Home
http://www.faz.net/-gqg-754ha
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Bundesverkehrsministerium Falschparken soll drastisch teurer werden

Nach einem Medienbericht sollen die Strafen für Falschparker deutlich erhöht werden. Zur Begründung heißt es, das Verwarnungsgeld stehe oft in keinem Verhältnis mehr zur Parkgebühr.

© dpa Vergrößern Falschparker sollen künftig eine höhere Strafe zahlen

Autofahrer sollen für Falschparken nach einem Zeitungsbericht künftig bis zu doppelt so viel bezahlen wie bisher. Eine neue Verordnung des Bundesverkehrsministeriums sehe für das Überziehen der Höchstparkdauer um bis zu 30 Minuten künftig ein Verwarnungsgeld von zehn statt fünf Euro vor, schreibt die „Saarbrücker Zeitung“ (Montag).

Jede weitere Überschreitung werde ebenfalls um fünf Euro teurer: Bis zu einer Stunde seien dann 15 Euro fällig, bis zu zwei Stunden 20 Euro, bis zu drei Stunden 25. Wer noch länger überziehe, müsse 30 Euro zahlen.

Zur Begründung heißt es, das Verwarnungsgeld stehe oft in keinem Verhältnis mehr zur Parkgebühr. Deshalb verzichteten einige Autofahrer bewusst auf das Zahlen der Parkgebühr und nähmen das geringere Verwarnungsgeld in Kauf nehmen. Außerdem seien die Strafen für Parkzeit-Vergehen seit 1990 nicht mehr angepasst worden, obwohl sich das für die Betroffenen verfügbare Einkommen um etwa 59 Prozent erhöht habe.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Mittelstandsanleihen-Ticker Deutsche Forfait mit hohem Verlust

Das Rating des Hemdenherstellers Seidensticker sinkt auf B+. Stefan Lübbe, Mehrheitsaktionär des Bastei-Lübbe-Verlags ist unerwartet verstorben. Mehr

14.10.2014, 15:20 Uhr | Finanzen
Berlusconi tritt Strafe an

Der ehemalige italienische Ministerpräsident hat seinen Dienst in einem Altenheim angetreten.Der wegen Steuerbetrugs Berlusconi muss mindestens vier Stunden pro Woche Sozialdienst leisten. Mehr

09.05.2014, 11:58 Uhr | Politik
Boni Deutschbanker gehen, weil sie sich benehmen müssen

Die Deutsche Bank will Händlern keine Boni mehr zahlen, die sich schlecht benehmen. Viele verlassen einem Zeitungsbericht zufolge deswegen die Bank - und heuern bei Hedgefonds an. Mehr

13.10.2014, 08:48 Uhr | Wirtschaft
Wer zahlt für den Atomausstieg?

Deutschland will bis zum Jahr 2022 alle Atomkraftwerke abschalten. Doch allein die Demontage der Atomkraftwerke kostet zig Milliarden Euro. Die Energieunternehmen müssen dafür Rücklagen bilden. Doch nun soll möglicherweise der Staat die Risiken für den Rückbau übernehmen. Mehr

05.06.2014, 09:39 Uhr | Politik
JP Morgan Diese Bank macht mehr als 5 Milliarden Dollar Gewinn

Die Finanzkrise und unzählige Rechtsstreits scheinen beigelegt: Amerikas größtes Geldhaus JP Morgan hat offenbar glänzende Monate hinter sich. Und sie ist nicht die einzige Bank. Mehr

14.10.2014, 13:11 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 17.12.2012, 07:49 Uhr

Tests mit Schlagseite

Von Markus Frühauf

Bestünden alle Banken den Stresstest, hätte die EZB als künftige Bankenaufseherin schon vor dem Beginn versagt. Doch sie kann auch kein Interesse daran haben, die Schwächen der Banken schonungslos aufzudecken. Mehr 5


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Das verdienen Einwanderer hierzulande mehr

Viele Menschen ziehen nach Deutschland, weil sie hier mehr Geld verdienen können. Wie groß die Verdienststeigerungen sind und wie sie sich je nach Herkunftsland unterscheiden – unsere Grafik des Tages. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden