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Bundesunternehmen Millionengehälter für die Chefs von Bahn und KfW

 ·  Nicht nur in der freie Wirtschaft, auch im Dienst von Bundesunternehmen kann man gut verdienen - zuweilen deutlich mehr als die Bundeskanzlerin. Millionenvergütungen bekommen etwa die Vorstände der Bahn und der Förderbank KfW.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (27)
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henning strothjohann

genau, Recht gebe ich Ihnen. Die Leute glauben nur noch ans Geld

Die TITANIC hate vor Jahren ein neues Credo satirisch erschaffen, indem sie einen 10 DM Schein ans Kreuz hängten und titelte: Woran wir glauben

Ekelhaft das alles. Und ich bin wirklich kein Kommunist.

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 05.04.2013 13:14 Uhr

Das Beziehungsgeflecht hinter dieser Pöstchenschacherei würde mich mal interessieren

Das wäre mal eine Aufgabe für den investigativven Journalismus! Nehmen wir mal die Vorgängering von Schröder bei der KfW: Eine gewisse Frau Ingrid Matthäus-Maier. Vom Bankgewerbe komplett unbeleckt, in Finanzfragen ahnungslos ja selbst a bissi Englisch konnte sie nicht. Aber das Parteibuch stimmte. Nachdem sie die KfW um ein Haar komplett an die Wand gefahren hatte mit dem IKB Debakel, haben die Genossen sie nach hause geschickt. Erst war sie monatelang bei vollem Gehalt krankgeschrieben, dann ging sie in "Frühpension". Heute verbringt sie ihre Zeit vermutlich auf Deck eines Kreuzfahrtschiffes.

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Lars Werner

Für unkündbare Stellungen ohne jegliche Verantwortung und üppige Pension und Bezahlung

für Anwesenheit, alles gelöhnt von der Steuermelkkuh sind das erstrebenswerte Positionen, die bereits das Paradies auf Erden symbolisieren. Da hat es für den Sozialismus wenigsten für ein einige wenige gereicht.

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Martin Schmidt

Die Bundeskanzlerin verdient angemessen.

Sie kann davon gut leben, ist respektiert für ihren Job und ihr schlägt wohl auch Ehre entgegen. Angesichts dessen ist das doch völlig ausreichend. Man sollte das Gehalt an dem messen, was ein Beamter verdient. Und dafür ist das sehr üppig. Die Arbeit sollte für das Land getan werden und nicht des Geldes wegen. Bei dem allzu menschlichen Kampf um Macht wäre sogar ein niedrigeres Gehalt aus marktwirtschaftlichen Gründen gar nicht verkehrt. Die Achtung beim Bundeskanzler manifestiert sich in seinem Amt, seine Macht und seinen Taten. Für viele Menschen ist das schon Lohn genug. Ältere Demokratien haben ihren Machthabern nichts bezahlt, nicht das ich das wollte, aber Lohn==Geld? Nein, bei diesen Ämtern geht das nicht.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 05.04.2013 12:04 Uhr

Bestes Beispiel

warum Vorstände und andere Spitzenverdiener, die sich politisch gewollt dem Solidarsystem entziehen, in die Rentenkasse einzahlen sollen. Raus kommt dann die max-Rente wie für andere Gutverdiener auch. Genauso sollten Politiker in die Rentenkasse einzahlen, mit dem mageren Ergebniss wie alle anderen auch.

Da ist dann den Bürgerbetrügern das Hemd doch näher als der Rock. Einzahlen, abgeben? Nö, das will man nicht.

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Guenter Puffer

Es ist keine Gerechtfertigung einer Qualitätsleistung vorhanden!!!

Es ist lächerlich, dass für die Vorstände dieser Bundesunternehmen mit Millionengehältern abgespeist werden. Es steht nicht die Leistung und Qualität ihrer zu leistenden Aufgaben dahinter. Sie haben doch noch keine Projektaufgabe klar und sauber gelöst geschweige denn, zu ende geführt. Nur Millionengräber hinterlassen und Rühmen sich noch in der Öffentlichkeit mit ihrer eigenen Qualität. Wenn das die freie und soziale Demokratie sein soll müssen wir uns nicht wundern, dass 65 % der Bevölkerung in das Armenhaus schliddert.

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henning strothjohann

was macht man mit 3 Mio jährlich? oder noch mehr wie Lloyd Blankfein (160 Mio $)????

da sollte man eine Doktorarbeit draus machen

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Herbert Mayer

Faire Gehälter

Es wird ja oft über faire Gehälter, über leistungsgerechte Bezahlung und Ähnliches gesprochen.

Ich bin für eine neue Definition von "fairen und leistungsgerechten Gehältern": Ein Gehalt ist dann fair und leistungsgerecht, wenn man es einem 6jährigen Kind ohne größere umstände verständlich erklären kann.

Beispiel Gehalt von Hernn Grube vs Gehalt von Frau Merkel: Frau Merkel ist für 80 Millionen Menschen verantwortlich, Herr Grube für ungefähr 300000. Zusätzlich arbeiten beide sehr sehr viel. Wenn sie Mist bauen, passiert für sie nichts, ausser dass vielleicht die Medien darüber berichten.

Deshalb verdient der eine 3 Millionen und die andere 300000.

Verstanden?

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Lieschen Müller

Was machen die mit ihrem Geld?

Wer viel leistet und seine Arbeit ordentlich macht, keine krummen Dinger und sich für unser Wohl bzw. das Wohl der Kunden/Gesellschaft einsetzt soll auch angemessen entlöhnt werden. Interessant wäre es zu erfahren, wo diese Leute ihr Geld investieren, ob sie es auch außer Landes bringen oder dort investieren, wo sie es verdienen, um der Gesellschaft etwas zurück zu geben, z.B. indem man alte Gebäude saniert und renoviert, für mehr Service und Lebensqualität sorgt etc. Dass man bei einem Spaziergang durch die Gegend überall positive Zeichen seiner Investitionen sieht und sich daran erfreuen kann, Anerkennung erntet. Ob ein Kontoauszug mit immer steigenden Nummern das gleiche Glücksgefühl vermittelt wage ich zu bezweifeln.

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günther reichert

Hundertfacher Intelligenzzuwachs in der freien Wirtschaft und Bundesunternehmen bei Topmanagern

dürften die Höhen der Gehälter erklären.Es könnte sozusagen ein Auswuchs einer Spielart der Evolution sein.Lauter Einsteins laufen wohl in den Topetagen rum.Beachtlich.

Ich glaube,es war einst die ostindische Gesellschaft der Engländer,deren Chefs und Mitglieder es ebenfalls zu einem exorbitanten Einkommen brachten.Von dieser Gesellschaft ist nichts mehr übrig geblieben.Es war im Prinzip ein geschlossener Kreis ,der ein Geschäft mit der Dummheit der Anderen(Menschen,Völker) über mehrere hundert Jahre machte.

Es ist alles eine Frage des Zulassens der Menschen.Je wacher und engagierter sie werden,desto eher verschwinden Mißbräuche wieder.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 05.04.2013 10:50 Uhr

Herr Buchholz! (etwas Spass muss sein)

Dieser Einwand ist sehr gefährlich und könnte von der Politkaste schneller als uns allen lieb ist aufgeschnappt und in die Tat umgesetzt werden. Ich traue denen das zu.
Dann hätte ein Fußballer nur noch 1/1 Merkel als "Verdienst" und die Krankenschwester 1/150 Merkel. Das würde die Bundesbürger/innen mit einem noch höheren Anteil in die Armut abdriften lassen, sogar der Fußballer mit nur noch 1 Mekel fühlte sich plötzlich total unterbezahlt.

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Ludwig Beier

Ich würde es für die Hälfte machen.

Und Das wahrscheinlich auch nicht einmal schlechter, weil noch mehr Verspätungen und Ausfälle und noch mehr Unwirtschaftlichkeit könnte ich gar nicht produzieren.

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Günter Jäger

Mehdorn-Gehalt

Mehdorn bekommt als Nachfolger von Schwarz beim Berliner Flughafenbau mehr als sein Vorgänger, nämlich über 500.000 und unter einer Million. Durch mehrere Fiaskos hat er sich dafür qualifiziert.

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Michael Buchholz

Sollte der Chef vom ganzen...

Sollte der Chef (die Chefin) vom ganzen Land nicht mehr bekommen als der Chef der Eisenbahn des Landes?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 12:06 Uhr
Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 05.04.2013 12:06 Uhr

Der Chef der Eisenbahn des Landes

sollte weniger bekommen als die Chefin des Landes. Kein Grund Frau Merkel auch nur einen Cent mehr zugeben.

Schlimm genug, dass Merkel und Konsorten nichts in die Rentenkasse einzahlen.

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Jean-Paul van de Mortyr

Haben sie schonmal ...

... jemanden für 1 Million Euro arbeiten sehen? Nein? Ich auch nicht. Derjenige müsste 24/7 im Bergwerk Kohle schaufeln und dabei hochmathematische Probleme aus der Industrie lösen. Bei einem Stundenlohn von 100 EUR und einer 168-Stunden-Woche sind das im Jahr nichtmal 1 Million Brutto.

Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen ...

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Axel Schulte

Was fehlt ....

.... ist Transparenz über die Gehälter und Nebeneinkünfte der öffentlich rechtlichen Top-Journalisten. Es gibt viel Geheimniskrämerei um die Einkünfte von Moderatoren, Redakteuren und Nachrichtensprechern der gebührenfinanzierten Sender. Diese dürften teilweise ebenfalls weit über dem Gehalt der Bundeskanzlerin liegen.

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Klaus Peter Menzel

Der Krug geht solange zum Brunnen .....

Waren es früher Feudalsysteme des ADELS, der KURIE etc sind es heute neben angestellten Manangern öffentliche Unternehmen u Organisationen in Gestalt ihrer jeweiligen Führungskader, die Kasse macht. Jahrzehnte haben sie dazu gebraucht-heute überwuchern sie unsere Gesellschaft in fast allen Bereichen u laugen die von immer weniger werdenden produktiven Kräfte unseres Volkes -z.B. selbständige Unternehmer, Angestellte/Arbeiter aus. Scheinprivatisierte Unternehmen, Eigenbetriebe, u. die im Artikel ansatzweise genannten Anstalten, z.B. ARD/ZDF u sonstige Unternehmen des Bundes, der Länder, Landkreise und Kommunen. Sie sind nur die Spitze des Eisbergs. Selbstbedienung ist die Regel. Die alten Tugenden, die Deutschland zu dem gemacht haben von dem die Genannten heute profitieren -fehlen heute mehr denn je. Disziplin, Fleiß, Ehrlichkeit, Bescheidenheit, auch Sparsamkeit im Umgang mit öffentlichem Eigentum, abgelöst von unverfrorenen Abzockern, ineffizienten und nutzlosen Organisationen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 11:43 Uhr
Klaus Peter Menzel

Antwort

Sehr geehrter Her Berger. Natürlich gehören die KK und andere Körperschaften des Öffentlichen Rechts z.B. Sparkassen, Stradtwerke ,Studentenwerke etc. bis hin zu den Energieagnetutren etc. dazu. Die Begünstigten sind Legion und bilden die eigentliche Gefahr für unser Gesellschaftssystem. Es waren immer die Mitläufer, die Systeme haben stark werden lassen, die allerdings aufgrund der eigenen Unmäßigkeit u Gier ( die anderen merken das ja nicht! das machen wir Scheibchen f Scheibchen- bis die Wurst allein uns gehört) u ihrer Mittelmäßigkeit an deren Sturz u Ende mitwirkten. Am Ende staunen alle wieder über alles und fagen sich dann, wie das passieren konnte? Diese Geschichten wiederholen sich seit Menschengedenken - gleiche Ursache, gleiche Spezies gleiche Methodik gleich Ergebnisse - nur andere gesellschaftlich Begünstigte

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Harald Berger
Harald Berger (Hercule) - 05.04.2013 10:58 Uhr

Sehr gute Analyse, der ich uneingeschränkt zustimme!

Ich möchte noch die KK-Chefs und Vorstände ergänzen, die in der Größenordnung unserer BKerin "verdienen". Was für ein Aberwitz- das sind "Buchhalter", die ihr Bezüge von den Beiträgen der einfachen Beitragszahler absaugen. Was für eine Schande!

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Kai Bockelmann
Kai Bockelmann (KB63) - 05.04.2013 09:09 Uhr

Wenn ich schon "Bahn" höre

Das passt ja. Herr Grube bezieht ein Millionen-Gehalt. Vergesse ich meine Jahreskarte, die deutlich über 1.000 Euro kostet, einmal, da ich eine andere Tasche genommen habe, zahle ich bei Kontrolle 40 Euro Strafe. Trotz Nachweis, daß ich eine Jahreskarte besitze, erhalte ich diese 40 Euro nicht zurück.

Klar: Irgendwo muß das Geld ja herkommen.

Von den tollen Service-Leistungen, wie regelmäßige Verspätungen oder Zugausfälle, die einem ein längeres Verweilen an der frischen Luft ermöglichen, möchte ich hier gar nicht erst reden…

Worauf bilden sich die Herren in den Chefetagen der Staats-Bahn eigentlich etwas ein? Und womit rechtfertigen sie die hohen Gehälter? Sie müssen sich weder dem Wettbewerb stellen, noch neue Märkte erschließen. Einfach dreist.

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Klaus Demota

Wie schauts denn hier...

...mit Korruption, und vor allem: Steuerflucht und -Oasen aus???!!!

Bananenrepublik?

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Ellen Wild

Viel interessanter als die reine Aufzählung der Millionenverdiener in Bundesunternehmen

wäre es, mal zu zeigen, welche Netzwerke hinter diesen Millionenverdienern ihre Fäden ziehen. Denn daß dieses unplausible und völlig unausgewogene Einkommensniveau in "Bundesunternehmen" zufällig ist, glaubt doch wohl kein Mensch.
Merke: Alles, was oben abgegriffen wird, kann unten nicht mehr ankommen.
Oder: Alle Tiere sind gleich, nur die Schweine sind gleicher (George Orwell in: Die Farm der Tiere).

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05.04.2013, 06:42 Uhr

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