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Bundesumweltminister Altmaier in Abu Dhabi Wird China Mitglied im Energiewende-Klub?

 ·  Deutschland will mit einem Energiewende-Klub den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben. Auch China könnte Mitglied werden, heißt es. Doch bei der Gründung des Bündnisses stockt es.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (18)
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Hans-Ulrich Pietz

NF3 hat eine 17000 mal größere Treibhauswirkung wie CO2 - fällt bei der Herstellung von PV-Zellen an

Wenn es Peter Almaier um die globalen CO2-Emissionen geht, dann sollte er auch die Emissionen und Treibhauswirkung durch NF3 ansprechen.
NF3 (Stickstofftrifluorid)
-17200 mal schädlicher als CO2,
-korreliert mit der Produktion von Solarzellen und auch mit der Produktion Flachbildschirmen.
-Verweildauer in der Atmosphäre 740a,
-jährliche Zunahme um 10%
(NF3 ist Ersatz für die verbotenen Fluorkohlenwasserstoffe.

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Thomas Heinzow

"... stärkeren Kooperation beim Ausbau erneuerbarer Energien unterzeichnet."

Heißt doch nix anderes als:
China liefert und die dummen Deutschen, angeführt vom technisch und ökonomisch dummen Volljuristen Altmaier zahlen.

Die Chinesen haben bereits den alten Hafen von Wilhelmshaven gekauft, um dort die in China produzierten Windmühlen anlanden zu können. Die Chinesen haben einen Plan, um die Weltherrschaft zu erringen. Ökonomische und technische Deppen wie der Volljurist Altmaier ebnen ihnen den Weg.

Ob Altmaier je kapieren wird, daß die sog. "erneuerbaren Energien"
1. nie den Weltbedarf an Energie werden liefern können und
2. nie wettbewerbsfähig zur Fissions- und Fusionstechnologie einschließlich der fossilen Technik sein werden (ein paar Orte mit wettbewerbsfähiger Produktion von Strom durch Windmühlen gibt es)?

Die Fragen gelten natürlich auch für seinen im September eventuell zu kürenden Nachfolger.

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Gerhard Katz

Wer glaubt denn,

dass die Chinesen so blöde sind?

Für die verdummten Deutschen wurden gestern in der "Aktuellen Kamera" und ihrem Ableger per Super-Tele in Peking aufgenommene und dadurch grauslich wirkende TV-"Informationen" über Smog verbreitet.

Im Rahmen der "Grundversorgung" natürlich. Und das Volk finanziert seine eigene Verblödung mit € 18.- pro Monat und Wohnung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 22:13 Uhr
Thomas Heinzow

Die Chinesen haben ein Interesse daran, die Lebenszeit der Bevölkerung zu verkürzen

Die Einkindpolitik der Chinesen zur Vermeidung von Überbevölkerung (man muß 1,3 Mrd. Menschen ernähren und wirtschaftlich gut stellen) führt zu einer Vergreisung, die jedoch durch erhöhte Sterbensraten aufgrund von "industrieller" Verschmutzung reduziert werden kann.

Welches Interesse sollte die chinesische Führung daran haben durch Aufwendungen zur Luftreinhaltung das Problem der Vergreisung zu verschärfen?

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Hans-Ulrich Pietz

Peter Altmaier braucht wohl ein Vorbild zur Ablenkung. Nun können wir hoffen, daß China

nach dem Abschalten unseres letzten KKW uns vieleicht ihre Genration 4 KKW bauen werden, wenn schon genung chinesische Windkraftwerke bei uns stehen.
Wehe, wehe und sie bauen..
Herr und Meister hör mich rufen,
die ich rief .., die werde ich wieder nicht los

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bernd stegmann

Zu Altmaier und seiner "Enegriewende: Träumereien eines kleinen Kindes, ohne Sinn und Verstand.

Mit Wissen, Fachkompetenz oder Verantwortung hat das nichts mehr zu tun. Die Welt muß sich über den Geisteszustand deutscher Wähler wundern, was die für "Experten" in existenziell verantwortliche Positionen wählen. Altmaier ist der gleiche Imageschaden für Deutschland wie der Berliner Flughafen.
Die Energiewende ist zum grandiosen Scheitern verurteilt, aufgrund physikalischer, meteorologischer und wirtschaftlicher Gegebenheiten, die auch eine Merkel, schon gleich gar nicht ein Apparatschik Altmaier, ändern können.
Im immerwährenden Überlebenskampf wird Deutschland als Verlierer herausgehen.

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Ludwig Kirschstein

CO2 Minderung geht nur gemeinsam

Die Maßnahmen eines einzelnen Staates würden im Sande verlaufen und es käme keine nennenswerte Emissionsminderung zustande. China ist aktuell der weltgrößte Emittent von CO2. Das Treffen ist auch insoweit interessant.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 22:05 Uhr
Thomas Heinzow

Ach Herr Wrobel, verursachungsgerechte Zuordnung von Kosten und Gewinnen sind nicht Ihre Stärke

Technikersatz im Bereich der Stromerzeugung z.B. von Kohle auf Erdgas in der Mittel- und Spitzenlast bedingt zwangläufig weniger CO2-Emissionen. Substitution von Braunkohleverbrennung durch Steinkohle oder Erdgas hat auch CO2-Emissionsreduktionen zur Folge.

Und wenn ein raunkohlekraftwerk der Grundlast mit einem Wirkungsgrad von 34% durch eines mit 43% ersetzt wird, hat das auch CO2-Minderungen zur Folge.

Und nun listen Sie mal auf, was was an CO2-Emissionsreduktionen verursacht hat. Her mit den Fakten und nicht so ein Gelabere über Börsen ... .

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Thomas Heinzow

L. Kirschstein: "Die Maßnahmen eines einzelnen Staates würden im Sande verlaufen ..."

Unabhängig davon, daß Sie m.E. oft viel Unfug schreiben, stimmt Ihre Aussage. CO2-Reduktion gehttatsächlich nur, wenn alle mitmachen. Das allerdings wird die Staatengemeinschaft nie erreichen. Das Trittbrettfahren ist viel zu lukrativ, als darauf "bedürftige" Staaten verzichten werden.

Lesen Sie und Andere H.-W. Sinn: Das grüne Paradoxon und Sie wissen, warum das so ist.

Die Lüneburger haben auch die "Lüneburger Heide" abgeholzt, um Salz (das weiße Gold) zu sieden, bis keine Bäume mehr übrig waren. Und für das Entstehen der Lüneburger Heide sorgten dann Schafzüchter ...

Wie wollen Sie also verhindern, daß Staaten die Kohlen- und Kohlenwasserstoffvorräte vollständig nutzen? Haben Sie da eine Idee?

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Christian Wrobel

Ich weiss nicht, woher Sie ihre Zahlen haben, aber das Umweltbundesamt hat andere.

Demnach sind die CO²-Emissionen bei der Stromerzeugung von 2000 bis 2011 um 15 Mio t CO2 gesunken. Berücksichtigt man, dass der Stromverbrauch in diesem Zeitraum um 35 Mrd. kWh zugenommen hat, sind die CO2-Emissionen um 68 gr CO2/ kWhel gesunken. Würde man jetzt noch berücksichtigen, dass parallel auch andere bei der Stromerzeugung enstehende Treibhausgase reduziert wurden (sog. CO2-Äquivalente), würde sich die Bilanz noch deutlich verbessern! Außerdem ist der Primärenergieträgereinsatz in der Stromerzeugung lt. AG Energiebilanzen um 37,5 Mrd. kWh gesunken

PS: Nur der über die Strombörse verkaufte EE-Strom (ca. 68 Mrd. kWh) war ca. 3 Mrd. Euro wert. Allerdings wurde dieser Preis (ca. 4,5 cent/ kWh) nicht an die Haushalte weitergegeben. Der direkt vermarktete EE-Strom wurde zu deutlich besseren Konditionen verkauft.

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Hans-Ulrich Pietz

@Ludwig Kirchstein: Warum soll das Treffen interessant sein? wenn es ums Co2 geht?

Deutschland ist inzwischen ein Spargelland, ein Land mit verspiegelten, Kirchendächern, Berghängen, Wiesen Brücken usw.
Was hat es in Sachen CO2 gebracht: nichts
Bei der Stromerzeugung
im Jahr 2000: 321 Mio.t. CO2 und
im Jahr 2011: 325 Mio t. CO2.
Bei der spezifischen CO2 Erzeugung Gramm CO2/kWh
sieht es nicht bessser aus, da viele Kraftwerke nur mit geringer leistung oder im Stand-by-Betrieb gefahren werden mußten.
2000: 556 Gr CO2/kwh
2011: 529 Gr.Co2/kWh.., was für eine bescheidener Erfolg, den wir nun schon mit 17 Mrd.€/a bezahlen.
Deutschlands Ökostrom-Erzeuger kassierten im vergangenen Jahr 20 Mrd.€. 17 Mrd. davon zahlten die Verbraucher mit einer Umlage. Der Strom selbst war an der Börse nur rund 3 Mrd.€ wert.

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Wulf Hermann
Wulf Hermann (wuhe) - 15.01.2013 14:26 Uhr

Trittin: "Alibiveranstaltung in der Wüste"

Mag sein, daß dem "Energiewende-Klub" kein großer Erfolg beschieden sein wird. Aber als sogenannter Grüner dieses Projekt gleich in dieser Weise abzuwerten, ist schon sehr seltsam.

Jeder Versuch, in dieser Richtung etwas zu bewegen und auch der deutschen Wirtschaft Absatzchancen zu eröffnen, ist doch sinnvoll.

Nun spielt dieser Obergrüne die beleidigte Leberwurst. Von Kompetenz in Umweltfragen ist bei den Grünen ohnehin nicht mehr viel zu sehen. Dafür umso mehr, den Trassenausbau von Stromleitungen mit Hilfe seiner "Wutkumpanen" möglichst zu verlangsamen.

Dafür legen sich die Grünen jetzt, mangels schwindender Umweltkompetenz, lieber auf Themen wie Steuererhöhungen, "Gerechtigkeit"(ein dehnbarer Begriff) fest.

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Werner Eickhoff

Energiewende

Auch Altmaier möchte lieber, dass andere handeln statt selbst etwas zu tun. Eins werden wir nicht schaffen, die Chinesen zu ändern. Die sind nämlich genauso wie wir mit sich selbst beschäftigt.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 15.01.2013 13:57 Uhr

Deutsch-chinesische Kooperation - Der naive Altmaier wird sich noch wundern

Die Chinesen sind unideologisch und pragmatisch. Wer schon mal mit ihnen zusammengearbeitet hat, weiß dies. Wie war denn die Kopoeration bei der Solartechnologie? Deutschland lieferte die PV-Technologie auf Siliziumebene und die Produktionsanlagen. Die Chinesen zahlten dies mit dem Ersten Lieferungen von PV-Modulen aus unseren EEG Geldern. Dann übernahmen sie die Produktion zu 90% und verdrängten unsere eigenen PV-Modulhersteller in die Pleite. Glaubt irgend jemand dass es uns bei der Technologie bei Windanlagen besser gehen wird? Z.Z. sind noch Enercon und Siemens führend bei der Windradtechnologie im Bereich der Generatoren und Elektronik, aber wie lange noch. China ist eine Flächenland. Da kann man in Gegenden wo keine Kohle ist mit PV- und Windstrom fehlende Energie ergänzen. Die Atomkraft ist aber die von den Chinesen gewählte Energieform was die Masse angeht und dazu ist der Energieanteil der Erneuerbaren geradezu lächerlich.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 18:09 Uhr
Thomas Heinzow

Enercon und Siemens (vormals AN Bonus) führend in der Windmühlentechnik? - Gelächter

Sehr geehrter Herr Sax,
die Gigantomanie der Lowtech Windmühle mag Sie (vielleicht?) und die unbedarft glücklich technisch ungebildeten Poliker beeindrucken, aber technische Wunderwerke sind die drehbaren verdrillten GFK-Tragflächen nebst Lager und angeschlossener Dynamomaschine und Steuerungselektrik auf den Stahl- und Stahlbetontürmen nun wahrlich nicht. Man beachte: die Gigantomanie aufgrund der Physik einseitig aufgehängter Stäbe (Rotorblätter und Türme) dazu führt, daß die Massenzunahme mit einer Potenz von 2,4 bis 2,7 erfolgt, während die nutzbare Energie nur mit einer Potenz von 1,9 bis 1,7 wächst.
Wegen der Abhängigkeit vom Windprofil (Zeit, Stärke und Höhe) gibt es für jeden Ort eine ökonomisch optimale Windmühlengröße (Turmhöhe, Leistung, Rotorblattlänge). Deutsche Windmühlen sind der Subvention angepaßt, bzw. die Subvention wurde nachgeführt. Um beste Ökonomie geht es nicht, sondern um maximalen Profit (vom Rotordurchmesser abhängig). Die Chinesen wissen das, Altmaier nicht!

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Lars Werner

Vielleicht sollte es Herrn Altmaier jemand sagen, China macht genau das Gegenteil wie Deutschland

Es baut jede Menge Kernkraftwerke. Bis 2030 sollen 51 neue AKW´s in Betrieb gehen, derzeit sind 15 im Bau, davon eines der IV.Generation. Dafür wird im Gegensatz zu Deutschland weniger Kohle verstromt. Nur weil die Chinesen 20 mal mehr sind bauen sie natürlich auch relativ viele Windmühlen. Die Chinesen habe uns nur ihr Solarspielzeug geschickt, allerdings ohne Rücknahmegarantie. Für diesen Elektroschrott muss der deutsche Stromkunde auch noch einmal bezahlen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 22:41 Uhr
Wolfgang Richter

Ersatz von Kohle

Die Chinesen ersetzen das Verbrennen von Kohle, das in ihren noch sehr billigen und primitiven Kraftwerken viele richtige Schadstoffe verursacht, durch die Abgas- und CO2-freie Kernenergie.
Deutschland dagegen sabotiert seine Stromversorgung mit teurer und nur völlig unregelmäßig verfügbarer alternativer Zufallsenergie.
Mal sehen, wessen Wirtschaft in 10-20 Jahren besser läuft.

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bernd stegmann

Russland gibt gerade 500 Millionen $ an Bangladesch zum Bau eines AKW.

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15.01.2013, 13:13 Uhr

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