16.09.2012 · Ökostrom macht alte Kraftwerke unrentabel. Die Energieversorger könnten einige abschalten. Doch die Bundesregierung fürchtet, dass Deutschland dann der Strom ausgeht. Im Extremfall will sie die Abschaltung verbieten.
Von Andreas MihmRichtlinien für Lesermeinungen
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Bitte erstmal das Kernproblem verstehen Herr Wrobel.
Ich will mal das Durcheinander versuchen zu sortieren.
Gaskraftwerke, die als Spitzenlastkraftwerke konzipiert sind, sind eben
für Spitzen optimiert. Diese sind eben im Moment durch die
Regenerativen besetzt. Da ist die Aussage mit der mittleren Auslastung
irre führend und falsch verwendet.
Das regenerative Energien derzeit so günstig angeboten werden,
liegt am Einspeisezwang, d.h. der Netzbetreiber der sie abnehmen muss
und nicht verwerten kann, muss sie irgendwo los werden. Interessant sind
besonders die Tage, wenn man sogar noch bezahlt wird um den
überflüssigen regenerativen Strom abzunehmen. Die Subvention
über EEG sind da schon nicht mehr enthalten, so das es keine realen
Preise sind. Auch hier sind ihre Zahlen irreführend.
Abgesehen davon wurde jetzt nach einem Jahr Betrieb der neue
Off-Shore-Windpark Alpha so gelobt, das er 4.400 Volllaststunden (Das
Jahr hat 8.760 Std.) und damit mehr als doppelt so viel wie Windparks an
der Küste leistet. Was machen wir mit dem Rest?
Die Energiewende ist mehr als nur eine Änderung im Energiemix
Derzeit laufen, aller Propaganda zum Trotz die nach am Netz befindlichen
Kernkraftwerke volle Kraft. Die geringen Betriebskosten/KWh helfen die
Netztstabilität zu gewährleisten. Aber KKW sind politisch
nicht mehr gewollt, obwohl diese über Jahrzehnte hinweg DTL
günstig und sicher mit elektrischer Energie versorgten.
Endverbraucher konnten diese Tatsache auf der Stromrechnung ablesen.
Seit der Einführung des EEG und vor allem der Energiewende sinken
die Strompreise an der Börse, nur wirkt sich dieser Umstand nicht
auf die private Stromrechnung aus. Im Gegenteil steigen hier die
Beträge, weil die Versorger die Rentabilitätsverluste bei
ihren konventionellen Kraftwerken und die Kosten durch den
Einspeisezwang sog. erneuerbaren Stroms, ausgleichen müssen.
Der Zwang zur Energieplanwirtschaft dank EEG und Ökoglauben
verursacht diesen Trend. Glauben, nach vollzogener Energiewende
würde alles besser, mag ich als planwirtschaftgeschädigter und
deshalb propagandaresistenter Mensch nicht.
Das Kernproblem wird im Artikel leider nur unzureichend beschrieben.
Das größte Problem z.B. bei Gaskraftwerken ist nicht die niedrige Auslastung. Diese lag bei Kraftwerken, die schon immer nur für die Spitzenlast vorgesehen waren, selten über 30%. Im Jahr 2007 lag die Auslastung im Mittel sogar nur bei ca. 15%, also unter der Auslastung im letzten Jahr, ohne dass die Betreiber über Rentabilitätsprobleme geklagt hätten! Der Unterschied zu früher ist: selbst zu Spitzenlastzeiten liegen die Grenzkosten von Gaskraftwerken i.d.R. über den Börsenstrompreisen. Das gleiche gilt auch für Ölkraftwerke. Selbst ältere Steinkohlekraftwerke liegen mittlerweile mit ihren Grenzkosten häufig über den in den letzten Jahren deutlich gesunkenen Börsenstrompreisen und damit außerhalb jeglicher Rentabilität. Ersteres (hohe Grenzkosten) ist eine direkte Folge der Preissteigerungen an den Primärenergiemärkten, letzteres (niedrigere Börsenstrompreise) ist eine nicht unerwünschte Folge des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, von der insbesondere die Industrie profitiert.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.09.2012 02:21 UhrDas Problem ist der Preisfindungsmechanismus an der Strombörse an sich,
denn dieser orientiert sich ausschließlich an den Grenzkosten der
Kraftwerke (Merit-Order), und nicht an den Vollkosten. Erst einmal
gebaut, sind Kraftwerke mit niedrigen Grenzkosten eindeutig im Vorteil
(Wind- u. Solarenergie, aber auch Kernkraftwerke) gegenüber
Kraftwerken mit hohen Brennstoffkosten (Gas u. Öl, aber auch
Steinkohle).
Nun sind niedrige Börsenstrompreise ja ausdrücklich von der
Politik erwünscht. Allerdings wird dabei übersehen, dass
niedrigere Preise bestehende Kraftwerke unrentabel machen bzw. auch den
Anreiz zum Bau neuer Kraftwerke deutlich verringern können. Ein
klassisches Marktversagen! Denn schließlich ist die Börse
eines der effektivsten Preisbildungs-mechansimen, nur in diesem Fall
eben mit dem langfristig falschen Lenkungseffekt! Ein völlig
liberalisierter Strommarkt wird deshalb immer zu Lasten der
Versorgungssicherheit gehen! Es stellt sich deshalb nur die Frage,
wieviel Regulierung und welchen Aufpreis wir für wieviel Sicherheit
bezahlen wollen?
Kurz gesagt Spitzenlast in den Mittagsstunden 11 - 14 Uhr liefert die Sonne
Wird also kaum noch durch Kraftwerksleistung konventioneller Art abgerufen. Der Parallel Strommarkt Erneuerbarer ohne Preisschild und Handel an der Börse. Aber hoch subventioniert ~ 20 Cent durch die Verbraucher als Zuschlag zum Strompreis.
Energie Speichern heißt Energie verbrauchen. Ja wer Windkraft durch die Subvention
20 Cent / KWh produziert kassiert den Preis. Wer dann egal auf welche Art den Strom Speichert und bei Bedarf nach Verlust diesen Strom erneut einspeist erhält erneut diesen Strom subventioniert bezahlt . Der Preis steigt. Aber und da geht es los. Es gibt keinen Speicher und kann es nie geben der die Arbeit von nur 48 Stunden eines Großkraftwerks speichern kann. 48 h mal die Leistung eines 1 Gigawatt Blocks 48 Gigawattstunden soll ein Speicher vorhalten ??
Wer nicht wahrhaben will, dass jedes neue Gaskraftwerk
das auf jeden Fall selbst bei 150% Erneuerbarem Strom bereitstehen muss und nicht nur finanziert sondern auch dauerhaft rentierlich mit Gewinn für die Investoren betrieben werden muss sollte sich wegen Verweigerung in der Diskussion zurückhalten. Sollte es nur alle 3 Jahre eine große Wintersturmflut mit Orkan stärken geben dann hilft in den Winternächten nur das Konventionelle Kraftwerk vor Ort. Und die Vorhaltung dieser Kraftwerke heißt sicher Stromproduktionskosten mal 2.
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.09.2012 15:13 UhrEs gehört zu der Ehrlichkeit dazu, zuzugeben,
dass kein neu zu bauendes konventionelles Kraftwerk zu den aktuellen
Börsenstrompreisen rentabel betrieben werden kann! Dann wären
wir schon einen Schritt weiter.
Natürlich wollen wir möglichst niedrige Strompreise und eine
100%ige Versorgungssicherheit sprich mehr Kraftwerke als im Normalfalle
nötig. Beides ist ohne Abstriche am anderen Ziel allerdings nicht
zu erreichen! Dieses klassische Marktversagen gab es schon immer und ist
keineswegs neu. Darum war (auch in Deutschland) und ist in den
allermeisten Ländern auch die Energieversorgung in der Hand des
Staates.
Je eher dass die verantwortlichen Politiker erkennen, dass der Markt
eben nicht immer die richtigen Antworten liefert (liefern kann), desto
früher kann man sich auch über konstruktive Lösungen unterhalten!
Werte Frau Gruber
Volkswagen baut bereits Gaskraftwerke die sich binnen 1 Minute hochfahren lassen. Der Motor stammt aus Serienproduktion. Wettbewerber wie Honda u.a. sind ebenfalls an dem Thema dran. Darueberhinaus werden dezentrale Blockheizkraftwerke eine immer wichtigere Rolle bei der Stromerzeugung spielen. Wie gesagt: Die Dinosaurier sterben aus, vielleicht schneller als gedacht. Der jetzige 20%Anteil der EE an der Stromversorgung wurde vor wenigen Jahren erst um 2020 erwartet.
Jeder darf natürlich träumen. Kein noch so kleines Gaskraftwerk liefert innerhalb einer
Minute belastbar Netzsynchronen Strom. Nein das gibt es nicht und selbst 15 Minuten sind Traumzeiten auf die sich kein Ingenieur festlegen will. Eine Gasturbine benötigt eine Hochlauf und Ausregelzeit von mindestens 5 Minuten und erst wenn absolute Synchronität besteht ( Drehzahl der Antriebsmaschine exakt zur Netzfrequenz stimmt ) kann Leistung abgegeben werden. Das aber ist alles nicht das Problem. In Mannheim oder München oder sonst wo werden Leistungen abgefordert die nur wirklich Großkraftwerke liefern können. Und auch das spielt keine Rolle. Dass diese Kraftwerke ununterbrochen 365 Tage im Jahr von sehr viel Personal und Sachkosten in mehreren Millionen € ständig in Bereitschaft stehen. Ja rentabel für die Betreiber auch Millionen Gewinne erwirtschaften müssen, ohne den sich niemand am Millionengrab beteiligt, das bleibt das Thema.
Nach vorne schauen, Frau Gruber, Stichwort technischer Fortschritt
Grosskraftwerke sterben langsam aus, kleine dezentrale Gas-Kraftwerke uebernehmen den Job die binnen 1 Minute bei Bedarf hochgefahren werden. Auch in der Speichertechnik wird man Mitte des Jahrhunderts weiter sein als heute. Vattenfall plant fuer 2016 ein Kraftwerk in Wedel wo ueberschuessige Windenergie gespeichert wird.
Huch, Herr Becker mit Doppelnamen
Haben Sie in etwa eine Ahnung, wie lange irgendein ein thermischer Kaftwerksblock braucht, um Leistung abzugeben? Da ist dummerweise noch das Ersatzträgheitsmoment der Anlsage multipliziert mit der zweiten Ableitung des Drehwinkels dazwischen. Aus diesem Grund fährt man ein Auto auch nicht im Stopp- und Fahren-Prinzip. Es ist schlicht und einfach unweirtschaftlich, solche Kraftwerke ständig rauf- und runterzufahren, egal, ob sie Kohle, Gas oder Uran heißen.
Der Schwachsinn potentiert sich
Die verschrobene Ideologie der grünen Wohlstandsbürger läßt eine Regierung die sauberste und sicherste Energiegewinnung unserer Zeit außer Betrieb nehmen, um danach alte Kohlemeiler zwangsanzuschalten. Der Schaden ist immens und trifft wieder einmal die Falschen, die arbeitende nicht besitzende Bevölkerung.
aber genauso wie beim Euro wird auf Teufel komm raus weitergemacht.
Es gibt niemals eine Rückkehr zu vernünftiger Politik, eher
riskiert man alles, als dass man einen Fehler zugibt und umkehrt, oder
wenigstens korrigiert.
Am schlimmsten bei der Energiewende finde ich, dass eine gelernte
Physikerin nicht begriffen hat, dass man Strom immer dann herstellen
muss, wenn man ihn gerade braucht.* Und deshalb können die
"alten" Kraftwerke eigentlich gar nicht abgeschaltet werden,
weil sie fast jede Nacht und im Winter gebraucht werden. Und das wird
auch noch viele Jahre so bleiben, bis bezahlbare Speichersysteme
entwickelt sind: Kavernen, Akkus, Speicherseen usw.
*(Sogar Akkus speichern keine Strom, sondern chemische Energie, die in
Strom umgewandelt werden muss.)
Die bisher genutzten konventionellen Kraftwerke müssen am Netz
bleiben, um trotz der sinnfreien "Energiewende" wenigstens ein
bißchen Reserve zu haben.
Da die Versorger für die "Energiewende" nichts
können, müssen sie für die Vorhaltung der
Reservekraftwerke in irgendeiner Form adäquat entschädigt werden.
Alle die sich dagegen wehrten, dass die AKWs schneller abgeschaltet werden,
nicht weil sie Atomkraft wollten, sondern weil sie das Problem der Unlösbarkeit sehen konnten, alle die hat man als Befürworter verteufelt. Nun heizt man mit Schrottmeiler und Klimakiller andauernde Bereitschaft und gibt den Stromimportländern Geld dazu damit die den von deutschen Verbrauchern über EEG Abgabe plus MWSt bezahlte kWh ~ 25 Cent / kWh für minus 5 Cent kWh im Ausland Nutzen bringt. Deutsche Geschäftstüchtigkeit. Ökologische Ökonomie a la Germanny.
Die Energiewende ist schon gescheitert
Oder gibt es noch jemand in unserem Lande der das immer noch nicht begriffen hat? Leider werden die Wahlen im kommenden Jahr, egal wie sie ausgehen keine Verbesserungen bringen, denn die Parteien sind nicht Teil der Lösung sondern Teil des Problems. Die einzige Lösung die diesen Wahnsinn beenden könnte ist ein mehrtägiger Blackout und der danach sicher folgenden gesellschaftspolitische Reset. Selten hat man solch ein Ereignis herbeigewünscht.
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 21:08 UhrTechnikfeindlichkeit kann ich auf den von mir erwaehnten Webseiten
nicht erkennen. Stellvertretend fuer die gesamte Branche. Im Gegenteil.
Kosten
ich denke auch dass bekommen wir in den Griff. Rechtzeitig bevor fossile Energiepreise durch zunehmende Knappheit und steigenden Energiebedarf weltweit efrueher oder spaeter durch die Decke gehen. Eine interessante Lektuere zu demThema findet man auf der von mir schon erwaehnten Webseite der Deutschen Gesellschaft fuer Luft- und Raumfahrt
Herr Esser
>>Dafuer sind unsere Ingenieure zu gut
Das ist auch mit ein Grund warum ich an das Gelingen der Energiewende
glaube. Schon mal auf die Siemens-Werbung geklickt die auf dieser Seite
zeitweise erscheint? Hochinteressant! Kann auch unter Google
"Siemens Energieeffizienz" aufgerufen werden.
Na Herr Esser
nun findet der vielbeschworene Zusammenbruch der Energieversorgung hierzulande wohl nicht statt und schon ist es wieder nicht recht. Aber ich denke Ueberschuesse sind das kleinere Problem.
Mag ja sein dass Sie es immer noch nicht verstehen.
Wir brauchen auch 2050 Kraftwerkskapazität die in sehr kurzer Zeit
( wenigen Minuten ) Vollast Strom genau an den Orten des großen
Verbrauchs einspeisen. Diese wirklich große
Kraftwerkskapazität im Raum Mannheim / München / Stuttgart
muss zunächst einmal errichtet werden. Das kostet Sicher viele
Milliarden € . Die aber investiert niemand wenn nicht langfristig
die Rendite und Verzinsung des Kapitals sicher ist. Das modernste
Gaskraftwerk in Irsing / Bayern an dem Mainova und HSE also
Frankfurt und Darmstadt ist unrentabel und bescherte insgesamt 60
Millionen € Verlust weil zu selten der Strom abgefordert wird.
Kraftwerke kosten extrem viel an hochqualifiziertem Personal selbst
dann sie nicht 1 Stunde im Jahr Strom liefern. Um rentierlich zu
arbeiten müssen sie etwa 50 % der Zeit produktiv, Strom
verkaufen. Nur darum geht es.
Merkwuerdig
...das Land, in dem die Energiewende gescheitert ist, musste einem anderen Land, dass 55 Kernreaktoren betreibt, im letzten Winter mit Stromlieferungen aus der Patsche helfen.
Wir müssen für Strom bezahlen, den wir nicht verbrauchen und Anlagen, die die Versorgungssicherheit gewährleisten, rechnen sich nicht mehr. Was hat eine ideologisch geprägte Energiepolitik für einen grandiosen Unfug verzapft. Aber vielleicht weiß ja Bischhof Marx, der uns mit seiner Empfehlung die Suppe eingebrockt hat eine Lösung?
als Mitinhaber der Energieversorger - sprich Aktionär - wurde ich bereits durch die Zwangsabschaltung voll funktionsfähiger, sicherer Kernkraftwerke enteignet und jetzt soll es weitergehen mit einem Zwangsbetrieb nicht rentabler Dreckschleudern. Bitte schön, liebe BRD übernehmt gegen entsprechende Entschädigung gleich ganz die Energieversorgung. Draghi druckt Euch das Geld.
Schlimmer noch, Neubauten auch Gaskraftwerke können nie rentabel betrieben werden
weil sie insgesamt nur selten Strom liefern dürfen wenn der
Erneuerbare nicht reicht.
Also wird man keine bauen. Wie aber will die Physikerin das
lösen ? Orkan im Norden im Süden Kerzen ?
"In gut einem Jahrzehnt ist Strom aus EE preiswerter als der aus fossilen Energieträgern."
Und der Wind wird immer wehen und die Sonne nachts scheinen, so daß keine Ersatzkraftwerke bereitstehen müssen. Und wenn sie nicht gestorben sind...
Das ist kein unlösbares Problem Frau Gruber
was nicht passt wird passend gemacht. In gut einem Jahrzehnt ist Strom aus EE preiswerter als der aus fossilen Energieträgern. Notfalls wir ein Aufschlag erhoben um die restlichen Großkraftwerke nicht zu einem Investitionsgrab für die Eigner zu machen.
Das sind Ergebnisse, wenn etwas übers Knie gebrochen wird. Man hätte einen "sanften" und damit wirtschaftlichen Wechsel haben können. Aber zuerst wollte man,dann wieder nicht und dann musste es ganz schnell gehen. Da lange ich mir selbst als Befürworter des Energiewandels und Gegner der Atomkraft an den Kopf. Einfach mit Sinn, Verstand und der nötigen Zeit die ein Industrieland wie Deutschland eben für, einen in dieser Größenordnung angestrebten Wandel, braucht! So ist eben ein Ergebnis, welches daraus resultiert wenn Populismus das Gehirn abschalten lässt. Das hätte man völlig anders haben können und damit auch eine größere Akzeptanz! Denn nun fragt man sich zurecht um was es eigentlich geht: Die Umwelt,die Sicherheit oder das Ansehen einzelner?
Der ganze Ökostrom wurde doch nur wegen dem Klimawandel durch CO2 inzeniert. Wir sind ,
was die CO2-Reduzierung betrifft, jetzt ganz schön ins schleudern gekommen.
Inzwischen sind es wieder 803 Mio. t. CO2/a. Nun, 2008 waren es nur 798
Mio.t./a. Was für ein Erfolg für den Klimaschutz.
Natürlich glaubt inzwischen ohnehin kaum noch ein rational
denkender Mensch an den Klimawandel durch CO2, und daran, dass wir ihn
bekämpfen können.
Jetzt sollen auch alte Dreckschleudern wieder ans Netz gehen, wenn es
die Klimaministerin will.
Nur schade, daß diejenigen, die keine Windkarftwerke und
PV-Anlagen haben, dafür über 100 Mrd. € über den
Strompreis ausgegeben haben.
Trösten wir uns, das geld haben jetzt andere.
Kubanische Verhältnisse in Deutschland
Da ist die Bundesregierung und ihre verquere Opposition beim Castroismus angelangt. Auf ein verfehltes Gesetz zwecks Aushebelung der Marktwirtschaft folgt das nächste, weil die Bürokratie die Nebenwirkungen ihrer Zwangsmassnahmen nicht überblickt und auch gar nicht die Absicht hat zurückzukrebsen.
FALSCH: "Ökostrom macht alte Kraftwerke unrentabel"
RICHTIG: Die Subventionen für Ökostrom machen alte Kraftwerke unrentabel!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.09.2012 18:29 UhrGenau so stimmt es.
Die Subventionen und die dadurch bedingte Überproduktion bei schön Wetter und unverzichtbare andauernde Leistung im Parallelbetrieb die schließlich vernichtet werden oder zu Negativpreisen ins Ausland exportiert wird. Jedes Kraftwerk das Kohle verfeuert aber den produzierten Strom nicht verkaufen kann Muss vom Verbraucher in € Millionen € bezahlt werden. Die Mannschaft der Brennstoff aber auch das Unternehmen muss Geld verdienen. Und auch die Aktionäre wollen zu recht ihre Dividenden. Also Zahlen.
Wirkungsgrad von der Feuchtigkeit des Kohlenstaubes ab.
Der liegt bei 70-80%
Des wegen ist es nötig Tag und Nacht zu Heizen.
Das Problem könnte ein Gaskraft aus sofort 0 auf 100 ist lösen.
Mit freundlichen Grüßen
Also zunächst gibt es die Gaskraftwerke die wir bräuchten nicht.
Und dann ändert es nichts daran. Boris Palmer der grüne OB
aus Tübingen sagte es unlängst deutlich. Wir werden von dem
nötigen Bau neuer Gaskraftwerke Abstand nehmen weill bei zu
geringen Betriebszeiten etwa 100 bis 500 Stunden im Jahr, kein noch
so kleines Gaskraftwerk rentabel arbeiten kann. Neue Gaskraftwerke
kosten bis zu einer Milliarde €.
Wer will so ein Kraftwerk bauen um nicht einmal 10 % der
Jahresstunden 8760 h Strom zu produzieren die zum Börsenpreis
50 € MWh bezahlt werden.
nach unrentablen Banken sollte der Staat unrentable Kraftwerke wenigstens kaufen
Wenn sich die bisherigen Kraftwerksbetreiber absprechen wer welches
Kraftwerk wann abschaltet kommt ggf sofort das Kartellamt. Es ist schon
lustig. Unternemhen wie RWE und E.on sind nach meiner Kenntnis ehemalige
Staatsbetriebe die man privatisiert hat. Nun entzieht man ihnen die
Geschäftsgrundlage will sie aber zwingen für die
Versorgungssicherheit zu sorgen.
Die Manger sind hoffentlich gute Juristen und lassen sich den Schaden ersetzen.
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