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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Der EZB-Präsident im Bundestag Abgeordnete üben harte Kritik an Draghi

 ·  Vor seinem Berlin-Besuch sieht sich der EZB-Präsident einer Diskussion über den Ankauf von Anleihen finanzschwacher Euroländer gegenüber. Die kritischen Stimmen im Bundestag mehren sich.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (50)

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Holger Schreck
Holger Schreck (Osztrak) - 25.10.2012 19:15 Uhr

Affentanz

Erst Deutschland an die Wall Street Banken verraten und verkaufen und dann derem Abgesandten gegenüber einen verbalen Affentanz aufführen. Nur dass dieser Tanz nicht dem Abgesandten dient, sondern dem Pöbel, der von außen zusieht. Ich komme mir vor wie auf einer Safaritour im Touristendorf. Was wird einem noch alles zugemutet?

Macht Euren Diener vor dem Abgesandten und gut is!

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 24.10.2012 20:59 Uhr

„Dazu ist sie nicht legitimiert“, sagte er.

... so ein Heuchler. Der Bundestag versagt seit über 2 Jahren. Die haben alles durchgewunken, sich ihrer Rechten und Prüfungspflichten entäußert, alles wesentliche auf Ausschüsse verlagert und spielen stattdessen auf ihren Ipads oder halten gegen Bezahlung Reden.

Und jetzt kommt er mit der Legitimation.

Das ist der Typ Nachbar, der die Rechnung präsentiert, wenn jemand die Feuerwehr geholt hat, weil es bei ihm gebrannt hat, während er sich lieber bei Pornos vergnügt hat.

Feige zugleich. Wenn es aufs Handeln ankommt, zieht man sich vornehm zurück. Unwählbar.

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Alexander Berndt

Unbegrenzt

--- Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter (CDU), verteidigte die umstrittenen Anleihekäufe hingegen im Kern. Kampeter sagte am Mittwoch im Deutschlandfunk, er könne die Kritik an den bisherigen Aktivitäten der Zentralbank nur teilweise nachvollziehen. Draghi habe nie einen Zweifel daran gelassen, dass die EZB die Käufe „neutralisieren“ werde. Das bedeute, dass die Zentralbank die durch diese Käufe wachsende Geldmenge durch andere Instrumente begrenzen werde, um die Inflation zu bekämpfen. Er wies darauf hin, dass das Mandat der EZB Inflationsbekämpfung sei. Wichtig sei, dass die Notenbank im Rahmen dieses Mandates arbeite. „Ich habe keinen Zweifel, dass sich Mario Draghi dessen bewusst ist.“ ---

Herr Kampeter möge bitte einmal erklären, wie man bei unbegrenzten Anleihekäufen unbegrenzt Geld aus dem Markt nehmen kann...

Ich finde es übrigens nicht gut, dass so etwas nicht-öffentlich stattfindet.

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peter myer

draghi ist mitschuldig , aber nicht der hauptschuldige

draghi ist für mich ein falschmünzer, das ist klar.

aber bei aller kriitk - von verschwörungstheorien ala goldman sachs und co- halte ich nichts.
draghi versucht den euro zusammenzuhalten, unter rechtsbruch natürlich, aber die logik dahinter kann ich noch nachvollziehen.

die hauptschuldigen in D sind sehr einfach zu benennen: kohl und schäuble mit der euro einführung.
und heute merkel + schäuble (unter größter mithilfe von rot,grün) .

und nun die preisgfrage - wessen name taucht mehrfach auf?
richtig - schäuble! dieser mann ist einer der schlimmsten euro-eu-ideologen im land.

ohne seine +merkels zustimmung hätte draghi niemals dieses weg gehen können.

ich schäme mich bis heute , dieses partei cdu gewählt zu haben.

kommt nicht wieder vor- ab jetzt "bundesvereinigung freie wähler"

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Torsten Krause
Torsten Krause (tkrause) - 24.10.2012 13:17 Uhr

der ehemalige Sparkassen-Azubi Schneider von der SPD ... weiss im FAZ-Interview immer Alles

besser ... hat im Bundestag aber immer brav mit "ja" gestimmt.

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Peter Wiener

Bei einer Stichwahl, europaweit, zwischen ...

... Draghi und der Mitgliedsschaft Deutschlands im Euro hätte wir einen Erdrutschsieg zugunsten Draghis. Gibt Euch das nicht zu denken ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 13:55 Uhr
Karin Gossmann-Walter

So wäre es wahrscheinlich Herr Wiener

da die Nehmerländer zugunsten Draghi stimmen würden.
Was soll das uns zu denken geben ??? - eigentlich nur eins, raus aus dem
Euro.

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Günter Jäger

Geldschöpfung

Als Zentralbank für den gesamten Euroraum darf die EZB Kontrollen über die Geschäftsbanken ausüben, soweit diese über ihre Finanzen verfügen, aber kein eigenes Geld drucken und damit die Inflation anheizen. Das macht sie, wenn sie Staatsanleihen aufkauft. Womit denn bitte? Aus Draghis Privatportfeuille? Aus italienischer Geldwäsche? Entspricht das den Gesetzen? Muss sich Draghi vor dem europäischen Gerichtshof verteidigen?

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Jörg Feller

Na, da winkt Mutti mal kurz mit der Landesliste ...

... dann gehts wieder.

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Georg Munich

Herr Draghi, wann, wieviel und vor allem wie, wollen Sie die Euro M3 Geldmenge reduzieren ???

Seit 10 Jahren hat sich EURO M3-Geldmenge von 5 auf fast 10 Billionen Euro erhöht, davon alleine 0.5 Billionen seit 2 Jahren.
Den Spareinlagen von 2002 steht also (ohne Verzinsung) die doppelte Geldmenge gegenüber. Sollen deshalb alle Sparer zu Spekulanten werden um ihr Geldvermögen zu erhalten?
Und der Kauf von Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt erleichert nur die Neuverschuldung dieser Staaten, dabei ist der mögliche geringere Staatsschuldzins auch wieder Neuverschuldung.
Darüberhinaus fließt das Geldkapital offensichtlich nur mühsam oder garnicht in neue Arbeit.
Die EZB produziert 'arbeitsloses' Vermögen, und das bleibt es auch.
Wie also wollen Sie Inflation vermeiden ?????

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Gertrud Ribbers

Solange wir nicht die Politiker direkt wählen können, von denen wir auch regiert werden wollen...

haben wir halt nur Listenplatz-Jasager und -Abnicker, die dann leise, ganz leise "harte Kritik üben".
Aber die Wahlrechtsreform und die Beteiligung des Souveräns daran ist ja irgendwie kein Thema. Der Beitrag dazu vom 17.10. "Ungereimtheiten" sollte weiter auf Seite 1 stehen!

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ulrich buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 24.10.2012 11:46 Uhr

Die Abgeordneten sollten

in Berlin mal in den Sitzungen,da Sie viel Zeit haben, anstatt Sudoku spielen auf ihre Laptops bei Google auf die Seite Bilderberger gehen.Dann würden Sie die Deutschland und auch die Europapolitik verstehen,bräuchten kein Draghi (Goldmann Sachs) der den Politiker eine Märchenstunde abhält.Auf die Seite Bilderberger kann jeder Mensch drauf klicken.

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Ingrid Hoyer

Die Überschrift hat es wirklich in sich!! Wie viele??? Was kommt danach???

Das soll ja wohl ein Scherz sein, glauben die wirklich das dieses "Streicheln" Sinn macht und dem Herrn Draghi imponiert?? Das einzige, was Sinn hätte, wäre raus aus der EUro. Leider hat niemand unseres Marionetten-Ensembles dieses Rückgrat und den Mut. Also bleibt dem Volk nur eine Alternative: Keine von den etablierten Parteien mehr zu wählen. Wer hat dazu den Mut???

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Wolfgang Müller

Draghi ist in erster Linie ...

... ein Goldman Sucks Mann. Dann Italiener und erst irgendwann Europäer.

Baroso vorwiegend Portugiese. Hollande, Monti, ...

"Europöisch" denken wird offensichtlich nur von den Zahlern verlangt.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 16:34 Uhr
Peter Goetz

Hallo Frau Gernot,

Die beiden (Ex?)-Kommunisten Barroso und Trittin sind durch ihre Teilnahme an Bilderberger-Treffen (Barroso mehrfach) geadelt und für höhere Aufgaben vorgesehen worden. In Trittin wird der künftige Finanzminister einer evtl. rot-grünen Regierung gesehen. Es ist einfach nur noch widerlich.

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Stephan Müller

Das gleiche gilt für Mario Monti. Beide sind GS - verbunden, italienisch und wollen, dass DEU zahlt.

Sie haben also mehr als den Vornamen gemeinsam. (Super Mario Brothers)

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Lisa Gernot

Fast richtig Herr Müller

lediglich bei portugisischen Peinlichkeit erlaube ich mir etwas anzumerken. Barroso ist zunächst einmal, offiziell muss man heute natürlich sagen, war bekennender Maoist. Politisch und sozial gesehen in also in etwa der gleiche intellektuelle Bodensatz wie unser deutscher Mr. Blechdose J. Trittin, der ja ebenfalls ein glühender Verehrer des kommunistischen Bundes war. Die Frage ist nun ob die Füchse nicht nur Ihr Fell gewechselt haben sondern wirklich auch die Gesinnung!

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Juliusz Jarzembowski

Jetzt kommt ...

...der schlechte Chefarzt zur Visite, der nur Schmerz- und Abschwellungsmittel verschreibt, statt auf die Ursachen der Erkrankung einzuwirken. Natürlich kommt es zur vorübergehenden Symptomlinderung. Der Chefarzt sagt: „Sieht Ihr, ich habe Recht!“
Man kann auch ein faulendes Bein monatelang mit Antibiotika und Schmerzmittel behandeln unter dem Motto:“ Man muß das Bein retten, koste es, was es wolle!!“. Gewinnt man Zeit, wird teuer, schwächt den gesamten Körper und am Ende muß man doch amputieren. Der Vorteil für den Chefarzt: Die Rechnung wird noch dicker. So sind unsere Retter.

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Horst Dettweiler
Horst Dettweiler (dettw) - 24.10.2012 10:39 Uhr

und wieder bellen die Hunde, die zum Beissen

zu feige sind. Lächerlicher Theaterdonner im vorletzten Akt der Götterdämmerung. Das ganze würde sich erübrigen durch die einfache Regel "pacta sunt servanda", aber das passt nicht in den alternativlosen EU-Fundamentalismus. Stattdessen "avanti dilettanti".

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Bernd A. Wohlschlegel

die Herrschaften im deutchen Bundestag

bekommen vorgeführt, was ein einzelner irischer Parlamentarier alleine fertiggebracht hat, nämlich die europäische Gerichtsbarkeit mit dem ESM mit einer Anzeige zu konfrontieren. Gelesen habe ich in den deutschen Medien praktisch nichts darüber oder ich habe es übersehen, dann sorry...

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Martin Bebel
Martin Bebel (MaBe1968) - 24.10.2012 10:16 Uhr

Mein großer Kindheitstraum der Demokratie ist geplatzt !

Die letzten Jahre haben mich gekränkt, weil sie mir zeigten, dass all mein Gelerntes, all mein Studiertes auf einer schlichten Lüge basiert. Und so etwas schmerzt. Denn mitten im Leben bricht eine Welt offensichtlich zusammen, an die man einmal gerne geglaubt hat. Und neben mir wandelt ein ganzes Volk in Lethargie...zufrieden in sein Büro hinein. Was "Recht" sein soll, wurde wohl schon immer von Einzelnen definiert, aber früher hat man sich wohl noch ein wenig mehr Mühe mit der Verdeckung des Unrechts gegeben.

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 24.10.2012 09:37 Uhr

Demokratie-Show im Bundestag

Es ist nur noch lachhaft. Der Wahlkampf hat begonnen, die Renten werden erhöht und den Euroskeptikern vorgespielt, dass das Parlament nach der selbstverstümmelnden ESM-Abstimmung noch die Fäden in der Hand hätte. Jede Partei schickt einen ihrer Politclowns, der mit markigen Sprüchen suggerieren soll, dass er noch Druck auf Draghi ausüben könne, daneben Draghi, der suggerieren soll, dass ihn das interessiere. Mittendrin Schäffler, der scheinbar noch glaubt, er könnte mit seinem Kampf gegen Windmühlen noch irgendwas ausrichten. Die Zustimmung zu ESM und EZB-Vollmachten war nicht weniger als die Kapitulation der Demokratie vor den Finanzmärkten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 13:27 Uhr
Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 24.10.2012 13:27 Uhr

Euro und ESM

sind zwei unterschiedliche Dinge. Ich falle nicht auf Herrn Schäffler rein, er ist Liberaler aus Überzeugung und steht vermutlich dem Manchesterkapitalismus nahe, was ich von mir nicht gerade behaupten kann. Ich habe auch in einigen Beiträgen vor der Wiederwahl der FDP gewarnt, die Liste wird Schäffler ohnehin vergessen können. Trotzdem hat er als einer der wenigen gegen den ESM gestimmt, warnt unermüdlich vor den Folgen zu billigen Geldes, einer Haftungsunion und der Aushöhlung demokratischer Entscheidungsgremien. Das imponiert mir.

Im Übrigen, Herr Schwabe, gibt es auch Optionen zwischen der Wiedereinführung der DM und einer ESM/EZB-Diktatur. Nicht jeder, der gegen den ESM ist, will auch automatisch die Mark zurück. Ich hoffe, Sie fallen nicht auf diejenigen DM-Populisten herein, die Ihnen weismachen wollen, dass eine Rückkehr zur Mark ohne große Komplikationen möglich ist und all unsere Probleme löst.

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Emanuel Schwabe

Schäffler gegen die Windmühlen. Von wegen auch die FDP und der Abgeordnete Schäffler

will nicht zurück zur DM und im Euro verbleiben. Seine salbungsvollen Sermone täuschen Kritik am Euro vor, wo keine da ist. Offensichtlich fallen viele auf ihn rein.

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claus bronner

Edelzocker von GoldmanSachs

Draghi, der lange genug für GoldmanSachs gezockt hat, wird auch mit der EZB zocken, bis nichts mehr geht.
ZUsammen mit seinem "Gespielen" Monti - ebenfalls ehemals GoldmanSachs - wird er es schon schaffen, dass die Südländer unser gutes Geld zum Fraß vorgeworfen bekommen!

Für die, die´s nicht wissen - GoldmanSachs ist diese berühmte US-Zockerbude, von der Insider immer mehr behaupten, sie regiere die Welt!

Und nun setzt man uns einen dieser Edelzocker ausgerechnet als EZB-Chef vor die Nase - er wird auch aus der EZB endgülig eine Zockerbude machen. Und unsere Regierung schaut mehr oder weniger tatenlos zu! Ist wirklich Jens Weidmann der einzige, der die Gefahr erkannt hat, die von diesem dubiosen Banker ausgeht?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 12:30 Uhr
Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 24.10.2012 12:30 Uhr

Im Netz ist eine Doku verfügbar

War zeitweise weg, aber jetzt ist die Vollversion wieder da (71min)!

"goldman sachs - eine bank lenkt die welt" auf arte

Wenn Sie sich über den ehemaligen Arbeitgeber von Draghi informieren wollen, ist das hier ein guter Einstieg. Aber bitte haben sie gute Nerven.

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 24.10.2012 10:16 Uhr

Führende Goldman Sachs-Mitarbeiter

wechseln nach dem Drehtürprinzip zwischen Politik und Finanzmarkt. Man nennt sie an der Wallstreet "The Monks", weil Sie einem religiösen Finanzorden gleichen. GS hat es in den USA einmal fertig gebracht, gegen die eigenen Kunden zu wetten und ist massivst an der Bilanzfälschung Griechenlands beteiligt gewesen. Solche Leute sitzen an entscheidenden Stellen in der Finanzpolitik, beraten Regierungschefs (auch Merkel wird vom deutschen GS-Chef beraten) und leiten mittlerweile selber Staaten und Notenbanken. Dass da am Ende immer die Finanzmärkte (allen voran GS) profitieren, dürfte eigentlich niemanden wundern.

Wer sich genauer informieren will, die Dokumentation "Goldman Sachs - Eine Bank regiert die Welt" ist noch für ca. 12 Stunden in der ARTE-Mediathek zu sehen.

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Emanuel Schwabe

"Abgeordnete üben harte Kritik an Draghi", weil sie die Verantwortung für die

von Ihnen selbst verursachte Schulden-macherei und die dem Bürger wider Willen aufgedruckte Euro-Einführung auf Ihren eurokratischen Angestellten abwälzen wollen. Draghi tut, was die eurokratischen Abgeordneten wollen. Kein einziger Abgeordneter fordert den Austritt aus dem Euro und die Rückkehr zur DM. Die Etatisten spielen ein Spiel mit verteilten Rollen mit dem Ziel, den Bürger bis auf's letzte Hemd auszuziehen. Und der Bürger wählt die Etatisten und keiner gründet eine eurokritische Partei. Also nimmt das Unglück seinen Lauf.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 11:29 Uhr
Emanuel Schwabe

"Warum gibt es diese Partei nicht?"

Eine eurokritische Partei gibt es nicht, weil sich in Deutschland nicht einmal 5 Menschen unter 50 Millionen finden, die eine eurokritische Partei gründen wollen, die für die Rückkehr zur Deutschen Mark und eine unabhängige bundesbank kämpft. Alle Mitbürger, die ich kenne, haben irgendetwas an diesem Ziel auszusetzen. Deswegen hat bisher niemand diese Partei gegründet. Wie sagte ein kluger Kopf und erfolgreicher Politiker neulich zu mir: "Es geht nicht." Das ist der einzige Grund, warum es diese Partei nicht geben wird. Keiner will sie gründen.

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klaus roesecke
klaus roesecke (klaro67) - 24.10.2012 10:00 Uhr

Warum gibt es diese Partei nicht?

Kein Friedensvertrag, keine Souveränität, Enteignung der deutschen Bürger zu Gunsten der Westalliierten! Sie haben sich ja vorsichtshalber unser Gold gesichert.
Unsere sog. "Freunde", die Westalliierten, haben sich gewappnet.
Siehe auch Kaufmann- und Morgenthau-Plan

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