 Millionen Tonnen Kohle, also
jeden Tag 10tausend Tonnen. Dabei werden jedes Jahr etwa 15 Tonnen Uran
kaum kontrolliert in die Biosphaere abgegeben. Bei einem Kernkraftwerk
wird die Umgebung hingegen nicht mit radioaktiven Stoffen verseucht.
Von diesen 15 Tonnen koennen IFR das 15fache an Energie erzeugen. Jedes
Jahr brauchen die IFR nur etwa 54 Liter Treibstoff, 1 Tonne.
Bei einem Kernkraftwerk wird (normalerweise) zwar nicht die direkte Umgebung
verseucht, aber schauen Sie sich mal den Uranabbau an?! Besuchen Sie mal
die Hinterlassenschaften der Wismut AG in Deutschland?!
Wissen Sie was, wenn es irgendwann mal so ein "Wunderding" zu
bezahlbaren Kosten geben sollte, lasse ich mich gern überzeugen.
Aber vorher nicht.
@ Werner Thoma: Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten!
Der gravierende Fehler der FDP lag darin, daß sie Marktwirtschaft
am falschen Objekt anwenden wollte.
Das Netz ist nun mal aus physikalischen Gründen und im Hinblick auf
die Systemsicherheit ein natürliches Monopol.
Jetzt, wo die FDP durch ihren Dilettantismus alles durcheinander
gebracht hat, jede neue Investition unwirtschaftlich ist, da
"helfen" die FDP-Freunde aus der Finanzwirtschaft, aber nur,
weil jedes Risiko den Bürgern aufgedrückt wird.
Tatsächlich hat das nichts mit Marktwirtschaft zu tun, denn am
Markt hat der Unternehmer das Risiko zu tragen, nicht der Verbraucher.
Die Finanzwirtschaft wirbt nun keck mit sicherer Geldanlage in
Infrastruktur und dem Argument "Da es sich ein natürliches
Monopol handelt, ist jede Preiserhöhung durchzusetzen".
Für das Versagen der FDP kann man nicht die Marktwirtschaft
verantwortlich machen.
... steigt immer ganz gross ins Geschäft ein, wenn es darum geht Subventionen oder Fördergelder abzuschöpfen. Im übrigen lese ich nicht nur regelmässig die Siemenspropaganda von der schöneren Zukunft, sondern habe auch ein Studium des Maschinenbaus, Fachrichtung Energietechnik, absolviert. Also vielen Dank für die Belehrung ...
Der Markt wirds schon richten??
Der Markt wirds schon richten, das freie Spiel der Kräfte,
Deregulierung der Märkte, marktkonforme Wirtschaft....all diese
„Heilsbotschaften" haben uns 2008 fast in den Abgrund
gestürzt und weniger leistungsfähige Volkswirtschaften wie
Deutschland an den Rand der Pleite gebracht.
Leute wie Thatcher, Reagan und Konsorten haben den Geist (diese
ominösen Märkte, wer ist das eigentlich?) aus der Flasche
gelassen, die Märkte entfesselt. Dessen Ungeist wütet seit
Jahren und hat die mühsam erarbeitete soziale Marktwirtschaft, die
ein echtes Erfolgsmodell war, beinahe zerstört.
Es bleibt zu hoffen das die FDP defintiv zur FAST DREI PROZENT -Partei wird!
Hoffentlich ist 2013 der Bürger klug genug, diese Truppe in den
politischen Ruhestand schickt!
Mit sonnigen Grüßen
Werner Thoma
Deutscher Wähler plant Radikalkur für FDP
Der deutsche Wähler plant Mengenbegrenzungen bei den Stimmen für die FDP Bande bei der nächsten Bundestagswahl. Nach sicheren Berichten wird die FDP nicht mehr als 3% Stimmen erlangen können. Grund dafür sind vor allem die unverschämte Lobbypolitik der FDP im Bereich des Hotelgewerbes, der Pharma- und der Versicherungsindustrie. Darüber hinaus wird die FDP wegen der generell unfähigen und arroganten Personen, die im Jahr 2012 noch Ministerposten bekleiden, nicht mehr gewählt. Ein guter Ausblick jedoch ist gegeben, Deutschland könnte sich, wenn auch langsam, von dem jahrelangen schlechten Einfluss der FDP erholen. Speziell im Justizsektor jedoch wird es noch lange brauchen, diverse Lobbygesetze rückgängig zu machen.
@ Helmut Erb zu "Abgeschnitten"
Schön wär's mit der FDP als "stärkste Partei".
Sie brauchte doch nur Mut, Stärke und den aufrechten Gang sichtbar
werden zu lassen!
Was macht sie stattdessen?
FDP-Umweltminister Birkner fordert Abschaffung von Umwelt- und
Naturschutz, um die Zukunft des EEG-Absahnens zu sichern.
Birkner hätte Verbraucherministerin Aigner zustimmen müssen,
anstatt ihr zu drohen für ihren richtigen Ansatz, den
EEG-gebeutelten Bürgern nicht auch noch die volle Haftung für
das Hochrisiko-Absahn-Investment Offshore-Windstrom aufzudrücken.
Der EEG Irrweg in der Energiewende
Wer Grüne und SPD an ihren Taten und nicht nicht ihrer
Sozialrhetorik messen will, muß nur das EEG anschauen. Eine
bessere Umverteilungsmaschine von Arm zu Reich gibt es kaum! Der
Geringverdiener subventioniert die Solarpanelen und
Windkraftbeteiligungen des Zahnartztes. Das EEG ist schlicht asozial!
Leider regiert aber in diesem Land die Ideologie und nicht die Vernunft,
weshalb gegen diesen ökonomischen und ökologischen Humbug kaum
offfen rebelliert wird: Wutbürger fällen Windräder
o.ä...
Gestern lag ich krankheitsbedingt den ganzen Tag im Bett und hörte
DLF - ich hatte ständig DDR-De javus: Energiewende zum Wohle des
Volkes; Ökostrom ist richtig, weil er war ist; Achtung böser
Klimawandel; CO2-Klimakiller; Schlimmes Plutonium im MOX;
gefährliche Asse...! So ging das den ganzen Tag und nie eine
abweichende Meinung - Gehirnwäche pur - sowas machen die mit den
Rundfunkgebühren! So wird stumpf nach Lösungen für die
Energiewende gesucht. Dabei ist es so einfach: KKW ans Netz - und gut!
Es gibt zwar einen Grundversorgungsauftrag per Gesetz,
allerdings regelt die entsprechende Verordnung nur die Bedingungen, zu
denen Haushaltskunden im Rahmen der Grundversorgung von den
örtlichen Netzbetreibern mit Elektrizität zu versorgen sind,
wenn diese keinen anderen Stromlieferanten haben (warum auch immer).
Übrigens der teuerste Tarif, den es überhaupt gibt, und
trotzdem haben fast 50% aller Stromkunden diesen Tarif noch nie
gewechselt! Ein stand-by-Betrieb muss auf dieser Grundlage aber nicht
vorgehalten werden, das ist quatsch!
Wind- und noch mehr PV-Strom kann mit einem Vorlauf von 24 Stunden sehr
gut prognostiziert werden! Zwischen Prognose und tatsächlicher
Produktion liegt i.d.R. eine Differenz von weniger als 10%. Auf dieser
Basis können ohne größeren Probleme andere Kraftwerke
eingeplant werden.
Grundsätzlich wäre ich sehr für eine gesetzliche
Angebotspflicht über die Börse. Für die kurzfristige
Preisfindung ist die Börse sicher das richtige Instrument, für
die langfristige Investitionsplanung gilt das allerdings nicht!
Herr Wrobel
Sie sind einer der wenigen, die nackt im Regen stehen und es doch noch
schaffen, sich von der linken Hosentasche in die rechte zu lügen.
Die Einspeißungspreise des Ökostroms sind fix.Die
bereitgestellte Menge ist es nicht! Nun sind aber die Stromversorger per
Gesetz verpflichtet für eine ausreichende und jedem
zugängliche Stromversorgung zu gewährleisten. Also müssen
diese Kraftwerke in Betrieb halten auch wenn deren Strom gerade nicht
gebraucht wird. Jedes Sommergewitter macht die Verfügbarkeit von
PVstrom unkalkulierbar. Da Strom nicht lagerfähig ist muß
dieser überflüssige Strom zwangsweise ( aus technischen und
ökonomischen Gründen) verramscht werden.
Aber wenn Sie hier mal fordern würden, daß jeder
"Stromhersteller" seine Ware erst an die Börse bringen
muß und mit dem dort erzielten Preis sich zufriedengeben
muß, dann werd ich Ihnen wieder antworten.
Springt doch mal aus dem Topf des Teilwissens
Herr Wrobel, Sie bewegen sich mit Ihrer Argumentationen nur zwischen
einigen wenigen Theoremen die ein fast geschlossenes System bilden und
blenden alles aus was Ihren daraus gezogenen Folgerungen entgegenstehen
koennte. Wenn die Klimawende wahr ist, wenn man die riesige Energiemenge
aus den schweren Atomen nicht sicher gewinnen kann, wenn der alte
Atommuell so schrecklich ist, wenn....., Ja dann sollte man es mit der
Energiewende vielleicht versuchen.
Abgesehen, dass die Klimawende hoechstumstritten ist, kann man mit
modernen Kernkraftwerken mehr als das 100fache an Energie vom Uran (und
Thorium) erzeugen, als die Altanlagen brachten. Danach ist dann auch
noch der Muell weg! Was will man mehr! Testanlagen liefen teilweise sehr
lange sehr erfolgreich, aber wurden von interessierten Kreisen politisch
gestoppt. Auch sind die Kosten dieser Anlagen geringer, da sie keinen
grossen Druckbehaelter brauchen.
Ich verrate Ihnen mal, was nicht in Ordnung ist!
Der Ausbau der EE ist erwünscht und wird deshalb gefördert
(anders wäre ja auch Unsinn). Jeder, buchstäblich jeder, kann
sich direkt oder indirekt (z.B. über eine
Genossenschaftsbeteiligung) daran beteiligen. Er hat die freie
Entscheidung. Wer sich nicht beteiligen möchte, kann dann
allerdings an den Erträgen auch nicht partizipieren. So weit so gut.
Die Vor- und Nachteile dieser Förderung müssten jetzt
normalerweise verursachungsgerecht verteilt werden. Dazu gehört
z.B., dass diejenigen, die die Nachteile übernehmen (die EEG-Umlage
zahlen), auch die Vorteile zugerechnet bekommen (niedrigerer
Börsenstrompreis). Aber dieser Vorteil wird den EEG-Zahlern
vorenthalten! Wäre es anders, hätte es in den letzten Jahren
effektiv gar keine höheren Endkundenpreise für Haushalte und
Gewerbetreibende geben dürfen!
Und diese Benachteiligung ist, wie Sie zurecht sagen,
"asozial"!
Das hat mit den EE aber überhaupt nichts zu tun, sondern ist
Ausdruck eines nach wie vor existierenden Stromoligopols!
Wer bezahlt die Rendite der Eigentümer der Stromversorger
die zahlt wohl nur der Gutverdiener?
Immer wieder lustig mit welcher verfe die Leute alles verdrehen.
Es stimmt eben nicht, dass wir bessere oder andere Netze bräuchten
wenn wie zu vor oder auch heute noch der Strom von den Kraftwerken zu
den großen Verbrauchern den kürzesten Weg über
vorhandene Trassen nähme.
Und das Argument der Entsorgung ist genauso falsch, Alles was von den
AKWs zu entsorgen ist war auch vor 4 Jahren oder auch vor 8 Jahren
exakt das gleiche.
Es ist schlicht unwahr dass die Wende irgend eine Reduzierung bei der
Entsorgung zur Folge hat zumindest nicht in den ersten 20 Jahren.
Dass aber viele konventionelle Kraftwerke parallel zusätzlich
Kohle und Gas andauernd verfeuern um den Zufallsstrom und die Risiken
aufzufangen. Dass der CO2 Ausstoß zusätzlich nötig
über alte Kohlestinker unser Klima schädigt und die EEG
Umlage die Verbraucher mit mehr als 20 Cent / kWh bezahlen. Das
werden sicher auch die AKW Gegner noch einsehen. Die Rechnung wird auf
jeden Fall präsentiert.
Es hat fast ausschließlich mit Wind und Sonne zu tun!
Schauen Sie in die jährlichen Berichte der AG Energiebilanzen!
Übrigens eine offizielle Institution, was die Veröffentlichung
von Energiebilanzen angeht.
Vielleicht sollten Sie beide sich erst einmal informieren, aber das ist
offenbar nicht ihr Stil?!
Frau Gruber hat Recht!
Fuer den Gesamtverbrauch an Primaerenergie sind viele Faktoren
verantwortlich, das wenigste davon hat mit Wind und Solar zu tun.
Fur ein Jahr ein GW brauchen Sie etwa 3,8 Millionen Tonnen Kohle, bei
meist etwa 4ppm Uran in der Kohle verpessten Sie damit sogar die Umwelt
mit 15 Tonnen Uran!!! Sie produzieren auch um die 900tausend Tonnen
hochgiftiger Flugasche, die still und heimlich in alten Bergwerken
versenkt werden.
Waehrend es nicht abzusehen ist wann, und ob ueberhaupt, es je
Energiespeicher gibt, so gibt es auf jeden Fall bereits den IFR, der aus
den Hinterlassenschaften alter Kernkraftwerke noch einmal die 100fache
Menge an Energie holt. Danach ist der Muell dann weg und fuer jedes
schon erzeugte GW und Jahr koennen 10x10 davon erzeugt werden.
Mal ehrlich, Frau Gruber, Sie reden "wirres Zeug"!
Die Bundesnetzagentur hat gerade erst wieder bestätigt, das auch
ohne Energiewende neue Leitungen gebaut und modernisiert werden
müssten, z.B. wegen des zunehmen physischen Stromhandels.
Und natürlich hat der produzierte Atommüll in den letzten
Jahren weiter zugenommen, oder laufen Atomkraftwerke neuerdings mit Luft?
Der Einsatz von Primärenergieträgern für die
Stromerzeugung ist nach Angaben der AG Energiebilanzen seit 2000 um ca.
15 Mio. SKE p.a. gesunken! Dreimal dürfen Sie raten, woran das liegt?!
Nun schreiben Sonne und Wind dicke Rechnungen
Das ist alles, was die sogenannte Energiewende zuwege gebracht hat.
Wenn die Atomphobiker mal jubeln ueber 30 GW, dann ist der Strom im
Schnitt mindestens 15 Cent teurer als konventionell hergestellter Strom.
Jede Stunde muessen wir dann 4,5 Millionen Euro an Sonne und Wind
zusaetzlich ueberweisen!
Da sind die Kosten fuer bessere Netze, man beachte auch die unteren
Ebenen, gar nicht enthalten.
Die Zusammenhänge, die den niedrigeren Börsenstrompreis erst ermöglicht haben,
sind mittlerweile allgemein anerkannt. Und auch wer davon profitiert.
Sie als EEG-Zahler sind es nicht, aber das scheint Sie nicht zu
stören?! Selbst von z.B. E.ON in Auftrag gegebene Gutachten kommen
zum gleichen Ergebnis, auch der BDEW sieht das nach langem zögern so.
Wenn Sie Mitleid mit den armen Kraftwerken haben, können Sie denen
ja ein paar Euro zustecken?! Aber gemach, so groß kann der Schaden
nicht sein, bei einem EBITDA von geschätzten 20 Mrd. Euro für
dieses Jahr allein für RWE und E.ON würde ich mir das an ihrer
Stelle noch einmal überlegen?!
Man muss in der Tat blind auf beiden Augen sein, um die
Zusammenhänge nicht erkennen, wie wahr!
Herr Wendorff, ich greife einfach einen dieser Testreaktoren einmal heraus,
um Ihnen zu erläutern, warum es noch keinen kommerziellen
IFR-Reaktor gibt.
Monju
Nettoleistung 250 MW
Kosten (bis heute) über 7 Mrd. Euro
Die Störfälle aufzuzählen, spar ich mir mal an dieser Stelle.
Noch irgendwelche Fragen?
Nukleria
Berichten Sie doch mal wo der Testreaktor betrieben wurde und warum er nicht mehr läuft. Wer hat das Projekt aus welchen Gründen gestoppt. Wer außer Ihnen macht sich denn noch dafür stark (Politik, Wirtschaft). Ihr Engagement in allen Ehren aber dass scheint mir nur eine Art Utopia innerhalb einer Sektion der Piratenpartei.
"Induzierte Preissenkungen" bezahlt mit unserer EE-Umlage
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, jetzt wird von der
aufgezwungenen Umlage mittags in Mengen Strom produziert und ohne
Ruecksicht auf die Kosten in den Markt gedrueckt. Kein Wunder, dass die
Preise 'runtergehen. Dabei nehmen jene, welche demnaechst ihre
Kraftwerke gar per Gesetz nicht zumachen koennen, grossen Schaden, denn
sie sparen fast nichts, bleiben aber auf ihrem Strom sitzen.
Man muss schon sehr gruenlich vertraeumt sein, wenn man diese
Zusammenhaenge nicht erkennt, oder will man gar nicht?
Und wenn die Mittagssonne mal ausfaellt, was dann? Wir brauchen also die
100% Kapazitaet ohne Wind und Sonne.
Nach der Armut wegen EE koennen wir bald Muell durchsuchen
Und dann werden wir feststellen, dass der Muell von alten
Kernkraftwerken noch fast alle Energie enthaelt, naemlich das ueber
100fache, welches vom IFR (gut beschrieben bei "Nuklearia") in
Strom umgewandelt werden kann. Also fuer jedes alte Atomkraftwerk, das 1
GW ein Jahr geliefert hat, koennen IFR 10 GW 10 Jahre lang liefern.
Ich weiss, Sie kommen gleich, es gaebe gar keinen IFR. Doch, ein
Testreaktor ist sehr erfolgreich gelaufen und wurde nur aus politischen
Interessen, die anscheinend auch die Ihren sind, gestoppt.
Der Muell ist danach weg, Gorleben braucht keiner. Die Ruecklagen die
die alten KernKW-Betreiber hierfuer gebildet haben, waeren fuer andere
Investitionen zu verwenden.
Auch die Atommuellager schreiben Rechnungen...
im Milliardenbereich. An uns, Unsere Kinder, Enkel, Urenkel, Ururenkel....bekommen tun die dafuer nichts...ab und zu ein GAU dazwischen...Tepco liegen bis jetzt Schadenersatzforderungen von umgeechnet € 34 Milliarden vor
Wie gesagt, Herr Wendorff, wenn die durch die EE induzierten Preissenkungen auch an
diejenigen weitergegeben würden, die diese Preissenkungen
ausgelöst haben (die EEG-Zahler), dann würden sie heute
für ihren Strom keinen Cent mehr bezahlen als vor 5 Jahren!
Bessere Stromnetze brauchen wir so oder so. Im Zuge des Atomkraftausbaus
wurden alleine in Deutschland 20.000 km neue Hochspannungsleitungen
gebaut. Da nimmt sich der zusätzliche Ausbau durch die Energiewende
geradezu bescheiden aus.
Das ist mal wieder eine der Tricky-Fallen der FDP - ein
"Quotenmodell für Europa."
Erst quälen sie die Bundesbürger, nun reicht man ihnen den
"Strohhalm" zur Rettung, wohl wissend, daß Gequälte
hilflos und unbesonnen zu allem greifen, was man ihnen hinhält.
So hat man uns den EURO trickreich untergejubelt, nun soll auch die
EURO-Kilowattstunde kommen.
Rösler hat es ja ohnehin gesagt, wir sollen den Sonnenstrom
bezahlen dürfen, den die Griechen ernten sollen.
Und Niebel ist schon dabei, das Modell den Entwicklungsländern
schmackhaft zu machen, damit die Druck ausüben, daß es zum
Weltmodell wird, incl. einer globalen Quotenverfolgungs-Strafjustiz.
Alles "alternativlos" natürlich.
Erst zahlen wir für unsinnig und nicht bedarfsgerecht erzeugten
Ökostrom, der aus vielerlei (für Fachleute allerdings
vorhersehbaren) Gründen nicht abgenommen werden kann. Danach
schlagen uns die gleichen grünen Idioten, die von Energieversorgung
soviel wie verstehen wie meine Mutter vom Kuhmelken, vor. daß wir
die benötigten Backupkraftwerke auch noch zahlen sollen.
Wozu sollen wir denn doppelt zahlen? Lassen wir doch einfach die
Gaskraftwerke bedarfsgerecht Strom erzeugen und verabschieden uns von
diesem Ökostromunsinn solange wir noch können.
Noch ein Tipp an die grünen Sozialwissenschaftler, Weltverbesserer
und Naturromantikspinner: überlasst die Energieversorgung doch
bitte wieder den Menschen, die etwas davon verstehen. Nicht ohne Grund
findet man unter Grünen äusserst selten Naturwissenschaftler
und Ingenieure, vor allem letzteres. Diese verwechseln wenigstens nicht
die Gigabytes mit den Gigawatt (s. Cem Özdemir/Youtube) :-)
Ein Teil der "gruenen Idioten, Sozialwissenschaftler, Naturromantikspinnern"...
...haben sich organisiert. z.B. In der Siemens AG. Die scheuen keine Kosten und Muehe damit sich Mitbuerger wie Sie ueber die Energiewende sachkundig machen koennen, beispielsweise durch einen Klick auf die Anzeige die zeitweise auf dieser Seite geschaltet wird, auch unter Google "Siemens Energieeffizienz" aufrufbar.
FDP jetzt auch mit sozialistischem Kompaß?
Nun "plant" auch die FDP "Erneuerbarenunsinn"! Ist
die FDP von der "Ex-Funktionärin für Agitation und
Propaganda in der FDJ-Leitung", Merkel zu Planwirtschaft bekehrt
worden?
Politiker sind Energiedilettanten. Sie haben nur die Rahmenbedingungen
zu definieren. Die Umsetzung
haben in unserem marktwirtschaftlichen System Wirtschaft und
Wissenschaft zu leisten.
Wären Politbürokraten die erfolgreicheren Ökonomen, dann
hätte die DDR obsiegt - statt dessen haben wir deren
Konkursmüllhaufen mit ca. 3000 Milliarden saniert.
Die Merkel-Energie-Politik ist auf dem dilettantischen Niveau von
Honnecker, als dieser im Staatsrat der DDR seine Genossen fragte:
"Warum haben die langen Winterunterhosen für unsere Jungs vorn
keinen Schlitz?"
Und diesem ökonomischen Schwachsinn schließt sich jetzt auch
noch die FDP an? Gute Nacht, Deutschland!
„Alter Wein in neuen Schläuchen"
FDP Energiewende „Reform“
"Alter Wein in neuen Schläuchen", den Eindruck gewinnt
man, wenn die „Reformvorschläge“ analysiert.
Die FDP windet sich um die Rücknahme der Ausnahmeregelung für Stromgroßverbraucher,
will sich als Robin Hood der Armen profilieren (Stichwort
Hotelierssteuer) und natürlich wie könnte es anders sein
populistisch die EEG Umlage am besten einstampfen.
Wenn die FDP den Bürger wirklich entlasten will, dann bitte zuerst
vor der eigenen Tür kehren und die ca. 5 Mrd. Mehrwertsteuer
Ermäßigung für notleidende Hotelbetreiber kippen.
Aber es geht denen im Wahrheit nur um Stimmenfang.
Aktion "wie komme ich über die 5 % Hürde“ !
Mit sonnigen Grüßen
Werner Thoma
„Alter Wein in neuen Schläuchen"
FDP Energiewende „Reform“?
"Alter Wein in neuen Schläuchen", den Eindruck gewinnt
man, wenn die „Reformvorschläge“ analysiert.
Die FDP windet sich um die Rücknahme der Ausnahmeregelung für Stromgroßverbraucher,
will sich als Robin Hood der Armen profilieren (Stichwort
Hotelierssteuer) und natürlich wie könnte es anders sein
populistisch die EEG Umlage am besten einstampfen.
Wenn die FDP den Bürger wirklich entlasten will, dann bitte zuerst
vor der eigenen Tür kehren und die ca. 5 Mrd. Mehrwertsteuer
Ermäßigung für notleidende Hotelbetreiber kippen.
Aber es geht denen im Wahrheit nur um Stimmenfang.
Aktion "wie komme ich über die 5 % Hürde“ !
Mit sonnigen Grüßen
Werner Thoma
Freiheit fuer Kernkraftwerke und Kernkraftstrom
Irgendein Kommentator wollte mal wieder seine grosse Botschaft loswerde:
Wenn man die Subventionen fuer Kernkraft auf deren Strom umlegen wuerde,
waere dieser unbezahlbar. Welch ein Unsinn! Fuer die LWR wurden knapp 8
Milliarden an Subventionen bereitgestellt und damit ueber Jahre
zuverlaessig aller KernKW-Strom produziert. Jetzt kaeme der Strom von
diesen noch billiger, denn sie sind abgeschrieben aber voll
funktionstuechtig. So etwa zwei ct/kWh. Mit welcher Begruendung wird
denen ihre Stromproduktion verboten? Ich wuerde gerne direkt kaufen.
Warum kann ich keinen Liefervertrag mit einem Kernkraftstrom-Versorger
aus dem Ausland machen.
Dann kommt immer noch das Argument mit dem Muell. Ein Wertstoff aus dem
der IFR die 100fache Menge (beschrieben bei "Nuklearia")
herausholt. Alleine aus den Hinterlassenschaften eines LWR von einem
Jahr Laufzeit bei 1 GW koennte ein IFR 100 Jahre lang 1 GW liefern!
Nun, dann zeigen Sie mir mal, wo auf dieser Welt dieses "Wunderding" kommerziell
betrieben wird? Ich verrate es Ihnen vorab: nirgendwo!
Die von Ihnen genannten 8 Mrd. Euro sind ein nominaler Wert in Preisen
von vor 30-50 Jahren. Dieser Wert müsste natürlich in reale
Zahlen (d. h. Preisen in 2012) umgerechnet werden, um sie überhaupt
miteinander vergleichen zu können. Außerdem sind gezahlte
Forschungsförderungen beileibe nicht das einzige, was an
Subventionen für die Kernenergie geflossen ist.
Dass Spitzenlast an Werktagen zwischen 11°° und 14°° die Industrie entlastet
stimmt doch. Dass durch die EEG Umlage Zufallsstrom bezahlt wird ist das das Problem der Stromproduzenten ? . . Ist das das Problem der großen Stromintensiven Großverbraucher ?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.09.2012 18:14 UhrSchauen Sie mal auf die Transparenzseiten der EEX,
dann werden Sie feststellen, dass die Prognose des Vortages bezgl. Stromangebot aus Sonne und Wind recht gut mit der tatsächlichen Produktion übereinstimmen. Die Abweichungen liegen in der Regel unter 10%.
Anders wird ein Schuh draus. Ja die Industrie muss nicht zusätzlich die Teuerung durch
das EEG und die erhöhten Netzkosten zahlen und die Mehrwertsteuer
als durchlaufender Posten ist auch kein Thema. . . Ja die
Großverbraucher zahlen etwa ähnlich viel wie schon seit den
80 ern des letzten Jahrhunderts. Ist das nicht vernünftig ?
Besonders wenn es um Arbeitsplätze und Wettbewerb mit dem Ausland geht.
Das EEG und die Steuern ist die Verteuerung weil die Bürger
den Atomausstieg wollten.
Es ist die logische und konsequente Folge auch für die Industrie.
Es bleibt dabei die Oligopole / Konzerne haben keinen Preis bestimmt.
Nein das EEG und der Staat wie die Kommunen sind die Preistreiber.
Da es Ihnen offensichtlich die Sprache verschlagen hat, Frau Gruber, verrate ich es Ihnen:
Einerseits haben natürlich RWE & Co. noch einmal ihre Gewinne
im Bereich Stromerzeugung und Vertrieb erhöht (im Vergleich zu
2008), andererseits wurden die niedrigeren Börsenstrompreise an die
stromintensive Industrie weitergegeben. Deren Endkundenpreise sind seit
2008 gesunken. Nur an diejenigen, die über die EEG-Umlage den
Ausbau der EE finanziert und somit erst die niedrigeren
Börsenstrompreise möglich gemacht haben, wurden die gesunkenen
Preise nicht weitergegeben. Denn eigentlich hätten für diese
Kundengruppe, i.d.R. Haushalte und kleine Gewerbetreibende, die
Endkundenpreise nicht steigen dürfen (s.u.).
Konzessionsabgabe und Stromsteuer haben sich in den letzten Jahren
nicht verändert. Die Netzumlage ist sogar um ca. 1,5 Cent/ kWh
gesunken, ebenso die KWK-Umlage um 0,2 Cent/ kWh! EEG-Umlage und
Börsenstrompreis haben sich in Summe auch nicht erhöht! Der
Mehrwertsteuersatz ist unverändert.
Also, wo kommen jetzt die Strompreissteigerungen her (seit 2008 immerhin
ca. 4 Cent/ kWh)? Oder noch besser gefragt, bei wem sind die
Mehrerlöse gelandet?
Der Endkundenpreis war immer die Adition aller Faktoren
Ja EEG / Konzessionsabgabe / Stromsteuer / Netzkosten / aber vor allem die einzelnen Stadtwerke und Versorger " Stromhändler " langten richtig kräftig zu. Auf alles dann die MWSt macht den Endkundenpreis. Wer über den Endkundenpreis klagt redet nicht über den Strompreis. Nein er redet über das unerträgliche Gepäck das Händler und Verkäufer wie der Staat auf den " Esel Strom" als Last und Gewinn draufsattelt.
Wenn die Oligopole nicht den Preis bestimmt haben, warum lagen die Preise
an der Strombörse in 2008 2-3 Cent/ kWh über den heutigen
Preisen?! Der mittlere Spotmarktpreis lag 2008 bei ca. 6,5 Cent/ kWh,
der Preis für den Terminkontrakt zur Lieferung 2013 bei ca. 8,0
Cent/ kWh. In diesem Jahr liegt der mittlere Spotmarktpreis bei unter
4,5 Cent/ kWh und der Preis für den Terminkontrakt bei ca. 5,0
Cent/ kWh.
Und 2008 war das Jahr der Wirtschaftskrise, also geringer
Stromnachfrage, und mit noch sehr viel ganz billiger Atomkraft. Und auch
die andere Primärenergieträger wie Kohle z.B. Erdgas war 2008 günstiger.
Das (größere) Angebot an EEG-Strom konnten und können
die Oligopole n i c h t beeinflussen, und deswegen sind die Strompreise
auch um 2-3 Cent/ kWh gefallen. Die EEG-Umlage ist seit 2008 um ca. 2,5
Cent/ kWh gestiegen. In Summe gibt es also überhaupt keinen Grund
für höhere Endkundenpreise!
Seltsam ist dass es immernoch Leute gibt die tatsächlich behaupten die Oligopole / Konzerne
hätten irgend einen Einfluss auf die Strompreise. Der Strom ist
heute immer weiter verbilligt und liegt mit < 50 € / MWh
vergleichlich billiger als in den 80ern des letzten Jahrhunderts.
Der Staat , die Kommunen, die Abgaben ja die Steuern und das EEG sind
die unerträgliche Last die der Packesel Strom auf jeder
Stromrechnung der Haushalte ausmacht..
Dass die Staatliche Verteuerung EEG plus Steuererhöhung auch 19
% auf alles die Haushaltskassen zu stark belastet bleibt das Problem
und deshalb braucht es andere Instrumente.
So jedenfalls geht es nicht weiter. Subventionen von den Verbrauchern
die noch einmal durch 19% MWSt vom Staat verteuert werden, das kann
nicht gehen.
Frau Gruber, Sie erzählen Unsinn!
1. Natürlich ist der Preis an der Strombörse in den letzten
Jahren gesunken,
2. haben sich natürlich die Gestehungskosten für die
Produktion einer Kilowattstunde Strom im Zuge der Preissteigerungen an
den Primärenergiemärkten in den letzten Jahren erhöht
(Verdopplung seit 2004/2005)!
Bei einem Preis von über 100 $ pro Barrel Rohöl kostet bereits
der Einkauf des Rohstoffs ca. 5 Cent/ kWh. Da aber ungefähr die
Hälfte wieder durch den Schornstein "entfleucht", kostet
die Kilowattstunde Strom bereits ca. 10 Cent/ kWhel. Bei Erdgas oder
Steinkohle ist es nicht grundlegend anders, nur dass diese
Primärenergieträger noch etwas günstiger sind.
Falsch die Stromproduktionskosten lagen außer bei Atomstom immer bei etwa 4 Cent / kWh
Und der Stromproduktionspreis aus Gas oder Öl lag immer bei 5 -
6 Cent / kWh . Nein der Börsenpreis derzeit liegt exakt auf
dem Niveau wie früher. Ja die Gewinne der Stromproduzenten sind
abgeschmolzen. Der Strompreis setzt sich z.B. aus der Konzessionsabgabe
( Gemeinde Durchleitungsgebühr pro kWh ) der Stromsteuer, Der
Netzkosten, der EEG Umlage und natürlich der recht üppigen
Marge des Versorgers -Stromhändler auch Stadtwerke genannt . Und
auf alles das 20 % Mehrwertsteuer. Die Politik vor allem die
rot-grüne aber auch die jetzige nicht minder hat die Teuerung zu
verantworten.
Im Oktober wird ja der neue EEG Zusclag festgelegt. Ich wünsche
mir mindestens 6,3 Cent plus 19 % Mehrwertsteuer. Dann wird
wenigstens klar das der Ausstieg die Wende wirklich kostet.
Die Strombörse dient doch nur der Vera... der Verbraucher
Grundlaststrom kostet ab Kraftwerk ca. 0,5 bis 0,75 Cent je KWh. In Leipzig wird der Preis dann auf 5 bis 6 Cent heraufmanipuliert. Das wäre alles noch erträglich, wenn jetzt die Abgaben und Steuern draufgerechnet würden. Aber vor einigen Jahren hat man das Durchleitungsentgelt erfunden, das mit 5 bis 7 Cent mittlerweile der dickste Brocken in diesem Irrsinnsystem ist. Dabei würde 1 Cent alle Kosten und Investitionen für das Verbundnetz abedecken. So profitiert das Oligopol von den EEG-Strom-Einspeisungen, eine Gelddruckmaschine vom Feinsten.
gut bemerkt
@marilui
"..hätten irgend einen Einfluss auf die Strompreise. Der Strom
ist heute immer weiter verbilligt und liegt mit < 50 € / MWh
vergleichlich billiger als in den 80ern des letzten Jahrhunderts."
Der Strom hat sich verbilligt an der Börse. Gas usw. wurde hingegen
teuerer. Das ist ein Effekt der massiven Einspeisung von Strom aus EE,
insbesondere zu Spitzenlastzeiten durch fotovoltaisch erzeugten Strom.
Die Industrie profitiert massiv davon. Durch die Verbilligung von Strom
steigt auch die Umlage, merken Sie das nicht oder ignorieren Sie es bloß?
Und sie stellt schon jetzt die Weichen "richtig",
indem sie Großverbraucher aus der Umlagepflicht entlässt und die Kosten für die Netzanbindung von Offshore Windparks auf die Umlage draufsattelt. Später wird sie dann sagen, dass sie immer vor der hohen Umlage gewarnt hat.
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