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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energiewende Ein Land unter Strom

 ·  Die Energiewende verändert die Republik: Aus Bürgern macht sie Öko-Investoren, aus Nachbarn Gegner. Für Hartz-IV-Empfänger wird sie zur Gefahr, für neue Technologien zur Chance. Drei Ortstermine.

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Horst Schott
Horst Schott (feder24) - 26.10.2012 17:53 Uhr

Stütznetzleitungen für EEG Strom

Wenn man sich die interaktive Grafik mit den Neuplanungen der Stromnetze(Hochspannung) ansieht, fällt auf , dass im SW eine Leitungstrasse aus dem Süden von BW über den Schwarzwald nach Cattenom führt, eine ebesolche aus dem SO von Bayern , diesmal in Richtung Österreich.
Sind das die Stützpfeiler unserer EEG Versorgung? Einmal AKW Cattenom in Frankreich und /oder AKW Temelin in Tschechien via Grün-Strom aus den Alpen`?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.10.2012 19:36 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 26.10.2012 19:36 Uhr

Herr Schott

Pumpspeicherkraftwerke befinden sich nicht im Flachland, auch wenn Sie das erstaunen mag.

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Thomas Heinzow

Welch ein Schmarren: "Die Windräder hätten das Zeug dazu, den Niedergang zu bremsen ..."

Die einzigen, die mit den Windmühlen Geld verdienen, sind 1. die Banken, dann 2. die Projektierer und 3. und letztens die Hersteller. Weder werden in den Gemeinden Gewerbesteuereinnahmen je in nennenswertem Umfang generiert, noch erhalten Anleger vernünftige Renditen. Drauf zahlen in aller Regel die Anleger, wie man z.B. am WP Windpark Hirschfeld in Oberfranken nachlesen kann. Die Liste ist lang, wo Anleger, Gemeinden und Landwirte über den Tisch gezogen wurden.

Und da, wo Windmühlen aufgestellt wurden, zieht niemand mehr hin. Die Gesundheitsgefahren sind durch den intermittierenden Schall (bis 45 dB des nachts) und Infraschall bis 100 dB immens.

Und daß die völlig unnützen Windmühlen auch noch die soziale Schieflage verschlimmern, scheinen inzwischen auch Journalisten wahrzunehmen. Hätten die allerdings schon vor Jahren wissen können müssen.

Jetzt ist der Zug abgefahren und die Propagandamaschinerie der Absahner läuft wie geschmiert, mit Hilfe der Regierung.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.10.2012 22:57 Uhr
Thomas Heinzow

Es muß natürlich Andrea heißen, aber Laptoptastaturen verschlucken ....

....

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Thomas Heinzow

Bei der nachgewiesenen naturwissenschaftlichen und ökonomischen Inkompetenz der Abgeordneten

kann ich nicht ausschließen, daß es keiner Schmiermittel bedarf, um die Propagandamaschinerie am Laufen zu halten. Wobei es jedoch sehr wahrscheinlich ist, daß Ihre Korrektur richtig ist, denn Anrea Nahles sprach ja bei Jauch von einem "weniger korrupten" Parlament.

Es gibt keine faulen Beamten, behaupten Juristen, denn eine solche Behauptung wäre eine Beleidigung. Deshalb sind für Juristen Beamte überwiegend fleißig. ;-)

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Ulrich Dust

Kleine Berichtigung: die Propagandamaschine

läuft geschmiert und nicht "wie geschmiert"

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Thomas Ulherr

An die Ideologen auf Kriegspfad: Bitte Scheuklappen abnehmen,

Denkapparat einschalten, selbigen benutzen, dann nüchtern Fakten und Argumente abwägen.
1) Die "Energiewende" vergrößert (mindestens kurz- und mittelfristig) den Bedarf an fossilen Brennstoffen: Weil AKW ab-, und Gas-, Kohle-, oder Ölkraftwerke zugeschaltet werden müssen.
2) Energie, die nicht zuverlässig zur Verfügung steht, ist nur sehr eingeschränkt nutzbar. Wind- und Sonnenenergie taugt nur dann als Stromquelle, wenn die heftigen Schwankungen durch Speichertechniken ausgeglichen werden können. Bis dahin ist der durch überzogene Subventionen forcierte Ausbau schlicht wirtschaftlicher, technischer und ökologischer Blödsinn!
Am Rande: Herr Diesing, mit ihrer "Argumentation" ("Das wird schon, die Nachfrage schafft das Angebot") kann alles (u.a. auch der weitere Ausbau der Atomkraft) "begründet" werden.
3) Sonnenenergie kann in D sinnvoll zur Wärmegewinnung u. -speicherung eingesetzt werden, so spart man Gas/Kohle/Öl & reduziert Abhängigkeiten. Heizenergiewende - das bringt was.

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Antworten (12) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.10.2012 15:35 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 26.10.2012 15:35 Uhr

Also gut Herr Ulherr

Zum Thema Energiewende

1) Die Förderung ist - im Gegensatz zur jahrzehntelangen Förderung von Atom und Steinkohle, die beide immense Altlasten hinterlassen - gut in Zukunftstechnologien investiertes Geld.
2) Unsinn. Genauso gut könnten Sie behaupten, das Internet funktioniert nur wenn alle angeschlossenen PCs angeschlatet sind.
3) Immer mehr Strom wird regional und dezentral produziert. Das senkt die Netzstabilität nicht, es erhöhrt sie.
4) Warum nicht einen GAU im Inland riskieren, wenn er doch auch im Ausland passieren kann? Das meinen Sie jetzt nich ernst oder?
5) Statistisch gesehen sollte das "Rest"risiko zu einem Unfall in 10.000 Jahren auf der Welt führen. Dumm nur, dass in 30 Jahren schon 3 GAUs geschehen sind. Angst ist nichts ungesundes, sondern es trägt zum Überleben bei.

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Thomas Ulherr

Dann eben: Faktenresistenz, Ideologie und Propaganda,

Herr Diesing. Ich diskutiere hier nicht den Zustand französischer Wohnungen (ob und wieviel Isolierung die franz. Gebäude brauchen sollen deren Eigentümer/Bewohner entscheiden). Dito bzgl. der Wärmequellen: Wenn Strom billig und reichlich vorhanden ist, spricht gar nix gegen Elekro-Heizungen. Wenn der Winter kurz und mild ist, kann man sich teuere, Ressourcen (Öl) fressende Isolierungen evtl. sparen.
Aber zum Thema "Energiewende":
1) Die Förderung unzuverlässiger Energiequellen verschwendet Mittel - Geld und Rohstoffe.
2) "Erneuerbare" erfordern zwingend ein 100% backup durch "konventionelle" - s.o. Verschwendung.
3) Statt regional und möglichst einfach müssen die Netze überregional und hoch komplex werden - das ist Fehlerinduzierend.
4) Keines der Probleme mit den AKW ist gelöst - Entsorgung muß her, die Eintrittswahrscheinlichkeit eines sog. "GAU" ändert sich wg. dt. Abschaltung nicht signifikant.
5) Bzgl. AKW: Angst essen Seele auf ist keine gute Geisteshaltung

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Thomas Heinzow

Ihre immer wieder gegen besseres Wissen vorgetragene Behauptung, daß Strom aus KKW subventioniert

wurde (wird) wird nicht dadurch zutreffender, nur weil Sie die ständig widerholen. Ihr Vorbild muß da wohlE. Honeckergewesen sein, der ständig vom Sieg des Sozialismus faselte ....

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 24.10.2012 08:42 Uhr

Zu teuer

Zu teuer ist es nicht wegen dem angeblich so viel milderen Wetter, sondern wegen dem hochsubventionierten Atomstrom.

Jaja, meine ideologischen Ziele... ohne Diffamierungen kommen Sie nicht aus, ich weiss, ich weiss...

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Thomas Heinzow

@ T.Diesing: In Frankreich würde unsereins auch mit Strom heizen, aus ökonomischen Gründen, denn

der Einbau einer anderen Heizung, die nur wenige Tage im Jahr genutzt werden kann, ist für den Häuslebesitzer schlichtweg zu teuer.

Investitions- und Betriebskostenrechnung ist offensichtlich nicht Ihre Stärke. Daß Sie die Wirkungsgrade und Kosten chemischer Speicher ebenfalls trotz Master in Chemie (Ihre Angabe) nicht berechnen können oder wohl allerhöchstwahrscheinlich nicht wollen, zeigt, was Ihre wahren ideologischen Ziele sind.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 22.10.2012 22:05 Uhr

Krieg, Kreuzzug, Furor.

Nein, es geht offenbar wirklich nicht anders :-)

Aber gut, wenn Sie es zu ermüdend finden, sich mit der Thematik der schlecht isolierten Wohnungen in Frankreich auseinanderzusetzen - es bestand auf Grund der subventionierten Kernkraft schliesslich kein Anreiz, energieeffizient zu bauen - ist das Ihr gutes Recht. Tja, wenn jede Argumentation als Krieg empfunden wird, das schlaucht dann sicher. Hätte ich die schlechteren argumentativen Karten, wäre ich wohl auch müde.

Das mit den "eifern" nehme ich mal als Lob, mich nicht von Scheinargumenten und Nebelkerzen entmutigen zu lassen, gerne an.

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Thomas Ulherr

Reingefallen, Herr Diesing: Sie sind definitiv auf einem ideologischen

Kreuzug. Ich hatte es Ihnen doch wirklich leicht gemacht, sie hätten problemlos in eine sachliche, inhaltliche Diskussion einsteigen können. Sie tun es nicht, sondern toben weiter: Gegen AKW, für die "Energiewende". Warum? Weil Sie für diese "Überzeugung" brennen. Leider ist Furor ein sehr schlechter Ratgeber. Die sachlichen und technischen Probleme der sog. "Erneuerbaren" lassen sich nicht wegwünschen. Daß man Probleme erst lösen muß, ehe man sie in industriellem Masstab generiert: Ist logisch, und wird bei der "Energiewende" wieder nicht beherzigt.
Was "das gelobte Land der Atomkraft" (welches das auch sei) mit der Heizenergiewende in D zu tun haben soll erschliesst sich mir nicht.

Aber eifern Sie ruhig weiter, ich werde wohl nicht mehr drauf eingehen - es ist ermüdend und sinnlos.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 22.10.2012 13:09 Uhr

Herr Pietz,

Ich bin begeistert. Sie sind tatsächlich in der Lage, von den Seiten eines Atomlobbyverbands, der sich aus ehemaligen Kernkraftwerkserbauern mit zu viel Freizeit zusammensetzt fehlerfrei mittels Copy-Paste die Geschichte des Scheiterns der deutschen Endlagersuche herüberzukopieren.

Das ist beeindruckend.

Nur, was soll das dem geneigten Mitforisten sagen? Was hat die angebliche Eignungshöffigkeit von Gorleben damit zu tun, dass es weltweit nach 60 Jahren Kernkraft noch kein "End"lager für Brennelemente gibt? Was hat das damit zu tun, dass die Kosten zur Endlagersuche nicht vom Verursacher des Mülls getragen werden müssen?

Was
wollen
Sie
mir
sagen?

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Hans-Ulrich Pietz

Herr Diesing: Teil 3: Die Endlagerfrage wurde, wie jetzt wieder, bewußt verhinmdert. Sie wissen es

durch wen:
•979 verabschiedete der Kreistag mit großer Mehrheit eine zustimmende Stellungnahme zu den geplanten Erkundungsarbeiten in Gorleben.
•1979 fassten die Regierungschefs von Bund und Ländern den Beschluss, die Erkundung von Gorleben zügig voranzubringen, so dass in der 2. Hälfte der 80 Jahre Entscheidungsgrundlagen vorliegen sollten (Bulletin der Bundesregierung vom 11.10.1979, Nr. 11, S. 1133)
Daraufhin begann die Erkundung des Standortes Gorleben unter Einbeziehung internationaler Erkenntnisse nach dem Stand von Wissenschaft und Technik.
•1983 stellte die PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig) fest, dass die Eignungshöffigkeit von Gorleben erfüllt ist. Die Bundesregierung stimmte zu. Daraufhin wurde das Erkundungsbergwerk Gorleben angefahren.
•1990 legt das BfS (Bundesamt für Strahlenschutz) eine aktuelle Bewertung der übertägigen Erkundungsergebnisse auf Grund einer erweiterten Datenbasis vor. Darin werden die Ergebnisse u. Eignung bestätigt.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 22.10.2012 00:25 Uhr

Ich bin doch auf keinem Krieg, Herr Ulherr

Um Himmels Willen, Herr Ulherr, Krieg ist das wo sich Menschen gegenseitig mit Waffen umbringen, bspw. wegen Erdöl oder Gasvorkommen. Weil ich das Windkraftbashing hier im Forum für Stammtisch halte bin ich doch nicht "im Krieg"... gehts nicht ne Nummer kleiner?

Und nochmal: VOR der Produktion der ersten kWh hätte man die Endlagerfrage klären MÜSSEN, die Sicherheit von Grundwasser mit heutigen Netzschwankungen (ich warte immer noch auf den seit Jahren von der Lobby ersehnten Stromausfall) zu relativieren entlarvt die Kaltschnäuigkeit, mit der die Atomlobby das Atommüllthema bagatellisiert.

Die Heizenergiewende? Schauen Sie mal in das gelobte Land der Atomkraft, da heizt man mit subventionierten Atomstrom, was im letzten Februar dann in der Tat beinahe in den Blackout geführt hätte... in Frankreich. Gott sei Dank bliess ja der Wind...

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Thomas Ulherr

Reflexhafte Demonstrationen von Denkunwilligkeit

helfen nicht weiter. Die Stromerzeugung durch AKW wird heruntergefahren, der Strom wird dennoch benötigt und kommt woher? Von zusätzlich bzw. verstärkt laufenden fossilen Kraftwerken. Verstanden, Herr Diesing?

Sie schreiben: "Gesagt habe ich allerdings: Ohne Anreiz, dass tatsächlich mehr Speicher benötigt werden, werden diese weder entwickelt noch gebaut." Das ist dieselbe Argumentationslogik wie: "Ohne Anreiz, dass tatsächlich Endlagerstätten gebraucht werden, werden diese weder entwickelt noch gebaut." Ihre "Logik" ist ebenso hoffnungslos irrational wie die jener Leute, die Sie so vehement kritisieren.

Sie sind eben auf einem ideologischen Krieg, und deshalb offensichtlich nicht mehr in der Lage, rational zu argumentieren. Fakt ist, daß mit irrwitzig hohen Beträgen ineffiziente und ressourcenverschwendende Techniken gefördert werden. Es nützt nichts, daß niemand die Sinnhaftigkeit einer Heizenergiewende bestreitet. Sie findet schlicht nicht statt - u.a. wg. EEG

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.10.2012 17:00 Uhr

Was ein Schwurbel

Also gut.

1) Wie soll das gehen? Wie darf ich mir das vorstellen? Für jede kWh Windstrom muss man noch mal eine kWh Kohle verfeuern? Ist Windstrom "Negativstrom" oder wie?
2) Meine Argumentation haben Sie leider nicht verstanden. "Das wird schon, die Nachfrage schafft das Angebot" ist das was Sie verstanden haben. Gesagt habe ich allerdings: Ohne Anreiz, dass tatsächlich mehr Speicher benötigt werden, werden diese weder entwickelt noch gebaut.
3) Hat das irgendjemand bestritten?

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Thomas Junggeburt

Herr Sommer, da Sie den Begriff Ethik in die Diskussion einführen:

Zwar werden für den Zugang zu Rohstoffen nach wie vor Kriege geführt (und leider nicht nur die, die im Fernsehen präsentiert werden, sondern auch dieverse bewaffnete Auseinandersetzungen auf lokaler Ebene) und die Produktionsbedingungen an den meisten Standorten dürfen meines Erachtens ohne Polemik als menschenverachtend bezeichnet werden, aber Sie möchten den damit erzeugten Strom "aus ethischen Gründen" erwerben. Haben Sie für Kohle so was wie ein aussagekräftiges "Fair Trade"-Siegel entdeckt? Vielleicht erläutern Sie Ihren Ethik-Begriff mal unter Berücksichtigung der Verhältnisse im Rohstoffsektor.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 12:27 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.10.2012 12:27 Uhr

Nein Nein Herr Junggeburt

Die Ethik, die Herr Sommer meint, sind die 5 Euro mehr, die ein 3-Personenhaushalt pro Monat zahlen mus.

Das ist die Ethik all der so plötzlich Umweltbewegten...
Was kümmert mich der Atommüll, die Kohleförderung in Südafrika, die Energiesicherheit und das GAUrisiko, wenn ich mir im Jahr 2 Päckchen Zigaretten mehr kaufen kann?

DAS ist der Ethik-Begriff, den Herr Sommer meint...

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Markus Sommer
Markus Sommer (marcxl) - 21.10.2012 06:34 Uhr

Vogelschredder, Lebensmittelvergaser, asoziale Schönwetterkollektoren

Ich mag aus ethischen Gründen diesen Ökostrom nicht, warum darf ich meinen Strom nicht aus dem europäischen Ausland beziehen? Strom ist doch eine Ware und die EU steht doch für freien Warenverkehr?

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Michael Emmerich

Nationales Industrie- und Wohlstandsvernichtungsprogramm

Der bekannte blogger "Frank Furter" formulierte es neulich auf blu-news sehr trefflich wiefolgt: "Die deutsche Energiepolitik ist ein in Planwirtschaft und Korruption versunkenes, nationales Industrie- und Wohlstandsvernichtungsprogramm". Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 12:26 Uhr
Thomas Junggeburt

"Dem ist nichts hinzuzufügen. "

Weil ein außerordentlich komplexes Thema so manchen Kopf sonst nämlich überfordern würde.

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Helmut Wessner

Die Grünen sind wirklich absurd

Mit ihrer Forderung der frühzeitigen Abschaltung von AKWs wurde nur bewirkt dass nun bewiesenermassen die CO2- und sonstige Umweltbelastung gestiegen ist, weil eben nun die Erzeugung von Strom aus Braunkohlekraftwerke zugenommen hat.
Erneuerbare Energien in Ehren, wenn diese einigerma?en erschwinglich bleibt UND die Umweltbelastung sinkt. Nun haben wir das Gegenteil, die einkommensschwachen Schichten wissen nicht wie sie die Stromrechnung bezahlen sollen UND die Umweltbelastung steigt.
Man muss die EE in Schranken weisen. Ab sofort keine Förderung von PV mehr, denn sie ist ohne Förderung wirtschaftlich. Dieser Markt darf nur mehr generisch aus eigener Kraft wachsen.
Nur mehr einen Weiterbau von Offshoranlagen wo das Projekt für einen Stop zu weit fortgeschritten ist. Windräder nur mehr dort wo diese auch wirtschaftlich sind. Die Industrie soll sich den Markt in Ländern suchen wo noch Nachholbedarf besteht oder verschwinden.
Ein Ausrollen von Batteriespeicher im 400V Netz.

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Andreas Pätzold

Betr. Speichertechnologien

"12.07.12VATTENFALL Neues Kraftwerk kann Windstrom speichern
Vattenfall investiert bis zu 500 Millionen Euro in Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Wedel. Inbetriebnahme 2016 oder 2017 geplant" Quelle Webseite Hamburger Abendblatt
"Der Energieversorger RWE testet zusammen mit Siemens eine Windheizung. In diesem Projekt1 soll erprobt werden, die schwankenden Ökostrom-Spitzen aus Windkraft über ein innovatives Lademodell in Elektro-Speicherheizungen einzuspeisen. Das soll die Effizienz des Ökostroms erhöhen. Quelle webseite strom magazin
"Eon wagt sich erstmals an die Speicherung von Windstrom. Im brandenburgischen Falkenhagen plant der Energiekonzern eine Demonstrationsanlage für die Umwandlung von Windenergie in Wasserstoffgas, sagte Technologievorstand Klaus-Dieter Maubach im Gespräch mit der FTD
" Quelle webseite ftd

usw. usw. us

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 11:07 Uhr
Thomas Heinzow

Ach Herr Pätzold, ich mache doch nicht den Vorleser der Fachliteratur für Sie

Die entsprechenden Fachartikel müssen Sie schon selbst finden.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 22.10.2012 19:53 Uhr

Ach Herr Heinzow,

bitte nicht schon wieder behaupten. Mit Quellen belegen.
Steinkohle noch 200 Jahre förderbar? Mit Verlaub, Sie haben keine Ahnung.

Zur Fortbildung schlagen Sie bitte nach:

- IEA Coal Information 2006
- BGR Energierohstoffe 2009
- Studie der Energy Watch Group

Zum Gruss

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Thomas Heinzow

Herr Diesing, interessant, daß Sie genau wissen wollen, was an Braunkohle z.h. Preisen förderbar ist

"Wenn erst einmal die Steinkohle nicht mehr wirtschaftlich förderbar ist,"

Das wird die nächsten 200 Jahre weltweit nicht geschehen.

Vergessen Sie also diese Behauptung.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 22.10.2012 16:13 Uhr

"Rudimentär"?

Mal abgesehen von Ihrer mal wieder wie üblich herablassenden Sprache gegenüber EE-Befürwortern möchte ich gerne mal ein paar von Ihnen falsch verstandene Zahlen erklären.
Zunächst: es sind 40 Mrd. t Braunkohle in D, nicht 45. Als nächstes ist es hahnebüchen, die Reichweite der Kohle an den Braunkohleressourcen auszumachen, wie Sie dies taten. Wenn erst einmal die Steinkohle nicht mehr wirtschaftlich förderbar ist, wird die Braunkohle diese in der Verstromung ersetzen - und es wird etwa SECHS MAL so viel Steinkohle verbraucht wie Braunkohle, auf Grund des niedrigeren Brennwerts der Braunkohle wird man übrigens MEHR Braun- als Steinkohle für pro kWh benötigen. Die Reichweite der Steinkohle ist etwa 120 Jahre, zu heutigen Verbrauchsmengen wohlgemerkt. Da der Steinkohleverbrauch seit etwa 15 Jahren alle 4 Jahre um rund 1 Mrd. Tonnen pro Jahr zunimmt (entspricht ca. dem aktuell gesamten Braunkohleverbrauch !!) wird auch dies sehr viel schneller als 120 Jahre gehen... rudimentär und so...

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Thomas Heinzow

Herr Junggeburt, Ihre Kenntnisse von Ökonomie der Energiewirtschaft sind leider nur rudimentär

Knappheit von Ressourcen zur Stromerzeugung mittels fossiler Brennstoffe ist derzeit und auch nicht in absehbarer Zeit für Deutschland und die Welt gegeben, denn die Kohlevorräte, die zu heutigen Preisen förderbar sind, reichen noch mindestens 200 Jahre. In Deutschland sind m.W. noch 45 Mrd. t Braunkohle zu heutigen Preisen problemlos abbaubar. Also auch kein Engpaß am Horizont ersichtlich.

Das Ressourcenargument ist nur dann eines, wenn Sie die knappste Ressource einer jeden Volkswirtschaft berücksichtigen. Die heißt "Geld".

Diesbezüglich ist die Solarenegie der größte Ressourcenverschwender, gefolgt von den Biogasanlagen und den Windmühlen.

Tschernobyl und auch Japan sind keine Ereignisse, die gegen die Nutzung der Kernfission sprechen, sondern nur beweisen, daß die Staatengemeinschaft kriminelles Vorgehen letztendlich zu unterbinden hat, was aber bekanntlich politisch nicht gewollt ist. Beachten Sie, daß man mit Windmühle & Co kein KKW oder sonstiges Dampfkraftwerk ersetzen kann.

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Thomas Junggeburt

Herr Heinzow, Umwandlungsverluste und Wirkungsgrade sind natürlich schöne Themen

Aber bei der Sonnenenergie sollten Sie einen Aspekt nicht übersehen, zumal er eigentlich offensichtlich ist: Sonnenenergie ist nicht knapp.

Jeden Tag erreicht uns mehr davon, als wir brauchen. Und morgen geht das Spiel wieder von vorne los.

Wir haben also kein Ressourcen-, sondern nur ein Wirtschaftlichkeitsproblem.

So wie anfangs bei praktisch allen Technologien, die heute Standard sind.

Und der geneigte sowie der neutrale Beobachter werden attestieren, dass es laufende Fortschritte gibt, während es bei fossilen Energieträgern absehbare Engpässe gibt, insbesondere wenn man wie wir nicht an der Quelle sitzt.

Bleibt noch Kernenergie, bei der Ereignisse wie Tschernobyl oder Fukushima nur alle hunderttausend Jahre vorkommen und ausserdem vermeidbar sind (so jedenfalls die Experten) und deren Dreck wir unseren Kindern vor die Füsse kippen, um die Stromrechnung niedrig zu halten.

Herr Pätzold mag Ihnen leid tun, mir tut er nicht leid. Schließlich ist er nicht total vernagelt.

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Andreas Pätzold

Umwandlungsverluste hin, Wirkungsgrade her

Was ich davon gehört habe ist im Grunde unerheblich. Entscheidend ist dass die Ansichten der Verantwortlichen in den benannten Firmen denen von Ihnen diametral entgegenstehen.
BTW: hier noch ein weiterer Ansatz: "Forscher an der University of Nottingham haben ein System entwickelt, das Offshore-Windenergie noch attraktiver machen soll. Denn statt nur bei ausreichend Wind Strom zu produzieren, wird Windenergie mittels "Energy Bags" gespeichert. Riesige Windturbinen füllen diese Unterwasser-Beutel mit Druckluft, die dann bei Bedarf Generatoren antreibt. Die Technologie ist besonders für Länder mit relativ tiefen küstennahen Gewässern geeignet.... meint Seamus Garvey, Professor an der Fakultät für Ingenieurswissenschaften der University of Nottingham, gegenüber pressetext."

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Thomas Heinzow

Schon mal was von Umwandlungsverlusten und Wirkungsgraden gehört, Herr Pätzold?

Im Chemieunterricht wird jedem Schüler m.W. der Hoffmannsche Zersetzungsapparat zur Elektrolyse vorgeführt. Und im Physikunterricht wird gezeigt, was geschieht, wenn man Gase komprimiert. Aus beiden Experimenten läßt sich dann der Carnotprozeß mit Verbrennung herleiten und die Wirkungsgrade bestimmen, die die die einzelnen Prozesse haben.

Was Vattenfall da behauptet neu zu schaffen, ist etwas, was Pennäler schon vor mehr als 100 berechnen konnten.

Wenn Sie meinen, daß das neu sei, können Sie einem nur leid tun.

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Florian Adler

Stromverbraucher 2010 in D

Insgesamt wurden in 2010 lt. der Arge Energiebilanz 516 Mrd. kWh Strom verbraucht: Industrie 42 %, Gewerbe/Handel/Dienstleistungen 27 %, Verkehr 3 %. Der Anteil der Privathaushalte liegt bei 28 %, davon 8% für Lichtquellen. Nur um die irrlichternde grüne Frau Lemke mit ihrem Vorschlag "Licht ausmachen" richtig einzuordnen.

Die Logik der Öko-Energiewende-Denke: Privathaushalte, die lediglich 1/4 des Stroms verbrauchen, müssen ¾ der Stromverbraucher zusätzlich subventionieren, werden von Caritas & Co eingesetzten 1-Euro-Jobbern, getarnt als „Energieberater“, in ihrem Stromverbrauch (Privatsphäre) überprüft und müssen Leuchtmittel und Steckerleisten austauschen. Sowohl Caritas & Co., als auch die Leuchtmittel-Steckerleisten(hersteller) werden aus Fördertöpfen bezahlt. Gespeist aus den Privathaushalten abgepressten Finanzen. Um diesem Irrsin die Krone aufzusetzen, wird mit dem Pseudo-Anreiz Elektromobile argumentiert. Raten Sie mal, wer da als Eigentümer am Lenker sitzen soll.

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Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 20.10.2012 18:38 Uhr

Es ist köstlich, sich in den Leserforen durchzulesen

Ich möchte eigentlich nur eines in Betracht ziehen ( es haben ja schon einige Foristen darauf Bezug genommen ), unter Unternehmer, verstehe ich Visionäre die mit ihren Innovationen und ihrem Kapital etwas verändern oder erreichen wollen.
Die Unternehmer die hier angesprochen werden, sind ein Großteil, davon weit entfernt.
Nur, dass ist ja nicht die Aufgabe von den Grünen, ihr Ziel ist es die Gesellschaft "Nachhaltig" zu verändern!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 00:39 Uhr
Helmut Wessner

Die Grünen haben die Gesellschaft bereits verändert - zum Nachteil der Gesellschaft

Naturschutz wäre ohne die Grünen weitaus effektiever.

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Christiane Wolf

Ein Land unter Strom

Was für eine Überschrift.
Seit den 70ern verbaut man geförderte Solarpanele um einen Industriezweig zu entwickeln, der wirtschaftlich arbeitet.
Als die Solarmodule so Preiswert wurden, dass sie mit der Förderungssumme Konkurenzfähig waren hat man den Anreiz geschaffen mit noch mehr Förderung Unmengen an Solarzellen auf die Dächer zu bringen.
Gleichzeitig wurde die Biogasförderung und Biospritsubventionierung eingeführt.
Jetzt, wo jeder vernünftig denkende Bauer eine Solaranlage auf dem Dach hat wird Panik verbreitet weil die Breite Masse auf den Zug aufspringen will.
Die größte Panik haben die Besitzer der großen Stromkonzerne.
Diese sind in Deutschland die Kommunen und Länder.
Ausserdem entfällt die Märchensteuer und Ökostromabgabe auf selbst verbrauchten Strom.
Somit werden die Solarzellenbetreiber doppelt gefördert und der Rest schaut in die Röhre.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 12:29 Uhr
Thomas Junggeburt

Herr Paschke,

eigentlich winden sich fast alle europäischen Länder angesichts der Herausforderungen im Energiebereich.

Vielleicht passt eine Investition in Rosneft oder Gazprom ja zu Ihrem Bedarf nach Rechtssicherheit?

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Anton Paschke

Rechtssicherheit

Wegen sofortiger Herausnahme... Bevor man Vorschriften macht, sollte man überlegen. Wenn man sie gemacht hat, sollte man sich daran halten. Ich werde darauf achten, dass kein Cent von meinem verfügbaren Vermögen in Energie in Deutschland investiert wird. Ist einfach zu riskant.

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Helmut Wessner

Deshalb ein sofortiges Herausnehmen von PV aus der EE-Umlage

Eine solche kann mit nur geringster Einspeisevergütung, sagen wir 3c/kWh wirtschaftlich betrieben werden. Man braucht nur selbst genug Strom verbrauchen, und das geht leichter ohne Verschwendung als viele annehmen. Man braucht nur ein klein wenig Technik und einen Willen.
Der Markt für PV ist gross genug dass dieser Industriezweig weiter generisch wachsen kann. Aber leider ist Handaufhalten einfacher als den Kopf zu verwenden.

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Wilhelm Stock

Das ist doch erst der Anfang!

De sind mal 25% EE im Markt, Wasser Mann man getrost davon abziehen. Es sind noch keine Netzausbauten erfolgt, Speicher gibt es so gut wie keine und die Bereitstellung alter Gas und Kohlekraftwerke für windstille Nächte ist gerade mal im kommen.

Wie teuer es Anfang 2013 werden wird, kann man ahnen, wie teuer es mit 80% EE wird, sagt keiner (und kann vielleicht auch keiner, alleine der Netzausbau ist bei geschätzten 30 Mrd € mit Kabeln ein vielfaches teurer....).

Ob nach der Wahl endlich mal ein Konzept gemacht wird, wie die Energiewende denn technisch und wirtschaftlich funktionieren soll, bleibt fragwürdig. Vielleicht bilden die Parteien eine neue Ethikkomission mit paritätischer Besetzung aller religiösen, politischen, gesellschaftlichen.... Gruppen, um eine Zielideologie zu entwickeln, die ins Grundgesetz aufgenommen wird.

Sarkasmus aus.

Es ist für kleine Projekte Stand sein, dass der Plan vor der Realisierung kommt, warum nicht bei einem Jahrhundertprojekt wie der Energiewende

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Wilhelm Stock

Das ist doch erst der Anfang!

De sind mal 25% EE im Markt, Wasser Mann man getrost davon abziehen. Es sind noch keine Netzausbauten erfolgt, Speicher gibt es so gut wie keine und die Bereitstellung alter Gas und Kohlekraftwerke für windstille Nächte ist gerade mal im kommen.

Wie teuer es Anfang 2013 werden wird, kann man ahnen, wie teuer es mit 80% EE wird, sagt keiner (und kann vielleicht auch keiner, alleine der Netzausbau ist bei geschätzten 30 Mrd € mit Kabeln ein vielfaches teurer....).

Ob nach der Wahl endlich mal ein Konzept gemacht wird, wie die Energiewende denn technisch und wirtschaftlich funktionieren soll, bleibt fragwürdig. Vielleicht bilden die Parteien eine neue Ethikkomission mit paritätischer Besetzung aller religiösen, politischen, gesellschaftlichen.... Gruppen, um eine Zielideologie zu entwickeln, die ins Grundgesetz aufgenommen wird.

Sarkasmus aus.

Es ist für kleine Projekte Stand sein, dass der Plan vor der Realisierung kommt, warum nicht bei einem Jahrhundertprojekt wie der Energiewende

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Thomas Ulherr

Was wären Elemente einer rationalen Energiewende?

Vernünftige Leute verniedlichen die Probleme bei der Erzeugung von Strom durch Sonne und Wind nicht, sondern benennen sie: Die Stromerzeugung ist zwingend stark schwankend und unzuverlässig. Jeder Windlastatlas gibt Auskunft über die Tatsache, daß es für Stunden oder auch Tage zu Produktionsausfällen wg. "falschem Wind" (Flaute/Orkan) kommen muß. "Sonnenstrom" ist des Nachts immer ein Totalausfall. Speichermöglichkeiten werden bestenfalls erforscht, außer Pumpspeichern ist nichts zuverlässig und wirtschaftlich funktionierendes verfügbar. Konsequenz: Erst wenn Speichertechnologien zuverlässig arbeiten baut man die Erzeugung unsteten Stromes aus!
Wenn Gas/Kohle/Öl eingespart werden sollen: Umstellung von Heizungsanlagen auf Solarsysteme! Speichertechnologien für Wärme sind bekannt & verfügbar, jede Einsparung verringert sofort Verbrauch und Abhängigkeit von fossilen Trägern, somit auch Kosten, Förderung stärkt Binnenkonjunktur. Die Bereitstellung extrem günstiger Kredite würde reichen.

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Antworten (9) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 22:36 Uhr
Thomas Junggeburt

Herr Diesing: Stromengpass vs. GAU

Natürlich sehen das viele Leute anders.

Wenn jetzt ein Stromengpass vorhanden wäre, könnten viele Leute bei sich zu Hause nicht Fernsehen.

Ein GAU findet erfahrungsgemäß und mit hoher Wahrscheinlichkeit woanders statt (als zu Hause, nicht als im Fernsehen).

Ausserdem schaffen es die meisten, sich einen Stromausfall vorzustellen. Ein GAU wird hingegen verdrängt.

Also: Natürlich gibt es einen Unterschied. Ein Stromengpass ist viel schlimmer. Geschätzte 75% der Kommentare hier belegen das.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.10.2012 17:04 Uhr

Tja Herr Ulherr,

Es ist ein Unterschied, ob Sie einen Stromengpass riskieren oder einen GAU und eine Verseuchung des Grundwassers mit radioaktiven Isotopen.

Oder sehen Soe das anders?

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Thomas Ulherr

Sie argumentieren hochgradig unlogisch, Herr Diesing!

Nach meiner Logik hätten AKW erst gebaut werden dürfen, nachdem das Entsorgungsproblem gelöst war ("Erst wenn die Frage der Müllentsorgung geklärt ist, baut man die Erzeugung von Atomstrom aus.")!

Ihre "Strategie" ist mit jener der AKW Pusher in den 60er Jahren identisch! "Endlager baut man erst, wenn die Nachfrage nach Endlagern das ist, nicht wahr?" Wenn Sie nicht in der Lage sein sollten, die strukturelle Gleichheit der Argumentation zu erkennen - Pech für Sie!

Schon lustig, wie Ideologen jeglicher Couleur immer wieder auch die "Argumente" - in Wahrheit Denkfehler - ihrer Gegner übernehmen, ohne das zu bemerken. Sachliche Kühle, bitte, statt ideologischer Hitze!

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Thomas Ulherr

Wenn günstige Kredite sinnvoll vergeben werden, Herr Wessner,

kann daraus eine deutliche Stimulierung der Binnennachfrage und -konjunktur erwachsen. Ich bin absolut Ihrer Meinung, daß zu viel billiges Geld der Grund für die gegenwärtigen Währungs- und Wirtschaftsprobleme ist. Das hat Herr Greenspan ja schließlich auch selbst eingesehen. Mein Vorschlag zielt darauf, die eh anstehende nötige Modernisierung der Heizungsanlagen im Bestand durch günstige Förderkredite zu beschleunigen. Das impliziert, daß hier nur Kredite gegeben werden, wenn Hauseigentum (Bestand) vorhanden ist. Geschickte Gestaltung dieser Kredite könnte die Heizungskosten (tw. incl. WW) für Mieter deutlich senken, ohne den Vermietern Nachteile zu bescheren. Der Kredit ist durch den Immobilienbesitz gesichert, die Rückzahlungsfristen kann man wählbar gestalten, der Kreditnehmer verpflichtet sich, die Finanzierungsvorteile 1:1 an seine Mieter weiterzugeben.
So könnt eine sinnvolle "Energiewende" gestaltet werden: Zum Vorteil für alle!

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.10.2012 12:31 Uhr

Und Herr Pietz

Was soll das jetzt zeigen....

Zwei Fragen sind doch entcheidend:

1. Wo ist das seit 50 Jahren gesuchte "End"lager?
2. Wer zahlt die Suche? Konkret, wieviel zahlen die KKW-Betreiber?

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Hans-Ulrich Pietz

Herr Diesing II: Am 5.7.1977 fasste daraufhin die Bundesregierung (SPD/FDP?) den Beschluss

zur Erkundung von Gorleben als potentiellen Endlagerstandort, nachdem die RSK (Reaktorsicherheitskommission) auch für Gorleben stimmte.
•1977 hatte der Landkreis eine „Gorlebenkommission“ einberufen, die bis zur Auflösung im Jahr 1991 in mehr als 70 Sitzungen als Forum für die Lokalpolitiker die Vertreter der Bürgerinitiativen und der Presse fungierte.
•1979 fand das Gorleben-Hearing der Niedersächsischen Landesregierung statt.
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg und die betroffenen Gemeinden standen dem Vorhaben positiv gegenüber.
Beim Gorleben-Hearing, einem internationalen Gremium aus 20 Ländern waren Dr.Helmut Hirsch (1978 Minister in Österreich, als das Kernkraftwerk Zwentendorf per Volksentscheid knapp abgelehnt wurde) als Koordinator und auch Wolfram König (heute Leiter des Bundesamtes für Strahlenschutz) dabei.
•Im Juni 1979 verabschiedete der Kreistag mit großer Mehrheit eine zustimmende Stellungnahme zu den geplanten Erkundungsarbeiten in Gorleben.

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Hans-Ulrich Pietz

Herr Diesing: I) "Mit genau dieser Strategie sind wir heute bei den Atommüllproblemen gelandet?"

Wie kommen Sie darauf?:
•1963 empfahl die Bundesanstalt für Bodenforschung die Endlagerung in Steinsalzformationen
•Ab 1972 wurde systematisch und bundesweit nach einem Standort gesucht. Dem Standortauswahlverfahren (vgl. BT-Drucksache 16/1669) lagen Sicherheits- und Umweltkriterien, das Bemühen um einen politischen Konsens, die Zustimmung vor Ort und in der Region sowie wirtschaftliche Überlegungen zugrunde.
•1976 wurde eine Projektgruppe eingesetzt, die 140 Salzstöcke in Deutschland benannte
•In der Phase 1 kamen 23 Standort in die engere Wahl.
•In der Phase 2 wurden die Rahmenbedingungen festgelegt: u. a. nicht mehr als 800 m unter der Erde. Danach kamen 14 Standorte in die engere Wahl.
•In der Phase 3 kamen weitere Auswahlkriterien hinzu: Strahlenschutz, Infrastruktur, Einführung eines Wichtungssystems
•In der Phase 4 kamen danach 4 Standorte zur weiteren Begutachtung:
•In Niedersachsen Gorleben, Lichtenhorst, Mariaglück, und im Emsland: Wahn.

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Helmut Wessner

Extrem günstige Kredite sind eine indirekte weitere Besteuerung der Kleinanleger

Niedrigzinsen sind vom Grund auf abzulehnen. Diese waren die Auslöser unserer Wirtschaftskrise weil sich Private, Unternehmen und der Staat überschulden. Niedrigzinsen führen weiters zu Blasenbildungen bei Immobilien und an der Börse.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.10.2012 00:34 Uhr

Falsch.

"Erst wenn Speichertechnologien zuverlässig arbeiten baut man die Erzeugung unsteten Stromes aus! "

Ja, und erst wenn die Nachfrage nach Speichertechnologien da sind baut man die Speichertechnologien, nicht wahr?

Mit genau dieser Strategie sind wir heute bei den Atommüllproblemen gelandet. Alles schön auf die Zukunft verschieben. Bis auf das uns die Gaspreise und der GAU scheidet.

Die Frage ist nicht ob wir Regenerative massiv ausbauen, die Frage ist wann.

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Markus Sommer
Markus Sommer (marcxl) - 20.10.2012 16:10 Uhr

Grüne Energieministerin hat die Lösung

Die grüne Energieministerin von Rheinland-Pfalz Eveline Lemke hat angesichts der steigenden Strompreise den Deuschen empfohlen, einfach mal öfter das Licht auszuschalten.

Mein Vorschlag, bei den kommenden Wahlen dieser grünen Gesinnung einfach mal das Licht auszuschalten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.10.2012 19:29 Uhr
Horst lauterbach
Horst lauterbach (ash26e) - 20.10.2012 19:29 Uhr

Frau Lemke gibt doch nur ihre eigene Erfahrung wieder.

Allerdings war die nicht auf Elektrizität begründet, sondern sie schaltet ,grüntypisch ,immer öfter ihr Hirn aus. Und überhaupt ist es gut, wenn wir uns frühzeitig an kienspanbeleuchtete Höhlen gewöhnen.

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Klaus Letis

Goldgräberstimmung zulasten der Geringverdienenden

Von Oben herab wird nur eines gesteuert: Den Menschen wird das Geld für etwas aus der Tasche gezogen, was sie in gleicher Qualität vorher billiger bekommen haben. Und keiner kann sich für den einen oder anderen Strom entscheiden. Er hat Keine Wahl. Ob er Ökostrom haben möchte, oder nicht.

Wo eine Lenkung notwendig wäre, da fehlt sie. Bei der Steuerung der Effektivität. Das Off-Shore oder Near-Shore Windkraft wesentlich mehr Effektiver ist, wird ignoriert. Genauso die Tatsache, dass Solarstromanlagen in Deutschland ein völliger Irrweg ist. Hier tun sich Grüne, SPD, CSU und CDU nichts. Die einzigen Kritiker der FDP wird man nach der nächsten Bundestagswahl los sein. Dank auch an die Helfers-Helfer: ARD & ZDF welche auch durch Zwangsumlage finanziert werden.

Die thermische Energie bei der Herstellung von Portlandzement wird nicht durch Strom realisiert.
Aber wenn das Verfahren funktoniert, ist das ein großer fortschritt.
Die Prozess-wärme könnte man aber auch durch KKWs erzeugen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.10.2012 16:25 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 20.10.2012 16:25 Uhr

Seit wann

sind denn die Strommonopolisten "Geringverdienende"??

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Markus Sommer
Markus Sommer (marcxl) - 20.10.2012 15:56 Uhr

Grüne Vermögende zocken die Habenichtse ab

Bei mir in der Nähe haben sie gerade einen Bürgersolarpark eröffnet, der zu Zeiten, wenn eh kaum Strom benötigt wird, völlig überteuerten Strom der Allgemeinheit aufdrängen wird.
Mindesteinlage 10.000 Euro.

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Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 16:19 Uhr
Robert Feichter

Nachdem

auch das empirisches Wissen des VDEW bzw. BDEW Sie nicht überzeugen kann, könnte ich weiter mit Ihnen auf heuristischer Ebene diskutieren. Da Sie aber bereits die Frage nach der jahreszeitabhängigen Dauer der Sonnenstunden in Verbindung mit dem Strombedarf ignorieren, weil hierbei die Divergenz zwischen Erzeugung und Bedarf besonders deutlich wird (alternativ, könnten Sie überprüfen, wann D Strom exportiert und wann es ihn importiert), gehe ich nicht davon aus, dass Sie die grüne Brille (Trittins Weisheit: Mittags wird gekocht, da gibt es auch den meisten Solarstrom) ablegen werden. Ein letztes Beispiel hätte ich aber noch: Wenn es regnet, verbringen die Menschen mehr Zeit drinnen oder draußen?
Wenn es regnet, wird dann mehr oder weniger grüner Strom ins Netz eingespeist?
Wenn die Menschen zuhause sind und nicht Fahrrad fahren, wandern, sich am Strand bräunen usw. verbrauchen sie dann mehr Strom für TV, HIFI, PS3, PC, Heizung, Licht etc. oder weniger?

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Thomas Junggeburt

Nun Herr Fechter, so kann man Grafiken halt interpretieren.

Nachdem Sie eine aus Ihrer Sicht passende Grafik gefunden haben, möchte ich Ihr Augenmerk auf folgenden Sachverhalt lenken:

Der meiste Strom wird tagsüber verbraucht. Selbst im Winter.

Und genau dann wird auch der meiste Solarstrom erzeugt. Ausgangspunkt der Kommentare war eine gegenteilige Äußerung von Herrn Sommer.

Bei ganzjähriger Betrachtung (die mir angemessen erscheint, weil in ganz Deutschland die Jahre nicht nur aus Winter bestehen), ist dieser Effekt noch größer.

Das heißt: schon heute können wir trotz mangelnder Speicherbarkeit durch die Nutzung erneuerbarer Energien eine signifikante Menge an Rostoffen einsparen.

Im Privathaushalt ließe sich durch die Nutzung von Spülmaschinen, Waschmaschinen und Trocknern auch noch einiges Potential heben, wenn deren Nutzung verstärkt tagsüber stattfände. Gleichzeitig könnte man insbesondere nachts noch viele Geräte ausschalten, statt im stand-by-Betrieb zu lassen.
Die meisten Haushalte werden hiervon freilich überfordert.

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Robert Feichter

Beeindruckend Herr Junggeburt

Auf die Frage nach der Jahreszeit, antworten Sie mit "tagsueber".

Die Uebersicht fuer den Strombedarf im Winter ist Ihnen und Herrn Paetzold frei zugaenglich. Lastprofil VDEW Winter mit Kraftwerkseinsatz. Und entgegen Ihren Behauptungen ist der Peak auch an Werktagen abends. Aber es ist viel einfacher Trittins Aussagen blind zu uebernehmen.

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Thomas Junggeburt

Herr Dust,

Sie sind ein richtiger Fuchs.

Um nachts einen niedrigeren Stromverbrauch zu haben als tagsüber, muss allerdings nicht jeder Haushalt komplett den Strom abschalten.

Oder glauben Sie das?

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Andreas Pätzold

@H.Feichter

Tipp: Googeln Kurzportrait Kernkraftwerk Memmingen PDF, dort enthalten sind zwei Strombedarfskurven, Winter als auch Sommer. Sie werden dort sehr schnell feststellen dass Solarkollektoren genau dann produzieren wenn Strom gebraucht wird.

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Ulrich Dust

Herr Junggeburth, machen Sie doch mal

einfach einen Selbstversuch und schalten in Ihrem Haushalt den Strom ab und messen die Wohnungstemperatur. dann messen Sie weiterhin alle 2 Stunden. Merken Sie was ?

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Thomas Junggeburt

Herr Feichter,

Die meisten Sonnenstunden gibt es tagsüber, im Winter und im Sommer.

Und dass viele Menschen abends vor dem Fernseher sitzen bedeutet doch, dass Sie nicht mehr an Ihren Arbeitsplätzen sind, oder?

Und deren Räume werden also mit Strom beheizt?

Ich fasse zusammen: Sie verbrauchen abends vor dem Fernseher mehr Energie als tagsüber auf der Arbeit.

Ihr Verständnis von sinnvollem Energieeinsatz hat zur Folge, dass für Sie der Strom zum Heizen gehört.

Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag, ich glaube ganz untypisch ist Ihr Weltbild nicht.

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Robert Feichter

Der Unterschied zwischen Winter und Sommer

Die Antwort auf Ihre Anfrage können Sie sich vielleicht selbst mit diesen Fragen geben.
In welcher Jahreszeit gibt es die meisten Sonnenstunden?
In welcher Jahreszeit verbringen die Menschen die meisten Stunden vor dem Fernseher (Prime time 20.15 Uhr) in beheizten Räumen und verbrauchen dementsprechend den meisten Strom? Es ist erstaunlich, dass selbst so etwas diskutiert wird.

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Thomas Junggeburt

Herr Pätzold,...

...nicht einmal die Tatsache, dass die meisten Gewerbegebiete nachts praktisch leer sind und in den Privathaushalten nachts grundsätzlich geschlafen wird, kann einen eingefleischten Solarstromgegner erschüttern.

Mit Herrn Sommer erleben Sie einen der Fälle, der diesen Umstand nicht nur ignoriert, sondern so wie oben sogar das Gegenteil behauptet.

Dafür schreibt er noch weiter oben, er lehnt Erneuerbare Energien aus ethischen Gründen ab.

Solche Leute trifft man natürlich immer wieder mal, sowas hält jede Gesellschaft aus.

Das aber eine zumindest relativ hohe Zahl (von FAZ-Lesern, wohlgemerkt) angesichts einer sinnfreien Äußerung wie der mit den Zeiten des Stromverbrauchs auf "Empfehlen" drückt, ist ein Phänomen, das sich auch mit Bildungsarmut nur schwer erklären läßt.

Unter diesen Umständen möchte ich in Deutschland nicht Politik gestalten müssen.

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Andreas Pätzold

Hochinteressant!

Zeiten in denen wenig Strom benoetigt wird? Meines Wissens sind das die Nachtstunden.Und da wird also Solarstrom produziert. Berichten Sie doch bitte Naeheres.

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Lutz Wendorff

Und was machen wir mit dem alten Muell?

Es ist doch unverantwortlich, den alten strahlenden Atommuell einfach irgendwo versenken zu wollen! Dabei kann man z.B. mit IFR daraus Energie gewinnen. Die Hinterlassenschaften der alten LWR reichen um 600 Jahre lang Deutschland mit 100 GW zu versorgen.
In Tomsk wird ein BREST-300 gebaut. Der braucht nur 1 Tonne Uran, gleich 54 Liter, um drei Jahre lang 300 MW zu erzeugen. Fast kein Muell und dieser ist auch noch relativ harmlos.
Ohne Gruene haetten wir entsprechende Technologien.
Energie ist eine Schlussenresource, wer Hunger und Elend stoppen will, muss Energie bereitstellen. 830 Millionen Menschen auf der Welt hungern, 50tausend verhungern jaehrlich. Das Bevoelkerungswachtum hoert auf und wird 2100 bei etwa 10 Milliarden gestoppt haben. Wir koennten jetzt das Elend stoppen. Uran und Thorium sind praktisch unerschoepflich. Es gibt maechtige Kreise, die Angst haben vor unendlich Strom aus der Steckdose, daher wurde IFR und LFTR unterbunden.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 11:28 Uhr
Thomas Junggeburt

Herr Wessner: "wie auch jeder weiss wäre diese Katastrophe in diesem Ausmass vermeidbar gewesen."

Ja, genau wie Tschernobyl und diverse andere Stör- und Unfälle.

Stimmt es Sie denn wirklich gar nicht nachdenklich, dass diese Unfälle passiert sind, obwohl sie "vermeidbar" waren?

Was sagt Ihnen das mit Blick auf die Vermeidbarkeit zukünftiger Unfälle?

Vermeidbare Katasthopen unterbleiben nur, wenn man sie auch vermeidet. Dummheit, Überheblickkeit, Arroganz und last but not least Profitstreben bilden aber den Mix, der immer wieder zu "vermeidbaren" Katastrophen führt, bei der Nutzung der Atomkraft wie anderswo.

Augenblicklich erleben wir ja die Katastrophe, dass ein drei Personenhaushalt in einem niedrigen dreistelligen Bereich Kosten für die EEG-Umlage verkraften muss (denen Ersparnisse und Gewinne an anderer Stelle noch nicht gegenüber gestellt sind, per Saldo ist der Betrag natürlich (noch) geringer.

Aus Sicht vieler Kommentatoren ist auch diese "Katastrophe" vermeidbar, viel Schlimmeres kann sich so mancher nicht vorstellen. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

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Helmut Wessner

Herr Pauls, da ist wenig Land nur für etwas mehr als 100Jahre nicht zugänglich

Das ist alles.
Und wie auch jeder weiss wäre diese Katastrophe in diesem Ausmass vermeidbar gewesen.
Es verlangt ja auch keiner ein verbot von PV-Anlagen weil mal ab und zu jemand beim Reinigen oder bei der Montage vom Dach fallen!? In Fukushima ist eine Person wegen des Erdbebens von einem Krang gestürzt und drei Arbeiter vom Dach. Das ist alles.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.10.2012 00:18 Uhr

Herr Landgraf

Klasse Sache, funktioniert aber nicht. Proliferationsproblematik, Sicherheit, der schnelle Brüter ist tot. Weltweit.

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Markus Landgraf

Endlager vielleicht gar nicht nötig

Korrekt. Genau aus dem Grund landen die abgebrannten Elemente in den USA z.B. gar nicht mehr im Endlager, sondern werden auf den Werksgeländen gelagert, damit sie in den bald zur Verfügung stehenden Anlagen zur Weiterverbrennung verwendet werden können. Klasse Sache, will man hier aber nicht haben.

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 20.10.2012 18:01 Uhr

Herr Markus Sommer:

Und Japanland ist urangebrannt!
Das Land um Fukushima samt Umgebung ist laengerfristig unbewohnbar und unnutzbar.
Das sollte man nicht aus den Augen verlieren!

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 20.10.2012 17:52 Uhr

rückholbare Einlagerung, Herr Sommer

welch hübsche Metapher für eine gescheiterte Atommüllthematik.

Oups, nach 50 Jahren immer noch keine Lösung für das Problem gefunden? Egal, definieren wir doch einfach das Problem als Lösung :-)

Ihr letzter Satz unterstreicht dann noch mal sehr schön den Glauben an die Verheissung, wie die Atomkraft ihn schon seit jeher beschreibt: ominöse zukünftige Problem werden das Problem schon lösen, also nicht so kleinlich sein bei der Herstellung von 100.000 Jahre lang strahlenden Sondermüll....

Das ewige Märchen der Kernkraft, manche glauben tatsächlich noch dran.

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Markus Sommer
Markus Sommer (marcxl) - 20.10.2012 16:22 Uhr

Abgebrannte Brennstäbe sind kein Müll

Ein abgebrannter Brennstab aus einem herkömmlichen Kernkraftwerk ist kein Müll sondern wertvoller Rohstoff, denn es wurden nur 4 Prozent der Energie verbraucht. Im Ausland spricht man deshalb nur noch von rückholbarer Einlagerung und nicht mehr von Endlagern, wie im energiepolitisch rückständigen Deutschland. Die Kernreaktoren der Zukunft werden diese Brennstäbe wieder nutzen können.

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 20.10.2012 15:50 Uhr

Die Realitaet nicht aus den Augen verlieren:

„Der Umstieg vom Atomkraft auf erneuerbare Energie bewegt das Land mehr als jedes andere politische Vorhaben“
Windenergie wird niemals mehr als nur einen vernachlaessigbaren Anteil des bundesdeutschen Enregiebedarfes decken koennen.Die massive Subventionierung ist daher nicht zu rechtfertigen.Ebenso laecherlich sind grossflaechige Solarenergieanlagen,wie sie juengst sogar bei diesem Medium in Brandenburg angepriesen wurden.
Die Bundesrepublik sollte schnellstens ein ausgeglichenes politisches Verhaeltnis zu grossflaechigen Sonnenstaaten wie beispielsweise der Islamischen Republik Iran,Saudi Arabien oder anderen „Mullah-Staaten“ aufbauen und dort in Sonnenenergieanlagen investieren.Sonnenpanele gibt es zu immer niedrigeren Preisen bezeichnender in der Volksrepublik China;„made in Germany“ ist technologisch und wirtschaftlich laengst nicht mehr konkurrenzfaehig.

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Thomas Junggeburt

An alle selbsternannten Realisten,

die zwar weder die massiven Fortschritte bei der Wirtschaftlichkeit der Erneuerbaren Energien zur Kenntnis nehmen noch die Fortschritte bei den Speichertechnologien mitverfolgen:

Wer von Ihnen glaubt, dass mit Leuten wie ihm die Elektrifizierung von Industrie und Privathaushalten überhaupt stattgefunden hätte?

Meine Einschätzung: wer vor Problemen den aktuellen kapituliert und lieber alles beim alten lassen möchte (haben wir ja schon immer so gemacht), der würde heute noch auf allen vieren gehen.

Können die realistischen Schlaumeier natürlich gerne machen, aber geschätzte 95% der von ihnen zurückgelegten Strecken schaffen sie ja nicht mehr aus eigener Körperkraft.

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Antworten (21) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.10.2012 15:40 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 26.10.2012 15:40 Uhr

Oh, prüfen Sie Herr Heinzow

Da können Sie gerne mit jedweder Software prüfen :-)

Alles hart erarbeitet. Probieren Sies doch auch mal.

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Thomas Heinzow

Ach Herr Diesing, Wikipedia hat noch nicht einmal die Qualität von Sekundärliteratur

Was Sie betrifft, so diffamieren Sie sich immer wieder mit der nicht belegbaren Behauptung, daß die in D von Privatfirmen errichteten und betriebenen KKW subventioniert seien.

Was die Zitierfähigkeit von Wikipedia betrifft, ist die gleich Null.

Wenn jemand Sekundärliteratur zitiert und "vergißt" die Quelle anzugeben, passiert ihm was?

Ob Ihre von Ihnen behauptete Dr.-Arbeit der entsprechenden Softwareüberprüfung standhält, so wie Sie mit Sekundärliteratur umzugehen pflegen?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 22.10.2012 19:57 Uhr

Wie üblich

Jaja, gemogelt, kann man nicht ernst nehmen, wenn Sie tatsächlich, usw.. Ich weiss, ohne Diffamierung reicht es nicht, argumentativ ohnehin nicht. Darüber kann ich nur gnädig lächeln, Herr Heinzow.

Ihre Frage ist sicher schon 10 mal von Ihnen und Ihren Atomfreunden gestellt worden, also erparen Sie mir ein 11. mal das aufzählen.

Zum Gruss

PS: Jede Quelle ist zitierfähig, wenn Sie selbst zitierfähige Quellen beinhaltet. Nennt man Sekundärliteratur, nur mal so nebenbei.

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Thomas Heinzow

Ich weiß nicht, was man für Scheine in Chemie an Fähigkeiten vorweisen mußte, Herr Diesing,

nur jemand, der nichts von den Wirkungsgraden "chemischer Speicherung" von Energie zu erzählen weiß, hat möglicherweise gemogelt oder es ist im Studium nicht abgehandelt worden.

Wikipedia ist, wenn Sie tatsächlich studiert haben wollen, bekanntermaßen grundsätzlich nicht zitierfähig, Außnahmen bestätigen die Regel, wie der Lateiner sagt.

Zudem kann man einen Chemiker, der die theoretische energetische Rentabilität reversibler zyklischer Prozesse nicht bestimmen kann bzw. nicht kennt, ohnehin nicht ernst nehmen.

Was wollen Sie denn noch erforschen, um die chemische Speicherung von Energie signifikant zu erhöhen und in die Rentabilitätszone zu bringen?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 22.10.2012 00:32 Uhr

Hmm

Merkwürdig, wie habe ich nur all die Scheine in chemischer Physik für mein Master der Chemie machen können :-) ?

Mal abgesehen davon, dass Pumpspeicherkraftwerke nichts mit "Physiko-chemisch" zu tun hat. Das ist Schulphysik, etwa 7. Klasser. Potentielle Energie und kinetische Energie.

Aber was erkläre ich das einem designierten selbsternannten Experten :-)

Herr Heinzow, was ist denn für Sie "der Bedarf an Strom"? Strom "bedarf" es pro Zeit. Und, so nebenbei, auf Wiki finden Sie eine Liste von geplanten und im Bau befindlichen "PSKW"s... von wegen kann man nicht mehr errichten und so :-)

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Thomas Heinzow

Herr Diesing betreibt mal wieder Propaganda oder ist physiko-chemisch völlig unwissend

PSKW kann man in D praktisch keine mehr errichten, denn um den Bedarf allein für Strom zu decken zu decken, müßte man das Volumen des Bodensees um 1200m hochpumpen können.

Und was die Forschung betrifft, so gibt es im Bereich der Druckluftspeicher, Wasserstoffspeicher und chemischen Speicher (Akkumulatoren verschiedenster Art) nicht mehr wesentliches zu erforschen, weil die Prozesse alle sattsam bekannt sind.

Könnte es sein, Herr Diesing, daß Sie im Chemie und Physikunterricht gepennt haben oder der Stoff zuviel für Sie war?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.10.2012 17:11 Uhr

Herr Sprokmann

Doch, Pumpspeicherkraftwerke.

Und alle anderen werden erforscht :-)

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 21.10.2012 14:03 Uhr

Herr Diesing,

vielen Dank für Ihre nette Antwort. Eigentlich hatte ich eine andere Quelle für neue Erkentnisse in der Grundlagenforschung erwartet als einen Wikipedia-Artikel, der als nicht hinreichend mit Belegen ausgestattet markiert ist. Er enthält aber eine schöne Tabelle, aus der man zumindestens folgendes entnehmen kann: Sofern Kosten angegeben sind, sind sie um Größenordnungen höher als die von Pumpspeicherwerken. Ausnahme sind Akkumulatoren, deren Leistung jedoch viel zu gering ist. Die Technologien, für die es nur Versuchsanlagen gibt (und keine Preise), haben schlechte Wirkungsgrade. Und deren Untergrenzen beziehen sich offenbar auf eine Umwandlungskette, an deren Ende elektrische Energie steht.

Fazit: Es gibt keine Technologie, die auch nur annähernd wirtschaftlich die Differenz zwischen der Erzeugung von Ökostrom und dem Bedarf ausgleichen könnte.

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 21.10.2012 13:38 Uhr

Herr Junggeburt,

bitte nennen Sie doch einfach, statt nur auf das Internet zu verweisen, die Technologie, von der Sie meinen, daß man mit ihrer Hilfe nur die beim jetzigen Stand anfallenden Schwankungen bei der Stromproduktion in wirtschaftlich sinnvoller Weise ausgleichen könnte.
Ich konnte keine finden.
Daß mit Fördergeldern viele interessante Projekte durchgeführt werden können und schöne Themen für Diplom- und Doktorarbeiten anfallen, ist mir klar. Ich habe auch nichts gegen solche Forschung, solange andere Schwerpunkte dadurch nicht vernachlässigt werden. Mit einer im industriellen Maßstab umsetzbaren Technologie hat das alles aber nichts zu tun.
Dazu bedürfte es grundlegender neuer Erkenntnisse in der Grundlagenforschung. Und die kann man mit politsch gesteuertem Verteilen von Fürdergeldern nicht erzwingen.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.10.2012 12:43 Uhr

Herr Cichi

Bitte beantworten Sie mir doch mal 2 Fragen, wenn Sie schon, wie Her Hoffmann-Apitus auch, persönlich beleidigend werden:

- Von welchen "gewisse Persönlichkeitsstrukturen" reden Sie?
- Wie definieren Sie "fehlenden technischen u. naturwissenschaftlicher Sachverstand"?

Möchte einfach nur mal verstehen, wie Sie das meinen. Und ob meine eventuell ja doch unzulängliche "Persönlichkeitsstruktur" und mein niederer "naturwissenschaftlicher Sachverstand" so jemanden wie Ihnen überhaupt gerecht werden kann...

Falls Sie der Beantwortung dieser Frage ausweichen, müsste ich wohl auf den bösen Verdacht kommen, dass das als Eingeständnis fehlender Sachargumente zu bewerten ist, da diffamiert man ja dann gerne mal Diskussionspartner...

Also, wie ist das gemeint?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.10.2012 12:35 Uhr

Herr Junggeburt,

"aus der Höhe, der Ihr Kommentar entspringt, sind vielleicht die Antworten auf die Fragen der Versorgungssicherheit mit in Deutschland nicht vorhandenen Rohstoffen erkennbar."

Wieder mal g e n i a l. :-D

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Helmut Wessner

Es hat ja niemand was gegen die EE

Solange die Kosten verträglich bleiben und die ärmeren Schichten nicht übermässig belasten.
Aber man will auch erfolge sehen, indem die Umweltbelastung sinkt. Mit der Abschaltung von AKWs IST die Umweltbelastung gestiegen. Und dafür müssen die Bürger durch die Nase zahlen?
Das mit den 80% von EE im Jahr 2050 ist eine Wahnvortellung. Fossile Energie wird mit uns länger sein als so manchem lieb ist. Warum nicht heute die ineffizienten Kohlekraftwerke durch effiziente ersetzen und damit die Umweltbelastung senken? Nein, die Grünen wollen mit den alten Dreckschleudern weiterwurschteln weil die EE vielleicht einmal wirtschaftlich ist. Man hätte doch die AKWs weiterlaufen lassen können und die teuer erkaufte EE hätte fossile Energiequellen ersetzen können!
Denken ist halt nicht die Stärke der Grünen, nur macht zählt für deren Anführer.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.10.2012 00:28 Uhr

Herr Hofmann

Guten Abend,

Ich weiss schon, wir sind in der Lage Endlager zu bauen, die garantiert 100.000 Jahre lang die abgebrannten Brennstäbe von der Umwelt hermetisch abkapseln. Und wir sind in der Lage, Kernkraftwerke zu bauen, in die eine gekaperte Boing 747 reinfliegen kann ohne dass die Kühlung ausfällt. Auch schaffen wir es mit links, Trojaner und Viren aus den Systemen in KKWs rauszuhalten (siehe Stuxnet).

Aber Pumpen neben ein bereits existierende Speicherseen in den Alpen und Norwegen zu installieren und, falls nötig, Druckspeicherkraftwerke, Ringspeicher, etc. zu bauen, das schaffen wir natürlich nicht. Nee, klar..

Das mit dem kleinen, ungezogenen Kind ist eine Ausdrucksweise, die ich eigentlich nur von kleinen, ungezogenen Kindern kenne. Der Umstand, dass eben genau dieser völlig unpassende Tonfall von bisher 18 Mitforisten als "empfehlenswert" gehuldigt wurde, lässt kein gutes Licht auf die Sachargumente der AKW-Fraktion scheinen.

In diesem Sinne: Ich bin hier schon richtig.

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Arthur Cichi
Arthur Cichi (ArCi) - 20.10.2012 20:26 Uhr

Meine Zustimmung, Herr Hofmann-Apitius.

Ich sehe das auch so.

M. E. ist das die Frucht, wenn die Saat jahrzentelanger "grüner" Indoktrination auf gewisse Persönlichkeitsstrukturen trifft. Fehlt der technische u. naturwissenschaftliche Sachverstand, so wird die ideologiegetränkte Weltanschauung zum Hauptargument. Dagegen kann man nicht sachlich argumentieren. Es ist sinnlos.

"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann". Für Ideologen gilt das nicht.

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Thomas Junggeburt

Also Herr Hofmann-Apitius,

aus der Höhe, der Ihr Kommentar entspringt, sind vielleicht die Antworten auf die Fragen der Versorgungssicherheit mit in Deutschland nicht vorhandenen Rohstoffen erkennbar.

Wir hier unten haben den Eindruck, dass diese Rohstoffe immer knapper und dementsprechend teurer werden. In Asien und Südamerika kommen in den nächsten Jahren hunderte von Millionen zusätzlicher Verbraucher, und wir erkennen irgendwie nur einen Weltmarkt.

Jemand Ihrer elitären Provenienz findet doch bestimmt zwischendurch ein wenig Zeit, uns nichtsahnenden Kindern zu erklären, warum dennoch der Energiemix in Deutschland so einseitig auf nicht erneuerbare Energien ausgerichtet bleiben soll, wie sich das so viele rational orientierte Foristen wünschen.

P.S.: Zum Klimaschutz brauchen Sie uns nicht mehr zu belehren. Wir wissen, dass das nur Phantasie sein kann - die Zusammensetzung der Gase in unserer Atmosphäre hatte schließlich noch nie Konsequenzen auf die Lebensräume.

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Martin Hofmann-Apitius

Sehr geehrter Herr Diesing ....

... wie kommt es nur, dass man bei Ihren Anwürfen immer das Gefühl bekommt, man hätte es mit einem kleinen, ungezogenen Kind zu tun? Sie arbeiten mit Unterstellungen und beantworten die Frage von Herrn Sporkmann eben nicht: wo ist die physikalische Revolution der Energiespeicher? Der von Ihnen zitierte Wikipedia - Beitrag zeigt doch eben gerade, dass keine der elektrischen Energiespeichertechnologien wirklich im Alltagseinsatz taugt. Mal abgesehen vielleicht von Pumpspeicherkraftwerken ... und deren Einsatzgrenzen erleben wir gerade. Wenn jedoch Akkumulatoren die Lösung wären, dann sollten wir ganz schnell alle Windräder und PV-Anlagen damit nachrüsten, dann wäre das Glättungsproblem gelöst.

Ich denke, es stünde Ihnen gut an, sich in diesem Forum weniger (vor)laut zu präsentieren. Alternativ steht Ihnen natürlich immer noch das SPON-Forum offen, da finden Sie noch mehr Leute Ihrer Provenienz.

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Thomas Junggeburt

Herr Sporkmann...

... Ihrer Frage kann ich nicht entnehmen, ob Ihnen keine Speichertechnologien bekannt sind oder ob Ihnen "nur" die Fortschritte bei Leistungen und Wirtschaftlichkeit entgangen sind.

1000 Zeichen sind recht wenig, um jemanden zu überzeugen, der das erstens nicht will und sich zweitens völlig ahnungslos stellt. Vielleicht finden Sie ja ein paar Berichte zur letzten Hannovermesse, dort was das Thema ein Schwerpunkt.

Ich verweise alle ambitionierten Physiker ausserde auf das Fraunhofer-Institut (um nur ein Beispiel zu nennen), vieles läßt sich durch interessiertes Suchen im Internet nachlesen, unter "Kollegen" wird wahrscheinlich auch die eine oder andere Fachsimpelei möglich sein.

Und natürlich hoffe ich, dass am Ende das gewünschte Ergebnis herauskommt (Sie etwa nicht?). Andere scheinen ja zu hoffen, dass sich die Versorgung mit konventionellen Rohstoffen in Zukunft verbilligt statt verteuert.

Kann natürlich alles sein, aber wessen Hoffnungen sind Ihrer Meinung nach abwegiger?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 20.10.2012 17:58 Uhr

Herr Spokmann

tun Sie nicht so als ob Sie nicht mit Ihrem Browser umgingen könnten, und koketieren Sie nicht mir Ihren mangelnden Kenntnisstand zu Stromspeichertechnologien: Wiki -> Energiespeicher, die 17 genannten Quellen und die paar hundert Quellen dieser Quellen, das sollte fürs erste Ihre Polemik gegenüber Herrn Junggeburt bremsen.

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 20.10.2012 16:20 Uhr

Klären Sie und auf.

Um welche Fortschritte bei den Speichertechnologien handelt es sich? Wo kann man die Physik dazu nachlesen? Wie hoch sind Kosten und Wirkungsgrade?

Oder haben Sie im Grunde keine Ahnung und hoffen nur, daß am Ende das gewünschte Ergebnis herauskommt, wenn man nur genug Geld in die Forschung hineinsteckt?

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Thomas Junggeburt

Sie sehen die Fortschritte in der Speichertechnologie nicht?

Wann haben Sie zuletzt ein Notebook oder ein Mobiltelefon benutzt? Ist Ihnen da in den letzten Jahren wirklich gar nichts aufgefallen?

Haben Sie schonmal was von EE Gas gehört? Wenn nicht, dann interessieren Sie sich wahrscheinlich gar nicht für die Lösungen, sondern nur für die Probleme.

Es ließen sich noch mehr Beispiele finden, aber vielleicht reicht das erstmal.

Es wollen halt nicht alle vor den Problemen kapitulieren, manche wollen sie lösen. Müssen wohl alles Spinner sein, wie weiland Thomas Alva Edison.

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Lutz Wendorff

Wenn Sie es denn schaffen, Fortschritt zu entwickeln,

dann nur zu! Wo sind die Fortschritte in der Speichertechnologie? Wo ist die Wirtschaftlichkeit der EE? Zwar werden vielleicht die erzeugten kWh preiswerter, aber sie werden noch immer dann produziert, wenn keiner sie braucht, da gab es nicht den geringsten Forstschritt. Und warum muessen Zwangspreise garantiert werden? Wenn alles so gut aussieht, warum findet es nicht ohne Zwangsumlage seinen Markt?
Spanien hat schon viele Milliarden fuer EE verloren und musste nun die Notbremse ziehen, viele Schulden kommen daher.
Schauen Sie sich die Aktienkurse von Vestas an: 34 DKr in 2003 auf 698 DKr in 2008, welch ein Geschaeft. Dann wurde die Subventionierung gestoppt und man landete hart bei 35 DKr heute.

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Jahrgang 1983, Redakteur in der Wirtschaft.

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