20.10.2012 · Die Energiewende verändert die Republik: Aus Bürgern macht sie Öko-Investoren, aus Nachbarn Gegner. Für Hartz-IV-Empfänger wird sie zur Gefahr, für neue Technologien zur Chance. Drei Ortstermine.
Von Johannes PennekampRichtlinien für Lesermeinungen
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Stütznetzleitungen für EEG Strom
Wenn man sich die interaktive Grafik mit den Neuplanungen der
Stromnetze(Hochspannung) ansieht, fällt auf , dass im SW eine
Leitungstrasse aus dem Süden von BW über den Schwarzwald nach
Cattenom führt, eine ebesolche aus dem SO von Bayern , diesmal in
Richtung Österreich.
Sind das die Stützpfeiler unserer EEG Versorgung? Einmal AKW
Cattenom in Frankreich und /oder AKW Temelin in Tschechien via
Grün-Strom aus den Alpen`?
Herr Schott
Pumpspeicherkraftwerke befinden sich nicht im Flachland, auch wenn Sie das erstaunen mag.
Welch ein Schmarren: "Die Windräder hätten das Zeug dazu, den Niedergang zu bremsen ..."
Die einzigen, die mit den Windmühlen Geld verdienen, sind 1. die
Banken, dann 2. die Projektierer und 3. und letztens die Hersteller.
Weder werden in den Gemeinden Gewerbesteuereinnahmen je in nennenswertem
Umfang generiert, noch erhalten Anleger vernünftige Renditen. Drauf
zahlen in aller Regel die Anleger, wie man z.B. am WP Windpark
Hirschfeld in Oberfranken nachlesen kann. Die Liste ist lang, wo
Anleger, Gemeinden und Landwirte über den Tisch gezogen wurden.
Und da, wo Windmühlen aufgestellt wurden, zieht niemand mehr hin.
Die Gesundheitsgefahren sind durch den intermittierenden Schall (bis 45
dB des nachts) und Infraschall bis 100 dB immens.
Und daß die völlig unnützen Windmühlen auch noch
die soziale Schieflage verschlimmern, scheinen inzwischen auch
Journalisten wahrzunehmen. Hätten die allerdings schon vor Jahren
wissen können müssen.
Jetzt ist der Zug abgefahren und die Propagandamaschinerie der Absahner
läuft wie geschmiert, mit Hilfe der Regierung.
Es muß natürlich Andrea heißen, aber Laptoptastaturen verschlucken ....
....
Bei der nachgewiesenen naturwissenschaftlichen und ökonomischen Inkompetenz der Abgeordneten
kann ich nicht ausschließen, daß es keiner Schmiermittel
bedarf, um die Propagandamaschinerie am Laufen zu halten. Wobei es
jedoch sehr wahrscheinlich ist, daß Ihre Korrektur richtig ist,
denn Anrea Nahles sprach ja bei Jauch von einem "weniger
korrupten" Parlament.
Es gibt keine faulen Beamten, behaupten Juristen, denn eine solche
Behauptung wäre eine Beleidigung. Deshalb sind für Juristen
Beamte überwiegend fleißig. ;-)
Kleine Berichtigung: die Propagandamaschine
läuft geschmiert und nicht "wie geschmiert"
An die Ideologen auf Kriegspfad: Bitte Scheuklappen abnehmen,
Denkapparat einschalten, selbigen benutzen, dann nüchtern Fakten
und Argumente abwägen.
1) Die "Energiewende" vergrößert (mindestens kurz-
und mittelfristig) den Bedarf an fossilen Brennstoffen: Weil AKW ab-,
und Gas-, Kohle-, oder Ölkraftwerke zugeschaltet werden
müssen.
2) Energie, die nicht zuverlässig zur Verfügung steht, ist nur
sehr eingeschränkt nutzbar. Wind- und Sonnenenergie taugt nur dann
als Stromquelle, wenn die heftigen Schwankungen durch Speichertechniken
ausgeglichen werden können. Bis dahin ist der durch überzogene
Subventionen forcierte Ausbau schlicht wirtschaftlicher, technischer und
ökologischer Blödsinn!
Am Rande: Herr Diesing, mit ihrer "Argumentation" ("Das
wird schon, die Nachfrage schafft das Angebot") kann alles (u.a.
auch der weitere Ausbau der Atomkraft) "begründet"
werden.
3) Sonnenenergie kann in D sinnvoll zur Wärmegewinnung u.
-speicherung eingesetzt werden, so spart man Gas/Kohle/Öl &
reduziert Abhängigkeiten. Heizenergiewende - das bringt was.
Also gut Herr Ulherr
Zum Thema Energiewende
1) Die Förderung ist - im Gegensatz zur jahrzehntelangen
Förderung von Atom und Steinkohle, die beide immense Altlasten
hinterlassen - gut in Zukunftstechnologien investiertes Geld.
2) Unsinn. Genauso gut könnten Sie behaupten, das Internet
funktioniert nur wenn alle angeschlossenen PCs angeschlatet sind.
3) Immer mehr Strom wird regional und dezentral produziert. Das senkt
die Netzstabilität nicht, es erhöhrt sie.
4) Warum nicht einen GAU im Inland riskieren, wenn er doch auch im
Ausland passieren kann? Das meinen Sie jetzt nich ernst oder?
5) Statistisch gesehen sollte das "Rest"risiko zu einem Unfall
in 10.000 Jahren auf der Welt führen. Dumm nur, dass in 30 Jahren
schon 3 GAUs geschehen sind. Angst ist nichts ungesundes, sondern es
trägt zum Überleben bei.
Dann eben: Faktenresistenz, Ideologie und Propaganda,
Herr Diesing. Ich diskutiere hier nicht den Zustand französischer
Wohnungen (ob und wieviel Isolierung die franz. Gebäude brauchen
sollen deren Eigentümer/Bewohner entscheiden). Dito bzgl. der
Wärmequellen: Wenn Strom billig und reichlich vorhanden ist,
spricht gar nix gegen Elekro-Heizungen. Wenn der Winter kurz und mild
ist, kann man sich teuere, Ressourcen (Öl) fressende Isolierungen
evtl. sparen.
Aber zum Thema "Energiewende":
1) Die Förderung unzuverlässiger Energiequellen verschwendet
Mittel - Geld und Rohstoffe.
2) "Erneuerbare" erfordern zwingend ein 100% backup durch
"konventionelle" - s.o. Verschwendung.
3) Statt regional und möglichst einfach müssen die Netze
überregional und hoch komplex werden - das ist Fehlerinduzierend.
4) Keines der Probleme mit den AKW ist gelöst - Entsorgung
muß her, die Eintrittswahrscheinlichkeit eines sog.
"GAU" ändert sich wg. dt. Abschaltung nicht signifikant.
5) Bzgl. AKW: Angst essen Seele auf ist keine gute Geisteshaltung
Ihre immer wieder gegen besseres Wissen vorgetragene Behauptung, daß Strom aus KKW subventioniert
wurde (wird) wird nicht dadurch zutreffender, nur weil Sie die ständig widerholen. Ihr Vorbild muß da wohlE. Honeckergewesen sein, der ständig vom Sieg des Sozialismus faselte ....
Zu teuer
Zu teuer ist es nicht wegen dem angeblich so viel milderen Wetter,
sondern wegen dem hochsubventionierten Atomstrom.
Jaja, meine ideologischen Ziele... ohne Diffamierungen kommen Sie nicht
aus, ich weiss, ich weiss...
@ T.Diesing: In Frankreich würde unsereins auch mit Strom heizen, aus ökonomischen Gründen, denn
der Einbau einer anderen Heizung, die nur wenige Tage im Jahr genutzt
werden kann, ist für den Häuslebesitzer schlichtweg zu teuer.
Investitions- und Betriebskostenrechnung ist offensichtlich nicht Ihre
Stärke. Daß Sie die Wirkungsgrade und Kosten chemischer
Speicher ebenfalls trotz Master in Chemie (Ihre Angabe) nicht berechnen
können oder wohl allerhöchstwahrscheinlich nicht wollen,
zeigt, was Ihre wahren ideologischen Ziele sind.
Krieg, Kreuzzug, Furor.
Nein, es geht offenbar wirklich nicht anders :-)
Aber gut, wenn Sie es zu ermüdend finden, sich mit der Thematik der
schlecht isolierten Wohnungen in Frankreich auseinanderzusetzen - es
bestand auf Grund der subventionierten Kernkraft schliesslich kein
Anreiz, energieeffizient zu bauen - ist das Ihr gutes Recht. Tja, wenn
jede Argumentation als Krieg empfunden wird, das schlaucht dann sicher.
Hätte ich die schlechteren argumentativen Karten, wäre ich
wohl auch müde.
Das mit den "eifern" nehme ich mal als Lob, mich nicht von
Scheinargumenten und Nebelkerzen entmutigen zu lassen, gerne an.
Reingefallen, Herr Diesing: Sie sind definitiv auf einem ideologischen
Kreuzug. Ich hatte es Ihnen doch wirklich leicht gemacht, sie
hätten problemlos in eine sachliche, inhaltliche Diskussion
einsteigen können. Sie tun es nicht, sondern toben weiter: Gegen
AKW, für die "Energiewende". Warum? Weil Sie für
diese "Überzeugung" brennen. Leider ist Furor ein sehr
schlechter Ratgeber. Die sachlichen und technischen Probleme der sog.
"Erneuerbaren" lassen sich nicht wegwünschen. Daß
man Probleme erst lösen muß, ehe man sie in industriellem
Masstab generiert: Ist logisch, und wird bei der
"Energiewende" wieder nicht beherzigt.
Was "das gelobte Land der Atomkraft" (welches das auch sei)
mit der Heizenergiewende in D zu tun haben soll erschliesst sich mir
nicht.
Aber eifern Sie ruhig weiter, ich werde wohl nicht mehr drauf eingehen -
es ist ermüdend und sinnlos.
Herr Pietz,
Ich bin begeistert. Sie sind tatsächlich in der Lage, von den
Seiten eines Atomlobbyverbands, der sich aus ehemaligen
Kernkraftwerkserbauern mit zu viel Freizeit zusammensetzt fehlerfrei
mittels Copy-Paste die Geschichte des Scheiterns der deutschen
Endlagersuche herüberzukopieren.
Das ist beeindruckend.
Nur, was soll das dem geneigten Mitforisten sagen? Was hat die
angebliche Eignungshöffigkeit von Gorleben damit zu tun, dass es
weltweit nach 60 Jahren Kernkraft noch kein "End"lager
für Brennelemente gibt? Was hat das damit zu tun, dass die Kosten
zur Endlagersuche nicht vom Verursacher des Mülls getragen werden
müssen?
Was
wollen
Sie
mir
sagen?
Herr Diesing: Teil 3: Die Endlagerfrage wurde, wie jetzt wieder, bewußt verhinmdert. Sie wissen es
durch wen:
•979 verabschiedete der Kreistag mit großer Mehrheit eine
zustimmende Stellungnahme zu den geplanten Erkundungsarbeiten in
Gorleben.
•1979 fassten die Regierungschefs von Bund und Ländern den
Beschluss, die Erkundung von Gorleben zügig voranzubringen, so dass
in der 2. Hälfte der 80 Jahre Entscheidungsgrundlagen vorliegen
sollten (Bulletin der Bundesregierung vom 11.10.1979, Nr. 11, S. 1133)
Daraufhin begann die Erkundung des Standortes Gorleben unter
Einbeziehung internationaler Erkenntnisse nach dem Stand von
Wissenschaft und Technik.
•1983 stellte die PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt in
Braunschweig) fest, dass die Eignungshöffigkeit von Gorleben
erfüllt ist. Die Bundesregierung stimmte zu. Daraufhin wurde das
Erkundungsbergwerk Gorleben angefahren.
•1990 legt das BfS (Bundesamt für Strahlenschutz) eine
aktuelle Bewertung der übertägigen Erkundungsergebnisse
auf Grund einer erweiterten Datenbasis vor. Darin werden die Ergebnisse
u. Eignung bestätigt.
Ich bin doch auf keinem Krieg, Herr Ulherr
Um Himmels Willen, Herr Ulherr, Krieg ist das wo sich Menschen
gegenseitig mit Waffen umbringen, bspw. wegen Erdöl oder
Gasvorkommen. Weil ich das Windkraftbashing hier im Forum für
Stammtisch halte bin ich doch nicht "im Krieg"... gehts nicht
ne Nummer kleiner?
Und nochmal: VOR der Produktion der ersten kWh hätte man die
Endlagerfrage klären MÜSSEN, die Sicherheit von Grundwasser
mit heutigen Netzschwankungen (ich warte immer noch auf den seit Jahren
von der Lobby ersehnten Stromausfall) zu relativieren entlarvt die
Kaltschnäuigkeit, mit der die Atomlobby das Atommüllthema bagatellisiert.
Die Heizenergiewende? Schauen Sie mal in das gelobte Land der Atomkraft,
da heizt man mit subventionierten Atomstrom, was im letzten Februar dann
in der Tat beinahe in den Blackout geführt hätte... in
Frankreich. Gott sei Dank bliess ja der Wind...
Reflexhafte Demonstrationen von Denkunwilligkeit
helfen nicht weiter. Die Stromerzeugung durch AKW wird heruntergefahren,
der Strom wird dennoch benötigt und kommt woher? Von
zusätzlich bzw. verstärkt laufenden fossilen Kraftwerken.
Verstanden, Herr Diesing?
Sie schreiben: "Gesagt habe ich allerdings: Ohne Anreiz, dass
tatsächlich mehr Speicher benötigt werden, werden diese weder
entwickelt noch gebaut." Das ist dieselbe Argumentationslogik wie:
"Ohne Anreiz, dass tatsächlich Endlagerstätten gebraucht
werden, werden diese weder entwickelt noch gebaut." Ihre
"Logik" ist ebenso hoffnungslos irrational wie die jener
Leute, die Sie so vehement kritisieren.
Sie sind eben auf einem ideologischen Krieg, und deshalb offensichtlich
nicht mehr in der Lage, rational zu argumentieren. Fakt ist, daß
mit irrwitzig hohen Beträgen ineffiziente und
ressourcenverschwendende Techniken gefördert werden. Es nützt
nichts, daß niemand die Sinnhaftigkeit einer Heizenergiewende
bestreitet. Sie findet schlicht nicht statt - u.a. wg. EEG
Was ein Schwurbel
Also gut.
1) Wie soll das gehen? Wie darf ich mir das vorstellen? Für jede
kWh Windstrom muss man noch mal eine kWh Kohle verfeuern? Ist Windstrom
"Negativstrom" oder wie?
2) Meine Argumentation haben Sie leider nicht verstanden. "Das wird
schon, die Nachfrage schafft das Angebot" ist das was Sie
verstanden haben. Gesagt habe ich allerdings: Ohne Anreiz, dass
tatsächlich mehr Speicher benötigt werden, werden diese weder
entwickelt noch gebaut.
3) Hat das irgendjemand bestritten?
Herr Sommer, da Sie den Begriff Ethik in die Diskussion einführen:
Zwar werden für den Zugang zu Rohstoffen nach wie vor Kriege geführt (und leider nicht nur die, die im Fernsehen präsentiert werden, sondern auch dieverse bewaffnete Auseinandersetzungen auf lokaler Ebene) und die Produktionsbedingungen an den meisten Standorten dürfen meines Erachtens ohne Polemik als menschenverachtend bezeichnet werden, aber Sie möchten den damit erzeugten Strom "aus ethischen Gründen" erwerben. Haben Sie für Kohle so was wie ein aussagekräftiges "Fair Trade"-Siegel entdeckt? Vielleicht erläutern Sie Ihren Ethik-Begriff mal unter Berücksichtigung der Verhältnisse im Rohstoffsektor.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 12:27 UhrNein Nein Herr Junggeburt
Die Ethik, die Herr Sommer meint, sind die 5 Euro mehr, die ein
3-Personenhaushalt pro Monat zahlen mus.
Das ist die Ethik all der so plötzlich Umweltbewegten...
Was kümmert mich der Atommüll, die Kohleförderung in
Südafrika, die Energiesicherheit und das GAUrisiko, wenn ich mir im
Jahr 2 Päckchen Zigaretten mehr kaufen kann?
DAS ist der Ethik-Begriff, den Herr Sommer meint...
Vogelschredder, Lebensmittelvergaser, asoziale Schönwetterkollektoren
Ich mag aus ethischen Gründen diesen Ökostrom nicht, warum darf ich meinen Strom nicht aus dem europäischen Ausland beziehen? Strom ist doch eine Ware und die EU steht doch für freien Warenverkehr?
Nationales Industrie- und Wohlstandsvernichtungsprogramm
Der bekannte blogger "Frank Furter" formulierte es neulich auf blu-news sehr trefflich wiefolgt: "Die deutsche Energiepolitik ist ein in Planwirtschaft und Korruption versunkenes, nationales Industrie- und Wohlstandsvernichtungsprogramm". Dem ist nichts hinzuzufügen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 12:26 Uhr"Dem ist nichts hinzuzufügen. "
Weil ein außerordentlich komplexes Thema so manchen Kopf sonst
nämlich überfordern würde.
Die Grünen sind wirklich absurd
Mit ihrer Forderung der frühzeitigen Abschaltung von AKWs wurde nur
bewirkt dass nun bewiesenermassen die CO2- und sonstige Umweltbelastung
gestiegen ist, weil eben nun die Erzeugung von Strom aus
Braunkohlekraftwerke zugenommen hat.
Erneuerbare Energien in Ehren, wenn diese einigerma?en erschwinglich
bleibt UND die Umweltbelastung sinkt. Nun haben wir das Gegenteil, die
einkommensschwachen Schichten wissen nicht wie sie die Stromrechnung
bezahlen sollen UND die Umweltbelastung steigt.
Man muss die EE in Schranken weisen. Ab sofort keine Förderung von
PV mehr, denn sie ist ohne Förderung wirtschaftlich. Dieser Markt
darf nur mehr generisch aus eigener Kraft wachsen.
Nur mehr einen Weiterbau von Offshoranlagen wo das Projekt für
einen Stop zu weit fortgeschritten ist. Windräder nur mehr dort wo
diese auch wirtschaftlich sind. Die Industrie soll sich den Markt in
Ländern suchen wo noch Nachholbedarf besteht oder verschwinden.
Ein Ausrollen von Batteriespeicher im 400V Netz.
"12.07.12VATTENFALL Neues Kraftwerk kann Windstrom speichern
Vattenfall investiert bis zu 500 Millionen Euro in Gas- und
Dampfturbinenkraftwerk in Wedel. Inbetriebnahme 2016 oder 2017
geplant" Quelle Webseite Hamburger Abendblatt
"Der Energieversorger RWE testet zusammen mit Siemens eine
Windheizung. In diesem Projekt1 soll erprobt werden, die schwankenden
Ökostrom-Spitzen aus Windkraft über ein innovatives Lademodell
in Elektro-Speicherheizungen einzuspeisen. Das soll die Effizienz des
Ökostroms erhöhen. Quelle webseite strom magazin
"Eon wagt sich erstmals an die Speicherung von Windstrom. Im
brandenburgischen Falkenhagen plant der Energiekonzern eine
Demonstrationsanlage für die Umwandlung von Windenergie in
Wasserstoffgas, sagte Technologievorstand Klaus-Dieter Maubach im
Gespräch mit der FTD
" Quelle webseite ftd
usw. usw. us
Ach Herr Pätzold, ich mache doch nicht den Vorleser der Fachliteratur für Sie
Die entsprechenden Fachartikel müssen Sie schon selbst finden.
Ach Herr Heinzow,
bitte nicht schon wieder behaupten. Mit Quellen belegen.
Steinkohle noch 200 Jahre förderbar? Mit Verlaub, Sie haben keine Ahnung.
Zur Fortbildung schlagen Sie bitte nach:
- IEA Coal Information 2006
- BGR Energierohstoffe 2009
- Studie der Energy Watch Group
Zum Gruss
Herr Diesing, interessant, daß Sie genau wissen wollen, was an Braunkohle z.h. Preisen förderbar ist
"Wenn erst einmal die Steinkohle nicht mehr wirtschaftlich
förderbar ist,"
Das wird die nächsten 200 Jahre weltweit nicht geschehen.
Vergessen Sie also diese Behauptung.
"Rudimentär"?
Mal abgesehen von Ihrer mal wieder wie üblich herablassenden
Sprache gegenüber EE-Befürwortern möchte ich gerne mal
ein paar von Ihnen falsch verstandene Zahlen erklären.
Zunächst: es sind 40 Mrd. t Braunkohle in D, nicht 45. Als
nächstes ist es hahnebüchen, die Reichweite der Kohle an den
Braunkohleressourcen auszumachen, wie Sie dies taten. Wenn erst einmal
die Steinkohle nicht mehr wirtschaftlich förderbar ist, wird die
Braunkohle diese in der Verstromung ersetzen - und es wird etwa SECHS
MAL so viel Steinkohle verbraucht wie Braunkohle, auf Grund des
niedrigeren Brennwerts der Braunkohle wird man übrigens MEHR Braun-
als Steinkohle für pro kWh benötigen. Die Reichweite der
Steinkohle ist etwa 120 Jahre, zu heutigen Verbrauchsmengen wohlgemerkt.
Da der Steinkohleverbrauch seit etwa 15 Jahren alle 4 Jahre um rund 1
Mrd. Tonnen pro Jahr zunimmt (entspricht ca. dem aktuell gesamten
Braunkohleverbrauch !!) wird auch dies sehr viel schneller als 120 Jahre
gehen... rudimentär und so...
Herr Junggeburt, Ihre Kenntnisse von Ökonomie der Energiewirtschaft sind leider nur rudimentär
Knappheit von Ressourcen zur Stromerzeugung mittels fossiler Brennstoffe
ist derzeit und auch nicht in absehbarer Zeit für Deutschland und
die Welt gegeben, denn die Kohlevorräte, die zu heutigen Preisen
förderbar sind, reichen noch mindestens 200 Jahre. In Deutschland
sind m.W. noch 45 Mrd. t Braunkohle zu heutigen Preisen problemlos
abbaubar. Also auch kein Engpaß am Horizont ersichtlich.
Das Ressourcenargument ist nur dann eines, wenn Sie die knappste
Ressource einer jeden Volkswirtschaft berücksichtigen. Die
heißt "Geld".
Diesbezüglich ist die Solarenegie der größte
Ressourcenverschwender, gefolgt von den Biogasanlagen und den Windmühlen.
Tschernobyl und auch Japan sind keine Ereignisse, die gegen die Nutzung
der Kernfission sprechen, sondern nur beweisen, daß die
Staatengemeinschaft kriminelles Vorgehen letztendlich zu unterbinden
hat, was aber bekanntlich politisch nicht gewollt ist. Beachten Sie,
daß man mit Windmühle & Co kein KKW oder sonstiges
Dampfkraftwerk ersetzen kann.
Herr Heinzow, Umwandlungsverluste und Wirkungsgrade sind natürlich schöne Themen
Aber bei der Sonnenenergie sollten Sie einen Aspekt nicht
übersehen, zumal er eigentlich offensichtlich ist: Sonnenenergie
ist nicht knapp.
Jeden Tag erreicht uns mehr davon, als wir brauchen. Und morgen geht das
Spiel wieder von vorne los.
Wir haben also kein Ressourcen-, sondern nur ein Wirtschaftlichkeitsproblem.
So wie anfangs bei praktisch allen Technologien, die heute Standard sind.
Und der geneigte sowie der neutrale Beobachter werden attestieren, dass
es laufende Fortschritte gibt, während es bei fossilen
Energieträgern absehbare Engpässe gibt, insbesondere wenn man
wie wir nicht an der Quelle sitzt.
Bleibt noch Kernenergie, bei der Ereignisse wie Tschernobyl oder
Fukushima nur alle hunderttausend Jahre vorkommen und ausserdem
vermeidbar sind (so jedenfalls die Experten) und deren Dreck wir unseren
Kindern vor die Füsse kippen, um die Stromrechnung niedrig zu halten.
Herr Pätzold mag Ihnen leid tun, mir tut er nicht leid.
Schließlich ist er nicht total vernagelt.
Umwandlungsverluste hin, Wirkungsgrade her
Was ich davon gehört habe ist im Grunde unerheblich. Entscheidend
ist dass die Ansichten der Verantwortlichen in den benannten Firmen
denen von Ihnen diametral entgegenstehen.
BTW: hier noch ein weiterer Ansatz: "Forscher an der University of
Nottingham haben ein System entwickelt, das Offshore-Windenergie noch
attraktiver machen soll. Denn statt nur bei ausreichend Wind Strom zu
produzieren, wird Windenergie mittels "Energy Bags"
gespeichert. Riesige Windturbinen füllen diese Unterwasser-Beutel
mit Druckluft, die dann bei Bedarf Generatoren antreibt. Die Technologie
ist besonders für Länder mit relativ tiefen küstennahen
Gewässern geeignet.... meint Seamus Garvey, Professor an der
Fakultät für Ingenieurswissenschaften der University of
Nottingham, gegenüber pressetext."
Schon mal was von Umwandlungsverlusten und Wirkungsgraden gehört, Herr Pätzold?
Im Chemieunterricht wird jedem Schüler m.W. der Hoffmannsche
Zersetzungsapparat zur Elektrolyse vorgeführt. Und im
Physikunterricht wird gezeigt, was geschieht, wenn man Gase komprimiert.
Aus beiden Experimenten läßt sich dann der Carnotprozeß
mit Verbrennung herleiten und die Wirkungsgrade bestimmen, die die die
einzelnen Prozesse haben.
Was Vattenfall da behauptet neu zu schaffen, ist etwas, was
Pennäler schon vor mehr als 100 berechnen konnten.
Wenn Sie meinen, daß das neu sei, können Sie einem nur leid tun.
Insgesamt wurden in 2010 lt. der Arge Energiebilanz 516 Mrd. kWh Strom
verbraucht: Industrie 42 %, Gewerbe/Handel/Dienstleistungen 27 %,
Verkehr 3 %. Der Anteil der Privathaushalte liegt bei 28 %, davon 8%
für Lichtquellen. Nur um die irrlichternde grüne Frau Lemke
mit ihrem Vorschlag "Licht ausmachen" richtig einzuordnen.
Die Logik der Öko-Energiewende-Denke: Privathaushalte, die
lediglich 1/4 des Stroms verbrauchen, müssen ¾ der
Stromverbraucher zusätzlich subventionieren, werden von Caritas
& Co eingesetzten 1-Euro-Jobbern, getarnt als
„Energieberater“, in ihrem Stromverbrauch
(Privatsphäre) überprüft und müssen Leuchtmittel und
Steckerleisten austauschen. Sowohl Caritas & Co., als auch die
Leuchtmittel-Steckerleisten(hersteller) werden aus
Fördertöpfen bezahlt. Gespeist aus den Privathaushalten
abgepressten Finanzen. Um diesem Irrsin die Krone aufzusetzen, wird mit
dem Pseudo-Anreiz Elektromobile argumentiert. Raten Sie mal, wer da als
Eigentümer am Lenker sitzen soll.
Es ist köstlich, sich in den Leserforen durchzulesen
Ich möchte eigentlich nur eines in Betracht ziehen ( es haben ja
schon einige Foristen darauf Bezug genommen ), unter Unternehmer,
verstehe ich Visionäre die mit ihren Innovationen und ihrem Kapital
etwas verändern oder erreichen wollen.
Die Unternehmer die hier angesprochen werden, sind ein Großteil,
davon weit entfernt.
Nur, dass ist ja nicht die Aufgabe von den Grünen, ihr Ziel ist es
die Gesellschaft "Nachhaltig" zu verändern!
Die Grünen haben die Gesellschaft bereits verändert - zum Nachteil der Gesellschaft
Naturschutz wäre ohne die Grünen weitaus effektiever.
Was für eine Überschrift.
Seit den 70ern verbaut man geförderte Solarpanele um einen
Industriezweig zu entwickeln, der wirtschaftlich arbeitet.
Als die Solarmodule so Preiswert wurden, dass sie mit der
Förderungssumme Konkurenzfähig waren hat man den Anreiz
geschaffen mit noch mehr Förderung Unmengen an Solarzellen auf die
Dächer zu bringen.
Gleichzeitig wurde die Biogasförderung und Biospritsubventionierung eingeführt.
Jetzt, wo jeder vernünftig denkende Bauer eine Solaranlage auf dem
Dach hat wird Panik verbreitet weil die Breite Masse auf den Zug
aufspringen will.
Die größte Panik haben die Besitzer der großen Stromkonzerne.
Diese sind in Deutschland die Kommunen und Länder.
Ausserdem entfällt die Märchensteuer und Ökostromabgabe
auf selbst verbrauchten Strom.
Somit werden die Solarzellenbetreiber doppelt gefördert und der
Rest schaut in die Röhre.
Herr Paschke,
eigentlich winden sich fast alle europäischen Länder
angesichts der Herausforderungen im Energiebereich.
Vielleicht passt eine Investition in Rosneft oder Gazprom ja zu Ihrem
Bedarf nach Rechtssicherheit?
Rechtssicherheit
Wegen sofortiger Herausnahme... Bevor man Vorschriften macht, sollte man überlegen. Wenn man sie gemacht hat, sollte man sich daran halten. Ich werde darauf achten, dass kein Cent von meinem verfügbaren Vermögen in Energie in Deutschland investiert wird. Ist einfach zu riskant.
Deshalb ein sofortiges Herausnehmen von PV aus der EE-Umlage
Eine solche kann mit nur geringster Einspeisevergütung, sagen wir
3c/kWh wirtschaftlich betrieben werden. Man braucht nur selbst genug
Strom verbrauchen, und das geht leichter ohne Verschwendung als viele
annehmen. Man braucht nur ein klein wenig Technik und einen Willen.
Der Markt für PV ist gross genug dass dieser Industriezweig weiter
generisch wachsen kann. Aber leider ist Handaufhalten einfacher als den
Kopf zu verwenden.
De sind mal 25% EE im Markt, Wasser Mann man getrost davon abziehen. Es
sind noch keine Netzausbauten erfolgt, Speicher gibt es so gut wie keine
und die Bereitstellung alter Gas und Kohlekraftwerke für windstille
Nächte ist gerade mal im kommen.
Wie teuer es Anfang 2013 werden wird, kann man ahnen, wie teuer es mit
80% EE wird, sagt keiner (und kann vielleicht auch keiner, alleine der
Netzausbau ist bei geschätzten 30 Mrd € mit Kabeln ein
vielfaches teurer....).
Ob nach der Wahl endlich mal ein Konzept gemacht wird, wie die
Energiewende denn technisch und wirtschaftlich funktionieren soll,
bleibt fragwürdig. Vielleicht bilden die Parteien eine neue
Ethikkomission mit paritätischer Besetzung aller religiösen,
politischen, gesellschaftlichen.... Gruppen, um eine Zielideologie zu
entwickeln, die ins Grundgesetz aufgenommen wird.
Sarkasmus aus.
Es ist für kleine Projekte Stand sein, dass der Plan vor der
Realisierung kommt, warum nicht bei einem Jahrhundertprojekt wie der Energiewende
De sind mal 25% EE im Markt, Wasser Mann man getrost davon abziehen. Es
sind noch keine Netzausbauten erfolgt, Speicher gibt es so gut wie keine
und die Bereitstellung alter Gas und Kohlekraftwerke für windstille
Nächte ist gerade mal im kommen.
Wie teuer es Anfang 2013 werden wird, kann man ahnen, wie teuer es mit
80% EE wird, sagt keiner (und kann vielleicht auch keiner, alleine der
Netzausbau ist bei geschätzten 30 Mrd € mit Kabeln ein
vielfaches teurer....).
Ob nach der Wahl endlich mal ein Konzept gemacht wird, wie die
Energiewende denn technisch und wirtschaftlich funktionieren soll,
bleibt fragwürdig. Vielleicht bilden die Parteien eine neue
Ethikkomission mit paritätischer Besetzung aller religiösen,
politischen, gesellschaftlichen.... Gruppen, um eine Zielideologie zu
entwickeln, die ins Grundgesetz aufgenommen wird.
Sarkasmus aus.
Es ist für kleine Projekte Stand sein, dass der Plan vor der
Realisierung kommt, warum nicht bei einem Jahrhundertprojekt wie der Energiewende
Was wären Elemente einer rationalen Energiewende?
Vernünftige Leute verniedlichen die Probleme bei der Erzeugung von
Strom durch Sonne und Wind nicht, sondern benennen sie: Die
Stromerzeugung ist zwingend stark schwankend und unzuverlässig.
Jeder Windlastatlas gibt Auskunft über die Tatsache, daß es
für Stunden oder auch Tage zu Produktionsausfällen wg.
"falschem Wind" (Flaute/Orkan) kommen muß.
"Sonnenstrom" ist des Nachts immer ein Totalausfall.
Speichermöglichkeiten werden bestenfalls erforscht, außer
Pumpspeichern ist nichts zuverlässig und wirtschaftlich
funktionierendes verfügbar. Konsequenz: Erst wenn
Speichertechnologien zuverlässig arbeiten baut man die Erzeugung
unsteten Stromes aus!
Wenn Gas/Kohle/Öl eingespart werden sollen: Umstellung von
Heizungsanlagen auf Solarsysteme! Speichertechnologien für
Wärme sind bekannt & verfügbar, jede Einsparung verringert
sofort Verbrauch und Abhängigkeit von fossilen Trägern, somit
auch Kosten, Förderung stärkt Binnenkonjunktur. Die
Bereitstellung extrem günstiger Kredite würde reichen.
Herr Diesing: Stromengpass vs. GAU
Natürlich sehen das viele Leute anders.
Wenn jetzt ein Stromengpass vorhanden wäre, könnten viele
Leute bei sich zu Hause nicht Fernsehen.
Ein GAU findet erfahrungsgemäß und mit hoher
Wahrscheinlichkeit woanders statt (als zu Hause, nicht als im Fernsehen).
Ausserdem schaffen es die meisten, sich einen Stromausfall vorzustellen.
Ein GAU wird hingegen verdrängt.
Also: Natürlich gibt es einen Unterschied. Ein Stromengpass ist
viel schlimmer. Geschätzte 75% der Kommentare hier belegen das.
Tja Herr Ulherr,
Es ist ein Unterschied, ob Sie einen Stromengpass riskieren oder einen
GAU und eine Verseuchung des Grundwassers mit radioaktiven Isotopen.
Oder sehen Soe das anders?
Sie argumentieren hochgradig unlogisch, Herr Diesing!
Nach meiner Logik hätten AKW erst gebaut werden dürfen,
nachdem das Entsorgungsproblem gelöst war ("Erst wenn die
Frage der Müllentsorgung geklärt ist, baut man die Erzeugung
von Atomstrom aus.")!
Ihre "Strategie" ist mit jener der AKW Pusher in den 60er
Jahren identisch! "Endlager baut man erst, wenn die Nachfrage nach
Endlagern das ist, nicht wahr?" Wenn Sie nicht in der Lage sein
sollten, die strukturelle Gleichheit der Argumentation zu erkennen -
Pech für Sie!
Schon lustig, wie Ideologen jeglicher Couleur immer wieder auch die
"Argumente" - in Wahrheit Denkfehler - ihrer Gegner
übernehmen, ohne das zu bemerken. Sachliche Kühle, bitte,
statt ideologischer Hitze!
Wenn günstige Kredite sinnvoll vergeben werden, Herr Wessner,
kann daraus eine deutliche Stimulierung der Binnennachfrage und
-konjunktur erwachsen. Ich bin absolut Ihrer Meinung, daß zu viel
billiges Geld der Grund für die gegenwärtigen Währungs-
und Wirtschaftsprobleme ist. Das hat Herr Greenspan ja schließlich
auch selbst eingesehen. Mein Vorschlag zielt darauf, die eh anstehende
nötige Modernisierung der Heizungsanlagen im Bestand durch
günstige Förderkredite zu beschleunigen. Das impliziert,
daß hier nur Kredite gegeben werden, wenn Hauseigentum (Bestand)
vorhanden ist. Geschickte Gestaltung dieser Kredite könnte die
Heizungskosten (tw. incl. WW) für Mieter deutlich senken, ohne den
Vermietern Nachteile zu bescheren. Der Kredit ist durch den
Immobilienbesitz gesichert, die Rückzahlungsfristen kann man
wählbar gestalten, der Kreditnehmer verpflichtet sich, die
Finanzierungsvorteile 1:1 an seine Mieter weiterzugeben.
So könnt eine sinnvolle "Energiewende" gestaltet werden:
Zum Vorteil für alle!
Und Herr Pietz
Was soll das jetzt zeigen....
Zwei Fragen sind doch entcheidend:
1. Wo ist das seit 50 Jahren gesuchte "End"lager?
2. Wer zahlt die Suche? Konkret, wieviel zahlen die KKW-Betreiber?
Herr Diesing II: Am 5.7.1977 fasste daraufhin die Bundesregierung (SPD/FDP?) den Beschluss
zur Erkundung von Gorleben als potentiellen Endlagerstandort, nachdem
die RSK (Reaktorsicherheitskommission) auch für Gorleben stimmte.
•1977 hatte der Landkreis eine „Gorlebenkommission“
einberufen, die bis zur Auflösung im Jahr 1991 in mehr als 70
Sitzungen als Forum für die Lokalpolitiker die Vertreter der
Bürgerinitiativen und der Presse fungierte.
•1979 fand das Gorleben-Hearing der Niedersächsischen
Landesregierung statt.
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg und die betroffenen Gemeinden
standen dem Vorhaben positiv gegenüber.
Beim Gorleben-Hearing, einem internationalen Gremium aus 20 Ländern
waren Dr.Helmut Hirsch (1978 Minister in Österreich, als das
Kernkraftwerk Zwentendorf per Volksentscheid knapp abgelehnt
wurde) als Koordinator und auch Wolfram König (heute Leiter des
Bundesamtes für Strahlenschutz) dabei.
•Im Juni 1979 verabschiedete der Kreistag mit großer Mehrheit
eine zustimmende Stellungnahme zu den geplanten Erkundungsarbeiten in
Gorleben.
Herr Diesing: I) "Mit genau dieser Strategie sind wir heute bei den Atommüllproblemen gelandet?"
Wie kommen Sie darauf?:
•1963 empfahl die Bundesanstalt für Bodenforschung die
Endlagerung in Steinsalzformationen
•Ab 1972 wurde systematisch und bundesweit nach einem Standort
gesucht. Dem Standortauswahlverfahren (vgl. BT-Drucksache 16/1669) lagen
Sicherheits- und Umweltkriterien, das Bemühen um einen politischen
Konsens, die Zustimmung vor Ort und in der Region sowie wirtschaftliche
Überlegungen zugrunde.
•1976 wurde eine Projektgruppe eingesetzt, die 140 Salzstöcke
in Deutschland benannte
•In der Phase 1 kamen 23 Standort in die engere Wahl.
•In der Phase 2 wurden die Rahmenbedingungen festgelegt: u. a.
nicht mehr als 800 m unter der Erde. Danach kamen 14 Standorte in die
engere Wahl.
•In der Phase 3 kamen weitere Auswahlkriterien hinzu:
Strahlenschutz, Infrastruktur, Einführung eines Wichtungssystems
•In der Phase 4 kamen danach 4 Standorte zur weiteren Begutachtung:
•In Niedersachsen Gorleben, Lichtenhorst, Mariaglück, und im
Emsland: Wahn.
Extrem günstige Kredite sind eine indirekte weitere Besteuerung der Kleinanleger
Niedrigzinsen sind vom Grund auf abzulehnen. Diese waren die Auslöser unserer Wirtschaftskrise weil sich Private, Unternehmen und der Staat überschulden. Niedrigzinsen führen weiters zu Blasenbildungen bei Immobilien und an der Börse.
Falsch.
"Erst wenn Speichertechnologien zuverlässig arbeiten baut man
die Erzeugung unsteten Stromes aus! "
Ja, und erst wenn die Nachfrage nach Speichertechnologien da sind baut
man die Speichertechnologien, nicht wahr?
Mit genau dieser Strategie sind wir heute bei den Atommüllproblemen
gelandet. Alles schön auf die Zukunft verschieben. Bis auf das uns
die Gaspreise und der GAU scheidet.
Die Frage ist nicht ob wir Regenerative massiv ausbauen, die Frage ist wann.
Grüne Energieministerin hat die Lösung
Die grüne Energieministerin von Rheinland-Pfalz Eveline Lemke hat
angesichts der steigenden Strompreise den Deuschen empfohlen, einfach
mal öfter das Licht auszuschalten.
Mein Vorschlag, bei den kommenden Wahlen dieser grünen Gesinnung
einfach mal das Licht auszuschalten.
Frau Lemke gibt doch nur ihre eigene Erfahrung wieder.
Allerdings war die nicht auf Elektrizität begründet, sondern sie schaltet ,grüntypisch ,immer öfter ihr Hirn aus. Und überhaupt ist es gut, wenn wir uns frühzeitig an kienspanbeleuchtete Höhlen gewöhnen.
Goldgräberstimmung zulasten der Geringverdienenden
Von Oben herab wird nur eines gesteuert: Den Menschen wird das Geld
für etwas aus der Tasche gezogen, was sie in gleicher Qualität
vorher billiger bekommen haben. Und keiner kann sich für den einen
oder anderen Strom entscheiden. Er hat Keine Wahl. Ob er Ökostrom
haben möchte, oder nicht.
Wo eine Lenkung notwendig wäre, da fehlt sie. Bei der Steuerung der
Effektivität. Das Off-Shore oder Near-Shore Windkraft wesentlich
mehr Effektiver ist, wird ignoriert. Genauso die Tatsache, dass
Solarstromanlagen in Deutschland ein völliger Irrweg ist. Hier tun
sich Grüne, SPD, CSU und CDU nichts. Die einzigen Kritiker der FDP
wird man nach der nächsten Bundestagswahl los sein. Dank auch an
die Helfers-Helfer: ARD & ZDF welche auch durch Zwangsumlage
finanziert werden.
Die thermische Energie bei der Herstellung von Portlandzement wird nicht
durch Strom realisiert.
Aber wenn das Verfahren funktoniert, ist das ein großer fortschritt.
Die Prozess-wärme könnte man aber auch durch KKWs erzeugen.
Seit wann
sind denn die Strommonopolisten "Geringverdienende"??
Grüne Vermögende zocken die Habenichtse ab
Bei mir in der Nähe haben sie gerade einen Bürgersolarpark
eröffnet, der zu Zeiten, wenn eh kaum Strom benötigt wird,
völlig überteuerten Strom der Allgemeinheit aufdrängen wird.
Mindesteinlage 10.000 Euro.
Nachdem
auch das empirisches Wissen des VDEW bzw. BDEW Sie nicht überzeugen
kann, könnte ich weiter mit Ihnen auf heuristischer Ebene
diskutieren. Da Sie aber bereits die Frage nach der
jahreszeitabhängigen Dauer der Sonnenstunden in Verbindung mit dem
Strombedarf ignorieren, weil hierbei die Divergenz zwischen Erzeugung
und Bedarf besonders deutlich wird (alternativ, könnten Sie
überprüfen, wann D Strom exportiert und wann es ihn
importiert), gehe ich nicht davon aus, dass Sie die grüne Brille
(Trittins Weisheit: Mittags wird gekocht, da gibt es auch den meisten
Solarstrom) ablegen werden. Ein letztes Beispiel hätte ich aber
noch: Wenn es regnet, verbringen die Menschen mehr Zeit drinnen oder
draußen?
Wenn es regnet, wird dann mehr oder weniger grüner Strom ins Netz
eingespeist?
Wenn die Menschen zuhause sind und nicht Fahrrad fahren, wandern, sich
am Strand bräunen usw. verbrauchen sie dann mehr Strom für TV,
HIFI, PS3, PC, Heizung, Licht etc. oder weniger?
Nun Herr Fechter, so kann man Grafiken halt interpretieren.
Nachdem Sie eine aus Ihrer Sicht passende Grafik gefunden haben,
möchte ich Ihr Augenmerk auf folgenden Sachverhalt lenken:
Der meiste Strom wird tagsüber verbraucht. Selbst im Winter.
Und genau dann wird auch der meiste Solarstrom erzeugt. Ausgangspunkt
der Kommentare war eine gegenteilige Äußerung von Herrn Sommer.
Bei ganzjähriger Betrachtung (die mir angemessen erscheint, weil in
ganz Deutschland die Jahre nicht nur aus Winter bestehen), ist dieser
Effekt noch größer.
Das heißt: schon heute können wir trotz mangelnder
Speicherbarkeit durch die Nutzung erneuerbarer Energien eine
signifikante Menge an Rostoffen einsparen.
Im Privathaushalt ließe sich durch die Nutzung von
Spülmaschinen, Waschmaschinen und Trocknern auch noch einiges
Potential heben, wenn deren Nutzung verstärkt tagsüber
stattfände. Gleichzeitig könnte man insbesondere nachts noch
viele Geräte ausschalten, statt im stand-by-Betrieb zu lassen.
Die meisten Haushalte werden hiervon freilich überfordert.
Beeindruckend Herr Junggeburt
Auf die Frage nach der Jahreszeit, antworten Sie mit "tagsueber".
Die Uebersicht fuer den Strombedarf im Winter ist Ihnen und Herrn
Paetzold frei zugaenglich. Lastprofil VDEW Winter mit Kraftwerkseinsatz.
Und entgegen Ihren Behauptungen ist der Peak auch an Werktagen abends.
Aber es ist viel einfacher Trittins Aussagen blind zu uebernehmen.
Herr Dust,
Sie sind ein richtiger Fuchs.
Um nachts einen niedrigeren Stromverbrauch zu haben als tagsüber,
muss allerdings nicht jeder Haushalt komplett den Strom abschalten.
Oder glauben Sie das?
@H.Feichter
Tipp: Googeln Kurzportrait Kernkraftwerk Memmingen PDF, dort enthalten sind zwei Strombedarfskurven, Winter als auch Sommer. Sie werden dort sehr schnell feststellen dass Solarkollektoren genau dann produzieren wenn Strom gebraucht wird.
Herr Junggeburth, machen Sie doch mal
einfach einen Selbstversuch und schalten in Ihrem Haushalt den Strom ab und messen die Wohnungstemperatur. dann messen Sie weiterhin alle 2 Stunden. Merken Sie was ?
Herr Feichter,
Die meisten Sonnenstunden gibt es tagsüber, im Winter und im Sommer.
Und dass viele Menschen abends vor dem Fernseher sitzen bedeutet doch,
dass Sie nicht mehr an Ihren Arbeitsplätzen sind, oder?
Und deren Räume werden also mit Strom beheizt?
Ich fasse zusammen: Sie verbrauchen abends vor dem Fernseher mehr
Energie als tagsüber auf der Arbeit.
Ihr Verständnis von sinnvollem Energieeinsatz hat zur Folge, dass
für Sie der Strom zum Heizen gehört.
Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag, ich glaube ganz untypisch ist
Ihr Weltbild nicht.
Der Unterschied zwischen Winter und Sommer
Die Antwort auf Ihre Anfrage können Sie sich vielleicht selbst mit
diesen Fragen geben.
In welcher Jahreszeit gibt es die meisten Sonnenstunden?
In welcher Jahreszeit verbringen die Menschen die meisten Stunden vor
dem Fernseher (Prime time 20.15 Uhr) in beheizten Räumen und
verbrauchen dementsprechend den meisten Strom? Es ist erstaunlich, dass
selbst so etwas diskutiert wird.
Herr Pätzold,...
...nicht einmal die Tatsache, dass die meisten Gewerbegebiete nachts
praktisch leer sind und in den Privathaushalten nachts
grundsätzlich geschlafen wird, kann einen eingefleischten
Solarstromgegner erschüttern.
Mit Herrn Sommer erleben Sie einen der Fälle, der diesen Umstand
nicht nur ignoriert, sondern so wie oben sogar das Gegenteil behauptet.
Dafür schreibt er noch weiter oben, er lehnt Erneuerbare Energien
aus ethischen Gründen ab.
Solche Leute trifft man natürlich immer wieder mal, sowas hält
jede Gesellschaft aus.
Das aber eine zumindest relativ hohe Zahl (von FAZ-Lesern, wohlgemerkt)
angesichts einer sinnfreien Äußerung wie der mit den Zeiten
des Stromverbrauchs auf "Empfehlen" drückt, ist ein
Phänomen, das sich auch mit Bildungsarmut nur schwer erklären läßt.
Unter diesen Umständen möchte ich in Deutschland nicht Politik
gestalten müssen.
Hochinteressant!
Zeiten in denen wenig Strom benoetigt wird? Meines Wissens sind das die Nachtstunden.Und da wird also Solarstrom produziert. Berichten Sie doch bitte Naeheres.
Und was machen wir mit dem alten Muell?
Es ist doch unverantwortlich, den alten strahlenden Atommuell einfach
irgendwo versenken zu wollen! Dabei kann man z.B. mit IFR daraus Energie
gewinnen. Die Hinterlassenschaften der alten LWR reichen um 600 Jahre
lang Deutschland mit 100 GW zu versorgen.
In Tomsk wird ein BREST-300 gebaut. Der braucht nur 1 Tonne Uran, gleich
54 Liter, um drei Jahre lang 300 MW zu erzeugen. Fast kein Muell und
dieser ist auch noch relativ harmlos.
Ohne Gruene haetten wir entsprechende Technologien.
Energie ist eine Schlussenresource, wer Hunger und Elend stoppen will,
muss Energie bereitstellen. 830 Millionen Menschen auf der Welt hungern,
50tausend verhungern jaehrlich. Das Bevoelkerungswachtum hoert auf und
wird 2100 bei etwa 10 Milliarden gestoppt haben. Wir koennten jetzt das
Elend stoppen. Uran und Thorium sind praktisch unerschoepflich. Es gibt
maechtige Kreise, die Angst haben vor unendlich Strom aus der Steckdose,
daher wurde IFR und LFTR unterbunden.
Herr Wessner: "wie auch jeder weiss wäre diese Katastrophe in diesem Ausmass vermeidbar gewesen."
Ja, genau wie Tschernobyl und diverse andere Stör- und Unfälle.
Stimmt es Sie denn wirklich gar nicht nachdenklich, dass diese
Unfälle passiert sind, obwohl sie "vermeidbar" waren?
Was sagt Ihnen das mit Blick auf die Vermeidbarkeit zukünftiger Unfälle?
Vermeidbare Katasthopen unterbleiben nur, wenn man sie auch vermeidet.
Dummheit, Überheblickkeit, Arroganz und last but not least
Profitstreben bilden aber den Mix, der immer wieder zu
"vermeidbaren" Katastrophen führt, bei der Nutzung der
Atomkraft wie anderswo.
Augenblicklich erleben wir ja die Katastrophe, dass ein drei
Personenhaushalt in einem niedrigen dreistelligen Bereich Kosten
für die EEG-Umlage verkraften muss (denen Ersparnisse und Gewinne
an anderer Stelle noch nicht gegenüber gestellt sind, per Saldo ist
der Betrag natürlich (noch) geringer.
Aus Sicht vieler Kommentatoren ist auch diese "Katastrophe"
vermeidbar, viel Schlimmeres kann sich so mancher nicht vorstellen. Ich
weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.
Herr Pauls, da ist wenig Land nur für etwas mehr als 100Jahre nicht zugänglich
Das ist alles.
Und wie auch jeder weiss wäre diese Katastrophe in diesem Ausmass
vermeidbar gewesen.
Es verlangt ja auch keiner ein verbot von PV-Anlagen weil mal ab und zu
jemand beim Reinigen oder bei der Montage vom Dach fallen!? In Fukushima
ist eine Person wegen des Erdbebens von einem Krang gestürzt und
drei Arbeiter vom Dach. Das ist alles.
Herr Landgraf
Klasse Sache, funktioniert aber nicht. Proliferationsproblematik, Sicherheit, der schnelle Brüter ist tot. Weltweit.
Endlager vielleicht gar nicht nötig
Korrekt. Genau aus dem Grund landen die abgebrannten Elemente in den USA z.B. gar nicht mehr im Endlager, sondern werden auf den Werksgeländen gelagert, damit sie in den bald zur Verfügung stehenden Anlagen zur Weiterverbrennung verwendet werden können. Klasse Sache, will man hier aber nicht haben.
Herr Markus Sommer:
Und Japanland ist urangebrannt!
Das Land um Fukushima samt Umgebung ist laengerfristig unbewohnbar und unnutzbar.
Das sollte man nicht aus den Augen verlieren!
rückholbare Einlagerung, Herr Sommer
welch hübsche Metapher für eine gescheiterte Atommüllthematik.
Oups, nach 50 Jahren immer noch keine Lösung für das Problem
gefunden? Egal, definieren wir doch einfach das Problem als Lösung :-)
Ihr letzter Satz unterstreicht dann noch mal sehr schön den Glauben
an die Verheissung, wie die Atomkraft ihn schon seit jeher beschreibt:
ominöse zukünftige Problem werden das Problem schon
lösen, also nicht so kleinlich sein bei der Herstellung von 100.000
Jahre lang strahlenden Sondermüll....
Das ewige Märchen der Kernkraft, manche glauben tatsächlich
noch dran.
Abgebrannte Brennstäbe sind kein Müll
Ein abgebrannter Brennstab aus einem herkömmlichen Kernkraftwerk ist kein Müll sondern wertvoller Rohstoff, denn es wurden nur 4 Prozent der Energie verbraucht. Im Ausland spricht man deshalb nur noch von rückholbarer Einlagerung und nicht mehr von Endlagern, wie im energiepolitisch rückständigen Deutschland. Die Kernreaktoren der Zukunft werden diese Brennstäbe wieder nutzen können.
Die Realitaet nicht aus den Augen verlieren:
„Der Umstieg vom Atomkraft auf erneuerbare Energie bewegt das Land
mehr als jedes andere politische Vorhaben“
Windenergie wird niemals mehr als nur einen vernachlaessigbaren Anteil
des bundesdeutschen Enregiebedarfes decken koennen.Die massive
Subventionierung ist daher nicht zu rechtfertigen.Ebenso laecherlich
sind grossflaechige Solarenergieanlagen,wie sie juengst sogar bei diesem
Medium in Brandenburg angepriesen wurden.
Die Bundesrepublik sollte schnellstens ein ausgeglichenes politisches
Verhaeltnis zu grossflaechigen Sonnenstaaten wie beispielsweise der
Islamischen Republik Iran,Saudi Arabien oder anderen
„Mullah-Staaten“ aufbauen und dort in Sonnenenergieanlagen
investieren.Sonnenpanele gibt es zu immer niedrigeren Preisen
bezeichnender in der Volksrepublik China;„made in Germany“
ist technologisch und wirtschaftlich laengst nicht mehr konkurrenzfaehig.
An alle selbsternannten Realisten,
die zwar weder die massiven Fortschritte bei der Wirtschaftlichkeit der
Erneuerbaren Energien zur Kenntnis nehmen noch die Fortschritte bei den
Speichertechnologien mitverfolgen:
Wer von Ihnen glaubt, dass mit Leuten wie ihm die Elektrifizierung von
Industrie und Privathaushalten überhaupt stattgefunden hätte?
Meine Einschätzung: wer vor Problemen den aktuellen kapituliert und
lieber alles beim alten lassen möchte (haben wir ja schon immer so
gemacht), der würde heute noch auf allen vieren gehen.
Können die realistischen Schlaumeier natürlich gerne machen,
aber geschätzte 95% der von ihnen zurückgelegten Strecken
schaffen sie ja nicht mehr aus eigener Körperkraft.
Oh, prüfen Sie Herr Heinzow
Da können Sie gerne mit jedweder Software prüfen :-)
Alles hart erarbeitet. Probieren Sies doch auch mal.
Ach Herr Diesing, Wikipedia hat noch nicht einmal die Qualität von Sekundärliteratur
Was Sie betrifft, so diffamieren Sie sich immer wieder mit der nicht
belegbaren Behauptung, daß die in D von Privatfirmen errichteten
und betriebenen KKW subventioniert seien.
Was die Zitierfähigkeit von Wikipedia betrifft, ist die gleich
Null.
Wenn jemand Sekundärliteratur zitiert und "vergißt"
die Quelle anzugeben, passiert ihm was?
Ob Ihre von Ihnen behauptete Dr.-Arbeit der entsprechenden
Softwareüberprüfung standhält, so wie Sie mit
Sekundärliteratur umzugehen pflegen?
Wie üblich
Jaja, gemogelt, kann man nicht ernst nehmen, wenn Sie tatsächlich,
usw.. Ich weiss, ohne Diffamierung reicht es nicht, argumentativ ohnehin
nicht. Darüber kann ich nur gnädig lächeln, Herr Heinzow.
Ihre Frage ist sicher schon 10 mal von Ihnen und Ihren Atomfreunden
gestellt worden, also erparen Sie mir ein 11. mal das aufzählen.
Zum Gruss
PS: Jede Quelle ist zitierfähig, wenn Sie selbst zitierfähige
Quellen beinhaltet. Nennt man Sekundärliteratur, nur mal so nebenbei.
Ich weiß nicht, was man für Scheine in Chemie an Fähigkeiten vorweisen mußte, Herr Diesing,
nur jemand, der nichts von den Wirkungsgraden "chemischer
Speicherung" von Energie zu erzählen weiß, hat
möglicherweise gemogelt oder es ist im Studium nicht abgehandelt worden.
Wikipedia ist, wenn Sie tatsächlich studiert haben wollen,
bekanntermaßen grundsätzlich nicht zitierfähig,
Außnahmen bestätigen die Regel, wie der Lateiner sagt.
Zudem kann man einen Chemiker, der die theoretische energetische
Rentabilität reversibler zyklischer Prozesse nicht bestimmen kann
bzw. nicht kennt, ohnehin nicht ernst nehmen.
Was wollen Sie denn noch erforschen, um die chemische Speicherung von
Energie signifikant zu erhöhen und in die Rentabilitätszone zu bringen?
Hmm
Merkwürdig, wie habe ich nur all die Scheine in chemischer Physik
für mein Master der Chemie machen können :-) ?
Mal abgesehen davon, dass Pumpspeicherkraftwerke nichts mit
"Physiko-chemisch" zu tun hat. Das ist Schulphysik, etwa 7.
Klasser. Potentielle Energie und kinetische Energie.
Aber was erkläre ich das einem designierten selbsternannten
Experten :-)
Herr Heinzow, was ist denn für Sie "der Bedarf an Strom"?
Strom "bedarf" es pro Zeit. Und, so nebenbei, auf Wiki finden
Sie eine Liste von geplanten und im Bau befindlichen
"PSKW"s... von wegen kann man nicht mehr errichten und so :-)
Herr Diesing betreibt mal wieder Propaganda oder ist physiko-chemisch völlig unwissend
PSKW kann man in D praktisch keine mehr errichten, denn um den Bedarf
allein für Strom zu decken zu decken, müßte man das
Volumen des Bodensees um 1200m hochpumpen können.
Und was die Forschung betrifft, so gibt es im Bereich der
Druckluftspeicher, Wasserstoffspeicher und chemischen Speicher
(Akkumulatoren verschiedenster Art) nicht mehr wesentliches zu
erforschen, weil die Prozesse alle sattsam bekannt sind.
Könnte es sein, Herr Diesing, daß Sie im Chemie und
Physikunterricht gepennt haben oder der Stoff zuviel für Sie war?
Herr Sprokmann
Doch, Pumpspeicherkraftwerke.
Und alle anderen werden erforscht :-)
Herr Diesing,
vielen Dank für Ihre nette Antwort. Eigentlich hatte ich eine
andere Quelle für neue Erkentnisse in der Grundlagenforschung
erwartet als einen Wikipedia-Artikel, der als nicht hinreichend mit
Belegen ausgestattet markiert ist. Er enthält aber eine schöne
Tabelle, aus der man zumindestens folgendes entnehmen kann: Sofern
Kosten angegeben sind, sind sie um Größenordnungen höher
als die von Pumpspeicherwerken. Ausnahme sind Akkumulatoren, deren
Leistung jedoch viel zu gering ist. Die Technologien, für die es
nur Versuchsanlagen gibt (und keine Preise), haben schlechte
Wirkungsgrade. Und deren Untergrenzen beziehen sich offenbar auf eine
Umwandlungskette, an deren Ende elektrische Energie steht.
Fazit: Es gibt keine Technologie, die auch nur annähernd
wirtschaftlich die Differenz zwischen der Erzeugung von Ökostrom
und dem Bedarf ausgleichen könnte.
Herr Junggeburt,
bitte nennen Sie doch einfach, statt nur auf das Internet zu verweisen,
die Technologie, von der Sie meinen, daß man mit ihrer Hilfe nur
die beim jetzigen Stand anfallenden Schwankungen bei der Stromproduktion
in wirtschaftlich sinnvoller Weise ausgleichen könnte.
Ich konnte keine finden.
Daß mit Fördergeldern viele interessante Projekte
durchgeführt werden können und schöne Themen für
Diplom- und Doktorarbeiten anfallen, ist mir klar. Ich habe auch nichts
gegen solche Forschung, solange andere Schwerpunkte dadurch nicht
vernachlässigt werden. Mit einer im industriellen Maßstab
umsetzbaren Technologie hat das alles aber nichts zu tun.
Dazu bedürfte es grundlegender neuer Erkenntnisse in der
Grundlagenforschung. Und die kann man mit politsch gesteuertem Verteilen
von Fürdergeldern nicht erzwingen.
Herr Cichi
Bitte beantworten Sie mir doch mal 2 Fragen, wenn Sie schon, wie Her
Hoffmann-Apitus auch, persönlich beleidigend werden:
- Von welchen "gewisse Persönlichkeitsstrukturen" reden Sie?
- Wie definieren Sie "fehlenden technischen u.
naturwissenschaftlicher Sachverstand"?
Möchte einfach nur mal verstehen, wie Sie das meinen. Und ob meine
eventuell ja doch unzulängliche
"Persönlichkeitsstruktur" und mein niederer
"naturwissenschaftlicher Sachverstand" so jemanden wie Ihnen
überhaupt gerecht werden kann...
Falls Sie der Beantwortung dieser Frage ausweichen, müsste ich wohl
auf den bösen Verdacht kommen, dass das als Eingeständnis
fehlender Sachargumente zu bewerten ist, da diffamiert man ja dann gerne
mal Diskussionspartner...
Also, wie ist das gemeint?
Herr Junggeburt,
"aus der Höhe, der Ihr Kommentar entspringt, sind vielleicht
die Antworten auf die Fragen der Versorgungssicherheit mit in
Deutschland nicht vorhandenen Rohstoffen erkennbar."
Wieder mal g e n i a l. :-D
Es hat ja niemand was gegen die EE
Solange die Kosten verträglich bleiben und die ärmeren
Schichten nicht übermässig belasten.
Aber man will auch erfolge sehen, indem die Umweltbelastung sinkt. Mit
der Abschaltung von AKWs IST die Umweltbelastung gestiegen. Und
dafür müssen die Bürger durch die Nase zahlen?
Das mit den 80% von EE im Jahr 2050 ist eine Wahnvortellung. Fossile
Energie wird mit uns länger sein als so manchem lieb ist. Warum
nicht heute die ineffizienten Kohlekraftwerke durch effiziente ersetzen
und damit die Umweltbelastung senken? Nein, die Grünen wollen mit
den alten Dreckschleudern weiterwurschteln weil die EE vielleicht einmal
wirtschaftlich ist. Man hätte doch die AKWs weiterlaufen lassen
können und die teuer erkaufte EE hätte fossile Energiequellen
ersetzen können!
Denken ist halt nicht die Stärke der Grünen, nur macht
zählt für deren Anführer.
Herr Hofmann
Guten Abend,
Ich weiss schon, wir sind in der Lage Endlager zu bauen, die garantiert
100.000 Jahre lang die abgebrannten Brennstäbe von der Umwelt
hermetisch abkapseln. Und wir sind in der Lage, Kernkraftwerke zu bauen,
in die eine gekaperte Boing 747 reinfliegen kann ohne dass die
Kühlung ausfällt. Auch schaffen wir es mit links, Trojaner und
Viren aus den Systemen in KKWs rauszuhalten (siehe Stuxnet).
Aber Pumpen neben ein bereits existierende Speicherseen in den Alpen und
Norwegen zu installieren und, falls nötig, Druckspeicherkraftwerke,
Ringspeicher, etc. zu bauen, das schaffen wir natürlich nicht. Nee, klar..
Das mit dem kleinen, ungezogenen Kind ist eine Ausdrucksweise, die ich
eigentlich nur von kleinen, ungezogenen Kindern kenne. Der Umstand, dass
eben genau dieser völlig unpassende Tonfall von bisher 18
Mitforisten als "empfehlenswert" gehuldigt wurde, lässt
kein gutes Licht auf die Sachargumente der AKW-Fraktion scheinen.
In diesem Sinne: Ich bin hier schon richtig.
Meine Zustimmung, Herr Hofmann-Apitius.
Ich sehe das auch so.
M. E. ist das die Frucht, wenn die Saat jahrzentelanger
"grüner" Indoktrination auf gewisse
Persönlichkeitsstrukturen trifft. Fehlt der technische u.
naturwissenschaftliche Sachverstand, so wird die ideologiegetränkte
Weltanschauung zum Hauptargument. Dagegen kann man nicht sachlich
argumentieren. Es ist sinnlos.
"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln
kann". Für Ideologen gilt das nicht.
Also Herr Hofmann-Apitius,
aus der Höhe, der Ihr Kommentar entspringt, sind vielleicht die
Antworten auf die Fragen der Versorgungssicherheit mit in Deutschland
nicht vorhandenen Rohstoffen erkennbar.
Wir hier unten haben den Eindruck, dass diese Rohstoffe immer knapper
und dementsprechend teurer werden. In Asien und Südamerika kommen
in den nächsten Jahren hunderte von Millionen zusätzlicher
Verbraucher, und wir erkennen irgendwie nur einen Weltmarkt.
Jemand Ihrer elitären Provenienz findet doch bestimmt zwischendurch
ein wenig Zeit, uns nichtsahnenden Kindern zu erklären, warum
dennoch der Energiemix in Deutschland so einseitig auf nicht erneuerbare
Energien ausgerichtet bleiben soll, wie sich das so viele rational
orientierte Foristen wünschen.
P.S.: Zum Klimaschutz brauchen Sie uns nicht mehr zu belehren. Wir
wissen, dass das nur Phantasie sein kann - die Zusammensetzung der Gase
in unserer Atmosphäre hatte schließlich noch nie Konsequenzen
auf die Lebensräume.
Sehr geehrter Herr Diesing ....
... wie kommt es nur, dass man bei Ihren Anwürfen immer das
Gefühl bekommt, man hätte es mit einem kleinen, ungezogenen
Kind zu tun? Sie arbeiten mit Unterstellungen und beantworten die Frage
von Herrn Sporkmann eben nicht: wo ist die physikalische Revolution der
Energiespeicher? Der von Ihnen zitierte Wikipedia - Beitrag zeigt doch
eben gerade, dass keine der elektrischen Energiespeichertechnologien
wirklich im Alltagseinsatz taugt. Mal abgesehen vielleicht von
Pumpspeicherkraftwerken ... und deren Einsatzgrenzen erleben wir gerade.
Wenn jedoch Akkumulatoren die Lösung wären, dann sollten wir
ganz schnell alle Windräder und PV-Anlagen damit nachrüsten,
dann wäre das Glättungsproblem gelöst.
Ich denke, es stünde Ihnen gut an, sich in diesem Forum weniger
(vor)laut zu präsentieren. Alternativ steht Ihnen natürlich
immer noch das SPON-Forum offen, da finden Sie noch mehr Leute Ihrer
Provenienz.
Herr Sporkmann...
... Ihrer Frage kann ich nicht entnehmen, ob Ihnen keine
Speichertechnologien bekannt sind oder ob Ihnen "nur" die
Fortschritte bei Leistungen und Wirtschaftlichkeit entgangen sind.
1000 Zeichen sind recht wenig, um jemanden zu überzeugen, der das
erstens nicht will und sich zweitens völlig ahnungslos stellt.
Vielleicht finden Sie ja ein paar Berichte zur letzten Hannovermesse,
dort was das Thema ein Schwerpunkt.
Ich verweise alle ambitionierten Physiker ausserde auf das
Fraunhofer-Institut (um nur ein Beispiel zu nennen), vieles
läßt sich durch interessiertes Suchen im Internet nachlesen,
unter "Kollegen" wird wahrscheinlich auch die eine oder andere
Fachsimpelei möglich sein.
Und natürlich hoffe ich, dass am Ende das gewünschte Ergebnis
herauskommt (Sie etwa nicht?). Andere scheinen ja zu hoffen, dass sich
die Versorgung mit konventionellen Rohstoffen in Zukunft verbilligt
statt verteuert.
Kann natürlich alles sein, aber wessen Hoffnungen sind Ihrer
Meinung nach abwegiger?
Herr Spokmann
tun Sie nicht so als ob Sie nicht mit Ihrem Browser umgingen könnten, und koketieren Sie nicht mir Ihren mangelnden Kenntnisstand zu Stromspeichertechnologien: Wiki -> Energiespeicher, die 17 genannten Quellen und die paar hundert Quellen dieser Quellen, das sollte fürs erste Ihre Polemik gegenüber Herrn Junggeburt bremsen.
Klären Sie und auf.
Um welche Fortschritte bei den Speichertechnologien handelt es sich? Wo
kann man die Physik dazu nachlesen? Wie hoch sind Kosten und Wirkungsgrade?
Oder haben Sie im Grunde keine Ahnung und hoffen nur, daß am Ende
das gewünschte Ergebnis herauskommt, wenn man nur genug Geld in die
Forschung hineinsteckt?
Sie sehen die Fortschritte in der Speichertechnologie nicht?
Wann haben Sie zuletzt ein Notebook oder ein Mobiltelefon benutzt? Ist
Ihnen da in den letzten Jahren wirklich gar nichts aufgefallen?
Haben Sie schonmal was von EE Gas gehört? Wenn nicht, dann
interessieren Sie sich wahrscheinlich gar nicht für die
Lösungen, sondern nur für die Probleme.
Es ließen sich noch mehr Beispiele finden, aber vielleicht reicht
das erstmal.
Es wollen halt nicht alle vor den Problemen kapitulieren, manche wollen
sie lösen. Müssen wohl alles Spinner sein, wie weiland Thomas
Alva Edison.
Wenn Sie es denn schaffen, Fortschritt zu entwickeln,
dann nur zu! Wo sind die Fortschritte in der Speichertechnologie? Wo ist
die Wirtschaftlichkeit der EE? Zwar werden vielleicht die erzeugten kWh
preiswerter, aber sie werden noch immer dann produziert, wenn keiner sie
braucht, da gab es nicht den geringsten Forstschritt. Und warum muessen
Zwangspreise garantiert werden? Wenn alles so gut aussieht, warum findet
es nicht ohne Zwangsumlage seinen Markt?
Spanien hat schon viele Milliarden fuer EE verloren und musste nun die
Notbremse ziehen, viele Schulden kommen daher.
Schauen Sie sich die Aktienkurse von Vestas an: 34 DKr in 2003 auf 698
DKr in 2008, welch ein Geschaeft. Dann wurde die Subventionierung
gestoppt und man landete hart bei 35 DKr heute.
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |