17.10.2012 · Künftig soll es weniger Biokraftstoffe aus Raps und Mais geben - und mehr aus Abfallprodukten. So plant es die EU-Kommission. Umweltschützern geht das nicht weit genug.
Von Hendrik KafsackRichtlinien für Lesermeinungen
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dies Hähme.
Die mussten sich alle neuen Technologien am Anfang anhören,
klappern gehört zum Geschäft.
Unsere Kinder, die Biosprit und Biogas aus Algen und biologischen
Abfällen zur Verfügung haben werden, werden ihren Spass haben.
Frei nach Napoleon Bonaparte (über die Erfindung des Dampfschiffs):
Was veranlasst Sie zu der Annahme, dass ein Schiff gegen den Wind und
gegen die Strömung segeln könnte, wenn man nur ein Feuer unter
Deck anzünde? Ich habe keine Zeit, mir so einen Unsinn anzuhören.
:-DDD
diese „Umweltschützer“ auf den Keks gehen. Die größten Umwelt- und Wirtschaftsschädiger sind die, die vorgeben die Umwelt schützen zu wollen. Ihr Ziel scheint es zu sein eher das Gegenteil zu erreichen um weiterhin die eigene Wichtigkeit herauszustellen. Daß Bioethanol, der Anbau der dazu benötigten Pflanzen und der Herstellungsprozeß umweltschädlich und Ressourcenverschwendung sind, weiß inzwischen jeder Interessierte. Politik und Lobbyverbänden ist das egal denn es geht um Geld, viel Geld.
Das ist falsch: "Bioethanol hat ... eine bessere Klimabilanz als herkömmliche Kraftstoffe aus Öl"
Ethanol muß destilliert und vom Restwasser in Höhe von 4%
befreit (rektifiziert) werden, was sehr viel fossilen Brennstoff
erfordert. In die Bilanz sind auch die Emissionen der Landwirtschaft
durch Verbrauch von Diesel und Freisetzung von Lachgas N2O und die
immensen Düngermengen zu berücksichtigen.
Sämtliche seriösen Komplettstudien weisen für Ethanol
"Umweltschädlichkeit" nach.
nsgesamt ist im Ethanol mehr fossile Energie drin, als bei der
Verbrennung freigesetzt werden kann.
Bei der Einführung von "Biokraftstoffen" ging es nur
darum die Agrarlobby mit weiteren Subventionen zu versorgen, aber nicht
um Umweltschutz. er ist nur das Vehikel um die meist nicht vom Fach
kommenden Journalisten und damit das Volk über die wahren Absichten
zu täuschen.
G.W.Bush hat 2006 durch die Spritsubventionierung den U-Farmern
höhere Einkommen zukommen lassen und konnte die dierkten
Staatssubventionen für die Maisbauern praktisch auf Null runter
fahren. Der Autofahrer und Maiskonsument zahlt es ja.
Umweltschutz und CO2-Einsparung wie immer wichtiger als Menschenleben
Es ist doch erstaunlich, was hier vor sich geht.
Man streitet sich darum, ob mis 2020 die Kraftstoffe der "zweiten
Generation" in ausreichender Menge zur Verfügung stehen werden
um die derzeitigen Kraftstoffe der "ersten Generation" abzulösen.
Als Argument führt man zuerst (und seit Jahren) natürlich
Bedenken ins Feld, ob diese Kraftstoffe denn tatsächlich CO2
einsparen. Das ist zwar der propagierte Sinn der Übung und insofern
relevant, geht aber dennoch am Problem vorbei. Danach schickt man die
erprobte Kavallerie los, die Monokulturen, die Industrialisierung der
Landwirtschaft, die Pestizide und so weiter und so fort.
Man könnte fast meinen, es handle sich um ein Problem in Europa.
Aber nein.
Es ist ein Problem der Globalisierung. Gegen die protestiert man aber
schon immer! Dieses Problem wird längst gelöst! Es ist kein
Problem, dass bis 2020 jedes Jahr 2-3 Millionen Menschen auf der Welt
mehr verhungern als das bis 2007 der Fall war. Dort besteht kein
weiterer Handlungsbedarf!
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