http://www.faz.net/-gqe-754ha
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 17.12.2012, 07:49 Uhr

Bundesverkehrsministerium Falschparken soll drastisch teurer werden

Nach einem Medienbericht sollen die Strafen für Falschparker deutlich erhöht werden. Zur Begründung heißt es, das Verwarnungsgeld stehe oft in keinem Verhältnis mehr zur Parkgebühr.

© dpa Falschparker sollen künftig eine höhere Strafe zahlen

Autofahrer sollen für Falschparken nach einem Zeitungsbericht künftig bis zu doppelt so viel bezahlen wie bisher. Eine neue Verordnung des Bundesverkehrsministeriums sehe für das Überziehen der Höchstparkdauer um bis zu 30 Minuten künftig ein Verwarnungsgeld von zehn statt fünf Euro vor, schreibt die „Saarbrücker Zeitung“ (Montag).

Jede weitere Überschreitung werde ebenfalls um fünf Euro teurer: Bis zu einer Stunde seien dann 15 Euro fällig, bis zu zwei Stunden 20 Euro, bis zu drei Stunden 25. Wer noch länger überziehe, müsse 30 Euro zahlen.

Zur Begründung heißt es, das Verwarnungsgeld stehe oft in keinem Verhältnis mehr zur Parkgebühr. Deshalb verzichteten einige Autofahrer bewusst auf das Zahlen der Parkgebühr und nähmen das geringere Verwarnungsgeld in Kauf nehmen. Außerdem seien die Strafen für Parkzeit-Vergehen seit 1990 nicht mehr angepasst worden, obwohl sich das für die Betroffenen verfügbare Einkommen um etwa 59 Prozent erhöht habe.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET/dpa

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Eintracht-Trainer Kovac Wir brauchen Phantasie

Muss Eintracht Frankfurt kommende Saison wieder bis zuletzt um den Klassenverbleib zittern? Trainer Niko Kovac will das verhindern. Im Interview spricht der Eintracht-Trainer über seine Pläne, den internationalen Kader – und Wissenschaft im Fußball. Mehr Von Peter Heß

25.07.2016, 20:16 Uhr | Rhein-Main
Weltjugendtage Eine teure aber große Chance für Krakau

Die Weltjugendtage beginnen im polnischem Krakau. Während die einen ihren Glauben feiern, machen andere damit ein Geschäft. In Madrid hat der letzte Weltjugendtag Einnahmen in Höhe von 350 Mio. Euro beschert. Mehr

27.07.2016, 02:00 Uhr | Politik
Steinewerfende Kinder Autofahrer bleibt auf Schaden sitzen

Zwei Kinder werfen Steine auf ein Auto und verursachen einen Schaden von mehr als 2000 Euro. Der Besitzer will die Kosten vom Kindergarten erstattet haben, die Erzieherinnen hätten ihre Aufsichtspflicht verletzt. Münchner Richter sehen das anders. Mehr Von Anne-Christin Sievers

26.07.2016, 16:06 Uhr | Finanzen
Italien LKW macht U-Turn auf der Autobahn

Ein Lastwagenfahrer hat auf einer italienischen Schnellstraße ein mehr als gewagtes Wendemanöver vollführt. Das kam dem Verantwortlichen teuer zu stehen. Mehr

27.07.2016, 15:40 Uhr | Gesellschaft
Stabilitätspakt Keine Strafen gegen Spanien und Portugal

Die Defizitländer sollen nach dem Willen der EU-Kommission vorerst verschont bleiben. Sie stünden beide vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Mehr

27.07.2016, 14:18 Uhr | Wirtschaft

Minister Gabriel beim Mauscheln

Von Rainer Hank

Edeka darf Kaiser’s Tengelmann nicht übernehmen. Obwohl der Wirtschaftsminister es erlaubt hat. Der hat recht – aber doofe Argumente. Ein Kommentar. Mehr 4 8

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden