18.11.2008 · Im Sommer sind so viele Menschen in Deutschland einer Arbeit nachgegangen wie noch nie. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte im dritten Quartal mit 40,5 Millionen einen neuen Rekordwert. Doch die Rezession dürfte bald ihre Spuren hinterlassen: Die meisten Experten gehen davon aus, dass sich die Wirtschaftsflaute bald auf den Arbeitsmarkt niederschlägt.
Trotz Rezession gingen im Sommer so viele Menschen in Deutschland einer Arbeit nach wie noch nie. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte im dritten Quartal mit 40,5 Millionen einen neuen Rekordwert. Der bisherige Höchstwert lag bei 40,3 Millionen und wurde am Jahresende 2007 erreicht. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, stieg die Erwerbstätigkeit zwischen Juli und September um 582.000 oder 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die Wirtschaftsleistung schrumpfte gleichzeitig um 0,5 Prozent und damit das zweite Quartal in Folge. Das wird nach gängiger Definition als Rezession bezeichnet. Die meisten Experten gehen davon aus, dass sich die Flaute mit der üblichen Verzögerung auf den Arbeitsmarkt niederschlägt. Die fünf Wirtschaftsweisen sagen in ihrem Gutachten voraus, dass die Zahl der Erwerbstätigen im kommenden Jahr um rund 80.000 sinken wird.
Ab wann ist eine Arbeit ein Arbeitplatz?
Andreas Neubert (Citizen_Kane)
- 18.11.2008, 10:44 Uhr
Die Zeichen der Zeit
Julius Franzot (JFranzot)
- 18.11.2008, 10:55 Uhr
Rekordwert seit wann? Bezogen auf was?
Mona Vogelsang (Aghapi)
- 18.11.2008, 17:43 Uhr
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2465 | −0,19% |
| Rohöl Brent Crude | 106,30 $ | −0,51% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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